Advertisement

Schlagwort: european tour

Justin Rose 2015

Ohne Jet-Lag

HONG KONG OPEN 2015 – 1. RUNDE: Justin Rose (65) und Graeme McDowell (66) hellwach am Eröffnungstag und nur mit geringem Rückstand auf die beiden Leader Pavan und Lu.

Die aus den USA via 12 Zeitzonen eingeflogenen Stars halten bereits am ersten Tag der Hong Kong Open ihre Versprechen. Vor allem der Marquee-Flight mit Justin Rose, Graeme McDowell und Dustin Johnson bastelt akkumuliert 10 unter Par zusammen und bringt sich damit beim letzten regulären European Tour-Event vor den Final Series perfekt in Position.

Der enge und kurze Shotmaking-Course im Herzen Hong Kongs ist auch wie massgeschneidert für das perfekte Eisenspiel von Justin Rose. Der englische Ryder Cupper umrundet fehlerlos den Kurs und locht auf den Back 9 vier Birdieputts, die hautpverantwortlich für den perfekten Auftakt in 65 Schlägen sind. Graeme McDowell sichert sich ebenfalls 5 Birdies, verschlief jedoch den Start mit Bogey ein wenig.

Die US-Stars halten sich noch vornehm zurück: Patrick Reed streut am Weg zur 68 (Platz 22) gleich vier Bogeys ein, Dustin Johnson muss sich nach der 69 vorerst mit Platz 35 bescheiden.

Bei dem gemeinsam von European- und Asian Tour veranstalteten 2 Millionen Dollar-Event teilen sich Proponenten beider Tours brüderlich die Auftaktführung. Lu Wei-Chih aus Taipee und der Italiener Andrea Pavan posten mit 64 Schlägen die besten Tagesrunden aufs Leaderboard. Pavan benötigt als Nummer 191 im Race to Dubai auch dringend ein absolutes Topergebnis um mit den Top 110 eine neue Tourkarte zu lösen.

Bernd Wiesberger pausiert vor den vier Events der Final Series.

>> Leaderboard Hong Kong Open

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube
Bernd Wiesberger

Birdie-Bogey-Wechselspiel

PORTUGAL MASTERS – 1. RUNDE: Bernd Wiesberger wird durch zwei späte Bogeys in Portugal zur 68 zurückgeworfen. Immer wieder mischt sich die 17. Bahn ein.

Irgendwie hatte man lange Zeit das Gefühl, dass die Auftaktrunde von Bernd Wiesberger im Oceanico Golf von Vilamoura in die eine, aber auch in eine völlig andere Runde kippen könnte. Aufgrund des Birdiefeuerwerks der Konkurrenten am Vormittag, war klar das Bernd Wiesberger als einer der Favoriten auch am Nachmittag abliefern musste. Die Bedingungen dafür waren grandios, lediglich das Spiel des Österreichers in der Anfangsphase ließ keine großen Verbesserungen zu.

In der zweiten Hälfte der Runde ist das Eagle auf der 12 der entscheidende Schub für ein gewisses Spektakel zwischendurch. Das Ende mit zwei Bogeys verläuft enttäuschend. “Schreckliches Ende meiner Runde”, sagt Wiesberger. “Ich muss mir morgen eine paar Schläge zurückholen, hoffentlich auf besseren Grüns, als heute Nachmittag.”

Die Runde unterteilt

Bernd Wiesberger holt sich zu Beginn den nötigen Rhythmus und legt eine Parserie hin, bevor auf der 4 der erste Birdieputt fällt. Danach stellt sich eine Flaute auf den Grüns ein, obwohl die Putts teilweise ganz gut angetragen werden, so ist die Vorarbeit mit den Eisen einfach nicht zwingend genug. Im Wissen Birdies zu benötigen, erhöht sich klarerweise auch der Druck auf den topgerankten Österreicher.

Nach einem langen, nicht gelochten Putt zum Birdie auf der 10 und dem selben Spielchen auf der 11, muss eben das Par 5 der 12 herhalten, um endlich Bewegung in das Score zu bekommen. Wiesberger liegt mit dem zweiten Schlag auf dem Grün und liegt auf einer klassichen Zweiputtdistanz. Der Ball passt überraschenderweise genau und verschwindet zum Eagle im Loch, was bei Wiesberger für ein Lächeln sorgt, weil er andeutet, dass der Ball in alle möglichen Richtung gelaufen ist.

Mit dem Punch im Hinterkopf legt sich der Österreicher auf der 13 drei Meter heran und verwertet zum zweiten Birdie das Tages. Ein unnötiger Dreiputt auf der 14 brockt Wiesberger nur einen kurzen Rückschritt ein, denn der Burgenländer holt sich den Schlag mehrfach zurück.

Auf dem drivebaren Par 4 der 15 wird die nächste Birdiechance eingesackt. Auf dem Par 3 der 16 leistet das Eisen wunderbare Dienste. Aus einem Meter ist das Birdie die Kür. Die 17 erweist sich aber einmal mehr als das prägende Loch der letzten Jahre. Hat es davor zwei Titel gekostet, ist die Tragweite am Donnerstag mit einem Bogey noch überschaubarer. Das Bogey auf der 18 kostet einen weiteren Schlag zur 68 (-3) , die den Oberwarter als 22. aber in der Nähe der Toppositionen hält, was aber vermutlich nur ein schwacher Trost ist.

Tonangebend

Nicolas Colsaerts läuft am Donnerstag in Portugal zur Höchstform auf. Der belgische Longhitter scort auf den Backnine vorerst vier Birdies und ein Eagle auf der 1, um rasch zu zeigen, was bei den Bedingungen möglich sein kann. Ein weiteres Eagle auf der 5 bringt Colsaerts auf -8. Erst ein Bogey am Ende macht die 64 (-7) amtlich. Am Nachmittag kann Andy Sullivan mit dem großgewachsenen Belgier gleichziehen.

 

>> Leaderboard Portugal Masters

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube
Matthew Fitzpatrick Golf-Live.at 2015

Reifeprüfung

BRITISH MASTERS 2015 – FINAL: Mit Matthew Fitzpatrick triumphiert der Allerjüngste im Feld. Der 21jährige Rookie feiert im Woburn GC seinen ersten European Tour-Erfolg.

Ein weiterer ehemaliger europäischer Topamateur schafft beim Revival des British Masters den Durchbruch als Golfpro: Matthew Fitzpatrick legt am engen Parklandkurs von Woburn seine Reifeprüfung ab und sichert sich mit klugem Course-Management und Nervenstärke bei 15 unter Par den ersten Profititel.

Dabei sah es lange nach einem Duell zwischen den beiden Routiniers Soren Kjeldsen und Fabrizio Zanotti aus, die aus bester Ausgangsposition die letzten 9 Löcher in Angriff nahmen. Doch dann schlug Fitzpatrick zuerst mit einem Birdie-Doppelschlag und dann an der 15 mit 7 Meter Birdieputt und am vorletzten Loch mit perfektem Abschlag zur Fahne zu. Das Bogey am schweren Schlussloch konnte sich der 21-jährige locker erlauben um dennoch mit zwei Schlägen vor Kjeldsen und Shane Lowry in die Endwertung zu kommen.

Kjeldsen lochte auf den Back 9 keinen einzigen Birdieputt mehr und hatte am drittletzten Loch auch Pech, als sein Tee-Shot tot an einem Baum endete, was in einem Schlagverlust mündete. Lowry benötigte 15 Löcher um sich mit dem ersten guten Putt an die Grüns zu gewöhnen. Zanotti leistete sich drei Bogeys im letzten Drittel, fixiert aber sein vorrangiges Ziel mit der neuen Tourkarte. Woburn-Hausherr Ian Poulter fehlen auf Platz 33 satte 11 Shots auf den Sieger.

Bernd Wiesberger pausierte in seiner Geburtstagswoche und wird als frisch gebackener 30er beim Portugal Masters kommende Woche wieder auf Tour gehen.

>> Endergebnis British Masters

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube
Bernd Wiesberger

Das Beste zum Schluss

ALFRED DUNHILL LINKS CHAMP. – FINAL: Bernd Wiesberger versöhnt sich zum Abschluss der Alfred Dunhill Links Championship endgültig mit dem Old Course und bestätigt mit der 66 und Rang 4, dass er derzeit der konstanteste Topspieler auf der European Tour ist. “Ich hab noch einige Putts auf den Grüns liegengelassen, aber auch einige gemacht, sonst hätte es heute auch in die Richtung von 62, 61 gehen können”, so Bernd nach der Runde.

Bernd Wiesberger hebt sich in Schottland das Beste für den Schluss auf. Der Oberwarter startet gleich mit einem Birdie auf der 1 und schraubt sein Tagesergebnis mit einem weiteren Birdiedoppelpack noch auf den Frontnine auf 3 unter Par. Nachdem sich auch die zweite Platzhälfte mit einem Birdie gut anlässt, klopft Bernd vehement an den Top 10 an.

Erst das erste und einzige Bogey auf der 11 (Par 3) bremst den Schwung erstmals etwas ein. Wie sich herausstellt allerdings nicht lange, denn Österreichs Nummer 1 setzt zu einem Birdietriplepack an und macht sich so endgültig daran die Spitze zu attackieren.

Road Hole überstanden

Diesmal übersteht Bernd auch das Road Hole, der 17 unbeschadet. Sowohl bei den Open Championship, als auch am Vortag kostete ihm das Signature Hole fast immer Schläge. Auf der 18 lebt dann sogar die Riesenchance sich vielleicht sogar noch ins Stechen zu retten. Bei immer schlechter werdenden Bedingungen könnte der Burgenländer auf 16 unter Par gehen und abwarten, was die Konkurrenz auf den verbleibenden Löchern notiert.

Der Putt aus einem guten Meter lippt aber aus, die 66 (-6) hievt ihn am Ende aber bei gesamt 15 unter Par bis auf Rang 4. Nur Chris Wood (ENG) ist an diesem Tag mit der 65 (-7) noch um einen Schlag besser unterwegs und teilt sich die Platzierung mit dem Bad Tatzmannsdorfer. Mit dem insgesamt sechsten Top 5 Ergebnis zeigt Bernd auch seine Konstanz. Von allen Topspielern auf der European Tour ist die Nummer 30 der Welt in dieser Kategorie führend.

“Der verschobene Putt auf der 18 war natürlich nicht der Abschluss den ich wollte. Ich hab mich verlesen und einen schlechten Putt gemacht. Ich hab gutes Golf gespielt heute, aber bei einigen kürzeren Putts den Greenspeed falsch eingeschätzt. Alles in allem war es in dieser Woche ein Auf und Ab. Ich kann nicht sagen, dass ich großartiges Golf gespielt hab, denn die Bedingungen waren halt auch nicht wirklich schwer”, so Bernd Wiesberger über die Turnierwoche in Schottland.

Thorbjorn OlesenThorbjorn Olesen (DEN) lässt am Finaltag nichts mehr anbrennen und feiert seinen bereits dritten European Tour Sieg. Der Däne notiert die 71 (-1) und triumphiert damit bei gesamt 18 unter Par.

Verschnaufpause verdient

Nach der einmonatigen Pause ist es auch das erste Mal, dass Bernd wieder vier konstant gute Runden abspult. Bei den Open D’Italia zerstörte ihm eine durchwachsene Schlussrunde besseres als Rang 14. Letzte Woche wollte am Freitag bei den Porsche European Open nichts gelingen und der Burgenländer verpasste nach Führung am ersten Spieltag sogar noch den Cut.

Mit Runden von 70 (Carnoustie), 68 (Kingsbarns), 69 und 66 (Old Course) Schlägen zeigt Bernd Wiesberger einmal mehr, dass er mit Links-Golf klar per Du ist. Der 4. Rang stellt auch, nach Platz 12 im Jahr 2013 und Rang 14 im letzten Jahr, sein bislang bestes Ergebnis bei den Alfred Dunhill Links Championship dar. Bernd wird erst übernächste Woche in Portugal wieder abschlagen. Die kurze Verschnaufpause kommende Woche hat er sich nach dem sensationellen Auftritt am Sonntag redlich verdient.

>> Leaderboard Alfred Dunhill

>> SKY überträgt die Alfred Dunhill Links Championship live, exklusiv und in HD.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube
Bernd Wiesberger

Zügiges Finish

DUNHILL LINKS CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Bernd Wiesberger kassiert in Carnoustie am Ende noch ein Bogey, mit der 70 hat Österreichs Nummer 1 den schwierigsten der insgesamt drei Kurse im Rahmen absolviert. Das Low-Scoring sollte dann in den kommenden Tagen in St. Andrews und Kingsbarns kommen.

Jener Freitag, den die meisten österreichischen Golffans schon wieder aus ihrem Gedächtnis gestrichen haben, hat ganz offensichtlich auch keine Spuren bei Bernd Wiesberger hinterlassen. Zum Start in die 15. Ausgabe des Dunhill Links Championship in Schottland präsentiert sich der bald 30-Jährige von seiner beständigen und birdiehungrigen Seite.

“Es war ein anständiges Score heute in Carnoustie, aber ich bin nicht glücklich mit dem Bogey auf dem letzten Loch”, so Wiesberger. “Ich habe kein großartiges Golf gespielt, aber es geschafft unter Par ins Turnier zu kommen.”

Der Oberwarter kann das sogenannte Biest von Carnoustie an einem traumhaften Herbsttag ganz gut zähmen. Gleich auf der 1 macht der Burgenländer mit einem Birdie klar, dass er auch in dieser Woche auf der Rechnung sein will, als zusätzlicher Ansporn dürfte auch sein Flightpartner Darren Clarke 71 (-1) als zukünftiger Ryder Cup Kapitän seine Rolle gespielt haben.

Auf der 3 sieht Clarke ein Bogey von Wiesberger, das den Österreicher wieder auf die Ausgangslage zurückwirft. In weiterer Folge entwickelt sich der 1. Tag zu einem Geduldspiel für den Longhitter. Auch wenn der Longhitter vom Tee aus nur fünf von 15 möglichen Fairways trifft, landet der Ball aufgrund starker Eisenarbeit immerhin 14 Mal regulär am Grün, was Wiesberger zahlreiche Chancen eröffnet.

Im letzten Drittel der 1. Runde holt sich die Nummer 30 der Weltrangliste auf den beiden Par 5 jeweils das Birdie und ackert das Feld von hinten auf. Mit einem weiteren Birdie auf dem Par 4 der 15 entwickelt sich die Auftaktrunde immer mehr nach Wunsch. Erst auf der 18 verpasst der Österreicher seinen zweiten Parsave und fällt durch ein abschließendes Bogey zur 70 (-2) zurück. Als 45. sollen nun in den kommenden beiden Tagen in St. Andrews und Kingsbarns Runden in den 60igern den Zug nach vorne verstärken.

Starkes Debüt

Kristoffer Broberg aus Schweden führt nach der 64 (-8) in St. Andrews das Feld an. Die Show wird Broberg aber von den beiden Debütanten Jimmy Mullen und Paul Dunne gestohlen. Der Ire und der Engländer sorgen mit der 64 in Kingsbarns in ihrem allerersten Profiturnier für jede Menge Gesprächsstoff. “Was als Amateur funktioniert hat, funktioniert jetzt auch als Profi, deswegen habe ich auch nichts geändert”, so Mullen, die sich gemeinsam mit Broberg an die Spitze setzen.

>> Leaderboard Alfred Dunhill Links Championship

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube
Bernd Wiesberger by Golf-Live.at

Favoritenrolle ausgespielt

Open D`Italia – 1. Runde: Bernd Wiesberger wird seiner Favoritenrolle in Italien gerecht und startet nach seiner Sommerpause mit 66 Schlägen.

Vier Wochen dauerte die wohlverdiente Pause von Bernd Wiesberger von den Touren dieser Welt bevor der Österreicher endlich wieder wettkampfmäßig zum Schläger griff. Diese Pause war dem Longhitter auf der 1. Runde der 72. Open D`Italia in keinster Weise anzumerken. Der Burgenländer, Zweiter im Race to Dubai und als 30. drittbester Spieler der Weltrangliste im Feld, überzeugt von Beginn mit seinem gewohnt konstanten langen Spiel. Auch die kleinen Grüns des GC Milano erweisen sich im Endeffekt ertragreich.

Der 29-Jährige startet auf der 1 mit einem Birdie und gibt somit schnell die Richtung vor, in die es am Donnerstag gehen kann. Ein Birdie auf der 5 und ein weiteres auf der 9 nach fast eingchipptem Eagle bringen das österreichischen Golfaushängeschild stetig nach vorne.

Auf der 10 ist der Oberwarter ein einziges Mal nicht auf “Du und Du” mit den neuen Eisen. Der Ball driftet vom Tee rechts in die Bäume, landet aber glücklicherweise vor dem Grünbunker. Nach einem hohen Chip verpasst Wiesberger den Parputt und kassiert folgedessen das einzige Bogey seiner Auftaktrunde.

In der Nähe der weltberühmten Rennstrecke von Monza legt Wiesberger ein Finish à la Ferrari hin. Die Löcher 14 bis 16 werden in vier unter Par absolviert. Auf dem Par 5 der 14 spielt der Österreicher im Topflight mit Matteo Manassero und Martin Kaymer (68) seinen Längenvorteil voll aus, kürzt das Par 5 perfekt ab und lässt sich 140 Meter ins Grün übrig. Der Eagleputt bleibt auf der Linie zu kurz, das Birdie ist Formsache. Auf der 15 kann der Burgenländer aus dem Rough die Fahne attackieren. Der Putt danach aus rund drei Metern passt ganz genau.

Was dann aber auf dem Par 5 der 16 abgeht, grenzt an Genialität. Wiesberger knallt mit dem Drive eine 280 Meter Bombe auf das Fairway. Das Eisen im Anschluss ist der Höhepunkt auf dieser Bahn. Bernd attackiert die Fahne ohne Kompromisse und belohnt sich mit einem Eagle aus einem halben Meter, nicht umsonst wird der Schlag als “Shot of the Day” in die Wertung aufgenommen. Bei -6 reiht sich Bernd Wiesberger vorerst auf Position 5 ein.

“Ich wusste nicht ganz, was ich erwarten durfte, aber ich nehme heute die 66”, lacht Bernd Wiesberger. “Ich spielte nicht so gut, gerade vom Tee, aber ich habe es geschafft ein paar gute Putts zu lochen.”

Colsaerts an der Spitze

Auf dem kurzen, aber engen GC Milano arbeitet Nicolas Colsaerts am effizientesten. Der Belgier bringt sich mit gleich acht Birdies in Folge in eine komfartable Ausgangslage bei dem 1,5 Millionen Euro Event. Ein neuntes Birdie zur 63 gelingt kurz vor Ende der beeindruckenden Auftakrunde des Longhitters. Francesco Molinari nützt seinen Heimvorteil zur 65 (-7) aus.

>> Leaderboard Open D`Italia

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube
Florian Praegant 2015

Absolut Tour-fit

CZECH MASTERS 2015 – 1. RUNDE: Florian Prägant hält mit der 69 gleich zu Beginn hervorragend im Albatros Golfsresort mit.

Auch ohne den urlaubenden Bernd Wiesberger läuft es in dieser Woche gut für Golfösterreich auf der European Tour. Florian Prägant spult beim Czech Masters eine hervorragende Auftaktrunde in 69 Schlägen ab und ist nach dem ersten Viertel des Turniers auf Rang 20 zu finden.

“Mein Spiel ist schon das ganze Jahr gut,” rechnete sich Florian Prägant für seinen zweiten Auftritt auf der heurigen European Tour einiges aus. Das Albatros Golfresort von Prag kennt der Bad Kleinkirchheimer noch dazu bereits aus dem Vorjahr, wo er nur mit einem spätem Bad Break das Wochenende verpasste.

Mit minimaler Fehlerquote und Geduld punktet Prägant am Eröffnungstag von der 10 weg: am langen Par 4 der 15 wird er für sein starkes langes Spiel mit dem ersten Birdie belohnt. Am kürzesten Par 5 der allesamt strammen langen Bahnen holt er sich zu Beginn der zweiten Platzhälfte das nächste Birdie ab. Nach zwei weiteren Schlaggewinnen sind die Top 10 in Reichweite, die er erst mit späten Bogey knapp aus den Augen verliert.

Die 69 ist jedoch ein glänzender Auftakt, der ihm bei 3 unter Par und Platz 20 alle Chancen für den weiteren Turnierverlauf gibt: “Sehr gute Eisenschläge auf den Par 3 gemacht und zwei lange Putts zum Birdie gelocht. Dazu drei super Par-Saves gelungen,” hat Prägant einiges an Positivem zu berichten.

Die Besten vom Eröffnungstag sind Italiens Jungstar Renato Peratore sowie der Spanier Eduardo de la Riva mit 65er-Runden, wobei de la Riva an der 18 seinen zweiten Schlag direkt zum Eagle locht.

>> Leaderboard Czech Masters

>> SKY überträgt vom Czech Masters live, exklusiv und in HD.

 

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube
Bernd Wiesberger 2015

PUTTER GESCHÄRFT

EUROPEAN MASTERS – 1. RUNDE: Bernd Wiesberger schüttelt den Puttfrust ab und kommt durch zwei Birdies am Ende zur 67 in der Schweiz.

Nach der mageren Ausbeute auf den Grüns von St. Andrews, scheint es  nun für Bernd Wiesberger in Crans sur Sierre wieder “bergauf” auf zu gehen. In den Bergen von Crans Montana baut Österreichs Nummer 1 mit der 67 (-3) eine äußerst gesunde Basis, um auch in den kommenden Tagen eine gewichtige Rolle zu spielen, natürlich immer unter der Voraussetzung, dass die Putts in der Höhenlage auch den Weg ins Ziel finden.

Das war am Donnerstag auf dem speziellen Kurs in der Schweiz nicht immer so, auch wenn die Putts die meiste Zeit mehr als gut angetragen waren. Bernd Wiesberger musste sich nach einem Dreiputt vom Vorgrün auf der 1 schnell mit einem Bogey begnügen. Der Putt auf der 2 aus rund sechs Metern wäre beinahe gefallen. Auch der Putt auf der 4 rasiert die Lochkante, auf der 5 passt die Annäherung und Wiesberger verwertet den ersten Birdieputt.

Weitere Chancen folgen, auch wenn die Eisen nicht unbedingt zu zwingenden Birdies führen, so zeigt sich der Oberwarter im langen Spiel einmal mehr von seiner stabilen Seite. Auf der 9 etwa passiert ein Ausreißer nach links, Wiesberger benützt auf dem Par 5 einfach die Nebenbahn und kommt fast noch zum Birdie.

Das erste Par 5 Birdie sollte dann aber auf der 14 fallen. Das Bogey auf dem Par 3 der 16 stachelt den 29-Jährigen offensichtlich rechtzeitig an. Zwei Birdies auf den Schlussbahnen korrigieren die Richtung deutlich und zeigen, dass der Österreicher erneut zum Favoritenkreis zählt.

“Es war ein gutes Finish”, freut sich Wiesberger über das gelungene Ende. “Die Grüns sind am Nachmittag holpriger geworden, außerdem hatte ich ein paar schlechte Schläge, also bin ich ziemlich glücklich mit der 67. Mehr davon Freitag Morgen”, will der Longhitter im Flight mit Sergio Garcia (69) und Thongchai Jaidee (71) als 21. an die Leistung und das Score anschließen.

Stabil unterwegs

Matthias Schwab präsentiert sich bei seinem ersten European Tour Auftritt seit langem von seiner stabilen Seite. Der Topamateur, der aufgrund seines Sieges der Schweizer Amateurmeisterschaften zu European Masters Ehren kommt, eröffnet auf der 10 mit einem Birdie, muss dann aber Bogeys ausbügeln, die auf den Löchern 12 und 13 passieren. Die beiden Par 5 der 14 und 15 nützt der Steirer perfekt aus. Nach dem Turn wird das Spiel kurzzeitig fehleranfällig. Mit einem Birdie an der 7 bleiben die Cutchancen als 95. bei +1 dadurch mehr als intakt.

Ein Leader-Spektakel

Gregory Havret sorgt mit seiner 63 (-7) für das Spektakel des Tages. Der Franzose kommt zu einem Hole in One auf der 13 und nachdem das noch nicht reicht, locht Havret auch seinen zweiten Schlag auf dem Par 4 der 7 zum Eagle. Mit zwei Schlägen Abstand positionieren sich unter anderen Danny Willett und Pelle Edberg an der geteilten 2. Stelle.

>> Leaderboard European Masters

>> SKY überträgt das Omega European Masters live, exklusiv und in HD.

 

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Bonne Chance

OPEN DE FRANCE 2015 – 3. RUNDE: Bernd Wiesberger spielt sich mit der 66 auf Platz 3 und in perfekte Lauerposition: die Titelchance lebt auch für Maximilian Kieffer, vorerst Zweiter hinter Jaco van Zyl (RSA).

Einen strammen deutschen Birdietakt schlagen Bernd Wiesberger und Maximilian Kieffer an seiner Seite am Moving Day bei der Open de France an, dem Dubuisson, Cabrera-Bello oder Kaymer in den Topflights nicht ganz folgen können. Wenig Wind, etwas besser beißende Grüns und einige leichtere Fahnen ermöglichen deutlich bessere Scores: Maxi Kieffer mit der 65 und Bernd Wiesberger mit der 66 wissen dies optimal zu nutzen und zählen zu den Samstags-Profiteuren. “Großartige Golfrunde mit Maximilian Kieffer. Tolles Golf von uns beiden und daher auch eine gute Ausgangsposition für Morgen,” hatten die beiden entsprechend viel Spaß gemeinsam.

Zum Unterschied vom Deutschen nutzt Bernd eiskalt seinen ersten Putt des Tages zum Birdie. Nach enttäuschendem Par am ersten Par 5 nimmt der Oberwarter die Einladung der gut anzuspielenden Fahne im 6. Grün an und arbeitet sich mit Birdie bis auf einen Schlag an die Spitze heran.

Ein starker Viermeter-Putt bringt Bernd an der 7 sogar kurzzeitig in geteilte Führung – mit nicht weniger als 7 Kollegen. Die schwere 8 spielt er erstmals in dieser Woche in Par, dank starkem Chip und Par-Save. Die optimale Vorarbeit mit zwei langen Schlägen am Par 5 der 9 wird belohnt: mit dem “Texas-Wedge” sichert sich Bernd das Zweiputt-Birdie von außerhalb des Grüns.

Die nächsten guten Chancen an der 10 und 11 kann er aus drei, vier Metern nicht nutzen, dafür kommt aber Flightpartner Kieffer ins Laufen. Ein langer Birdieputt an der 12 weckt dessen Putter auf, weitere drei Schlaggewinne sollten für den 25-jährigen Deutschen noch folgen. Am letzten Par 5 schlägt dafür Bernd ein perfektes, langes Eisen ins Grün und verpasst aus 5 Metern nur knapp das Eagle.

Erstmals Probleme bekommt Österreichs Nummer 1 am Par 3 der 16, als er am Grün über eine nierenförmige Ausbuchtung chippen möchte und prompt im Rough hängenbleibt – Bogey. Super Konter mit Birdie aus 7 Metern am folgenden Loch. Souverän meistert Wiesberger auch die schwere Schlussbahn und avanciert mit der 66 bei 7 unter Par zum heißen Titelkandidaten. Nach 54 Löchern ist Kieffer um einen Schlag besser unterwegs. “Heute hatten wir wirklich perfekte Bedingungen, hoffentlich gibt es die auch Morgen,” hofft WIesberger.

Die Runde des Samstags geht Jaco van Zyl mit der 64 auf, die ihn auf 10 unter Par hievt, drei Schläge vor Wiesberger. Der Südafrikaner ist zwar in seiner Heimat auf der Sunshine Tour eine Macht, in Europa jedoch noch sieglos. Martin Kaymer hat als Vierter bei -6 weiterhin die Chance auf einen weiteren Open de France-Titel.

>> Leaderboard Alstom Open de France

>> SKY überträgt live, exklusiv und in HD von den Alstom Open de France.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube
Bernd Wiesberger Golf-Live.at 2015

Fehler eingeschlichen

BMW INTERNATIONAL OPEN – 1. RUNDE: Bernd Wiesberger kommt deutlich besser aus den Startlöchern als zuletzt, die Bogeys setzt es aber auch am Münchner Eröffnungstag, nur diesmal später. Mit der 71 (-1) tanzt der Oberwarter an der Cutmarke entlang.

Ein heißer Turnierstart der so wichtig wäre, ist Bernd Wiesberger auch bei der BMW International Open nicht vergönnt. Perfekte Bedingungen im Golfclub Eichenried lassen die Scores von der Früh an in tiefste Regionen purzeln, auch Österreichs Nummer 1 scheint sich anfangs gut beim Münchner Birdiefest zu beteiligen.

Nach sicheren Pars auf den schweren ersten Löchern sorgt er mit guten Annäherungen noch im ersten Drittel für einen Birdie-Doppelschlag, der hoffen lässt. Der erste Fehler, auf Loch 7, als der Ball einen Meter zu weit ins Rough ausrollt, führt nach verschobenem Par-Putt prompt zum Bogey. Auf den beiden Par 5 der Front 9 sind die Grünschläge nicht exakt genug für weitere Schlaggewinne.

Bernd Wiesberger Golf-Live.at 2015Die zweiten 9 geht Bernd auch gleich wieder im Rückwärtsgang an. Nach weggeblocktem Drive an der 10 steht ein Baum für den Annäherungsschlag vor der Nase, was er noch gut hinbekommt und dann wenigstens aus 20 Metern zum Putten kommt. Nach viel zu vorsichtigem ersten Versuch pickt das Dreiputt-Bogey postwendend auf der Scorekarte.

Die besten langen Schläge zeigt Wiesberger am wasserreichen Par 5 der 11, als er sich eine Eaglechance aus 15 Metern auflegt und dort immerhin sein einziges Par 5-Birdie des Tages abstaubt. Im letzten Drittel der Runde sind jedoch seine Annäherungen nicht mehr zwingend. Der Putter hilft ein letztes Mal am 15. Grün und versenkt aus 6 Metern den Birdieputt.

Immer finsterer wird Wiesbergers Miene jedoch im Finish: nach suboptimalem Grünschlag sitzt der Chip ins 16. Grün nicht und der 3 Meter-Putt zum Par will auch nicht fallen. Ein Dreiputt-Bogey am vorletzten Loch schaufelt zum vierten Mal Ballast auf seine Scorekarte. Typisch für das fehlende Spielglück auf den Par 5 ist das Hybrid ins 18. Grün, das knapp auf der linken Seite das Ziel verfehlt. Nach gutem Chip versäbelt Bernd noch eine letzte Birdiechance und schreibt mit der 71 (-1) an.

Angesichts der Münchner Scorelawine reicht Wiesbergers Zwischenergebnis vorerst für einen heißen Tanz an der Cutmarke. Eine weitere Runde unter Par wird am Freitag wohl notwendig sein um nach zwei Nullnummern zuletzt wieder am Wochenende mitwirken zu dürfen.

Rafa Cabrera-Bello 2015Mit 9 Birdies beweist Rafa Cabrera-Bello den besten Durchblick auf den BMW Open-Grüns. Mit 65 Schlägen muss sich der Spanier jedoch den Platz an der Sonne mit Daniel Gaunt (ENG) und Lasse Jensen (DEN) teilen. Von den Big Names taucht bislang nur Henrik Stenson (67) in den Top 10 auf, obwohl sich der Schwede ein Triplebogey leistet. Die starke Deutsche Abordnung führen Florian Fritsch und Marcel Schneider mit 68er-Runden an, während Martin Kaymer gerade einmal eine Par-Runde hinbekommt.

>> Leaderboard BMW International Open

>> SKY überträgt ab Donnerstag live, exklusiv und in HD von den BMW Open.

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube