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Schlagwort: emma spitz

Erfolgreich verteidigt

NATIONALE OFFENE MEISTERSCHAFTEN – FINAL: Lukas Lipold setzt sich im Stechen gegen Jürgen Maurer durch und holt sich im GC Gut Altentann den Titel. Luca Denk (Am) ist neuer Österreichischer Staatsmeister. Emma Spitz (Am) bestätigt eindrucksvoll ihre Favoritenrolle und verteidigt erfolgreich ihren Titel aus dem Vorjahr.

Emma Spitz ist rechtzeitig nach einer erfolgreichen Collegesaison zum Heimaturlaub eingeflogen um ihren Titel bei den Nationalen Offenen Meisterschaften zu verteidigen. Bei den Herren kann dies Niklas Regner nicht versuchen, da er ins Profilager wechselte, was sich mit Rang 9 bei der Challenge de Espana auch durchaus auszahlte. Somit sind heimische Pros wie die Salzburger H.P. Bacher oder Bernard Neumayer im Favoritenkreis zu finden, die sich in Gut Altentann zusätzlich Heimvorteil erhoffen. Neben dem Siegerscheck von 6.000 Euro geht es für die Amateure um den Österreichischen Staatsmeistertitel.

Zum Auftakt spielt sich bei den Herren Felix Schulz richtig ins Rampenlicht. Er muss bei der ersten Umrundung lediglich zwei Fehler notieren, kann aber gleich sechs Birdies auf der Scorecard verzeichnen und übernachtet so nach der 68 (-4) als alleiniger Spitzenreiter. Lukas Lipold, Florian Schweighofer (Am) und Jürgen Maurer sind ihm bei nur einem Schlag Rückstand aber dicht auf den Fersen. In der Damenwertung zeigt mit Isabella Holpfer (Am) einmal mehr ein absolutes Toptalent auf. Wie ihr männnliches Pendant bringt auch sie die 68 (-4) zum Recording, was die junge Burgenländerin mit gleich drei Schlägen Vorsprung auf Katharina Zeilinger (Am) in den Freitag starten lässt. Emma Spitz (Am) reiht sich nach den ersten 18 Löchern nach der 74 (+2) auf Rang 5 ein.

Am Freitag drückt Jürgen Maurer dann aufs Tempo und marschiert mit einer 67 (-5) und bei gesamt 8 unter Par bis an die Spitze nach vor. Luca Denk (Am) knallt zwar mit der 65 (-7) die beste Runde des gesamten Feldes aufs Tableau, weist vor dem Moving Day jedoch bereits drei Schläge Rückstand auf den Routinier auf. Rang 3 belegt Lukas Lipold nach der 71 (-1). Bei den Damen entwickelt sich ein Duell der Megatalente. Isabella Holpfer verteidigt mit einer 69 (-3) die Spitzenposition, Emma Spitz (Am) rauscht jedoch mit riesigen Schritten und der 64 (-8) bis auf einen Schlag an “Isi” heran.

Eng bei den Herren, Emma zieht an die Spitze

Jürgen Maurer verteidigt am Moving Day mit einer 71 (-1) und bei gesamt 9 unter Par zwar die Spitze, lässt die Konkurrenz in Form von Lukas Lipold (68) und Alois Kluibenschädl (67) aber bis auf einen Schlag an sich heran. Am Finaltag scheint sich so zwischen dem Routinier und den Youngsters ein Dreikampf um den Sieg zu entwickeln. Isabella Holpfer (Am) hat bei den Girls am Samstag etwas zu kämpfen und hat mit einer 72 (Par) Emma Spitz (Am) – Österreichs Nachwuchsjuwel dreht mit einer 67 (-5) weiterhin an der Birdieschraube – nicht viel entgegenzusetzen. Emma startet so bei gesamt 11 unter Par mit vier Schlägen Vorsprung auf die Burgenländerin in die Finalrunde.

Lukas Lipold zieht am Sonntag mit einer 68 (-4) noch mit Jürgen Maurer (69) an der Spitze gleich, weshalb die Entscheidung im Stechen fallen muss, wo Lukas Lipold schließlich das bessere Ende für sich hat. Rang 3 geht an Felix Schulz (65) bei zwei Schlägen Rückstand. Luca Denk krallt sich mit einer 77er (+5) Finalrunde und bei besamt 1 unter Par als bester Amateur den Staatsmeistertitel. Emma Spitz (Am) zieht das Tempo der vergangenen beiden Tage dann auch am Sonntag beinhart durch und triumphiert schlussendlich mit einer 66 (-6) und bei gesamt 17 unter Par überlegen mit gleich zehn Schlägen Vorsprung auf Isabella Holpfer (Am) (72). Rang 3 belegt Katharina Mühlbauer (74) bei noch 1 unter Par. Damit verteidigt die Spielerin des GC Schloss Schönborn in Salzburg auch souverän ihren Titel aus dem Vorjahr.

“Am ersten Tag hatte ich noch ein wenig mit dem Jetlag zu kämpfen, aber danach bin ich gut in mein Spiel gekommen. Es war super, nach so vielen Monaten wieder zu Hause zu spielen. Wenn man dann auch noch gut spielt und gewinnt, macht es natürlich gleich noch viel mehr Spaß”, resümiert Emma Spitz (Am) nach dem überlegenen Triumph.

Lukas Lipold zeigt sich vor allem mit der Finalrunde mehr als zufrieden: “Ich habe heute irrsinnig gut gespielt und 16 Löcher lang keine Fehler gemacht. Vor dem letzten Loch habe ich gar nicht genau gewusst, wie es steht, aber zum Glück konnte ich auf der 18 noch ein Birdie nachlegen und damit das Stechen erzwingen. Der Titel ist echt eine coole Sache für mich, gerade nachdem es in den letzten Wochen auf der Challenge Tour nicht so gut für mich gelaufen ist.”

Luca Denk (Am) holt sich mit dem Staatsmeistertitel den nötigen Boost für die Einzel Europameisterschaft: “Ich hatte noch nicht viel Zeit meinen Erfolg zu verarbeiten. Ich bin natürlich super happy, dass es gerade in meiner Salzburger Heimat mit dem Titel geklappt hat. Jetzt reise ich mit viel Selbstvertrauen zur Einzel EM, die kommende Woche in Bordeaux stattfindet.”

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Nightmare before Christmas

US WOMEN’S OPEN – 2. RUNDE: Mit Emma Spitz (Am) und Christine Wolf standen erstmals bei einer US Women’s Open gleich zwei heimische Ladies in den Teeboxen, doch selbst die doppelte rot-weiß-rote Girlpower ändert nichts daran, dass das Major der USGA im Champions GC einmal mehr für Österreich in einem wahren Debakel endet.

Nicht vieles verläuft im Coronajahr 2020 wie gewohnt. Auch die US Women’s Open machen dabei keine Ausnahme, denn das Major wurde aufgrund der Covid-Krise in den Dezember verlegt und erstmals im Champions GC von Houston auf zwei Kursen ausgetragen, wobei jede Spielerin die Kurse je einmal absolvieren muss, ehe der Cut das Feld trennt. Einen Punkt kann jedoch selbst Corona nicht ändern und zwar die Tatsache, dass das US-Major einmal mehr für die Alpenrepublik in einem wahren Desaster endet.

Topamateurin Emma Spitz gilt zwar als eines der größten Golftalente weltweit, ohne Spielpraxis erwischte es die junge Niederösterreicherin jedoch bereits zum Auftakt am Jackrabbit Course mit einer 75 (+4) sehr unangenehm. Christine Wolf, die zum zweiten Mal bei einer US Open am Start steht, musste an selber Wirkungsstätte überhaupt gleich die 77 (+6) notieren. Beide heimischen Ladies starten somit bereits mit einem unangenehmen Rucksack in den zweiten Spieltag und dieser entwickelt sich dann am Cypress Creek Course zu einem wahren Alptraum in rot-weiß-rot.

Wie schon am ersten Spieltag findet sich Emma bei noch durchaus moderaten Windverhältnissen nach verpasstem Up & Down mit einem anfänglichen Bogey alles andere als gut zurecht und entfernt sich so gleich nach nur einer gespielten Bahn noch weiter von der Cutlinie. Christine Wolf hingegen beginnt die zweite Runde mit Pars auf der 10 und der 11 sehr sicher, schlittert allerdings danach am Par 3 der 12 sogar in ein Triplebogey, was die Cutbemühungen klarerweise heftig torpediert.

Das Unheil nimmt seinen Lauf

Emma hingegen gelingt am ersten Par 5 auch das erste Birdie, womit sie sich wieder klar bis an die gezogene Linie heranpirscht. Lange hält das positive Gefühl jedoch nicht, da ein Doppelbogey gleich danach wieder viele Ränge kostet. Auch ihre Landsfrau bekommt nach dem wilden Faux-pas am Par 3 zu dieser Zeit kaum mehr einen Fuß auf den Boden und tritt sich auf der 14 rasch einen weiteren Fehler ein. Auf der 17 kann Österreichs Nachwuchsjuwel dann eine weitere Doublette nicht verhindern und da sich danach auch auf der 18 nur ein Bogey ausgeht, ist der Cut bereits früh nur noch theoretischer Natur.

Auch auf den Frontnine scheint trotz ihres zweiten Birdies auf der 3 zunächst keine Besserung in Sicht, wie weitere Fehler zuvor auf der 1 und der 2 unterstreichen. Christine Wolf schafft es zwar einige Zeit sich weitere Probleme vom Leib zu halten, ab der 2 nimmt die Fehlerquote aber wieder deutlich zu. Mit keinerlei Chance mehr irgendwas beim Major zu retten, fallen die Bogeys bei beiden auf den letzten Löchern kaum mehr zusätzlich ins Gewicht. Am Ende steht Emma nur mit einer 77 (+6) und Rang 129 beim Recording, Chrissie muss gar eine 80 (+9) verdauen, was nur für Platz 149 reicht. Hinako Shibuno (JPN) führt bei gesamt 7 unter Par das Feld an.

Das Warten geht weiter

Bald kann man bei Österreichs Damen-Major Bilanz schon “Tausendmal probiert, tausendmal ist nix passiert” als Leitspruch nehmen, denn lediglich Natascha Fink stemmte im Jahr 2004 bei den Women’s British Open einen Cut. Bis zu diesem und seit diesem Zeitpunkt beißen sich regelmäßig Österreichs Damen bei Majors die Zähne aus. Von Tina Schneeberger über Eva Steinberger bis Nicole Gergely, Steffi Michl und Sarah Schober haben es bereits etliche Ladies versucht – jedesmal vergeblich.

Die US Women’s Open nehmen dabei in der Historie der Alpenrepublik überhaupt eine Stellung ein, die man am liebsten eigentlich vergessen möchte. So unglaublich es auch klingt, aber Emma Spitz ist in diesem Jahr mit einem Gesamtscore von 10 über Par sogar Österreichs mit Abstand beste beim US Major, denn bislang war Natascha Fink mit +13 dem Cut noch am Nähesten, was wirklich eine mehr als deutliche Sprache spricht.

Gerade dieses Major wäre sichtlich eigentlich etwas für die Amateurinnen gewesen, denn gleich sechs an der Zahl konnten in Houston die Cuthürde überspringen, Emma allerdings konnte zu keiner Zeit wirklich mitreden, wie sieben Schläge Rückstand eindrucksvoll belegen. Die Zeit der jungen Niederösterreicherin wird aber mit Sicherheit noch kommen und mit etwas mehr Spielpraxis im Vorfeld, könnte gerade sie es sein, die in naher Zukunft den so hartnäckigen Österreich-Fluch bei US Women’s Open durchbricht.

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Noch nichts verloren

US WOMEN’S OPEN – 1. RUNDE: Zwar rangieren nach der Auftaktrunde sowohl Emma Spitz (Am) als auch Christine Wolf hinter der prognostizierten Cutmarke, mit etwas besseren zweiten Runden hätten beide aber im Champions GC von Houston das Wochenende noch in Reichweite.

Mit Majorehren beenden Christine Wolf und Amateurin Emma Spitz stilvoll ihr Golfjahr 2020. Die US Women’s Open wurde coronabedingt in den Dezember verlegt. Der Austragungsort in Houston sollte jedoch nicht nur der NASA sondern auch den besten Golfdamen der Welt mehr Wettersicherheit bieten. Das Besondere des Turnierformats ist, dass im Champions Golf Course von Houston sowohl am Cypress- als auch am Jackrabbit-Course gespielt wird. Beide Kurse werden jedoch als nicht allzu selektiv beschrieben und werden eher das Hauptaugenmerk aufs Putten richten.

Beide Österreicherinnen hoffen zumindest auf das Erreichen des Wochenendes, was bislang noch keiner Golferin aus der Alpenrepublik vergönnt war. Wolf qualifizierte sich bereits einmal, vor 9 Jahren als Amateurin für die US Women’s Open. Für Emma ist es auch schon das zweite Major nach der Women’s British Open im Vorjahr, wo allerdings ebenfalls nach zwei Runden Endstation war. Das größte Manko für Österreichs Topamateurin dürfte die fehlende Turnierpraxis sein, während Wolf wenigstens in den letzten Wochen fleißig spielen durfte.

Wie es der Zufall will spielen die beiden heimischen Girls an den ersten Tagen sogar miteinander im Flight. Zunächst wartet am Donnerstag der Jackrabbit Course auf das rot-weiß-rote Duo. Denkbar zäh gelingt beiden eben dort der Start, denn sowohl die Tirolerin als auch Österreichs Nachwuchsjuwel treten sich am anfänglichen Par 5 ein Bogey ein. Chrissie hat auch danach mit Problemen zu kämpfen und rutscht schon auf der 3 mit dem nächsten Bogey noch weiter zurück. Nachdem sich dann auf der 5 sogar nur ein Doppelbogey ausgeht, rückt der erste Major-Cut für Österreichs Olympionikin schon nach nur wenigen Löchern in sehr weite Ferne. Zumindest darf sie sich auf der 6 auch über das erste Birdie freuen.

Zu fehleranfälliges langes Spiel

Bei Emma hingegen läuft es nach dem anfänglichen Fehler deutlich besser, wenngleich sie nach wie vor etwas mit der Genauigkeit hadert, denn die Niederösterreicherin stabilisiert ihr Spiel und darf sich auf der 6 dann mit dem ersten Birdie auch über den scoretechnischen Ausgleich freuen. Beide allerdings hängen sofort an ihre ersten Erfolgserlebnisse am Par 3 der 7 auch wieder einen Fehler an. Die Probleme im langen Spiel machen Emma auch auf den nächsten Löchern das Leben schwer, denn mit weiteren Problemen im langen Spiel tritt sie sich auch auf der 8 und am Par 5 der 9 Fehler ein, womit sie sogar den unschönen Triplepack auf der Scorecard vermerken muss.

Richtig lange kann auch Christine Wolf ihr Spiel nicht stabilisieren. Generell streut sie von Tee bis Grün deutlich zu viel, was sich am Par 3 der 11 ein weiteres Mal rächt. Viel besser sieht die Statistik auch bei Emma Spitz (Am) nicht wirklich aus, wenngleich die Amateurin zumindest bei den Grüntreffern etwas die Nase vor ihrer Landsfrau hat und so einen weiteren Fehler auf der 12 rasch auf der 13 wieder auskontern kann. Bereits auf der 15 rutscht sie kurz danach jedoch erneut zurück. Auch bei Chrissie Wolf endet eine recht stabile Phase auf den Backnine kurz vor Schluss auf der 17 mit ihrem bereits achten Schlagverlust am Donnerstag.

Schlussendlich steht Emma Spitz (Am) zum Auftakt mit einer 75 (+4) und Rang 89 und Christine Wolf mit einer 77 (+6) und Rang 124 wieder beim Recording. Damit positionieren sich beide heimischen Damen hinter der prognostizierten Cutmarke, haben mit etwas besseren Runden am Cypress Creek Course am Freitag aber durchaus noch die Chance das Wochenende zu erreichen. Es wäre für Österreich der erste Cut bei einem Damen Major seit Natascha Fink bei den Women’s British Open im Jahr 2004.

Am Freitag werden in Houston ziemlich stürmische Verhältnisse befürchtet, womit ein genaueres langes Spiel noch wichtiger werden wird. Mit erneut nur drei getroffenen Fairways von Emma oder nur sieben getroffenen Grüns von Chrissie, wird die “Operation: Cut” wohl nur sehr schwer noch positiv zu erledigen sein. Nach der Auftaktrunde hat die US-Amerikanerin Amy Olson nach einer 67 (-4) die alleinige Führungsrolle inne.

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Tiefrotes Alps-Comeback

GÖSSER OPEN – 1. RUNDE: Die Alps Tour feiert nach der monatelangen Corona-Zwangspause im GC Erzherzog-Johann von Maria Lankowitz ein knallrotes Comeback. Mit Lukas Nemecz und Uli Weinhandl mischen auch zwei Österreicher beim Birdiewettschießen in der Steiermark voll mit. Am Freitag gesellen sich dann auch noch Maximilian Steinlechner (Am) und Alexander Kopp ins Spitzenfeld mit dazu.

Mit all ihren ehemaligen Gösser-Champions aus der Steiermark, Lukas Nemecz, Timon Baltl, Martin Wiegele und Jürgen Maurer, geht es in Maria Lankowitz in die Fortsetzung der Alps Tour-Saison. Das traditionsreichste Profiturnier Österreichs, das aufgrund der Corona-Pandemie vom Mai in den August verschoben wurde, wartet heuer mit dem buntesten Feld der Geschichte auf.

Mit Barry Lane, der allerdings wegen einer Altverletzung noch vor dem ersten Schlag zurückziehen muss, Markus Brier und Claude Grenier beteiligt sich die Staysure Tour inoffiziell am Birdiewettlauf im GC Erzherzog Johann. Sogar Sarah Schober und Zukunftshoffnung Emma Spitz bekommen die so dringend benötigte Turnierpraxis. Von Donnerstag bis Samstag geht es über 3 Runden um 40.000 Euro Preisgeld.

Update vom 14.8.2020

Amateur Maximilian Lechner lässt sein Talent zum Auftakt nicht nur ab und zu aufblitzen, sondern legt einen ganz starken Start ins Turnier hin. Selbst die Gewitterunterbrechung, die ihn zu einer geteilten ersten Runde zwingt, beeindruckt ihn kaum, denn am Ende steht er mit einer 65 (-7) wieder im Clubhaus und schließt so noch zu Lukas Nemecz und Uli Weinhandl auf.

Alexander Kopp bastelt wie seine Kollegen auch an zwei Tagen an den ersten 18 Löchern, bewältigt die leicht unangenehme Situation aber bestens, denn mit einer 66 (-6) macht er so gut wie nichts falsch und geht so aus sehr vielversprechender Position in die Freitagsrunde.

Lukas Lipold schleppt bei 30 Grad einen eiskalten Putter mit herum, richtet sein Score jedoch mit perfekter Par 5-Bilanz und fehlerlosem Spiel. Die Gewitterunterbrechung macht ihm dann einen Strich durch ein planmäßiges Ende, was sich aber im Nachhinein betrachtet als nicht weiter schlimm herausstellt, denn am Freitag findet er bei der Fortsetzung noch weitere Birdies und marschiert so mit der 67 (-5) ins Ziel, womit er sich eine durchwegs sehenswerte Ausgangslage auflegt.

Markus Habeler muss ebenfalls sowohl am Donnerstag als auch am Freitag an der ersten Runde basteln, zeigt sich davon aber unbeeindruckt, denn der Neudörfler drückt spürbar aufs Birdietempo und steht schließlich nach einer sehenswerten Auftaktrunde mit der 65 (-5) wieder im Ziel.

Am Nachmittag lässt der “Generationenflight” mit Markus Brier und Emma Spitz seine Klasse aufblitzen: Brier zweiputtet an der 1 zum lockeren Birdie, Emma tut es ihm nach perfektem Chip und Putt gleich. Österreichs bester Senior legt bis zur Halbzeit drei weitere Birdies nach, während unsere UCLA-Studentin bis zum Turn nur noch einen weiteren Schlag gutmachen kann.

Wegen des Gewitters müssen die beiden ihre Runden am Freitag zu Ende spielen und erledigen die Aufgabe durchaus sehenswert, denn während “Maudi” sogar noch eine 67 (-5) zum Recording bringt, marschiert Emma mit einer 69 (-3) über die Ziellinie und bringt sich so in Sachen Cut ebenfalls in Stellung.

Timon Baltl steht nach seinem gesplitteten Auftritt ebenfalls mit einer 69 (-3) wieder im Clubhaus, womit auch er sich klar auf Cutkurs befindet. Felix Schulz notiert am ersten Tag die 70 (-2) und rangiert damit genau an der prognostizierten Linie.

Vom 13.8.2020

Lukas Nemecz muss sich lange Zeit in Geduld üben, ein Birdiedoppelschlag pusht ihn dann aber doch recht deutlich nach vor. Nach dem Turn kommt er so richtig ins Rollen und erhöht den Birdietakt doch deutlich. Auf der 13 geht sich sogar ein Sandy-Birdie aus, womit er sich endgültig im Spitzenfeld festsetzt. Insgesamt findet er allein nahc dem Turn sechs Birdies bei nur einem einzigen Fehler und steht so am Ende mit der 65 (-7) beim Recording, was ihn als derzeit 3. als einen der ersten Verfolger von Jordi Garcia Del Moral – der Spanier schrammt mit einer 60 (-12) nur hauchdünn an einer 59 vorbei und stellt damit auch einen neuen Platzrekord auf – einreiht.

“Entscheidend für einen guten Score sind für mich hier immer die Risk & Reward Löcher von der 10 bis zur 13 und dort sind mir heute gleich drei Birdies gelungen, was auch meine Runde so richtig auf Touren gebracht hat. Das Bogey auf der 14 war ein Flüchtigkeitsfehler nach weggehooktem Drive. Gleich danach hab ich aber auf der 15 und der 16 geschenkt hingeschossen und zum Abschluss noch auf der 18 aus sechs Metern den Putt gelocht. -7 ist hier immer ein guter Score, denn mit drei Runden bei -7 hat man hier immer noch gewonnen”, fasst Lukas Nemecz seine starke erste Runde zusammen.

Uli Weinhandl spielt sich auf den Backnine in einen wahren Flow und findet auf der hinteren Platzhälfte bereits vier rote Einträge. Die Birdieflut setzt sich auch auf der vorderen Platzhälfte weiter fort, denn mit den nächsten Erfolgserlebnissen behauptet er sich klar im Spitzenfeld. Trotz eines leicht verzogenen Drives kann er auf der 9 das Grün mit dem Holz attackieren, der Birdieputt will aber nicht mehr fallen. Mit der 65 (-7) geht er aber wie sein Landsmann als derzeit 3. in perfekter Lauerstellung in den Freitag.

Nach der Runde meint der Burgenländer: “Es gibt vielleicht drei Runden im Jahr, in denen das lange Spiel perfekt funktioniert – und heute war so ein Tag. Es wäre sogar noch mehr möglich gewesen wenn noch der eine oder andere Putt gefallen wäre, aber mit einer 65er Runde zum Start darf man nicht unzufrieden sein.”

Amateure zeigen auf

Amateur Christoph Bleier legt los wie von der Tarantel gestochen, denn mit Eagle-Birdie liegt er sofort im tiefroten Bereich. Zwar schleicht sich danach auch der Fehlerteufel ein, er steuert aber rechtzeitig gegen und bleibt so der Spitzengruppe erhalten. Nachdem er die Runde dann mit zwei Birdies beendet geht sich sogar die 67 (-5) aus, die ihm als derzeit 12. eine richtig gute Ausgangsbasis verschafft.

Mit Niklas Regner beweist noch ein weiterer Amateur schon auf den Frontnine seine Topform, denn nach vier Birdies bei nur einem Bogey mischt er weit vorne mit. Das aggressive Spiel fordert auf der 13 fast seinen Tribut, Niklas spielt nach einem Drive ins H2O aber seinen Ball aus dem Wasser und kratzt so noch ein sehenswertes Par. Am Ende steht er mit der 69 (-3) im Ziel, womit er als derzeit 20. einen durchaus sehenswerten Start hinlegt.

Alexander Ferlin (Am) und Christoph Kuttnig (Am) dürfen sich ebenfalls über einen durchwegs gelungenen Start ins Turnier freuen. Die Amateur marschieren beide zu 69 er(-3) Runden und legen sich damit eine gesunde Basis in Sachen Cut. Auch Jürgen Maurer marschiert schlussendlich mit diesem Ergebnis ins Clubhaus und wahrt so die Chance auf ein achtbares Ergebnis.

Martin Wiegele und Michael Ludwig müssen sich zum Auftakt mit einer zartrosa 71 (-1) zufrieden zeigen. H.P. Bacher tritt sich sogar eine 75 (+3) ein. Gerold Folk findet überhaupt keinen Rhythmus und muss sogar mit der 79 (+7) leben.

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Alle abgehängt

AUDI CIRCUIT – MURHOF – FINAL: Oliver Rath hängt am Finaltag der Audi Circuit Pro-Am Series am Murhof mit einer 64 (-8) im Kampf um die Gesamtwertung die komplette Konkurrenz ab und triumphiert mit gleich vier Schlägen Vorsprung.

Noch einmal stehen im Rahmen des Audi Circuit Pro-Am 18 Bahnen auf dem Programm, ehe neben dem vierten und letzten Tagessieger auch der Gesamtsieger feststehen wird. Die besten Karten hierbei hat vor dem finalen Freitag Christine Wolf, denn Österreichs Top-Proette startet mit einem Schlag Vorsprung auf Oliver Rath und mit zwei auf Lukas Nemecz und Daniel Hebenstreit in die letzte Umrundung.

Am Freitag allerdings findet die Tirolerin dann nicht so richtig den Powerbutton in ihrem Spiel, denn sie muss vor allem auf den Frontnine mit nur zwei Birdies aber gleich vier Bogeys doch Federn lassen. Zwar dreht sie nach dem Turn ihr Score noch zu einer 70 (-2), was am Ende nur für Rang 19 reicht. Auch in der Gesamtwertung ist die Runde mit 2 unter Par zu wenig um triumphieren zu können, denn sie wird schlussendlich sogar noch bis auf Rang 4 zurückgereicht.

Guter Rath ist teuer

Den Sieg schnappt sich Oliver Rath mit einer 64 (-8) und bei gesamt 24 unter Par doch ziemlich überlegen, denn er bringt einen Respektabstand von gleich vier Schlägen zwischen sich und Lukas Nemecz sowie Daniel Hebenstreit (beide am Freitag mit einer 67). Auch in der Tageswertung darf sich Oliver Rath beglückwünschen lassen, denn den Platz an der Sonne teilt er sich nach der 64 mit Topamateur Niklas Regner.

“Mit einem Tagessieg den Audi Circuit zu gewinnen ist einfach großartig, darüber freue ich mir wirklich sehr”, so Rath, der für den Tagessieg und den Gesamtsieg die stolze Summe von 8.625 Euro einfährt. “Ich habe einen Superstart erwischt und gleich ein paar längere Putts gelocht, das hat natürlich sehr geholfen. Die heutige Runde hat mir so richtig Spaß gemacht.”

Foto: GEPA-pictures/Audi Circuit

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Auf Biegen und Brechen

NATIONALE OFFENE MEISTERSCHAFTEN – FINAL: Bernd Wiesberger hat in einem Zweikampf auf Biegen und Brechen gegen Matthias Schwab am Ende knapp das bessere Ende für sich und holt sich im GC Zell am See-Kaprun-Saalbach-Hinterglemm den Titel der Nationalen Offenen Meisterschaften. Niklas Regner (Am) darf sich über dien Staatsmeistertitel freuen. Edelamateurin Emma Spitz krallt sich gleich beide Trophäen.

Mit Bernd Wiesberger und Matthias Schwab wussten gleich beide Top-Promis im Feld von Beginn an voll zu überzeugen und setzten sich vom ersten Tag weg ganz vorne fest. Dabei verwies zum Auftakt noch Amateur Niklas Regner die beiden international erfahrenen Professionals knapp auf die Plätze, ehe am Freitag Matthias Schwab zurückschlug und sich an die Spitze setzte.

Bernd Wiesberger lauerte an den ersten beiden Tagen immer in guter Verfolgerposition und drückte dann am Moving Day spürbar aufs Tempo, was die Nummer 26 der Welt auch vor den letzten 18 Bahnen mit zwei Schlägen Vorsprung die Führungsrolle einbrachte.

Im Finalflight mit Matthias Schwab und Amateur Maximilian Lechner, der am Samstag mit einer 63 (-9) bis auf Rang 3 nach vor marschierte, entwickelt sich am Sonntag dann zwischen den beiden Top-Professionals regelrecht ein Kampf auf Biegen und Brechen, denn beide zeigen, dass für sie am Ende eigentlich nur der Titel zählt.

Matthias Schwab startet zwar sehr verhalten mit einem Par 5 Bogey, verfällt dann aber regelrecht in ein Birdiefieber, denn lediglich auf der 5 muss er ein Par notieren, bis zur 10 wandern ansonsten nur Birdies auf die Scorecard. Derart stark fängt er Bernd Wiesberger recht rasch ein, ehe dieser dann doch langsam aber sicher das Tempo verschärft. Während bei Matthias Schwab auf den Backnine die Birdieflut langsam abebbt, notiert Bernd unter anderem bereits sein zweites Eagle und bringt so wieder etwas Abstand zwischen sich und seinen hartnäckigen Kontrahenten.

Am Ende steht Matthias Schwab zwar mit einer 63 (-9) beim Recording, da Bernd Wiesberger aber eine 64 (-8) ins Ziel bringt, muss er dem Burgenländer schließlich knapp mit einem Schlag Rückstand zum Titel gratulieren. Niklas Regner schnappt sich nach einer 63er (-9) Schlussrunde und bei gesamt 21 unter Par den Titel des Staatsmeisters.

“Es war eine richtig enge Geschichte zwischen mir und Matthias. Wir haben beide sehr gutes Golf gespielt. Aus meiner Sicht ist die Entscheidung heute auf den Löchern 12 und 13 gefallen, da ich dort das Momentum wieder auf meine Seite drehen konnte. Ich bin in dieses Turnier vielleicht etwas entspannter gegangen, als in Turniere der PGA Tour und das versuche ich für die nächsten Wochen beizubehalten”, so Bernd Wiesberger direkt nach seinem Sieg.

Auch Matthias Schwab zeigt sich mit seiner Leistung klarerweise sehr zufrieden: “Meine Leistung war richtig gut. Vor allem die erste und die vierte Runde waren einwandrei. Am Ende fehlt mir zwar ein Schlag auf den Sieg, aber ich kann mir wirklich nichts vorwerfen. Es war eine super Woche und ein super Turnier für mich. Nach ein paar Monaten Pause war es super wieder zu sehen, wie man in Drucksituationen reagiert und dass sich das Training in der freien Zeit offenbar ausgezahlt hat.”

Spitz einfach Spitze

Bei den Damen weiß die gesamte Woche über Amateurin Emma Spitz voll zu überzeugen. Österreichs Nachwuchsjuwel knallt an den ersten drei Tagen Runden von 65 (-7) und zweimal 68 (-4) Schlägen auf den Rasen und gibt damit vor den letzten 18 Bahnen mit drei Schlägen Vorsprung auf Top-Proette Christine Wolf den Ton an.

Am Finaltag läuft dann bei der US-College Spielerin zwar nicht mehr soviel wie an den ersten drei Spieltagen zusammen, da aber auch Chrissie Wolf mit einer 74 (+2) nicht ihren besten Tag erwischt, krallt sich die junge Niederösterreicherin trotz der 73 (+1) bei gesamt 15 unter Par neben dem Titel der Nationalen Offenen Meisterschaften auch überlegen den Staatsmeistertitel. Chrissie Wolf teilt sich bei 10 unter Par Rang 2 mit Sarah Schober, die die Tirolerin am Sonntag mit einer 68 (-4) noch einholt.

Nach der Runde meint die strahlende Siegerin: “Ich bin unglaublich stolz. Dieser Erfolg zeigt mir, dass sich das harte Training lohnt, dass ich an den richtigen Dingen arbeite und dass ich am richtigen Weg bin. Es war eine tolle Herausforderung hier mit Chrissi und Sarah und ich konnte mir von ihnen auch noch ein wenig abschauen. Dass ich gewonnen habe ist natürlich die Krönung.”

Was vor allem in dieser Woche ins Auge sticht ist die unglaubliche Lücke die zwischen Emma Spitz, Christine Wolf und Sarah Schober im Gegensatz zum restlichen Feld klafft. Einzig diese drei Spielerinnen beenden das Turnier im roten Bereich – und das deutlich. Die nächstbeste Spielerin rangiert beim Gesamtscore von Even Par, ehe eine nächste Kluft aufgeht, denn erst bei +4 folgt die nächste Akteurin.

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Führungswechsel

NATIONALE OFFENE MEISTERSCHAFTEN – 3. RUNDE: Bernd Wiesberger zieht am Moving Day im GC Zell am See-Kaprun-Saalbach-Hinterglemm das Tempo an und stürmt mit einer 62 bis an die Spitze. Bei den Damen diktiert nach wie vor Toptalent Emma Spitze das Geschehen.

Zum Auftakt wussten mit Bernd Wiesberger und Matthias Schwab beide Top-Promis im Feld durchaus zu überzeugen und brachten mit 64er (-8) Runden gleich einmal knallrote Scores zum Recording. Lediglich Amateur Niklas Regner überflügelte die beiden noch und krallte sich mit einer 63 (-9) die frühe Führungsrolle. Am Freitag zog dann Matthias Schwab aber am jungen Amateur vorbei und bildet schließlich mit Regner und Bernd Wiesberger am Samstag den Finalflight.

Dort spielt sich Österreichs Nummer 1 Bernd Wiesberger dann vor allem nach dem Turn in einen wahren Rausch, denn der Burgenländer verewigt insgesamt gleich satte elf Birdies auf der Scorecard und verpasst lediglich wegen eines Par 5 Bogeys auf der 13 eine komplett fehlerlose Runde. Die fantastische 62 (-10) reicht aber dennoch um bei gesamt 20 unter Par die Führung zu übernehmen. Zwei Schläge dahinter rangiert Matthias Schwab, der am Moving Day die 67 (-5) zu Papier bringt. Nach der ganz starken 63 (-9) mischt auch Amateur Maximilian Lechner bei gesamt -17 noch ganz vorne mit.

“Auch wenn ich hier der Topfavorit bin, muss ich dennoch konzentriert spielen und gute Schläge machen. Das ist mir heute und am ersten Tag gelungen. Heute habe ich phasenweise sogar richtig gutes Golf gespielt, auch wenn mir noch nicht alles gelungen ist”, zeigt sich Bernd Wiesberger klarerweise mit seiner Leistung durchwegs zufrieden.

Beständigkeit in Person

Bei den Damen weiß weiterhin Amateurin Emma Spitz voll zu überzeugen. Österreichs Nachwuchsjuwel startete das Turnier mit einer ganz starken 65 (-7) und baute ihren Vorsprung am Freitag mit einer 68 (-4) sogar weiter aus. Auch am Moving Day zeigt sie ihre Beständigkeit und knallt eine weitere 68 (-4) aufs Tableau, womit sie bei gesamt 15 unter Par den Ton angibt. Mit drei Schlägen Rückstand lauert auf Rang 2 Top-Proette Christine Wolf (68). Sarah Schober (72) folgt mit Respektabstand auf Rang 3.

Nach der Runde meint Emma: “Ich liebe die Competition mit den Pros und wir haben ein echt gutes Match am Laufen. Natürlich will ich jetzt gerne gewinnen, aber ich versuche einfach mein Spiel durchzuziehen und am Ende wird morgen die Beste gewinnen.”

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Favoritenrolle unterstrichen

NATIONALE OFFENE MEISTERSCHAFT – 2. RUNDE: Matthias Schwab zeigt auch am zweiten Spieltag im GC Zell am See-Kaprun-Saalbach-Hinterglemm starkes Golf und wird vor dem Wochenende seiner Mitfavoritenrolle voll gerecht. Bei den Damen dominiert weiterhin Megatalent Emma Spitz das Geschehen.

Lediglich Amateur Niklas Regner stahl mit einer 63 (-9) den beiden Top-Promis im Feld – mit Bernd Wiesberger und Matthias Schwab können die Nationalen Offenen Meisterschaften mit dem prominentesten bisherigen Starterfeld aufwarten – zum Auftakt die Show. Am Freitag weiß Niklas Regner mit einer 69 (-3) dann zwar weiterhin voll zu überzeugen, Matthias Schwab zeigt ihm am Ende des Tages aber mit einem Schlag Vorsprung knapp nur die Rückleuchten.

Dabei verlaufen die Backnine nicht so wirklich nach dem Geschmack des Steirers, denn er findet zwar drei Birdies, muss aber auch zwei Schläge abgeben und kommt so nur im zartrosa Bereich auf den Frontnine an. Dort allerdings drückt er dann doch spürbar aufs Gas, denn mit fehlerfreiem Spiel sammelt er noch vier weitere rote Einträge auf und stürmt so mit einer 67 (-5) und bei gesamt 13 unter Par bis an die Spitze. Bernd Wiesberger rangiert vor dem Wochenende nach einer 70 (-2) mit drei Schlägen Rückstand auf Rang 4.

“Ich bin mit meiner heutigen Runde bei richtig schwierigen Bedingungen auf jeden Fall zufrieden. Es kommt für mich nicht überraschend, dass die Amateure so weit vorne sind. Ich habe mit Niklas in der Vorbereitung ein paar Mal gespielt und da hat er schon gezeigt, was er kann. Hoffentlich kann er diesen Level halten”, lobt Matthias Schwab nach der Runde vor allem seinen morgigen Flightpartner in der finalen Gruppe.

Führung behauptet

Bei den Damen zeige einmal mehr Amateurin Emma Spitz ihr unglaubliches Potenzial, denn mit einer 65 (-7) setzte sie sich vor Chrissie Wolf (67) und Sarah Schober (69) an die Spitze. Am Freitag baut die junge Niederösterreicherin ihr Score dann sogar noch weiter aus und bringt nach einer 68 (-4) bereits drei Schläge Abstand zwischen sich und Christine Wolf (69). Nach wie vor rangiert Sarah Schober nach der bereits zweiten 69 (-3) auf Rang 3.

Nach der Runde meint Emma: “Ich bin heute gut gestartet und konnte auf der ersten Hälfte alle Par 5 unter Par spielen. Auf den zweiten neun Löchern war es sehr nass, da habe ich versucht einfach die Fairways und Grüns zu treffen um möglichst keine Schläge abgeben zu müssen. Ich versuche weiterhin einfach mein Spiel zu spielen und nicht darauf zu schauen, was die anderen machen.”

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Amateure vorne weg

NATIONALE OFFENE MEISTERSCHAFTEN – 1. RUNDE: Amateur Niklas Regner packt zum Auftakt im GC Zell am See-Kaprun-Saalbach-Hinterglemm eine fantastische 63 aus und stürmt so an die Spitze. Bernd Wiesberger und Matthias Schwab lauern mit nur einem Schlag Rückstand knapp dahinter. Emma Spitz (Am) dominiert einmal das Damenfeld.

Der Corona-Krise “sei Dank” können die Nationalen Offenen Meisterschaften heuer mit einem prominenten Starterfeld wie eigentlich überhaupt noch nie aufwarten. Allen voran Bernd Wiesberger – seines Zeichens Nummer 26 der Welt – und Matthias Schwab führen ein bombenstarkes rot-weiß-rotes Golfaufgebot im GC Zell am See-Kaprun-Saalbach-Hinterglemm an.

Beide Top-Promis wissen dann zum Auftakt auch voll zu überzeugen, denn mit 64er (-8) Runden, wobei Schwab sogar fehlerlos bleibt und Wiesberger lediglich am Par 4 der 2 mit einem Doppelbogey Schläge abgeben muss, legen sie einen mehr als sehenswerten Auftakt hin und mischen damit klarerweise in der genau richtigen Leaderboardregion mit.

Lediglich einer kann die beiden noch vom Platz an der Sonne verdrängen. Amateur Niklas Regner zaubert eine traumhafte 63 (-9) auf die Scorecard. Lediglich das Par 3 der 16 verhagelt dem Liezener noch ein zweistelliges Minusergebnis und eine komplett fehlerlose Auftaktrunde.

“Ich war von Anfang richtig gut drin. Bis auf eine falsche Schlägerwahl war heute nichts Schlechtes dabei. Ich habe von Anfang an aggressic gespielt und konnte das auch so durchziehen, vor allem beim Putten ist mir heute sehr viel aufgegangen”, so Regner nach der Runde.

Immer wieder Emma

Amateurin Emma Spitz ist einmal mehr eine Klasse für sich. Erst vor wenigen Wochen zauberte die junge Niederösterreicherin beim Audi Circuit im GC Schloss Ebreichsdorf eine 64 (-8) aufs Tableau und sicherte sich mit ihrer bislang tiefsten Par 72 Runde der noch jungen Karriere den Tagessieg beim Pro-Am.

Die beeindruckende Form nimmt Österreichs gößte Zukunftshoffnung im Damengolf auch sichtlich nach Salzburg mit, denn zum Auftakt legt sie mit einer 65 (-7) eine richtig heiße Sohle aufs Fairway und führt damit das Damenfeld an. Mit zwei Schlägen Rückstand lauert Top-Proette Christine Wolf auf Rang 2. Nach einer 69 (-3) mischt auch Sarah Schober ganz vorne mit.

“Ich war am Anfang ein bisschen nervös, aber das gehört dazu. Ich bin langsam gestartet aber nach 5 bis 6 Löchern bin ich gut ins Spiel gekommen. Mein Trainingsfokus lag in den letzten Wochen vor allem am Putten und das hat heute sehr gut funktioniert. Insgesamt habe ich wenige Fehler gemacht und daher bin ich sehr zufrieden”, fasst Emma Spitz ihre Auftaktrunde zusammen.

>> Leaderboard Nationale Offene Meisterschaft

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Fehlerlose Vorstellung

AUDI CIRCUIT – DONNERSKIRCHEN: Lukas Lipold präsentiert sich beim zweiten der vier Turniere umfassenden Audi Circuit Pro-Am Serie in absoluter Birdielaune und krallt sich mit einer fehlerlosen 64 (-8) überlegen den Tagessieg.

Lukas Lipold gibt im GC Donnerskirchen nahezu von Beginn an Vollgas. Zwar verpasst er am kurzen Par 4 der 1 noch das Birdie, holt dieses aber am Par 5 der 2 prompt nach und setzt nach einer kurzen schöpferischen Pause zu einem unwiderstehlichen Birdierun an. Von der 5 bis zur 10 notiert der Salzburger satte sechs rote Einträge in Folge und zieht damit in Windeseile bis an die Spitze des Leaderboards nach vor.

Zwar muss er sich danach etwas in Geduld üben, die 18 beschert ihm dann aber noch einen abschließenden Schlaggewinn, womit die fehlerlose 64 (-8) endgültig in trockenen Tüchern ist. Lukas Lipold sichert sich damit auch überlegen den Tagessieg und streift den Siegerscheck in Höhe von 2.200 Euro ein. Auch in der Gesamtwertung macht er damit einen sehenswerten Sprung auf Rang 3 nach vor.

“Ich hab mich von der 5 weg in einen richtigen Lauf gespielt. Ich hatte das Gefühl, dass ich einfach nichts falschen machen kann zu dieser Zeit. Ich habe die Bälle zu den Fahnen hingeschossen und die Birdiechancen auch verwertet, die ich mir erarbeitet habe. Auf den zweiten Neun waren noch weitere Möglichkeiten da um noch tiefer zu scoren, aber da sind einige Putts nicht mehr gefallen. In Ebreichsdorf bin ich letzte Woche nicht vom Fleck gekommen, umso glücklicher bin ich, dass es heute so gut geklappt hat”, so der 26-jährige nach der Runde.

Megatalent Emma Spitz, die in Ebreichsdorf noch die tiefste aller Runden aufs Tableau zauberte, agiert auch im Burgenland wieder richtig stark und teilt sich mit der 68 (-4) Rang 2 mit Chrissie Wolf, Oliver Rath, Daniel Hebenstreit, Martin Wiegele, Sarah Schober und Ralph Leitner. Zum Abschluss der Serie stehen nun noch zwei Turniere im GC Murhof auf dem Programm. Neben der Gesamtwertung, die Christine Wolf derzeit bei gesamt 11 unter Par mit zwei Schlägen Vorsprung auf Oliver Rath anführt, wird es erneut auch zwei Tagessieger geben.

“Es hat etwas gedauert, bis ich so richtig in der Runde drin war. Auf den zweiten Neun ist es dann mit dem Score von fünf unter Par viel besser gelaufen”, bilanziert Chrissie Wolf, die auf der 15 sogar mit einem Kunstschuss aus 126 Metern zum Eagle lochte. “Ich hab das Fairway gar nicht getroffen, aber der Schlag mit dem 8er Eisen war perfekt.”

Foto: GEPA-pictures/Audi Circuit

>> Leaderboard Audi Circuit – Donnerskirchen

>> Leaderboard Audi Circuit – Gesamtwertung

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