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Sieg ohne Tourkarte

50. RBC HERITAGE: Satoshi Kodaira schlägt Si Woo Kim im Playoff am 3. Extraloch und holt auch ohne PGA Tourkarte seine erste Trophäe ab.

Satoshi Kodaira benötigt nur 6 Starts auf der US PGA Tour um seinen ersten vollen Erfolg zu landen – und das sogar ohne Tourkarte. Der 28-jährige Japaner nutzt die Gunst der Stunde in Harbour Town und schnappt sich im Stechen gegen Players-Champion Si Woo Kim mit einem Riesenputt zum Birdie am 3. Extraloch den Siegerscheck beim 50-Jahre Jubiläum des RBC Heritage.

Der Aufsteiger aus Tokio, der über die Japan Tour unter die Top 50 der Welt vorstossen konnte und so zu einigen Starts bei Majors und WGC-Events kam, rutschte auf diesem Weg auch ins RBC Heritage hinein. Den Schlusstag nahm Kodaira vom 11. Platz aus in Angriff und marschierte mit drei Birdies auf den Back 9 zur 66, die für die Clubhausführung bei 12 unter Par reichte.

Das eigentlich erwartete Duell zwischen Ian Poulter und Si Woo Kim um den Titel sollte am Ende einen lachenden Dritten sehen. Poulter versenkte sich mit vier Bogeys im letzten Drittel der Runde spektakulär und rutschte auf Platz 7 zurück. Mit langem Birdieputt vom Vorgrün an der 9 avancierte Kim zum logischen Titelfavoriten, sollte jedoch ebenfalls einen schönen Vorsprung mit drei Bogeys im Finish noch herschenken.

Kodaira_1802_330Die 71 reicht gerade noch für ein Stechen, wo der Koreaner jedoch nicht mehr zusetzen konnte und am 3. Extraloch endgültig seinem japanischen Kollegen den Vortritt lassen musste. Kodaira setzt mit einem 8 Meter-Putt, der mit viel Speed ins Loch fällt, den finalen Paukenschlag. Der Japaner festigt mit dem Durchbruch-Sieg in Amerika nicht nur seine Position in den Top 50 der Welt, sondern löst auch nachträglich seine Tourkarte für die PGA Tour.

Der aufgrund einer aufziehenden Schlechwetterfront vorverlegte Schlusstag verlief äußerst hart umkämpft. Bryson DeChambeau musste sich ein weiteres Mal nur hauchdünn geschlagen geben und teilt sich Platz 3 bei 11 unter Par mit Luke List.

Bei Martin Kaymer ist nach überstandener Handgelenksverletzung weiterhin kein Aufwärtstrend festzustellen. Der Düsseldorfer verpatzt sein Wochenende mit Runden von 72 und 74 Schlägen und erreicht nur Platz 73.

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Trick Shot-Champion

RBC HERITAGE 2017 – FINAL: Wesley Bryan, bislang vor allem durch seine Trick Shot Videos bekannt, zeigt in Harbour Town sein Champions-Kunststück.

Wesley Bryan und sein Bruder George machten sich einen Namen mit lustigen Trickshot-Videos – dieser Karriere fügt der 27-jährige aus South Carolina nun sein Meisterstück hinzu: mit dem Heimsieg beim RBC Heritage erfüllt sich Bryan einen Kindheitstraum um sich sofort die Ziele ein Stück höher zu stecken: “Jetzt bin ich einer von jenen unzähligen Spielern, die es auf einen Sieg auf der US PGA Tour gebracht haben. Ab sofort geht es nur darum Sieg Nummer 2 anzupeilen.”

Doch schon der Premierensieg dahin in Harbour Town war ein echtes Meisterstück: seine vier Schläge Rückstand macht Bryan mit vier Birdies in Folge auf den Front 9 wett. Im Titelkampf gegen Luke Donald, Graham DeLaet und Ollie Schniederjans punktet Bryan mit perfekten Annäherungen an der 13 und 15, die er zu Birdies nutzt um mit der 67 den Sack bei 13 unter Par nervenstark zuzumachen.

Luke Donald hilft selbst ein gelochter, langer Bunkerschlag an der 11 nicht: der Engländer schießt zwar die gute 68, muss sich aber zum bereits 5. Mal mit Platz 2 auf seiner Paradewiese auf Hilton Head Island begnügen. Platz 3 teilen sich Schniederjans, Cantlay und McGirt.

Martin Kaymer lässt mit einem Zwischenstand von 7 unter Par nach 10 Löchern den 59er-Alarm läuten. Danach verliert der Deutsche jedoch mit 5 Bogeys komplett den Faden und kommt mit der 69 nicht über Platz 32 hinaus. Alex Cejka erreicht nach verpatztem Weekend nur Rang 43.

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Branden Grace

Auf allen Kontinenten

RBC HERITAGE 2016 – FINAL: Branden Grace schafft nun auch auf der US PGA Tour mit dem ersten Titel den Durchbruch und fängt den Ewig-Zweiten Luke Donald ab.

Nach Seriensiegen auf der European Tour landet Branden Grace beim RBC Heritage den überfälligen ersten Sieg auf der US PGA Tour und steigt damit zum besten Südafrikaner im World Ranking auf. “Jetzt kann ich auch dieses Ziel abhaken, der Titel hier ist die Kirsche am Kuchen,” jubelt Grace über den nächsten großen Karriereschritt und schielt nun auf die einzig verbliebene “Baustelle” – Majortitel!

Ausgerechnet am wohl schwierigsten Shotmaking-Kurs des Jahres, Harbour Town Links, der sich heuer bei böigem Wind noch einmal verschärft präsentierte, gelingt Grace der Durchbruch in Amerika. Dazu musste der 27-jährige Südafrikaner, ein enger Freund von Bernd Wiesberger on Tour, allerdings Luke Donald biegen, der drei Schläge Vorsprung in den Schlusstag mitnahm.

Mit einer Serie von 5 Birdies rund um den Halbzeitturn zieht Grace unwiderstehlich die Daumenschrauben an und holt mit der 66 den Titel bei 9 unter Par. Donald locht nicht mehr die wichtigen Birdieputts, die notwendig gewesen wären und kann nur an der 9 kurzzeitig den Gleichstand herstellen. Am Ende reicht die 71 nur zum 5. zweiten Platz beim Heritage in der Karriere, dem Comeback-Sieg auf der US PGA Tour muss Donald weiter nachlaufen. Platz 2 muss er sich mit dem Schotten Russell Knox teilen.

Amerikas jüngster Aufsteiger, Bryson deChambeau, erreicht gleich bei seinem Profidebüt einen 4. Platz und wird damit gemeinsam mit Kevin Na bester US-Amerikaner. Jason Day wirkt nach dem US Masters dagegen ausgebrannt und kommt nicht über einen 23. Platz hinaus.

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