Schlagwort: brooks koepka

Ein Brooks für alle Fälle

THE NORTHERN TRUST – 2. RUNDE: Brooks Koepka (USA) wirft einmal mehr in dieser Saison seine fantastische Form in die Waagschale und gibt im Ridgewood CC vor dem Wochenende gemeinsam mit Landsmann Jamie Lovemark das Tempo vor.

Mit den Northern Trust biegt die PGA Tour Saison 2017/18 nun endgültig auf die Zielgerade ein. Traditionell wird in den finalserienverliebten USA der Jahreschampion im Playoff ermittelt. Insgesamt vier Turniere stehen nun noch an, ehe der neue FedEx-Cup König gekrönt wird. Als erstes steht das Turnier im Ridgewood CC am Programm, wo die Top 125 der Jahreswertung in den Teeboxen stehen. Die Teilnehmeranzahl minimiert sich nun von Woche zu Woche, ehe es im East Lake GC nur noch ein elitäres Feld von gerade mal 30 Kontrahenten zu bestaunen geben wird.

Brooks Koepka spielt zu Beginn der Playoffs einmal mehr heuer seine fantastische Form aus und gibt damit in New Jersey das Tempo vor. Der Fitnessfreak, der heuer bereits zum zweiten Mal die US Open für sich entscheiden konnte und erst vor kurzem mit den PGA Championship schon sein drittes Major gewann, wusste schon zum Auftakt mit der 67 (-4) zu überzeugen und marschiert am Freitag mit der 65 (-6) – er findet neben zwei Bogeys gleich sechs Birdies und sogar ein Eagle – nun endgültig bis an die Spitze nach vor.

Alleine gehört dem Mann aus Florida der Platz an der Sonne aber nicht, denn Jamie Lovemark scheint die 66 (-5) in dieser Woche gepachtet zu haben. Der 30-jährige hat ebenfalls eindeutig sein A-Game mit im Bag, denn auf zwei Bogeys weiß er mit sieben Birdies mehr als nur gute Antworten und hat so im majorliken Starterfeld sehr gute Chancen sogar den ganz großen Wurf zu realisieren. Alex Cejka (GER) kann am zweiten Spieltag nicht mehr an seine starke Auftaktrunde anknüpfen, stemmt mit der 74 (+3) und als 55. aber immerhin den Cut. Auch Tiger Woods (USA) schleppt sich mit der zweiten 71 (Par) und als 67. genau an der Marke noch ins Weekend.

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Eingepfercht

THE NORTHERN TRUST – 1. RUNDE: Nach der ersten Runde pferchen sich gleich 17 Spieler auf allerengstem Raum an der Spitze zusammen, was beim Playoff-Auftakt der PGA Tour im Ridgewood CC klarerweise für größtmögliche Spannung sorgt.

Mit den Northern Trust biegt die PGA Tour Saison 2017/18 nun endgültig auf die Zielgerade ein. Traditionell wird in den finalserienverliebten USA der Jahreschampion im Playoff ermittelt. Insgesamt vier Turniere stehen nun noch an, ehe der neue FedEx-Cup König gekrönt wird. Als erstes steht das Turnier im Ridgewood CC am Programm, wo die Top 125 der Jahreswertung in den Teeboxen stehen. Die Teilnehmeranzahl minimiert sich nun von Woche zu Woche, ehe es im East Lake GC nur noch ein elitäres Feld von gerade mal 30 Kontrahenten zu bestaunen geben wird.

Zunächst allerdings gilt die volle Konzentration dem Event in New Jersey, das nach dem ersten Spieltag so spannend wie schon lange kein Turnier in letzter Zeit zu werden scheint. Die anspruchsvolle Par 71 Wiese lässt im majorliken Feld zwar durchaus Birdies zu, fletscht nach Fehlern aber teilweise auch die Zähne, was zu einem unglaublich dichtgedrängten Leaderboard führt. Kevin Tway, Jamie Lovemark, Vaughn Taylor und Sean O’Hair (alle USA) erwischen dabei mit 66er (-5) Runden den besten Start und teilen sich so die Führungsrolle.

Gleich 13 Verfolger

Dahinter schlägt es regelrecht 13, denn genau diese Anzahl nimmt die zweite Runde als erste Verfolger bei nur einem einzigen Schlag Rückstand in Angriff. Neben großen Namen wie der Nummer 1 der Welt Dustin Johnson, dem dreifachen Major-Champion Brooks Koepka, Englands Mr. Zuverlässig Tommy Fleetwood oder auch Japans-Hero Hideki Matsuyama, mischen auch Spieler wie Deutschlands-Routinier Alex Cejka und Rafael Cabrera Bello (ESP) im Verfolgerfeld mit.

Phil Mickelson oder Bryson DeChambeau (beide USA) liegen nach 68er (-3) Runden nur knapp dahinter. Tiger Woods (USA) hingegen hat durchaus noch Luft nach oben, denn der Fanliebling muss sich am Donnerstag mit der 71 (Par) zufriedengeben, was nur für Rang 60 reicht.

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Koepka’s 3. Streich

PGA CHAMPIONSHIP: Der zweifache US Open-Champion Brooks Koepka holt sich auch den PGA-Titel und wehrt dabei den Generalangriff von Tiger Woods ab, der die beste Finalrunde hinbrennt.

Das Generationenduell geht auch beim letzten Major des Jahres an die Jugend. Brooks Koepka holt sich nach der US Open auch den zweiten nationalen Titel beim Jubiläumsturnier der 100. PGA Championship, seinen dritten Majortitel der Karriere. Der 28-jährige US-Modellathlet ist aber der einzige, der dem finalen Generalangriff von Tiger Woods standhält, der nicht nur mit der 64 die beste Finalrunde in Bellerive hinbrennt, sondern auch von den Golffans von St. Louis lautstark zu einem sensationellen Revival gepusht wird. Koepka steht jedoch für die neue furchtlose Powergeneration, holt sich die Birdies wenn er sie braucht und bringt mit der 66 einen Vorsprung von 2 Schlägen letztlich ungefährdet über die Ziellinie.

“Die Zuschauer lassen dich hören, was hier abgeht,” ging das frenetische Anfeuern von Tiger auch nicht spurlos am 100. PGA-Champion vorbei, “vor allem auf den Back 9 als Tiger seinen kleinen Lauf hatte und auch Scott, da wurde es laut.” Der leise Koepka, den die TV-Stationen im Vorfeld nicht einmal zum Interview baten und der oft in seiner Karriere übersehen wurde, gab auf seine Weise die Antwort, die auch Tiger anerkannte: “Es ist schwer einen Typ zu schlagen, der jedes Fairway 340 Yards herunterbombt. Und wenn jemand so lange und gerade ist und auch noch stark puttet, ist er schwer zu besiegen.”

Tigers Birdielauf aus den Bäumen

Tiger tut genau das Gegenteil: auf den ersten 9 Löchern verfehlt er alle Fairways, zeigt aber fantastische Zauberschläge aus den Bäumen heraus und legt sich so reihenweise tolle Chancen auf, von denen er bis zur Halbzeit vier verwertet. Aber auch Titelverteidiger Justin Thomas sowie endlich die Europäer Thomas Pieters, Rafa Cabrera-Bello oder Tyrrell Hatton nutzen die perfekt beißenden Grüns um die Fahnen direkt anzuschießen und um Druck zu machen.

Cabrera-Bello und Hatton sollten die einzigen bleiben, die mit 64er-Runden genauso tief gehen wie Tiger, nur war ihr Rückstand zu groß um mehr als Platz 10 am Ende herauszuholen. Pieters wird immerhin 6., Jon Rahm dank der 68 jedoch bester Europäer auf Platz 4, ohne jedoch je um die Wannamaker-Trophy ernsthaft mitbieten zu können.

Thomas kann mit einem Birdie-Doppelschlag an der 10 und 11 kurzzeitig sogar mit Koepka gleichziehen, verspielt den Titel jedoch im letzten Drittel der Runde mit zwei Bogeys. Adam Scott taucht nach dem Bogeystart lange Zeit ab, läuft erst um den Turn mit 5 Birdies kurzzeitig richtig heiß. Der australische Routinier kann im Finish jedoch nicht zusetzen und muss mit Bogey am Schlussloch Tiger noch den alleinigen 2. Platz überlassen. Woods dagegen beendet sein bestes Major 2018 stilvoll mit Birdie und als alleiniger Zweiter, während Koepka mit einem späten Birdie-Doppelschlag den Gewinn der Wannamaker-Trophy samt Siegesscheck von 1,8 Millionen US Dollar absichert.

Dustin Johnson bleibt mit eiskaltem Putter farblos, verteidigt aber trotz eines 27. Platzes die Nummer 1-Position in der Weltrangliste. Koepka verbessert sich auf Rang 2 und könnte bei den FedExCup-Playoffs in 14 Tagen den Angriff auf den Golfthron starten.

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In Major-Form

PGA CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Brooks Koepka geht mit zwei Schlägen Vorsprung in den Sonntag. Scott, Fowler, Rahm, Woodland und auch Tiger bleiben voll im Titelrennen.

Der Moving Day in Bellerive findet in einem spektakulären Birdiewettlauf auf den Front 9 statt: Brooks Koepka zieht dort in 30 Schlägen auf 13 unter Par davon, aber auch Tiger (-4) oder Adam Scott (-4) gelingt ein Riesensatz am Leaderboard. Mit der 66 setzt US Open-Champion Koepka die 54 Loch-Bestmarke bei 12 unter Par.

Einzig Adam Scott kann dank zweier später Birdies, die den Australier auf 10 unter Par bringen, dran bleiben. Europas Ehre rettet vorerst Jon Rahm, der sich mit fehlerloser 67 auf 9 unter Par spielt und sich Platz 3 mit Rickie Fowler und Gary Woodland teilt, die ordentlich zu kämpfen haben, aber ebenfalls nicht abreissen lassen.

Für den lautesten Jubel unter den Golffans von St. Louis sorgt Tiger Woods, der 5 Birdies auf fantastischen Front 9 spielt, danach aber etwas den Faden verliert, es jedoch schafft sich auf den Back 9 drohende Schlagverluste von der Scorekarte zu halten. Mit der 66 und Platz 6 bei 8 unter Par wahrt der 14-fache Major-Champion die Chance auf seinen ersten Majorsieg seit 10 Jahren.

Verspäteter Beginn nach Gewitter am Freitag

Selbst eine gewitterbedingte Verzögerung, die den Abschluss der 2. Runde erst am Samstag ermöglichte, konnte die totale Dominanz der US Stars nicht verhindern: Gary Woodland verteidigt seine Auftaktführung und zieht auf 10 unter Par davon, knapp gefolgt von Superputter und Flightpartner Kevin Kisner. Rickie Fowler und US Open-Champions Brooks Koepka folgen bei -8, dahinter lauert die Nummer 1 der Golfwelt, Dustin Johnson.

Seit 18:15 MESZ ist der Moving Day mit einem zwei Tee-Start voll im Gange, wobei der Topflight mit Woodland, Kisner und Koepka um 20:38 MESZ abschlagen durfte. Die nach dem neuerlichen Regen perfekt beißenden Grüns erlauben erneut ein Birdie-Wettschießen mit der einzigen Frage: wer hat den heißesten Putter?

Hier bringt sich Tiger Woods unüberhörbar ins Spiel: frenetisch von den St. Louis-Fans angefeuert locht er gleich 5 Birdieputts auf den ersten 8 Löchern und damit in der Spitzengruppe anzudocken. Auch Jordan Spieth feuert auf allen Zylindern und sichert sich bereits auf den Front 9 einen Birdie-Hattrick.

Das Duell an der Spitze lautet jedoch in der Anfangsphase Brooks Koepka gegen Gary Woodland. Der US Open-Champion schließt mit seinem Powergolf sofort zu Woodland auf, der bei 10 unter Par stagniert. Somit schiebt sich die Spitzengruppe immer näher zusammen, mit Kevin Kisner und auch Titelverteidiger Justin Thomas.

Mit Birdies an der 8 und 9 zieht Koepka auf 13 unter Par dem Feld ein wenig davon. Erst auf den Back 9 bremst sich der US Open-Champion ein. Verzogene Eisen führen zu zwei Bogeys im letzten Drittel. Am letzten Par 5 hat Koepka noch eine dicke Eagle-Chance, die er jedoch auslässt. Aber auch mit dem Birdie setzt er bei 12 unter Par die Bestmarke nach 54 Löchern.

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Mit breiter Brust

118. US OPEN – FINAL: Brooks Koepka lässt sich weder von Dustin Johnson an seiner Seite noch von Tommy Fleetwoods magischer 63 den Titel abjagen und verteidigt kampfstark den Titel beim 2. Major.

“Niemand kommt mit mehr Selbstvertrauen nach Shinnecock Hills,” machte Brooks Koepka zu Wochenbeginn eine klar Ansage und sollte recht behalten. Trotz einer schwachen Auftaktrunde vom 5 über Par besteht der US-Modellathlet so gut wie kein anderer den härtesten Golftest der letzten Jahre und verteidigt mit einer Kampfrunde von 68 Schlägen bei 1 über Par erfolgreich die Silver Trophy – erstmals seit Curtis Strange vor 29 Jahren! An der Seite seines Buddies Dustin Johnson schoss Koepka zum Abschluss nicht nur besser die schweren Fahnen an sondern lochte auch die entscheidenden Putts.

Mit drei Birdies auf den ersten 5 Bahnen brachte der Titelverteidiger am Sonntag auf Long Island erstmals seine Nase alleine voran und hatte vor allem die Situation in den letzten Flights voll unter Kontrolle. DJ verzweifelte wie schon am Moving Day, wo er sich 38 Putts genehmigte, mit dem 14. Schläger und sollte nicht mehr herankommen. Die jungen US Herausforderer Tony Finau und Daniel Berger waren dem Druck im Schlussflight nicht gewachsen und spielten bereits nach den ersten Bogeys keine Rolle mehr im Titelkampf.

Die größte Challenge sollte von einem Engländer kommen, der bereits drei Stunden vor Koepka eine Traumrunde landete. Tommy Fleetwood bewies einmal mehr seinen Ruf als Streaky Player und lief in Shinnecock Hills heiß wie noch nie zuvor in seiner Karriere. Ein Traumschlag jagte den anderen und Superputt auf Superputt fiel Mitte Loch.

Als Fleetwood zu Beginn der brutal schweren Back 9 gleich vier Birdies in Folge locht, kommt sogar ein neuer Rundenrekord bei einer US Open in Reichweite. Trotz eines letzten Traumschlags ins 18. Grün verpasst Tommy den Dreimeterputt zu einer historischen 62, die sogar ein Montags-Stechen mit Koepka erzwungen hätte: Aber auch die 63 sollte für den Sprung vom 23. auf den 2. Platz reichen und eine geteilte Bestmarke für eine US Open darstellen: “Ja das ist gut, aber ich wollte die 62,” beweist sich Fleetwood als Vollblut-Sportler.

Auf den Back 9 wurde es an der Spitze zu einem Kampf um Pars statt Birdies. An der kurzen 11 hätte Koepka fast seinen Titel verspielt, nachdem er über das Grün schießt und sein Ball hinab in die Collection Area rollt. Von dort gibt es keinen Schuss zur Fahne, mit dem Chip quer übers Grün in den Bunker und den Sandschlag auf vier Meter hin ist der US Boy aus Florida noch gut bedient. Seelenruhig locht Koepka den Bogeyputt: “Das war für mich wie ein Birdie, sogar wie ein Eagle,” betont er nachher wie wichtig es war in dieser Phase die Spitze zu halten.

Aber auch an der 12 und 14 musste der Titelverteidiger nach verzogenen Drives all seine Puttkunst auspacken um aus drei und vier Metern weitere Schlagverluste zu vermeiden. Ein perfektes Wedge auf einen Meter zur Fahne am letzten Par 5 und das Birdie erzwingt dann endgültig die Vorentscheidung zu seinen Gunsten.

Erstmals seit 2013 in Merion beendet kein einziger Spieler eine US Open unter Par. Bei 1 über Par gönnte sich Koepka um satte 13 Schläge mehr als bei seinem Triumph im letzten Jahr in Erin Hills. Mit seinem zweiten Majortitel verbessert er sich zugleich auf Position 4 im World Ranking.

Dustin Johnson verspielt zwar mit zwei Dreiputt-Bogeys auf den Back 9 seine Titelchance in Shinnecock Hills, erreicht mit zwei Schlägen Rückstand den 3. Rang, behält aber die Spitzenposition in der Weltrangsliste. Masters-Champion Patrick Reed, der nach einem frühen Birdielauf kurzzeitig in die geteilte Spitze vorkam, verpasst danach mit zu vielen Fehlern vom Tee die Chance auf den zweiten Teil des Grand Slam und wird Vierter.

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Ultimativer Test

US OPEN – 3. RUNDE: Dustin Johnson (USA) kommt am Moving Day schon auf den ersten Bahnen im Shinnecock Hills GC schwer unter die Räder und muss sich nach der 77 die Führung mit gleich drei Landsmännern teilen. Brooks Koepka könnte am Sonntag auf Long Island das Double perfekt machen.

Letztes Jahr prasselte nach den US Open doch einiges an Kritik auf die USGA ein, denn ein Winning Score von 16 unter Par von Brooks Koepka in Erin Hills war nicht das, was sich der amerikanische Golfverband als ultimativen Golftest vorstellt. Ein Jahr danach ist eindeutig ersichtlich, dass die Kritik nicht spurlos abgeprallt ist, denn Shinnecock Hills auf Long Island präsentiert sich als zwar noch faire aber unglaublich zähe Wiese.

Lediglich einer hatte das Par 70 Gelände an den ersten beiden Tagen perfekt im Griff. Dustin Johnson, seines Zeichens ehemaliger US Open Champion und die aktuelle Nummer 1 der Welt, gab bei gesamt 4 unter Par deutlich den Ton an und war vor dem Moving Day der einzige Spieler des gesamten Feldes, der einen Gesamtscore im roten Bereich aufs Leaderboard postete.

Doch die roten Ziffern schmelzen dann am Samstag wie ein Eis im Hochsommer nur so dahin. Schon auf der 2 (Par 3) brummt er sich nach wild verzogenem Tee-Shot und verpasstem Bogeyputt ein Doppelbogey auf und kommt so der Konkurrenz rasch entgegen. In Folge hat der Longhitter vor allem mit seinen Annäherungen zu kämpfen, die öfters rechts wegdriften und nur selten die Grüns finden. So kommt es, dass DJ schon nach den Frontnine bei sechs über Par hält und so schon zu dieser Zeit die Führungsrolle abgeben muss.

Erst auf den zweiten neun Bahnen stabilisiert sich sein Spiel zusehends und er kann bei nur noch zwei weiteren Bogeys – was für die Backnine des Shinnecock Hills GC aller Ehren wert ist – sogar ein Birdie notieren. Mit der 77 (+7) kann er zwar zu keiner Zeit an die bärenstarken Auftaktleistungen anknüpfen, teilt sich aber bei gesamt 3 über Par immerhin noch die Führungsrolle.

Ankündigung bestätigt

Der amtierende US Open Champion Brooks Koepka meinte vor der Woche, dass es im gesamten Feld nicht einen einzigen Spieler gibt, der mehr Selbstvertrauen hat als er. Dass diese vollmundige Ansage nicht von ungefähr kommt, zeigt der Fitnessfreak, der mittlerweile mehr an einen Linebacker im Football, denn an einen Golfer erinnert, am Samstag eindrucksvoll.

Bei trickreichen Windverhältnissen am Nachmittag spielt der 28-jährige vor allem auf den ersten 11 Bahnen sensationelles Golf und hat die pfeilschnellen und ondulierten Grüns perfekt im Griff, was ihm einen Zwischenstand von 1 unter Par einbringt. Zwar muss Brooks auf den verbleibenden Bahnen noch drei Bogeys einstecken, nach der 72 (+2) liegt aber auch er ganz vorne und hat am Sonntag die Chance seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich zu verteidigen.

Die Runden des Tages spulen jedoch Daniel Berger und Tony Finau ab. Die beiden US-Amerikaner nützen die noch gutmütigeren Verhältnisse in der frühen Phase des Samstags perfekt aus und notieren unglaubliche 66er (-4) Runden, mit denen sie Stunden nach Ende ihrer Auftritte sogar plötzlich in geteilter Führung liegen und so am Sonntag voll im Titelgeschehen mitmischen.

Sicherungen durchgebrannt

Wie zermürbend Shinnecock Hills wirklich sein kann, zeigt eine Reaktion von Publikumsliebling Phil Mickelson (USA). “Lefty” hat auf der 13 von den Grüns sichtlich bereits die Nase voll, denn nachdem er seinen ersten Putt deutlich übers Loch schiebt läuft er kurzerhand nach und spielt den Ball noch während des Rollens wieder zurück, was ihm laut den Regeln zwei Strafschläge aufbrummt und Loch 13 in schlanken 10 Schlägen abhaken lässt. Gesamt liegt er damit nun nach der 81 (+11) und bei 17 über Par auf Rang 64.

“Ich wollte niemanden respektlos behandeln. Ich wusste, dass das zwei Schläge Strafe sind, aber zu dieser Zeit wollte ich einfach den Ball nicht mehr hin und her schieben. Ich nahm die zwei Schläge Strafe und marschierte weiter. Ich wollte das schon einige Male zuvor machen, auf der 13 hab ich es dann einfach gemacht”, so Mickelson, der seinen 48. Geburtstag feierte, nach der Runde im Interview lapidar.

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Schottland auf Long Island

US OPEN 2018 – VORSCHAU: Mit einem klassischen Linkskurs in New York will die USGA auf fairem Setup den zweiten Major-Champion des Jahres herausfiltern.

Nach zuletzt 1995 und 2004 kehrt die US Open nach Shinnecock Hills zurück. Auf Long Island wartet ein untypischer US-Klassiker auf die besten Golfer der Welt: ein Linkskurs, der abgesehen vom Wetter auch in den schottischen Dünen eingebettet sein könnte.

Tiger Woods, der bereits zum dritten Mal vor den Toren New Yorks bei einer US Open aufteet betont, dass sich der Platz jedoch ziemlich verändert hat, aber mit breiten Fairways und beißenden Grüns ein faires Setup aufweist: “Ich weiß, sie (die USGA) können die Grüns austrocknen, die Fahnen verstecken und uns ein echtes US Open-Setup geben. Es gibt nichts schöneres als bei unserer nationalen Open um den Sieg mitzuspielen. Auf diesem historischen Kurs wäre ein Sieg noch ein Bonus,” betont der dreifache US Open-Champion.

Der Titelgewinner von 2014, Martin Kaymer, äußert sich mehr als nur angetan von Shinnecock Hills: “Hier kannst Du nicht davonlaufen. Du musst mutige Golfschläge machen, den Spin managen, der ist ein großer Faktor auf diesen Grüns, weil Du manchmal nur sehr kleine Flächen hast. Du kannst also diesen Platz aggressiv spielen, wenn Du möchtest, vor allem auf kürzeren Par 4, wo Du die Ecken abkürzen kannst. Es wird herausfordernd werden, aber ich sehe doch ein recht tiefes Score auch möglich. Die Fairways sind zwar ziemlich breit, das ist nicht so schwer. Aber Du musst die richtigen Stellen am Grün treffen, dann kannst Du hier auch Birdies machen.” Nach bislang enttäuschender Saison gab es zuletzt bei der Italian Open einen Lichtblick, als Deutschlands Nummer 1 erstmals wieder seit langem ganz vorne mitspielen konnte. Sein mittlerweile letzter wichtiger Sieg datiert aber auch schon zurück auf 2014, eben einer US Open.

Das Lob der Spieler an den Trainingstagen ist ziemlich einhellig: “Das fairste Setup einer US Open, das ich je gesehen habe,” meint mit Phil Mickelson ein absoluter Veteran im Feld, “somit wird auch der beste der Woche gewinnen.”

Titelverteidiger Brooks Koepka rechnet sich auch heuer einiges aus: “Meine Länge vom Tee ist ein Vorteil hier, weil die Fairways breit sind. Es ist aber definitiv ein Second Shot Golf Course. Die Grüns sind sehr onduliert, daher muss man die richtigen Stellen treffen. Wenn der Wind zulegt, wird es also eine sehr interessante Woche werden.” Die Wettervorhersage verspricht jedoch angenehme Verhältnisse mit maximal ein bis zwei Schlägern Wind.

DJ, Rory die Darlings der Buchmacher

Nach seinem Kantersieg bei der Generalprobe in Memphis samt Rückkehr zur Nummer 1 der Weltrangliste ist Dustin Johnson mit 9:1 der erklärte Favorit der Buchmacher. Mit Justin Rose, Rory McIlroy und Jon Rahm stehen auf einem Linkskurs wenig überraschend auch einige Europäer sehr hoch im Kurs. Rickie Fowler, der immer gut auf Linkskursen spielt, zählt mit Jordan Spieth und Tiger eher zu den Geheimfavoriten.

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Die Live-Coverage zur US OPEN

Los geht es am Donnerstag um 12:45 MESZ am 1. und 10. Tee, natürlich nach dem Ceremonial First Tee-Shot von Golflegende Jack Nicklaus. Hier die wichtigsten Startzeiten:

12:29 MESZ: Louis Oosthuizen, Jimmy Walker, Justin Rose
14:40 MESZ: Bubba Watson, Jason Day, Brooks Koepka
14:02 MESZ: Rory McIlroy, Jordan Spieth, Phil Mickelson
19:14 MESZ: Sergio Garcia, Jon Rahm, Rafa Cabrera Bello
19:47 MESZ: Justin Thomas, Dustin Johnson, Tiger Woods
19:47 MESZ: Henrik Stenson, Adam Scott, Martin Kaymer

Golf-Live.at wird trotz Abwesenheit des verletzten Bernd Wiesberger live und umfassend von der US OPEN in einem Live-Blog berichten. Dazu stöbern wir jeden nur auffindbaren kostenlosen >> Live-Stream auf. Rund um unser >> Live-Leaderboard werden wie gewohnt alle Berichte und interessanten Links zur US OPEN zu finden sein.

 

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Starkes Comeback

THE OPEN CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Bernd Wiesberger findet sich am Freitag in Royal Birkdale lange Zeit überhaupt nicht zurecht und rasselt im freien Fall im Klassement bergab. Erst ein richtig starkes Finish mit gleich drei Birdies in Folge lässt die Nummer 29 der Welt nach einigem Zittern doch noch cutten.

So gut hat das Turnier in Southport für den Oberwarter begonnen. Auf der richtigen Seite des Draws hat er am Donnerstag Nachmittag klar bessere Bedingungen als die frühen Startzeiten und weiß dies auch mit der 69 (-1) auszunützen, was ihn nicht nur knapp hinter den Top 20 einreiht, sondern außerdem für seinen bislang besten Open Start der Karriere sorgt.

Bei etwas unfreundlicheren Verhältnissen, was das Scoren bereits deutlich erschwert, steht er dann am Freitag Vormittag wieder auf dem Platz und tritt sich gleich auf der 1 nach verfehltem Fairway und Grün den ersten Schlagverlust ein. In Folge stabilisiert der Burgenländer sein Spiel aber, wenngleich er durchgehend etwas ungenau agiert. Die kleine Parserie – Bernd absolviert die nächsten fünf Bahnen mit der vorgegebenen Schlaganzahl – bringt aber in keiner Form eine Sicherheit, wie der Absturz auf den nächsten Bahnen beweist.

Von der Rolle

Denn nachdem sich Österreichs Nummer 1 am Par 3, der 7 ein Dreiputtbogey eintritt, brechen im wahrsten Sinn des Wortes alle Dämme. Bernd bringt danach keinen Fuß mehr auf den Boden, verfehlt fast reihenweise Fairways und Grüns und rasselt mit insgesamt vier Bogeys in Folge im Klassement im freien Fall nach unten.

Selbst zwei recht sichere Pars auf der 11 und der 12 bringen den Burgenländer, der zu dieser Zeit die Cutmarke nach wie vor in Sichtweite hat, nicht mehr in die Spur zurück, denn nachdem ihm das Par 4, der 13 ein Doppelbogey aufs Aug drückt, scheint der Wochenendzug endgültig abgefahren. Ein weiteres Par 3 Bogey gleich danach prolongiert zu dieser Zeit den rabenschwarzen Freitag.

Aufkeimende Hoffnung

Als bereits wirklich alles auf einen deutlich verpassten Cut hindeutet, stopft Bernd am ersten Par 5 aber plötzlich den ersten Birdieputt und bringt damit sichtlich seinen Motor auf Touren, denn nach starkem Eisen lässt er sich auch auf der 16 die Birdiechance nicht entgehen und pirscht sich so wieder etwas heran.

Nachdem dann auch noch die 17, das zweite und letzte Par 5, einen Schlag springen lässt, bringt er sich endgültig wieder ins Wochenendgespräch. Mit der 75 (+5) sitzt Bernd Wiesberger zwar einige Zeit am heißen Stuhl, darf schlussendlich bei gesamt 4 über Par und als 45. aber mit dem Weekend planen.

“Es war unglaublich zäh heute morgen, aber ich hab mir das Leben auch nicht unbedingt einfach gemacht. Das Finish war aber super und ich hoffe, dass ich jetzt am Wochenende noch mit dabei bin”, so Bernds erste Worte kurz nach der Runde.

Fehlende Konstanz

Doch auch mit dem sehenswerten Comeback und dem geschafften Cut – der Österreicher war bei 8 über Par bereits am Weg zur 80 – kann sich Bernd mit seiner Runde wohl keinesfalls zufrieden zeigen. Die schwierigen Verhältnisse hätten ihm als starker Eisenspieler eigentlich in die Hände gespielt, allein Bernd trifft gerade mal fünf Fairways und nur ein Drittel aller Grüns.

Die 26 Putts am zweiten Spieltag hingegen sind durchaus beachtlich, was zeigt, dass es auf den Linksgrüns daran eher nicht gelegen hat. Die beste Statistik des Burgenländers ist derzeit aber das Scrambeln, wo er mit bislang 11 Parsaves sogar weit vorne zu finden ist.

Nach der 69 (-1) war die Ausgangsposition richtig gut und eine Parrunde hätte sogar zur Führung im Clubhaus gereicht. Die fehlende Konstanz, die sich bereits in den letzten Wochen abzeichnete, macht ihm aber in Hinblick auf ein starkes Ergebnis wohl auch bei den Open einen Strich durch die Rechnung.

Jordan Spieth (USA) geht nach der 69 (-1) und bei gesamt 6 unter Par als Führender ins Wochenende.

 

Bernd Wiesbergers 2. Runde im Überblick:

09:00 MEZ – Zäher Start

Bernd findet mit einem Bogey allerdings alles andere als gut in den zweiten Spieltag. Der Burgenländer trifft auf der 1 weder Fairway noch Grün und kann sich nicht mehr zu einem anfänglichen Par scrambeln. Auf der 2 allerdings stabilisiert sich sein Spiel sichtlich und der Oberwarter nimmt ein souveränes Par mit.

Nach verfehltem Grün muss er auch auf der 3 etwas in der Trickkiste kramen, schafft das Up & Down aber ohne gröbere Probleme. Das erste Par 3 stellt ihn danach vor keine ernsthaften Schwierigkeiten.

10:00 MEZ – Faden etwas gerissen

Nach dem anfänglichen Bogey hat Bernd bei immer schwierigeren Verhältnissen – nur sehr wenigen Spielern gelangen bisher vereinzelt Birdies – sein Spiel zusehends stabilisiert, wie ein weiteres Par auf der 5 unter Beweis stellt. Den Par-Flow setzt er auch auf der 6 trotz verfehltem Fairway und Grün weiter fort.

Am zweiten Par 3 der Frontnine, der 7 geht sich dann nach einem Dreiputt aber nur ein Bogey aus, was Bernd erstmals sogar mit dem Gesamtergebnis in den Plusbereich rutschen lässt. Das läutet sichtbar eine Schwächephase im Spiel ein, denn auf der 8 geht sich nach verpasstem Grün ein Up & Down nicht aus, was ihn immer weiter zurückreicht.

11:00 MEZ – Im Bogeystrudel

Bernd findet sich auch in Folge nun nicht mehr wirklich zurecht und brummt sich kurz vor dem Turn nach weiterem verfehlten Grün gleich noch das nächste Bogey auf, was den schwarzen Triplepack perfekt macht. Auch danach findet sich Österreichs Nummer 1 am Freitag überhaupt nicht mehr zurecht und muss wie schon zum Auftakt auf der 10 ein weiteres Bogey einstecken.

Nach vier Schlagverlusten in Folge gelingt auf der 11 endlich wieder ein Par. Als einziger im Flight trifft er auf der 12 das Grün, hat den Birdieputt aus sechs Metern aber nie auf Linie.

12:00 MEZ – Serie vor dem Ende?

Bernd findet sich am Freitag in Royal Birkdale einfach nicht zurecht. Nach dem Par auf der 12 will weiterhin nichts zusammenlaufen, wie ein Doppelbogey auf der 13 unterstreicht. Bei mittlerweile 7 über Par für den Tag ist der Cut bereits in weiter Ferne und der Burgenländer droht seine beeindruckende Cutserie in dieser Woche aus der Hand zu geben.

Das bricht den Rhythmus endgültig und Bernd steckt auf der 14 gleich das nächste Bogey ein. Das erste Par 5 lässt dann einen Schlag springen, was für den ersten roten Farbklecks auf einer an sich sehr tristen Scorecard sorgt. Das Birdie scheint Bernds Motor aber noch einmal auf Touren zu bringen, wie ein weiterer roter Eintrag auf der 16 zeigt.

13:00 MEZ – Starkes Comeback

Was wohl niemand mehr für möglich gehalten hätte, scheint tatsächlich noch einzutreffen. Als einer von ganz wenigen Spielern stopft Bernd auch am Par 5, der 17 den Birdieputt, macht damit den roten Hattrick perfekt und klopft wieder vehement am Wochenende an.

Bernd beendet die Runde mit einem Par und unterschreibt so die 75 (+5), die ihn nun hoffen lässt, dass die Cutmarke mit Fortdauer noch auf 4 über Par zurückspringt. Die Chancen dazu stehen nach derzeitigen Prognosen aber alles andere als schlecht.

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Im Titelkampf

AT&T BYRON NELSON – 3. RUNDE: Jordan Spieth (USA) geht mit zwei Schlägen Rückstand auf Leader Brooks Koepka (USA) auf die Finalrunde und mischt im TPC Four Seasons voll im Titelkampf mit.

Jordan Spieth scheint die Leichtigkeit der letzten Saison nach und nach wieder zu finden. Die ehemalige Nummer 1 der Welt liegt seit Turnierbeginn in der absoluten Spitzengruppe und könnte am Sonntag just in seiner Heimat Texas wieder einen Sieg feiern. Dabei hat der Publikumsliebling nach fehlerlosen Frontnine, wo er drei Birdies aufsammelt, nach dem Turn alle Hände voll zu tun, bringt schlussendlich aber die 67 (-3) zum Recording und reiht sich damit zwei Schläge hinter Leader Brooks Koepka ein.

Dieser zeigt sich am Samstag von seiner allerbesten Seite. Zwar hat er zu Beginn ordentlich zu kämpfen, kann zwei Bogeys bei insgesamt gleich sieben Birdies aber locker verkraften. Nach der 65 (-5) gibt er bei gesamt 16 unter Par klar den Ton in Irving an. “Ich hatte am Anfang mit dem Ballstriking so meine Probleme, aber der Putter hat mich da aus der Affäre gezogen. Ich weiß, dass mir der Platz entgegenkommt, also muss ich einfach so weitermachen wie bisher”, weiß Koepka worauf es am Finaltag ankommen wird.

Mit Matt Kuchar (65), Bud Cauley (beide USA) (68) und Sergio Garcia (ESP) (68) liegen gleich drei potenzielle Siegkandidaten bei drei Schlägen Rückstand auf Brooks Koepka auf Rang 3 und haben so ebenfalls noch alle Chancen sich am Sonntag in Texas den Titel zu sichern.

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