Schlagwort: coco beach cc

Erst bunt, dann grau

PUERTO RICO OPEN – 2. RUNDE: Sepp Straka startet seine zweite Runde durchaus farbenfroh, verffällt dann im Coco Beach CC aber in einen wahren Partrott. Mit der 73 büßt er zwar einige Ränge ein, cuttet aber in durchaus vielversprechender Position ins Wochenende.

Am Nebenschauplatz der PGA Tour – in dieser Woche geht in Mexiko das WGC-Turnier über die Bühne – hatte Sepp Straka zum Auftakt mit einer 67 (-5) alles fest im Griff und musste lediglich Andres Romero (ARG) knapp den Vortritt lassen. Am Freitag hofft der Longhitter nun seine frühere Startzeit bestmöglich ausnützen zu können um sich vor dem Wochenende in gute Position zu bringen.

Der Start geht jedoch gründlich daneben, denn auf der 1 erreicht er zunächst erst mit dem dritten Schlag das Grün und benötigt danach noch satte drei Putts ehe der Ball endlich im Loch verschwindet. Mit dem anfänglichen Doppelbogey rutscht er rasch sogar aus den Top 10. Zwar verpasst Sepp den sofortigen Konter am Par 5 danach, stabilisiert aber zumindestens sein Spiel. Ab der 4 findet er dann auch den benötigten Rhyhtmus, denn mit einem Birdiedoppelpack stellt er sein Score in windeseile wieder auf Anfang.

Lange währt die Freude über den Ausgleich aber nicht, denn schon am Par 3 danach geht sich nach verfehltem Grün das Up & Down nicht aus, was ihn rasch wieder in den Plusbereich zurückwirft. Richtiggehend untypisch für Sepp geht es in Folge im Partrott dahin. Mit einem Par nach dem anderen macht er zwar nichts falsch und setzt sich auch wacker bei den lukrativen Rängen fest, auf den scoretechnischen Ausgleich wartet er aber vergeblich.

Schlussendlich unterschreibt Sepp die 73 (+1) und kann damit nicht an die bärenstarke Auftaktrunde anknüpfen. Bei schwierigen Verhältnissen büßt er jedoch mit der Runde knapp über Par auch nicht viele Ränge ein – am Ende des Tages belegt er Rang 14 – und wahrt somit in Puerto Rico die Chance auf ein absolutes Topergebnis.

Die US-Boys D.J. Trahan und Nate Lashley teilen sich mit dem Mexikaner Roberto Diaz die Halbzeitführung bei 8 unter Par.

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Bei der Musik

PUERTO RICO OPEN – 1. RUNDE: Sepp Straka legt im Coco Beach CC von Puerto Rico mit der 67 einen bärenstarken Start hin und muss nach der Auftaktrunde lediglich Andres Romero (ARG) knapp den Vortritt lassen.

Während die US Stars beim ersten WGC-Event des Jahres in Mexiko aufteen, nutzt Sepp Straka den Nebenschauplatz der PGA Tour auf Puerto Rico zu einem Start in einem überschaubaren Teilnehmerfeld. Auch wenn auf Puerto Rico nach dem Hurrican-Desaster mit tausenden Toten weiterhin andere Themen als Golf im Vordergrund stehen, will man sich im Coco Beach CC von Rio Grande die Chance nicht nehmen lassen wieder ein Stück Normalität zu demonstrieren. Daniel Berger (USA), Graeme McDowell (NIR) oder Retief Goosen (RSA) zählen zu den Big Names die Sepp Straka gegenüberstehen.

Gleich der Start verläuft für Sepp optimal, denn nach gelungener Grünattacke am Par 4, der 10 nimmt der Mega-Longhitter gleich am ersten Loch ein Birdie mit. Auf den Geschmack gekommen zündet er auch am Par 3 danach ein starkes Eisen und lässt sich die Chance auf die „Back to Back“ Birdies nicht nehmen. Nach zwei Pars danach erreicht er auf der 14 erst mit dem vierten Schlag das Grün und tritt sich so auch das erste Bogey ein.

Zwar verpasst er am Par 5 danach den sofortigen Konter, holt dies aber am zweiten Par 3 der Backnine nach und spielt sich so wieder zurück auf 2 unter Par. In Folge geht es Sepp etwas ruhiger an und notiert auf den nächsten Bahnen meist sichere Pars. Auf der 2 bricht dann am Donnerstag auch erstmals der Par 5 Bann und der gebürtige Wiener stellt auf bereits -3. Das bringt den Motor des Georgia Bulldogs wieder so richtig auf Touren, denn nach starkem Eisen lässt auch das Par 4 danach einen Schlag springen, womit er bereits an der absoluten Spitze anklopft.

Ganz solide spult er dann die verbleibenden Bahnen ab und stopft zum Drüberstreuen auch auf der 9 noch den Birdieputt. Derart stark unterschreibt Österreichs PGA Tour Beitrag schließlich die 67 (-5), platziert sich damit auf Rang 2 und muss lediglich Andres Romero knapp um einen Schlag den Vortritt lassen. Am Freitag hat Sepp Straka nun außerdem sogar den Bonus einer früheren Startzeit, was sich zusätzlich als hilfreich herausstellen könnte.

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