Schlagwort: european tour

Graeme Storm

Mit Extraschicht

SOUTH AFRICAN OPEN – FINAL: Graeme Storm (ENG) setzt sich im Glendower GC in einem wahren Finalkrimi erst am dritten Extraloch gegen Rory McIlroy (NIR) durch und schnappt sich in Südafrika den Sieg.

Graeme Storm läutet sein Jahr 2017 perfekt ein. Der Engländer, der schon zu Beginn der neuen Saison mit einem 4. Platz bei den Alfred Dunhill Championship aufhorchen ließ, präsentiert sich in dieser Woche von Beginn an hochkonzentriert und mischt vom ersten Spieltag an ganz vorne mit.

Die stärkste Leistung zeigt er mit Sicherheit am Freitag, wo er der Konkurrenz nach einer 63er (-9) Runde bis auf drei Schläge entwischt. Eben diesen Vorsprung verwaltet er dann auch am Moving Day und geht so mit einer komfortablen Führung in den Finaltag.

Wieder spannend

Rory McIlroyJust am Sonntag will dann aber nicht mehr alles so traumwandlerisch sicher funktionieren, was sich auch dadurch zeigt, dass McIlroy nach 16 Bahnen plötzlich um einen Schlag führt. Ein eingebunkerter Abschlag am Par 3, der 17 brummt dem Nordiren dann aber ein Bogey auf und beide marschieren bei gesamt 18 unter Par auf die letzte Bahn. Mit der 68 (-4) von McIlroy und der 71 (-1) von Storm muss am Ende ein Stechen die Entscheidung bringen.

Das Playoff entwickelt sich dann zu einem regelrechten Thriller. Zwar platziert Storm seine Abschläge fast durchgehend solide auf den Fairways, McIlroy zieht sich aber immer wieder spektakulär aus der Affäre. Nach zwei Extralöchern ist so immer noch keine Entscheidung gefallen.

Erst als zum bereits dritten Mal die 18 in Angriff genommen wird, bringt der Nordire seine Annäherung nicht am Grün unter und muss so Storm mit einem Par den Vortritt lassen. Wegen hartnäckiger Rückenschmerzen stand am Freitag Vormittag sogar bereits eine Aufgabe von McIlroy im Raum, ehe er sich doch entschloss sich über den Tag zu quälen. Angesichts dessen ist der 2. Platz mit Sicherheit zufriedenstellend für die ehemalige Nummer 1 der Welt.

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Dschungelkönig

ALFRED DUNHILL LINKS CHAMPIONSHIP – FINAL: Brandon Stone (RSA) fährt in seiner Heimat im Leopard Creek CC einen überzeugenden Sieg ein und schnappt sich in der tiefsten Wildnis den Titel des Dschungelkönigs.

2013, 2014 und 2016 konnte Charl Schwartzel (RSA) in Malelane sein Heimturnier bereits dreimal für sich entscheiden. Mit Startschuss der European Tour Saison 2017 gelingt diesmal aber nicht ein weiterer Sieg auf seiner Lieblingswiese. Der ehemalige Masters Champion findet am Finaltag keinen richtigen Rhythmus und muss sich nach der 74 (+2) mit Rang 4 zufrieden geben.

Der inoffizielle Titel des Dschungelkönigs – der Leopard Creek CC liegt eingebettet in die wildeste Flora und Faune Südafrikas – bleibt aber dennoch an der Südspitze des schwarzen Kontinents. Brandon Stone triumphiert in dieser Woche in beeindruckender Art und Weise.

Mit einer schier unglaublichen Birdiequote, Stone notiert stolze 24 Birdies und zwei Eagles, gelingen ihm Runden von 67 (-5), 66 (-6), 66 (-6) und 67 (-5) Schlägen, was ihm einen überlegenen Triumph bei gesamt 22 unter Par einbringt. Den ersten Verfolger Landsmann Richard Sterne (67) hängt er so um stolze sieben Schläge ab.

Angekommen

Auch Deutschlands European Tour Rookies lassen gleich beim ersten Turnier der Saison aufhorchen. Bernd Ritthammer etwa zeigt sich sehr solide und wird nach Auftritten von 72 (Par), zweimal 69 (-3) und der finalen 68 (-4) am Ende starker 11. Nur knapp dahinter reiht sich Sebastian Heisele ein. Nach Runden von 70 (-2), 72 (Par), 66 (-6) und 71 (-1) Schlägen wird er bei gesamt 9 unter Par geteilter 17.

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Mission accomplished

TOUR CHAMPIONSHIP – FINAL: Bernd Wiesberger schiebt sich mit einem 4. Rang in den Jumeirah Golf Estates noch unter die Top 10 des Race to Dubai und sichert dazu auch seinen Platz unter den besten 50 der Welt ab.

Laut eigener Aussage zählt der Earth Course in Dubai nicht wirklich zu Bernds Lieblingswiesen, viel zu merken ist davon aber in dieser Woche nicht. Der Oberwarter weiß sich beim Schlussturnier der diesjährigen European Tour Saison in einem absoluten Weltklassefeld durchaus zu behaupten und geht nach Runden von 70 (-2), 67 (-5) und 70 (-2) Schlägen mit nur vier Strokes Rückstand auf den Spitzenreiter sogar mit Siegchancen in den Finaltag.

Dort benötigt er dann eine kleine Anlaufphase um richtig warm zu werden. Nach vier Pars in Folge, die ihm bei generell guten Scores sogar einige Ränge kosten, biegt er mit einem Birdieviererpack auf die Überholspur ab und mischt plötzlich wieder klar im Titelrennen mit. Selbst ein Bogey auf der 9 – die zähe Bahn hängt Bernd in dieser Woche zusammengenommen gleich vier Schläge um – kann ihn nur kurzfristig bremsen, wie ein weiteres Birdie auf der 10 unterstreicht.

Aus dem Nichts

Vor allem seinem langen Spiel hat es der Burgenländer zu verdanken, dass es zu dieser Zeit fast reihenweise Birdiemöglichkeiten hagelt, wovon er auf der 14 und der 15 auch zwei weitere auszunützen weiß. Doch wie aus dem Nichts fabriziert Bernd auf der 16 plötzlich aus sechs Metern einen Vierputt zum Doppelbogey und muss sich damit endgültig von den Siegchancen verabschieden.

Richtig geschockt zeigt er sich vom schlimmen Fehler aber nicht und spielt die verbleibenden beiden Bahnen konzentriert zu Ende, wobei er auf der 18 sogar noch einmal eine Birdiechance hat, die er jedoch nicht mehr verwerten kann. Mit der 68 (-4) darf er sich beim großen Tourfinale aber immerhin mit Rang 4 über ein absolutes Spitzenresultat freuen.

Ziele erreicht

Wie wichtig die Topplatzierung in Dubai wirklich ist, zeigt sich in seinen Ranglistenplatzierungen. Bernd startete als 11. der Jahreswertung ins Turnier, knackt mit dem 4. Platz noch die Top 10 und teilt sich so als 9. auch noch die Bonuszahlung für die besten 10, was mit Sicherheit gutes Schmerzensgeld für den Vierputt auf der 16 darstellt.

Auch in der Weltrangliste darf der Oberwarter weiter mit den Megaevents im nächsten Jahr, wie z.B. dem US Masters in Augusta, planen, da er die Top 50 zumindestens bis zum Jahresende endgültig abgesichert hat.

Henrik StensonMatthew Fitzpatrick (ENG) überflügelt mit Birdie am Schlussloch noch Tyrrell Hatton (ENG) (68) um einen Schlag und schnappt sich in Dubai mit der 67 (-5) und bei gesamt 17 unter Par den Sieg der DP World Tour Championship. Henrik Stenson (SWE) wird mit der finalen 65 (-7) geteilter 8. und gewinnt damit zum zweiten Mal in seiner Karriere die Jahreswertung.

Verkehrte Saison

Bernd Wiesberger unterstreicht auch einmal mehr sein Standing auf der European Tour. Der Burgenländer gehört mittlerweile sicherlich zu den Topspielern der Tour, was sich vor allem durch seine Beständigkeit der letzten Jahre bemerkbar macht.

Heuer allerdings verlief die Saison aus seiner Sicht eher verkehrt. Normalerweise trumpft Österreichs Nummer 1 vor allem zu Beginn des Jahres, etwa beim Desert Swing, auf. Heuer kämpfte er durchaus mit einigen Schwierigkeiten, steigerte sich aber nach und nach und wusste im Finish zu überzeugen.

Dennoch ist noch nicht alles Gold was glänzt, denn just in der Qualifikationsphase für den Ryder Cup lief Bernd den Topergebnissen fast durchgehend hinterher. Kaum waren die Plätze vergeben, kletterten auch die Ergebnisse beim Oberwarter wieder in die Höhe.

“Es war wieder ein großartiges Jahr. Leider war es mir heuer nicht möglich ein Turnier zu gewinnen, aber mein Golf hat sich vor allem in den letzten Monaten wieder sehr entwickelt, was wirklich schön war zu sehen. In der Zukunft ist sicher noch einiges machbar”, blickt Bernd auf seine Saison zurück.

Auch bei seinen Fans will er sich zum Saisonende noch bedanken: “Ich möchte die Gelegenheit ergreifen und mich bei allen bedanken, die mich Tag ein Tag aus unterstützt haben und mir immer die Daumen gedrückt haben. Ich bin stolz die österreichische Fahne auf der European Tour hochhalten zu dürfen und freue mich schon auf die Saison 2017.”

Bereits nächste Woche wird der Burgenländer erneut die Golfschläger schwingen, wenn er im Zweiergespann mit Martin Wiegele im Rahmen des World Cup of Golf im Kingston Heath GC von Melbourne an den Start gehen wird.

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Bernd Wiesberger 2015

Ausgelassene Chancen

TOUR CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Bernd Wiesberger präsentiert sich in den Jumeirah Golf Estates auch am Moving Day in stabiler Form, hadert am Earth Course aber mit vielen liegengelassenen Chancen, was am Ende nicht mehr als die 70 zulässt.

Bernd Wiesberger zeigte sich an den ersten beiden Spieltagen in absoluter Spiellaune und hatte vor allem sein langes Spiel nahezu perfekt im Griff. Am Freitag etwa fand der Oberwarter auf seiner Runde gleich zwei Eagles, was ihn als 4. in vielversprechender Position ins Wochenende gehen lässt. Auch der Moving Day beginnt stabil, wenngleich er anders als am Vortag, die ersten beiden Bahnen noch nicht zu Birdies überreden kann.

Dies holt er aber postwendend nach. Nach starkem Eisen lässt er sich auf der 3 die Chance zum ersten roten Eintrag nicht nehmen und legt auf der anspruchsvollen 4 gleich das nächste Birdie drauf. Dann aber macht sich zum ersten Mal das Hauptproblem an einem an sich sehr guten Moving Day bemerkbar. Fast reihenweise legt er sich brauchbare Birdiemöglichkeiten auf, kann diese aber so gut wie nie verwerten, da gute Putts immer wieder über die Lochkanten kriechen.

In Lauerstellung

In Verlegenheit Bogeys zu notieren kommt der Burgenländer aber eigentlich so gut wie nie. Sogar auf der 9, die schwere Bahn brummte ihm an den ersten beiden Spieltagen zusammengenommen drei Schläge auf, scrambelt er sich zu einem wichtigen Par. Dennoch fehlt auch zu Beginn der Backnine der nötige Vortrieb um endgültig ganz nach vorne am Leaderboard stürmen zu können.

Erst am Par 3, der 13 belohnt sich Bernd nach einem weiteren lasergenauen Eisen mit seinem dritten Birdie, schlittert aber auf der 16 dann doch noch in seinen ersten und einzigen Schlagverlust, was ihn im Klassement wieder etwas zurückreicht. Zu allem Überfluss wassert dann auch noch der Drive auf der 18, Bernd bringt mit starkem 3er Holz aber immerhin seinen dritten Schlag am Grün unter und kann so noch das Par kratzen.

Schlussendlich steht er mit der 70 (-2) beim Recording, was ihm vor dem Finaltag als 8. aber immer noch eine gute Lauerstellung auflegt. Auf den Führenden Franzosen Victor Dubuisson, der sich mit der 64 (-8) an die Spitze spielt, fehlen ihm vier Schläge, was mit einer starken Schlussrunde noch aufzuholen scheint. Die Runde des Tages liefert Rafael Cabrera-Bello (ESP) ab, der mit der 63 (-9) bis auf Platz 5 nach vor marschiert.

Viel zu holen

Bernd Wiesberger startete als 11. im Race to Dubai ins Tour Finale und könnte mit einer Spitzenplatzierung noch die Top 10 der Order of Merit knacken. Auch im Hinblick auf die Absicherung der Top 50 der Weltrangliste wäre ein starkes Abschneiden enorm wichtig, da er derzeit als 46. nicht viel Puffer auf die magische Marke hat. Am Sonntag muss er dazu aber sicherlich mehrere Putts lochen und auch die Par 5 Bahnen besser ausnutzen. Am Moving Day konnte er keine einzige lange Bahn zu einem Birdie überreden, was gerade für den Longhitter sicherlich enttäuschend ist.

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Bernd Wiesberger 2016

End of the Race

TOUR CHAMPIONSHIP – VORSCHAU: Bernd Wiesberger will in den Jumeirah Golf Estates zum Saisonfinale der European Tour noch einmal alles aus sich herausholen und mit einem weiteren Spitzenresultat die Top 50 der Welt endgültig absichern.

Nach einer Woche Pause – Bernd verzichtete auf einen Start bei der Nedbank Golf Challenge in Südafrika – schwingt Österreichs Nummer 1 beim großen Finale der diesjährigen European Tour Saison wieder die Golfschläger. Zu seinen Lieblingsplätzen zählt der Earth Course in den Jumeirah Golf Estates aber nicht unbedingt.

“Die Golfdestination ist super, weil Dubai einfach ein würdiger Schauplatz für das Finale ist. Der Golfplatz als solches ist okay, wenn auch nicht wirklich meine Lieblingswiese. Das hat aber eher damit zu tun, dass das Design nicht allzu viel hergibt, es wäre strategisch etwas zu hinterfragen. Ich war aber immerhin in den letzten beiden Jahren in den Top 20, weiß also wo ich hin- bzw. nicht hinschießen sollte”, so Bernd über die Par 72 Anlage.

Top 50 absichern

Der Oberwarter nimmt das letzte Megaevent des Jahres als 11. im Race to Dubai in Angriff, hat damit also bei einem guten Ergebnis auch locker noch die Möglichkeit die Jahreswertung unter den besten 10 zu beenden. Im Kampf um die Top 50 der Welt wäre ein Topergebnis noch immens wichtig. Nach seiner spielfreien Woche rutschte der Burgenländer auf Rang 46 zurück, hat somit also nicht viel Spielraum um die magische Marke abzusichern.

Mit einem Spitzenresultat zum Abschluss könnte er sich ein wenig Luft verschaffen und so den verbleibenden Wochen im Jahr 2016 – Bernd startet unter anderem noch beim World Cup of Golf gemeinsam mit Martin Wiegele – etwas gelassener entgegenblicken. Beendet Österreichs Nummer 1 das Jahr unter den Top 50 hätte er automatisch die Qualifikation für die Megaturniere, wie z.B. das Masters in Augusta, bereits sicher.

Spannender Kampf um die Krone

Vier Spieler können sich in Dubai noch die Krone der Jahreswertung aufsetzen. Die schlechtesten Karten hierbei hat Titelverteidiger Rory McIlroy (NIR), der als 4. im Race to Dubai erneut gewinnen müsste um die Order of Merit wieder für sich zu entscheiden. Masters-Champion Danny Willett (ENG), Open-Champion Henrik Stenson (SWE) und der mit vier Saisonsiegen in Hochform agierende Schwede Alex Noren sind die weiteren drei Protagonisten, die noch um den Gesamtsieg rittern.

Bernd startet wie alle der 60 Teilnehmer am Donnerstag von der 1 aus ins mit 8 Millionen Dollar dotierte Turnier. Zum bereits dritten Mal in diesem Jahr marschiert er gemeinsam mit Lee Westwood (ENG) ab 08:50 MEZ über die Fairways.

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Juergen Maurer 2015

Schaut nicht gut aus

TOURSCHOOL 2nd STAGE – 3. RUNDE: Österreichs Tourschüler kommen auch am dritten Spieltag nicht in die Gänge und müssen am Finaltag schon Traumrunden auspacken um doch noch den Aufstieg in die Final Stage zu realisieren.

Wie jedes Jahr findet die beinharte Zwischenrunde der European Tour Tourschool auf vier verschiedenen Schauplätzen statt, wobei nur in etwa 25 auf jedem Kurs – die genauen Marken werden erst noch bekanntgegeben – in die letzte Runde aufsteigen.

Nach wie vor ist dabei Jürgen Maurer im Las Colinas G & CC Österreichs heißestes Eisen, doch auch er muss nach der 77 (+6) und als 43. bereits um die vier Schläge gutmachen um sich noch in die Aufstiegsränge retten zu können. Auch Leo Astl darf sich im Lumine Golf & Beach Club noch berechtigte Hoffnungen auf die Final Stage machen. Der Tiroler rangiert nach der 73 (+2) derzeit auf Platz 44 und müsste am Montag ebenfalls eine knallrote Runde hinlegen.

Wohl zuviel

Bereits wohl abgeschlagen zurück liegen Österreichs Vertreter im Panoramica Golf & Sport Resort. Bestplatzierter in rot-weiß-rot ist dabei noch Lukas Nemecz, der nach der 74 (+2) und bei gesamt 3 über Par aber nur Platz 61 belegt. Nach der 73 (+1) liegt Chris Körbler mit einem Schlag mehr auf Rang 62. Manuel Trappel rangiert nach der 76 (+4) und bei +7 gar nur auf Platz 68. Die letzten Aufstiegsränge werden in etwa wohl bei 6 unter Par liegen, was zeigt, wie weit die drei heimischen Professionals bereits weg sind.

Sepp Straka hätte sich ebenfalls für die “Killer Stage” der Tourschool qualifiziert, der Wahlamerikaner gibt aber der Web.com Tourschool in der kommenden Woche den Vorzug. Martin Wiegele greift erst in der Final Stage ins Geschehen ein.

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Bernd Wiesberger

Zurück im Club

TURKISH AIRLINES OPEN – FINAL: Bernd Wiesberger nützt das eher schwach besetzte erste Finalturnier der diesjährigen European Tour Saison im Regnum Carya Golf & Spa Resort mit einem 4. Platz gut aus und ist damit wieder Mitglied im Eliteclub der weltbesten 50.

Der Sieg war wie bereits vor der Finalrunde vermutet in der Türkei fast schon fix an Thorbjorn Olesen vergeben. Der Däne lässt mit einer 69er (-2) Finalrunde und bei gesamt 20 unter Par dann auch nichts mehr anbrennen und triumphiert in Antalya in beeindruckender Manier. Dahinter allerdings geht es lange Zeit sehr spannend zur Sache. Mittendrin im Kampf um Rang 2 auch Bernd Wiesberger, der nach fünf anfänglichen Pars zwischendurch ordentlich an der Birdieschraube dreht.

Mit lasergenauen Eisen und viel Gefühl auf den Grüns notiert der Oberwarter von der 6 bis zur 9 gleich vier Birdies in Folge und dockt damit wieder ganz vorne an der Spitze an. Lediglich Olesen, der zu dieser Zeit sogar etwas schwächelt und David Horsey (ENG), der mit einer 65 (-7) einen Traumtag erwischt und am Ende 2. wird, liegen nach den Frontnine noch vor dem Österreicher.

Rechtsdrall

Vor allem den Hölzern ist es dann geschuldet, dass es in dieser Birdie-Tonart nicht weitergeht. Ein ums andere Mal verzieht Bernd seine Teeshots weit nach rechts und landet meist in kleinen Baumgruppen. Mit sensationellen Eisen bringt er die Annäherungen aber dennoch auf den Grüns unter, kann aus teils guten Birdiemöglichkeiten aber nicht mehr Kapital schlagen.

Nach drei richtig verzogenen Abschlägen in Folge lässt der Burgenländer auf der 13 die Hölzer im Bag stecken und schlägt stattdessen zwei Eisen, was prompt mit dem bereits fünften roten Eintrag des Tages belohnt wird. Am Par 3, der 14 will dann plötzlich der Putter nicht mehr mitspielen und hängt der Nummer 52 der Welt mit einem Dreiputt den ersten Schlagverlust um, der ihn endgültig aus dem Titelrennen wirft.

Rückkehr in die Top 50

Selbst in den Kampf um Rang 2 kann er nach weiterem verzogenem Drive und verpasstem Par 5 Birdie auf der 15 nicht mehr eingreifen und muss sich mit abschließenden Pars und der 67 (-4) am Ende mit Platz 4 zufrieden geben. Dem selbsterklärten Ziel am Ende des Jahres unter den Top 50 der Welt zu liegen, kommt er damit aber einen großen Schritt näher.

In der nächsten Woche pausiert der Oberwarter und wird nicht bei der Nedbank Golf Challenge in Sun City abschlagen. Erst in zwei Wochen greift er beim Tourfinale wieder ins Geschehen ein. Eine starke Platzierung wird er auch in Dubai benötigen um sich endgültig die Mitgliedschaft im Eliteclub am Ende des Jahres sichern zu können.

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In Position gebracht

TURKISH AIRLINES OPEN – 3. RUNDE: Bernd Wiesberger bringt sich am Moving Day im Regnum Carya Golg & Spa Resort mit der 66 und einer der besten Runde des Tages als geteilter 2. in vielversprechende Ausgangslage.

Bernd Wiesberger zeigt am Samstag eindrucksvoll, dass die zähe Runde vom Vortag nur ein zwischenzeitlicher Ausrutscher war. Der Burgenländer spielt von Beginn an starkes Golf und belohnt sich schon am Par 3, der 2 nach gestopftem Putt mit dem ersten Birdie. Auch danach hält er die Konzentration hoch und legt sich immer wieder recht gute Birdiemöglichkeiten auf, muss aber bis zum Par 5, der 7 auf den nächsten roten Eintrag warten.

Das Par 5 Birdie läutet dann aber die mit Abstand heißeste Phase im Spiel des Oberwarters in Antalya ein. Bernd schlägt reihenweise messerscharfe Eisen auf die Grüns und bringt dazu auch seinen Putter richtig gut auf Temperatur. Der Lohn des sicheren Spiels manifestiert sich in einem Birdietriplepack, der Österreichs Nummer 1 bis in die erste Verfolgerrolle nach vorne pusht.

Kleiner Schönheitsfehler

Fast kann er sogar noch einen weiteren Schlaggewinn dranhängen, der Birdieputt auf der 12 rasiert aber nur die Lochkante. Den kleinen Makel von den beiden verpassten Par 5 Birdies auf den Backnine kaschiert er dann auf der 16 mit dem bereits sechsten roten Eintrag. In Verlegenheit einen Schlag abgeben zu müssen kommt die Nummer 52 der Welt am Moving Day bis zur 18 eigentlich nie.

Erst das Schlussloch hängt ihm dann nach verpasstem Sand Save das erste und einzige Bogey des Tages um. Schlussendlich marschiert er mit der 66 (-5) und einer der besten Runde des gesamten Spieltages zum Recording. Die letzten 18 Bahnen wird Bernd Wiesberger als geteilter 2. bei gesamt 11 unter Par in Angriff nehmen. Trotz der richtig starken Ausgangslage wird der Sieg aber wohl nur noch schwer zu realisieren sein, da Thorbjorn Olesen (DEN) mit der 68 (-3) und bei gesamt 18 unter Par am Leaderboard bereits auf und davon galoppiert.

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Juergen Maurer 2015

Nur Jürgen auf Kurs

TOURSCHOOL 2nd STAGE 2016 – 1. RUNDE: Einzig Jürgen Maurer weiß zum Auftakt der 2nd Stage mit der 68 zu überzeugen, die restlichen österreichischen Tourschüler legen einen eher verhaltenen Start in die Zwischenrunde hin und müssen sich an den kommenden Tagen steigern um nicht auf der Strecke zu bleiben.

Traditionell wird auch heuer die Zwischenrunde wieder auf vier Kursen absolviert, wobei nur jeweils in etwa die besten 20 bis 25 – die genauen Zahlen werden erst noch bekanntgegeben – in die Final Stage aufsteigen. Bis auf Jürgen Maurer, der im Las Colinas Golf mit einer der spätesten Startzeiten die 68 (-3) notiert und damit als 14. klar im Aufstiegsbereich liegt, müssen die heimischen Tourschüler eher verhaltene Starts hinnehmen.

So bleibt es Leo Astl vorbehalten mit einer 70 (-1) im Lumine Golf & Beach Club Österreichs Zweitbester nach der ersten Runde zu sein. Als 38. muss aber auch er bereits zusetzen um das Finale im PGA Catalunya Resort erreichen zu können. Auch Chris Körbler und Lukas Nemecz stehen mit 1 unter Par beim Recording. Die 71 (-1) im Panoramcia Golf & Spa Resort platziert die beiden aber gar nur auf Rang 44. Die Aufstiegsränge sind derzeit jedoch für alle drei nur in etwa zwei Schläge weit entfernt, was an den kommenden Tagen noch locker aufzuholen ist.

Richtig enttäuschend verläuft die erste Runde für Manuel Trappel, der im Panoramica Golf über die 73 (+1) nicht hinaus kommt und den Samstag gar nur von Rang 61 aus in Angriff nehmen wird. Sepp Straka qualifizierte sich ebenfalls für die Zwischenrunde, gibt aber der Web.com Tourschool in den USA den Vorzug. Martin Wiegele greift erst in der Final Stage ins Geschehen ein.

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Mühsamer Werktag

TURKISH AIRLINES OPEN – 2. RUNDE: Bernd Wiesberger kämpft sich am Freitag regelrecht durchs Regnum Carya Golf & Spa Resort, schafft es aber immerhin zum größten Teil Fehler zu vermeiden und geht nach der 70 noch aus den Top 10 ins Wochenende.

Eigentlich wollte Bernd Wiesberger am Freitag an die starke Vorstellung vom Auftakt, wo er sich nach der 66 (-5) auf Platz 3 einpendelte, anknüpfen. Dass am zweiten Spieltag aber nicht alles so easy von der Hand geht, macht sich schon auf den ersten Löchern bemerkbar. Mal sind die Abschläge nicht genau genug, mal wollen die Eisen nicht zwingend zu den Fahnen und dann gelingen wie auf der 3 (Par 3) auch die Putts nicht wie gewünscht, was auf der kurzen Bahn prompt in einem Bogey endet.

Es ist für Österreichs Nummer 1 ein richtig mühsamer Arbeitstag, an dem er sich jedes noch so kleine Erfolgserlebnis hart erarbeiten muss. So dauert es bis zur 9, ehe endlich auch der erste Birdieputt den Weg ins Ziel findet und das Tagesergebnis wieder auf Level Par zurückstellt. Dies läutet auch eine kurze heiße Phase des Oberwarters ein, was er auf der diffizilen 10 in ein weiteres Birdie – der Putt sitzt aus größerer Distanz genau – auch gewinnbringend ummünzen kann.

Pars gekratzt

Fast gelingt dann sogar der Birdiehattrick, der Ball kriecht auf der 11 aber hauchdünn am Ziel vorbei. In Folge hat er weitere Male ordentlich zu kämpfen, kratzt aber zumindest jedesmal wichtige Pars und büßt so keine weiteren Schläge mehr ein. Wie zäh es für den Burgenländer an diesem Tag wirklich ist zeigt auch ein Blick auf die Par 5 Statistik: Nicht eine einzige der drei langen Bahnen kann der Longhitter zu einem roten Eintrag überreden kann.

Am Ende steht er mit der 70 (-1) beim Recording, was ihn zwar um sieben Ränge bis auf Platz 10 zurückreicht, mit einem starken Wochenende ist für die Nummer 52 der Welt aber sicherlich noch so gut wie alles in der Türkei zu holen. Einzig Thorbjorn Olesen (DEN) galoppiert am Freitag mit der 62 (-9) regelrecht auf und davon und führt mittlerweile bei gesamt 15 unter Par überlegen das Feld an.

“Das war heute kein guter Tag für mich. Ich hab insgesamt nur sehr durchschnittlich gespielt und konnte mich deshalb auch nicht nach vorne arbeiten. Ich hab viel zu viele mittlere und kurze Putts verschoben und auch die Wedges nicht nah genug an die Fahnen gebracht. Mal schauen, was am Wochenende noch möglich ist”, zeigt sich Bernd mit der Runde klarerweise nicht zufrieden.

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