Schlagwort: berni reiter

Zurückgereicht

BEIJING CHAMPIONSHIP – FINAL: Berni Reiter wird zwar am Finaltag im Topwin G & CC bis auf Rang 40 zurückgereicht, nimmt aber immerhin zum ersten Mal Preisgeld von der PGA China Tour Series mit.

Neuer Anlauf von Berni Reiter bei der zweiten Turnierserie im Rahmen der PGA Tour of China: im Topwin GC von Peking, wo bereits auch die European Tour zu Gast war, bricht der Goldegger endlich den Bann und schreibt erstmals in der Order of Merit mit Preisgeld an.

Gleich der Auftakt gelingt Reiter perfekt: mit der 67 (-5) spulte er eine bärenstarke Runde ab und klassiert sich bei 5 unter Par nur einen Schlag hinter der Spitze. Auch am zweiten Spieltag bleibt Berni den roten Zahlen treu. Zwar geht es nicht mehr so tief in den Minusbereich, doch auch mit der 71 (-1) bleibt er an den Spitzenrängen dran und startet so aus sehr vielversprechender Position ins Wochenende.

“Es war ganz solide. Ein, zwei Fehler mehr als gestern auf meinen ersten Neun, aber wieder ganz gute Birdiechancen erspielt. Leider hab ich nicht viel gelocht. Ich freu mich aufs Wochenende, da ist noch einiges drinnen”, fasst er die zweite Runde nach seinem ersten geschafften Cut beim vierten Start zusammen.

So richtig ins Rollen kommt Berni dann am Moving Day aber nicht und hat vor allem auf den Frontnine Probleme richtig ins Spiel zu finden, wie Bogeys auf der 3 und der 8 unterstreichen. Erst nach dem Turn findet er den nötigen Rhythmus, gleicht sein Score mit Birdies auf der 11 und der 16 wieder aus und kann mit abschließendem Par 5 Birdie sogar noch die 71 (-1) mitnehmen. Damit bringt er zwar seine dritte rote Runde in Folge zum Recording, rutscht aber um ein paar Ränge zurück.

Die geplante tiefe letzte Runde will dann aber von Beginn an nicht aufgehen. Vor allem auf den Frontnine gelingt ihm am Sonntag so gut wie gar nichts, wie birdielose neun Bahnen mit zwei Bogeys unterstreichen. Erst auf der 11 keimt mit einem roten Eintrag noch einmal etwas Hoffnung auf, zwei abschließende Bogeys besiegeln dann aber die 75 (+3) und den Absturz bis ins hintere Mittelfeld bis auf Rang 40.

Den Sieg schnappt sich der Kanadier Richard Jung mit einer 68er (-4) Finalrunde und bei gesamt 19 unter Par.

>> Leaderboard Beijing Championship

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Reiters PGA China-Card

Berni Reiter löst als erster Österreicher eine Tourkarte in China und möchte über Asien den Sprung nach Amerika schaffen.

Berni Reiter geht einmal mehr neue Wege um sich in die großen Golf-Ligen der Welt vorzukämpfen. Nach dem Abenteuer in Lateinamerika vor einigen Jahren hatte der Goldegger nun endgültig die Nase voll von der Pro Golf Tour, packte sein Golfbag und ging erneut als Weltenbummler auf die große Reise: die erste Station Rio de Janeiro erwies sich diesen Winter als Sackgasse, da er sich diesmal auf der Tourschool der PGA Tour Latinoamerica kein Spielrecht erkämpfen konnte. Also ging es weiter nach Australien zur Tourschool der Australasia Tour: “Dort erreichte ich immerhin die Final Stage, habe es aber leider nicht bis zur Tourkarte geschafft. Also blieb mir nur noch eine dritte und letzte Chance,” ging es für ihn weiter nach Thailand, wo dieser Tage die PGA Tour of China ihre Qualifying School abhielt.

Trotz verpatzer Auftaktrunde von 74 Schlägen lässt sich Reiter im Laguna Golfclub von Phuket nicht entmutigen und pusht auf den folgenden 54 Löchern noch einmal voll. Mit weiteren Runden von 66, 69 und 68 erreicht der Salzburger den 13. Platz, verpasst zwar damit die volle Tourkarte für die besten 12 um einen Schlag, kann aber auch mit seiner Conditional Card mit einer vollen Rookie-Saison in China rechnen:

“Jetzt werde ich erst mal heimfliegen und mich in aller Ruhe vorbereiten. Los geht es noch im März, wo ich erstmals in China aufteen werde,” kann Reiter den Tourstart kaum erwarten. Bei einer Serie von 14 Turnieren wird es üblicherweise um jeweils 210.000 Euro Preisgeld gehen, womit die PGA Tour of China mit der Challenge Tour vergleichbar ist. Da Chinas Pro-Tour von der US PGA Tour veranstaltet und getragen wird, winkt den besten 5 am Jahresende der Aufstieg in die Web.com Tour und weiteren Spielern der Einstieg in die US Tourschool.

Golf-Live.at wird ab sofort auch die PGA Tour of China live am Radar haben und über die Ergebnisse des ersten Österreichers im Reich der Mitte berichten.

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In Verfolgerrollen

UMA CNS CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Kein Österreicher darf sich zum Auftakt im Karachi GC von Pakistan über eine rote Runde freuen. Manuel Trappel und Christopher Baumgartner liegen nach 72er Auftritten aber in vielversprechender Verfolgerrolle.

Austro-Pakistani Amin Hamza, zuletzt als Champion bei der Nationalen Offenen in der zweiten Heimat zu Gast, hat seine Kontakte spielen lassen und seinen österreichischen Freunden eine Sponsor-Invitation zum pakistanischen Topturnier im Rahmen der Asian Tour organisiert.

Somit dürfen Berni Reiter, Bernard Neumayer, H.P. Bacher, Manuel Trappel, Jürgen Maurer und Christopher Baumgartner nicht nur bei knapp 40 Grad am Golfplatz von Karachi schwitzen, sondern im Erfolgsfall auch einen dicken Batzen am beachtlichen Preisgeld von 300.000 US Dollar abholen.

Manuel Trappel ist zu Beginn ausgerechnet ein Par 5 im Weg, da er aber nur zwei Bahnen später das Par 3, der 4 zu einem Birdie überreden kann, kommt er mit souveränen weiteren Löchern bei Level Par auf den Backnine an. Das angeschlagene Tempo zieht er dann bis zum Ende durch und notiert nach sage und schreibe 14 Pars in Folge am ersten Spieltag die 72 (Par), was ihm bei der Hitzeschlacht mit Rang 27 einen souveränen Start ermöglicht.

Christopher Baumgartner legt gleich gut los und findet schon früh auf der 12 und der 13 einen Birdiedoppelpack. Zwar schleicht sich danach auch ein Fehler ein, mit konzentriertem Spiel steht er aber im zartrosa Bereich beim Turn. Auf den Frontnine hat er dann aber leichte Probleme und rutscht mit einem Par 5 Bogey und weiterem Fehler auf der 6 deutlich zurück. Da er auf der 7 aber auch noch ein Birdie mitnehmen kann, geht sich auch beim ihm zum Auftakt eine solide 72 (Par) aus.

Im Mittelfeld

Bernard Neumayer nimmt auf der 2 ein schnelles Par 5 Birdie mit und verwaltet das schnelle Erfolgserlebnis danach gekonnt die gesamten Frontnine über. Nach dem Turn schleichen sich dann aber auf der 10 und der 12 zwei Fehler ein, die ihn um etliche Ränge zurückwerfen. Zwar setzt er noch einmal am Par 3, der 16 einen Konter, verbaut sich mit abschließendem Bogey aber noch die Par-Runde und muss sich so mit der 73 (+1) und Rang 43 zufrieden geben.

Berni Reiter packt am Nachmittag gleich von Beginn an die Malstifte aus, denn mit Bogey-Eagle-Bogey-Birdie Start lässt er gleich zu Beginn so gut wie nichts aus. Danach allerdings ebben die gewinnbringenden Einträge ab und da er auf der 15 und der 16 auch noch zwei Fehler notieren muss, kommt er nur bei 1 über Par auf den Frontnine an, wo es mit weiterem Bogeydoppelpack noch weiter im Klassement retour geht. Zwar findet er auf der 5 (Par 5) auch noch ein Birdie, zum Auftakt geht sich so aber nur die 74 (+2) aus, was nur für Rang 62 reicht.

Deutlich zurück

Jürgen Maurer tritt sich gleich auf seiner ersten Bahn, der 10 einen Fehler ein, egalisiert diesen zwar auf der 13 mit einem Par 5 Birdie wieder, rutscht mit einem Bogeydoppelpack aber rasch wieder zurück. Auf der 17 kann er dann noch einmal kurz gegensteuern, kommt nach den farbenfrohen Backnine aber nur im Plusbereich auf den ersten neun Bahnen an, die zunächst in der gleichen Tonart weitergehen. Als bereits alles auf eine Runde knapp über Par hindeutet, muss er auf der 9 noch ein Doppelbogey einstecken und startet so nur mit der 75 (+3) und Platz 74.

H.P. Bacher findet sich am Nachmittag mit einem schnellen Par 5 Birdie auf der 11 gut zurecht, muss dann aber gleich zwei Doppelbogeys in Folge einstecken, was ihn weit zurückwirft. Zwar geht sich am Par 3, der 16 wieder ein Birdie aus, ein weiterer Fehler noch vor dem Turn egalisiert aber auch dieses kleine Erfolgserlebnis rasch wieder. Auch auf der vorderen Platzhälfte will nicht viel zusammenlaufen und er unterschreibt schlussendlich nur die 78 (+6), die ihn als 109. nur weit hinten einreiht.

>> Leaderboard UMA CNS Championship

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Adamstal als Sieger

EURAM BANK OPEN – FINAL: Zwar verpassen die Österreicher beim Heimspiel im GC Adamstal ein Spitzenergebnis, die Rückkehr der Challenge Tour nach Niederösterreich ist aber trotz allem eine einzige Erfolgsgeschichte.

Erneut begrüßen die Spieler am Finaltag perfekte Verhältnisse. Nur ein laues Lüftlein, strahlender Sonnenschein und ein perfekt hergerichteter Par 70 Kurs sorgt durchgehend bei den Challenge Tour Verantwortlichen für Lobeshymnen. Vor der letzten Runde hat mit Manuel Trappel sogar ein Österreicher noch klar die Chance die Weiterreise mit einem Spitzenergebnis anzutreten, was durchaus auch für etlichen Zuschauerzuspruch sorgt.

Der Vorarlberger beginnt seine Finalrunde dann mit einem anfänglichen Par auch sehr solide und taucht danach mit einem Birdiedoppelpack nicht nur in den roten Bereich, sondern auch unter die Top 10 ab. Da sich am Par 3, der 6 aber nur ein Bogey ausgeht, kommt er nur im leichten Minusbereich auf den Backnine an.

Diesen muss er dann auf der 11 sogar wieder verlassen, krallt sich auf der 14 aber erneut das Minus als Vorzeichen. Mehr will am Sonntag aber nicht mehr gelingen, weshalb sich der ehemalige Amateur Europameister mit der nur leicht geröteten 69 (-1) zufrieden geben muss, was als 16. mit zwei Schlägen Rückstand auf die Spitzenränge knapp nicht zu einem Top 10 Ergebnis reicht.

“Ich hatte heute leider auf den Grüns nicht so viel Glück. Es war echt schade, denn es sind gleich vier, fünf Putts ausgelippt. Da war definitiv mehr drinnen aber dennoch war es ein sehr positives Turnier”, ist die zähe letzte Runde rasch erklärt.

Vieles liegengelassen

Lukas Nemecz findet sich am Finaltag in den frühen Morgenstunden durchaus gut zurecht und nimmt schon auf der 3 und der 5 die ersten Birdies mit. Das Par 5, der 7 wird dem Steirer aber dann zum Verhängnis und er muss auch den ersten Schlag abgeben. Nach dem Turn zeigt sich der Grazer dann aber wieder von seiner ganz sicheren Seite.

Auf seinen letzten neun Bahnen macht er mit starkem Spiel und vier Birdies bei nur einem Bogey klar, was in dieser Woche eigentlich drinnen gewesen wäre. Mit der 66 (-4) sorgt er zwar für einen auf jeden Fall versöhnlichen Schlusspunkt, mit dem 46. Platz kann er sich aber kaum zufrieden zeigen. Vor allem die Inkonstanz – Lukas notiert in dieser Woche Runden von 70 (Par), 68 (-2), 73 (+3) und 66 (-4) Schlägen – ist es, die einmal mehr in diesem Jahr besseres zunichte macht.

“Mit der heutigen Runde bin ich sehr zufrieden, denn 4 unter Par ist hier immer ein guter Score. Ich hab generell in dieser Woche nicht schlecht gespielt, aber einfach zu viele Fehler gefressen. Auf der 7 das Bogey heute war ein Dreiputt und auf der 18 landetet leider der Abschlag im Grünbunker. Mein Spiel fühlt sich aber gut an und ich rechne mir beim kommenden Skandinavien-Swing doch einige Chancen aus”, so Lukas Nemecz nach dem Heimspiel in Niederösterreich.

Timon Baltl marschiert zwar am Finaltag lange Zeit grundsouverän über die gebirgigen Fairways, verpasst es aber das eine oder andere Birdie mitzunehmen und tritt sich zu allem Überfluss dann kurz vor dem Turn auf der 9 auch noch ein Bogey ein.

Erst auf den Backnine bekommt er den Birdiedreh so richtig raus und marschiert mit vier roten Einträgen auf nur sechs Bahnen spürbar im Klassement nach vor. Da es sich gegen Ende der Runde auf der 17 aber ein Doppelbogey gemütlich macht, muss er sich schließlich mit der zartrose 69 (-1), womit er sich die Platzierung mit seinem Landsmannt teilt, zufrieden geben.

Schwung verloren

Berni Reiter findet an der Seite von Lukas Nemecz überhaupt keinen Rhythmus. Zwar beginnt er mit Birdie, bis zum Turn muss er aber danach gleich drei Bogeys und sogar ein Doppelbogey auf der Scorecard notieren.

Erst auf den zweiten Neun stabilisiert er sein Spiel dann wieder und findet sogar noch drei Birdies. Da er parallel dazu aber auch noch zwei Schläge abgeben muss, geht sich zum Abschluss nur die 73 (+3) aus, mit der er als 62. vom Leaderboard-Keller nicht empor kommt.

Darius Van Driel sichert sich mit einer 67er (-3) Schlussrunde und bei gesamt 17 unter Par den Sieg.

Hohes Niveau

Wie unglaublich hoch nicht nur das Niveau sondern auch die Leistungsdichte auf der Challenge Tour wirklich ist zeigt eindeutig der Blick aufs Leaderboard. Vergleicht man die Scores mit den Ergebnissen auf der Pro Golf Tour der verganenen Saison, dann ist glasklar ersichtlich wie weit die Schere bereits zwischen 3. und 2. Liga auseinandergeht.

Der Winning Score nach drei Runden letztes Jahr von Nicolai Von Dellingshausen (GER) lag bei 5 unter Par. Heuer starteten Darius Van Driel (NED) und David Law (SCO) auf dem richtig anspruchsvollen Gelände bei sage und schreibe bereits 14 unter Par in die Finalrunde. Natürlich muss man dabei auch die perfekten Bedingungen einkalkulieren, dennoch spricht die gleich neun Schläge große Lücke eine eindeutige Sprache.

Fortsetzung folgt

Schirmherr und Clubeigentümer Franz Wittmann zeigt sich mit dem Turnier auch sichtlich sehr zufrieden. Auch die Euram Bank scheint von vornherein Gefallen am Event gefunden zu haben, denn mit einem unterschriebenen Dreijahresvertrag scheint die Fortsetzung im GC Adamstal nur noch Formsache zu sein. Damit darf man davon ausgehen, dass auch in der nächsten und übernächsten Saison die Challenge Tour in der Ramsau ihre Zelte aufschlagen wird.

>> Leaderboard Euram Bank Open

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Probleme im Gebirge

EURAM BANK OPEN – 3. RUNDE: Österreichs Challenge Tour Professionals verpassen bei generell guten Scores im GC Adamstal geschlossen rote Zahlen und büßen am Moving Day etliche Ränge im Klassement ein.

Manuel Trappel zeigte am Freitag, dass seine Formkurve immer deutlicher in die richtige Richtung zeigt. Der Vorarlberger notierte eine bärenstarke 64 (-6) und spielte sich damit bis auf Rang 4 nach vor. Am Moving Day will er nun beim Heimspiel alles daran setzen um auch vor dem Finaltag eine gute Position inne zu haben.

Allerdings lässt Manuel Trappel gleich zu Beginn den gewinnbringenden Rhythmus vom Vortag vermissen und findet mit einem Bogey nur äußerst schleppend in den Moving Day. Zwar bessert er den Faux-pas am Par 5, der 3 recht zeitnah wieder aus, stolpert aber sofort über den nächsten Fehler und büßt so weitere Ränge ein. Zumindestens gelingt am Par 3, der 6 erneut der scoretechnische Ausgleich, mehr Birdieputts wollen auf den Frontnine aber nicht fallen.

Auch nach dem Turn geht das farbenfrohe Spektakel der dritten Runde auf seiner Scorecard weiter. Zunächst krallt er sich auf der 11 erstmals am Samstag ein Minus als Vorzeichen, rasselt aber mit zwei Bogeys danach sofort wieder zurück. Zwar kann er sein Tagesergebnis auf der 15 wieder auf Anfang stellen, mehr will aber nicht mehr gelingen. Da die Konkurrenz das gebirgige Gelände der Ramsau durchaus gut im Griff hat, rutscht er mit der 70 (Par) bis auf Rang 14 zurück.

Durchgehend zurück

Timon Baltl muss gleich auf der schwierigen 2 ein Doppelbogey einstecken und rasselt so rasch im Klassement weit zurück. Der Konter sitzt am Par 5 danach aber perfekt und auf der 5 kann er sein Tagesergebnis sogar wieder ausgleichen. Mehr will auf den Frontnine aber noch nicht gelingen.

Nach etlichen Pars in Folge kann er dann mit der 15 das einzige Par 5 der Backnine zu einem weiteren Birdie überreden, verbaut sich die zartrosa Runde aber noch mit einem abschließenden Fehler auf der 18. Schlussendlich muss auch er sich so mit der 70 (Par) zufrieden geben und büßt ebenfalls etliche Ränge ein. Den Finaltag startet er nur vom 51. Platz aus.

Tiefschwarz

Lukas Nemecz biegt mit einem Eagle am Par 5, der 3 rasch in die richtige Richtung ab, verabsäumt es aber weitere Schlaggewinne nachzulegen und tritt sich prompt vor dem Wechsel auf die zweite Platzhälfte ein Doppelbogey ein, was sein Score wieder zurück auf Even Par dreht.

Zwar dreht er auf der 10 rasch wieder in den Minusbereich ab, danach aber fletscht der gebirgige Kurs so richtig seine Zähne und brummt Lukas neben einem weiteren Doppelbogey auch ein Triplebogey auf, was ihn klarerweise weit zurückwirft. Ein Birdie geht sich dann zwar noch aus, mehr als die 73 (+3) und Rang 61 ist aber für ihn am Samstag nicht zu holen.

Berni Reiter beginnt äußerst solide, rutscht mit gleich sechs Pars in Folge aber immer weiter im Klassement zurück. Da es sich dann vor dem Turn ausgerechnet am Par 5, der 7 auch noch ein Bogey gemütlich macht, ist der Rückfall ins Mittelfeld endgültig Gewissheit.

Auch nach dem Turn kommt Berni einfach nicht ins Rollen und nach zwei Doppelbogeys in Folge geht es in windeseile weiter am Leaderboard nach unten. Erst gegen Ende keimt auf der 17 mit seinem ersten Birdie des Tages noch einmal Hoffnung auf, doch ein Triplebogey zum Abschluss setzt ein wahres Ausrufezeichen unter eine mehr als nur verpatzte dritte Runde. Mit der 77 (+7) rutscht er bis auf Rang 62 zurück.

Darius Van Driel (NED) und David Law (SCO), die beide eine 62 (-8) hinfeuern, gehen bei gesamt 14 unter Par als Co-Leader in den Finaltag.

>> Leaderboard Euram Bank Open

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Rausgeschüttelt

EURAM BANK OPEN – 2. RUNDE: Manuel Trappel schüttelt am Freitag im GC Adamstal mit der 64 eine Traumrunde aus dem Ärmel und mischt im Spitzenfeld mit. Auch Berni Reiter, Lukas Nemecz und Timon Baltl stemmen beim heimischen Challenger den Cut.

Mit Niklas Regner (Am), Markus Habeler, Berni Reiter, Manuel Trappel und Bernard Neumayer legten gleich fünf Österreicher beim Heimspiel der Challenge Tour in Adamstag einen Start im roten Bereich hin. Lukas Nemecz verspielte im Finish einen besseren Auftakt und muss wie die übrigen Österreicher am zweiten Spieltag bereits zusetzen um nicht am Cut zu scheitern.

Manuel Trappel zeigt sich dann am Freitag Vormittag schon auf den Backnine von seiner ganz sicheren Seite. Der Vorarlberger hält die gesamten zweiten neun Bahnen über Schlagverluste gekonnt fern und findet dabei auf der 12, der 15 und der 16 gleich drei Birdies, die ihn bis unter die Top 10 nach vorne marschieren lassen. Wie schon am ersten Spieltag wird ihm auch diesmal die 2 mit einem Bogey zum Verhängnis und er muss den ersten Schlag abgeben.

Aus der Ruhe lässt sich der ehemalige Amateur Europameister aber nicht bringen und setzt mit bärenstarken Löchern und gleich vier weiteren Birdies, wobei er von der 6 bis zur 8 sogar den Triplepack schnürt, mit Vollgas auf die Überholspur ab. Schlussendlich marschiert er mit der 64 (-6) zurück ins Clubhaus und mischt damit als derzeit 3. im absoluten Spitzenbereich mit.

“Ich mag Adamstal. Die Runde war echt Klasse heute und da speziell auf den Grüns. Die Eisen auf den Par 3 Bahnen haben auch gepasst. Im Grunde war mein Spiel ähnlich wie gestern, aber es ist heute einfach mehr gefallen”, fasst Manuel Trappel seine Toprunde kurz zusammen.

Ebenfalls im Weekend

Berni Reiter legt am Freitag auf der 1 los wie die sprichwörtliche Feuerwehr und marschiert mit einem Birdiedoppelschlag und darauffolgendem Eagle sogar bis auf Rang 2 nach vor. Nachdem ihm dann auch auf der 5 noch ein roter Eintrag glückt, klopft er endgültig an der Spitzenposition an. Doch plötzlich geht der Schwung verloren und Berni muss nach Problemen auf den Par 3 Bahnen mit Doppelbogey und Bogey drei Schläge wieder abgeben.

Zu Beginn der Backnine tritt er sich dann sogar noch einen weiteren Fehler ein, findet in Folge aber wieder den benötigten Rhythmus und klettert mit Birdies auf der 11, der 14 und der 15 wieder spürbar im Klassement nach oben. Zwar muss er am Ende auf der 18 noch einen weiteren Schlag abgeben, mit der 67 (-3) cuttet er aber als zur Zeit 13. sogar in aussichtsreicher Position ins Wochenende.

Lukas Nemecz eröffnet den zweiten Spieltag mit einem Bogey auf der 10 zwar nur äußerst schleppend, mit einem Birdietriplepack von der 14 bis zur 16 marschiert er aber spürbar im Klassement nach vor. So richtig aufrechthalten kann er den Schwung aber nicht, denn auf der 17 macht es sich auch ein weiterer Schlagverlust gemütlich, was den Steirer nur im leicht geröteten Bereich die Frontnine in Angriff nehmen lässt.

Dort geht es dann auf der 2 sogar wieder auf Level Par zurück, doch anders als am Vortag, wo Lukas auf den letzten Löchern eine Runde unter Par noch aus der Hand gab, gelingen diesmal danach zwei Birdies und der Grazer bringt so die 68 (-2) zum Recording, die ihn beim Heimspiel als derzeit 36. ganz sicher ins Wochenende cutten lässt.

Timon Baltl präsentiert sich am Freitag Nachmittag im Gegensatz zum ersten Spieltag deutlich verbessert. Schon auf der 13 und der 14 findet er die ersten beiden Birdies und hält die gesamten Backnine über Schlagverluste gekonnt fern.

Auf den Frontnine kann er sich dann sogar zwei Fehler erlauben, denn nach vier weiteren Birdies notiert er mit allerletzter Startzeit die 66 (-4) und vervollständigt so als 38. das österreichische Wochenend-Quartett in der Ramsau.

Vergebliches zittern

Niklas Regner (Am), zum Auftakt mit der 67 (-3) noch Österreichs Bester, hat am Freitag Vormittag etliche Probleme das starke Spiel vom Vortag zu wiederholen. Der Amateur benötigt schon auf den Frontnine zwei Birdies um nach ebenso vielen Bogeys bei Level Par zum Turn kommen zu können.

Auf den Backnine erwischt es ihn dann mit zwei Bogeys und einem Doppelbogey richtig wild. Erst ein spätes Birdie hält die Hoffnung auf den Cut mit der 73 (+3) noch am Leben. Da die Cutmarke aber nicht mehr zurück auf Level Par springt verpasst er als 64. um einen Schlag knapp den Sprung ins Weekend.

Markus Habeler legt am Nachmittag los wie aus der Pistole geschossen und stopft gleich auf der 1 und der seine ersten Birdieputts. Danach ebbt der Anfangssschwung zwar etwas ab, Markus notiert aber weiterhin sichere Pars bis er sich vor dem Turn ein erstes Bogey einfängt.

Auf den Backnine wird es dann sogar zusehends ungemütlicher, denn nach einem weiteren Bogey auf der 11 und einem Doppelbogey kurz vor Schluss auf der 17 rasselt der junge Niederösterreicher mit der 72 (+2) sogar als 64. noch hinter die Cutmarke zurück.

Für Christoph Körbler, Leo AstlRobin Goger, Bernard NeumayerSebastian Wittmann, Jürgen Maurer, Michael Ludwig und Rene Gruber endet der österreichische Challenger bereits am Freitag. Sean Crocker (USA) geht nach der 65 (-5) und bei gesamt 11 unter Par als Führender ins Wochenende.

>> Leaderboard Euram Bank Open

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Niki Wimmer 2015

Top mit der 70

EXTEC TROPHY – FINAL: Niki Wimmer notiert auch am Finaltag im Ypsilon Golf von Liberec eine 70 und darf sich so über ein echtes Topergebnis freuen. Leo Astl marschiert noch an die Top 10 heran. Die übrigen Österreicher müssen sich mit weniger lukrativen Rängen zufrieden geben.

Der Weg der Pro Golf Tour von Haugschlag nach St. Pölten führt über einen Abstecher nordwärts ins tschechische Liberec. Im Ypsilon Golf Resort im Dreiländereck von Tschechien, Deutschland und Polen geht es für Clemens Prader, Leo Astl und Kollegen um die bekannten 30.000 Euro Preisgeld für drei Tage Turniergolf.

Niki Wimmer bleibt es aber vorbehalten aus rot-weiß-roter Sicht ein Ausrufezeichen zu setzen. Er präsentiert sich schon zum Auftakt durchaus gut und marschierte schlussendlich mit einer 70 (-2) über die Ziellinie. Auch am Samstag hat er sein Visier scharf gestellt und cuttet mit einer weiteren 70 (-2) in aussichtsreicher Position über die Marke.

Die 70 (-2) scheint er in dieser Woche sichtlich gepachtet zu haben, denn auch am Finaltag notiert er eine Runde mit 2 unter Par, liegt damit insgesamt bei -6 und darf sich so mit Rang 9 über ein Topergebnis freuen.

Leo Astl hebt sich in dieser Woche das Beste für den Schluss aus. Der Tiroler Routinier bringt zum Abschluss die 69 (-3) zum Recording und spielt sich damit noch knapp bis hinter die Top 10 auf Rang 16 nach vor.

Wenig lukrativ

Berni Reiter kommt am Finaltag nicht über die 72 (Par) hinaus und büßt damit sogar noch einige wenige Ränge ein, womit er das Turnier auf 24 beendet. Ralph Leitner muss sich nach der 72 (Par) mit Rang 29 begnügen. Johannes Steiner liegt nach den Frontnine dank eines anfänglichen Birdies noch im roten Bereich, muss schlussendlich nach vielen Fehlern aber mit der 77 (+5) und Platz 37 leben.

Außer den bereits genannten standen in dieser Woche mit H.P. Bacher, Robert Molnar, Alois Kluibenschädl, Rene Gruber, Kurt Mayr, Edi Finger und Fabian Winkler noch sieben weitere Österreicher am Start. Allesamt verpassten sie jedoch den Cut bzw. gaben noch vor Ende des Turnieres auf. Edi Finger wurde am zweiten Spieltag disqualifiziert.

Richard Jouven (FRA) gewinnt nach der 67 (-5) und bei gesamt 12 unter Par.

>> Leaderboard Extec Trophy

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Top 10 geknackt

HAUGSCHLAG NÖ OPEN – FINAL: Berni Reiter knackt mit einer tiefroten 65 am Finaltag noch die Top 10. Auch Amateur Luca Denk marschiert im Haugschlag Resort noch um etliche Ränge nach vor. Die restlichen Österreicher können beim Heimspiel nicht mehr zulegen.

Berni Reiter zündet am Freitag so richtig den Turbo. Schon auf den Backnine drückt er das Gaspedal voll durch und notiert von der 11 bis zur 16 gleich sechs Birdies am Stück, was ihn mit Riesenschritten im Klassement nach vorne stürmen lässt. Auch nach dem Turn hat er sein Visier gut eingestellt und klopft nach zwei weiteren roten Einträgen sogar schon an den Top 5 an.

Erst ein ein spätes Bogey auf der 8 verhindert noch eine fehlerlose letzte Runde, doch auch mit der 65 (-7) legt Berni gemeinsam mit Mathieu Decottignies Lafon – der Franzose gewinnt schlussendlich sogar bei gesamt 12 unter Par – die beste Performance des Tages hin und darf sich in Niederösterreich mit Platz 8 noch über einen Top 10 Platz freuen.

Talentprobe abgelegt

Amateur Luca Denk gibt einmal mehr in dieser Woche eine Talentprobe ab. Zwar findet der Swiss Amateur Champion mit einem Doppelbogey auf der 11 nur sehr schleppend in die Finalrunde, lässt dann aber etliche Birdies eine deutliche Sprache sprechen und kann so sogar ein weiteres Bogey auf der 1 gut wegstecken, denn mit der 69 (-3) macht er noch etliche Ränge im Klassement gut und wird schlussendlich 19.

Clemens Prader startet mit einem Bogey nur äußerst zäh in den Tag, dreht sein Score bis zur 14 mit fünf Birdies aber deutlich in die richtige Richtung. Erst eine unglaublich bittere 8 am Par 3, der 16 kostet dann vieles und nachdem er die Runde nur mit einem Bogey beendet, geht sich für den Routinier in seiner Geburtstagswoche beim Heimspiel nicht mehr als die 74 (+2) aus, was am Ende nur für Rang 27 reicht.

“Ich bin auf der 16 bei drei Schläger Gegenwind zwischen zei Schlägern gelegen und hab ihn dann zuerst geblockt und dann gehookt. Mit dem fünften hab ich dann vorgelegt und so eben die 8 nehmen müssen. Insgesamt waren aber viele positive Momente dabei und darauf kann ich aufbauen”, erklärt Clemens sein Horrorloch.

Kurt Mayr braucht am Finaltag etwas um wieder in den Rhythmus des Vortages – er notierte die 66 (-6) – zu finden, macht ein anfängliches Bogey aber noch auf den Frontnine mit einem Eagle und einem Birdie mehr als wett. Auf den Backnine geht der Schwung dann aber verloren und nach einer Doublette und einem weiteren Bogey muss er sich am Freitag mit der 73 (+1) zufrieden geben und wird wie sein Landsmann 27.

Fabian Winkler (74), Benjamin Weilguni (73) und Robin Goger (73) können dem Finaltag nicht mehr ihren Stempel aufdrücken und beendet das Heimspiel Rang 32 bzw. Rang 39 auf wenig lukrativen Plätzen.

>> Leaderboard Haugschlag NÖ Open

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Tourcard deutlich verpasst

LATINOAMERICA TOURSCHOOL – FINAL: Berni Reiter verpasst im Club Los Lagartos von Bogota deutlich die Tourcard für die PGA Latinoamerica Tour.

Berni Reiter versucht ein zweites Mal nach 2014 in Südamerika auf der PGA Tour Latinoamerica Fuß zu fassen. Nach der Vorbereitung mit der Pro Golf Tour in Ägypten ist der Goldegger nach Kolumbien geflogen um in Bogota sein Glück bei der Tourschool zu versuchen. Die besten 10 unter den rund 100 Tourschülern lösen nach vier Tagen ein volles Ticket für die erste Hälfte der neuen Saison auf der Südamerika-Tour.

Reiter benötigt nur 7 Bahnen um mit einem Blitzstart auf 3 unter Par zu gehen. Mit Doppelbogey-Bogey verspielt er jedoch noch vor dem Halbzeitturn den gesamten Bonus wieder. Danach fällt nur noch ein einziger Birdieputt. Schlagverluste auf beiden Par 3 der Platzhälfte schreiben am Ende mit der 72 (+1) ein Ergebnis knapp über Par fest.

Am zweiten Tag verpatzt Reiter bei stürmischen Bedingungen komplett die ersten 9 Löcher: ohne Birdie, dafür mit einer 7 auf einem Par 3 und drei Bogeys erreicht er erst nach 41 Schlägen den Halbzeitturn und stürzt damit am Leaderboard weit ab. Danach fallen zwar drei Birdieputts, die jedoch angesichts weiterer Fehler nicht reichen um aufzuholen. Mit der 77 (+6) entfernt sich Berni selbst angesichts der schwierigen Bedingungen weit von den Tourkartenrängen.

Am dritten Spieltag muss Berni nun alles in die Waagschale werfen, da ihm auf die angepeilten Tourkartenränge bereits satte sieben Schläge fehlen. In der extremen Höhenlage, den windigen Verhältnissen und den ungewohnten Bedingungen kommt Berni dann aber auch am Donnerstag nicht zurecht. Nach den Frontnine muss der Goldegger bei lediglich einem Birdie drei Bogeys und sogar ein Triplebogey am Par 3, der 7 notieren und rasselt so immer weiter zurück.

Auf den Backnine konsolidiert sich sein Spiel zwar deutlich, mit noch zwei Bogeys mehr bei lediglich einem einzigen weiteren Birdie bringt er aber wie schon am Vortag nur die 77 (+6) zum Recording und hat bei bereits 14 Schlägen Rückstand nun endgültig nur noch theoretische Chancen auf eine Tourcard.

Auch am Freitag läuft bei Berni nicht mehr viel zusammen. Mit einer abschließenden 80 (+9) scheitert er schlussendlich als 73. sehr deutlich an der angepeilten Tourkarte.

>> Leaderboard Latinoamerica Tourschool

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Berni Reiter

Top 10 gerettet

ADAMSTAL OPEN 2017 – Berni Reiter kann mit eiskaltem Putter nicht in den Titelkampf eingreifen, rettet aber mit späten Birdies sein drittes Top 10-Ergebnis.

Mit zwei 7. Plätzen in Haugschlag und jetzt in Adamstal ist Berni Reiter der erfolgreichste Österreicher beim heurigen Niederösterreich-Swing der Pro Golf Tour. Der im langen Spiel wiedererstarkte Goldegger kann jedoch einmal mehr den Putter dafür verantwortlich machen, dass er nicht ganz in die Titelentscheidung eingreifen konnte. Bernard Neumayer steigert sich von Tag zu Tag, liefert mit der 68 die tiefste Runde der Adamstal Open powered by Euram Bank am Schlusstag ab und verbessert sich noch auf den 11. Rang.

Nur 3 von 18 Österreichern schafften es ins Finale der Adamstal Open, dafür ist Berni Reiter gleich im Titelkampf involviert. Am Dienstag Nachmittag war der Goldegger noch Dauergast am Putting Grün um den Ramsauer Gräsern ihre letzten Geheimnisse zu entlocken.

Das scheint zumindest auf den Front 9 noch nicht gefruchtet zu haben, wie seine birdielose Leistung zeigt. Immerhin hält sich Reiter mit bombensicherem Spiel gut im Rennen und lässt nur das Bogey an der 9 zu. Sein erster schwerer Fehler von der Hausbergkante, der steil bergab führenden 11, führt zum Doppelbogey. Erst im Finish fallen auf den kniffligen Bahnen 16 und 17 seine einzigen Birdieputts, die immerhin noch ein Top 10-Ergebnis retten.”Ich habe beim Putten insgesamt sieben Chancen aufs Birdie vergeben, dann hab‘ ich die Geduld verloren und auch noch ein Doppel-Bogey produziert. Insgesamt gesehen war das heute meine schlechteste Performance.”

Bernard Neumayer gibt von der 10 weg Vollgas: Birdie am kürzesten Golfloch, der 12, sowie das spektakuläre Eagle an der bergauf führenden 15 lassen ihn bereits zur Halbzeit bei den Top 10 anklopfen. Zwei Bogeys unterlaufen Bärli auf der vorderen Hälfte, die dank eines Par 5-Birdies nicht allzu schwer ins Gewicht fallen. Mit der 68 spult Neumayer die absolut beste Schlussrunden ab und wird 11. “Das war ein super Finaltag für mich. Mein langes Spiel war heute perfekt, leider hab‘ ich aber am Ende beim Putten ein wenig ausgelassen, sonst wäre ein noch besseres Resultat für mich möglich gewesen.”

Fabian Winkler ruiniert die Vorarbeit der ersten beiden Spieltage mit 46 Schlägen für die Front 9 nachhaltig. Da können auch solide letzte 9 Löcher nichts mehr retten. Mit der 81 fällt der Rookie vom 19. bis auf den 39. Platz zurück.

Adam17_330Auch der seit dem Auftakt souverän führende Deutsche Nicolai von Dellingshausen bekommt erstmals die Tücken des Ramsauer Golfjuwels zu spüren und rettet sich erst mit zwei späten Birdies überhaupt in ein Stechen gegen den Franzosen Stanislas Gautier, der bei 5 unter Par die Bestmarke gesetzt hatte. Der für seine Puttkunst bekannte Düsseldorfer setzt sich jedoch im Stechen durch, feiert mit Par am ersten Extraloch seinen zweiten Titel der Saison und übernimmt auch die Führung in der Order of Merit der Pro Golf Tour.

>> Endergebnis Adamstal Open



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