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Durchgepflügt

JOHN DEERE CLASSIC – 3. RUNDE: Sepp Straka pflügt am Moving Day im TPC Deere Rund regelrecht durchs Feld und bringt sich mit einer tatsächlich noch einmal ins Gespräch um ein Open Ticket.

Sepp Straka drehte am Freitag gehörig an der Birdieschraube und ließ sich am Weg zur 67 (-4) selbst von Fehlern auf den Backnine nicht aus der Ruhe bringen. Aus dem Mittelfeld heraus hat der Longhitter vor dem Wochenende sogar noch die Chance auf seine zweite Majorteilnahme der Karriere, denn der beste noch nicht qualifizierte Spieler der Top 10 erhält am Sonntag ein Ticket für Royal Portrush in der kommenden Woche. Die vier Schläge Rückstand auf die Spitzenplätze scheinen angesichts Sepp’s Scorequalitäten durchaus noch aufholbar zu sein.

Der Start zum Vorhaben verläuft auch durchaus ansprechend, denn nach gelungener Grünattacke lässt gleich das Par 5 der 2 den ersten Schlaggewinn springen. Eine leicht verzogene Annäherung und ein eher nur suboptimaler Chip werfen den Longhitter dann auf der 5 aber wieder auf den Ausgangspunkt zurück. Ein fast Hole in One auf der 7 bringt Sepp aber recht rasch wieder auf die richtige Spur.

Auf den Geschmack gekommen

Das Erfolgserlebnis schärft auch sichtlich die Eisen, denn auch auf der 8 legt er die Annäherung stark zur Fahne und locht prompt zum Doppelpack. Ein ganz starkes Wedge eröffnet dem Georgia Bulldog dann kaum auf den Backnine angekommen die nächste Möglichkeit und aus gerade mal einem halben Meter stellt das Birdie am Par 5 keinerlei Probleme dar.

Auch danach lässt er den Fuß eindeutig am Gaspedal, denn auf der 13 locht er aus gut vier Metern und marschiert so mittlerweile sogar bis in Schlagdistanz zu den Top 10. Diese knackt er dann auf der 16, denn nach gutem Abschlag spielt aus vier Metern erneut der Putter mit und realisiert Birdie Nummer sechs. Das lässt den bulligen Doppelstaatsbürger nun so richtig aus allen Rohren feuern, denn am Par 5 der 17 nimmt er sofort das nächste Birdie mit und knackt damit sogar bereits die Top 5.

Dass an diesem Tag so ziemlich alles zusammenpasst zeigt sich dann noch auf der abschließenden 18, denn auch aus fünf Metern fällt der Birdieputt souverän ins Loch und lässt den gebürtigen Wiener so schließlich die ganz starke 64 (-7) unterschreiben. Vom 12. Platz bringt er sich auch tatsächlich noch einmal ins Gespräch um ein Open Ticket, dazu wird er allerdings aller Voraussicht nach auch am Finaltag noch eine richtig tiefe Runde benötigen.

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Ohne Rücksicht auf Verluste

JOHN DEERE CLASSIC – 2. RUNDE: Sepp Straka drückt am Freitag das Gaspedal im TPC Deere Run bis zum Anschluss durch und lässt sich selbst von Fehlern am Weg zur 67 nicht aus der Ruhe bringen.

Sepp Straka weiß nach der 70 (-1) vom Auftakt, dass er auf alle Fälle eine Runde in den 60ern benötigen wird, will er vom birdiefreundlichen Gelände in Illinois in dieser Woche Preisgeld mitnehmen. Auch seine zweite Majorteilnahme der Karriere könnte er in Silvis in trockene Tücher bringen, denn der beste noch nicht qualifizierte Spieler der Top 10 erhält am Sonntag ein Ticket für Royal Portrush in der kommenden Woche.

Dementsprechend angriffslustig geht der gebürtige Wiener von Beginn an zu Werke und heizt mit einem gelochten Viermeterputt gleich auf der 1 seinen Putter richtig an. Diesen muss er dann am darauffolgenden Par 5 sogar schon mit Teflon beschichten, denn da aus 13 Metern sogar der Eagleputt ins Loch fällt, bennt das Gerät fürs Kurzgemähte fast schon Streifen auf die Grüns.

Klar auf Kurs

Zwar geht er es danach ein wenig ruhiger an, schon auf der 6 und der 8 fallen aus zwei bzw. gut vier Metern die nächsten Putts zu roten Einträgen, was den Longhitter zur Halbzeit bereits um viele Ränge nach oben klettern lässt. Auch die Backnine lassen sich perfekt an, denn der Putter hält weiterhin die unglaubliche Temperatur und beschert ihm aus drei Metern schon den bereits sechsten Schlaggewinn.

Doch wie aus dem Nichts wird es im Spiel des Georgia Bulldogs plötzlich etwas “shaky”. Ein verzogener Teeshot in den Grünbunker brummt ihm auf der 12 das erste Bogey auf und da er auch auf der 13 Sand im Getriebe hat, schnürt er sogar den unangenehmen Doppelpack.

Noch gute Chancen

Fast trotzig knallt er dann aber zwei sensationelle Annäherungen zu den Fahnen und holt sich aus kürzester Distanz die beiden Fehler sofort wieder zurück. Doch plötzlich will der Putter ihm überhaupt nicht mehr gehorchen und hängt ihm mit zwei späten Dreiputts auf der 16 und der 18 noch zwei weitere Fehler um. Dennoch hat er mit der 67 (-4) keinerlei Probleme die Cutlinie zu überspringen.

Bei gesamt 5 unter Par hat er vom 41. Platz aus sogar noch recht gute Chancen tatsächlich noch um die Open Tickets mitspielen zu können, denn auf die Top 10 fehlen “nur” vier Schläge, was angesichts Sepp’s Scorequalitäten durchaus aufzuholen scheint. Jhonattan Vegas (VEN) geht bei gesamt 13 unter Par als Leader ins Weekend.

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Schaumgebremst

JOHN DEERE CLASSIC – 1. RUNDE: Sepp Straka ist zum Auftakt im TPC Deere Run nur eher schaumgebremst unterwegs und muss nach der 70 am zweiten Spieltag bereits zulegen um in Illinois nicht am Cut zu scheitern.

Erneut doppelte Chance für Sepp Straka auf der PGA Tour zuzuschlagen: mit den Top 3 noch nicht Qualifizierten aus den Top 10 der John Deere Classic winkt dem Wiener möglicherweise noch ein Ticket für die Open und damit ein zweiter Majorstart. Noch wichtiger für ihn werden jedoch fette Punkte im FedExCup sein, nachdem nur noch 5 Turniere bleiben um die neue Tourkarte abzusichern.

Im TPC Deere Run ist ein Leithirsch nicht gerade leicht auszumachen, nachdem abgesehen von Zach Johnson oder Brian Harman (beide USA) kaum prominente Namen auszumachen sind. Der Par 71-Kurs lädt alljährlich mit breiten Fairways und eher simplen Grüns zu einem Birdiewettschießen ein, entsprechend groß wird der Druck auf den Putter sein.

Sepp findet sich sofort gut zurecht, denn nach starkem Wedge legt er sich gleich auf der 10 (Par 5) die erste Birdiechance auf, die er sich aus einem guten Meter nicht entgehen lässt. Nach einem leicht verzogenen Abschlag erreicht er auf der 4 dann aus dem Fairwaybunker das Grün nicht und nach verpasstem Up & Down setzt es auch das erste Bogey, was sein Score wieder auf Level Par zurückstellt.

Sofort aber dreht Sepp am darauffolgenden Par 4 sein Score wieder in den Minusbereich. Zwar findet der Abschlag bei der Attacke das Kurzgemähte nicht, nach einem guten Chip bleibt aber nur noch ein guter Meter zum Birdie, was er souverän ausnützt. Ein starker Abschlag und ein in Folge gestopfter Dreimeterputt lassen den gebürtigen Wiener am Par 3 der 7 dann noch tiefer in den roten Bereich abtauchen.

Zwar verpasst er am darauffolgenden Par 5 noch ein weiteres Birdie, zündet dafür aber auf der 9 ein richtig starkes Wedge und legt den Ball bis auf einen guten Meter zum Stock, was prompt im nächsten Schlaggewinn mündet.

Nach dem Turn nimmt die Präzision bei den Annäherungen deutlich ab, wodurch sich nicht nur kaum noch Birdiechancen ergeben, sondern auch mehrmals der Bogeyalarm läutet: zweimal in Folge misslingt Straka der Up & Down zum Par, womit er ordentlich an Boden verliert. Da auf den Back 9 kein Birdieputt mehr fällt muss er mit der mageren 70 (-1) Vorlieb nehmen, die ihn nur auf Rang 78 einreiht.

Was auf dem birdiefreundlichen Terrain wirklich möglich gewesen wäre zeigt Roberto Diaz. Der Mexikaner knallt eine 62 (-9) aufs Tableau und diktiert damit das Tempo.

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