Schlagwort: brooks koepka

Simply the best

TOUR CHAMPIONSHIP – FINAL: Rory McIlroy (NIR) stellt am Sonntag im East Lake GC alle in den Schatten und holt sich überlegen seinen bereits zweiten FedEx-Cup Titel der Karriere, der mit 15 Millionen Dollar sogar noch schwerer ist als bei seinem ersten Triumph.

Mit neuem Modus wollte die PGA Tour für noch mehr Spannung beim letzten Turnier des Jahres sorgen. Früher war es des Öfteren so, dass der Sieger der Tour Championship nicht auch gleichzeitig der Champion der Jahreswertung war. Erst vergangene Saison fuhr Tiger Woods (USA) unter Massen von Fans in East Lake den Sieg ein, die Jahreswertung ging jedoch an Justin Rose (ENG).

Heuer wurde erstmals mit “Guthaben” gestartet. Heißt Justin Thomas (USA) durfte am Donnerstag als Führender im Ranking bei 10 unter Par ins Event starten. Dahinter folgte Patrick Cantlay (USA) bei -8, Brooks Koepka (USA) bei -7, usw. Damit wird garantiert, dass es am Sonntag nur einen strahlenden Sieger gibt. Dass es am Finaltag dann doch nicht ganz so spannend wie erhofft zugeht liegt weniger am neuen Modus, als an einem Rory McIlroy in Überform.

Großkampftag

Ein wahres Monsterprogramm wartete auf das großteil des Feldes, denn eine hartnäckige Gewitterfront, die noch dazu am Samstag am Gelände für sechs schwerverletzte Fans sorgte, verhinderte eine planmäßige Durchführung des Moving Days. Ganze 13 Löcher mussten McIlroy, Thomas und Co absolvieren um überhaupt die dritte Runde beenden zu können.

Rory McIlroy und Brooks Koepka bildeten danach das Gespann im letzten Flight des Tages. Zum erwarteten Match-Up der beiden Golfgrößen ist aber lediglich der Nordire pünktlich erschienen, denn Koepka will bei der letzten Umrundung nicht so richtig ins Geschehen finden.

Strahlender Sieger

Das macht sich erstmals so richtig gegen Ende der Frontnine bemerkbar, denn während McIlroy mit einem Birdie-Doppelschlag erstmals aufs Tempo drückt, radiert sich der durchtrainierte US-Amerikaner zwei Birdies mit einem zwischenzeitlichen Doppelbogey wieder aus. Eine wahre Schwächephase mit gleich drei Fehlern am Stück vermag Rory dann voll auszunützen.

Zwar muss auch er zwei Bogeys notieren, mit vier Birdies avancieren die Backnine aber zu einem richtig entspannten Spaziergang zurück ins Clubhaus. Am Ende steht er mit der 66 (-4) beim Recording und darf so mit gleich vier Schlägen Vorsprung auf Xander Schauffele (USA) (70) die Trophäe zum zweiten Mal in seiner Karriere in den Himmel von Georgia strecken. Rang 3 teilt sich Koepka (72) mit Landsmann Justin Thomas (68).

Schwer vergoldet

Mit satten 15 Millionen Euro ist der Gewinn der Jahreswertung sogar noch um die Hälfte schwerer vergoldet als bei seinem ersten Triumph vor drei Jahren, wenngleich das Preisgeld nicht einmal eine untergeordnete Rolle spielte, wie er nach seinem Sieg selbst sagt: “Daran hab ich ehrlich nicht eine einzige Sekunde gedacht. Es ist einfach cool meinen Namen ein zweites Mal auf dieser Trophäe zu sehen. Immer wenn man etwas schafft, das nur Tiger schaffte macht man etwas richtig.”

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Brooks als Taktgeber

TOUR CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Brooks Koepka (USA) zeigt einmal mehr, dass er der Mann für die besonderen Turniere ist und übernimmt beim großen PGA Tour Finale im East Lake GC vor dem Wochenende die Führung.

Mit neuem Modus sorgt die PGA Tour erstmals dafür, dass der Sieger des Finalturniers auch gleichzeitig der neue FedEx Cup Champion ist. Justin Thomas (USA) hatte dabei vor dem Event die besten Karten, denn als Führender der Jahreswertung startete er bei 10 unter Par und hatte so von Beginn an zwei Schläge Vorsprung auf seinen ersten Verfolger. Wie der neue Modus genau funktioniert ist >> hier detaillierter beschrieben.

Das “Guthaben” schmolz aber bereits am Donnerstag rasch dahin, denn Thomas kam über eine 70 (Par) nicht hinaus und teilte sich damit nach dem ersten Spieltag bereits die Führungsrolle mit Brooks Koepka und Xander Schauffele (USA). Auch Rory McIlroy (NIR) arbeitete sich bereits voll in den Titelkampf und wies vor der zweiten Umrundung lediglich noch einen einzigen Schlag Rückstand auf.

Pole Position

Am Freitag marschiert dann aber “Mr. Major” Brooks Koepka in die alleinige Führung. Der durchtrainierte Longhitter wird mittlerweile immer bei den ganz großen Events von den Buchmachern als Mitfavorit gehandelt. Kein Wunder, präsentiert er sich doch immer bei den richtig heißen Turnieren in absoluter Topform. Kein Wunder also, dass er auch beim Tourfinale in Atlanta wieder richtig ins Rollen kommt.

Eine 67 (-3) reicht am Freitag um auf dem anspruchsvollen Gelände bei gesamt 13 unter Par die Pole Position zu belegen. Mit lediglich einem Schlag Rückstand sitzen dem Mann aus Florida aber Justin Thomas (68) und Rory McIlroy (67) dicht im Nacken. Auch Xander Schauffele (69) bleibt dem Titelkampf voll erhalten, denn der US-Amerikaner mit deutschen Wurzeln geht mit nur zwei Schlägen Rückstand auf Leader Koepka in den Moving Day.

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The winner takes it all

TOUR CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Dank des neuen Formats – der Sieger im East Lake GC ist gleichzeitig auch der FedEx-Cup Champion – liegen nach dem ersten Spieltag mit Justin Thomas, Brooks Koepka und Xander Schauffele (alle USA) gleich drei Spieler in geteilter Führung.

Lange Zeit überlegte die PGA Tour wie sie einen Modus einführen können, der beim großen Tourfinale für die größtmögliche Spannung sorgt. In den letzten Jahren war es des Öfteren so, dass es zwar einen strahlenden Sieger beim letzten Turnier der Saison gab – letztes Jahr etwa Tiger Woods (USA) – jedoch ein anderer sich die Jahreswertung sicherte.

Um genau dieses “Dilemma” zu vermeiden wird heuer mit neuem Modus gestartet. So beginnt etwa Justin Thomas als Leader im FedEx-Cup bei 10 unter Par und hat somit von Beginn an einen kleinen Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Dahinter folgt Patrick Cantlay (USA) bei -8, Koepka bei -7, Reed (USA) bei -6, McIlroy (NIR) bei -5 usw. Dies sorgt dafür, dass der Sieger am Sonntag gleichzeitig auch der neue Champion der Jahreswertung ist.

Rasch zusammengeschoben

Wirklich lange kann Justin Thomas seinen zwei Schläge großen Vorsprung zum Auftakt dann nicht ausnützen, denn der Sieger der Vorwoche kommt im anspruchsvollen East Lake GC über einer 70er (Par) Runde nicht hinaus. Xander Schauffele und Brooks Koepka hingegen haben ihr Visier am Donnerstag deutlich besser eingestellt und können so die Lücke nach vorne recht rasch schließen.

Vor allem Schauffele hat das Par 70 Gelände in Atlanta richtig gut im Griff und knallt eine 64 (-6) aufs Tableau. Brooks Koepka benötigt zwar um drei Schläge mehr, die 67 (-3) reicht aber um sich ebenfalls bei 10 unter Par in die Spitzenposition zu bringen. Damit geben nach dem ersten Spieltag gleich drei US-Amerikaner den Ton an und sorgen so nahezu von Beginn an für Spannung pur.

Nur um einen Schlag zurück rangiert Rory McIlroy, der sich dank einer 66 (-4) und bei nunmehr 9 unter Par in perfekte Lauerstellung bringt und als großer Jäger des US-Trios in den Freitag startet. Matt Kuchar und Patrick Cantlay (USA) liegen bei 8 unter Par ebenfalls klar in Schlagdistanz zur Spitze.

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World Golf Champion

WGC – ST. JUDE INVITATIONAL – FINAL: Brooks Koepka gewinnt in Memphis überlegen seinen ersten WGC-Titel und untermauert seine Rolle als Leithirsch im Weltgolf.

“Das wäre natürlich das beste für die Fans gewesen, das was alle gewollt hätten,” entschuldigt sich Brooks Koepka für die Langeweile am sonntäglichen Leaderboard beim St. Jude Invitational, für das er alleine verantwortlich zeichnet. Aus dem im Vorfeld hochgehypten Duell im Schlussflight mit Rory McIlroy wird eine One-Man-Show des US-Modellathleten, die gnadenlos unterstreicht, wer zur Zeit unbestritten  im Weltgolf den Ton angibt.

Mit drei Birdies setzt sich Koepka bereits im ersten Drittel der Finalrunde vom Nordiren ab, der bis zum 14. Grün marschieren sollte um seinen einzigen Schlaggewinn des Tages einzusacken. Während McIlroy mit zwei Bogeys sogar nur die 71 hereinbringt und damit auf Rang 4 abrutscht, bleibt Brooks absolut fehlerfrei und spaziert lässig zur 65 und zum Sieg bei 16 unter Par mit drei Schlägen Vorsprung.

Koepka gewinnt neben seinem ersten WGC-Titel auch schon sein drittes Saisonturnier auf der PGA Tour und steht bereits vor dem letzten regulären Event kommende Woche als Nummer 1 im FedExCup vor Beginn der Finals fest, was ihn wohl auf einen Start bei der Wyndham Championship verzichten lässt.

Webb Simpson gewinnt das Duell der Verfolger und schnappt sich bei 13 unter Par den alleinigen zweiten Platz. Das nach drei Runden so vielversprechend europäisch aussehende Leaderboard ist am Ende doch enttäuschend, nachdem sich Fleetwood, McIlroy und Fitzpatrick noch hinter Marc Leishman auf Position 4 einordnen.

>> Endergebnis WGC St. Jude Invitational

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Tiefflieger in Memphis

WGC – ST. JUDE INVITATIONAL – 3. RUNDE: Rory McIlroy stürmt am Samstag mit seiner tiefsten WGC-Runde der Karriere von 62 Schlägen bis an die Spitze nach vor.

Rory McIlroy betreibt eine Woche nach dem frustrierenden Aus bei der Heim-Open gelungene Frustbewältigung. Mit 9 Birdies schüttelt der Nordire im TPC Southwind eine fantastische 62 (-8) aus dem Ärmel und stürmt vom 13. Platz bis an die alleinige Spitze bei 12 unter Par: “Wenn Du eine schlechte Woche hattest, gehst Du in die nächste um Dinge auszusortieren. Also konzentriere ich mich darauf den Ballflug wieder zu begradigen und die Distanzkontrolle wieder zu erlangen,” beschreibt Rory sein Gedankenkostüm.

Da sich in der Endphase auch noch ein heißer Putter zu den präzisen Eisen gesellt, ist der Euro-Star nicht mehr aufzuhalten. In der absoluten Spitzengruppe kann noch am ehesten Brooks Koepka mithalten, der vor allem vom Tee mehr streut, aber immerhin 7 Birdies bei einem Bogey findet. Die Nummer 1 der Golfwelt bucht bei 11 unter Par und Platz 2 seinen Platz im Schlussflight an der Seite von McIlroy: “Das wird aufregend. Brooks ist zur Zeit der Mann, den es zu schlagen gilt. Ich habe schon die Tage zuvor mit ihm gespielt und es war sehr angenehm,” freut sich Rory auf den großen Showdown.

Matt Fitzpatrick gibt auf den Back 9 nach zwei verzogenen Tee-Schüssen mit Doppelbogey und Bogey die Führung ab, ist aber auf Position 3 bei 10 unter Par auch noch nicht aus dem Rennen. Alex Noren und Jon Rahm teilen sich Platz 4 und komplettieren in Memphis ein europäisch dominiertes Leaderboard.

>> Leaderboard WGC St. Jude

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Alle Trümpfe in der Hand

PGA CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Brooks Koepka kontrolliert eiskalt das Geschehen an der Spitze und verteidigt am Moving Day seinen gesamten Vorsprung von 7 Schlägen.

Brooks Koepka (USA) unterstrich bereits zum Auftakt, warum er bei den Buchmachern einer der absoluten Mitfavoriten auf den Sieg ist. Der durchtrainierte US-Amerikaner notiert am Donnerstag eine 63 (-7) und stellt damit auf dem unglaublich diffizilen Kurs sogar den Rekord der bislang tiefsten Runde bei einer PGA Championship ein.

Auch am Freitag spoilert der Longhitter die angepeilte Tiger-Party in New York – der Fanmagnet scheitert schlussendlich sogar knapp am Cut – denn erneut findet der US-Amerikaner sieben Birdies. Zwar tritt er sich auch die ersten zwei Fehler im Turnier ein, mit der 65 (-5) zieht er aber vorne weg und startet bei gesamt 12 unter Par mit sagenhaften sieben Schlägen Vorsprung ins Wochenende.

Den Begriff “Moving Day” führt Koepka am Samstag ad absurdum, indem er das Feld von der Spitze kontrolliert und keinen der Kontrahenten näher kommen lässt. Mit zwei Birdies im ersten Drittel baut der Modellathlet kurzfristig den Vorsprung sogar noch aus, ehe sich ab der 9 doch noch ein paar Unkonzentriertheiten einschleichen. Zwei Dreiputts und ein verpasster Par-Save führen noch zu drei Bogeys und lassen am Ende nur die Par-Runde von 70 Schlägen zu. Damit bleibt Koepka bei 12 unter Par nach 54 Löchern, mit satten 7 Schlägen Guthaben auf seinen schärfsten Kontrahenten.

“Ich fühle mich zuversichtlich und gut,” verneint er Fragen, ob er noch Zweifel an seiner erfolgreichen Titelverteidigung hege. Mit 7 Schlägen hält Koepka auch den höchsten Vorsprung der Geschichte der PGA Championship. Noch niemand hat jemals einen ähnlich hohen Vorsprung bei einem Major wieder verspielt – auch weil das so selten vorkommt.

Der Verfolger können jedoch in keiner Phase zu einem echten Move ansetzen. Dustin Johnson verabsäumt es mit vier Bogeys auf den Back 9 zumindest ein wenig näher heranzukommen. Gemeinsam mit seinen US-Kollegen Luke List und Harold Varner III sowie dem Thailänder Jazz Janewattananond teilt er sich bei 5 unter Par die erste Verfolgerrolle. “Es wird schon etwas ganz Besonders passieren müssen um Brooks abzufangen, aber es ist machbar,” versprüht DJ noch einen Funken Hoffnung auf ein spannendes Finale.

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Einsam an der Spitze

PGA CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Brooks Koepka spielt an der Spitze sein ganz eigenes PGA Championship, denn nach nur zwei Runden weist der US-Amerikaner am Black Course im Bethpage Park bereits satte sieben Schläge Vorsprung auf, wirkt regelrecht unbezwingbar und stellt bei 12 unter Par auch eine neue Halbzeit-Bestmarke auf.

Langsam aber sicher gehen einem in dieser Woche bei Brooks Koepka die Superlative aus. Der Fitnessfreak aus Florida, der sich via Challenge und European Tour auf die goße Weltbühne gearbeitet hat, pulverisiert nahezu die gesamte Konkurrenz und spielt beim zweiten Major des Jahres sprichwörtlich in seiner ganz eigenen Liga.

Schon zum Auftakt bewies er, dass er den Beinamen “Major-Spezialist” nicht umsonst trägt, denn mit einer 63 (-7) zerlegte er den unglaublich anspruchsvollen Kurs auf Long Island nahezu nach belieben und übernahm so sofort das Kommando im Turnier. Mit der Traumrunde nahm er auch dem von US-Medien inszenierten Tiger-Hype eindeutig etwas den Wind aus den Segeln, denn nach Tiger hier, Tiger da und Tiger dort mussten diese zähneknirschend zur Kenntnis nehmen, dass das Feld tatsächlich nicht nur aus Tiger Woods (USA) besteht.

Am Freitag spoilert Koepka dann weiterhin die in New York angepeilte Tiger-Party, auch weil der Fanmagnet weiterhin keinen Rhythmus findet. Der Longhitter hingegen nimmt auch bei seiner zweiten Umrundung wieder sieben Birdies mit und muss dabei lediglich zwei Schläge – seine ersten im Turnier – abgeben. Am Ende unterschreibt er so die 65 (-5), stellt damit seinen Gesamtscore auf gesamt 12 unter Par und führt unangefochten das zweite Major des Jahres an.

Erst mit sieben Schlägen Rückstand folgen mit Jordan Spieth (USA) (66) und Adam Scott (AUS) (64) die ersten Verfolger. Die erhoffte Tiger Woods Party muss bis zumindestens nächsten Monat warten, denn der Masters Champion scheitert schlussendlich nach der 73 (+3) und als 83. sogar am Cut. Dieses Schicksal teilt er mit Martin Kaymer (GER), denn auch der Champion von 2010 kommt nach einer 71er (+1) Freitagsrunde über den 83. Platz nicht hinaus.

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In seinem Element

PGA CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Major-Spezialist Brooks Koepka (USA) ist auch auf Bethpage Black voll in seinem Element und stellt mit der 63 sogar den Rekord der tiefsten PGA Championship Runde ein. Einzig Danny Lee (AUS) kann mit dem US-Amerikaner halbwegs Schritt halten.

Alles dreht sich um Tiger Woods (USA) vor der US PGA Championship, dem Major der PGA of America, das vom August in den Mai übersiedelt ist. Im Bethpage Park auf Long Island werden die besten 100 der Welt plus eine ausgewählte Schar an PGA Teaching Pros von unterkühlten Temperaturen und einem weichen Kurs begrüßt. Von Schneeflocken am letzten Weekend bis zu 21 Grad und Regenschauern während des Turniers mischt der Wettergott wie erwartet im New Yorker Frühling kräftig mit.

Golf-Österreich ist zum zweiten Mal seit 2011 nur in der Zuschauerrolle vertreten, nachdem kein Golfer aus der Alpenrepublik aktuell in den Top 100 der Welt geführt wird. Bernd Wiesberger war von 2012 bis 2017 Dauergast, im Vorjahr verletzt und heuer nicht qualifiziert.

Brooks Koepka (USA) unterstreicht zum Auftakt warum er bei den Buchmachern einer der absoluten Mitfavoriten auf den Sieg ist. Der Amerikaner, der sich in seine erst wenigen Jahren auf der PGA Tour bereits zurecht den Ruf eines Major-Spezialisten erarbeitet hat, ist auch in New York wieder voll in seinem Element.

Der durchtrainierte Fitness-Freak aus Florida kommt mit dem anspruchsvollen Bethpage Park von Beginn an bestens zurecht, wie gleich ein anfängliches Birdie auf der 10 untersteicht. Bis zum Turn baut er sein Score bereits auf 3 unter Par aus und hat auch auf den Backnine mit Birdies auf der 1, der 3, der 5 und der 9 sein Visier messerscharf eingestellt.

Derart souverän marschiert der Longhitter schon nach dem ersten Spieltag mit der 63 (-7) regelrecht vorne weg und erarbeitet sich einen durchaus komfortablen Vorsprung. Wie unglaublich stark die fehlerlose Performance wirklich ist zeigt die Tatsache, dass er auf einem unglaublich diffizilen Kurs sogar den Rekord der bislang tiefsten notierten Runde bei einem PGA Championship Event einstellt.

Tommy Fleetwood (ENG) kommt nach den Vormittagsflights noch am besten mit Koepka mit und rangiert nach der 67 (-3) auf der ersten Verfolgerposition. Erst am Nachmittag marschiert Danny Lee (AUS) noch zur 64 (-6) und kommt damit noch bis auf einen Schlag an den US-Amerikaner heran. Tiger Woods (USA) kann seine Mitfavoritenrolle nicht bestätigen. Der Masters-Champion kommt über die 72 (+2) nicht hinaus und liegt damit nur auf Rang 51.

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Alles Tiger vor PGA Championship

US PGA CHAMPIONSHIP – NEWS TICKER : Alles dreht sich um Tiger vor dem 2. Major +++ Titelverteidiger Brooks Koepka der Darling bei den Bookies +++ Bethpage Black verspricht harten Golftest.

Alles dreht sich um Tiger Woods vor der US PGA Championship, dem Major der PGA of America, das vom August in den Mai übersiedelt ist. Im Bethpage Park auf Long Island werden die besten 100 der Welt plus eine ausgewählte Schar an PGA Teaching Pros von unterkühlten Temperaturen und einem weichen Kurs begrüßt. Von Schneeflocken am letzten Weekend bis zu 21 Grad und Regenschauern während des Turniers mischt der Wettergott wie erwartet im New Yoker Frühling kräftig mit.

Golf-Österreich ist zum zweiten Mal seit 2011 nur in der Zuschauerrolle vertreten, nachdem kein Golfer aus der Alpenrepublik aktuell in den Top 100 der Welt geführt wird. Bernd Wiesberger war von 2012 bis 2017 Dauergast, im Vorjahr verletzt und heuer nicht qualifiziert.

+++ KOEPKA MIT DOPPELTEM MAJOR-DOUBLE? +++

Der zweifache US Open-Champion und letztjährige PGA Champion Brooks Koepka greift in Bethpage Black nach den Sternen: sollte er seinen Titel in dieser Woche erfolgreich verteidigen wäre er der erste Spieler überhaupt, der die Titel dieser beiden Majors in zwei aufeinanderfolgenden Jahren gewinnen konnte.

+++ TIGER MIT BETHPAGE-MEMORIES +++

Schlanke 17 Jahre ist es her, als Tiger Woods in Augusta gewann, danach zur US Open nach Bethpage Black kam und trotz unglaublicher Eskapden im fast unspielbaren Rough noch Phil Mickelson den Titel wegschnappte. Auch wenn diesmal die US PGA Championship auf Long Island gespielt wird, sollten den US Superstar diese Erinnerungen zusätzlich beflügeln um nach Major-Titel Nummer 16 zu greifen.

+++ JUSTIN THOMAS VERLETZT +++

Justin Thomas, US PGA Champion von 2017, muss bei seinem Lieblings-Major heuer passen: nach Schmerzen im rechten Handgelenk will der Amerikaner nichts riskieren und wird erstmals seit 2015 bei einem der vier Mega-Events des Jahres nicht dabei sein.

+++ BETHPAGE – THE BLACK MONSTER +++

Eine Tafel hinter dem 1. Abschlag gibt jedem Spieler etwas zum Grübeln mit auf die Runde: “Der Black Course ist ein extrem schwieriger Platz”! Mit seinem tiefen Rough und 7.600 Yards Länge auf Par 70 Platzstandard macht der Black Course im Bethpage Park von New York eine gewaltige Ansage. Kein Wunder, dass der letzte Major-Champion hier von 2007, Lucas Glover, mit nur 4 unter Par gewann und Tiger 2002 als einziger Spieler im Feld unter Par ins Ziel kam. Das feucht-kühle Wetter im Vorfeld hat den Kurs zusätzlich giftig gemacht und die Wetterkapriolen sollten auch in der Turnierwoche mit extremen Sprüngen bei Temperaturen und Niederschlägen anhalten.

+++ TIGER’S FEAR-FACTOR? +++

Die US-Medien packen im Vorfeld wieder die alten Tiger-Kalauer aus, wie der 43-jährige nach seinem Masters-Erfolg angeblich wieder die Konkurrenz einschüchtert. Doch die moderne Golf-Generation kann dem wenig abgewinnen, wie etwa Francesco Molinari, der Tiger bei der Open und im Ryder Cup entzauberte oder Brooks Koepka, der Tiger bei der letzten PGA Championship in den Schatten stellte: “Es ist ja nicht so, dass wir uns physisch bekämpfen: er wird mir nicht die Zähne rausschlagen oder mir sonstwie weh tun. Also vor was sollte ich mich fürchten,” bringt es Koepka mit gewohnter Coolness auf den Punkt.

 

Die wichtigsten Links zur PGA Championship:

>> Live Leaderboard
>> Tee-Times
>> Freie Live Streams

>> SKY überträgt von täglich live und exklusiv im TV.

 

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Ein Brooks für alle Fälle

THE NORTHERN TRUST – 2. RUNDE: Brooks Koepka (USA) wirft einmal mehr in dieser Saison seine fantastische Form in die Waagschale und gibt im Ridgewood CC vor dem Wochenende gemeinsam mit Landsmann Jamie Lovemark das Tempo vor.

Mit den Northern Trust biegt die PGA Tour Saison 2017/18 nun endgültig auf die Zielgerade ein. Traditionell wird in den finalserienverliebten USA der Jahreschampion im Playoff ermittelt. Insgesamt vier Turniere stehen nun noch an, ehe der neue FedEx-Cup König gekrönt wird. Als erstes steht das Turnier im Ridgewood CC am Programm, wo die Top 125 der Jahreswertung in den Teeboxen stehen. Die Teilnehmeranzahl minimiert sich nun von Woche zu Woche, ehe es im East Lake GC nur noch ein elitäres Feld von gerade mal 30 Kontrahenten zu bestaunen geben wird.

Brooks Koepka spielt zu Beginn der Playoffs einmal mehr heuer seine fantastische Form aus und gibt damit in New Jersey das Tempo vor. Der Fitnessfreak, der heuer bereits zum zweiten Mal die US Open für sich entscheiden konnte und erst vor kurzem mit den PGA Championship schon sein drittes Major gewann, wusste schon zum Auftakt mit der 67 (-4) zu überzeugen und marschiert am Freitag mit der 65 (-6) – er findet neben zwei Bogeys gleich sechs Birdies und sogar ein Eagle – nun endgültig bis an die Spitze nach vor.

Alleine gehört dem Mann aus Florida der Platz an der Sonne aber nicht, denn Jamie Lovemark scheint die 66 (-5) in dieser Woche gepachtet zu haben. Der 30-jährige hat ebenfalls eindeutig sein A-Game mit im Bag, denn auf zwei Bogeys weiß er mit sieben Birdies mehr als nur gute Antworten und hat so im majorliken Starterfeld sehr gute Chancen sogar den ganz großen Wurf zu realisieren. Alex Cejka (GER) kann am zweiten Spieltag nicht mehr an seine starke Auftaktrunde anknüpfen, stemmt mit der 74 (+3) und als 55. aber immerhin den Cut. Auch Tiger Woods (USA) schleppt sich mit der zweiten 71 (Par) und als 67. genau an der Marke noch ins Weekend.

>> Leaderboard The Northern Trust

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