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Wieder im Finish

3M OPEN – 2. RUNDE: Sepp Straka zeigt lange Zeit richtig starkes Golf, ehe es ihn im TPC Twin Cities wieder im Finish mit Bogeys erwischt. Der Cut geht sich in Minnesota nach der 68 nicht aus.

Sepp Straka zeigte sich am Donnerstag lange Zeit eigentlich recht gut und sicher. Erst am Ende seiner Runde zerfiel das Spiel des Longhitters sprichwörtlich in seine Einzelteile, denn gleich zwei Doppelbogeys mit zwei darauffolgenden weiteren Schlagverlusten bescherten ihm schließlich nur die 73. Am Freitag muss der gebürtige Wiener nun wohl eine schon eine ganz tiefe Runde auf die Scoreboard knallen, denn bei bereits vier Schlägen Rückstand auf die prognostizierte Cutmarke helfen Sepp nur Birdies, Birdies, Birdies.

Genau das gelingt ihm dann auch gleich auf der 10, denn eine starke Annäherung legt ihm prompt die erste Möglichkeit auf, die er sich aus knapp drei Metern nicht entgehen lässt. Zwar geht sich dann am ersten Par 5 seiner Runde die Grünattacke nicht ganz aus, nach gefühlvollem Chip kann er aber das nächste Birdie einsacken und halbiert damit nach nur drei gespielten Bahnen bereits seinen Rückstand.

Lange fehlerfrei

So richtig auf den Geschmack gekommen zündet er auf der 14 ein weiteres starkes Eisen und hält auch den Putter weiterhin gekonnt auf Temperatur, denn dieser lässt aus zweieinhalb Metern das nächste Birdie springen. Kurz vor dem Turn heißt es dann auf der 18 bei Sepp “No risk, no fun”, denn der Georgia Bulldog attackiert am Par 5 und bringt den Ball nach einem Mutschlag übers Wasser am Grün unter. Zwei Putts später strahlt sein Name erstmals von oberhalb der gezogenen Linie.

Nach einer längeren schöpferischen Pause spielt Sepp auf der 6 einmal mehr seine unglaublichen Längen aus und knallt erneut am Par 5 den Ball mit seinem zweiten Schlag aufs Grün. Aus knapp elf Metern nimmt er Birdie Nummer fünf mit und verschafft sich damit sogar erstmals etwas Luft auf die Cutlinie.

Doch die Probleme im Finish vom Vortag holen Sepp in Minnesota auch am Freitag wieder ein, denn ein richtig wild verzogener Abschlag am Par 3 der 8 mündet im ersten Bogey und des Schlechten noch nicht genug wassert er zum Abschluss auf der 9 noch einen Ball und muss so das nächste Bogey einstecken. Nach der 68 (-3) geht sich der Cut im TPC Twin Cities somit als in etwa 87. nicht aus.

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Im Finish pechschwarz

3M OPEN – 1. RUNDE: Sepp Straka liegt bis wenige Löcher vor Schluss durchaus gut im Rennen, ein pechschwarzes Finish brummt dem Longhitter im TPC Twin Cities aber einen mehr als nur unangenehmen Rückstand auf die Cutlinie auf.

Mit seinem bislang bestem Ergebnis auf der PGA Tour in der Tasche kommt Sepp Straka zur 3M Open eingeflogen. Gut für den Tourneuling, dass erneut ein neuer Event am Kalender ansteht, der TPC Twin Cities somit für das gesamte Feld Neuland darstellt. Das Layout dürfte Sepp zudem voll in die Karten spielen: mit gleich drei drivebaren Par 4 auf einem Kurs, den bereits die Altmeister der Champions Tour alljährlich komplett zerlegen, werden erneut ultratiefe Scores erwartet. Brooks Koepka, Patrick Reed, Jason Day, Hideki Matsuyama und Bryson DeChambeau sind die Big Names beim 6,4 Millionen Dollar-Turnier von Minnesota.

Sepp zeigt sich sofort hellwach und zündet gleich auf der 1 ein perfektes Eisen, dass fast sogar zum Eagle ins Loch fällt, mit einem Tap-in Birdie beginnt die Runde aber dennoch mehr als nur gut. Auch danach hat der gebürtige Wiener alles fest im Griff und darf sich nach gestopftem Eineinhalbmeterputt auf der 5 über das nächste Birdie freuen, womit er bereits im soliden Mittelfeld angekommen ist.

Zwar erweist sich die 9 nach überschlagenem Grün kurzzeitig als Spielverderber, nach dem Turn aber setzt er sogar zu einem Birdiehattrick an – zunächst locht Sepp auf den Grüns aus größerer Distanz und kann danach auch das Par 5 der 12 gut ausnützen – womit er den eben abgegebenen Schlag mehr als wettmacht.

Im Treibsand gefangen

Doch wie aus dem Nichts beschreitet Sepp plötzlich unsicheres Terrain und bleibt scoretechnisch sprichwörtlich wie im Treibsand stecken, denn ab der 14 wird es richtig unangenehm für den Georgia Bulldog. Eine gewasserte Annäherung mündet in einem ersten Doppelbogey und des Schlechten noch nicht genug kostet ein leicht verzogener Drive und ein überschlagenes Grün danach gleich die nächsten zwei Schläge.

Nach den zwei Doubletten hat Sepp Mühe wieder halbwegs in die Spur zu finden und tritt sich auf der 16 nach verpasstem Up & Down und auf der 17 mit einem Dreiputt noch weitere Bogeys ein. Schlussendlich steht er nur mit der 73 (+2) beim Recording und weist vom 119. Platz bereits vor der zweiten Runde satte vier Schläge Rückstand auf die Cutmarke auf. Scott Piercy (USA) diktiert mit einer 62 (-9) in Minnesota das Tempo.

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