Schlagwort: italian challenge

Manuel Trappel

Italienische Nullnummer

ITALIAN CHALLENGE – 2. RUNDE: Manuel Trappel und Lukas Nemecz steigern sich zwar im Gegensatz zum Vortag, bleiben aber ausgerechnet beim hochdotierten Challenger im Is Molas Resort von Sardinien schon nach dem Freitag auf der Strecke.

So hatten sich Manuel Trappel und Lukas Nemecz ihre Woche auf Sardinien mit Sicherheit nicht vorgestellt. Beide hatten bei generell guten Scores zum Auftakt nach Runden von 74 (+3) bzw. 73 (+2) Schlägen mit etlichen Problemen zu kämpfen und starteten so bereits mit beträchtlichem Rückstand nur vom dreistelligen Leaderboard-Bereich aus in die Freitagsrunde.

Manuel Trappel muss dann auch gleich zu Beginn auf der 10 ein weiteres Bogey notieren und bremst sich so die angepeilte Aufholjgad sofort selbst aus. Zwar gelingt zeitnah der Ausgleich, die Cutmarke ist so bei lediglich einem einzigen Birdie auf den Backnine aber noch regelrecht meilenweit entfernt.

Erst nach dem Turn stellt sich endlich ein gewinnbringender Rhythmus ein und der Vorarlberger findet am Par 3, der 3 und dem Par 4, der 6 noch zwei Birdies. Nach einem Bogey danach steigert er sich so zwar mit der 70 (-1) im Gegensatz zum Vortag doch beträchtlich, als 110. aber ist die Cutmarke immer noch vier Schläge weit weg.

Noch weiter weg

Lukas Nemecz macht sich am Freitag gleich von Beginn an daran den Rückstand weghzuhobeln und legt mit einem Birdiedoppelschlag einen Start nach Maß hin. Danach allerdings reißt der gewinnbringende Schwung etwas ab und Lukas notiert bis zum Turn gleich sieben Pars in Folge.

Auf den Backnine wird es dann jedoch zusehends farbenfroher. Insgesamt muss der Grazer bis zum Ende seiner Runde drei Bogeys und sogar ein Doppelbogey notieren, was zwei weitere Birdies nicht abfedern können. Schließlich marschiert er mit der 72 (+1) über die Ziellinie und verpasst damit den Cut als 120. noch deutlicher als sein Landsmann.

Sebastian Soderberg (SWE) geht nach der 67 (-4) und bei gesamt 11 unter Par als Leader ins Wochenende.

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Lukas Nemecz

Gebrauchter Tag

ITALIAN CHALLENGE – 1. RUNDE: Lukas Nemecz und Manuel Trappel durchleben zum Auftakt im Is Molas Resort auf Sardinien einen regelrecht gebrauchten Tag und liegen schon nach der ersten Runde deutlich hinter der prognostizierten Cutmarke zurück.

Nur dank einer Einladung rutschen Lukas Nemecz und Manuel Trappel beim Challenger auf Sardinien überhaupt ins Teilnehmerfeld, da die Konkurrenz in dieser Woche beim mit 300.000 Euro besonders fett dotierten Event durchgehend hochklassig ist.

Im Vorjahr feierte Matthias Schwab im Is Molas Resort auf Sardinien mit Platz 7 sein erstes Topergebnis und zeigte wie schnell der Karriere-Expresslift nach oben führen kann, wenn die Leistung entsprechend stimmt. Lukas Nemecz als 86. der Order of Merit und Manuel Trappel als 204. müssen in dieser Saison noch gehörig die Ärmel aufkrempeln und ihr Spielrecht abzusichern.

Von Beginn an zäh

Lukas startet dann mit allererster Startzeit und einem Birdie auf der 10 perfekt, allerdings tritt er sich gleich danach zwei Bogeys ein und nimmt sich so selbst den frühen Wind aus den Segeln. Bis zum Turn notiert er danach ein Par nach dem anderen und kommt so nur im leichten Plusbereich auf den Frontnine an. Dort wirkt es dann als hätte der Grazer den gesuchten Rhythmus gefunden, denn mit eine Birdiedoppelschlag pusht er sich rasch in die richtige Richtung.

Doch so schnell der gewinnbringende Schwung gekommen ist, so schnell verschwindet er auch wieder, was sich in einem bitteren Doppelbogey auf der 6 auch auf der Scorecard niederschlägt. Da sich zum Abschluss der Runde auch auf der 9 nur ein Bogey ausgeht, muss er sich zum Auftakt mit der 73 (+2) und als 117. mit einem bereits deutlichen Rückstand auf die prognostizierte Cutmarke zufrieden geben.

“Es war an sich super zu spielen. Zwar wars sehr schwül und heiß, aber auf jeden Fall fair für alle. Ich hab einfach einen schlechten Tag gehabt. Die schlechten Schläge auf den ‘falschen’ Löchern gemacht und auf den Grüns nichts zusammengebracht. Ich hoff ich komm morgen mit den extrem langsamen Grüns besser zurecht”, spart Lukas nach dem eher verpatzten ersten Spieltag nicht mit Selbstkritik.

Langes Warten

Manuel Trappel muss sich bei generell guten Scores die gesamten Frontnine über in Geduld üben. Nicht ein einziges Birdie will dem Vorarlberger auf seinen ersten neun Bahnen gelingen. Bei zwei Bogeys halst er sich dazu noch bereits früh einen unangenehmen Rückstand auf.

Erst auf der 13 bricht dann endlich der Birdiebann, nachdem der ehemalige Amateur-Europameister das Par 4 zum ersten roten Eintrag überreden kann. Doch selbst das bringt keine wirklich Stabilität in sein Spiel und nach weiteren Bogeys auf der 15 und dem Par 5, der 16 geht sich zum Auftakt nur die 74 (+3) aus, mit der er sich als 130. bereits einen unangenehm schweren Rucksack im Kampf um den Cut um die Schultern hängt.

Mario Galiano Aguilar (ESP) und Sebastian Soderberg (SWE) teilen sich nach 64er (-7) Runden die Führungsrolle.

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Abholbereit

ITALIAN CHALLENGE – 3. RUNDE: Matthias Schwab legt im Is Molas Resort auch am Moving Day eine heiße Birdiesohle auf den sardinischen Rasen und hat nach der fehlerfreien 65 ein Topergebnis griffbereit.

Bei generell sehr tiefen Scores war es schon vor dem Wochenende klar, dass nur Birdies zählen um sich auf Sardinien ein Topergebnis sichern zu können. Dieses wird für den Neo-Pro langsam aber sicher auch notwendig, will er sich bei den noch wenigen verbleibenden Einladungen eine gute Kategorie erspielen.

Schon an den ersten beiden Tagen zeigte der Absolvent der Vanderbilt University, dass er sich der schwindenden Möglichkeiten durchaus bewusst ist und brachte sich mit Runden von 67 (-4) und 68 (-3) Schlägen in recht gute Verfolgerposition. Der Start in den Moving Day gelingt dann richtiggehend nach Maß.

Matt knallt gleich auf seinen ersten drei Bahnen drei Birdies auf die Scorecard und taucht plötzlich sogar unter den Top 5 auf. In Folge kann er aber nicht mehr richtig zusetzen, schafft es aber Fehler zu vermeiden und marschiert so bei einem Zwischenstand von 3 unter Par auf die Backnine, wo er rasch am Par 5, der 12 ein weiteres Birdie findet und so hartnäckig den Top 10 erhalten bleibt.

Nur kurz gönnt er sich dann drei Bahnen lang eine kurze Verschnaufpause, ehe er gegen Ende noch einmal an der Birdieschraube dreht und auch die 16 und die 17 noch zu einem roten Doppelpack überredet. Schlussendlich unterschreibt er am Samstag die bogeyfreie 65 (-6) und schiebt sich so bis auf Rang 7 nach vor.

Damit startet der Rohrmooser auch aus dem Spitzenfeld in den Finaltag und hat ein wichtiges Topergebnis bei einer weiteren guten Runde abholbereit vor sich liegen. Bradley Neil (SCO) startet nach der 64 (-7) und bei gesamt 20 unter Par als Führender in den Finaltag.

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Im erweiterten Feld

ITALIAN CHALLENGE – 2. RUNDE: Matthias Schwab geht nach der 68 im erweiterten Verfolgerfeld ins Wochenende. Martin Wiegele kann im Is Molas Resort die schlimme erste Runde nicht mehr wettmachen und scheitert recht deutlich am Cut.

Matthias Schwab will in dieser Woche die vierte seiner sieben Einladungschancen zum ersten echten Topresultat nützen. Der Neo-Pro peilt bei den Invites eigentlich das Erspielen einer Kategorie an, läuft bislang aber noch einem echten Spitzenplatz hinterher. Dne Grundstein für eine erfolgreiche Woche legte er bereits am Donnerstag mit einer 67 (-5).

Bei den allgemein tiefen Scores benötigt er aber auch am Freitag eine starke Runde um in Schlagdistanz zu bleiben. Das Vorhaben scheint mit einem anfänglichen Eagle auch perfekt aufzugehen, allerdings muss er danach auch zwei Bogeys einstecken, was ihn rasch wieder auf den Ausgangspunkt zurückwirft.

Selbst ein weiteres Birdie noch auf den Frontnine bringt nicht die erhoffte Sicherheit und der Rohrmooser rasselt kaum auf der zweiten Platzhälfte angekommen wieder retour auf Level Par. Erst ab dem Par 5, der 12 kann der Absolvent der Vanderbilt University einen Gang hochschalten und findet auf den verbleibenden Bahnen noch drei Birdies, was ihn mit der 68 (-3) über die Ziellinie marschieren lässt.

Bei den durchwegs tiefen Ergebnissen auf Sardinien geht er so als 18. ins Wochenende und hat lediglich zwei Schläge Rückstand auf die Top 10, was an den nächsten Tagen auf jeden Fall ohne Probleme aufzuholen ist. Ein gelungener Moving Day – letzte Woche machte ihm eine sehr durchwachsene dritte Runde einen Strich durch die Rechnung – ist aber dazu wohl unerlässlich.

Nicht Wiegeles Woche

Martin Wiegele war nach der 75 (+4) vom Vortag – der Steirer schlitterte gleich auf seinem ersten Loch, der 10 (Par 3) in eine 7 – bereits zu einer richtig tiefen Runde gezwungen. Der Start dazu glückt mit anfänglichem Birdie auch sehr gut, allerdings kann er danach nicht weiter zusetzen und kommt nach einem Bogey auf der 5 nur bei Level Par auf den Backnine an.

Anders als am Donnerstag lässt die 10 diesmal sogar einen Schlag springen, was der Routinier aber erneut nich zu einem benötigten Birdierun ausnützen kann. Nur ein einziger weiterer roter Eintrag gelingt noch am Par 5, der 16, was zwar die 69 (-2) perfekt macht, als 120. hat er in dieser Woche aber keine Chance den Cut zu stemmen.

“Das war leider nicht mein Turnier. Eigentlich hab ichs ja gestern schon am ersten Loch vergeben. Zwar nicht unbedeingt vom Score, aber ich war dann eben irgendwie in Schockstarre. Heute wars okay. Es war zwar bei weitem nicht super, aber okay. Ich hab mit 29 Grüns in Regulation 2 über gespielt, das sagt eigentlich eh schon alles aus. Gestern 13 und damit über zu spielen geht halt gar nicht. Normalerweise müsste man damit auch cutten”, zeigt sich Martin Wiegele nach der verpatzten Woche sehr selbstkritisch.

Joel Sjöholm (SWE), Reinier Saxton (NED) und Bradley Neil (SCO) teilen sich bei gesamt 13 unter Par die Führungsrolle.

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Richtig abgebogen

ITALIAN CHALLENGE – 1. RUNDE: Matthias Schwab startet zwar nur verhalten ins Turnier, biegt aber Rechtzeitig auf die Birdiespur ab und legt mit der 67 einen durchwegs guten Auftakt hin. Martin Wiegele tritt sich im Is Molas Resort einen wahren Horrorstart ein und steckt am hinteren Ende fest.

Langsam aber sicher drängt bei Matthias Schwab die Zeit um ein echtes Topergebnis einzufahren. Der Plan des Neo-Pros, der in diesem Jahr auf Invites angewiesen ist, sieht vor sich über die Einladungen eine gewinnbringende Kategorie zu erspielen, benötigt dazu aber nun zwingend richtig gute Platzierungen.

Um die vierte von insgesamt sieben Chancen nicht ungenützt verstreichen zu lassen will er von der ersten Runde an auf Sardinien zeigen, dass in dieser Woche mit ihm zu rechnen ist. Das Vorhaben bekommt allerdings gleich am Par 3, der 10 in Form eines Bogeys einen schnellen Dämpfer, den er aber mit Par 5 Birdie zwei Bahnen später wieder ausradiert. Nachdem er auch die zweite lange Bahn der Backnine auszunützen weiß, kommt er sogar im roten Bereich zum Turn.

Auf der vorderen Platzhälfte erwischt er dann aber die richtige Abzweigung und biegt mit Vollgas auf die Birdiespur ab. Gleich vier Birdies gelingen ihm auf nur sechs Bahnen, was ihn regelrecht nach vorne katapultiert. Erst ein abschließendes Bogey auf der 9 verhindert noch besseres als die 67 (-4). Bei allgemein guten Scores reicht die knallrote Runde zwar nicht fürs absolute Spitzenfeld, als 21. bringt er sich aber in durchaus gute Position für den weiteren Turnierverlauf.

Horrostart von Wiegele

Martin Wiegele, der als 14. der Order of Merit weiter am Aufstieg auf die European Tour basteln will, schlittert gleich auf seiner ersten Bahn in einen wahren Horrorstart. Erst nach sieben Schlägen lässt das Par 3, der 10 den Steirer seiner Wege ziehen, was den Routinier von Beginn an ganz hinten einreiht.

Vom katastrophalen Start erholt er sich nur bedingt, wie nur zwei Birdies bei ebenso vielen Bogeys zeigen. Mit der 75 (+4) bleibt für den Erzherzog Johann Pro am Donnerstag nur der 145. Platz über. Um bei den tiefen Scores tatsächlich noch ins Wochenende zu cutten, wird er am Freitag mit früher Startzeit wohl eine Runde rund um 66 oder 67 Schläge benötigen, was aber durchaus noch in Reichweite zu sein scheint.

“Das war leider ein katastprohaler Start. Die 7 war einer der bittersten Starts überhaupt von mir. Es war starker Wind von rechts, ich war als erster am Tee und hab leider nicht genau gewusst ob der Wind jetzt hilft oder eher schadet. Die Fahne war kurz links und Wasser kurz rechts vom Grün. Ich hab dann ein wenig einen Sicherheitsschuss gemacht, der aber links lang in den Bunker gegangen ist”, erklärt er die ersten Momente der Runde.

Wie die 7 dann entstanden ist klärt er ebenalls auf. “Der Ball war in schlechter Lage in einer Rechenspur und ich hab leider etwas unterschätzt, dass es eine richtig hohe Zahl werden könnte, wenn ich den nicht super treffe. Wahrscheinlich wäre es richtig gewesen den mitte Grün zu spielen und das Bogey zu nehmen. Stattdessen aber hab ich den super Schlag probiert, nicht gut getroffen und ins Wasser rein. Ich musste dann zurück zur Drop-Zone auf 80 Meter, das Sand Wedge hatte dann zuviel Spin, schlecht gerollt und mit dem Putter hab ich dann noch aus 1,5 Meter verschoben.”

Nach dem Start war ich geschockt und nicht ganz bei mir. Ich hatte dann ein paar schlechte Schläge, erst die zweiten Neun waren besser und ich hatte sogar Möglichkeiten die Runde noch in Richtung Par zu drehen. Zumindestens hab ich mich nach dem Start nicht komplett verloren und gehen lassen. Der Cut ist mit einer super Runde noch zu schaffen”, gibt Martin Wiegele die Hoffnung trotz der 75 noch lange nicht auf.

Oscar Stark (SWE) und Oliver Farr (WAL) teilen sich nach der 63 (-8) die Führung.

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Martin Wiegele 2015

Kleine Verbesserung

ITALIAN CHALLENGE – FINAL: Martin Wiegele durchlebt am Sonntag im Terre Dei Consoli GC ein Spiegelbild seiner bisherigen Saison, macht mit der finalen 70 aber noch ein paar Ränge im Klassement gut.

Martin Wiegele ist in dieser Saison meist eine Wundertüte. Die gesamte Saison über wechseln sich recht gute Auftritte mit richtig verkorksten Runden ab, was dem Routinier zwar des Öfteren Preisgeld einbringt, ganz starke Ergebnisse aber verhindert. So geschehen auch in dieser Woche beim Europafinale der diesjährigen Challenge Tour Saison.

Martin startete am Donnerstag mit der 74 (+2) nur äußerst verhalten, spielte sich am Freitag mit der 68 (-4) aber locker ins Wochenende, wo am Samstag dann so gut wie gar nichts mehr zusammenlaufen wollte. Trotz laut eigener Aussage “extrem guten langen Spiels” will auf den Grüns nichts fallen und der Steirer rutschte mit der 74 (+2) wieder weit im Klassement zurück.

Zwei Gesichter

Am Finaltag zeigt er dann beide Gesichter auf nur einer einzigen Runde. Martin startet mit Pars solide, setzt dann aber zu einem Birdiedoppelpack an und legt noch vor dem Wechsel auf die Frontnine einen weiteren roten Eintrag drauf, was ihn am Leaderboard doch um etliche Ränge nach oben klettern lässt.

Kaum auf der vorderen Platzhälfte angekommen macht sich aber wieder der Fehlerteufel breit und hängt ihm ausgerechnet am Par 5, der 1 das erste Bogey um. Auch danach findet er die Sicherheit der zweiten Neun nicht wieder und tritt sich auf der 4 den nächsten Schlagverlust ein.

Den kleinen Negativrund kann er dann auf der 7 mit einem Par 3 Birdie wieder stoppen und steht so schlussendlich mit der 70 (-2) beim Recording, was ihn im Klassement noch um ein paar Ränge auf Platz 42 nach vorne bringt. Auch im Hinblick auf eine Spielberechtigung für kommendes Jahr könnte sich die kleine Aufholjagd am Finaltag noch als wichtig erweisen.

Derzeit hat Martin Wiegele noch keine gewinnbringende Kategorie für nächste Saison inne, da fast immer nur kleinere Beträge an Preisgeld aufs Konto wandern. Die in etwa 1.400 Euro aus Italien werden die Top 80 der Order of Merit wohl noch nicht wirklich absichern. Mit den Foshan Open hat er in zwei Wochen aber in China die nächste Chance sich das Spielrecht endgültig zu sichern.

“Das war wieder das gleiche Spiel heute wie gestern. Ich hatte wieder ein sehr gutes langes Spiel. Ich hab 16 Grüns und eines sogar ‘Under Regulation’ getroffen,  aber wieder enttäuschend geputtet. Zumindestens hab ich mich heute besser gefühlt über dem Ball und so auch zwei Putts gelocht, aber halt immer noch viel zu viele verschoben”, so Martin Wiegele zur letzten Runde.

Johan Edfors (SWE) gewinnt mit der finalen 69 (-3) und bei gesamt 13 unter Par.

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Martin Wiegele 2015

Abgerutscht

ITALIAN CHALLENGE – 3. RUNDE: Martin Wiegele hat einmal mehr in dieser Saison mit der Konstanz zu kämpfen und kann seine doch recht vielversprechende Ausgangslage im Terr Dei Consoli GC mit einer durchwachsenen 74 zu keiner Zeit ausnützen.

Es zieht sich mittlerweile wie ein roter Faden durch die Saison des Martin Wiegele. Anders als bei einigen vorherigen Turnieren cuttete der Routinier in dieser Woche beim Europaabschluss der Challenge Tour als 26. sicher ins Wochenende und hat bei nur wenigen Schlägen Rückstand auf die Top 10 sogar ein Spitzenergebnis im Bereich des Möglichen.

Doch wieder schlägt am Moving Day der Fehlerteufel zu. Martin findet vom Start weg keinen richtigen Rhythmus und läuft von Loch zu Loch den Birdies nach. Nachdem es sich dann mit Fortdauer auch noch Schlagverluste gemütlich machen, rutscht der Steirer immer weiter am Leaderboard nach hinten. Nach drei Bogeys findet er erst auf der 16 das erste Birdie. Mit der zähen 74 (+2) fällt er im Klassement bis auf Rang 53 zurück.

“Ich glaube ich hab in meiner Karriere noch nie so gut gespielt und dann eine 74 aufschreiben müssen”, zeigt sich Martin Wiegele fassungslos. Wie die verkorkste Runde zusammengekommen ist, erklärt er folgendermaßen: “Nachdem ich gestern schlecht geputtet hab, hab ich am Putting Grün noch was probiert und auch was gutes gefunden, dass sich viel besser angefühlt hat.”

“Heute hatte ich das gleiche gute Gefühl und auch den Glauben, dass es ganz tief gehen kann. Dann hab ich noch dazu auf der 2 einen super Putt zum Par gelocht, aber dann hat der Alptraum schon begonnen. Ich hab fast nur seh gute Schläge gemacht, vielleicht ein paar Wedges auf dem langen Platz nicht, aber immer hatte ich sehr gute Chancen, die ich alle mit schlechten Putts vernebelt hab.”

“Die sind immer anders gebrochen als ich gedacht hab. Obwohl wir alle Gegner sind haben sogar meine Flightpartner schon Mitgefühl gezeigt, weil es einfach wirklich extrem war. Ich muss das jetzt einmal verdauen und das Positive mitnehmen um noch hoffentlich ein gutes Saisonender aus dem Ganzen rausziehen zu können.”

Am Finaltag heißt es für ihn nun wieder die Lockerheit des zweiten Spieltages finden um wenigstens noch ein paar Ränge im Klassement nach oben klettern zu können. Derzeit hat Martin Wiegele das Spielrecht für kommendes Jahr noch nicht ganz abgesichert, weswegen jeder Euro am Ende der Saison Gold wert sein könnte. Victor Riu (FRA) geht nach der 69 (-3) und bei gesamt 11 unter Par als Führender in den Finaltag.

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Locker gecuttet

ITALIAN CHALLENGE – 2. RUNDE: Martin Wiegele steigert sich am Freitag zur 68 und cuttet damit nich nur locker ins Wochenende, sondern wahrt im Terre Dei Consoli GC auch die Chance auf eine richtig gute Platzierung.

Nach dem ersten Spieltag war klar, dass Martin Wiegele am Freitag mehr Birdies benötigen wird um sich beim letzten Challenge Tour Turnier in Europa ins Wochenende spielen zu können. Das Vorhaben setzt er dann auch schnell in die Tat um und findet schon auf der 2 den ersten roten Eintrag. Auch danach hält er die Konzentration hoch und kann auch auf ein zwischenzeitliches Bogey sofort die richtige Antwort geben.

Zurück zur Sicherheit gefunden laufen die Backnine dann so richtig nach dem Geschmack des Routiniers. Martin nimmt auf nur vier Löchern drei weitere Birdies mit und sprintet so im Klassement regelrecht nach vor. Schlussendlich pendelt er sich mit der 68 (-4) auf Rang 26 ein, was ihm nicht nur einen komplett problemlosen Sprung über die Cutlinie ermöglicht, sondern ihm bei nur wenigen Schlägen Rückstand auf die Top 10 sogar ein Spitzenergebnis offen hält.

Dieses würde der Steirer auch dringend benötigen, denn derzeit hat er das Spielrecht für kommende Saison noch nicht fix in der Tasche. Ein starkes Abschneiden beim Europafinale der Challenge Tour könnte ihn diesem Ziel aber um einige Schritte näher bringen.

“Ich hab gestern schon gut gespielt aber schwach geputtet. Heute war es wieder gut, ich hab aber wieder viel zu viel vergeben. Heute hätte es endlich einmal richtig tief werden können. Beim einzigen Bogey hatte ich einen perfekten Abschlag und ich dachte, dass es auch ein gutes Wedge war danach. Leider war es aber übers Grün und in den Bunker. Mit der Runde bin ich aber trotzdem heute zufrieden”, gibt sich Martin Wiegele trotz des locker geschafften Cuts selbstkritisch.

Für Berni Reiter mit der 72 (Par) und auf Rang 109 und für Robert Molnar, nach der 80 (+8) auf Platz 117, endet das Turnier bereits am Freitag. Mit Rhys Enoch (WAL), Aaron Rai (ENG), José-Filipe Lima (POR) und Victor Riu (FRA) teilen sich gleich vier Spieler die Führungsrolle bei gesamt 8 unter Par.

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Martin Wiegele 2015

Unplanmäßig

ITALIAN CHALLENGE – 1. RUNDE: Martin Wiegele muss sich am Freitag im Terre Dei Consoli GC bereits steigern um beim Europaabschluss der Challenge Tour nicht den Cut zu verpassen. Robert Molnar und Berni Reiter liegen noch deutlicher zurück.

In letzter Sekunde ergab sich für Martin Wiegele dank einer Wild Card noch die Chance auf eine Teilnahme bei dem mit 250.000 Euro gut dotierten italienischen Challenger. Der Grazer benötigt noch Preisgeld um das Spielrecht für kommende Saison absichern zu können. Um den Cut nicht zu verpassen, bedarf es dazu nach einer eher durchwachsenen ersten Runde am Freitag aber bereits einer Steigerung.

Das Hauptproblem in Wiegeles Spiel am Donnerstag ist schnell ausgemacht. Eine viel zu geringe Birdieausbeute lässt am Ende nichts Besseres als die 74 (+2) zu. Lediglich ein einziger roter Eintrag verirrt sich auf der 11 – der Routinier startete auf den Backnine – auf seine Scorecard, bei drei Bogeys eindeutig zu wenig um weiter vorne mitmischen zu können. Vom 70. Platz aus hat er aber am Freitag mit früher Startzeit noch alle Chancen den Sprung ins Wochenende zu fixieren.

Dieser wird für Robert Molnar, er belegt nach der 75 (+3) Platz 88 und vor allem für Berni Reiter, er liegt nach der 80 (+8) nur auf Rang 118, noch um einiges schwieriger. Die Führung sichert sich Rhys Enoch (WAL), der mit der 65 (-7) die beste Runde des Tages abspult.

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