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Schlagwort: cc of jackson

Leer ausgegangen

SANDERSON FARMS CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Matthias Schwab verpasst beim Saisondebüt auf der PGA Tour mit einer 69 hauchdünn den Cut. Sepp Straka geht auch im CC of Jackson mit zu fehleranfälligem Spiel wieder leer aus und muss weiterhin auf das erste Preisgeld der Saison warten.

Matthias Schwab durfte sich bei seiner ersten Umrundung als PGA Tour Member zwar über eine rote Runde freuen, die 71 (-1) reichte am Donnerstag jedoch nicht um sich auch auf Cutkurs zu bringen, weshalb der 26-jährige PGA Tour Rookie am Freitag mit später Startzeit in Mississippi zulegen muss um gleich bei seinem ersten Saisonturnier Preisgeld mitnehmen zu können.

Von der 10 weg ist dem Schladminger kein schnelles Birdie vergönnt, vor allem weil sich am ersten Par 5 nach überschlagenem Grün nur das Par ausgeht. Als er dann auch noch am folgenden Grün aus unter zwei Metern den Par Putt nicht versenken kann, steigt der Druck weiter an. Schwab bleibt aber cool und locht dafür an der 13 aus drei Metern zum Birdie. Als sich dann auch noch am nächsten Par 5 das Sandy-Birdie ausgeht, sind die Startschwierigkeiten rasch vergessen. Der Birdie-Hattrick ist am folgenden Grün perfekt, nachdem auf dem kurzen Par 4 ein präziser Chip zur Fahne gelingt. Damit ist Schwab bereits nach dem ersten Drittel der Runde an der Cutmarke dran.

Schwab macht sich jedoch weiterhin das Leben schwer: nach verfehlter Annäherung ins 16. Grün bleibt der Chip zu kurz und aus 6 Metern will auch der Par Putt nicht mehr fallen. Sofort bessert er das Malheur mit Birdie an der 17 aus kurzer Distanz wieder aus. Zur Halbzeit fehlt aber damit noch immer ein Schlag auf den Cut. Dies ändert sich aber kaum auf den Frontnine angekommen, denn nach zwei starken Annäherungen und zwei gefühlvollen Putts aus vier und knapp drei Metern zieht er endgültig über die gezogene Linie nach vor.

Nach einem vermeidbaren Par 5 Bogey auf der 5 – zunächst trifft er das Grün nicht und überschlägt es danach mit dem Chip – rutscht er zwar kurzzeitig wieder zurück, steuert mit einem sehenswerten Putt aus gut vier Metern aber prompt wieder gegen. Durch die allgemein tiefen Scores springt die Cutmarke am Ende sogar noch auf 5 unter Par, ein Umstand der dem 26-jährigen noch zum Verhängnis wird, da er sich nach leicht verzogenem Drive auf der 8 nicht mehr zum Par sramblen kann und so am Ende “nur” die 69 (-3) notiert, die als 69. hauchdünn nicht fürs Weiterkommen ins Wochenende reicht, womit der Rohrmooser beim Saisondebüt auf der PGA Tour leer ausgeht.

Weiterhin zu fehleranfällig

Sepp Straka hat sichtlich nach seinem deutlich verpassten Cut in Kalifornien auch im CC of Jackson die Leichtigkeit noch nicht wieder gefunden, denn ein wahres Birdie-Bogey Ping Pong mündete am ersten Spieltag in einer 73 (+1), womit er am Freitag deutlich zulegen muss um am Ende nicht wieder mit leeren Händen dazustehen. Gleich auf der 1 legt er sich dann mit einem starken Eisen auch eine richtig gute Birdiechance auf, lässt diese jedoch aus zwei Metern ungenützt verstreichen.

Zwei Löcher später erwärmt sich der Putter dann aber und lässt am Par 5 aus fünf Metern das erste Birdie springen. Auf der 5 entpuppt sich ein leicht verzogener Drive als richtig unangenehm, da der Ball unspielbar liegt, was Sepp zum Droppen zwingt. Auch die Annäherung gelingt in Folge nur suboptimal, dafür glüht jedoch der Putter, denn aus elf Metern kratzt er am Par 5 noch das Par. Mit recht solidem Spiel lässt er in Folge nichts anbrennen und kann kurz vor dem Wechsel auf die Backnine mit einem gestopften Viermeterputt sein zweites Birdie mitnehmen.

Anknüpfen kann er daran aber nicht und muss ausgerechnet am Par 5 der 14 schließlich nach knapp überschlagenem Grün sogar den ersten Schlagverlust einstecken, womit das rettende Cut-Ufer wieder in richtig weite Ferne rückt. Der gebürtige Wiener kann darauf schließlich auch nicht mehr reagieren und muss sich so mit der 71 (-1) abfinden, womit sich erneut als 111. noch kein Preisgeld ausgeht. Mit Will Zalatoris, Nick Watney und Sahith Theegala gibt ein US-amerikanisches Trio bei gesamt 13 unter Par den Ton an.

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Noch nicht auf Kurs

SANDERSON FARMS CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Matthias Schwab bringt im CC of Jackson am Donnerstag mit der 71 zwar eine leicht gerötete Auftaktrunde zum Recording, kann sich damit aber noch nicht auf Cutkurs bringen. Sepp Straka bastelt mit Birdie-Bogey Ping Pong nur eine 73 zusammen.

Matthias Schwab startet in Jackson, Mississippi, in seine erste reguläre Saison auf der PGA Tour. Genauso wie Sepp Straka gilt es beim zweiten PGA Tour-Event der Saison 2021 / 2022 vordringlich darum mit ersten Punkten im neuen FedExCup anzuschreiben. Beide Österreicher werden heuer noch zu 6, 7 Einsätzen kommen, wobei es vor allem für Schwab mit seiner kleineren Kategorie entscheidend sein wird, möglichst fett zu punkten um auch nach dem ersten Re-Shuffle weiter zu Einsätzen zu kommen.

Gleich auf der 1 bringt sich Matthias Schwab mit einem leicht verzogenen Abschlag zwar etwas in die Bredouille, stopft aber den wichtigen Parputt aus zwei Metern und macht so zu Beginn nichts falsch. Bereits auf der 3 hat der Steirer dann bereits erstmals Grund zu Jubeln, denn am Par 5 rollt der Birdieputt aus vier Metern ins Ziel und beschert ihm so rasch den Sprung in die roten Zahlen. Nach einem starken Parsave am Par 3 danach, lässt er am zweiten Par 5 aus drei Metern eine gute Chance auf ein weiteres Birdie ungenützt verstreichen, spult in Folge aber sehr solide Pars ab und lässt so auf den Frontnine nichts anbrennen.

Kaum auf den zweiten Neun angekommen biegt dann allerdings am Par 3 der 10 der Teeshot unangenehm rechts weg und über den Bunker hat er keine Chance den Ball nah an die kurzgesteckte Fahne zu bekommen, weshalb er mit dem ersten Bogey den scoretechnischen Ausgleich nicht verhindern kann. Mit einem gefühlvollen Putt aus gut fünf Metern krallt er sich am zweiten Par 3 der hinteren Platzhälfte dann aber sein zweites Birdie und sichert sich so auch wieder das Minus als Vorzeichen.

Mit einer richtig starken Annäherung legt er gegen Ende der Runde auf der 16 den Ball auf zwei Meter zur Fahne und holt sich wenige Minuten später standesgemäß sein drittes Birdie ab, womit er sein Score noch weiter ausbauen kann. Zum Abschluss zieht die Annäherung auf der schwierigen 18 dann etwas zu weit nach links und mit einem 26 Meterputt vom Vorgrün vor der Nase geht sich schließlich nur das Bogey aus, womit er sich am Ende mit einer nur leicht geröteten 71 (-1) anfreunden muss, die ihn als 71. knapp hinter der prognostizierten Cutlinie einreiht.

“Es war okay, aber noch nicht das was ich mir vorstelle und erwarte. Das Putten war gut aber teilweise passierten im langen Spiel Fehler die mich Schläge kosteten. Es ist aber ein gutes Gefühl wieder hier in den USA zu spielen ich freue mich schon auf die nächsten Runden und Turniere”, analysiert der Steirer seine Auftaktrunde.

Hin und Her

Sepp Straka bringt sich gleich am Par 3 der 10 mit einem rechts verzogenen zu kurzen Eisen in Schwierigkeiten und tritt sich sofort das erste Bogey ein. Die Probleme reißen auch danach nicht ab, denn am Par 5 der 11 wassert er seinen zweiten Schlag, was sofort im nächsten Schlagverlust mündet. Erst langsam stabilisiert er sein Spiel um dann am zweiten Par 5 über Pitch und Putt mit dem ersten Birdie gekonnt zuzuschlagen. Eine verzogenen Annäherung rächt sich an der 16, mit dem nächsten Bogey verschärft sich seine Lage weiter. An der 18 stopft Straka endlich aus knapp vier Metern einen guten Putt zum Birdie.

Das muntere Birdie-Bogey-Ping Pong setzt sich auch auf den vorderen 9 Löchern fort: das nächste ungenaue Eisen bringt Straka an der 1 in die Bredouille und führt zum Bogey, da er sich erneut nicht über das Kurzspiel retten kann. Seine unglaublichen Längen drohen ihm dann zwei Löcher später am Par 5 sogar zum Verhängnis zu werden, da er mit dem Holz 3 sogar das Grün leicht überschlägt. Diesmal funktioniert jedoch das kurze Spiel, womit das Up & Down zum nächsten Birdie gelingt.

Danach schlägt die Runde eine diametral andere Richtung ein, denn wie aus dem Nichts ist es mit dem Hin und Her zwischen Birdies und Schlagverlusten vorbei, was in einer abschließenden Parserie mündet. Mit der 73 (+1) kann sich der ehemalige Georgia Bulldog mit Sicherheit nicht wirklich zufrieden zeigen, bei drei Schlägen Rückstand auf die prognostizierte Cutmarke und einer früheren Startzeit am Freitag scheint der Cutzug vom 119. Platz aus aber sicher noch nicht abgefahren zu sein.

Sahith Theegala (USA) schnappt sich mit einer 64 (-8) die Führung.

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Start ins PGA-Abenteuer

SANDERSON FARMS CHAMPIONSHIP – VORSCHAU: Matthias Schwab startet in Jackson, Mississippi ins PGA Tour Abenteuer, dass der Steirer klarerweise so gewinnbringend wie möglich gestalten will. Sepp Straka hofft im CC of Jackson auf einen gewinnbringenderen Auftritt als vor zwei Wochen in Napa.

Dank seiner starken Auftritte bei den Korn Ferry Tour Finals darf Matthias Schwab die PGA Tour als neue Heimat bezeichnen und hofft naturgemäß darauf seine unglaubliche Konstanz in Zukunft auch auf der stärksten Tour der Welt ausspielen zu können. Die erste Möglichkeit dazu ergibt sich bereits in dieser Woche, wo der 26-jährige in Jackson, Mississippi erstmals als PGA Tour Member seine Tees in den amerikanischen Boden stecken wird.

Traditionell gilt es für Rookies vor allem die Wochen von Ende September bis rund um Weihnachten gewinnbringend zu nützen und so viele FedEx-Cup Punkte wie möglich zu sammeln, da nach einer anstrengenden abgelaufenen Saison und der erst vor kurzem zu Ende gegangenen Playoffs etliche große Namen Pausen einlegen, was Topergebnisse etwas “einfacher” machen könnte. Golf in den USA ist für den Rohrmooser jedenfalls keineswegs Neuland, spielte er doch in seiner College-Zeit jahrelang fürs Golfteam der Vanderbilt University, wobei er tatkräftig mithalf das Team zu einem der besten der Vereinigten Staaten zu machen.

Seit letzter Woche bereitet er sich intensiv in Florida vor, wobei im Training kein spezieller Aspekt im Fokus stand, sondern alle Facetten des Spiels geschärft wurden. Druck macht sich der Schladming-Pro keinen, denn er betrachtet seinen Saisonstart auf der PGA Tour wie ein European Tour Turnier mit etwas stärkerer Beteiligung.

Napa vergessen machen

Sepp Straka geht bereits seit Jahren auf der PGA Tour zu Werke und mischte bereits beim Season Opener in Napa mit, wo es allerdings für den frisch verheirateten Longhitter so gar nicht laufen wollte. Nach starkem Beginn ging die Leichtigkeit komplett verloren, was am Ende sogar in einem mit zehn Schlägen deutlich verpassten Cut mündete.

Nach kurzer Ryder Cup Pause hofft der gebürtige Wiener nun in Mississippi auf mehr Spielglück und damit auch auf die ersten Preisgeld-Dollars der neuen Saison. Dass es gerade bei Sepp von Turnier zu Turnier diametral anders laufen kann zeigte der ehemalige Georgia Bulldog bereits etliche Male. Hat er auch im CC of Jackson sein Visier wieder scharf gestellt, wäre mit Sicherheit auch das erste Topergebnis des neuen Spieljahres im Bereich des Möglichen.

Los geht es für Sepp Straka am Donnerstag erst um 20:06 MEZ mit Andrew Putnam und Cameron Tringale (beide USA). Matthias Schwab beginnt das 7 Millionen Dollar Event bereits um 15:33 MEZ flankiert von Vincent Whaley und Joshua Creel (beide USA). Titelverteidiger ist Sergio Garcia (ESP), der trotz der deftigen Ryder Cup Niederlage gegen die USA vergangene Woche auch heuer in Jackson wieder am Start sein wird.

 

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Drama ohne Happy End

SANDERSON FARMS CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Sepp Straka sorgt im CC of Jackson für ein richtig dramatisches Ende seiner Runde, scheitert in letzter Sekunde jedoch trotzdem noch am Cut. Matthias Schwab bringt auch am Freitag mit einer 75 nur eine durchwachsene Runde zum Recording und ist meilenweit vom angepeilten Ziel “Cut” entfernt.

Sepp Straka hatte zum Auftakt im CC of Jackson alle Hände voll zu tun um zumindestens noch eine 71 (-1) notieren zu können. Damit rangiert der Longhitter jedoch gerade mal rund um die Cutmarke und darf die Zügel am Freitag keineswegs schleifen lassen, will er beim dritten Antreten erstmals in Jackson den Cut stemmen.

Auf einem langen Par 3 seine Runde zu beginnen ist nie lustig, auch Sepp bekommt das nach weggeblocktem Eisen an der 10 zu spüren und eröffnet so mit Bogey. Die pfeilschnellen Grüns tricksen der Wiener an der 12 ordentlich aus, mit Dreiputt geht der nächste Schlag verloren. Erst an der drivebaren 15 findet Sepp das Gaspedal, erreicht vom Tee den Grünbunker und steuert mit dem Sandy-Birdie gegen. Ein starker 5 Meter-Putt an der 17 führt zum Birdie und bringt Sepp zumindest wieder auf Cutkurs.

Lange bleibt dies jedoch nicht so, denn nach zu kurzer Annäherung geht sich auf der 1 das Up & Down nicht aus und er rutscht abermals in den Plusbereich zurück. Nur knapp bleibt die Grünattacke dann am Par 5 der 3 etwas zu kurz, nach recht gutem Chip ist der Putter aus 2,5 Metern aber zur Stelle und spendiert Sepp den scoretechnischen Ausgleich. Auch die letzte lange Bahn entwickelt sich für den gebürtigen Wiener als gewinnbringend, denn selbst aus dem Grünbunker geht sich am Ende das Birdie aus, was ihn endgültig wieder in Richtung Wochenende pusht.

Der 14. Schläger im Bag macht ihm danach allerdings das Leben auch wieder richtig schwer, wie ein Dreiputtbogey aus gerade mal 6,5 Metern auf der 8 beweist. Dass Sepp allerdings da ist wenn es absolut notwendig ist, zeigte der bullige Doppelstaatsbürger bereits einige Male. Und auch in Mississippi krallt er sich das so dringend benötigte Birdie am Schlussloch in richtig dramatischer Manier.

Zunächst knallt er seinen Drive perfekt aufs Fairway, bleibt aus knapp 100 Metern aber etwas zu kurz beim Approach. Vom Vorgrün stopft er dann allerdings den so wichtigen Putt aus sechs Metern und marschiert schließlich mit der zweiten 71 (-1) zum Recording. Lange Zeit hofft und bangt er in Folge, dass sich die Cutmarke bei 2 unter Par einpendelt. Diese tut ihm den Gefallen jedoch nicht, denn als 67. scheitert er am Ende hauchdünn am Sprung ins Wochenende und muss somit auch beim dritten Antreten in Jackson vorzeitig die Koffer packen.

Deutlich am Cut vorbei

Matthias Schwab hat sichtlich nach wie vor mit der unbeständigen Form zu kämpfen. Vor allem der Putter wollte zu Beginn der Runde so überhaupt nicht auf Temperatur kommen, was auf nur sechs Löchern in gleich drei Dreiputtbogeys mündete. Danach stabilisierte er zwar sein Spiel, nach der 74 muss er am Freitag aber Vollgas geben, soll sich der angepeilte Wochenendeinzug noch ausgehen.

Wie Sepp Straka muss auch der Steirer die zweite Runde am langen Par 3 der 10 beginnen und hat sofort alle Hände voll zu tun, da der Teeshot knapp das Grün verfehlt. Da am Ende der 2,5 Meter Putt zum Par nicht fallen will, hat er sofort das erste Bogey auf der Scorecard picken. Die Probleme reißen auch auf der 11 nicht ab. Zunächst bunkert er seinen Abschlag ein und verbaut sich so selbst die Grünattacke. Danach wassert er noch dazu sein Wedge und brummt sich so sofort Bogey Nummer 2 auf.

Auf der 14, dem zweiten Par 5 seiner Runde, passt dann erstmals alles zusammen und nach starkem Pitch und gelochtem 1,5 Meter Putt kann er auch das erste Birdie des Tages mitnehmen. Das stabilisiert auch sichtbar sein Spiel, denn in Folge wandern die gesamten Backnine über Pars auf die Scorecard. Erst auf der 4 endet die sichere Phase dann, jedoch anders als Matthias sich das gewünscht hätte, denn aus dem Grünbunker kann er am Par 3 den nächsten Fehler nicht verhindern.

Damit ist ein paar Löcher vor Schluss endgültig klar, dass es mit der erhofften Aufholjagd nichts mehr wird. Ein weiterer Fehler nach verpasstem Up & Down fällt somit kaum mehr ins Gewicht und verändert die Ausgangslage für den Rohrmooser nicht mehr. Nach der 75 (+3) scheitert er in Mississippi bei gesamt 5 unter Par mit gleich acht Schlägen Rückstand auf die Cutlinie doch mehr als deutlich am angepeilten Ziel.

Damit kann Matthias auch seine beiden erhaltenen Einladungen auf der PGA Tour nicht wirklich gewinnbringend ausnützen, wie auch ein Blick auf die Non Members Points Liste zeigt, wo er lediglich aus der Dominikanischen Republik ein paar magere Pünktchen entführen konnte. Keegan Bradley (USA) stürmt nach einer 65 (-7) und bei gesamt 13 unter Par als Führender ins Weekend.

“In meiner derzeitigen Form hab ich leider keine Chance vorne mitzuspielen. Trotzdem war mein Spiel am Freitag besser als mein Score und die damit verbundene Platzierung. Ich fliege in der Nacht von Sonntag auf Montag nach England und spiele nächste Woche das Rolex Series Turnier in Wentworth. Samstag und Sonntag trainiere ich noch hier in den USA”, gibt Matthias einen Ausblick über sein weiteres Turnierprogramm.

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Ausbaufähig

SANDERSON FARMS CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Sepp Straka kämpft sich zum Auftakt am Nachmittag zu einer leicht geröteten 71. Für Matthias Schwab sind die Grüns des CC of Jackson am Weg zur 74 vor allem zu Beginn seiner Runde ein Buch mit sieben Siegeln.

Im Country Club of Jackson geht es um 6,6 Millionen US Dollar und wieder um volle Punkte für den FedExCup. Erwartet wird ein knochenhartes Course Setup mit superschnellen Grüns. Von den Schwierigkeiten des Layouts kann auch Sepp Straka ein Lied singen, nachdem er bei beiden Starts in den letzten Jahren am Cut vorbeischrammte.

Zum Auftakt darf der Longhitter erst am Nachmittag in Mississippi ran und bringt gleich auf der 1 seinen Puls ordentlich in die Höhe. Nach verfehltem Fairway und überschlagenem Grün scrambelt er sich aber sehenswert noch zum anfänglichen Par. Am Par 5 der 3 biegt zwar der Abschlag etwas zu weit nach links ab, was in Folge auch die Grünattacke unmöglich macht, ein starkes Wedge legt ihm aber die Birdiechance auf, die er sich aus 1,5 Metern nicht vom Putter nehmen lässt.

Nach starkem Teeshot ergibt sich auch am Par 3 danach eine gute Chance, die er jedoch nicht auszunützen vermag. Am zweiten Par 5 wirft er dann seine gesamte Länge in die Waagschale und attackiert am über 550 Meter langen Loch das Grün. Das Holz 3 hat auch die perfekte Länge, nur in der Richtung bleibt es wenige Meter zu weit links. Auf die kurzgesteckte Fahne ergibt sich nicht nur keine echte Möglichkeit aufs Birdie mehr, aus gut 13 Metern muss er sogar dreimal ansetzen und rasselt so sogar auf Level Par zurück.

Fehler ausgekontert

Recht rasch bringt er den 14. Schläger im Bag dann aber wieder auf die benötigte Betriebstemperatur, wie ein gestopfter Birdieputt auf der 8 aus knapp drei Metern zeigt. Kaum auf den Backnine angekommen bunkert er sich am Par 3 der 10 rechts vor dem Grün ein. Der Sandschlag gelingt zwar nicht schlecht, 2,5 Meter sind am Ende aber zuviel um das Par noch notieren zu können. Das läutet auch eine richtig zähe Phase ein, denn am darauffolgenden Par 5 wassert er die Annäherung und muss prompt das nächste Bogey einstecken.

Sofort allerdings kontert der Georgia Bulldog die Bogeys wieder aus. Zunächst legt er einen starken Approach aufs 13. Grün und locht im Anschluss den 2,5 Meter Putt, am Par 5 danach überschlägt er zwar mit der Attacke das Grün, nach dem fälligen Chip ist erneut der Putter zur Stelle und lässt ihn aus drei Metern wieder in den Minusbereich abtauchen. Das zartrosa Ergebnis versteht er es schließlich zu verwalten und unterschreibt so die 71 (-1), die ihn als 65. rund um die prognostizierte Cutmarke einreiht.

Dreiputtbogeys zu Beginn

Zweite Chance für Matthias Schwab bei einer seiner Handvoll Einladungen zur PGA Tour ein Topergebnis hinzuknallen und Punkte für die angepeilte US Tourkarte zu sammeln. Immerhin verzeichnete der Schladminger in der Vorwoche in der DomRep einen Formanstieg und hofft auf eine weitere Steigerung in Mississippi.

Zum Auftakt hat er den Bonus einer frühen Startzeit und findet sich auf der 1 mit einem anfänglichen sicheren Par ohne große Schwierigkeiten zurecht. Ein verzogener Drive verhindert dann am ersten Par 5 nicht nur eine echte Birdiemöglichkeit, mit einem Dreiputt brummt er sich sogar ein frühes Bogey auf. Die zweite lange Bahn der Frontnine entwickelt sich nahezu zu einer Kopie des ersten Par 5. Wieder verzieht er den Abschlag und wieder braucht er am Ende drei Putts, womit er erneut nur das Bogey notieren kann.

Die Grüns in Mississippi ziehen ihm auch danach heftig den Nerv, denn nur eine Bahn später muss er abermals dreimal ansetzen und hängt sich so auf nur sechs gespielten Bahnen bereits drei Dreiputtbogeys um. Danach schafft es Matthias endlich sein Spiel zu stabilisieren, ohne jedoch Zählbares aufsammeln zu können. Erst die 12 entpuppt sich dann als gewinnbringend, nachdem er aus 3,5 Metern das erste Birdie des Tages auf der Scorecard vermerken kann.

Nur die 74 zum Start

Das bringt wie aus dem Nichts auch den Putter auf einmal voll auf Temperatur, denn am darauffolgenden Par 3 fällt sogar aus über elf Metern der Birdieputt, womit er plötzlich nur noch knapp über Par liegt. Fast gelingt dann am Par 5 der 14 sogar der Ausgleich, aus einem guten Meter fällt der Putt diesmal jedoch nicht. Das kostet auch sofort wieder den gewinnbringenden Schwung, wie ein wildes Bogey auf der 15 beweist. Matthias attackiert das drivebare Par 4, bleibt dabei aber knapp zu kurz. Ein viel zu kurzer Chip und ein durchwachsener Putt danach enden schließlich sogar im nächsten Bogey.

Auf den verbleibenden Löchern lässt er dann zwar nichts mehr anbrennen, Birdies findet er jedoch auch keine weiteren mehr, weshalb er am Ende nur die 74 (+2) unterschreibt. Damit hat der Rohrmooser als 123. auch bereits einen mehr als nur unangenehmen Rückstand und muss am Freitag Nachmittag in Jackson deutlich zulegen, will er auch am Wochenende noch mit von der Partie sein. Nach der Runde meint er betont selbstkritisch: “Die Form stimmt nach wie vor nicht. Vor allem mein Putting war echt katastrophal mit 36 Putts für die Runde. Eine gute Leistung liegt ca. bei 26 bis 28 Putts, also um die zehn Schläge darunter. Ich werde jetzt entsprechende Maßnahmen treffen um das schnellstmöglich zu ändern.”

An der Spitze geht es richtig dicht gedrängt zur Sache, denn nach den ersten 18 Löchern teilen sich mit Charley Hoffman, Jimmy Walker, Kevin Chappell (alle USA) und Sebastián Munoz (COL) gleich vier Spieler nach 64er (-8) Runden die Führungsrolle.

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Doppelter Fehlstart

SANDERSON FARMS – 2. RUNDE: Sepp Straka verpasst auch bei seinem zweiten Turnierstart der neuen Saison den Cut und muss auch nach den Sanderson Farms im CC of Jackson noch auf erstes Preisgeld warten.

Sepp Straka half zum Auftakt selbst eine Gewitterpause am Donnerstag nicht um sein Spiel zurück auf Schiene zu bringen. Zwar rettete er sich bei der Fortsetzung gekonnt aus einigen brenzligen Situationen, Schläge gutmachen konnte er so aber keine mehr und musste sich am Ende mit der 75 (+3) zufrieden zeigen.

Nur wenige Minuten nach Ende seiner Auftaktrunde heißt es für den Longhitter wieder zurück zum Start um Runde 2 in Angriff zu nehmen. Soll der Missed Cut-Doppelpack verhindert werden, muss er bei der zweiten Umrundung zwingend Birdies finden und eine knallrote Runde aufs Tableau zaubern.

Wieder Probleme

Nach anfänglichen Pars wird es dann aber wieder richtiggehend untypisch in Sepp’s Spiel, denn die Par 5 stellen nach wie vor keinen Bonus für den bulligen Wiener dar. Mit verpasstem Fairway und Dreiputt rutscht er auf der ersten langen Bahn sogar weiter zurück, steuert aber immerhin sofort mit gelungener Grünattacke am kurzen Par 4 gegen.

Lange Zeit läuft er danach dem nächsten roten Eintrag hinterher, schafft es aber zumindestens auch Fehler zu vermeiden. Erst auf der 11 erwärmt sich sein Gerät fürs Kurzgemähte dann so richtig und lässt aus über acht Metern das zweite Birdie springen. Auf den verbleibenden Bahnen benötigt Sepp nun aber zwingend Birdies um noch an die Cutmarke heranschnuppern zu können.

Aber nicht einmal auf den beiden verbleibenden Par 5 will gewinnbringendes gelingen, nachdem er rund ums Grün nicht zwingend genug agiert. Endgültig aussichtslos wird seine Lage am Par 3 der 7, als er nach verzogenem Eisen und zu kurzem Chip das Bogey kassiert. Das Birdie aus kurzer Distanz am vorletzten Loch betreibt dann nur noch Ergebniskosmetik. Mit der 71 (-1) leistet sich Straka als 128. einen doppelten Fehlstart mit zwei verpassten Cuts in die neue Saison.

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Gesplittetes Dilemma

SANDERSON FARMS – 1. RUNDE: Sepp Straka muss wegen eines heftigen Gewitters am Donnerstag seine Auftaktrunde im CC of Jackson aufsplitten, findet aber an keinem der beiden Tage einen gewinnbringenden Rhythmus und steckt nach der 75 im Leaderboard-Keller fest.

Nachdem er beim Saisonauftakt in West Virginia ein Opfer der neuen Cutregel wurde, hofft Sepp Straka auf mehr Erfolg bei der nächsten Chance in Missouri. Im Country Club von Jackson geht es bei der Sanderson Farms Championship um 6,6 Millionen US Dollar. Es ist zugleich das erste Turnier des 26-jährigen Wieners auf der US PGA Tour, dass er bereits zum zweiten Mal bestreitet. Allerdings hat er keine allzu guten Erinnerungen an sein Debüt, als er um einen einzigen Schlag am Finaleinzug scheiterte.

Auch die neue Saison droht in Jackson wieder eher unangenehm zu verlaufen. Zwar startet er gleich mit einem wahren Monsterputt aus knapp zehn Metern zum Birdie, danach allerdings will nicht mehr vieles in Sepp’s Richtung laufen. Zunächst geht sich nach einem Dreiputt am Par 5 der 3 nur das Bogey aus und nach einem verzogenen Abschlag und darauffolgenden Querpass muss er auf der 6 sogar mit dem Doppelbogey leben.

Des Schlechten noch nicht genug stellen die Grüns auch danach weiterhin ein Buch mit sieben Siegeln für den Longhitter dar, denn auch am Par 3 der 7 muss er dreimal am Grün ansetzen ehe der Ball endlich im Loch verschwindet. Danach durchzucken bereits Blitze den Himmel und durch heftige Gewitter kann die Auftaktrunde am Donnerstag nicht mehr fortgesetzt werden.

Kein reinigendes Gewitter

Sepp muss seine Auftaktrunde somit aufsplitten, hat dank der Gewitterunterbrechung aber zumindestens nun Zeit sich neu zu fokussieren und am Freitag mit neuem Mut durchzustarten. Gleich auf der 8 könnte er dazu die Initalzündung geben, einmal mehr schleicht allerdings ein Zweimeterputt am Loch vorbei. Nach zwei Pars wird es dann am ersten Par 5 der Backnine wieder unangenehmer, denn ein verzogener Abschlag kostet ihm prompt den nächsten Schlag und er igelt sich damit regelrecht im Leaderboard-Keller ein.

Zumindestens fällt auf der 13 aus über vier Metern ein Putt und beschert Sepp so sein zweites Birdie. Etliche Male bringt er sich auch danach unangenehm in die Bredouille, befreit sich aus den misslichen Langen aber gekonnt. Schläge aufholen kann er so aber nicht und muss sich schlussendlich mit der 75 (+3) zufrieden geben, die ihm nach der Auftaktrunde nur Rang 137 ermöglicht.

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