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Schlagwort: emirates gc

Steil bergauf

DUBAI DESERT CLASSIC – FINAL: Sowohl Bernd Wiesberger als auch Matthias Schwab zeigen im Emirates GC, dass die Richtung der Formkurve eindeutig passt und treten gemeinsam mit Topergebnissen in der Tasche die Weiterreise nach Saudi Arabien an.

Beide österreichischen European Tour Asse marschieren derzeit fast schon Hand in Hand über die Fairways im Nahen Osten, denn gleich beim Saisonauftakt teilten sich Bernd Wiesberger und Matthias Schwab in Abu Dhabi Rang 25 und legten so beim Rolex Series Turnier in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate einen durchaus gelungenen Start in die Saison hin.

Nur 140 Kilometer weiter steht in der Wüstenmetropole Dubai die nächste Station des heurigen Desert Swings auf dem Programm und sowohl Bernd als auch Matthias zeigen, dass die Richtung der Formkurve bei beiden steil bergauf zeigt. Dabei hat vor allem der routinierte Burgenländer zunächst mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, fand er sich doch nach der anfänglichen 73 (+1) nur hinter der Cutlinie wieder.

Bereits am Freitag allerdings groovte er sich richtig ins Turnier rein und ließ mit einer 68 (-4) absolut gar nichts anbrennen. Auch der Moving Day konnte sich danach sehen lassen und nach einer fehlerlosen 69 (-3) hat der 35-jährige plötzlich sogar auch alle Chancen auf ein Topergebnis. Dass er genau das als Ziel vor Augen hat macht er sofort auf der 1 mit einem anfänglichen Birdie klar, was ihn sichtlich richtig anstachelt, denn auch die 2 entpuppt sich als gewinnbringend, womit er in Windeseile die Topränge knackt.

Fehler gut weggesteckt

Mit souveränen Pars macht er danach nichts falsch, erst die 6 entwickelt sich unangenehm, denn mit dem ersten Bogey am Wochenende rutscht er auch wieder knapp aus den Top 10. Der Fehler kostet sichtlich auch die Selbstverständlichkeit, die ihn am Samstag und zu Beginn am Sonntag auszeichnete, wie ein weiteres Bogey kurz vor dem Turn auf der 9 unterstreicht. Bernd beißt aber und schnappt sich schon am Par 5 der 10 sein drittes Birdie, womit er prompt wieder an den Toprängen andockt.

Standesgemäß nimmt er dann auch von der 13 (Par 5) das eingeplante Birdie mit und taucht so endgültig wieder in den Spitzenplätzen auf. Souverän übersteht er danach die restlichen Bahnen unaufgeregt und stopft zum Drüberstreuen auf der 18 noch den fälligen Birdieputt, was ihn abermals die 69 (-3) unterschreiben lässt und ihm somit als 6. das erste Topergebnis der noch jungen Saison einbringt. Auch im Hinblick der laufenden Ryder Cup Qualifikation und der Weltrangliste ist das starke Abschneiden für den siebenfachen European Tour Champion regelrecht Gold wert.

Starkes Turnier

Bei Matthias Schwab verlief der Weg zu Rang 9 etwas konträrer als bei seinem Landsmann, denn mit Runden von 70 (-2) und 69 (-3) Schlägen zeigte er sich an den ersten beiden Tagen bombensicher und kam nie in die Verlegenheit irgendwie am Cut scheitern zu können. Erst der Moving Day entwickelte sich einigermaßen durchwachsen und ließ ihn mit einer 73 (+1) etwas zurückrutschen. Die Spitzenplätze sind jedoch weiterhin bei dem zum Großteil recht dichtgedrängten Leaderboard klar in Reichweite.

Dass er genau das auf jeden Fall realisieren will macht er dann schon auf der 1 klar, denn gleich das anspruchsvolle Eröffnungsloch überredet er zum schnellen Birdie. Initialzündung stellt das rasche Erfolgserlebnis jedoch in der frühen Phase der Finalrunde noch nicht so wirklich dar wie verpasste rote Einträge auf der birdiefreundlichen 2 und dem darauffolgenden Par 5 zeigen.

Fehlerlos heimgespielt

Auf der 5 passt dann aber wieder alles zusammen und Matthias rollt seinen zweiten Birdieputt souverän ins Loch, womit er nun endgültig die Top 10 wieder klar in Sichtweite bekommt. Auf den folgenden Bahnen lässt er dann nichts anbrennen, übersteht auch die schwierige 9 unbeschadet und nimmt danach das eingeplante Par 5 Birdie von der 10 mit, was ihn hartnäckig an den lukrativen Rängen dranbleiben lässt.

Da er dann auch von der dritten langen Bahn ein Birdie entführen kann und sein Score so immer tiefer in den roten Bereich schraubt, leuchtet sein Name erstmals am Sonntag unter den besten 10 auf. Am abschließenden Par 5 lässt er dann zwar noch eine dicke Birdiechance ungenützt verstreichen, bringt aber mit der fehlerlosen 68 (-4) seine beste Runde der Woche zum Recording und sreift so als 9. ebenfalls ein Topergebnis ein.

“Mit dem geteilten 9. Platz bin ich zufrieden, obwohl deutlich mehr möglich gewesen wäre. Vor allem die vierte Runde stimmt mich positiv für die kommenden Aufgaben. Nächste Woche geht es in Saudi Arabien weiter”, so die ersten Worte des jungen Steirers nach dem Turnier.

Paul Casey (ENG) ist in dieser Woche eine Klasse für sich. Der Engländer mischte nach Runden von 67 (-5) und 70 (-2) Schlägen von Beginn an ganz vorne mit und untermauerte seine Siegambitionen mit einer 64 (-8) am Samstag mit Nachdruck. Am Finaltag lässt er schließlich mit einer 70 (-2) nichts mehr anbrennen und krallt sich bei gesamt 17 unter Par überlegen den Sieg.

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Fehlerfrei aufgeschlossen

DUBAI DESERT CLASSIC – 3. RUNDE: Bernd Wiesberger schließt am Moving Day im Emirates GC mit einer fehlerlosen 69 zu den Spitzenplätzen auf. Matthias Schwab muss hingegen mit der 73 seine erste schwarze Runde einstecken und rutscht damit um etliche Ränge zurück.

Bernd Wiesberger tauchte am Freitag mit einer 68 (-4) erstmals in die 60er ab und machte damit viele Ränge gut. Vor allem das Ende seiner Runde – Bernd lochte einen wahren Monsterputt mit Break zum Eagle – sollte dem Burgenländer vor dem Weekend Auftrieb geben. Der Start gelingt dann auf den ersten Bahnen sehr solide, wenngleich er anders als an den Vortagen diesmal weder von der 2 noch vom darauffolgenden Par 5 schnelle Birdies mitnehmen kann.

Auch danach klopft der Burgenländer zwar souverän die Pars runter, tritt damit jedoch richtiggehend auf der Stelle. Ausgerechnet die 9 entwickelt sich dann aber zum “Icebreaker” der Runde, denn mit dem Birdie auf einem der schwersten Löcher des Platzes gibt er sich vor den scorefreundlicheren Backnine selbst die nötige Initialzündung.

Grundsolide heimgespielt

Am Par 5 der 10 verpasst er zwar noch das angepeilte Birdie, hält weitere Fehler aber gekonnt fern und darf sich dann auf der 13, dem dritten und vorletzten Par 5 der Runde, über einen weiteren roten Eintrag freuen. Das bringt Bernd nun endgültig den erhoffen Rhythmus wie das nächste Birdie zum roten Doppelpack auf der 14 beweist.

Anders als am Vortag, wo das abschließende Par 5 ein Eagle bereithielt, kann er diesmal die 18 zwar nicht mehr zu einem weiteren Schlaggewinn überreden, er lässt auf den verbleibenden Bahnen seiner dritten Runde allerdings auch nichts mehr anbrennen, was ihn mit der bogeyfreien 69 (-3) zum zweiten Mal in Folge eine Runde in den 60ern unterschreiben lässt. Mit der durchwegs ansehnlichen Performance bringt er sich vor der Finalrunde in Sachen Topergebnis mit Rang 17 auch in eine vielversprechende Ausgangslage.

“Ich war heute den ganzen Tag nicht wirklich in groben Problemen, deshalb war die 69 wohl der schechtest mögliche Score heute. Ich hab definitiv einiges liegengelassen auf den Grüns”, zeigt er sich trotz der fehlerlosen Performance mit seinem Spiel nur bedingt zufrieden.

Faden gerissen

Matthias Schwab präsentierte sich an den ersten beiden Spieltagen durchwegs stark und cuttete nach Runden von 70 (-2) und 69 (-3) Schlägen nicht nur locker ins Wochenende, sondern hat außerdem die Spitzenplätze noch ganz klar in Reichweite. Selbst Thomas Detry (BEL) an der Spitze ist vom Rohrmooser lediglich fünf Schläge weit entfernt, was mit einem starken Wochenende auf jeden Fall noch aufzuholen wäre.

Sofort findet er sich dann auch gut zurecht und nimmt gleich von der 2 ein schnelles Birdie mit, womit er die Lücke zu den Spitzenplätzen in Windeseile schließt. Anknüpfen kann er an das Erfolgserlebnis jedoch nicht und muss auf der 5 sogar den scoretechnischen Ausgleich einstecken. Das Bogey kostet auch sichtlich den Rhythmus was sich am Par 3 der 7 auch auf der Scorecard in Form des nächsten Fehlers unangenehm bemerkbar macht.

Erstmals schwarz

Sofort allerdings steuert der Schladming-Pro gegen und gleicht schon auf der 8 sein Tagesergebnis wieder aus. Lange darf er sich darüber jedoch nicht freuen, da ihm gleich die zähe 9 wieder ein Bogey aufbrummt, was ihn auch nur im Plusbereich die Backnine in Angriff nehmen lässt. Dort stabilisiert er sein Spiel dann zusehends und darf sich am Par 5 der 13 auch über den erneuten Ausgleich freuen.

Richtig ins Rollen kommt er aber am Samstag auch weiterhin nicht und da er sich auf der 16 ein weiteres Bogey eintritt, geht es abermals in Richtung Mittelfeld zurück. Das Par 5 der 18 entwickelt sich dann nicht mehr gewinnbringend, weshalb der 26-jährige mit der 73 (+1) seine erste schwarze Runde in dieser Woche verbuchen muss. Der Rückstand auf die Topränge wächst damit von Rang 29 aus klarerweise ebenfalls an, unmöglich scheint ein Spitzenplatz mit einer starken Finalrunde aber keineswegs zu sein.

“Zu der Runde heute ist nur zu sagen, dass mein Spiel heute eben nicht richtig gut war. Ich bin aber nur wenige Schläge von den Top 10 weg, was bedeute, dass morgen noch vieles möglich ist”, spart Matthias nach der Runde nicht mit Selbstkritik, gibt sich sofort aber im Hinblick auf die Finalrunde betont angriffslustig. Paul Casey (ENG) zieht mit einer 64 (-8) und gesamt 15 unter Par bis an die Spitze nach vor und geht als Führender auf die letzten 18 Löcher.

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Zweimal in die 60er

DUBAI DESERT CLASSIC – 2. RUNDE: Matthias Schwab und auch Bernd Wiesberger tauchen am Freitag im Emirates GC in die 60er ab und starten aus durchwegs vielversprechenden Positionen ins Wüsten-Wochenende.

Matthias Schwab zeigte zum Auftakt in Dubai vor allem auf den Par 5 Bahnen deutlich mehr Gefühl als noch in der Vorwoche in Abu Dhabi, was schlussendlich am Donnerstag mit einer 70 (-2) belohnt wurde. Damit befindet sich der Rohrmooser schon den ersten 18 Bahnen klar auf Cutkurs, am Freitag aber will er das Tempo weiter hochhalten um in aussichtsreicher Position ins Wochenende gehen zu können.

Genau das macht er dann auch nahezu von Beginn an, denn gleich auf der 2 fällt der erste Birdieputt womit er sich wieder an die Top 10 heranpirscht. Mit solidem Spiel lässt er auch danach nichts anbrennen und verbucht auf der 5 recht zeitnah bereits das nächste Birdie, womit er den guten Start in den zweiten Spieltag endgültig perfekt macht.

Erst auf der 8 kommt dann wieder Farbe aufs Tableau, zum Leidwesen des Steirers in Form des ersten Bogeys jedoch die falsche. Anders als am Vortag geht sich dann auch am Par 5 der 10 kein Birdie aus und da er auf der 12 über das zweite Bogey des Tages stolpert, rutscht er sogar wieder auf Level Par und ins Mittelfeld zurück.

Tempo wieder verschärft

Die alles andere als gewinnbringende Phase beendet er dann am Par 5 der 13 aber mit dem nächsten Birdie und schnürt gleich darauf sogar den roten Doppelpack, womit er wieder um etliche Ränge in Richtung Norden klettert. Stilecht verlässt er dann den Platz mit einem weiteren abschließenden Erfolgserlebnis auf der 18 und notiert so schließlich mit der 69 (-3) seine erste Runde in den 60ern.

Vom geteilten 19. Platz aus und mit nur fünf Schlägen Rückstand auf Leader Thomas Detry (BEL) hat er sogar die absolute Spitze vor dem Wochenende wohl durchaus noch in Reichweite. Nach der Runde meint er: “Mein Spiel war heute gut. Ich hab die Bälle gut getroffen und eigentlich viele gute Chancen gehabt. Mit dem 19. Platz zur Halbzeit bin ich zufrieden, auch wenn vor allem heute noch durchaus mehr möglich gewesen wäre. Es war auch schön nach der Turkish Airlines Open 2019 wieder zwei gute Runden mit Ryder Cup Captain Padrai Harrington zu spielen.”

Holprigen Start weggesteckt

Bernd Wiesberger fand vor allem auf den Backnine überhaupt keinen Rhythmus und musste sich am Ende sogar mit einer 73 (+1) anfreunden. Die zweite Runde nimmt er somit von hinter der Cutmarke aus in Angriff und muss sich mit später Startzeit deutlich steigern, will er nicht wie schon letztes Jahr erneut am Cut scheitern.

Die Ausgangslage verschärft er sich jedoch gleich auf der 1 mit einem anfänglichen Bogey noch zusätzlich, gleicht sein Score aber immerhin postwendend wieder aus. Auf den Geschmack gekommen geht sich auch am ersten Par 5 ein Birdie aus, womit er nicht nur das anfängliche Bogey wieder in Vergessenheit geraten lässt, sondern sich darüber hinaus auch klar in Richtung Wochenende orientiert.

Lange Zeit verwaltet er das zartrosa Zwischenergebnis dann sehr souverän, erst auf der 9 will der Parputt den Weg ins Ziel nicht finden und mit dem zweiten Bogey des Freitags rutscht er auch wieder knapp hinter die prognostizierte Cutlinie zurück. Bernd lässt sich aber vom Fehler nicht aus der Ruhe bringen und locht schon am darauffolgenden Par 5 zum nächsten Birdie, womit er sein Score sofort wieder in die richtige Richtung dreht.

Paukenschlag zum Abschluss

Im Gegensatz zum Vortag hat er diesmal die Par 5 Löcher sichtlich im Griff, denn auch die 13 entpuppt sich als gewinnbringend, was dem Burgenländer erstmals auch etwas Luft im Kampf um den Cut verschafft. Die starke Phase bringt auch den Putter nun richtig auf Temperatur wie ein gelochter Viermeterputt auf der 14 eindrucksvoll belegt. So plötzlich Bernd den Rhythmus fand, so rasch geht dieser auch wieder verloren und mit einem Bogey auf der 16 macht sich dies auch sofort unangenehm auf der Scorecard bemerkbar.

Die Runde beendet er aber mit einem echten Paukenschlag, denn nach zwei satten Hieben bringt er auf der 18 den Ball am Grün unter und locht im Anschluss einen wahren Monsterputt mit spürbarem Break zum Eagle. Mit der 68 (-4) macht er somit klarerweise noch etliche Ränge gut und geht als 27. sogar aus dem vorderen Mittelfeld ins Wochenende.

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Anfang gemacht

DUBAI DESERT CLASSIC – 1. RUNDE: Matthias Schwab mischt nach seinen ersten neun Bahnen im Emirates GC im Spitzenfeld mit, muss zu Beginn der Backnine aber eine Schwächephase durchtauchen. Mit der 70 (-2) kann er sich mit dem Auftakt aber durchwegs zufrieden zeigen. Bernd Wiesberger findet auf den Backnine überhaupt keinen Rhythmus und muss sich trotz recht guter Frontnine mit einer 73 (+1) abfinden.

Matthias Schwab schaffte es im Vorjahr als einziger Österreicher ins Wochenende und konnte mit einem 23. Platz nach vier grundsoliden Runden durchaus zufrieden bilanzieren. Nach dem guten Einschwingen zuletzt in Abu Dhabi hofft der junge Steirer nun auf weitere Steigerung beim Desert Swing.

Der Start kann sich auch gleich durchaus sehen lassen, denn der Rohrmooser stopft gleich am anfänglichen Par 5 der 10 den fälligen Birdieputt und mischt so von Beginn an im roten Bereich mit. Anders als in der Vorwoche, wo er vor allem auf den langen Bahnen viele Schläge liegen ließ, hat er die Par 5 in der frühen Phase perfekt im Griff wie das zweite Birdie auf der 13 beweist. Die wiedergefundene “Par 5-Liebe” untermauert er dann kurz vor dem Turn, denn mit der 18 wirft auch noch die letzte lange Bahn der Backnine ein Birdie ab, was den Schladming-Pro zur Halbzeit seiner Auftaktrunde im absoluten Spitzenfeld mitmischen lässt.

Noch alles drin

Kaum auf den Frontnine angekommen muss er dann aber auf der 1 auch den ersten Schlagverlust einstecken. So gut die Par 5 auf der hinteren Platzhälfte funktionierten, so zäh verläuft das einzige der vorderen Neun, denn mit dem Bogey auf der 3 rutscht er auf nur noch 1 unter Par zurück. Auf der 6 endet die Schwächephase des 26-jährigen dann aber und mit seinem bereits vierten Birdie des Tages dreht er wenige Löcher vor Schluss seine Runde noch einmal tiefer in den Minusbereich.

Souverän schaukelt er das Ergebnis dann über die verbleibenden Bahnen und darf sich so schließlich zum Auftakt über eine durchaus ansehnliche 70 (-2) freuen. Mit der absoluten Spitze – Richard Sterne (RSA) spielt sich mit der 64 (-8) in die Führung – kommt er damit zwar nicht mit, für den weiteren Turnierverlauf ist aber so als 20. auf jeden Fall noch alles drin.

“Die Runde heute war gut, ich bin zufrieden. Vier von meinen Birdiechancen konnte ich nutzen, leider passierten mir zwei kleine Fehler, die sofort zu Bogeys führten. Der Platz spielt sich schwer, vor allem wenn man die Fairways verfehlt ist es fast unmöglich den Ball aus dem Semirough heraus zu kontrollieren”, so der Steirer zur Auftaktrunde.

Auftakt verpatzt

Bereits selbst ein Klassiker ist Bernd Wiesberger mit seinem 11. Start bei der heurigen Dubai Desert Classic. Der Emirates GC ist zugleich seine beste Wiese in der Luxusoase von Dubai, wo ihm 2015 mit Platz 5 sein bestes Resultat gelang und einige Male sogar ein Sieg durchaus in Griffweite war.

Dieser rückt jedoch gleich auf den ersten beiden Bahnen in weite Ferne, denn mit einem Par 5 Bogey und einem darauffolgenden Schlagverlust am Par 3 hätte der Start kaum zäher verlaufen können. Auch danach findet der Burgenländer überhaupt keinen Rhythmus, verpasst auch am zweiten Par 5 das angepeilte Birdie und stolpert danach prompt sogar über Bogey Nummer 3, womit die Runde langsam aber sicher eine mehr als unangenehme Richtung einschlägt.

Selbst die 18, das dritte und letzte Par 5 der Backnine, wirft zum Auftakt keinen Schlaggewinn ab, womit der 35-jährige endgültig mit komplett birdielosen ersten neun Bahnen leben muss. Die 2 beendet den hartnäckigen Birdiebann dann aber endlich, wobei Bernd sogar etwas Pech hat, dass der gefühlvolle Chip aus dem Rough nicht direkt zum Eagle fällt.

Steigerung am Freitag nötig

Auf den Geschmack gekommen entpuppt sich dann mit der 3 endlich auch eine der langen Bahnen als gewinnbringend und Bernd verkürzt so mit dem Birdie-Doppelpack auf nur noch 1 über Par. Nur kurz verschnauft er dann auf der 4 kurz, ehe er schon auf der 5 das nächste Birdie notieren kann und so endgültig die verkorksten Backnine in Vergessenheit geraten lässt.

Just zum Abschluss der Runde muss er auf der 9 aber noch ein Bogey einstecken und rutscht damit erneut in den Plusbereich ab. Mit der 73 (+1) und als 78. kann man beim siebenfachen European Tour Champion durchaus von einem verpatzten Auftakt sprechen, denn am Freitag benötigt er mit später Startzeit wohl bereits eine deutliche Steigerung, will er, anders als im Vorjahr als er mit der 76 (+4) den Donnerstag noch deutlicher vermasselte, auch am Wochenende noch mit von der Partie sein.

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Bernd Wiesberger 2016

Wüstenchance Teil 2

DUBAI DESERT CLASSIC – VORSCHAU: Nach dem im Großen und Ganzen sehr soliden Saisonauftakt in Abu Dhabi ergibt sich für Bernd Wiesberger und Matthias Schwab in dieser Woche im Emirates GC bereits die nächste Chance um in der Wüste dick anzuschreiben.

Zwar war weder bei Bernd Wiesberger noch bei Matthias Schwab beim Season Opener in Abu Dhabi alles Gold was glänzt, mit einem geteilten 25. Platz überwogen am Ende aber bei beiden klar die positiven Aspekte. Der Burgenländer konnte sich vor allem mit der Performance von Tee bis Grün sehr zufrieden zeigen, allein die strichen Grüns machten ihm im Abu Dhabi GC einen Strich durch die angepeilte Topplatzierungs-Rechnung.

Dies soll sich 140 Kilometer weiter nun bei der zweiten Wüstenwoche in Folge ändern. Wohl kaum ein anderes Turnier im European Tour Kalender verdient sich das “Classic” im Eventnamen so sehr wie die Dubai Desert Classic, denn seit mittlerweile Jahrzehnten gehört das Turnier im Emirates GC zu den Fixpunkten. Zwar geht es statt um 8 Millionen wie in der Vorwoche “nur” noch um 3,25 Millionen US-Dollar, das Starterfeld kann sich in der Wüstenmetropole der Vereinigten Arabischen Emirate aber erneut sehen lassen.

Von Henrik Stenson (SWE) über zahlreiche britische Topspieler bis hin zu Miguel Angel Jimenez (ESP) und Ernie Els (RSA) geben sich zahlreiche Größen in Dubai die Ehre. Somit geht es auch diesmal wieder um durchwegs ansehnliche Weltranglistenpunkte, von denen sich Bernd Wiesberger ein ordentliches Stück abschneiden will.

Anders als den Earth Course der Jumeirah Golf Estates, wo Jahr für Jahr das Tourfinale in Dubai ausgetragen wird, zählt der 35-jährige den Emirates GC durchaus eher zu den Wiesen, die seinem Spiel doch deutlich besser entgegenkommen, weshalb er sich in dieser Woche auf jeden Fall einiges ausrechnet. Letztes Jahr jedoch wollte nicht vieles gelingen, denn nach Runden von 76 (+4) und 72 (Par) Schlägen scheiterte er um zwei Schläge am Cut.

Stellschrauben justieren

Matthias Schwab präsentierte sich in Abu Dhabi mit keiner einzigen Runde über Par wie sein Landsmann durchwegs gut, allein die Par 5 Statistik verhinderte beim Rohrmooser beim Rolex Series Turnier wohl ein Topergebnis. Mit deutlich zu vielen Fehlern auf den langen Bahnen fehlten am Ende die nötigen Schläge um gleich beim Season Opener richtig dick anzuschreiben.

Den Emirates GC kennt er aus früheren Starts ebenfalls bereits recht gut. Vergangene Saison gelangt jedoch lediglich am Moving Day mit einer 70 (-2) eine rote Runde, nach drei 72er (Par) Auftritten an den anderen Tagen stand am Ende ein 23. Platz auf der Habenseite.

Der Wetterbericht verspricht die gesamte Woche über strahlenden Sonnenschein mit Spitzenwerten rund um 27 Grad Celsius. Los geht es für Bernd am Donnerstag gemeinsam mit Tommy Fleetwood und Lee Westwood (beide ENG) bereits um 05:10 MEZ auf der 10. Matthias Schwab folgt nur einen Flight dahinter flankiert von Antoine Rozner (FRA) und Padraig Harrington (IRL).

 

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Passend zum Format

DUBAI MOONLIGHT CLASSIC – FINAL: Christine Wolf’s Spiel passt sich nach der langen Spielpause im Emirates GC dem Format an und zeigt bei viel Licht auch einigen Schatten.

In einem Elitefeld von nur 56 handverlesenen Spielerinnen tritt Christine Wolf ab Mittwoch zu einem Dreitagesturnier in Dubai an. Die LET hat im Saisonfinish doch noch einen Desert Swing mit drei Events in den Emiraten und in Saudiarabien auf die Beine gestellt. Auch heuer muss jeweils das halbe Feld bei Flutlicht ran, was dem Turnier am Faldo Course im Emirates GC ein einzigartiges Flair verleihen wird. Im Vorfeld testeten mit Annabel Dimmock, Catriona Matthew und Ursula Wikström gleich drei Damen positiv auf Covid-19 und sind daher zum Zuschauen verurteilt.

Chrissie startet ihr Flutlichtabenteuer vom 6. Tee und mit einer Serie sicherer Pars. Am kurzen Par 4 der 9 fällt der erste Birdieputt, der die Tirolerin unter die Top 10 befördert. Nachdem die Innsbruckerin die beiden kurzen Par 5 der Back 9 nicht zu ihren Gunsten nutzen kann, schleicht sich am Par 3 der 17 ein erstes Bogey ein. Kurz vor Schluss pusht sich Wolf mit einem Birdie zurück in die roten Zahlen. Der finale Schuss am Par 5 zum Abschluss geht dann aber nach hinten los: statt des erhofften Birdies geht noch ein Schlag verloren, womit am Ende nur die 72 (Par) auf der Scorekarte steht.

Wieder die Par-Runde

Bei Tageslicht findet sich die Tirolerin dann am Donnerstag gleich von Beginn weg bestens zurecht, denn auf der 15 gestartet, gehen sich noch auf den verbleibenden vier Bahnen der Backnine drei Birdies aus, was sie in Windeseile die Top 10 knacken lässt. Auch auf der vorderen Platzhälfte überredet sie das Par 5 der 3 dann rasch zu einem weiteren Birdie und mischt so im Spitzenfeld mit. Plötzlich allerdings bremst sich Chrissie den Birdierun in Form eines Doppelbogeys auf der 6 abrupt ab. In Folge hat sich auch einige Schwierigkeiten wieder ins Rollen zu kommen und tritt sich auf der 11 noch einen weiteren Fehler ein. Erst auf der 12 geht sich dann wieder ein Birdie aus, dem sie jedoch zwei abschließende Bogeys folgen lässt, weshalb am Ende erneut nur eine 72 herauspringen will.

Am Finaltag heißt es noch einmal “Licht an”, denn erneut wird im Kanonenstart bei Flutlicht gespielt. Richtig gut findet sich Christine Wolf dabei jedoch nicht zurecht und muss gleich auf der 15 und der 16 – sie beginnt auf der 14 – ein Bogey und ein Doppelbogey einstecken. Kurzzeitig wirkt es mit einem Birdie auf der 18 zwar als könne sie den Negativrun stoppen, schon auf der 3 geht es aber wieder weiter bergab. Mit einem Birdiedoppelschlag danach scheint sie den Turnaround noch einleiten zu können, am Ende benötigt sie nach einem zwischenzeitlichen Fehler aber sogar noch einen roten Eintrag um die 73 (+1) unterschreiben zu können, die ihr am Ende Rang 25 einbringt.

Österreichs Olympionikin zeigt in Dubai teils durchaus starkes Golf, tritt sich aber auch einige doch vermeidbare Fehler ein, was angesichts der langen Spielpause auch durchaus verständlich und nachvollziehbar ist. Vor den kommenden Wochen im Nahen Osten stellte das Flutlicht-Abenteuer in Dubai aber mit Sicherheit eine richtig gute Bühne zum Einschwingen dar. Minjee Lee (AUS) setzt sich im Stechen gegen Celine Boutier (FRA) durch und gewinnt bei gesamt 10 unter Par.

Leaderboard Dubai Moonlight Classic

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Platzierung gehalten

DUBAI DESERT CLASSIC – 3. RUNDE: Matthias Schwab notiert am Moving Day im Emirates GC mit der 70 seine erste rote Runde der Woche und hält damit seine Mittelfeld-Platzierung.

Matthias Schwab ließ am Donnerstag und am Freitag mit zwei 72er (Par) Runden im Kampf um den Cut absolut nichts anbrennen. Vor allem mit der ersten Runde konnte er sich durchwegs zufrieden zeigen, denn starker Wind erschwerte die Sache im Emirates GC doch enorm. seinen zweiten Auftritt allerdings fand er laut eigener Aussage schon weniger prickelnd, denn angesichts der Qualität des Spiels “musste er mit dem Score so zufrieden sein”.

Dennoch hat er, ein gutes Wochenende vorausgesetzt, durchaus noch alle Chancen auf ein absolutes Topergebnis, bei durchwegs tieferen Scores spult er dann zwar auch am Moving Day wieder eine richtig beständige Runde ab, wenngleich er mit seiner ersten roten Performance der Woche wohl gerade mal seine Platzierung im Mittelfeld des Klassements halten kann.

Die Runde lässt sich am Samstag von beginn an durchaus konzentriert an, denn nach zwei anfänglichen Pars kann er schon das einzige Par 5 der Frontnine zum ersten Birdie nützen. Lange Zeit verwaltet er danach das zartrosa Ergebnis gekonnt, bis es ihn auf der 8 auch mit dem ersten Bogey erwischt, was ihm etliche Ränge kostet.

Der Rohrmooser lässt sich aber vom zwischenzeitlichen Fehler nicht beeindrucken und nimmt, kaum auf den Backnine angekommen, vom zweiten Par 5 der Runde das nächste Erfolgserlebnis mit. Doch wie schon am Donnerstag und am Freitag will sich auch am Samstag kein wirklich gewinnbringender Rhythmus in Richtung roter Bereich einstellen, denn mit dem nächsten Bogey geht es auf der 12 erneut retour zum Ausgangspunkt.

Der 25-jährige arbeitet sich aber regelrecht auf der 16 erneut zu einem Birdie und dreht so seinen Namen einmal mehr in die roten Zahlen. Da sich dann zum Abschluss auch auf der 18 noch ein Par 5 Birdie ausgeht unterschreibt er am Samstag die 70 (-2) und kann damit als 30. in etwa seine Platzierung im Mittelfeld halten.

Dass er im Klassement nicht nach oben klettern kann ist zwar gesamt gesehen wohl eher etwas enttäuschend, die 70 hält ihm aber immerhin noch die Chance offen sich am Sonntag mit einer starken Runde doch deutlich in Richtung der Spitzenplätze zu verbessern.

“Es war heute weniger Wind und deshalb war es auch etwas einfacher zu spielen. Mein Spiel war okay, obwohl ich nicht alle Chancen verwerten konnte. Um bei einem Turnier mit solch einer Besetzung vorne dabei sein zu können muss man einfach fehlerlos spielen und die sich ergebenden Chancen auch nützen”, fasst Matthias Schwab den Moving Day kurz zusammen.

Ashun Wu (CHN) geht nach der 67 (-5) und bei gesamt 11 unter Par als der große Gejagte in den Finaltag.

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Souverän übersprungen

DUBAI DESERT CLASSIC – 2. RUNDE: Matthias Schwab überspringt im Emirates GC mit seiner bereits zweiten 72 souverän die Cutmarke. Bernd Wiesberger hat nach der 72 bereits ungewollt Freizeit.

Matthias Schwab sprach nach der Auftaktrunde vor allem den starken Wind und das zähe Rough an, dass ihm das Leben am Donnerstag von der 1 bis zur 18 durchaus schwer machte. Der Rohrmooser hielt sein Score aber gekonnt zusammen und legte mit einer 72 (Par) eine durchwegs solide Auftaktperformance hin.

Anders als am Vortag, wo er gleich auf seiner zweiten Bahn ein Birdie notieren konnte, verläuft der Start am Freitag dann aber mit früher Startzeit eher zäh, denn das Par 3 der 11 hängt ihm einen frühen Fehler um und lässt ihn so rasch in den schwarzen Bereich abdriften. Matthias lässt zwar mit der 13 eine weitere Par 5 Chance ungenützt, überredet danach allerdings die 14 zum ersten Birdie und kann so sein Score wieder zurück auf Anfang drehen.

Als Initialzündung fungiert das erste Erfolgserlebnis aber nicht, denn zwei Bahnen später muss er auf der 16 ein weiteres Bogey eintragen und rutscht so erneut in den Plusbereich ab. Diesen muss er dann, kaum auf den Frontnine angekommen, mit einem weiteren Fehler auf der 1 sogar ungewollt ausbauen, was ihn auch bis zur prognostizierten Cutlinie zurückwirft.

Das Par 5 der 3 hat er dann aber gut im Griff und verschafft sich mit seinem zweiten Birdie des Tages auch wieder ein wenig Luft im Kampf um den Wochenendeinzug. Da er in Folge auch der 5 ein Birdie abluchst, kann er sein Score sogar wieder auf Level Par zurückdrehen.

Auf den verbleibenden Löchern lässt der 25-jährige dann nichts mehr anbrennen und übersteht auch die schwierige 9 noch unbeschadet. Mit der bereits zweiten 72 (Par) hat er somit keinerlei Mühe die Cutmarke zu überspringen und startet als 32. ins Wüsten-Wochenende von Dubai.

“Es war heute weniger Wind als gester, trotzdem war es wieder schwer zu spielen und schwierig gut zu scoren. Mein Spiel war heute nicht gut, deshalb muss ich mit der Par-Runde noch zufrieden sein”, gibt er sich nach der zweiten Runde sehr selbstkritisch.

Ungewollte Freizeit

Bernd Wiesbergers Probleme vom Tee fielen auf den teils engen Doglegs zum Auftakt gleich doppelt ins Gewicht, denn lediglich ein einziges Mal fand er am Donnerstag den Weg aufs Fairway, womit die mehr als durchwachsene 76 (+4) rasch erklärt ist. Damit ist bereits klar, dass er am zweiten Spieltag eine deutliche Steigerung benötigt, soll sich der Cut noch ausgehen.

Er legt dann zwar in den Morgenstunden auf den Backnine einen soliden Start mit vier Pars in Serie hin, lässt dabei aber auch zwei weitere Par 5 Bahnen ungenützt und vergibt so zwei Chancen auf recht schnelle Birdies. Auf der 14 ist es dann aber so weit und Bernd pusht sich mit dem ersten roten Eintrag etwas näher an die Cutlinie heran.

Richtig dicke Freunde werden Bernd und die Par 5 Löcher in Dubai in dieser Woche aber auch danach noch nicht, denn nach wie vor wartet der 34-jährige auf einer langen Bahn auf ein Erfolgserlebnis und muss darüber hinaus sogar kurz vor dem Turn auf der 18 einen weiteren Schlag abgeben, was ihn wieder auf Level Par zurückfallen lässt. Auf nunmehr sieben gespielten Par 5 Löchern weist er in dieser Woche somit einen Score von +3 auf.

Kaum auf den Frontnine angekommen wird es dann noch zusätzlich bitter, denn ein Doppelbogey auf der 1 lässt die Cutlinie endgültig in richtig weite Ferne rücken. Plötzlich aber scheint der siebenfache European Tour Champion dann den Dreh für die Par 5 Bahnen herauszubekommen, denn am einzigen langen Loch der Frontnine stopft er sogar zum Eagle und pirscht sich damit wieder in Schlagdistanz zur gezogenen Linie.

Allerdings will sich trotz des Adlers kein wirklicher Vortrieb einstellen und nach zwei Pars geht es mit dem nächsten Bogey wieder weiter retour. Langsam aber sicher gehen Bernd gegen Ende auch die Löcher aus um die benötigte Aufholjagd noch einleiten zu können. Zumindestens steuert er auf der 7 sofort mit einem weiteren Birdie wieder gegen, mehr will am Freitag aber nicht mehr gelingen.

Mit der 72 (Par) steigert er sich zwar im Gegensatz zum Vortag um satte vier Schläge, der Cut geht sich als 79. aber nicht mehr aus, weshalb er am Wochenende bereits unfreiwillig Freizeit hat.

Eddie Pepperell (ENG) führt nach der 67 (-5) und bei gesamt 8 unter Par das Feld an.

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Gut gekämpft

DUBAI DESERT CLASSIC – 1. RUNDE: Matthias Schwab beweist bei schwierigen Verhältnissen seine Kampfkraft und startet mit einer 72 durchaus positiv in das 3,25 Millionen Dollar Event. Bernd Wiesberger hat im Emirates GC mit etlichen Schwierigkeiten zu kämpfen und muss sich mit einer 76 zufrieden geben.

Matthias Schwab kam letztes Jahr bei seinem Debüt im Emirates GC mit den vielen Doglegs nur eher suboptimal zurecht. Zwar übersprang er mit etwas Mühe die Cutmarke, mehr als ein 64. Platz wollte am Ende aber nicht herausspringen. Heuer bläst dann schon in den Morgenstunden der Wind unangenehm mit gut 30 km/h über die Anlage, was auch den Sieger der Vorwoche, Lee Westwood (ENG), zu einer 78 (+6) bläst.

Matthias allerdings findet sich am Nachmittag zu Beginn recht gut zurecht und nimmt nach einem anfänglichen Par schon auf der 2 das erste Birdie mit. Das Par 3 der 4 wird dem Schladming-Pro dann aber zum Verhängnis, denn mit dem ersten Bogey geht es reicht zeitnah wieder auf Level Par zurück. Die Reaktion auf den Fehler wirkt jedoch regelrecht trotzig, denn sofort stopft der Rohrmooser auf der 5 den fälligen Birdieputt und taucht so prompt wieder in den Minusbereich ab.

Doch wieder erwischt es ihn dann gegen Ende der Frontnine auf der 8 mit einem weiteren Fehler, was ihn erneut zurückreicht. Der 25-jährige bleibt aber seiner Linie weiter treu, agiert auch nach dem Fehler geduldig und kann die nächste sich bietende Birdiechance auf der 11 zum dritten roten Eintrag nützen. Danach wird es aber wieder etwas ungemütlicher für den Rohrmooser, denn zwei Bogeys auf der 14 und der 15 lassen ihn erstmals sogar in den Plusbereich abrutschen.

Einmal mehr beweist Matthias aber seine Kampfkraft und arbeitet sich mit einem darauffolgenden Birdie postwendend wieder zurück auf Level Par. Zwar will am abschließenden Par 5 kein weiterer roter Eintrag mehr gelingen, mit der 72 (Par) legt er aber einen durchwegs gelungenen Start hin und hat als 30. locker noch die Möglichkeit auf ein absolutes Topergebnis.

Mit der Auftaktrunde zeigt er sich im Anschluss auch nicht wirklich unzufrieden: “Der Platz ist sehr schwer zu spielen. Das Semirough ist sehr dich, die Grüns sind schnell und hart und heute am Nachmittag war es auch sehr windig. Leider ist Thomas Björn in unserem Flight auf der 3 mit Knieproblemen ausgefallen, deshalb hatten wir immer wieder lange Wartezeiten.”

Verpatzter Auftakt

Der unangenehme Wind gepaart mit dickem zähen Rough macht auch Bernd Wiesberger trotz eines anfänglichen Pars schon früh das Leben schwer, denn schon auf der 2 tritt er sich das erste Bogey ein. Das lässt ihn auch sichtlich keinen brauchbaren Rhythmus finden, denn auch das darauffolgende Par 5 erweist sich als etwas zu harte Nuss und ringt ohm prompt den nächsten Schlag ab.

Danach stabilisiert der siebenfache European Tour Champion auf den nächsten Löchern aber zusehends sein Spiel wieder, ehe es ihn auf der 8 wieder erwischt und er das bereits dritte Bogey notieren muss. Nachdem er auf der 13 dann erneut auf einem Par 5 einen Schlag abgeben muss und er nach wie vor noch auf das erste Erfolgserlebnis wartet, nimmt die eher verpatzte Auftaktrunde langsam aber sicher konkrete Formen an.

Auch auf den letzten verbleibenden Bahnen will sich kein Vortrieb einstellen, denn der Südburgenländer tritt sich auf der 16 den nächsten Fehler ein, der ihn sogar in den dreistelligen Leaderboardbereich abdriften lässt. Erst kurz vor Ende der Runde findet er dann auf der 17 auch das erste Birdie und verhindert so eine komplett birdielose Auftaktperformance.

Mit der 76 (+4) hat er zwar angesichts der hohen Scores durchaus noch Chancen die Cutmarke zu überspringen, am Freitag muss vom 89. Platz aber eine deutliche Steigerung gelingen um nicht am Wochenende bereits ungeplant frei zu haben.

“Schwieriger Tag bei schwierigen Bedingungen. Mein Spiel war heute in keinem Bereich gut genug. Morgen gibt es noch eine Chance”, zeigt er sich [sic!] danach auf Facebook mit seiner Runde klarerweise alles andere als zufrieden.

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Wüstenklassiker

DUBAI DESERT CLASSIC – VORSCHAU: Bernd Wiesberger mischt zum bereits zehnten Mal beim Wüstenklassiker im Emirates GC mit. Matthias Schwab hofft auf vier gleichmäßig gute Runden.

Die Dubai Desert Classic sind auch für Bernd Wiesberger mittlerweile ein echter Klassiker, denn zum bereits zehnten Mal bestreitet der Südburgenländer das Wüstenturnier. Schon etliche Male untermauerte er auch seine Aussage, dass er den Emirates GC deutlich lieber mag als den Earth Course in den Jumeirah Golf Estates wo Jahr für Jahr das große Tourfinale ausgetragen wird.

Zwei mal schon konnte er das Turnier in den Top 10 beenden, wobei ihm 2015 mit einem 5. Rang das beste Ergebnis gelang. Letztes Jahr allerdings verpasste der siebenfache European Tour Champion mit Ungenauigkeiten vom Tee den Cut, war damals aber auch noch klar im Formaufbau nach der langen Verletzungspause. Dennoch muss Bernd auf jeden Fall einen Weg finden um die Drives in die Landezonen zu bekommen, denn auch letzte Woche in Abu Dhabi streute er bei den Abschlägen deutlich zu viel.

Trotzdem kann sich der 34-jährige mit seinem Saisonstart wohl durchaus zufrieden zeigen, denn gleich beim ersten Saisonturnier konnte er beim Rolex Series Event letzte Woche einen 8. Platz mitnehmen. Kann er an das gute Gefühl auf und rund um den Grüns anknüpfen und dabei auch die Genauigkeit vom Tee erhöhen, könnte sich in Dubai ohne weiteres gleich das nächste absolute Topergebnis ausgehen.

Konstanz erhöhen

Auch Matthias Schwab ließ vergangene Woche hin und wieder seine Klasse aufblitzen, verhinderte mit zwei schwarzen Runden aber besseres als Rang 42. Der Rohrmooser weiß aber ganz genau woran es zu arbeiten gilt und hofft klarerweise auf vier konstantere Runden in Dubai. Mit dem Emirates GC hat der Schladming-Pro auch noch eine Rechnung offen, denn vergangenes Jahr ging sich zwar der Cut knapp aus, mehr als Rang 64 wollte am Ende aber nicht herausspringen.

Auch ihm machten die Doglegs einige Male zu schaffen, mit präzisem Spiel vom Tee könnte es aber auch für Matthias in dieser Woche richtig gut laufen. Die Konkurrenz ist beim 3,25 Millionen Dollar Spektakel aber durchwegs namhaft, denn mit Namen wie Tommy Fleetwood, Matthew Fitzpatrick, Matt Wallace (alle ENG), Bryson DeChambeau (USA), Henrik Stenson (SWE), Sergio Garcia (ESP) oder Louis Oosthuizen ist das Starterfeld mit etlichen Stars gespickt.

Los geht es für Bernd Wiesberger um 09:30 MEZ auf der 1 im Flight mit Matthew Fitzpatrick und Victor Perez (FRA). Matthias Schwab folgt 20 Minuten später ebenfalls von der 1 mit Thomas Bjorn (DEN) und Erik Van Rooyen (RSA).

 

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