Schlagwort: fedex cup

US PGA TOUR 2019

Die Preisgeldrangliste (Money-List) / FedExCup 2018 / 2019

(nach Turnier: TRAVELERS CHAMPIONSHIP)

US PGA TOUR 2019

RANG
LAST
SPIELER
STARTS
MONEY
1
1
Brooks Koepka
15
$7,289,444
2
2
Rory McIlroy
14
$6,989,374
3
3
Matt Kuchar
17
$6,166,194
4
4
Gary Woodland
18
$5,556,461
5
5
Xander Schauffele
16
$5,374,171
6
6
Dustin Johnson
13
$5,297,249
7
7
Patrick Cantlay
16
$4,766,188
8
9
Paul Casey
17
$3,955,934
9
8
Justin Rose
12
$3,822,428
10
10
Jon Rahm
15
$3,657,410
11
31
Chez Reavie
21
$3,498,484
12
11
Rickie Fowler
15
$3,417,730
13
12
Adam Scott
13
$3,381,541
14
13
Francesco Molinari
12
$3,259,090
15
15
Marc Leishman
16
$3,172,467
16
14
Tiger Woods
9
$3,158,915
17
16
Tony Finau
19
$2,993,259
18
18
Kevin Kisner
19
$2,879,289
19
17
Justin Thomas
15
$2,857,009
20
19
Sung Kang
21
$2,726,948
21
20
Charles Howell III
20
$2,667,483
22
21
Ryan Palmer
16
$2,649,926
23
22
Webb Simpson
15
$2,647,741
24
27
Jason Day
16
$2,528,917
25
23
Jim Furyk
17
$2,515,906
26
24
Scott Piercy
20
$2,496,994
27
30
Bryson DeChambeau
15
$2,458,242
28
25
Corey Conners
20
$2,361,542
29
26
Phil Mickelson
15
$2,340,411
30
28
Keith Mitchell
20
$2,275,372
31
29
Hideki Matsuyama
16
$2,265,763
32
33
Sungjae Im
27
$2,230,042
33
32
Kevin Na
16
$2,170,382
34
34
C.T. Pan
21
$2,167,824
35
37
Tommy Fleetwood
13
$2,125,653
36
35
Brandt Snedeker
20
$2,123,703
37
36
Andrew Putnam
19
$2,073,584
38
46
Kevin Tway
20
$1,977,025
39
38
J.B. Holmes
20
$1,951,854
40
39
Max Homa
20
$1,912,459
41
40
Lucas Glover
19
$1,871,976
42
41
Si Woo Kim
22
$1,862,223
43
43
Louis Oosthuizen
14
$1,838,764
44
42
Joel Dahmen
24
$1,838,170
45
74
Keegan Bradley
20
$1,782,232
46
44
Rafa Cabrera Bello
16
$1,763,608
47
45
Jason Kokrak
18
$1,758,530
48
47
Sergio Garcia
12
$1,693,939
49
49
Emiliano Grillo
19
$1,655,864
50
48
Adam Hadwin
19
$1,647,255
weiters:
132
138
Stephan Jaeger
20
$572,353 
161
158
Sepp Straka
18
$375,654 
206
205
Alex Cejka
17
$125,411 

 

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Sprint über die Ziellinie

AT&T BYRON NELSON – FINAL: Sepp Straka stürmt mit tollem Finish mit 65 Schlägen und zu Position 29 zurück ins Clubhaus und gestaltet den Dallas-Ausflug doch noch erfolgreich.

Sepp Straka zeigte sich schon beim Abschluss der 3. Runde am Sonntag Morgen deutlich verbessert und fand auf nur neun Löchern bei einem Bogey noch vier Birdies. Zwar konnte er mit der 68 (-3) keine großen Sprünge mehr im Klassement machen, aber er schafft locker den zweiten Cut mit den Top 70.

Von Position 62 und vom 10. Abschlag weg kann Straka anfangs die perfekten Bedingungen am Nachmittag nicht richtig zu seinen Gunsten ausnutzen, vor allem da die Schläge ins Grün nicht präzise genug sind. Erst am Par 3 der 17 schlägt der Wiener ein perfektes Eisen und locht aus zwei Metern seinen ersten Birdieputt. Trotz des fehlerlosen Spiels reicht das Zwischenergebnis von 1 unter Par nicht um große Sprünge am Leaderboard zu machen.

Straka präzisiert nun deutlich seine Annäherungsschläge und kann damit zu einem sehenswerten Endspurt ansetzen, auch weil der Putter plötzlich deutlich besser funktioniert. Aus zwei, drei und 7 Metern fallen wichtige Birdieputts und auch die beiden Par 5 der vorderen 9 Löcher lassen weitere Schlaggewinne springen. Mit 65 Schlägen stürmt Sepp über die Ziellinie und macht noch einen Riesensprung bis auf Rang 29 nach vor.

26 Punkte im FedExCup sorgen zudem für eine leichte Verbesserung im Ranking auf Position 159 und auch in der Weltrangliste wird Straka wieder ein kleines Stück weiter nach oben klettern.

Den Birdiewettlauf im auch heuer sehr scorefreundlichen Trinity Forest GC entscheidet der Koreaner Sung Kang bei 23 unter Par für sich, der damit zwei Schläge vor den Amerikanern Scott Piercy und Matt Every gewinnt.

>> Endergebnis AT&T Byron Nelson

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Pan lachender Dritter

RBC HERITAGE – FINAL: C.T. Pan ist im Duell zwischen Dustin Johnson und Shane Lowry am Ende in Hilton Head Island der lachende Gewinner.

Der Taiwanese C.T. Pan sichert sich in Harbour Town seinen ersten Titel auf der PGA Tour. In einem engen Duell mit einem halben Dutzend Titelkandidaten profitiert der 27-jährige bei böigem Wind von seinem grundsoliden Spiel, das nur ein einziges Sonntags-Bogey zuließ. Die Favoriten wie Dustin Johnson, Shane Lowry oder Ian Poulter werden auf dem engen, fallenreichen Parklandkurs allesamt Opfer ihrer finalen Attacken.

Shane Lowry (IRL) erwischt am Donnerstag den besten Start. Der Ire knallt mit drei Birdies auf den Front- sowie den Backnine eine fehlerfreie 65 (-6) aufs Tableau und gibt damit den Ton an. Auf den Fernsen ist ihm aber eine wahre Armada an US-Amerikanern, denn mit Daniel Berger, Ryan Moore, Ryan Palmer, Trey Mullinax und Luke List spürt Lowry den heißen Atem von Stars & Stripes deutlich im Nacken.

Eine durchziehende Wetterfront führt am Freitag zu über 3 Stunden Unterbrechung und verzögert den Abschluss der 2. Runde auf Samstag. Lowry lässt sich davon nicht wirklich beeindrucken und locht in der frühen Phase drei Birdies um gekonnt die Verfolger auf Distanz zu halten. Trey Mullinax (-8) und vor allem Dustin Johnson (-7) konnten mit starken Leistungen zum Iren aufschließen.

Home-Boy Dustin Johnson übernimmt am Samstag mit aggressivem Spiel und heißem Putter das Kommando. Der Power-Hitter aus South Carolina erreicht mit der 68 die alleinige Spitze bei 10 unter Par. Shane Lowry macht mit drei späten Bogeys den Weg für DJ frei, wahrt aber mit nur einem Schlag Rückstand geteilt mit Ian Poulter und Rory Sabbatini seine Titelchance.

Im Sonntags-Duell zwischen Dustin Johnson und Shane Lowry ist C.T. Pan am Ende der lachende Dritte. Der 27-jährige Taiwanese setzte mit der 67 die Bestmarke bei 12 unter Par und sah dann auf der Range in aller Ruhe zu, wie die Favoriten im börigen Wind einer nach dem anderen verglühten. Home-Boy Dustin Johnson warf mit 41 Schlägen für die letzten 9 Löcher komplett die Nerven weg und stürzte bis auf Rang 28 ab. Shane Lowry verspielte seine Siegchancen mit Doppelbogey am 12. Loch, als er zwei Chips vermasselte. Pan gewinnt einen Schlag vor Matt Kuchar, während sich Lowry Platz 3 mit Cantlay und Piercy teilen muss.

In das kleine 132 Mann-Starterfeld kam Sepp Straka nicht hinein.

>> Endergebnis RBC Heritage

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Sepps zweiter Streich

PUERTO RICO OPEN – FINAL: Sepp Straka etabliert sich zum zweiten Mal in den Top 16 und sammelt wichtige Punkte und Preisgeld.

Nach Platz 13 bei der Farmers Insurance holt Sepp Straka auf Puerto Rico mit Platz 16 sein nächstes starkes Ergebnis – wieder nur einen Schlag außerhalb der Top 10, die einen automatischen Startplatz für die kommende Woche bringen würde – was diesmal nicht so wichtig war, da er kommende Woche bei der Honda Classic sowieso im Feld ist.

Zwar wird das kleine 3,4 Millionen Dollar-Turnier auf der karibischen Insel deutlich weniger Punkte für den FedExCup bringen, dennoch beweist der Wiener einmal mehr, dass er durchaus in der Lage ist in der höchsten Golfliga der Welt mitzumischen.

Zwei gute, zwei schwächere Runden

Am Nebenschauplatz der PGA Tour – in dieser Woche ging in Mexiko das WGC-Turnier über die Bühne – hatte Sepp Straka zum Auftakt mit einer 67 (-5) alles fest im Griff und musste lediglich Andres Romero (ARG) knapp den Vortritt lassen. Am Freitag liefert der Wiener eine müde Vorstellung ab und fällt mit der 73 auf Position 10 zurück. Auch am Moving Day bleibt die Fehlerquote zu hoch. Bei guten Bedingungen kommt er nicht über eine 71 hinaus, die das weitere Abrutschen am Leaderboard nicht verhindern kann.

Mit drei Schlägen Rückstand auf die Top 10 bleibt ein achtbares Ergebnis in Reichweite, sofern er an die Auftaktleistung anknüpfen kann. Allerdings misslingt auch der Start in die Finalrunde: ausgerechnet am ersten Par 5 setzt es das Bogey, nachdem er zwei Versuche benötigt um sich aus dem Grünbunker zu befreien. Erst am zweiten Par 5 springt langsam der Motor an: wichtiges Birdie, nachdem er mit dem Zweiten das Grün erreicht. Zwei Bahnen später springt der Putter mit dem nächsten Schlaggewinn ein. Nur einen Schlag auf den Front 9 aufzuholen reicht jedoch nicht um sich am Leaderboard zu verbessern.

Wichtig, dass Straka im auflebenden Wind weitere Bogeys vermeiden und am Par 5 der 15 aus dem Grünbunker noch ein Birdie herausquetschen kann. Der nächste Schlaggewinn am Par 3 der 16 pusht ihn schon unter die Top 15.

Den Titel von Puerto Rico schnappt sich der Amerikaner Martin Trainer bei 15 unter Par, womit er ein Quartett mit US Star Daniel Berger oder den australischen Routinier Aaron Baddeley um drei Schläge abhängt.

>> Endergebnis Puerto Rico Open

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Comeback gekrönt

TOUR CHAMPIONSHIP – FINAL: Ein Jahr nach dem Comeback feiert Tiger Woods beim Saisonfinale den Comeback-Sieg. Justin Rose gewinnt den FedExCup.

Tiger Woods hatte noch nie verloren, wenn er mit zumindest drei Schlägen Vorsprung ins Finale ging – und das hat sich auch 5 Jahre nach seinem letzten Erfolg nicht geändert. Bis zum Saisonfinish musste der US-Superstar warten, ehe der heißersehnte Comeback-Erfolg endlich gelandet war. Bei den Majors schnappten ihm Brooks Koepka oder Francesco Molinari noch die Titel weg, in East Lake schlug dagegen endlich Tigers Stunde.

Vor allem über sein fantastisches Kurzspiel hatte sich der nach vier Rücken OPs zurückkehrende Champion seinen Vorsprung herausgespielt, womit er den Schlusstag zu einem Triumphzug über 18 Löcher gestalten konnte.

Da weder Rory McIlroy noch Justin Rose als engste Verfolger Druck ausüben konnten, blieb es Billy Horschel vorbehalten, mit der 66 die Latte auf 9 unter Par im Clubhaus zu legen. Tiger konnte sich auf den Back 9 sogar drei Schlagverluste leisten um mit der 71 (+1) bei -11 unter Par ungefährdet seinen 80. Tour-Titel, den ersten seit 5 Jahren, zu feiern: “Plötzlich begann ich zu realisieren, ich bin drauf und dran wieder ein Turnier zu gewinnen, da kamen die Tränen hoch. Ich kann es nicht glauben, dass ich das wirklich durchgezogen habe,” gibt der 42-jährige einen Einblick in seine Emotionen.

Beinahe hätte es sogar noch gereicht um auch die Jahreswertung zu gewinnen. Doch die Justin Rose zaubert am Schlussloch ein letztes Birdie aus dem Ärmel um mit Platz 4 bei der Tour Championship zugleich auch erstmals den FedExCup für sich zu entscheiden. Hinter Horschel reiht sich Dustin Johnson auf Platz 3 ein. Rory McIlroy teilt sich mit Justin Thomas den 7. Platz.

Dustin Johnson reicht der 3. Platz um Justin Rose hauchdünn als Nummer 1 im World Ranking wieder abzulösen.

>> Endergebnis Tour Championship

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US PGA TOUR 2018

Die Preisgeldrangliste (Money-List) / FedExCup 2017 / 2018

(Final Update: 24.9.2018)

US PGA TOUR 2018

RANG
LAST
SPIELER
STARTS
MONEY
1
1
Justin Thomas
23
$8,694,821
2
3
Dustin Johnson
20
$8,457,352
3
4
Justin Rose
18
$8,130,678
4
2
Bryson DeChambeau
26
$8,094,489
5
5
Brooks Koepka
17
$7,094,047
6
6
Bubba Watson
24
$5,793,748
7
7
Tony Finau
28
$5,620,138
8
16
Tiger Woods
18
$5,443,841
9
8
Webb Simpson
26
$5,376,417
10
9
Jason Day
20
$5,087,461
11
10
Francesco Molinari
20
$5,065,842
12
11
Patrick Reed
26
$5,006,267
13
12
Phil Mickelson
24
$4,595,187
14
13
Rory McIlroy
18
$4,410,296
15
27
Billy Horschel
27
$4,315,200
16
14
Rickie Fowler
20
$4,235,237
17
15
Keegan Bradley
27
$4,069,464
18
18
Xander Schauffele
27
$4,047,538
19
19
Jon Rahm
20
$3,992,678
20
17
Patrick Cantlay
23
$3,963,962
21
21
Tommy Fleetwood
19
$3,935,147
22
20
Kyle Stanley
26
$3,916,001
23
22
Marc Leishman
25
$3,771,221
24
25
Paul Casey
20
$3,641,771
25
23
Cameron Smith
24
$3,622,607
26
24
Kevin Na
26
$3,578,316
27
26
Patton Kizzire
29
$3,541,151
28
28
Aaron Wise
29
$3,486,407
29
31
Gary Woodland
27
$3,108,907
30
29
Kevin Kisner
25
$2,972,285
31
30
Pat Perez
23
$2,962,641
32
32
Jordan Spieth
23
$2,793,536
33
33
Chesson Hadley
30
$2,768,863
34
34
Brian Harman
25
$2,733,463
35
35
Ian Poulter
20
$2,714,450
36
36
Luke List
29
$2,710,736
37
37
Chez Reavie
28
$2,700,018
38
38
Alex Noren
18
$2,699,150
39
49
Hideki Matsuyama
21
$2,687,477
40
39
Henrik Stenson
16
$2,680,487
41
40
Andrew Landry
27
$2,642,179
42
41
Byeong Hun An
24
$2,599,264
43
42
Emiliano Grillo
25
$2,493,163
44
43
Ryan Armour
32
$2,485,203
45
44
Rafa Cabrera Bello
20
$2,449,869
46
45
Beau Hossler
28
$2,449,707
47
46
Brandt Snedeker
25
$2,448,970
48
47
Austin Cook
29
$2,448,920
49
48
Andrew Putnam
28
$2,387,382
50
50
Brendan Steele
22
$2,291,128
weiters:
101
101
Alex Cejka
24
$1,198,541
165
165
Stephan Jaeger
26
$422,260

 

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Eingepfercht

THE NORTHERN TRUST – 1. RUNDE: Nach der ersten Runde pferchen sich gleich 17 Spieler auf allerengstem Raum an der Spitze zusammen, was beim Playoff-Auftakt der PGA Tour im Ridgewood CC klarerweise für größtmögliche Spannung sorgt.

Mit den Northern Trust biegt die PGA Tour Saison 2017/18 nun endgültig auf die Zielgerade ein. Traditionell wird in den finalserienverliebten USA der Jahreschampion im Playoff ermittelt. Insgesamt vier Turniere stehen nun noch an, ehe der neue FedEx-Cup König gekrönt wird. Als erstes steht das Turnier im Ridgewood CC am Programm, wo die Top 125 der Jahreswertung in den Teeboxen stehen. Die Teilnehmeranzahl minimiert sich nun von Woche zu Woche, ehe es im East Lake GC nur noch ein elitäres Feld von gerade mal 30 Kontrahenten zu bestaunen geben wird.

Zunächst allerdings gilt die volle Konzentration dem Event in New Jersey, das nach dem ersten Spieltag so spannend wie schon lange kein Turnier in letzter Zeit zu werden scheint. Die anspruchsvolle Par 71 Wiese lässt im majorliken Feld zwar durchaus Birdies zu, fletscht nach Fehlern aber teilweise auch die Zähne, was zu einem unglaublich dichtgedrängten Leaderboard führt. Kevin Tway, Jamie Lovemark, Vaughn Taylor und Sean O’Hair (alle USA) erwischen dabei mit 66er (-5) Runden den besten Start und teilen sich so die Führungsrolle.

Gleich 13 Verfolger

Dahinter schlägt es regelrecht 13, denn genau diese Anzahl nimmt die zweite Runde als erste Verfolger bei nur einem einzigen Schlag Rückstand in Angriff. Neben großen Namen wie der Nummer 1 der Welt Dustin Johnson, dem dreifachen Major-Champion Brooks Koepka, Englands Mr. Zuverlässig Tommy Fleetwood oder auch Japans-Hero Hideki Matsuyama, mischen auch Spieler wie Deutschlands-Routinier Alex Cejka und Rafael Cabrera Bello (ESP) im Verfolgerfeld mit.

Phil Mickelson oder Bryson DeChambeau (beide USA) liegen nach 68er (-3) Runden nur knapp dahinter. Tiger Woods (USA) hingegen hat durchaus noch Luft nach oben, denn der Fanliebling muss sich am Donnerstag mit der 71 (Par) zufriedengeben, was nur für Rang 60 reicht.

>> Leaderboard The Northern Trust

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Thomas triumphiert als Zweiter

TOUR CHAMPIONSHIP – FINAL: Justin Thomas holt als Zweiter von East Lake den FedExCup, während Xander Schauffele seine Rookie-Saison krönt.

Erstmals seit 2009 holt der Sieger der Tour Championship nicht zugleich auch den FedExCup. Justin Thomas reicht ein zweiter Platz in East Lake um sich Amerikas Tourwertung samt 10 Millionen Dollar-Bonus zu sichern. Mit dem Kalifornier Xander Schauffele gewinnt erstmals ein Tourneuling den Saisonabschluss in Atlanta.

TOUR CHAMPIONSHIP

4. Runde / 24.9.2017

Der kometenhafte Aufstieg des Xander Schauffele findet am Schlusstag seine rühmliche Fortsetzung. Mit überragender Puttleistung holt er sich zwei Birdies im letzten Drittel und macht den Sack am Schlussloch stilgerecht mit dem Schlaggewinn zur 68 zu um bei 12 unter Par die Tour Championship zu holen. Das Finale der Top 30 erreichte der 23-jährige aus San Diego überhaupt erst dank eines späten Birdielaufs in der Vorwoche.

Die verwirrende Punktemathematik des FedExCups kürt mit Justin Thomas jedoch einen mehr als nur würdigen Jahressieger. Mit 66 Schlägen baute der US PGA Champion gehörig Druck auf und hätte mit zwei Birdies auf den letzten drei Löchern fast noch Schauffele abgefangen. Der fünffache Saisonsieger kommt mit nur einem Schlag Rückstand als alleiniger Zweiter ins Ziel und lässt Jordan Spieth im Kampf um den Gesamtsieg das Nachsehen, der nur 7. wird.

Paul Casey, der als Favorit und Drittrundenleader in den Sonntag startete, muss einmal mehr seine US-Kollegen auf der Zielgerade vorbeiziehen lassen. Nach 5 Löchern war der seit 2009 sieglose Engländer seine Führung von zwei Schlägen los und wird hinter Russell Henley und Kevin Kisner am Ende nur 5.

>> Endergebnis Tour Championship

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Paul Casey

Plötzlich Favorit

TOUR CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Paul Casey (ENG) marschiert am Moving Day mit der 65 bis an die Spitze nach vor und ist damit im East Lake GC von Atlanta plötzlich sogar Favorit auf den FedEx Cup.

Nur noch 18 Löcher sind in dieser PGA Tour Saison zu absolvieren bis der neue FedEx Cup Champion endgültig feststeht. Nur eine Handvoll Spieler können es in dieser Woche aus eigener Kraft schaffen am Ende den Pokal in die Höhe zu stemmen, was in jeder Runde fast minütlich neue Rechenspiele ergibt.

Am Moving Day dreht auf einmal Paul Casey richtig auf. Der Engländer nimmt auf den ersten sieben Bahnen bereits drei Birdies und ein Eagle mit und bessert bis zum Ende der Runde auch noch zwei Schlagverluste wieder aus. Nachdem er am anspruchsvollen Par 70 Gelände des East Lake GC schlussendlich die 65 (-5) unterschreibt, findet er sich bei gesamt 12 unter Par und mit zwei Schlägen Vorsprung auf die Verfolger an der Spitze wieder.

Als 10. der Jahreswertung ins Finalturnier der Playoffs gestartet, will es die Arithmetik so, dass der Engländer mit der Ausgangslage plötzlich sogar Favorit auf den Gesamtsieg ist. Da die ersten Verfolger mit Kevin Kisner (64) und Xander Schauffele (65) (beide USA) beide so gut wie keine Chance mehr auf den ganz großen Wurf haben, leisten sie mit den starken Auftritten am dritten Spieltag sozusagen sogar Schützenhilfe für Casey und lassen die hartnäckigsten Kontrahenten des Briten hinter sich.

Erst auf Rang 4 finden sich echte Widersacher für Casey. Bei drei Schlägen Rückstand lauern unter anderem mit Brooks Koepka (68) der US Open Champion und mit Justin Thomas (70) (beide USA) der Sieger der PGA Championship. Alle beide hätten noch klar die Chance sich den Titel der Jahreswertung an die eigene Fahne zu heften, dazu muss am Sonntag aber ein Vorstoß gelingen.

Bei bereits sechs Schlägen Rückstand und auf Platz 13 haben wohl Dustin Johnson (69) und Jordan Spieth (69) (beide USA) nur noch theoretische Chancen sich tatsächlich noch die Tophäe des Jahreschampions zu sichern. Rickie Fowler (USA) findet nach Runden von 73, 74 und 70 Schlägen in dieser Woche in keinen gewinnbringenden Rhythmus und rangiert nur auf Rang 28 von 30.

>> Leaderboard Tour Championship

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Jordan Spieth

Anfang vom Ende

TOUR CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Kyle Stanley (USA) gibt zum Auftakt im East Lake GC das Tempo vor und spielt sich mit der 64 in die alleinige Führungsrolle. Den FedEx Cup würde sich beim derzeitigen Stand jedoch Jordan Spieth (USA) sichern.

Im East Lake GC von Atlanta ist die PGA Tour nun endgültig auf der letzten Station der noch laufenden Saison angekommen. Nur noch die besten 30 der Jahreswertung stehen in Georgia am Start und machen sich untereinander den neuen FedEx Cup Champion aus. Lediglich eine Handvoll Spieler kann sich den Titel des Jahresbesten aus eigener Kraft sichern.

Einer davon ist Jordan Spieth. Der Championship Golfer of the Year notiert zum Auftakt zwar “nur” die 67 (-3), Rang 6 würde aber reichen um am Sonntag die Trophäe in die Höhe stemmen zu können. Die Platzierung teilt sich der US-Amerikaner mit weiteren Hochkarätern, die allesamt noch um den Gesamttitel rittern. Justin Thomas (USA) etwa oder auch Jon Rahm (ESP) unterschrieben zum Auftakt ebenfalls die 67 und bleiben damit voll im Geschäft.

Den Ton gibt am Donnerstag aber ein anderer an. Kyle Stanley weiß am anspruchsvollen Par 70 Gelände voll zu überzeugen und glänzt mit beeindruckender Birdiequote. Gleich vier rote Einträge in Folge verewigt er auf den Frontnine und gibt auf den ersten und einzigen Schlagverlust der Runde mit drei weiteren Erfolgserlebnissen die perfekte Antwort. Mit der starken Performance kann kein Kontrahent mithalten, was Stanley, der nur als 22. der Jahreswertung ins Rennen ging, mit der 64 (-6) die alleinige Führung einbringt.

Die ersten Verfolger liegen mit Webb Simpson, Daniel Berger, Brooks Koepka (alle USA) und Paul Casey (ENG) nach 66er (-4) Runden bereits zwei Schläge zurück. Dustin Johnson (USA) findet nach der verpatzten letzten Woche langsam wieder seinen Rhythmus und lauert nach der 68 (-2) auf Rang 11.

>> Leaderboard Tour Championship

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