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Schlagwort: bmw championship

Bereit für Atlanta

BMW CHAMPIONSHIP – FINAL: Sepp Straka packt am Finaltag im Wilmington CC noch einmal eine 68 (-3) aus, klettert damit noch um etliche Ränge bis auf Position 28 nach oben und zeigt so, dass die Form vor der anstehenden Tour Championship in Atlanta eindeutig stimmt.

Sepp Straka legte am Moving Day eine wahre Achterbahnfahrt hin, denn nach nur vier gespielten Löchern lag er bereits bei 3 unter Par, musste mit Fehlern rund um den Turn aber sogar den Ausgleich einstecken, ehe er auf den verbleibenden Löchern noch drei weitere Birdies aufsammelte und so am Ende mit der 68 (-3) seine bislang beste Runde der Woche zu Papier brachte.

Am Finaltag will der Longhitter nun an die starke Birdiequote anknüpfen und parallel dazu die Bogeys von der Scorecard fernhalten. Die Spitzenplätze dürften bei bereits sechs Schlägen Rückstand wohl nur noch in einem außergewöhnlichen Fall zu knacken sein, jeder gutgemachte Platz könnte am Ende aber über den Rückstand bei der Tour Championship – in Atlanta startet der Führende der Jahreswertung bei -10 und die Verfolger im FedEx-Cup mit weniger bis gar keinem Guthaben – entscheiden.

Blitzstart

Wie schon am Samstag gelingt auch diesmal der Start nach Maß, denn gleich die erste Annäherung bremst sich einen guten Meter vor der Fahne ein, was er prompt in Zählbares ummünzen kann. Noch besser gelingt der Tee Shot danach am ersten Par 3, denn mit einem perfekten Eisen legt er den Ball stark zum Loch und eröffnet so sogar mit dem Birdiedoppelpack. Selbst damit hat der ehemalige Georgia Bulldog aber sichtlich nicht genug, wie eine gelungene Grünattacke am Par 5 der 3 und das dritte Birdie eindrucksvoll unterstreichen.

Das lässt Sepp buchstäblich aus allen Rohren feuern, denn mit dem nächsten ganz starken Approach geht sich aus zwei Metern auch auf der 4 das Birdie aus, womit er plötzlich sogar die Top 10 am Horizont auftauchen sieht. Stark scrambled er sich danach aus dem Fairwaybunker noch zum Par, allerdings ebbt der gewinnbringende Schwung der ersten Löcher in Folge spürbar ab. Kurz vor dem Turn wird ihm schließlich ein weiterer eingebunkerter Abschlag auch scoretechnisch mit dem ersten Bogey zum Verhängnis.

Fehler gut weggesteckt

Den Fehler steckt er jedoch deutlich besser weg als noch am Vortag, denn diesmal kann er sein Spiel rasch wieder stabilisieren. Dank eines starken Wedges geht sich dann trotz eines verzogenen Drives am Par 5 der 12 das nächste Birdie aus, was ihn auch wieder unter die Top 20 pusht. Lange währt die Freude jedoch nicht, da er sich am darauffolgenden Par 3 vor dem Grün im Sand einbuddelt und sich von dort nicht mehr zum Par scramblen kann.

Am darauffolgenden letzten Par 5 verpasst er nach verzogener Grünattacke zwar das erhoffte Birdie, holt dieses jedoch am Par 3 der 15 mit einem sehenswerten Fünfmeterputt nach und stellt sein Score so einmal mehr wieder auf 4 unter Par. Am Schlussloch gelingt die Annäherung trotz perfektem Drive alles andere als nach Maß und aus knapp 20 Metern muss er am Grün noch dreimal ansetzen, womit er das Turnier nur mit einem Bogey beendet.

Dennoch klettert er mit der zweiten 68 (-3) noch um etliche Ränge im Klassement bis auf Rang 28 nach vor und zeigt, dass die Formkurve vor dem großen Tourfinale in Atlanta kommende Woche eindeutig stimmt. “Der 28. Platz in diesem Feld ist schon stark. Im Großen und Ganzen, weil ich diese Woche nicht mein bestes Spiel gehabt habe, bin ich schon sehr zufrieden,” fasst Straka seine Arbeitswoche in Delaware insgesamt positiv zusammen. “Am Wochenende habe ich besser gescored, definitiv mehr Putts gelocht.

Durch die sehenswerte Finalrunde büßt er auch im FedEx-Cup Ranking nur wenige Ränge ein, womit sich auch der Rückstand beim Start im East Lake GC in Grenzen halten sollte. “Ich freue mich schon sehr darauf, (Anm. Finale in Atlanta), cool dass ich in den Top 10 geblieben bin, da jede Position hilft mit dem Score am Anfang.”

Noch am Sonntag Abend hebt sein Flieger Richtung Atlanta ab. Während der Montag ganz im Zeichen der Regeneration stehen wird, möchte er am Dienstag 18 Löcher und am Mittwoch 9 Löcher Proberunde spielen, nachdem er East Lake bereits einige Jahre lang, seit College-Tagen,nicht mehr gespielt hat.

Cantlay in Titelform

FedExCup-Champion Patrick Cantlay kommt rechtzeitig zu den Playoffs in die Superform des Vorjahres. Gemeinsam mit Scott Stallings dominiert der 30-jährige Kalifornier den Finaltag. Das Duo liefert sich einen packenden Zweikampf, den Cantlay erst am vorletzten Loch mit perfekter Annäherung und dem verdienten Birdie bei 14 unter Par knapp für sich entscheidet.

Weltranglistenleader Scottie Scheffler bringt sich jedoch als Dritter der BMW Championship in die Pole Position für Atlanta, vor Cantlay und den mit Rückenproblemen pausierenden Will Zalatoris. Die Top 30 und damit Tickets für die Tour Championship verpassen hauchdünn Shane Lowry und Trey Mullinax, für die ein geteilter 12. Platz in Wilmington zu wenig war.

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Rollercoaster ride

BMW CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Sepp Straka rutscht nach super Beginn rund um den Turn mit etlichen Fehlern wieder zurück, schnappt sich danach aber weitere Birdies und bringt mit der 68 (-3) seine bislang klar beste Runde im Wilmington CC zum Recording, womit er auch einige Ränge im Klassement gut macht.

Eigentlich wollte Sepp Straka an den sensationellen Auftritt beim ersten FedEx-Cup Playoff Turnier, wo er sich Will Zalatoris (USA) erst im Stechen geschlagen geben musste, anknüpfen, allerdings lief an den ersten beiden Tagen noch nicht vieles in Richtung des gebürtigen Wieners.

Neben einigen Ungenauigkeiten wollte auch der Putter noch nicht heiß laufen, was ihn im Elitefeld der besten 70 der PGA Tour Jahreswertung nur vom 58. Platz aus ins Wochenende starten lässt. Zumindest hat er am Moving Day nun den kleinen Bonus einer frühen Startzeit, den er im Flight mit Mackenzie Hughes (CAN) bestmöglich in die Waagschale werfen will.

Starker Beginn

Zumindest zu Beginn geht das Vorhaben auch absolut nach Maß auf, denn die erste Annäherung legt er auf gut drei Meter zur Fahne und locht prompt zum anfänglichen Birdie. Gleich am Par 5 der 3 legt er auch weiter nach, denn nach nur leicht zu kurzer Grünattacke geht sich nach Chip und Putt bereits der zweite Schlaggewinn aus.

Das bringt den “Straka-Turbo” sichtlich so richtig auf Touren, denn auf der 4 knallt er den Approach sogar fast geschenkt zum Stock, womit ihm nur noch ein Tap-in zum nächsten Birdie übrig bleibt. Erst danach geht er es etwas ruhiger an, bis er sich schließlich nach einem eingebunkerten Abschlag auf der 8 nicht mehr zum Par scramblen kann und so auch den ersten Fehler einstecken muss.

Das kostet auch plötzlich das Gefühl auf den Grüns, denn auf der 9 muss er gleich dreimal ansetzen und tritt sich so sogar einen Bogeydoppelpack ein. Die Probleme reißen auch nach dem Turn nicht ab, denn nach einem leicht verzogenen Abschlag erreicht er auf der 11 das Grün nicht und da sich das Up & Down zum Par nicht ausgeht, verspielt er den starken Start endgültig komplett.

Wieder auf -3

Mit allerletzter Kraft schafft es die Grünattacke am Par 5 der 12 dann gerade noch übers Wasser, was der Honda Classic Champion aber gut ausznützen weiß, denn mit einem starken Chip bereitet er die nächste echte Birdiechance vor und taucht so wieder in den Minusbereich ab. Zwei Löcher später kann er sich wieder auf sein Kurzspiel verlassen, denn erneut legt er am letzten Par 5 einen Chip stark zur Fahne und schraubt sein Tagesscore so wieder auf 2 unter Par.

Nach einem starken Parsave aus dem Grünbunker am Par 3 der 15 und einer dicken ausgelassenen Chance danach, krallt er sich schließlich am Schlussloch aus fünf Metern noch sein sechstes Birdie, dreht so sein Score noch auf -3 und bringt mit der 68 (-3) seine bislang klar beste Runde der Woche zum Recording, womit er auch um einige Ränge im Klassement bis auf Rang 44 nach oben klettert.

Patrick Cantlay zieht mit einer 65 (-6) an die Spitze und geht bei gesamt 12 unter Par mit einem Schlag Vorsprung auf Xander Schauffele und Scott Stallings (alle USA) in den Finaltag.

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Frustlevel gestiegen

BMW CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Wie schon zum Auftakt hat Sepp Straka auch am Freitag im Wilmington CC wieder mit einigen Ungenauigkeiten zu kämpfen, was erneut nur eine 72 (+1) zulässt und den Frustlevel des gebürtigen Wieners doch bereits sichtlich etwas ansteigen lässt.

Sepp Straka ließ zum Auftakt im Wilmington CC noch die Lockerheit der vergangenen Woche, wo er sich erst im Stechen Will Zalatoris (USA) geschlagen geben musste, vermissen. Mit etlichen Ungenauigkeiten leuchtete am Ende nur die 72 (+1) auf, womit sich nicht mehr als Rang 48 ausging.

Im Elitefeld der besten 70 der FedEx-Cup Wertung hofft der gebürtige Wiener nun in Runde 2 auf ein schärferes langes Spiel um sich bessere Birdiechancen auflegen zu können. Wirklich erfüllen soll sich diese Hoffnung aber nicht. Dabei gelingt der Start durchaus souverän, denn mit solidem Zweiputt findet er ganz sicheres in die Freitagsrunde.

Nach starkem Teeshot kann er die sich bietende Möglichkeit am Par 3 der 2 noch nicht nützen und lässt danach auch aus einem Meter auch am ersten Par 5 die Birdiechance verstreichen, womit er bereits um einige Plätze zurück rutscht. Auf der 5 passt dann aber erstmals das Gefühl auf den Grüns perfekt, denn einen recht unangenehmen Downhiller versenkt er aus acht Metern Mitte Loch und krallt sich so das erste Birdie des Tages.

Probleme rund um den Turn

Zwar kann er daran nicht gleich weiter anknüpfen, lässt mit Pars aber immerhin auf den nächsten Bahnen nichts anbrennen. Erst ein verzogener Abschlag auf der 9 wird ihm schließlich zum Verhängnis, da er sich am Ende nicht mehr zum Par scramblen kann und so wieder auf Level Par zurück fällt. Zwei Löcher später geht es dann sogar erstmals in den Plusbereich, da nach einem weiteren verzogenen Drive das Up & Down zum Par nicht gelingt.

Erst am Par 5 der 14 kann er nach einem perfekten Abschlag und einer sehenswerten Grünattacke das nächste Birdie einsacken, womit er sein Score zumindest wieder auf Level Par für den Tag stellt. Doch auch das Par 5 Birdie bringt die Nummer 43 der Welt noch nicht wirklich ins Laufen und da er sich aus nicht einmal sieben Metern auf der 16 ein Dreiputtbogey eintritt, steht sein Score rasch wieder bei 1 über Par.

Nachdem er keinen Konter mehr setzen kann, marschiert er schließlich auch am Freitag wieder nur mit einer 72 (+1) über die Ziellinie, büßt damit einige Ränge ein und geht nur als 58. ins Wochenende. Trotz des kleinen Feldes präsentiert sich das Leaderboard jedoch durchwegs noch ziemlich dicht, weshalb es mit einem guten Wochenende für den Longhitter auf jeden Fall noch deutlich im Klassement nach vorne gehen könnte.

“Ich hab schlecht gescored. Das Spiel war ähnlich wie gestern, aber mit dem eiskalten Putter war nicht mehr drin. Jetzt geht’s aufs Putting Grün um den Putter endlich heiß zu kriegen”, hat er nach der Runde den schuldigen Aspekt rasch ausgemacht. Adam Scott (AUS) startet nach der 69 (-2) und bei gesamt 8 unter Par als Führender in den Samstag.

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Anlaufschwierigkeiten

BMW CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Sepp Straka hat beim zweiten FedEx-Cup Playoff Turnier aufgrund einiger Ungenauigkeiten mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen und muss sich im Wilmington Country Club zum Auftakt mit einer 72 (+1) anfreunden.

Sepp Straka wirbelte beim ersten FedExCup-Playoff viel Sand auf, als er die besten 13 der Weltrangliste staubte und sich nur der Nummer 14, Will Zalatoris (USA), im Stechen geschlagen geben musste. Der Wiener möchte auch beim zweiten Playoff für Schlagzeilen in den USA sorgen, wenn die 70 Besten der Jahreswertung ohne Cut um 15 Millionen Dollar Preisgeld rittern.

Von den Top 10 der Welt fehlt nur Cam Smith (AUS) verletzungsbedingt, nachdem er mit Hüftproblemen seinen Start absagte. Gespielt wird erstmals in Wilmington, Delaware, womit die Finalisten im Kampf um ein Ticket für die Tour Championship Neuland betreten. Straka hat als 8. im FedExCup seinen Startplatz für East Lake bereits sicher.

Zum Auftakt geht der Honda Classic Champion als derzeit 8. der Jahreswertung mit Rory McIlroy (NIR) als 9. im FedEx Cup im Zweierflight in der drittletzten Gruppe zu Werke. Der erste Drive läuft dann zwar gleich etwas zu lange aus und bleibt erst im hantigen Rough liegen und auch das Wedge danach verfehlt hauchdünn das Grün, am Ende geht sich aber dennoch ein recht solides anfängliches Par aus.

Nach einem weiteren souveränen Par am ersten Par 3 gleich danach, findet die Grünattacke am Par 5 der 3 das Kurzgemähte und mit zwei sicheren Putts holt er sich schließlich ein rasches erstes Birdie ab. Sofort legt der Longhitter auch weiter nach, denn nach einem Vollbrett legt er den Ball aus knapp 80 Metern fast schon geschenkt zur Fahne und schnürt so den frühen Doppelpack.

Faden gerissen

Da die kurze Annäherung auf der 6 dann leicht zu lange ausläuft und sich im zähen Rough hinter dem Grün einbremst, muss er mit verpasstem Up & Down schließlich auch das erste Bogey einstecken. Der Fehler kühlt auch sein Spiel einigermaßen ab und nachdem er nach einem wild verzogenen Abschlag auf der 9 überhaupt erst mit dem vierten Schlag überhaupt das Grün erreicht, tritt er sich kurz vor dem Turn sogar ein Doppelbogey ein.

Zwar stabilisiert er sein Spiel danach rasch wieder, bringt jedoch die Bälle nicht zwingend genug zu den Fahnen um sich zwingende Möglichkeiten auf den scoretechnischen Ausgleich geben zu können. Erst am Par 5 der 14 kann er dank gelungener Grünattacke das dritte Birdie verbuchen, womit er sein Score wieder auf Anfang dreht. Lange kann er den Score jedoch nicht halten, da er sich nach einem verzogenen Drive auf der 16 nicht mehr zum Par scramblen kann.

Sowohl auf der 17 als auch auf der 18 hat er dann noch durchaus machbare Birdiechancen am Putter, kann jedoch keine davon verwerten und muss sich so schlussendlich mit der 72 (+1) anfreunden, die ihm nach den ersten 18 Löchern nur Rang 48 ermöglicht. Keegan Bradley (USA) erwischt mit einer 64 (-7) den besten Start.

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Doppeltes Neuland

BMW CHAMPIONSHIP – VORSCHAU: Zum ersten Mal überhaupt steht mit Sepp Straka ein Österreicher im zweiten FedEx-Cup Playoff Turnier. Im Wilmington Country Clun in Delaware wurde bislang überhaupt nie gespielt, weshalb der gebürtige Wiener im Elitefeld der Top 70 gleich in doppelter Hinsicht Neuland betritt.

Regelrecht mit Pauken und Trompeten meldete sich Sepp Straka vergangene Woche in Tennessee in der Weltspitze zurück, denn nach zuvor sechs verpassten Cuts in Serie – seine schwärzeste Phase der Profikarriere – zeigte der ehemalige Georgia Bulldog im TPC Southwind plötzlich Golf vom Allerfeinsten und musste sich am Ende erst in einem dramatischen Stechen am dritten Extraloch Will Zalatoris (USA) knapp geschlagen geben.

Zwar hatte er aufgrund seines Sieges der Honda Classic das zweite der der Playoff Turniere bereits im Vorfeld abgesichert, mit dem Runner-up Finish schob er sich aber bis auf Rang 8 in der FedEx-Cup Wertung nach vor und machte damit letzten Sonntag auch bereits die Teilnahme an der Tour Championship nächste Woche perfekt. Vorerst gilt die Konzentration aber klarerweise dem anstehenden Mega-Event in Delaware.

Wilmington erstmals im Tourkalender

Im Wilmington Country Club wird überhaupt das allererste Mal gespielt, womit keiner der Top 70 Spieler – nur noch diese sind beim zweiten Playoff Turnier startberechtigt – einen Vorteil hat. Vor allem auf die Abschläge wird es am durchaus anspruchsvollen Gelände ankommen, denn ohne gute Position vom Tee wird es enorm schwierig werden die richtigen Stellen im Grün zu treffen um sich wirklich gute Birdiechancen erarbeiten zu können.

Sepp könnte genau dieser Umstand aber womöglich in die Karten spielen, denn vom Tee zeigte er vergangene Woche im TPC Southwind mit kleinen Abstrichen eine sehr solide Leistung, womit eine weitere starke Woche, wohl auch aufgrund des wiedergefundenen Selbstvertrauens, klar im Bereich des Möglichen liegen sollte. Auch in Sachen Weltrangliste befindet sich der Wahlamerikaner voll im Höhenflug, denn nach dem Vorstoß auf Rang 43 der Welt könnte es in Delaware gleich noch weiter nach vorne gehen, da das Turnier aufgrund des bereits limitierten Starterfeldes ohne Cut gespielt wird.

Wie gewohnt steht bei den FedEx Cup Playoffs alles was auf der PGA Tour Rang und Namen hat in den Teeboxen. Einzige Cameron Smith (AUS) zog seine Nennung aufgrund von Hüftproblemen nach dem Finaltag in Tennessee zurück. Nach derzeitiger Prognose sollten auf die Protagonisten nach der Hitzeschlacht in Memphis gleich die nächsten heißen Tage warten, denn von Donnerstag weg sind jeden Tag Temperaturen von über 30 Grad Celsius vorhergesagt.

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Spektakulär abgefangen

BMW CHAMPIONSHIP – FINAL: Jon Rahm stoppt den Erfolgslauf des Dustin Johnson mit einem 20 Meter-Putt im Playoff am 1. Extraloch.

In der frühen Phase der BMW Championship schien alles auf eine Fortsetzung des Erfolgslaufs von Dustin Johnson in den FedExCup Playoffs hinauszulaufen. Die neue Nummer 1 der Welt agierte zu souverän, lochte drei Birdieputts bereits auf den ersten vier Löchern, während sein Herausforderer im Schlussflight, Hideki Matsuyama, wild herumschoss und mit Mühe seine Pars kratzen konnte.

Jon Rahm raffte sich jedoch in Olympia Fields zu einer olympiareifen Vorstellung auf: die letzten 9 Löcher bretterte er mit vier unter Par und mit der 64 zur tiefsten Runde der gesamten Woche. Damit setzte Europas bestgerankter Golfpro die Latte im Clubhaus bei 4 unter Par, die DJ nach ein paar Aussetzern rund um den Turn plötzlich nicht mehr zu erreichen schien.

Doch der Mann aus South Carolina bewies seine Extraklasse am Schlussloch und versenkte aus 15 Metern zu einem letzten Birdie um ein Stechen zu erzwingen. Rahm hatte sich seinerseits ein Ass für das 1. Extraloch aufgehoben und zirkelte den Birdiputt aus gut 20 Metern über eine Welle zum Sieg ins Loch: “Ich hatte schon noch gehofft zu gewinnen, aber nie hätte ich gedacht, dass ich dazu einen solchen Riesenputts mit ein paar Breaks zum Sieg zu lochen,” strahlte der Spanier über das ganze Gesicht.

DJ verteidigt jedoch die Nummer 1-Position in Weltrangliste und FedExCup, während sich Rahm auf Position 2 vor der Tour Championship verbesserte. Unter den prominenten Namen die nicht mehr mit den besten 30 in East Lake starten dürfen, ist wie schon im Vorjahr Tiger Woods, der nachwievor zu keiner Form findet.

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Stresstest bestanden

BMW CHAMPIONSHIP – FINAL: Justin Thomas schaukelt mit mehr Stress als ihm lieb ist den Riesenvorsprung über die Ziellinie.

Wie schnell selbst ein Vorsprung von 6 Schlägen davonschmilzen kann, bekam Justin Thomas am Schlusstag der BMW Championship in Medinah schmerzhaft am eigenen Leib zu spüren. Nach einer Serie wilder Drives rund um den Halbzeit-Turn geriet der überlegen führende Mann aus Kentucky ordentlich in die Krise, limitierte zwar den Schaden auf das Bogey an der 10, öffnete damit aber die Tür einen Spalt breit für die Verfolger. Patrick Cantlay legte einen lockeren Viererpack an Birdies hin und war damit bis auf zwei Schläge an der Spitze dran.

Doch Thomas, der seit einem Jahr vergeblich den Titeln nachgejagt war, bewies nicht nur Kampfkraft sondern auch Klasse, schoss auf den letzten 8 Löchern mit präzisen Wedges die Fahnen an und zog mit zwei Birdies wieder davon. Beim zweiten Playoff im FedExCup reichte die 68 um bei 25 unter Par dem gesamten Elitefeld die Rücklichter zu zeigen und um sich den Siegerscheck von 1,650.000 US Dollar zu sichern. “Ich wurde zwischenzeitlich ordentlich nervös, da es nicht einfach ist, mit einer großen Führung zu spielen. Ich weiß nicht, wie oft ich so etwas erleben werde, aber jetzt fühle ich mich großartig.”

Mit drei Schlägen Rückstand sichert sich Patrick Cantlay den zweiten Platz, vor dem Japaner Hideki Matsuyama.

Nach dem neuen Playoff-Modus wird Thomas damit zwei Schläge Vorsprung in die Tour Championship mitnehmen, wo das Feld der beste 30 auf Basis ihrer Position im FedExCup aufgereiht werden wird, wobei der Leader bei 10 unter Par beginnen wird.
In den Playoffs ausgeschieden sind neben Titelverteidiger Tiger Woods auch Phil Mickelson oder Jordan Spieth.

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Auf der Flucht

BMW CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Justin Thomas (USA) flüchtet im Medinah CC mit neuem Platzrekord regelrecht vor der Konkurrenz und zieht am Moving Day den ersten Verfolgern gleich um satte sechs Schläge auf und davon.

Justin Thomas wirkt am Samstag als wäre er auf der Flucht. Von Beginn an zeigt die Scorecard des Publikumslieblings, dass es an diesem Tag nur in eine einzige Richtung geht: Geradewegs nach vor und auf und davon. Gleich fünf Birdies verewigt der Mann aus Kentucky auf den ersten fünf Bahnen und weiß selbst auf ein darauffolgendes Bogey noch auf den Frontnine die reichtige Antwort.

Genug hat Thomas damit aber noch lange nicht, denn auf den zweiten Neun macht er klar, dass ihm die kleinen Vögelchen allein nicht genug sind und lässt kurzerhand am Par 5 der 10 einen Adler landen. Nach kurzer Verschnaufpause drückt er gegen Ende noch einmal das Gaspedal durch, nimmt auf der 14 und der 17 zwei weitere Birdies mit und quetscht am Par 4 der 16 sogar noch einen zweiten spektkulären Eagle dazwischen.

Derart stark unterschreibt der Student der berühmten University of Alabama schlussendlich die 61 (-11), stellt damit einen neuen Platzrekord auf und ist so von der Konkurrenz an der Spitze nur noch als kleiner Punkt am Horizont wahrzunehmen. Fast schon playstationmäßige sechs Schläge Vorsprung erarbeitet er sich auf seine Landsmänner Tony Finau und Patrick Cantlay, die beide 68er (-4) Runden zum Recording bringen. Tiger Woods (USA) taucht erstmals in die 60er ab und arbeitet sich mit der 67 (-5) bis auf Rang 31 nach vor.

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Durchgestartet

BMW CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Hideki Matsuyama (JPN) schaltet am Freitag im Medinah CC gleich ein paar Ränge rauf und stürmt mit einer 63 an der gesamten Konkurrenz vorbei bis an die Spitze.

Nachdem zum Auftakt im Medinah CC bei Chicago – an genau dieser Wirkungsstätte schaffte das europäische Ryder Cup Team im Jahr 2012 in den Einzeln eine Aufholjagd für die Ewigkeit, was seither als “Wunder von Medinah” betitelt wird – noch Stars & Stripes eindeutig den Ton angaben, leuchten nach der 2. Runde deutlich vielfältigere Flaggen an der Spitze des Leaderboards.

Allen voran Hideki Matsuyama, der am Freitag sichtlich die richtige Mischung findet und mit einem unglaublichen Birdietakt die gesamte Konkurrenz hinter sich lässt. Insgesamt kann der Japaner neun rote Einträge auf der Scorecard vermerken und gibt damit vor dem Wochenende beim zweiten Playoff Turnier der PGA Tour-Saison nach der 63 (-9) und bei gesamt 12 unter Par den Ton an.

Für Spannung ist aber durchaus gesorgt, denn Patrick Cantlay (67) und Tony Finau (beide USA) (66) sitzen Matsuyama bei nur einem Schlag Rückstand dicht im Nacken. Tiger Woods (USA) agiert nach seinen Rückenbeschwerden der Vorwoche weiterhin mit angezogener Handbremse und rangiert nach der bereits zweiten 72 (-1) nur auf Rang 48.

Ian Poulter (ENG) sorgte für einen kleinen Seitenhieb in Richtung USA. Der charismatische Engländer zog sich kurzerhand seine “Europe” Ryder Cup Schuhe von 2012 an und machte damit klar, dass der historische Ryder Cup Erfolg auch ja nicht in Vergessenheit gerät.

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Rose-ige Zeiten

BMW CHAMPIONSHIP – FINAL: Justin Rose verliert zwar das Playoff gegen Keegan Bradley, erklimmt dennoch erstmals die Nummer 1-Position im World Ranking.

Justin Rose tritt in die Fussstapfen von Nick Faldo, Lee Westwood und Luke Donald als vierter Engländer am Golfthron im World Ranking. Verantwortlich dafür ist die neue Stärke beim Putten, die dem Engländer den nötigen Extraschub verleiht um Woche für Woche um die Titel mitzuspielen. Beim verregneten Montags-Finish der BMW Championship, dem dritten FedExCup-Playoff, liefert sich der Olympiasieger ein packendes Duell mit Keegan Bradley, wobei sie sich mit Birdies auf den Löchern 16 und 17 ein totes Rennen liefern.

Der seit 6 Jahren sieglose Amerikaner zeigt als Erster Nerven am Schlussloch: ein böse weggepullter Drive, ein Eisen in die Zuschauertribüne, ein fetter Pitch und ein schwacher Putt führen zum logischen Bogey am Schlussloch. Aber auch Rose zeigt mit viel zu kurzem Chip am 72. Loch Nerven, der beherzte Putt zum Sieg lippt zudem aus.

Im Stechen bleiben Rose und Bradley ebenfalls “Neck an Neck”. Beide müssen knapp außerhalb des Grüns aus unter 10 Metern den Putter bemühen, was Bradley zu einem sicheren Zweiputt-Par nutzt. Rose bleibt im nassen Gras beim ersten Putt zu kurz und schenkt den Titel endgültig mit dem verschobenen Par-Putt her: “Ein Super-Putt an der regulären 18 leider nicht gefallen, dafür ein furchtbares Playoff gespielt,” so die erste Reaktion von Rose, der das Missgeschick durch den Aufstieg zur Nummer 1 der Golfwelt aber locker wegsteckt: “Ein Bubentraum wurde wahr!”

Keegan Bradley, der seit dem Verbot des “Anchor Puttings” nie mehr auf den Grüns zur alten Sicherheit fand, schafft endlich den überfälligen Comebacksieg nach 6 Jahren Durststrecke. Bryson DeChambeau zieht jedoch als Leader im FedExCup mit den besten 30 ins Finale von East Lake ein, wo auch Justin Rose, Justin Thomas, Dustin Johnson und Tony Finau aus eigener Kraft mit einem Sieg den FedExCup holen könnten. Auch Tiger Woods, der sich am Schlusstag auf Rang 6 verbessert, ist beim Tourfinale dabei. Ausgeschieden sind dagegen unter anderem Jordan Spieth, Henrik Stenson, Alex Noren und Tyrrell Hatton.

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