Schlagwort: birdies

Heiß auf Birdies

WYNDHAM CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Sepp Straka präsentiert sich weiterhin in brandheißer Form und eröffnet mit 7 Birdies und der 65 in Greensboro.

Auf Position 110 im FedExCup hat Sepp Straka gemütlich Platz genommen um sich vor Ort in North Carolina in aller Ruhe das Rennen um die Top 125 zu geben. Martin Kaymer, Alex Cejka oder Stephan Jäger zum Beispiel kämpfen noch mit sehr schlechten Karten um ihre Tourkarte, die Österreichs Rookie praktisch schon sicher in der Tasche hat.

Straka beweist einmal mehr seinen Ruf als Österreich kräftigster Golfpro, nachdem er bereits eine 9. Woche am Stück kreuz und quer durch Amerika und Kanada tingelt. Webb Simpson, Titelverteidiger Brandt Snedeker, Patrick Reed und Jordan Spieth sind die Topstars beim 6,2 Millionen Dollar-Event von Greensboro. Im Sedgefield Golfcourse wird traditionell ultratief gescort, so wie etwa Snedeker im Vorjahr mit der 59. Schlüssel zum Erfolg sind präzise Grünschüsse und einmal mehr das Putten.

Der Start in Greensboro verläuft optimal, nachdem Straka gleich seinen ersten Putt aus 5 Metern zum Birdie versenkt. Schade, dass er den Birdie-Doppelschlag danach aus zwei Metern nicht landen kann. Aus größerer Entfernung gehts sichtlich leichter: Sepp holt sich am 3. Grün aus 9 Metern das nächste Birdie. Am ersten Par 5 erreicht Sepp locker mit dem Zweiten das Grün und staubt trocken das Birdie ab.

An der 7 springt wieder der Putter ein und sichert sich aus über vier Metern bereits Birdie Nummer 4. Die Wedges bleiben messerscharf auch auf der hinteren Platzhälfte, die der Wiener gleich einmal mit Birdie nach Dreimeter-Putt angeht. Der erste Fehler vom Tee an der 13 führt zum nicht mehr vermeidbaren ersten Bogey. Zum Glück lässt das zweite und zugleich letzte Par 5 ebenfalls ein Birdie springen, wenn auch etwas mühsam über den Grünbunker.

Ein weiteres Bogey nach Dreiputt vom Vorgrün muss Straka noch wegstecken. Angesichts der hohen Birdiequote, noch ein 7. Birdie gelingt im Finish, ist das jedoch verschmerzbar. Die 65 (-5) gibt ihm als ca. 20. alle Chancen für die weiteren Spieltage, selbst angesichts erneut ultratiefer Scores.

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Späte Birdies eingeschenkt

RAS AL KHAIMAH CHALLENGE – 1. RUNDE: Matthias Schwab rettet seinen Auftakt mit einem Turbofinish, auch Martin Wiegele in den roten Zahlen.

Mit dem Challenger im kleinen Emirat Ras Al Khaimah geht es ins letzte reguläre Turnier vor dem Finale kommende Woche in Oman. Während Matthias Schwab bereits fix mit den Top 45 für das Grand Final qualifiziert ist, benötigt Martin Wiegele ein Topergebnis um sich noch hineinzuspielen. Auch Manuel Trappel, der sein Spielrecht für 2018 auf der Challenge Tour bereits absichern konnte, rutschte noch in das Feld hinein und könnte sich ebenfalls noch für kommende Woche empfehlen. 350.000 US Dollar Preisgeld werden von Mittwoch bis Samstag im Al Hamra Golfclub ausgespielt.

Matthias Schwab hat einige Mühe ins Turnier zu finden, macht sein Auftaktbogey mit einem sofortigen Birdie-Doppelschlag aber schon mehr als nur wett. Bis zur Halbzeit stagniert jedoch danach sein Spiel. Am schwersten Loch im Al Hamra GC, dem überlangen Par 4 der 12 mit Wasser rechts der Spielbahn, erwischt es den Pro aus dem GC Schladming mit einem Doppelbogey.

“Ich hatte einen schlechten Start und traf fast keinen Ball, hielt den Score aber zusammen, bis zum Double,” findet Schwab klare Worte. Der Ärger darüber setzt jedoch neue Energien frei: Schwab spielt im Finish groß auf, sackt noch vier Birdies auf den letzten 5 Löchern ein und ist mit der 69 plötzlich perfekt in Position. “Nach dem Doppelbogey versuchte ich den Schaden in Grenzen zu halten und plötzlich gingen die Putts rein. Mit dem heutigen Ergebnis muss ich deshalb zufrieden sein.” Angesichts allgemein sehr guter Score im Al Hamra GC reicht die Runde von 3 unter Par nicht ganz für die Top 10 – Platz 13 zum Auftakt.

Martin Wiegele eröffnet mit Birdie aus vier Metern, kann seine frühe Startzeit aber auf den frischen Grüns nicht zu einem Birdiefurioso nützen. Ein Bogey-Doppelpack vor der Halbzeit nach Dreiputt und Bunkerproblem wirft ihn zudem kurzzeitig in die schwarzen Zahlen zurück. Erst das Birdie am abschließenden Par 5 mit gutem Putt aus drei Metern sichert die zartrote 71 ab, die vorerst für Platz 36 reicht.

“Das war mittelprächtig, aber zumindest nicht schlecht! Jetzt schwinge ich nach China praktisch den Schwung, so wie ich ihn nicht unbedingt schwingen will, aber sonst kommen leider dabei Schmerzen. Jetzt muss ich eben mit dem anderen Programm und auf Schmerzmitteln schwingen. Morgen und die nächsten Tage muss eine Steigerung her,” hofft Wiegele dass er zum Unterschied zu China auch vier Tage durchtauchen kann.

Manuel Trappel erwischt einen hervorragenden Start, mit einer direkt gelochten Annäherung zum Eagle am Par 4 der 2. Den Bonus braucht er jedoch im Laufe der Runde wieder auf, da keine weiteren Schlaggewinne gelingen wollen. Eine späte schwarze Serie mit drei Bogeys in Folge wirft den Vorarlberger weit zurück. Mit der 74 muss Trappel von Platz 77 weg am Donnerstag ordentlich Gas geben.

Seine frühe Startzeit nutzt der Holländer Jurrian van der Vaart, der noch ein Topergebnis für das Oman-Finale braucht, mit der 64 optimal aus und führt das Feld bei 8 unter Par an.

>> Leaderboard Ras Al Khaimah

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Geschichte geschrieben

MAYBANK CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Bernd Wiesberger spielt sich am Freitag im Saujana G & CC in einen wahren Birdierausch und notiert als erster Spieler überhaupt gleich neun rote Einträge in Folge. Nach der 63 (-9) geht der Oberwarter als Führender ins Wochenende. “Das war eine echt lässige Runde heute und ich hab endlich mal wieder meinen Putter zum größten Teil auf Temperatur gehabt. Ich freue mich jetzt schon aufs Wochenende in Kuala Lumpur”, so Bernd nach der fantastischen Runde.

Die Superlative reichen nach dieser Traumrunde von Bernd Wiesberger in Kuala Lumpur schlicht nicht mehr aus. Nach der 69 (-3) vom Vortag etwas unter Druck stehend um vorne dranzubleiben, packt der Oberwarter eine Runde für die Geschichtsbücher aus. Dabei wirkt der Start in den Freitag trotz später Startzeit noch etwas verschlafen.

Zwar locht er schon auf der 3 zum fast schon einprogrammierten Par 5 Birdie, gibt mit darauffolgendem Bogey dieses aber sofort wieder aus der Hand und rangiert zu dieser Zeit sogar nur um einen einzigen Schlag oberhalb der Cutmarke. Erst ab der 7 startet die Nummer 38 der Welt wohl die bisherige Performance seines Lebens.

Neuer (inoffizieller) Rekord

Plötzlich funktioniert im Spiel des Burgenländers absolut alles. Die Abschläge finden traumwandlerisch sicher die Fairways, die Eisen sind punktgenau auf Linie und auch der Putter glüht förmlich in der schwülen Hitze Malaysias. Die Belohnung für das perfekte Spiel schlägt sich klarerweise auch auf der Scorecard nieder. Mit zunächst drei Birdies am Stück biegt er noch vor dem Turn auf die Überholspur ab, hat damit aber noch lange nicht genug.

Wiesberger_Scorecard_Malaysia_2017Auf den Backnine geht es in der gleichen Tonart weiter. Reihenweise knallt Österreichs Nummer 1 die Bälle an die Fahnen und hat meist nicht wirkliche Mühe Schlaggewinne zu notieren. Nach der 14 ist es dann endgültig Gewissheit. Mit dem bereits achten roten Eintrag in Folge knackt Bernd den bisherigen Rekord an aufeinanderfolgenden Birdies.

Nach einem etwas ungenauen Wedge auf der 15 droht der Run dann aber abzureißen, doch der Putter ist nach wie vor kaum abzukühlen und der Burgenländer locht aus gut zehn Metern mit Break auch diesen Putt. Damit ist Bernd Wiesberger der erste Spieler überhaupt, dem auf der European Tour neun Birdies in Folge gelingen. Da in Kuala Lumpur wegen des heiß-schwülen Klimas mit Besserlegen gespielt wird, findet dies jedoch keine Aufnahme in die Rekordbücher, weswegen der geschichtsträchtige Tag lediglich inoffiziell zu werten ist.

Als Führender ins Wochenende

Fast gelingt am Par 3, der 16 dann sogar das zehnte Birdie in Folge, der Putt bleibt aber knapp neben dem Loch liegen. Eine Bahn später packt er ins Wedge zu viel Adrenalin und das Up & Down will von hinter dem Grün nicht gelingen. Ein abschließendes Birdie am Par 5, der 18 radiert aber auch diesen Makel wieder weg und Bernd Wiesberger geht nach der fantastischen 63 (-9) und bei gesamt 12 unter Par als Führender ins Wochenende.

Bernd stellt damit in der noch jungen Saison eigentlich den bereits zweiten Rekord der Tour ein. Während des Desert Swings musste der Oberwarter auf 81 aufeinanderfolgenden Löchern keinen Schlagverlust hinnehmen, mit nun neun Birdies am Stück fügt er ein weiteres Highlight seiner Karriere hinzu. Die 63 stellt außerdem die tiefste Runde seit dem Moving Day in Kuala Lumpur vor zwei Jahren dar, wo ihm ebenfalls so ein tiefer Score gelang.

>> Leaderboard Maybank Championship

>> SKY überträgt Live und in HD von den Maybank Championship.

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Christine Wolf 2015

Birdies zur Morgenstund

QATAR LADIES OPEN – 2. RUNDE: Christine Wolf tut sich mit früher Startzeit deutlich leichter und holt mit der 68 mächtig auf. Nina Mühl scheitert vorzeitig.

Christine Wolf nutzt am zweiten Spieltag von Doha ihre frühe Startzeit um mit 6 Birdies und der 68 einen mächtigen Satz nach oben am Leaderboard zu machen. Beim vorletzten Event der Ladies European Tour in Qatar qualifiziert sie sich damit nicht nur souverän für die Finalrunde sondern könnte beim 500.000 Euro-Turnier noch einmal kräftig beim Preisgeld zulangen.

Wolf locht bereits im ersten Drittel zwei Birdieputts, die ihr Luft auf die Cutmarke verschaffen. Nach zwei weiteren Birdies im Mittelteil der Runde kann sich die Innsbruckerin endgültig nach oben orientieren. Bei insgesamt 6 Birdies kann sie sich sogar locker zwei Schlagverluste leisten um mit der 68 dennoch auf 3 unter Par bis auf ca. Rang 25 hochzuklettern.

Nina Mühl startet mit Birdie ideal ihre Aufholjagd. Der Anfangsschwung geht aber rasch verloren und bis zur Halbzeit wächst der Rückstand auf den Cut wieder auf 6 Schläge an. Zwei Doppelbogeys zur 78 (+6) danach besiegeln das klare Ausscheiden. Bei 11 über Par fehlen Nina doch rund 10 Schläge auf Preisgeld.

>> Leaderboard Qatar Ladies Open

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Christine Wolf 2015

Birdie-Rückenwind

SANYA LADIES OPEN 2015 – FINAL: Christine Wolf hebt sich 6 Birdies für den Sonntag auf und bekommt Rückenwind bis hinauf zu Platz 14 am Leaderboard.

In Yalong Bay, wo Steffi Michl vor 5 Jahren mit Platz 2 ihr bestes Karriereergebnis einspielte, darf sich nun auch Christine Wolf über ein starkes LET-Turnier freuen. Mit Platz 14 feiert die Innsbruckerin ihr bestes Ergebnis seit der Scottish Ladies Open, wo sie gleichweit oben am Leaderboard in die Endwertung kam. “Ich bin echt zufrieden mit heute, weil ich die Schläge richtig nah hingeschossen habe und vor allem auf den Back 9 mehr Putts gemacht habe.”

Obwohl der Wind weiterhin heftig über die chinesiches Ferieninsel Hainan bläst, zeigt Wolf ihre beste Leistung der Woche und legt sich mit vielen starken Eisen gute Chancen auf. Mit zwei Birdies kann sie auf den Front 9 davon noch nicht profitieren, da sich auch zwei Bogeys einschleichen: “Zwei schlechte Schläge zwischendurch gemacht.”

Die letzten 9 Löcher im Turnier sind diesmal ihre Besten. Vier herausgespielte Chancen kann Wolf noch zu Schlaggewinnen nutzen und muss nur noch ein Bogey wegstecken. Die 69 (-3) ist ihre beste Wochenrunde, wobei sie an allen drei Spieltagen unter Par scort. Damit geht es noch um 13 Ränge am Leaderboard bis zu Platz 14 hinauf; ein versöhnliches Ende mit 5.100 Euro Preisgeld nach fünf Wochen anstrengender Asientournee. Den vierwöchigen Heimaturlaub bis zum Dubai-Finale der LET hat sich Wolf verdient, die Tourkarte für 2016 ist längst abgesichert.

Den Sieg in Sanya machen sich Chinas immer stärker werdende Golfdamen untereinander aus. Lin Xiyu stürmt mit der 65 zum Sieg bei -13, zwei Shots vor Yan Jing  und drei vor Chinas Superstar Shanshan Feng.

>> Endergebnis Sanya Ladies Open

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