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Augusta Erlebnis

AUGUSTA NATIONAL WOMEN’S AMATEUR – FINAL: Emma Spitz sorgt dafür, dass auch im Jahr 2019 rot-weiß-rot im Augusta National vertreten ist. Beim ersten Damenbewerb in der Magnolia Lane erreicht Österreichs wohl größte Zukunftshoffnung trotz einer eher durchwachsenen Finalrunde eine durchaus achtbare Platzierung.

In den vergangenen Jahren sorgte stets Bernd Wiesberger mit seinen Masters-Teilnahmen dafür, dass die Alpenrepublik auf der wohl größten Golfbühne dieser Welt vertreten war. Durch die lange Verletzungspause und die eher durchwachsenen Ergebnisse zuletzt rutschte der Oberwarter jedoch aus dem elitären Kreis der Masters-Teilnehmer. Ganz ohne österreichische Beteiligung bleibt der Augusta National aber auch heuer nicht, denn Edel-Amateurin Emma Spitz vertritt das “Land der Berge” bei den allerersten Augusta National Women’s Amateur Championship.

Die Ehre als erste Österreicherin am ehrwürdigen Par 72 Platz abschlagen zu dürfen erarbeitete sich Emma letztes Jahr, als sie im Finale der British Amateur Championship Landsfrau Isabella Holpfer in die Schranken wies. Was die junge Niederösterreicherin wirklich drauf hat zeigte sie dann gleich auf der ersten Runde, denn mit einer 71 (-1) brachte sie am Mittwoch sogar einen roten Score zum Recording. Erst am Donnerstag hatte sie dann mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, rettete sich mit einer 76 (+4) aber noch ins Playoff um eine Finalteilnahme, wo ihr am Ende ein Par zum Weiterkommen reichte.

Der Finaltag allerdings entwickelt sich dann nicht wirklich nach Emma’s Geschmack. Zwar liegt sie nach zwei Birdies und einem Bogey nach sieben Bahnen sogar knapp unter Par, danach aber zerfällt ihr Spiel etwas, denn mit etlichen Fehlern geht sich am Ende nur die 80 (+8) aus, womit sie schließlich aber immer noch den durchaus beachtlichen 30. Rang erreicht. Im elitären Amateurfeld, gespickt mit der Creme-de-la-creme des US-College Golfs, ist alleine das Überstehen des Cuts aber bereits mehr als nur eine Talentprobe.

>> Leaderboard Augusta National Women’s Amateur

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Georgia on my mind

THE MASTERS – VORSCHAU: Bernd Wiesberger hat ab Donnerstag wie 86 andere Spieler “Georgia on my mind”, um es mit den Worten des unvergessenen Ray Charles auszudrücken. Ein starkes Abschneiden im Augusta National könnte dem Oberwarter in dieser Woche sogar wieder den Sprung unter die Top 50 der Welt ermöglichen.

Zum bereits vierten Mal in seiner Karriere nimmt Bernd Wiesberger die neben dem Old Course in St. Andrews wohl berühmtesten 18 Golflöcher der Welt in Angriff. Bei den drei bisherigen Starts stand er auch jedesmal im Wochenende und wurde 2015 sogar mit Rang 22 bester Debütant. Allerdings stehen die Vorzeichen heuer nicht unter einem ganz so guten Stern wie noch in den Jahren zuvor.

Schuld daran zeigt sich die seit Monaten mehr als wackelige Formkurve von Österreichs Nummer 1. So gab es zwar immer wieder einige Highlights, wie etwa die starke Schlussrunde beim WGC in Mexiko oder der Sieg gegen Dustin Johnson (USA) beim Match Play in Austin, so richtig auf Touren wollte der Motor des Burgenländers in der neuen Saison aber noch nicht kommen.

Um die altbekannte Sicherheit wieder zu erlangen hat Bernd sogar seit Texas wieder seine “alten” 716er Titleist Eisen mit im Bag, da der Trackman damit bessere Daten ausspuckt als mit dem neueren 718er Set. Vereinzelt machte sich dies auch bereits am Platz bezahlt, wenngleich er sich nach dem Sieg gegen DJ mit einer Niederlage gegen Kevin Kisner (USA) und einem Unentschieden gegen Adam Hadwin (CAN) nur mit dem 3. Gruppenrang in Austin zufrieden geben musste.

Kleines Feld und Massen an Fans

Dennoch blickt der Burgenländer klarerweise mit enormer Zuversicht aufs anstehende Megaturnier in Georgia. Beim exklusivsten Major stehen heuer lediglich 87 Spieler am Start und damit so wenige wie schon seit langer Zeit nicht mehr, was die Chancen auf einen Platz unter den Top 50 fürs Wochenende durchaus erhöht. Außerdem kennt Bernd den Augusta National mittlerweile richtig gut und da das Masters darüber hinaus auch noch sein klar bestes Major ist, ist das Selbstvertrauen beim Oberwarter durchaus gegeben.

Als weiterer motivierender Aspekt kommt hinzu, dass es durchaus im Bereich des Möglichen liegt, dass Österreich nach dieser Woche wieder einen Spieler unter den Top 50 der Welt hat. Bernd rutschte mit den durchwachsenen Ergebnissen bereits bis auf Rang 57 ab, was sich bald auch auf die Starts bei den dicken Events auswirken könnte. Durch das enorm starke Spielerfeld könnte ihm aber beim Masters wohl schon eine Top 15 Platzierung reichen um wieder in den Kreis der Weltelite einzutauchen.

“Ich hatte schon am Montag eine entspannte neun Loch Proberunde mit Ross Fisher und Brendan Steele nachdem ich zuvor noch etwas mit meinem Coach Phil an meinem Spiel gearbeitet habe. Die Anzahl der Zuschauer war für einen Montag wirklich unglaublich”, zeigt sich Bernd einmal mehr vom schier unendlichen Faninteresse begeistert.

Trotz des kleinen Starterfeldes ist der Zuschauerzuspruch in der Magnolia Lane so groß wie schon lange nicht mehr. Der Grund hat einen klingenden Namen: Tiger Woods. Der Fanliebling zeigte sich nach seinen vielen Rückschlägen und Verletzungspausen zuletzt wieder von seiner besten Seite und mischte sogar in Florida um den Sieg mit. Viele trauen dem All Time Hero sogar zu heuer wieder ins Green Jacket schlüpfen zu können, wenngleich die Buchmacher noch anderen Spielern die Favoritenrolle zuschanzen.

Chance auf die Nummer 1

Allen voran natürlich die Nummer 1 der Welt Dustin Johnson. Der großgewachsene Longhitter musste letztes Jahr vor dem Start des Turniers aufgeben, nachdem er in seiner angemieteten Villa die Treppe runterfiel. Heuer allerdings wirkt er dafür doppelt motiviert und wird alles daran setzen am Sonntag erstmals in seiner Karriere ins grüne Jacket zu schlüpfen.

Doch auch Justin Thomas, Jordan Spieth (beide USA) und Jon Rahm (ESP) stehen bei den Bookies hoch im Kurs – >> Masters-Wettquoten bei William Hill – da alle drei mit einem Sieg die neue Nummer 1 der Golfwelt werden könnten. Der Wetterbericht jedenfalls verspricht in Augusta durchwegs gutes Golfwetter, lediglich am Samstag könnten sich einige Regenschauer ins Geschehen einmischen.

Los geht es für Bernd Wiesberger am Donnerstag um 15:14 MEZ gemeinsam mit Bryson DeChambeau (USA) und Matthew Fitzpatrick (ENG) wie für alle Spieler auf der 1. Titelverteidiger Sergio Garcia (ESP) beginnt um 16:53 MEZ mit Justin Thomas und Amateur Doc Redman (USA) an seiner Seite.

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Bernd Wiesberger

Back to Augusta

THE MASTERS – VORSCHAU: Bernd Wiesberger teet ab Donnerstag zum bereits dritten Mal in seiner Karriere im Augusta National auf und will bei seinem bislang besten Major auf ganzer Linie überzeugen.

Bernd Wiesberger und die USA sind aus golferischer Sicht eigentlich noch nicht die ganz große Liebe, der Augusta National stellt dabei aber definitiv eine Ausnahme dar. Nicht nur, dass das Masters wohl das exklusivste Major der Saison ist, es ist zeitgleich auch das mit Abstand erfolgreichste des Burgenländers.

Vor zwei Jahren stand er zum ersten Mal auf der geschichtsträchtigen Wiese in Georgia in den Teeboxen und wurde dabei gleich mit Rang 22 bester Debütant. Letztes Jahr konnte er zwar nicht mehr an die wirklich starke Leistung von 2015 anschließen, mit Rang 34 ließ er aber immer noch viel Prominenz hinter sich und hat bezüglich der Finalteilnahmen auch noch eine weiße Weste.

Kein Wunder also, dass Bernd schon auf den ersten Trainingslöchern wieder ins Schwärmen gerät: “Es ist immer ein tolles Erlebnis nach Augusta zurückzukommen und zu sehen wie schwierig dieser Platz wirklich ist. Die Ondulierungen, Wellen und Run-Offs sind in Wirklichkeit noch viel steiler und schneller als das im TV zu sehen ist.”

Setup für Bernd?

Bernd WiesbergerEinmal mehr scheint es auch heuer die Wetterfee recht gut mit dem Oberwarter zu meinen. Von Montag bis Mittwoch sind immer wieder Gewitter und Regen möglich, was den Platz einigermaßen gutmütig gestalten könnte. Erst ab Donnerstag verspricht der Wetterbericht trockenere Verhältnisse, was Österreichs Nummer 1 aber zumindestens bis zum Wochenende noch etwas entschärfte Grüns bescheren sollte. Danach könnte es jedoch tatsächlich wieder das bereits aus Vorjahren bekannte “Murmeln über Glasplatten schieben” werden.

Worauf es in dieser Woche mit Sicherheit ankommen wird sind die Annäherungen, das zwingend die richtigen Stellen treffen müssen, um sich nicht in fast aussichtslose Situationen zu bringen. Die von Bernd bereits angesprochenen Wellen und Ondulierungen verzeihen so gut wie keine Fehler, weshalb der richtige Touch und die Genauigkeit der Schlüssel zum Erfolg sein werden.

Vor allem die recht kurzen Par 5 Bahnen wird der Oberwarter in dieser Woche ausnützen müssen um einen guten Score ins Clubhaus zu bringen. Die Stellschrauben im langen Spiel justierte Bernd vor seinem US-Swing noch in der Heimat, was sich eindeutig bereits bezahlt gemacht hat. Beim WGC Match Play verpasste er mit zwei Siegen und einer Niederlage nur knapp den Aufstieg ins Achtelfinale und auch letzte Woche bei den Shell Houston Open cuttete der Burgenländer ohne Probleme ins Weekend.

A-Game benötigt

Warum es in den letzten beiden Wochen aber noch nicht zu einem absoluten Topergebnis reichte ist mit einem Blick auf die Statistiken schnell erklärt: Es wollten nie alle Aspekte im Spiel zusammenpassen. Einmal passten die Drives, danach die Eisen, dann scrambelte er stark und agierte dann am Kurzgemähten gut. In Augusta aber wird in dieser Woche wohl alles zusammenpassen müssen um vorne mitspielen zu können.

Die Fehlervermeidung wird ebenfalls weit oben auf der “To-do Liste” in Georgia stehen. Blitzschnell hat man auf der anspruchsvollen Par 72 Wiese Doppelbogeys oder noch Schlimmeres auf der Scorecard stehen. Vor allem der Amen Corner – der weltberühmte Stretch der Löcher 11 bis 13 – wird in dieser Woche wohl wieder ganz speziell im Fokus stehen.

Die Konkurrenz ist klarerweise beim Masters ohnehin enorm, wobei die Nummer 1 der Welt, Dustin Johnson, ob seiner fantastischen Form wohl der ganz große Favorit ist. Der großgewachsene US-Amerikaner kennt den Platz auch bereits von etlichen Antreten wie seine Westentasche. Die Platzkenntnis ist es auch, die beim Masters ganz groß geschrieben wird, weshalb “alte Hasen” wie Phil Mickelson (USA) oder auch Sergio Garcia (ESP) ganz sicher mit zu den Favoriten zählen.

Auch Jason Day greift beim Masters wieder voll an. Der Australier zeigt sich nach der überstandenen Krebsoperation seiner Mutter klarerweise erleichtert, was man ihm vermutlich auch am Platz anmerken wird. Tiger Woods (USA) hingegen musste absagen, da der Rücken weiterhin nicht mitspielt. Bernd Wiesberger startet gemeinsam mit Ernie Els (RSA) und Jason Dufner (USA) um 18:13 MEZ in sein drittes Masters. Titelverteidiger Danny Willett (ENG) beginnt im Flight danach um 18:24 MEZ.

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Wiesberger_Masters_2015

Auf Rekordgrüns

THE MASTERS – VORSCHAU: Bernd Wiesberger schlägt ab Donnerstag zum zweiten Mal in seiner Karriere im Augusta National beim ersten Major der Saison ab. Auf rekordverdächtig flott erwarteten Grüns muss der Oberwarter vor allem am und rund ums Kurzgemähte in dieser Woche wohl sein ganzes Können aufbieten um reüssieren zu können.

Bereits an den Trainingstagen genießt Wiesberger die einzigartige Atmosphäre beim Masters: “Was kann es besseres geben als 18 Löcher am Morgen mit diesen Jungs zu spielen: Rory McIlroy, Andy Sullivan, Matt Fitzgerald und Jamie Donaldson,” so seine prominenten wechselnden Flightpartner vom Dienstag.

Letztes Jahr bewies Bernd Wiesberger, dass ihm Augusta National durchaus liegt. Mit Rang 22 und somit als bester Debütant kehrte Österreichs Nummer 1 in die Heimat zurück. Vorige Saison spielte sich der Platz jedoch eher ungewohnt. Für beißende Grüns war das erste Major des Jahres eigentlich nie bekannt, ein regenreicher April entschärfte damals die Putt-Oberfläche, was Jordan Spieth (USA) in Überform sogar zu einem überlegenen Sieg bei 18 unter Par auszunützen verstand.

Bernd Wiesberger US MastersIn diesem Jahr werden die Verhältnisse aber klar wieder Augusta-Like sein. “Die Grüns spielen sich hier wie an einem Samstag oder Sonntag und wir haben erst Dienstag. Das werden wohl Rekordverhältnisse”, meinte etwa ein noch leicht von Grippe gezeichneter Bubba Watson (USA) nach der Trainingsrunde. Pfeilschnelle, pickelharte Grüns gehören nicht wirklich zu Bernd Wiesbergers Lieblingsverhältnissen. Wie schon im letzten Jahr hat der Oberwarter aber erneut Coach Phil de Busschere und Kurzspiel-Magier Anders Forsbrand vor Ort zur Verfügung um sich perfekt auf die schweren Verhältnisse einstellen zu können.

Anders als im letzten Jahr – damals bereitete sich der Oberwarter in der Heimat aufs Masters vor – steht Bernd heuer klar im Turnierrhythmus, was er nach eigener Aussage auch sehr schätzt. Schon bei seinem letzten dreiwöchigen USA-Turnierplan fuhr er beim dritten Event in Folge mit Rang 14 bei den Cadillac Championship sogar sein bislang bestes WGC-Ergebnis der Karriere ein. Das Masters ist nun erneut für den Burgenländer das dritte Turnier in Folge.

Jordan Spieth 2015Die Konkurrenz ist in Georgia aber enorm. Bis auf Tiger Woods (USA), der nach Rücksprache mit seinen Ärzten auf einen Start verzichtet, ist alles was Rang und Namen hat am Start. Bis auf Jim Furyk sind auch die Top 50 komplett vor Ort.

Vor allem die Young-Guns mit Jason Day (AUS), Titelverteidiger Jordan Spieth und Rory McIlroy (NIR) werden wohl für Spektakel pur sorgen. Mit Adam Scott (AUS) und Bubba Watson sind außerdem zwei Spieler am Start, die das Masters erst unlängst für sich entscheiden konnten. Auch Rickie Fowler (USA) oder Longhitter Dustin Johnson (USA) wirken langsam aber sicher für einen Majorsieg überfällig.

Schneller Start wichtig

Der Wetterbericht verspricht in dieser Woche zwar meist strahlenden Sonnenschein, dennoch sind die Temperaturen mit Spitzenwerten rund um 20 Grad Celsius eher etwas kühl für die Jahreszeit. Außerdem wird spürbarer, teils wohl unangenehmer Wind erwartet. Von Mittwoch auf Donnerstag ist Regen vorhergesagt, was Bernd vor allem auf der ersten Runde mit früher Startzeit um 14:53 MESZ (8:53 Ortszeit) einen nicht unwesentlichen Vorteil verschaffen könnte.

Bernd Wiesberger US MastersBei wohl noch etwas weicheren Grüns und moderateren Windverhältnissen sollte sich Bernd Wiesberger zum Auftakt wohl bereits einen kleinen Puffer herausspielen. Am Freitag, wenn der Burgenländer erst ab 17:49 MEZ unterwegs ist, könnte der Wind die Bedingungen bereits ordentlich verschärfen. Einen verschlafenen Start, den er heuer bereits öfters verzeichnete, darf er sich in dieser Woche wohl nicht erlauben.

Sky bietet wie schon im letzten Jahr einen Live Stream vom Amen Corner sowie vom Einschlagen auf der Driving Range an.

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>> Sky überträgt live und exklusiv an allen vier Tagen aus Augusta.

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