Schlagwort: fedex cup

US PGA TOUR 2019

Die Preisgeldrangliste (Money-List) / FedExCup 2018 / 2019

(nach Turnier: MASTERS)

US PGA TOUR 2019

RANG
LAST
SPIELER
STARTS
MONEY
1
1
Rory McIlroy
9
$4,854,964
2
2
Matt Kuchar
12
$4,649,744
3
3
Xander Schauffele
11
$4,470,840
4
5
Dustin Johnson
9
$3,925,219
5
7
Brooks Koepka
9
$3,526,317
6
4
Paul Casey
12
$3,199,473
7
9
Francesco Molinari
7
$3,027,438
8
6
Gary Woodland
14
$3,020,845
9
10
Rickie Fowler
10
$2,853,167
10
74
Tiger Woods
6
$2,804,717
11
12
Justin Thomas
11
$2,745,300
12
8
Marc Leishman
11
$2,669,536
13
11
Charles Howell III
14
$2,604,266
14
14
Kevin Kisner
12
$2,511,296
15
13
Justin Rose
7
$2,431,269
16
17
Phil Mickelson
10
$2,293,980
17
15
Corey Conners
14
$2,266,763
18
16
Jim Furyk
10
$2,187,583
19
22
Tony Finau
12
$2,167,595
20
18
Bryson DeChambeau
9
$2,118,629
21
25
Jason Day
10
$2,058,571
22
24
Jon Rahm
11
$2,024,338
23
19
Keith Mitchell
14
$2,021,293
24
26
Patrick Cantlay
10
$1,961,090
25
20
J.B. Holmes
13
$1,937,035
26
23
Si Woo Kim
15
$1,830,373
27
21
Sungjae Im
18
$1,817,133
28
28
Adam Scott
9
$1,766,959
29
27
Lucas Glover
12
$1,629,133
30
29
Rafa Cabrera Bello
11
$1,579,919
31
33
Hideki Matsuyama
11
$1,564,326
32
48
Webb Simpson
10
$1,551,326
33
34
Kevin Tway
14
$1,523,706
34
30
Jason Kokrak
12
$1,521,868
35
31
Cameron Champ
13
$1,515,091
36
32
Brandt Snedeker
14
$1,506,071
37
36
Tommy Fleetwood
8
$1,451,802
38
35
Andrew Putnam
12
$1,446,406
39
38
Louis Oosthuizen
9
$1,397,424
40
37
Ryan Moore
12
$1,390,590
41
50
Ian Poulter
9
$1,366,334
42
39
Adam Long
14
$1,307,493
43
55
Bubba Watson
10
$1,277,358
44
40
Danny Lee
13
$1,266,884
45
41
Scott Piercy
13
$1,249,254
46
42
Chez Reavie
14
$1,248,770
47
43
Jhonattan Vegas
13
$1,242,787
48
44
Ryan Palmer
10
$1,240,720
49
47
Branden Grace
12
$1,211,465
50
45
Abraham Ancer
14
$1,202,849
weiters:
157
156
Stephan Jaeger
15
$265,100 
172
171
Sepp Straka
12
$222,780 
209
209
Alex Cejka
13
$61,600 

 

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Sepps zweiter Streich

PUERTO RICO OPEN – FINAL: Sepp Straka etabliert sich zum zweiten Mal in den Top 16 und sammelt wichtige Punkte und Preisgeld.

Nach Platz 13 bei der Farmers Insurance holt Sepp Straka auf Puerto Rico mit Platz 16 sein nächstes starkes Ergebnis – wieder nur einen Schlag außerhalb der Top 10, die einen automatischen Startplatz für die kommende Woche bringen würde – was diesmal nicht so wichtig war, da er kommende Woche bei der Honda Classic sowieso im Feld ist.

Zwar wird das kleine 3,4 Millionen Dollar-Turnier auf der karibischen Insel deutlich weniger Punkte für den FedExCup bringen, dennoch beweist der Wiener einmal mehr, dass er durchaus in der Lage ist in der höchsten Golfliga der Welt mitzumischen.

Zwei gute, zwei schwächere Runden

Am Nebenschauplatz der PGA Tour – in dieser Woche ging in Mexiko das WGC-Turnier über die Bühne – hatte Sepp Straka zum Auftakt mit einer 67 (-5) alles fest im Griff und musste lediglich Andres Romero (ARG) knapp den Vortritt lassen. Am Freitag liefert der Wiener eine müde Vorstellung ab und fällt mit der 73 auf Position 10 zurück. Auch am Moving Day bleibt die Fehlerquote zu hoch. Bei guten Bedingungen kommt er nicht über eine 71 hinaus, die das weitere Abrutschen am Leaderboard nicht verhindern kann.

Mit drei Schlägen Rückstand auf die Top 10 bleibt ein achtbares Ergebnis in Reichweite, sofern er an die Auftaktleistung anknüpfen kann. Allerdings misslingt auch der Start in die Finalrunde: ausgerechnet am ersten Par 5 setzt es das Bogey, nachdem er zwei Versuche benötigt um sich aus dem Grünbunker zu befreien. Erst am zweiten Par 5 springt langsam der Motor an: wichtiges Birdie, nachdem er mit dem Zweiten das Grün erreicht. Zwei Bahnen später springt der Putter mit dem nächsten Schlaggewinn ein. Nur einen Schlag auf den Front 9 aufzuholen reicht jedoch nicht um sich am Leaderboard zu verbessern.

Wichtig, dass Straka im auflebenden Wind weitere Bogeys vermeiden und am Par 5 der 15 aus dem Grünbunker noch ein Birdie herausquetschen kann. Der nächste Schlaggewinn am Par 3 der 16 pusht ihn schon unter die Top 15.

Den Titel von Puerto Rico schnappt sich der Amerikaner Martin Trainer bei 15 unter Par, womit er ein Quartett mit US Star Daniel Berger oder den australischen Routinier Aaron Baddeley um drei Schläge abhängt.

>> Endergebnis Puerto Rico Open

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Comeback gekrönt

TOUR CHAMPIONSHIP – FINAL: Ein Jahr nach dem Comeback feiert Tiger Woods beim Saisonfinale den Comeback-Sieg. Justin Rose gewinnt den FedExCup.

Tiger Woods hatte noch nie verloren, wenn er mit zumindest drei Schlägen Vorsprung ins Finale ging – und das hat sich auch 5 Jahre nach seinem letzten Erfolg nicht geändert. Bis zum Saisonfinish musste der US-Superstar warten, ehe der heißersehnte Comeback-Erfolg endlich gelandet war. Bei den Majors schnappten ihm Brooks Koepka oder Francesco Molinari noch die Titel weg, in East Lake schlug dagegen endlich Tigers Stunde.

Vor allem über sein fantastisches Kurzspiel hatte sich der nach vier Rücken OPs zurückkehrende Champion seinen Vorsprung herausgespielt, womit er den Schlusstag zu einem Triumphzug über 18 Löcher gestalten konnte.

Da weder Rory McIlroy noch Justin Rose als engste Verfolger Druck ausüben konnten, blieb es Billy Horschel vorbehalten, mit der 66 die Latte auf 9 unter Par im Clubhaus zu legen. Tiger konnte sich auf den Back 9 sogar drei Schlagverluste leisten um mit der 71 (+1) bei -11 unter Par ungefährdet seinen 80. Tour-Titel, den ersten seit 5 Jahren, zu feiern: “Plötzlich begann ich zu realisieren, ich bin drauf und dran wieder ein Turnier zu gewinnen, da kamen die Tränen hoch. Ich kann es nicht glauben, dass ich das wirklich durchgezogen habe,” gibt der 42-jährige einen Einblick in seine Emotionen.

Beinahe hätte es sogar noch gereicht um auch die Jahreswertung zu gewinnen. Doch die Justin Rose zaubert am Schlussloch ein letztes Birdie aus dem Ärmel um mit Platz 4 bei der Tour Championship zugleich auch erstmals den FedExCup für sich zu entscheiden. Hinter Horschel reiht sich Dustin Johnson auf Platz 3 ein. Rory McIlroy teilt sich mit Justin Thomas den 7. Platz.

Dustin Johnson reicht der 3. Platz um Justin Rose hauchdünn als Nummer 1 im World Ranking wieder abzulösen.

>> Endergebnis Tour Championship

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US PGA TOUR 2018

Die Preisgeldrangliste (Money-List) / FedExCup 2017 / 2018

(Final Update: 24.9.2018)

US PGA TOUR 2018

RANG
LAST
SPIELER
STARTS
MONEY
1
1
Justin Thomas
23
$8,694,821
2
3
Dustin Johnson
20
$8,457,352
3
4
Justin Rose
18
$8,130,678
4
2
Bryson DeChambeau
26
$8,094,489
5
5
Brooks Koepka
17
$7,094,047
6
6
Bubba Watson
24
$5,793,748
7
7
Tony Finau
28
$5,620,138
8
16
Tiger Woods
18
$5,443,841
9
8
Webb Simpson
26
$5,376,417
10
9
Jason Day
20
$5,087,461
11
10
Francesco Molinari
20
$5,065,842
12
11
Patrick Reed
26
$5,006,267
13
12
Phil Mickelson
24
$4,595,187
14
13
Rory McIlroy
18
$4,410,296
15
27
Billy Horschel
27
$4,315,200
16
14
Rickie Fowler
20
$4,235,237
17
15
Keegan Bradley
27
$4,069,464
18
18
Xander Schauffele
27
$4,047,538
19
19
Jon Rahm
20
$3,992,678
20
17
Patrick Cantlay
23
$3,963,962
21
21
Tommy Fleetwood
19
$3,935,147
22
20
Kyle Stanley
26
$3,916,001
23
22
Marc Leishman
25
$3,771,221
24
25
Paul Casey
20
$3,641,771
25
23
Cameron Smith
24
$3,622,607
26
24
Kevin Na
26
$3,578,316
27
26
Patton Kizzire
29
$3,541,151
28
28
Aaron Wise
29
$3,486,407
29
31
Gary Woodland
27
$3,108,907
30
29
Kevin Kisner
25
$2,972,285
31
30
Pat Perez
23
$2,962,641
32
32
Jordan Spieth
23
$2,793,536
33
33
Chesson Hadley
30
$2,768,863
34
34
Brian Harman
25
$2,733,463
35
35
Ian Poulter
20
$2,714,450
36
36
Luke List
29
$2,710,736
37
37
Chez Reavie
28
$2,700,018
38
38
Alex Noren
18
$2,699,150
39
49
Hideki Matsuyama
21
$2,687,477
40
39
Henrik Stenson
16
$2,680,487
41
40
Andrew Landry
27
$2,642,179
42
41
Byeong Hun An
24
$2,599,264
43
42
Emiliano Grillo
25
$2,493,163
44
43
Ryan Armour
32
$2,485,203
45
44
Rafa Cabrera Bello
20
$2,449,869
46
45
Beau Hossler
28
$2,449,707
47
46
Brandt Snedeker
25
$2,448,970
48
47
Austin Cook
29
$2,448,920
49
48
Andrew Putnam
28
$2,387,382
50
50
Brendan Steele
22
$2,291,128
weiters:
101
101
Alex Cejka
24
$1,198,541
165
165
Stephan Jaeger
26
$422,260

 

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Eingepfercht

THE NORTHERN TRUST – 1. RUNDE: Nach der ersten Runde pferchen sich gleich 17 Spieler auf allerengstem Raum an der Spitze zusammen, was beim Playoff-Auftakt der PGA Tour im Ridgewood CC klarerweise für größtmögliche Spannung sorgt.

Mit den Northern Trust biegt die PGA Tour Saison 2017/18 nun endgültig auf die Zielgerade ein. Traditionell wird in den finalserienverliebten USA der Jahreschampion im Playoff ermittelt. Insgesamt vier Turniere stehen nun noch an, ehe der neue FedEx-Cup König gekrönt wird. Als erstes steht das Turnier im Ridgewood CC am Programm, wo die Top 125 der Jahreswertung in den Teeboxen stehen. Die Teilnehmeranzahl minimiert sich nun von Woche zu Woche, ehe es im East Lake GC nur noch ein elitäres Feld von gerade mal 30 Kontrahenten zu bestaunen geben wird.

Zunächst allerdings gilt die volle Konzentration dem Event in New Jersey, das nach dem ersten Spieltag so spannend wie schon lange kein Turnier in letzter Zeit zu werden scheint. Die anspruchsvolle Par 71 Wiese lässt im majorliken Feld zwar durchaus Birdies zu, fletscht nach Fehlern aber teilweise auch die Zähne, was zu einem unglaublich dichtgedrängten Leaderboard führt. Kevin Tway, Jamie Lovemark, Vaughn Taylor und Sean O’Hair (alle USA) erwischen dabei mit 66er (-5) Runden den besten Start und teilen sich so die Führungsrolle.

Gleich 13 Verfolger

Dahinter schlägt es regelrecht 13, denn genau diese Anzahl nimmt die zweite Runde als erste Verfolger bei nur einem einzigen Schlag Rückstand in Angriff. Neben großen Namen wie der Nummer 1 der Welt Dustin Johnson, dem dreifachen Major-Champion Brooks Koepka, Englands Mr. Zuverlässig Tommy Fleetwood oder auch Japans-Hero Hideki Matsuyama, mischen auch Spieler wie Deutschlands-Routinier Alex Cejka und Rafael Cabrera Bello (ESP) im Verfolgerfeld mit.

Phil Mickelson oder Bryson DeChambeau (beide USA) liegen nach 68er (-3) Runden nur knapp dahinter. Tiger Woods (USA) hingegen hat durchaus noch Luft nach oben, denn der Fanliebling muss sich am Donnerstag mit der 71 (Par) zufriedengeben, was nur für Rang 60 reicht.

>> Leaderboard The Northern Trust

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Thomas triumphiert als Zweiter

TOUR CHAMPIONSHIP – FINAL: Justin Thomas holt als Zweiter von East Lake den FedExCup, während Xander Schauffele seine Rookie-Saison krönt.

Erstmals seit 2009 holt der Sieger der Tour Championship nicht zugleich auch den FedExCup. Justin Thomas reicht ein zweiter Platz in East Lake um sich Amerikas Tourwertung samt 10 Millionen Dollar-Bonus zu sichern. Mit dem Kalifornier Xander Schauffele gewinnt erstmals ein Tourneuling den Saisonabschluss in Atlanta.

TOUR CHAMPIONSHIP

4. Runde / 24.9.2017

Der kometenhafte Aufstieg des Xander Schauffele findet am Schlusstag seine rühmliche Fortsetzung. Mit überragender Puttleistung holt er sich zwei Birdies im letzten Drittel und macht den Sack am Schlussloch stilgerecht mit dem Schlaggewinn zur 68 zu um bei 12 unter Par die Tour Championship zu holen. Das Finale der Top 30 erreichte der 23-jährige aus San Diego überhaupt erst dank eines späten Birdielaufs in der Vorwoche.

Die verwirrende Punktemathematik des FedExCups kürt mit Justin Thomas jedoch einen mehr als nur würdigen Jahressieger. Mit 66 Schlägen baute der US PGA Champion gehörig Druck auf und hätte mit zwei Birdies auf den letzten drei Löchern fast noch Schauffele abgefangen. Der fünffache Saisonsieger kommt mit nur einem Schlag Rückstand als alleiniger Zweiter ins Ziel und lässt Jordan Spieth im Kampf um den Gesamtsieg das Nachsehen, der nur 7. wird.

Paul Casey, der als Favorit und Drittrundenleader in den Sonntag startete, muss einmal mehr seine US-Kollegen auf der Zielgerade vorbeiziehen lassen. Nach 5 Löchern war der seit 2009 sieglose Engländer seine Führung von zwei Schlägen los und wird hinter Russell Henley und Kevin Kisner am Ende nur 5.

>> Endergebnis Tour Championship

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Paul Casey

Plötzlich Favorit

TOUR CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Paul Casey (ENG) marschiert am Moving Day mit der 65 bis an die Spitze nach vor und ist damit im East Lake GC von Atlanta plötzlich sogar Favorit auf den FedEx Cup.

Nur noch 18 Löcher sind in dieser PGA Tour Saison zu absolvieren bis der neue FedEx Cup Champion endgültig feststeht. Nur eine Handvoll Spieler können es in dieser Woche aus eigener Kraft schaffen am Ende den Pokal in die Höhe zu stemmen, was in jeder Runde fast minütlich neue Rechenspiele ergibt.

Am Moving Day dreht auf einmal Paul Casey richtig auf. Der Engländer nimmt auf den ersten sieben Bahnen bereits drei Birdies und ein Eagle mit und bessert bis zum Ende der Runde auch noch zwei Schlagverluste wieder aus. Nachdem er am anspruchsvollen Par 70 Gelände des East Lake GC schlussendlich die 65 (-5) unterschreibt, findet er sich bei gesamt 12 unter Par und mit zwei Schlägen Vorsprung auf die Verfolger an der Spitze wieder.

Als 10. der Jahreswertung ins Finalturnier der Playoffs gestartet, will es die Arithmetik so, dass der Engländer mit der Ausgangslage plötzlich sogar Favorit auf den Gesamtsieg ist. Da die ersten Verfolger mit Kevin Kisner (64) und Xander Schauffele (65) (beide USA) beide so gut wie keine Chance mehr auf den ganz großen Wurf haben, leisten sie mit den starken Auftritten am dritten Spieltag sozusagen sogar Schützenhilfe für Casey und lassen die hartnäckigsten Kontrahenten des Briten hinter sich.

Erst auf Rang 4 finden sich echte Widersacher für Casey. Bei drei Schlägen Rückstand lauern unter anderem mit Brooks Koepka (68) der US Open Champion und mit Justin Thomas (70) (beide USA) der Sieger der PGA Championship. Alle beide hätten noch klar die Chance sich den Titel der Jahreswertung an die eigene Fahne zu heften, dazu muss am Sonntag aber ein Vorstoß gelingen.

Bei bereits sechs Schlägen Rückstand und auf Platz 13 haben wohl Dustin Johnson (69) und Jordan Spieth (69) (beide USA) nur noch theoretische Chancen sich tatsächlich noch die Tophäe des Jahreschampions zu sichern. Rickie Fowler (USA) findet nach Runden von 73, 74 und 70 Schlägen in dieser Woche in keinen gewinnbringenden Rhythmus und rangiert nur auf Rang 28 von 30.

>> Leaderboard Tour Championship

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Jordan Spieth

Anfang vom Ende

TOUR CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Kyle Stanley (USA) gibt zum Auftakt im East Lake GC das Tempo vor und spielt sich mit der 64 in die alleinige Führungsrolle. Den FedEx Cup würde sich beim derzeitigen Stand jedoch Jordan Spieth (USA) sichern.

Im East Lake GC von Atlanta ist die PGA Tour nun endgültig auf der letzten Station der noch laufenden Saison angekommen. Nur noch die besten 30 der Jahreswertung stehen in Georgia am Start und machen sich untereinander den neuen FedEx Cup Champion aus. Lediglich eine Handvoll Spieler kann sich den Titel des Jahresbesten aus eigener Kraft sichern.

Einer davon ist Jordan Spieth. Der Championship Golfer of the Year notiert zum Auftakt zwar “nur” die 67 (-3), Rang 6 würde aber reichen um am Sonntag die Trophäe in die Höhe stemmen zu können. Die Platzierung teilt sich der US-Amerikaner mit weiteren Hochkarätern, die allesamt noch um den Gesamttitel rittern. Justin Thomas (USA) etwa oder auch Jon Rahm (ESP) unterschrieben zum Auftakt ebenfalls die 67 und bleiben damit voll im Geschäft.

Den Ton gibt am Donnerstag aber ein anderer an. Kyle Stanley weiß am anspruchsvollen Par 70 Gelände voll zu überzeugen und glänzt mit beeindruckender Birdiequote. Gleich vier rote Einträge in Folge verewigt er auf den Frontnine und gibt auf den ersten und einzigen Schlagverlust der Runde mit drei weiteren Erfolgserlebnissen die perfekte Antwort. Mit der starken Performance kann kein Kontrahent mithalten, was Stanley, der nur als 22. der Jahreswertung ins Rennen ging, mit der 64 (-6) die alleinige Führung einbringt.

Die ersten Verfolger liegen mit Webb Simpson, Daniel Berger, Brooks Koepka (alle USA) und Paul Casey (ENG) nach 66er (-4) Runden bereits zwei Schläge zurück. Dustin Johnson (USA) findet nach der verpatzten letzten Woche langsam wieder seinen Rhythmus und lauert nach der 68 (-2) auf Rang 11.

>> Leaderboard Tour Championship

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Justin Thomas

Justin biegt Jordan

DELL TECH CHAMPIONSHIP – FINAL: Im Duell der Golf-Besties ist Justin Thomas erstmals vor Jordan Spieth, der sich auch beim zweiten FedExCup-Playoff knapp geschlagen geben muss.

Jordan Spieth schießt 6 unter Par auf den ersten 7 Löchern und muss sich dennoch auch beim zweiten Playoff-Turnier im FedExCup geschlagen geben. Diesmal ist es sein bester Golffreund aus Kindestagen, Justin Thomas, der erstmals ein Platz 1 und 2-Ergebnis zu seinen Gunsten auf der US PGA Tour landet. Im TPC Boston erweist sich Thomas als der Spielstärkere, der zudem in der entscheidenden Phase weniger Fehler begeht und bei 17 unter Par mit drei Schlägen Vorsprung seinen 4. Titel 2017 holt: “Zwei Turniere kommen noch, also kann ich noch zwei mehr gewinnen,” tönt der 24-jährige entsprechend selbstbewusst.

DELL CHAMPIONSHIP

4. Runde / 4.9.2017

Thomas setzt die entscheidenden Akzente auf den schweren Löchern 12 bis 14, die er in 1 unter Par spielt, nachdem er vom 12. Tee neuerlich kreativ das 13. Fairway anvisiert, von dort den besseren Winkel ins Grün hat und als einziger in der Spitzengruppe das Par verteidigt. Spieth verfehlt auf den letzten 7 Löchern zu viele Grüns und macht mit drei Bogeys den Weg für Thomas frei. Hinter Marc Leishman teilen sich Jon Rahm und Paul Casey den 5. Platz.

Trotz der Playoff-Niederlagen gegen DJ und Thomas übernimmt Spieth die Führung im FedExCup vor den letzten beiden Events. Stewart Cink, Rafa Cabrera-Bello und Emilian Gillo verbessern sich unter die Top 70 der Wertung, die in 14 Tagen bei der BMW Championship in Chicago noch mit dabei sind. Kevin Chappell schnappt Russell Henley den letzten US-Spot für den Presidents Cup weg.

>> Dell Technologies Championship

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Dustin Johnson

Schon wieder vorne

DELL TECHNOLOGIES CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Dustin Johnson (USA) gibt nach seinem Sieg vergangene Woche auch beim zweiten Playoff Turnier der Saison den Ton an und liegt im TPC Boston nach der ersten Runde in Führung.

Zwischenzeitlich ist es in dieser Saison um die Nummer 1 der Welt etwas ruhiger geworden. So selbstverständlich wie Dustin Johnson vor allem letztes Jahr seine Siege einfuhr, verlief das Jahr 2017 für den Longhitter nicht mehr. Der kleine Formeinbruch scheint aber spätestens seit seinem Triumph letzte Woche endgültig verflogen zu sein, denn auch auf der, von den Spielern alles andere als geliebten, umgebauten Anlage des TPC Boston gibt der großgewachsene US-Amerikaner wieder das Tempo vor.

Gleich der Start verläuft mit Birdie nach Maß und bis zum Turn kann er bei nur einem Fehler mit zwei weiteren roten Einträgen und sogar einem Eagle voll überzeugen. Selbst sein zweiter Fehler zu Beginn der ersten Platzhälfte bremst ihn nur kurz, denn nachdem er auf der 2 und der 4 noch weitere Birdies findet unterschreibt er die 66 (-5), die ihm nach der Auftaktrunde den Platz an der Spitze einbringt.

“Wenn man gewinnt, dann spielt man gut und das bringt auch eine Menge Selbstvertrauen. Eigentlich war das bei mir das Hauptproblem in den letzten Monaten, dass das Selbstvertrauen nicht passte. Ich hab einfach die Schläge die ich benötigt hätte, nicht so richtig gesehen und nicht konstant getroffen. Nach dem Sieg vergangene Woche aber passt das jetzt wieder. Ich fühle, dass jetzt alles wieder in die richtige Richtung läuft”, so DJ nach der Runde.

Internationale Verfolger

Beim zweiten Playoff Turnier – nur noch die Top 100 der Jahreswertung stehen in Massachusetts am Start – hat der Weltranglistenerste aber ein richtiggehend internationales Verfolgerfeld auf den Fersen. Rang 2 teilen sich nach 67er (-4) Runden Landsmann Kyle Stanley, Marc Leishman (AUS) und mit Sergio Garcia und Jon Rahm gleich zwei Spanier. Bei nur einem weiteren Schlag Rückstand lauern gleich weitere sechs Spieler, was mit dem dichtgedrängten Leaderboard für Spannung sorgen sollte.

>> Leaderboard Dell Technologies Championship

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