Schlagwort: christine wolf

Verdiente Sommerpause

THAILAND CHAMPIONSHIP – FINAL: Christine Wolf zeigt im Phoenix Golf Golf & Country Club von Thailand vier Tage lang durchwegs starkes Golf, und verabschiedet sich mit einem sehenswerten 13. Platz und geschaffter British Open Qualifikation in die verdiente Sommerpause. Sarah Schober verpasste mit durchwachsenen Runden den Sprung ins Wochenende.

Als letztes Turnier vor der Sommerpause und den europäischen Majors gönnt sich die Ladies European Tour noch einen Arbeits- und Golfurlaub in Thailand. Mit 300.000 Euro Preisgeld lockt der Phönix Gold Golfclub von Chon Buri zum dritten Mal mit fettem Preisgeld. Christine Wolf wußte dies im Vorjahr mit Platz 15 schon gut auszunutzen.

Zum Auftakt ist Christine Wolf gleich mit früher Startzeit unterwegs und präsentiert sich auf den Backnine unglaublich solide, wenngleich die Runde dabei noch durchgehend farblos bleibt. Par um Par spult die Innsbruckerin ab, macht so nichts falsch, muss aber lange auf das erste Birdie warten. Erst nach dem Turn gelingt dies, mit kurz darauffolgendem Bogey rutscht sie aber wieder zurück. Die 72 (Par) stellt aber einen durchaus guten Start ins Turnier dar.

Der Freitag beginnt dann mit einem Birdie auf der 1 nach Maß und Chrissie zeigt auch danach richtig starkes Golf. Reihenweise notiert sie Pars und schließt mit weiterem Birdie kurz vor Schluss auf der 17 sogar zu den Top 10 auf. Erst ein abschließendes Bogey kostet noch einmal etwas an Boden, doch auch mit der 71 (-1) startet sie mit richtig guten Chancen auf ein absolutes Topergebnis ins Wochenende.

Weiterhin solide

Der Moving Day verläuft für Christine Wolf dann gleich zu Beginn absolut nach Maß, denn nach einem anfänglichen Birdie auf der 1 gelingt am darauffolgenden Par 5 sogar ein Eagle. Zum Drüberstreuen garniert sie den bärenstarken Beginn mit noch einem weiteren roten Eintrag. Erst danach wird es etwas ruhiger auf der Scorecard und sie kann auf Fehler nicht verhindern. Am Ende geht sich aber die 70 (-2) aus, womit sie sich auf sehr gutem Weg in Richtung Topergebnis befindet.

So richtig nach dem Geschmack der Innsbruckerin lässt sich der Finaltag dann aber nicht an, denn nach anfänglichen Pars brummt ihr die 3 den ersten Fehler auf. Sie kann darauf aber rasch reagieren und dreht ihr Score sofort wieder zurück auf Anfang, ehe ein Gewitter für eine Pause sorgt. Diese nützt Chrissie sichtlich um sich zu sammeln und voll zu fokussieren, denn kaum zurück auf dem Platz findet sie zwei Birdies, womit sie sich nach den Frontnine in den Spitzenrängen festsetzt.

Nach dem Turn wird es dann allerdings zusehends farbenfroh, denn nach Bogeys auf der 12, der 14 und der 16 benötigt sie sogar ein weiteres Erfolgserlebnis zwischendurch um noch die 72 (Par) zum Recording bringen zu können. Damit kann sie zwar schlussendlich das Turnier nicht in den Top 10 beenden, nimmt aber vor der Sommerpause immerhin einen 13. Platz mit in die Heimat.

“Es war hier brutal heiß die letzten Tage. Wir haben mit Schirm gespielt, weil die Sonne einfach so unglaublich stark war. Ich bin auf jeden Fall mit der Woche zufrieden und kann einiges mitnehmen. Das wichtigste ist aber, dass jetzt auch die Qualifikation für die British Open fix ist”, kann die Tirolerin nach dem starken Turnier einen wichtigen Punkt auf der “To do-Liste” abhaken.

Ungekröntes Comeback

Sarah Schober wurde vor zwei Jahren an dieser Wirkungsstätte noch 12 und hoffte eigentlich bei ihrem Comeback nach Rückenverletzung an ihre bislang überaus starke Saison nahtlos anschließen zu können. Anders als ihre Landsfrau sammelte Sarah aber schon zum Auftakt mit später Startzeit etliche Fehler auf. Vor allem ein Triplebogey und ein Doppelbogey kosteten ihr viele Ränge. Schlussendlich unterschrieb die Steirerin zum Auftakt nur die 77 (+5) und benötigte am Freitag eine deutliche Steigerung um den Cut nicht zu verpassen.

Genau daran arbeitete Sarah dann auch von Beginn weg und sammelte früh Birdies auf. Nach und nach häuften sich aber die Fehler und schlussendlich konnte sie auch am Freitag nur eine 76 (+5) unterschreiben, womit sie als 108. klar am Cut scheiterte.

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Verpatzter Europa-Auftakt

SOTOGRANDE INVITATIONAL – 2. RUNDE: Christine Wolf und Nadine Dreher finden im La Reserva Club de Sotogrande keinen gewinnbringenden Rhyhtmus und scheitern beim Europa Auftakt der LET-Tour deutlich am Cut.

Christine Wolf und Nadine Dreher starten in Südspanien in die Europasaison. In Sotogrande ist der Hochsommer bereits angekommen und verspricht einen heißen Tanz über vier Runden. Beim schweißtreibenden 300.000 Euro Einladungsturnier in Galizien fehlt leider die weiterhin an einem lädierten Rücken leidende Sarah Schober.

Annika Sorenstam wird sich vor Ort ein Bild über die Form von Europas weiblicher Golfgarde hinsichtlich des im September anstehenden Solheim Cups machen – eine Chance auch für Christine Wolf um sich mit einer starken Vorstellung ins Spiel zu bringen.

Allerdings wirkt die Anwesenheit von Sorenstam eher wie ein schwerer Rucksack für die Tirolerin, denn mit unglaublich fehlerhaften Frotnine kommt Chrissie am Ende nur zu einer 76 (+4), womit sie nur hinter der prognostizierten Cutmarke in den zweiten Spieltag startet. “Es war am Anfang ziemlich windig und leider hab ich es auch ein bisschen verputtet. Mit Fortdauer wurde der Wind dann weniger und mein Spiel stabiler”, fasst sie die durchwachsene Runde kurz zusammen.

Auch am Freitag findet sich Chrissie von Beginn an dann nicht zurecht, denn schon auf den ersten beiden Bahnen machen es sich ein Bogey und ein Doppelbogey gemütlich. Auch mit Fortdauer will sich dann kein richtiger Rhythmus einstellen, was bis zum Turn in noch vier weiteren Fehlern mündet. Die Cutlinie ist damit schon zur Halbzeit der zweiten Runde meilenweit entfernt.

Die Probleme sezten sich auch nach dem Turn weiter fort. Nach wie vor findet die Innsbruckerin einfach nicht die Leichtigkeit der letzten Wochen in ihrem Spiel und muss am Ende sogar mit der 80 (+8) leben, womit sie deutlich am Cut vorbeischrammt. Damit verpasst Österreichs Olympionikin ausgerechnet beim Start am Heimatkontinent der Tour den Cut und geht als 100. nach langer Zeit bei einem Turnier wieder leer aus.

Nadine Dreher kommt zum Auftakt am Nachmittag schwer unter die Räder und unterschreibt schließlich nur die 81 (+9), womit sie am Freitag bereits eine Traumrunde benötigt um tatsächlich noch einmal in Richtung Cutmarke kommen zu können. Sie präsentiert sich dann am Freitag auf den Backnine auch deutlich verbessert und findet auf einer fehlerlosen Platzhälfte auch ein Birdie. Nach dem Turn dreht sie ihr Score sogar noch weiter in den Minusbereich, ehe ein schwarzes Finish nicht mehr als die 75 (+3) zulässt, womit sie wie ihre Landsfrau als 100. deutlich am Cut scheitert.

>> Leaderboard Sotogrande Invitational

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Gut geschlagen

OMEGA DUBAI LADIES CLASSIC – FINAL: Christine Wolf schlägt sich beim exklusiven Turnier im Emirates GC durchaus gut und nimmt einen 13. Platz aus der Wüste mit.

Nur ein Elitefeld von 56 Spielerinnen mit Christine Wolf ist heuer zur Omega Dubai Classic eingeladen. Nicht ganz fair gegenüber der Masse an LET-Spielerinnen, die sowieso einen dünnen Turnierkalender vorfinden, aber umso besser für die Creme de la Creme, die sich ohne Cut das Preisgeld von 285.000 US Dollar aufteilen darf.

Tigers Cousine Cheyenne Woods führt das Feld in Dubai an, das beginnend am Tag der Arbeit bis zum Freitag über drei Runden am Faldo-Kurs des Emirates Golfclubs spielen wird.

Los geht es im Kanonenstart und Wolf feuert zu Beginn mit Ladehemmung: mit Bogey-Bogey nistet sich die Tirolerin in der frühen Phase am falschen Ende des Leaderboards ein. Die Innsbruckerin fängt sich in Folge zwar, Schläge gutmachen kann sie jedoch nur zwischenzeitlich. Die Runde von 2 über Par reicht auf dem schwierigen Terrain vorerst jedoch für einen Mittelfeldrang.

Den Donnerstag beginnt für die einzige Österreicherin im Feld dann zwar kunterbunt, arbeitet sich mit bärenstarkem Finish aber noch zur 70 (-2) womit sie nicht nur ihr Gesamtscore zurück auf Level Par drehen konnte, sondern außerdem auch in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen in den Finaltag startet.

Roter Schlusspunkt

Dieser beginnt dann sehr unaufgeregt mit einer längeren Parserie. Erst ab der 7 wird es etwas farbenfroher auf Chrissie’s Scorecard. Zwar bremst ein Bogey zunächst etwas, sie egalisiert den Schlagverlust aber postwendend. Doch richtig stabilisieren kann das erste Birdie am Freitag ihr Spiel noch nicht, denn sofort geht es wieder mit dem nächsten Fehler etwas retour.

Recht rasch bessert sie diesen aber am Par 3 der 12 aus und taucht zwei Bahnen später sogar erstmals am Finaltag in den roten Bereich ab. Kurz vor Schluss erwischt es sie dann zwar auf der 17 erneut mit einem Fehler, doch auch diesen kontert sie auf der Schlussbahn noch aus, marschiert so mit der 71 (-1) über die Ziellinie und beendet das exklusive Turnier auf dem sehenswerten 13. Rang.

“Es war echt ein total lässiges Event hier. Die zwei Tage wo wir unter Tags spielten wars echt brutal heiß, denn wir hatten 40 Grad hier. In der Nacht zu spielen hat richtig Spaß gemacht. Die anstrengenden letzten Wochen zeigen bislang noch nicht viel Wirkung. Jetzt gehts für mich mal weiter zur US Open Qualifikation, dann nach Spanien und dann steht noch der Evian Qualifier am Programm. Ende Mai wirds dann ruhiger”, fasst Chrissie das Turnier zusammen und gibt abschließend einen Ausblick auf ihr kommendes Programm.

Nuria Iturrios (ESP) sichert sich mit einer 71er (-1) Finalrunde und bei gesamt 10 unter Par den Sieg.

>> Leaderboard Omega Dubai Ladies Classic

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Noch fast geknackt

LALLA MERYEM CUP – FINAL: Sarah Schober verpasst nach einer 72 (-1) nur knapp ein Topergebnis. Christine Wolf kann mit eiskaltem Putter die 74 (+1) nicht verhindern und muss sich im Royal Golf Dar Es Salam mit Rang 17 zufrieden geben.

Sarah Schober fand am Moving Day endlich den lange gesuchten richtigen Rhythmus und marschierte im Klassement mit einer knallroten 69 (-4) bis auf einen einzigen Schlag an die Top 10 heran. Mit gestärktem Selbstvetrauen und dem Wissen, dass sie die Grüns mittlerweile ganz gut im Griff hat, peilt die Steirerin nach ihrem Sieg auf der Access Tour gleich ein weiteres ganz starkes Ergebnis an.

Sofort macht sich die ehemalige Studentin der University of Florida daran dort anzuknüpfen, wo sie am Samstag aufgehört hat, denn schon das erste Par 5, die 2, erweist sich als gewinnbringend. Auch danach spult Sarah souverän die Bahnen ab und knackt mit einem weiteren Par 5 Birdie auf der 8 sogar die Top 10. Kurz vor dem Turn setzt es dann allerdings einen Schockmoment, denn ein Doppelbogey auf der 9 zerstört etwas die an und für sich sehr starken Frontnine.

Kaum auf den zweiten Neun angekommen macht sie sich aber sofort daran den Makel wieder wegzuhobeln, was mit zwei Birdies in Folge auch perfekt funktioniert. Danach allerdings geht der Schwung wieder etwas verloren und Sarah muss am Par 5 der 15 auch noch ein Bogey notieren. Schließlich marschiert sie mit der 72 (-1) zurück ins Clubhaus, und verpasst als starke 13. nur knapp ein absolutes Topergebnis.

“Ich hab heute ziemlich solide gespielt und gleich 17 Grüns getroffen, aber der Putter war eisklat. Das Doppelbogey tut weh. Leider hab ich den Drive ins hohe Rough geschossen und bin von dort nich gut rausgekommen. Dieser Platz hier verzeiht einfach keine Fehler. Es war aber dennoch ein sehr positives Turnier”, so Sarah Schober nach der Finalrunde.

Putter eiskalt

Christine Wolf haderte am Samstag etwas mit späten Fehlern, die eine lange Zeit sehr gute Runde noch etwas trübten. Doch selbst nach den Bogeys liegt die Tirolerin als 8. richtig gut im Rennen und wird alles daran setzen aus Marokko ein Topergebnis mitnehmen zu können.

Am Sonntag muss sich die Innsbruckerin dann aber lange Zeit in Geduld üben. Bei etwas besseren Scores als an den Vortagen macht sie mit einer anfänglichen langen Parserie zwar absolut nichts falsch, büßt damit jedoch sogar ein paar wenige Ränge ein. Erst kurz vor dem Turn kann sie den Birdiebann dann endlich durchbrechen und kommt dank eines roten Eintrages auf der 9 im Minusbereich auf die Backnine.

Dieser wirkt jedoch nicht wirklich befreiend, denn kaum auf der hinteren Platzhälfte angekommen, rutscht sie auch schon wieder auf den Ausgangspunkt zurück und tritt sich auf der 12 kurz darauf sogar einen weiteren Fehler ein, der ihr schließlich doch einige Ränge kostet. Zwar stabilisiert sie danach ihr Spiel wieder, Zählbares will aber nicht mehr gelingen, weshalb sie sich am Ende mit der 74 (+1) und dem 17. Rang zufrieden geben muss.

“Mein Spiel war heute eigentlich wirklich sehr solide. Leider war mein Putter einfach eiskalt. Ich kann aber vieles von diesem Turnier mitnehmen”, fasst Chrissie die Finalrunde knapp zusammen und hat ihren Blick bereits auf das am nächsten Mittwoch beginnende Turnier in Dubai gerichtet.

Nuria Iturrios (ESP) schnappt sich mit einer 70er (-3) Finalrunde und bei gesamt 13 unter Par überlegen den Sieg.

>> Leaderboard Lalla Meryem Cup

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Starke Lauerpositionen

LALLA MERYEM CUP – 3. RUNDE: Christine Wolf und Sarah Schober packen am Moving Day im Royal Golf Dar Es Salam rote Runden aus und bringen sich so vor dem Finaltag in richtig starke Lauerposition.

Christine Wolf zeigte am Freitag, dass auf der anspruchsvollen königlichen Wiese des Royal Golf Dar Es Salam durchaus auch gute Runden möglich sind, denn mit der 72 (-1) spielte sie sich bis an die Top 10 heran und hat die Spitzenplätze nun breit vor sich aufgefächert.

Von Beginn an macht sie sich dann daran die Lücke nach vorne weiter zu verkleinern, denn schon das Par 5 der 2 lässt das erste Birdie springen. Zwar muss sie zwei Bahnen später auch den Ausgleich einstecken, das spornt die Tirolerin sichtlich aber nur noch mehr an, denn in Folge erhöht sie unglaublich stark die Schlagzahl.

Zunächst krallt sie sich sofort wieder ein Minus als Vorzeichen und stopft danach auf der 8 sogar den Eagleputt. Doch selbst damit hat Chrissie noch nicht genug und nimmt auf der 9 gleich das nächste Birdie mit, was sie zur Halbzeit sogar bereits die Top 5 knacken lässt.

Auf den zweiten neun Bahnen geht es die Innsbruckerin dann etwas ruhiger an, muss aber auf der 13 auch einen weiteren Fehler notieren, den sie jedoch auch sofort wieder egalisieren kann. Dennoch scheint der Schlagverlust zuvor etwas den Rhythmus gebrochen zu haben, denn sie beendet die Runde mit noch zwei weiteren Bogeys. Doch auch mit der 71 (-2) startet sie als 8. aus sehr aussichtsreicher Position in den Finaltag. “Das Finish war einfach echt zach, denn es war sehr solide heute von Anfang an”, ärgert sich Chrissie klarerweise über das Ende der Runde.

Knallroter Move

Sarah Schober machte am Freitag-Nachmittag ebenfalls sehr vieles richtig, denn bei richtig schwierigen Verhältnissen notierte sie eine 74 (+1) womit sie etliche Ränge gutmachen konnte. Auch der Samstag lässt sich gut an, denn gleich das Par 5 der 2 erweist sich als gewinnbringend und lässt den ersten Schlag springen.

Lange Zeit verwaltet sie das zartrosa Ergebnis, ehe sie auf der 7 auch ein Bogey nicht verhindern kann. Aus der Ruhe bringt das die junge Steirerin aber nicht, denn postwendend gelingt wieder der Sprung in den roten Bereich.

Kaum auf den zweiten Neun angekommen geht es zwar erneut retour auf Level Par, doch das Bogey pusht die ehemalige Studentin der University of Florida sichtlich zu ihren bislang eindeutig besten Backnine der Woche. Gleich auf der 11 verwertet Sarah mit einem Chip-in zum Eagle, versteht es in Folge gekonnt Fehler fernzuhalten und darf sich auf der 14 und der 17 über noch zwei weitere Birdies freuen.

Derart stark notiert sie schlussendlich die 69 (-4) und spielt sich mit der knallroten Runde vor dem Sonntag sogar bis auf Rang 11 nach vor und hat damit die Spitzenplätze nur knapp vor sich. “Das Putten wird besser und der Eagle hat natürlich sehr geholfen und mir einen extra Schub gegeben für die letzten Löcher. Leider hab ich drei Chancen aus 1,5 Metern nicht verwertet auf den Frontnine, aber alles in allem war es eine gute Runde”, fasst Sarah ihre Runde zusammen.

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Breit aufgefächert

LALLA MERYEM CUP – 2. RUNDE: Christine Wolf hat nach der 72 die Spitzenplätze breit vor sich aufgefächert. Sarah Schober macht im frisch überarbeiteten Royal Golf Dar Es Salam mit der 74 etliche Ränge gut.

Christine Wolf hatte auf dem neu modellierten Blue Course des Royal Golf Dar Es Salam mit leichten Schwierigkeiten zu kämpfen, vor allem weil die Grüns ungewohnt hart waren. Dennoch sind durchaus gute Scores möglich, was am Freitag auch die Tirolerin unter Beweis stellt.

Es dauert auch nicht lange bis sich Österreichs Olympionikin über das erste Birdie freuen darf, denn schon das Par 5 der 11 erweist sich als gewinnbringend. Konzentriert spult sie in Folge die Pars ab, ehe ihr ausgerechnet die zweite lange Bahn der Backnine zum Verhängnis wird. Da sich am Par 3 der 17 aber noch ein weiteres Birdie ausgeht, nimmt sie die Frontnine im roten Bereich in Angriff.

Unspektakulär, aber höchst effektiv. So in etwa könnte man dann die vordere Platzhälfte der Innsbruckerin mit wenigen Worten zusammenfassen. Grundsouverän spult sie alle verbleibenden Bahnen mit der vorgegebenen Schlaganzahl ab und unterschreibt so schlussendlich die 72 (-1), womit sie vor dem Wochenende als starke 11. die Spitzenplätze breit vor sich aufgefächert hat.

“Das war heute sehr solide. Ein paar Grünschüsse waren noch nicht so gut, aber ich bin mit der Runde auf jeden Fall zufrieden”, bilanziert Chrissie nach der Runde durchwegs glücklich.

Plätze gutgemacht

Sarah Schober haderte am Donnerstag etwas mit einem kalten Putter, der mehrere Chancen aus zwei Metern nicht verwerten wollte. Am zweiten Spieltag bekommt sie diesen Makel aber zusehends in den Griff und lässt so im Kampf um den Cut nicht nur nichts anbrennen, sondern macht außerdem sogar etliche Ränge gut.

Mit später Tee Time findet sich Sarah auf den Backnine zunächst gut zurecht, muss aber auf der 13 (Par 3) das erste Bogey notieren, dass sie jedoch postwendend egalisieren kann. Kurz darauf rutscht sie dann erneut in den Plusbereich zurück, kann aber erneut gut kontern, nachdem sich das Par 3 der 17 als gewinnbringend erweist.

Die Frontnine verlaufen deutlich ruhiger, denn Sarah spult zum größten Teil sicher die Bahnen ab. Lediglich die 3 (Par 3) erweist sich noch einmal als Spaßbremse und hängt der Steirerin noch ein Bogey um. Am Ende steht sie aber mit der durchaus sehenswerten 74 (+1) beim Recording und stemmt damit nicht nur ohne Probleme den Cut, sondern macht außerdem etliche Ränge gut und startet als 30. ins Wochenende.

Nadine Dreher scheitert mit Runden von 81 (+8) und 82 (+9) Schlägen als 115. deutlich am Cut. Nuria Iturrios (ESP) führt das Feld nach der 71 (-2) und bei gesamt 7 unter Par an.

>> Leaderboard Lalla Meryem Cup

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Leichte Schwierigkeiten

LALLA MERYEM CUP – 1. RUNDE: Christine Wolf und Sarah Schober haben auf dem neu modellierten Blue Course des Royal Golf Dar Es Salam leichte Schwierigkeiten einen richtigen Rhyhtmus zu finden, wahren aber klar die Chance auf Preisgeld. Nadine Dreher liegt weit zurück.

Im Royal Golf Dar Es Salam ist neben der European- auch wieder zeitgleich die Ladies European Tour zum Marokko-Doppel eingetroffen. Die Herren am Red-, die Damen am neu modellierten Blue Course, so auch heuer das spannende Setup. Mit dem hautengen Parklandkurs von Rabat hatten die Österreicherinnen in den letzten Jahren ihre liebe Mühe.

Christine Wolf konnte erstmals im Vorjahr mit geteilter Führung zur Halbzeit Akzente setzen und mit Platz 11 ihr bestes Ergebnis erreichen. Sarah Schober kommt nach ihrem Sieg auf der LETAS-Tour ebenfalls mit viel Selbstvertrauen nach Marokko. Dank ihres starken Auftritts bei der Tourschool rutschte auch die Wienerin Nadine Dreher ins Starterfeld.

Christine Wolf verpasst zwar auf der 2 gleich ein schnelles Par 5 Birdie, holt den roten Eintrag aber postwendend am darauffolgenden Par 3 nach. Zwar rutscht sie auch sofort wieder zurück, überredet aber das zweite Par 5 zum nächsten Birdie und krallt sich so rasch wieder ein Minus als Vorzeichen. Danach aber reißt der Schwung unangenehm ab und Chrissie stolpert noch vor dem Turn über zwei Bogeys in Folge.

Auch nach dem Wechsel auf die Backnine hat sie zunächst einige Schwierigkeiten, wie ein weiteres Bogey auf der 10 untermauert. Erst danach stabilisiert Österreichs Olympionikin ihr Spiel wieder, spult konzentriert die restlichen Bahnen ab und bringt so schlussendlich die 75 (+2) ins Ziel, womit sie als 44. innerhalb der prognostizierten Cutmarke in den zweiten Spieltag startet und am Freitag nun außerdem den Bonus einer frühen Startzeit hat.

“Es war schon gewöhnungsbedürftig, da vor allem die Grüns sehr hart sind. Aber man sieht schon an den Scores, dass auch tief geschossen werden kann. Morgen ist also noch viel drin”, hat Chrissie ihren Fokus bereits auf die zweite Runde gelegt.

Kalter Putter

Sarah Schober startet mit einem Birdie denkbar stark ins Turnier und präsentiert sich auch danach durchaus solide, wenngleich sie beide Par 5 Bahnen der Frontnine ungenützt verstreichen lässt. Erst ab der 6 schleicht sich auch etwas der Fehlerteufel ein, was sich noch vor dem Turn in zwei Bogeys bemerkbar macht.

Wie schon die ersten Neun beginnt sie auch die zweite Platzhälfte mit einem schnellen Birdie, doch wie zuvor sollen sich auf dem schwierigen Gelände danach keine weiteren Erfolgserlebnisse mehr ausgehen. Sogar das Gegenteil ist der Fall, denn bis zum Schluss muss sie noch drei Schläge abgeben und steht so schließlich nur mit der 76 (+3) beim Recording, womit sie sich als 62. bereits einen kleinen Rucksack für den zweiten Spieltag umhängt.

“Der Platz ist sehr anspruchsvoll. Die gesamten Grüns wurden erneuter und sind sehr wellig und hart. Auch Bunker wurden hinzugefügt. Mein Spiel war im Großen und Ganzen okay, aber leider war der Putter kalt. Ich hatte auf den ersten sechs Löchern fünf Chancen aus zwei Metern und konnte nur eine davon nützen”, fasst Sarah ihre erste Runde zusammen.

Nadine Dreher beginnt das Turnier mit drei Pars am Stück zwar sehr kontrolliert, schlittert in Folge aber sogar in einen Bogeytriplepack und muss knapp vor dem Turn noch einen weiteren Schlag abgeben. Da parallel zu den vier Schlagverlusten noch kein Birdie gelingen will, kommt sie nur im tiefschwarzen Bereich auf den Backnine an. Auch dort will nicht viel zusammenlaufen und sie häuft immer mehr Fehler an, was schlussendlich in einer 81 (+8) mündet, was sie als 115. hinten regelrecht einzementiert.

Lina Boqvist (SWE) setzt mit der 66 (-7) die Bestmarke.

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Gelungene Premiere

JORDAN MIXED OPEN – FINAL: Zwar kann am Finaltag weder Martin Wiegele noch Markus Brier oder Christine Wolf die Spitzenplätze knacken, mit nicht einer einzigen Runde über Par verläuft die Event-Premiere – sowohl Herren als auch Damen und Senioren werden in einer einzigen Wertung geführt – aus österreichischer Sicht aber durchaus gelungen.

Martin Wiegele geht als 22. aus der gleichen Ausgangslage wie seine Landsfrau Chrissie Wolf in den Samstag. Dabei ließ der Routinier am Freitag mit späten Fehlern eine noch viel bessere Ausgangslage liegen. Wie auch die Tirolerin hofft klarerweise auch er auf einen starken Finaltag um noch in Richtung Topplätze marschieren zu können.

Die die letzte Runde beginnt er dann durchwegs souverän, muss nach den ersten Bahnen aber noch auf ein Erfolgserlebnis warten. Lange Zeit muss er Geduld beweisen, ehe er sich kurz vor dem Turn mit dem ersten Birdie selbst betont und so auch wieder etwas an den Top 10 andockt. Das spornt den Steirer auch sichtlich an, denn gleich auf der 10 legt er weiter nach und bessert auch ein zwischenzeitliches Bogey danach nur zwei Bahnen später wieder aus, womit er hartnäckig an den Spitzenplätzen dranbleibt.

Noch einmal muss er dann einen Schlag abgeben, kontert den Fehler mit zwei abschließenden Birdies aber mehr als aus und unterschreibt so schlussendlich die 69 (-3). Zwar kann er als 18. die Topplätze damit nicht mehr attackieren, vor der in Kürze beginnenden Challenge Tour Saison präsentiert er sich aber sichtlich in immer besserer Form und erarbeitet sich als kleinen Bonus außerdem zusätzlich langsam aber sicher wieder einen Turnierrhythmus.

Nach der Finalrunde meint er: “Leider hab ich heute wieder einiges auf den Grüns liegen gelassen. Vor allem wenn ich am Vorgrün gelegen bin wars nicht sehr erfolgreich. Mal ist er durchgerollt, dann wieder viel zu kurz und ich war in Folge verunsichert. Es war aber ein versöhnliches Ende mit den Birdies auf 17 und 18, nachdem ich genau dort gestern vieles verhaut hab.”

“Alles in allem bin ich zufrieden. Das lange Spiel war auf gutem Niveau, das hätte auch für deutlich weiter vorne reichen können. Das Format war klasse und hat viel Spaß gemacht. Hoffentlich wird es sowas zum Ende einer Saison geben, damit die Challenge Tour es für die Rangliste zählen lässt, denn für die beiden anderen Touren zählt es ja. Von den Abständen her ist es jedenfalls sehr fair”, so Martin Wiegele abschließend.

Stecken geblieben

Markus Brier rutschte ebenfalls mit recht späten Fehlern etwas zurück, geht aber nur mit einem Schlag mehr Rückstand als Wolf und Wiegele auf die letzte Runde. Er weiß dann auch mit der 1 gleich das anfängliche Par 5 gut auszunützen, kann den roten Score aber nicht lange verwalten da es sich auf der 3 auch ein Fehler gemütlich macht. Bis zum Turn spult er dann solide die Bahnen ab, muss sich aber in punkto weiteren Birdies noch in Geduld üben.

Ganze 13 Löcher spult der Wiener mit der vorgegebenen Schlaganzahl ab, ehe sich das Par 5 der 17 wieder als gewinnbringend erweiste und “Maudi” kurz vor Schluss wieder in den roten Bereich abtauchen lässt. Mit der 71 (-1) kann er aber keine großen Sprünge mehr machen und bleibt im Klassement als 33. regelrecht stecken.

Plätze eingebüßt

Christine Wolf präsentierte sich beim bisherigen Turnierverlauf richtiggehend in Birdielaune. Die Tirolerin durfte bislang auf 36 Löchern satte acht rote Einträge verzeichnen und liegt nur wegen eines zwischenzeitlichen Triplebogeys nicht in den Top 10. Am Finaltag hofft sie nun beim neuen Event – Herren, Damen und Senioren werden in einer einzigen Wertung geführt – auf eine gute letzte Runde um die Spitzenplätze womöglich noch knacken zu können.

Auch der Samstag lässt sich dann durchaus gut an. Zwar verpasst sie gleich auf der 1 ein Par 5 Birdie, holt den roten Eintrag aber auf der 3 recht rasch nach. Ausgerechnet das zweite Par 5 der Frontnine, die 9, entpuppt sich dann aber als etwas zu harte Nuss und hängt Chrissie das erste Bogey um, weshalb sie nur bei Level Par auf den zweiten neun Bahnen ankommt.

Das Par 5 Bogey bremst die Innsbruckerin regelrecht ein, denn auf den Backnine will nicht mehr viel zusammenlaufen und sie muss noch zwei weitere Fehler einstecken. Das parallel dazu lange Zeit keine weiteren Birdies gelingen wollen, wirkt sich so doppelt bitter aus. Erst auf der 16 und der 17 findet sie dann doch noch zwei rote Einträge, womit sie eine Runde über Par noch verhindern kann. Mit der 72 (Par) büßt sie jedoch dennoch etliche Ränge ein und beendet das Turnier wie Markus Brier auf Rang 33.

Der Niederländer Daan Huizing schnappt sich bei gesamt 16 unter Par den Sieg.

>> Leaderboard Jordan Mixed Open

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Lady in red

JORDAN MIXED OPEN – 2. RUNDE: Christine Wolf arbeitet sich im Ayla GC trotz eines zwischenzeitlichen Triplebogeys noch zu einer weiteren roten Runde. Martin Wiegele und Markus Brier rutschen mit Fehlern im Finish auf Level Par zurück.

Martin Wiegele legte beim neuen Event in Jordanien – Damen, Herren und Senioren spielen in einer einzigen gemeinsamen Wertung – einen durchaus vielversprechenden Start hin. Der Routinier notiert im Ayla GC eine 69 (-3) und startet mit lediglich zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 in den zweiten Spieltag. Doch auch Markus Brier und Christine Wolf präsentierten sich am Donnerstag voll auf Höhe des Geschehens und wahrten mit 70er (-2) Auftaktrunden ebenfalls klar die Chance um das Dreitagesturnier mit einem Topergebnis wieder verlassen zu können.

Anders als am Vortag startet Chrissie Wolf diesmal mit einem Birdie in die zweite Runde, kann das schnelle Erfolgserlebnis auf der 10 aber nicht lange verwalten, denn schon auf der 11 macht es sich auch das erste Bogey bequem, das sie postwendend wieder auf Level Par zurückwirft. Der Schlagverlust spornt die Tirolerin aber richtiggehend an, denn mit Par 5 Birdie auf der 13 und weiterem Erfolgserlebnis auf der 15 pirscht sie sich sogar bereits an die Top 10 an.

Kurz vor dem Turn legt die Innsbruckerin dann allerdings ungewollt eine Vollbremsung hin, denn die 18 lässt Chrissie nur nach sieben Schlägen wieder ihrer Wege ziehen, womit sie klarerweise viele Ränge einbüßt. Zwar verpasst sie danach gleich am Par 5 der 1 den Konter zu setzen, holt dies aber am darauffolgenden Par 3 nach und und stellt so ihr Tagesergebnis wieder auf Anfang. Ein Birdie geht sich dann auf der 8 aber noch aus und Chrissie bringt so trotz des zwischenzeitlichen Triplebogeys noch eine 71 (-1) zum Recording, womit sie als 22. im vorderen Mittelfeld in den Finaltag cuttet.

“Auf der 18 ist vieles zusammengekommen. Ich musste aus dem Bunker vorlegen und hab dann leider den dritten Schlag im Wasser versenkt und konnte danach das Up & Down nicht machen. Ansonsten wars wieder gut. Die Birdiequote stimmt bislang”, klärt sie die unangenehmen Szenen die zum Triplebogey führten auf.

Rückzug im Finish

Martin Wiegele zeigt am Freitag von Beginn an, dass er die Lücke zu den Spitzenplätzen so rasch als möglich schließen will, denn Birdies am Par 5 der 1 und der 3 lassen ihn in windeseile nach vor marschieren. Danach schläft sein Spiel allerdings etwas ein und kurz vor dem Wechsel auf die Backnine erwischt es ihn auf der 8 auch mit dem ersten Schlagverlust.

Das bremst den Vorwärtsdrang des Routiniers aber nur kurzzeitig ab, denn mit einem Birdiedoppelschlag auf der 13 (Par 5) und der 14 – das Par 4 entpuppte sich am Donnerstag mit einem Bogey noch als kleiner Spielverderber – setzt er sich im Spitzenfeld regelrecht fest. Doch plötzlich reißt der Faden in seinem Spiel komplett und er rutscht mit einem Bogey auf der 16 (Par 3) und einem abschließenden Doppelbogey sogar noch auf Level Par zurück. Mit der 72 (Par) und als 22. stellt zwar der Cut keinerlei Problem dar, zufrieden zeigen kann er sich mit dem schwarzen Finish aber mit Sicherheit nicht.

Nach der Runde meint er: “Das war eine richtig bittere Runde. Die ersten 15 hab ich schon nicht so gut gescored und dann mache ich so ein bitteres Finish. Das hing irgendwie alles an einem einzigen schlechten Schlag, wobei selbst der noch fast hätte gut enden können. Ich hab einfach zu viele Chancen heute ausgelassen. Das ist echt sehr schade, dann statt weit vorne zu sein vor der Schlussrunde, hab ich sowas hingelegt.”

Im Mittelfeld

Markus Brier findet sich von Beginn an am Freitag gut zurecht und nimmt schon vom anfänglichen Par 5 das erste Birdie mit. Richtig lange währt die Freude aber nicht, denn auf der 4, dem Birdieloch des Vortages, geht sich nur ein Bogey aus, was ihn rasch wieder etwas zurückfallen lässt. Aus der Ruhe lässt er sich vom kleinen Rückschlag aber nicht bringen und taucht kurz vor dem Turn auf der 8 erneut in den Minusbereich ab.

Diesen kann er dann am Par 3 der 12 mit seinem bereits dritten Birdie des Tages noch weiter ausbauen und pirscht sich damit auch an die Top 10 an. Da sich danach auch das Par 5 als gewinnbringend erweist, schnürt er sogar den Doppelpack, gibt jedoch mit darauffolgendem Doppelbogey alles wieder aus der Hand. Da er danach auch am Par 3 der 16 einen Schlagverlust nicht verhindern kann, geht sich schließlich sogar nur die 72 (Par) aus, womit er zwar ohne Probleme cuttet, als 35. die Topränge jedoch etwas aus den Augen verliert.

Meghan MacLaren (ENG) stürmt mit einer 65 (-7) und bei gesamt 14 unter Par vor dem Finaltag an die Spitze.

>> Leaderboard Jordan Mixed Open

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Alles auf Rot

JORDAN MIXED OPEN – 1. RUNDE: Sowohl Martin Wiegele als auch Markus Brier und Christine Wolf können zum Auftakt im Ayla GC rote Runden notieren und verschaffen sich so gute Ausgangslagen für den weiteren Turnierverlauf.

Jeweils 40 Spieler von Challenge-, Staysure- und Ladies European Tour am gleichen Golfplatz, im gleichen Turnier um gemeinsame 393.000 Euro Preisgeld, nur von verschiedenen Abschlägen: unter dem Namen Jordan Mixed steigt in dieser Woche ein bislang einzigartiges Profi-Event.

Beim von Greg Norman mitinitiierten Event sind auch Martin Wiegele, Markus Brier und Christine Wolf mit von der Partie. Damit soll vor allem versucht werden, dem Damengolf die dringend benötigte Aufwertung zu geben. Das Kräftemessen über drei Tage findet am jordanischen Lake Akaba im von Norman designten Ayla Golf-Club statt.

An den Top 10 dran

Martin Wiegele findet sich auf den Backnine gut zurecht und nimmt nach anfänglichen Pars vom Par 5 der 13 das erste Birdie mit. Als Initialzündung stellt sich dieses aber noch nicht heraus, denn schon auf der 14 steht sein Score wieder auf Anfang. Zufrieden geben will er sich damit aber nicht und taucht am zweiten Par 5 der hinteren Platzhälfte erneut in den roten Bereich ab.

Danach geht er es lange Zeit sehr ruhig an und spult konzentriert reihenweise die Pars ab. Erst kurz vor Schluss drückt er das Gaspedal noch einmal durch und überredet mit der 7 und der 9 (Par 5) noch zwei weitere Bahnen zu Birdies. Mit der 69 (-3) legt der Routinier eine richtig gute Auftaktrunde hin und startet so als 18. und mit nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 aus sehr vielversprechender Position in die Freitagsrunde.

Die doppelte 70

Jung-Senior Markus Brier präsentiert sich von Beginn an auf Höhe des Geschehens und weiß nach souveränem Start gleich das erste Par 5 seiner Runde gewinnbringend zu nützen. Auch danach zeigt Österreichs erster European Tour Sieger ganz starkes Golf, bleibt weiterhin fehlerfrei und kann auch die zweite lange Bahn der Backnine zu einem Birdie überreden.

Das unglaublich stabile Spiel zieht er auch auf den ersten Neun zunächst weiter durch und darf sich auf der 4 sogar über sein bereits drittes Birdie des Tages freuen. Lediglich die 5 will dann nicht nach dem Geschmack des Wieners verlaufen, denn mit dem ersten und einzigen Bogey muss er den eben herausgeholten Schlag wieder abgeben. Mit der 70 (-2) legt “Maudi” aber einen richtig guten Start hin und verschafft sich als 25. außerdem eine durchaus vielversprechende Ausgangslage für den weiteren Verlauf des Dreitagesturniers.

Christine Wolf beginnt ihren Arbeitstag mit einem Par 5 Bogey auf der 1 alles andere als nach Plan, kann ihr Score aber zumindestens recht zeitnah auf der 3 wieder ausgleichen. In Folge spult sie hochkonzentriert die restlichen Bahnen der Frontnine ab und kommt so bei Level Par auf der zweiten Platzhälfte an.

Ganze acht Löcher lang muss sich die Tirolerin in Geduld üben, ehe es am Par 3 der 12 dann mit dem zweiten Birdie des Tages erstmals in den roten Bereich geht. Auch danach zeigt sie grundsolides Golf, schafft es weitere Fehler bis zum Ende der Runde zu vermeiden und darf sich zum Abschluss der Auftaktrunde auch auf der 18 noch über ein Birdie freuen, womit sie sich mit der 70 (-2) die durchwegs gute Ausgangslage mit ihrem Landsmann Markus Brier teilt.

“Der Platz liegt mir ganz gut. Die Par 5 muss ich noch ein bisschen besser nützen, dann passt es. Das Turnier ist echt super hier. Alle die hier sind geniessen es richtig und die Stimmung ist total gut”, spricht Chrissie nach der Runde vor allem die Atmosphäre des Events an.

Daan Huizing (NED) legt mit der 64 (-8) den besten Start aller Teilnehmer hin.

>> Leaderboard Jordan Mixed Open

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