Schlagwort: cromwell

Dramatisches Ende

TRAVELERS CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Sepp Straka liegt lange Zeit auf Cutkurs, droht im TPC River Highlands mit späten Fehlern aber das Wochenende wegzuwerfen, ehe er am Schlussloch noch ein Birdie findet. Als 70. nach den Vormittagsflights zittert er lange, dass es fürs Wochenende noch reicht. Am Ende wird der gebürtige Wiener aber enttäuscht.

Sepp Straka hatte zum Auftakt im TPC River Highlands einigermaßen zu kämpfen und kam am Donnerstag mit später Startzeit über eine 70 (Par) nicht hinaus. Zwar liegt er damit nur hinter der prognostizierten Cutmarke zurück, muss allerdings aller Voraussicht nach nur einen Schlag gutmachen um auch aus Connecticut Preisgeld mitnehmen zu können. Die frühe Tee Time könnte sich dabei als durchaus hilfreich erweisen.

Sepp arbeitet sich unglaublich solide über die Frontnine, wenngleich ihm ausgerechnet am einzigen Par 5 ein fast schwerwiegender Fehler unterläuft, die Grünattacke schaffte es mit letzter Kraft aber gerade noch über den Teich. Birdie geht sich nach Chip und Zweiputt aber dennoch keines aus.

Erst die 15 erweist sich dann als gewinnbringend, denn vom Tee aus verfehlt er am Par 4 noch hauchdünn das Grün und nach starkem Chip kann er endlich in den roten Bereich abtauchen. Zwar will bis zum Turn noch nichts weiter erwähnenswertes gelingen, mit dem Birdie auf der 15 befindet er sich zur Halbzeit aber immerhin auf Cutkurs.

Auch die Frontnine beginnen durchwegs ereignislos, bis er auf er 4 mit einem gelochten Monsterputt aus zehn Metern den nächsten Farbklecks in Form eines Birdies auf die Scorecard bringt. Mit dem zweiten Erfolgserlebnis verschafft sich der Longhitter sogar etwas Luft auf die gezogene Linie.

Nichts für schwache Nerven

Doch plötzlich reißt im Finish doch noch der bis dahin fehlerlose Faden. Ein Abschlag auf der 16 bremst sich nur im Rough ein, was Sepp unfreiwillig zur Vorlage zwingt und nach verpasstem Up & Down ist das erste Bogey nicht zu verhindern. Noch schlimmer kommt es dann auf der 17, denn er verfehlt zwar mit dem Abschlag das Grün, chippt aber bis auf einen guten Meter zur Fahne. Der Putter spielt aber aus der kurzen Distanz nicht mit.

Als nach den späten Fehlern bereits alles auf einen verpassten Cut hindeutet, stopft Sepp auf der 9 den fälligen Birdieputt aus fünf Metern und rettet sich so noch zur 69 (-1). Damit sitzt er nach den Vormittagsflights auf Rang 70 sprichwörtlich auf dem heißen Stuhl und hofft lange, dass die Cutmarke bei 1 unter Par bleibt. Am Ende hat Sepp aber die traurige Gewissheit, dass es um einen Schlag nicht reicht und er als 83. am Weekend bereits frei hat.

Zack Sucher (USA) gibt nach der 65 (-5) und bei gesamt 11 unter Par den Ton an.

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Alex Cejka

Auf der Zielgeraden

TRAVELERS CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Mit den Travelers Championship im TPC River Highlands von Connecticut biegt die PGA Tour langsam aber sicher auf die Zielgerade ein. Mit Vaughn Taylor, Andrew Loupe und Jerry Kelly geben drei US-Amerikaner in Cromwell den Ton an. Auch Alex Cejka (GER) startet solide.

Die FedEx-Cup Playoffs rücken immer näher. Nach den Travelers Championship stehen nur noch die Olympischen Spiele nächste Woche in Rio, parallel dazu die John Deere Classic und die Wyndham Championship in 14 Tagen auf dem Programm. Nicht mehr viel Zeit also für einige Spieler wichtige Ranglistenpunkte zu sammeln um zumindestens bei den Barclays – dem ersten der vier Playoff Turniere – noch mit von der Partie sein zu können.

Die Chance auf Punkte nützen zumindestens am ersten Spieltag Andrew Loupe und Jerry Kelly gekonnt aus, die beide noch nicht die 100 prozentige Gewissheit einer Playoff-Teilnahme haben. Nach der 64 (-6) teilen sich die beiden US-Amerikaner in Connecticut mit Landsmann Vaughn Taylor – er hat als 60. der Rangliste wohl keine Probleme in die Playoffs einzuziehen – die Führungsrolle.

Hinter dem Führungstrio drängen sich dicht gestaffelt die ersten Verfolger bestehend aus Ben Martin (USA), Marc Leishman (AUS), sowie Neo-Pro Jon Rahm (ESP), die allesamt die 65 (-5) zum Recording bringen. Alex Cejka – auch er hat das Playoff Ticket bereits in der Tasche – verschafft sich mit der 68 (-2) und Rang 24 eine durchaus brauchbare Ausgangslage für eine erfolgreiche Turnierwoche.

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