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Schlagwort: ladies european tour

Wenig zu bejubeln

ARAMCO TEAM SERIES – SAUDI ARABIA – FINAL: Christine Wolf hat bei der letzten Ausgabe der Aramco Team Series im Royal Greens G & CC mit ihren Mitspielerinnen mit zu geringer Birdieausbeute nur wenig zu bejubeln.

Nach dem enttäuschenden Auftritt in der Vorwoche mit dem knapp verpassten Cut hofft Christine Wolf bei der zweiten Chance auf mehr Erfolg auf den königlichen Grüns von Jeddah. Dazu wird die Tirolerin aber vor allem besser putten müssen und hatte dazu in den vergangenen Tagen auch ausgiebig Zeit genau das zu üben.

Bei der letzten Aramco Team Series des Jahres geht es im Heimatland des Sponsors neuerlich um 1 Million Dollar Preisgeld, wie gewohnt davon 80 % für die Teamwertung, die somit im Vordergrund steht. Zugleich ist es das letzte LET-Turnier vor dem Tourfinale in zwei Wochen. Wolf hatte Glück beim Teambuilding und wird an der Seite von US Star Natalie Gulbis sowie der starken Britin Michelle Thomson aufteen.

Wolf wird Ihrer Rolle als Teamleaderin sofort gerecht und stürmt mit Birdie, Birdie aus den Startlöchern. An der 2 beteiligt sich auch Thomson mit einem roten Eintrag, was den Superstart mit -3 nach 2 Löchern perfekt macht. Gulbis trägt erstmals am ersten Par 5 mit Birdie etwas zum Team bei. Danach gönnt sich das bunte Damen-Trio plus einem Amateur eine gefährlich lange Schaffenspause. Erst am Par 5 zum Abschluss der Front 9 geht mit Wolfs drittem Birdie etwas weiter.

Auch danach sind es vor allem Wolf und Thomson, die Druck machen: sowohl an der 10 wie auch an der 14 sorgen sie für Birdies im Doppelpack und etablieren sich so im guten Mittelfeld. Während Gulbis absolut nichts mehr locht, versenken Wolf und Thomson auf den Schlusslöchern jeweils noch einen Birdieputt und pinnen somit ein beachtliches Teamergebnis von 13 unter Par aufs Leaderboard. Auch in der beim Team-Event nicht so bedeutsamen Einzelwertung reiht sich Wolf mit der 68 im vorderen Mittelfeld ein.

Kampf & Krampf

Am Donnerstag hat das Gespann dann aber von Beginn an Mühe Zählbares auf die Scorecard zu bringen, denn vor allem Natalie Gulbis lässt richtig aus und notiert auf den Backnine neben einigen Fehlern kein einziges Birdie. Auch Michelle Thomson hat schwer zu kämpfen und steuert nichts gewinnbringendes bei. Einzig Chrissie verewigt am Par 3 der 16 den einzigen roten Eintrag des Quartetts, womit es verständlicherweise im Klassement deutlich in die verkehrte Richtung geht.

In dieser Tonart geht es auch auf den Frontnine weiter, denn auch auf den vorderen Neun sind Thomson und Gulbis ein Schatten ihrer selbst und steuern nach wie vor so gut wie nichts zum Score bei. Da sich mit Fortdauer dann auch die Tirolerin immer schwerer tut, rutscht Team Wolf sogar zwischenzeitlich bis auf den letzten Platz zurück. Erst ein versöhnliches Finish beschert den Ladies dann noch eine Runde von 4 unter Par, was den Absturz im Klassement jedoch nur bedingt auffedern kann.

Stecken geblieben

Am Finaltag zeigen sich Chrissie, Thomson und Gulbis dann von Beginn an in Birdielaune und drücken gleich zu Beginn der Backnine spürbar aufs Tempo. Zwar reißt der gewinnbringende Schwung in Folge etwas ab, bei einem Zwischenstand von -5 nach 9 geht es im Klassement aber zumindest leicht in die richtige Richtung.

Auf den Frontnine kommt das Quartett dann nicht mehr ins Rollen und lediglich die Österreicherin bringt neben zwei Bogeys auch noch drei Birdies auf die Scorecard. Am Ende leuchtet bei Team Wolf nur der Tagesscore von 8 unter Par auf, was bei gesamt 25 unter Par nur für einen wenig schmeichelhaften 33. Platz reicht. Immerhin darf sich Chrissie in der Einzelwertung mit einer 70er (-2) Finalrunde über einen 23. Platz freuen.

„Meine Scores wären letzte Woche super gewesen hier, denn ich hab diese Woche echt gut gespielt an den drei Tagen. Leider hat das Team als Ganzes nicht so gut performed, aber das dumme bei dem Format ist, dass es oft auf den Amateur ankommt. Ein Team hatte am ersten Tag zwölf Schläge vom Amateur, während wir über die drei Tage nur dreimal Hilfe hatten. Aber kann man nichts machen, wenigstens war der Einzelscore gut“, fasst die Tirolerin das letzte Team-Event des Jahres zusammen.

Leaderboard Aramco Team Series

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Zitterpartie

SAUDI LADIES INTERNATIONAL – 2. RUNDE: Christine Wolf läuft am Freitag im Royal Greens G & CC lange Zeit vergeblich dem ersten Erfolgserlebnis hinterher, ehe sie gegen Ende doch noch zwei Birdies findet. Mit der 73 (+1) geht sich nach langer über Nacht andauernder Zitterpartie der Cut aber hauchdünn um einen einzigen Schlag nicht aus.

Christine Wolf hatte zum Auftakt des 1 Millionen Events in Saudi Arabien richtig hart zu kämpfen und musste sich am Ende mit einer 75 (+3) anfreunden, womit sie am Freitag nun eher um den Cut als um die Spitzenplätze kämpft. „Das Spiel fühlte sich gar nicht so schlecht an, aber ich hab sehr schlecht gescored“, fasste sie ihre ersten 18 Löcher ungeschönt zusammen. Am zweiten Spieltag heißt es nun die sich bietenden Chancen zu nützen um auch am Wochenende noch mit von der Partie sein zu können.

Allerdings geht gleich der Start einigermaßen daneben, wie ein anfängliches Bogey auf der 10 unterstreicht. In Folge konsolidiert sie zwar ihr Spiel rasch wieder, läuft aber vergeblich einem ersten Erfolgserlebnis hinterher und kommt so auf den Backnine der gezogenen Linie nicht näher. Insgesamt bringt sie gleich zehn Pars in Folge zu Papier, ehe sich die Lage mit einem Bogeydoppelpack auf der 4 und der 5 noch zusätzlich verschärft.

Erst auf der 7 bricht dann der so hartnäckige Birdiebann und da sich schlussendlich auch am Par 5 der 9 noch ein abschließender roter Eintrag ausgeht, darf sie nach der 73 (+1) immerhin noch hoffen, dass die Cutmarke vielleicht noch bis auf 4 über Par zurückspringt. „Ich hab eigentlich wieder richtig gut gespielt, aber der Putter war einfach eiskalt. Ich hab gleich 36 Putts gebraucht und hab schon einige Male nah hingeschossen. Ich hoffe, dass es sich noch ausgeht, aber sicher bin ich mir nicht“, so Chrissie direkt nach der Runde.

Die Zitterpartie dauert schlussendlich sogar über Nacht, da sie genau zwischen Sein und Nichtsein hängt und einige Spielerinnen aufgrund einfallender Dunkelheit ihren Auftritt erst am Samstag beenden können. Schlussendlich hat sie in den Morgenstunden dann aber die traurige Gewissheit, dass es für den Aufstieg ins Wochenende als 64. knapp um einen einzigen Schlag nicht reicht. Bereits kommende Woche wird die Tirolerin jedoch erneut in Saudi Arabien an gleicher Wirkungsstätte beim letzten ARAMCO Team Event abschlagen.

Alice Hewson (ENG) biegt nach der 64 (-8) und bei gesamt 9 unter Par als Führende in den Moving Day ab.

Leaderboard Saudi Ladies International

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Kampfbetonter Auftakt

SAUDI LADIES INTERNATIONAL – 1. RUNDE: Christine Wolf hat zum Auftakt im Royal Greens G & CC hart zu kämpfen und marschiert nur mit einer 75 über die Ziellinie.

Mit zwei 1 Millionen Dollar-Highlights in Saudi Arabien bekommt Christine Wolf noch hochkarätige Turniere vor dem Saisonfinale vorgesetzt. Los geht es auf den Royal Greens von Jeddah mit dem Saudi Ladies Invitational, wo jedoch wie bereits zuletzt in Dubai etliche Stars von der LPGA-Tour mitmischen werden. Die einzige Österreicherin im Feld hofft jedoch auf eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr, wo es nur für den 63. Rang reichte.

Gleich auf der 1 stopft die Tirolerin dann zum Birdie und taucht so von Beginn an in den roten Bereich ab. Anknüpfen kann sie an den Blitzstart jedoch nicht wirklich, denn bereits am Par 3 der 3 muss sie den scoretechnischen Ausgleich einstecken und rutscht drei Bahnen später auf der 6 mit dem nächsten Fehler sogar über Par zurück.

Die zweiten Neun beginnen dann ähnlich wie schon die Frontnine, denn wieder geht sich zwar zunächst ein Birdie aus, in Folge machen es sich aber auch wieder Fehler bequem, was am Ende nur die 75 (+3) zur Folge hat, womit sie nach den ersten 18 Löchern als 66. eher um den Cut als um die Spitzenränge kämpft.

„Es war heute irgendwie zach. Vom Spiel her hat es sich gar nicht so schlecht angefühlt, aber ich hab sehr schlecht gescored heute“, fasst Chrissie die ersten 18 Löcher zusammen. Lydia Ko (NZL) und Carlota Ciganda (ESP) teilen sich nach 67er (-5) Runden die Führungsrolle.

Leaderboard Saudi Ladies International

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Abgerutscht

DUBAI MOONLIGHT CLASSIC – FINAL: Christine Wolf rutscht am Finaltag im hell beleuchteten Emirates GC mit einem tiefschwarzen Intermezzo und der 75 (+3) um etliche Ränge zurück.

Christine Wolf zeigte nach der 71 (-1) zu Auftakt auch am Donnerstag im Flutlicht eine durchwegs ansprechende Vorstellung und brachte am Ende immerhin eine 70 (-2) zu Papier, die sie weiterhin in der oberen Hälfte des Elitefeldes von nur 56 Damen hielt. Mit einer richtig starken Finalrunde hätte die Tirolerin wohl sogar noch Außenseiterchancen auf die Top 10.

Der Start gelingt dann auch durchaus nach Maß, nimmt sie doch gleich vom Par 5 der 16 ein anfängliches Birdie mit. Initialzündung stellt das schnelle Erfolgserlebnis jedoch nicht dar, denn das darauffolgende Par 3 hängt ihr zunächst ein Doppelbogey um und da sich danach auf der 18 sogar nur das Triplebogey ausgeht, ist das erhoffte Topergebnis nach nur wenigen Bahnen wohl nur noch theoretischer Natur.

Immerhin schafft sie es ihr Spiel nach dem wilden Ritt wieder zu stabilisieren und dreht immerhin am Par 5 der 5 ihr Gesamtscore wieder auf Level Par zurück. Auch danach zeigt sie zu größten Teilen solides Golf und kann sich am Par 3 der 8 ein weiteres Mal mit einem Birdie belohnen. Mehr will schließlich aber nicht mehr gelingen und da sie kurz vor Schluss auf der 14 noch einen weiteren Schlag abgeben muss, geht sich am Ende sogar nur die 75 (+3) aus, die sie noch bis auf Rang 34 zurückwirft.

Trotz der eher zähen Finalrunde, wobei diese außer den beiden Horrorlöchern eigentlich recht ansehnlich verlief, kann Österreichs Olympionikin auf ein durchaus gelungenes Turnier zurückblicken. Vor allem auf den Grüns merkte man, dass es im Flutlich deutlich schwieriger ist die richtigen Linien zu finden, was richtig tiefe Scores enorm schwierig macht. Bereits kommende Woche geht es für Chrissie im Nahen Osten weiter, wenn die LET Saison in Saudi Arabien endgültig in die Zielgerade abbiegt.

„Es war von der Temperatur her auf jeden Fall viel angenehmer in der Nacht. Eigentlich hab ich heute bis auf drei schläge nicht schlecht gespielt“, so Chrissie nach dem Turnier. Bronte Law (ENG) stürmt mit einer 64er (-8) Finalrunde und bei gesamt 15 unter Par noch an die Spitze und sichert sich beim Flutlicht-Event in Dubai den Sieg.

Leaderboard Dubai Moonlight Classic

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Großteils im Griff

DUBAI MOONLIGHT CLASSIC – 2. RUNDE: Christine Wolf liefert am Donnerstag im Emirates GC eine durchwegs sehenswerte Vorstellung ab und bleibt mit einer 70 (-2) der oberen Hälfte des Klassements erhalten.

Christine Wolf fand gegen Ende ihrer Auftaktrunde im Flutlicht doch noch das richtige Rezept für die Grüns und pushte sich so noch zu einer 71 (-1), womit sie in der oberen Hälfte des Elitefeldes von nur 56 Damen rangiert. Wie schon zum Auftakt wird auch am Donnerstag wieder mit Kanonenstart begonnen, wobei die Tirolerin mit der 12 gleich ein Par 3 serviert bekommt.

Dieses stellt Österreichs Olympionikin aber vor keine großen Probleme und bereits auf der 13 liest sie im Flutlicht die erste Puttlinie bestens, was in einem schnellen ersten Birdie mündet. Auch danach hat Chrissie alles im Griff und nimmt solide weitere Pars mit. Erst ab dem Par 3 der 17 wird es dann zusehends farbenfroher. Zunächst kann sie ihr erstes Bogey noch postwendend auf der 18 auskontern, tritt sich jedoch kaum auf den Frontnine angekommen erneut den Ausgleich ein.

Das Hin und Her endet damit jedoch zum Glück für Chrissie nicht, denn mit dem nächsten Birdie auf der 3 krallt sie sich rasch wieder das Minus als Vorzeichen. Erst danach kehrt etwas Ruhe auf der Scorecard ein, bis sie auf der 7 erneut ein Bogey nicht vermeiden kann und so einmal mehr auf Level Par für den Tag zurückrutscht.

Abfinden will sie sich damit aber nicht, entschlüsselt die schwierig zu lesenden Grüns im Flutlicht am Par 5 der 10 und der abschließenden 11 gleich noch zweimal und bringt so am Ende sogar noch die 70 (-2) über die Ziellinie, womit sie als 20. der oberen Hälfte des Klassements erhalten bleibt. Maria Fassi (MEX) (71) und Jessica Karlsson (SWE) (68) teilen sich bei gesamt 10 unter Par die Führungsrolle.

Leaderboard Dubai Moonlight Classic

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Ordentlich abgesahnt

ARAMCO TEAM SERIES – NEW YORK – FINAL: Christine Wolf fährt mit dem Team von Lee-Ann Pace im Glen Oaks Club von New York einen starken 4. Rang ein und krallt sich so knapp 11.000 Dollar Preisgeld.

Mit dem stärksten Feld bislang kann die ARAMCO-Series in dieser Woche aufwarten: mit Jessica Korda, Lexi Thompson, Danielle Kang oder Lizette Salas ist die LPGA Tour in New York megastark vertreten. Entsprechend hoch werden die Trauben für Christine Wolf und ihre Kolleginnen von der LET hängen, wenn es über drei Tage um 200.000 Dollar in der Einzel- und 800.000 Dollar in der Teamwertung geht. Für Sarah Schober, die bislang eine hervorragende Figur bei den ARAMCO-Events machte, ist die Saison 2021 leider bereits zu Ende: „Nach Konsultationen mit meinen Ärzten muss ich leider die Saison vorzeitig aus gesundheitlichen Gründen beenden. Das war eine der schwersten Entscheidungen in meiner Golfkarriere. Ich bin jedoch davon überzeugt, alles zu unternehmen um stärker als je zuvor zurückzukehren.“

Christine Wolf ist die verletzungsbedingte Ruhephase der letzten Wochen nicht anzumerken, absolut schlagsicher präsentiert sie sich an der Seite von Lee-Ann Pace (RSA), Karoline Lund (NOR) sowie eines Amateurs. Mit Birdie am 4. Grün steuert die Innsbruckerin auch erstmals einen Punkt zur Teamwertung bei. Den Turn erreicht das solide agierende Quartett kombiniert in 6 unter Par und mischt damit im guten Mittelfeld mit. Das angeschlagene Tempo behaltet das internationale Quartett auch auf den zweiten Neun weiter bei. Immer wieder ergänzen sich die drei Proetten bestens, was am Ende in einer Rundenwertung von 14 unter Par mündet, was für Rang 4 reicht.

Ultratiefer Freitag

Am Freitag zeigt sich dann vor allem Chrissie Wolf in der frühen Phase hellwach und steuert gleich auf der 1 ein Birdie bei, womit Team Pace von Beginn an in die roten Zahlen abtaucht. Auch danach zeigt die Tirolerin neben ihren Teamkolleginnen sehr solides Golf, was in einem Zwischenstand von -10 nach 9 mündet, womit das Gespann voll im Spitzenfeld mitmischt. Den eingeschlagenen Weg verlässt das Quartett auch auf den Backnine nicht, denn weiterhin halten sie die Pace gekonnt hoch und pushen sich so am Ende sogar zu einem Zweitrundenscore von 16 unter Par, womit sie sich nach Ende der Runde sogar bis auf einen Schlag am führenden Team Law dran sind. „Wir haben voll aggressiv gespielt und sind nur auf Birdies und die Teamwertung gegangen,“ gab Pace die erfolgreiche Marschrichtung vor.

Mit tiefen Scores der Jägerinnen im Nacken ist der Birdiedruck auf Lee-Ann Pace, Chrissie Wolf und Karoline Lund entsprechend groß: Pace punktet auf Loch 1, Wolf auf der 3 und 4 sowie Lund an der 4, ehe sich die Euro-Stars eine kleine Schaffenspause gönnen. Bis zum Turn will nichts mehr nach vorne weitergehen, womit es bereits bis auf Position 5 zurückgeht. Auch auf den letzten neun Löchern kommt das Gespann dann nicht mehr so richtig ins Rollen und kann mit der absoluten Spitze nicht mehr mithalten. Am Ende marschiert das internationale Gespann mit 5 unter Par und einem Gesamtscore von 35 unter Par ins Ziel, was für den immer noch sehr starken 4. Rang reicht, was jeder der Damen immerhin knapp 11.000 Euro beschert. In der Einzelwertung wird Chrissie Wolf bei +8 55., womit sie sich noch zusätzlich gut 500 Euro sichert.

Das Team von Jessica Korda geht bei gesamt 41 unter Par als Sieger hervor. In der Einzelwertung lässt Charley Hull (ENG) bei gesamt 12 unter Par der Konkurrenz keine Chance.

Leaderboard Aramco Team Series New York

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Verdiente Regenerationspause

LADIES OPEN DE FRANCE – FINAL: Christine Wolf hat am Finaltag im Golf du Medoc etwas zu kämpfen und kommt bei der letzten Umrundung über eine 72 nicht hinaus, was schließlich nur für einen Mittelfeldplatz reicht. Die kommenden Wochen nützt die Tirolerin nun zu einer verdienten Regenerationspause um im Saisonfinale noch einmal voll durchstarten zu können.

Christine Wolf lässt sich selbst von einem leicht lädierten Handgelenk – „Ich spürs schon, aber mit Schmerzmitteln gehts eigentlich recht gut“ – nicht bremsen und packte am Freitag eine 68 (-3) aus, die sie nicht nur locker die Cuthürde nehmen ließ, sondern ihr, eine gute Finalrunde vorausgesetzt, sogar noch Chancen auf ein Topergebnis offen hält.

Mit soliden Pars macht sie zunächst am Samstag auch nichts verkehrt und selbst ein Bogey auf der 4 fällt dank eines sofortigen Konters am Par 3 danach nicht wirklich schwer ins Gewicht. Erst ein Doppelbogey auf der 6 macht sich dann richtig unangenehm bemerkbar. Immerhin kann sie dank eines Par 5 Birdies auf der 9 den Schaden halbwegs in Grenzen halten.

Kaum auf den zweiten Neun angekommen geht es aber mit dem nächsten Fehler gleich wieder weiter retour, doch erneut hat sie sofort die passende Antwort parat. Mit dem vierten Birdie des Tages am Par 5 der 14 gleicht sie ihr Score dann sogar wieder aus, ehe ihr die 15 danach noch einmal zum Verhängnis wird und so schließlich nicht mehr als die finale 72 (+1) zulässt.

Damit rutscht sie im Klassement noch etwas zurück und tritt die Heimreise aus Bordeaux mit einem 27. Rang an. In den kommenden drei Wochen legt die Tirolerin nun eine kleine Regenerationspause ein, auch um das etwas lädierte Handgelenk vor dem anstrengenden Saisonfinish etwas schonen zu können.

„Ich hab diese Woche die Bälle nicht so solide getroffen wie die Wochen zuvor, aber ich bin dennoch recht zufrieden. Jetzt freue ich mich mal auf etwas Zeit daheim“, so Österreichs Olympionikin nach dem Turnier. Celine Boutier (FRA) schnappt sich in ihrer Heimat mit dem Gesamtscore von 11 unter Par den Sieg.

Leaderboard Ladies Open de France

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In Sichtweite

LADIES OPEN DE FRANCE – 2. RUNDE: Christine Wolf findet am Freitag so richtig ihren Rhythmus und hat im Golf du Medoc nach der 68 vor den letzten 18 Löchern sogar die Top 10 in Sichtweite.

Christine Wolf beißt im Golf du Medoc noch einmal auf die Zähne und geht trotz des leicht lädierten Handgelenks mit Schmerzmitteln noch einmal auf Birdiejagd, ehe sie sich eine dreiwöchige Turnierpause gönnt. Richtig erfolgreich konnte sie die ersten 18 Löcher aber nicht gestalten, da die Fehler klar in der Überzahl waren. Immerhin geht sie nach der 73 (+2) aus dem prognostizierten Cutbereich in den Freitag.

Mit einem anfänglichen Birdie auf der 10 verschafft sie sich dann sogar rasch etwas Luft auf die gezogene Linie und zeigt auch danach zum größten Teil starkes und solides Golf. erst die 15 entwickelt sich erstmals nicht nach ihrem Geschmack und brummt ihr mit dem ersten Fehler den scoretechnischen Ausgleich auf.

Das Bogey soll aber der einzige Schlagverlust am Freitag bleiben, denn nach dem Turn findet sie auf den Frontnine so richtig ihren Rhythmus und arbeitet sich mit drei Birdies im Klassement spürbar nach vor. Nach der 68 (-3) stellt nicht nur der Cut keinerlei Problem dar, auch die Top 10 kommen vom 21. Platz und bei nur wenigen Schlägen Rückstand vor der Finalrunde in Schlagdistanz.

„Ich spüre das Handgelenk schon, aber beim Spielen gehts mit den Schmerzmitteln eigentlich recht gut“, gibt Chrissie nach der Runde doch Entwarnung. Celine Boutier (FRA) geht bei gesamt 8 unter Par als Führende in den finalen Samstag.

Leaderboard Ladies Open de France

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Harter Arbeitstag

LADIES OPEN DE FRANCE – 1. RUNDE: Christine Wolf hat zum Auftakt der Ladies Open de France im Golf du Medoc richtig hart zu kämpfen und muss sich nach etlichen Fehlern mit der 73 (+1) anfreunden.

Christine Wolf ist bei der traditionsreichen Ladies Open de France mit dabei, wenn es ab Donnerstag über drei Spieltage um 300.000 Euro Preisgeld geht. Die Tirolerin kennt den Golf du Medoc in der Weinhochburg Bordeaux schon bestens aus den Vorjahren und hofft so auf dem selektiven Golfterrain ihre Platzkenntnis ausspielen zu können.

Das geht auf den ersten neun Löchern jedoch einigermaßen schief, denn bereits das Par 5 der 2 brummt ihr den ersten Fehler auf, worauf sie gleich noch zwei weitere folgen lässt. Erst danach findet sie auf der 7 und der 9 auch die ersten Birdies, da sie dazwischen jedoch auch noch einen vierten Schlagverlust quetscht, kommt sie nur bei 2 über Par zum Turn.

Die hintere Platzhälfte entwickelt sich dann zunächst wie auch der Beginn, denn mit den nächsten Fehlern auf der 11 und der 13 geht es im Klassement immer weiter in Richtung Süden. Erst ein Par 5 Birdie auf der 14 stabilisiert ihr Spiel dann und lässt auf fehlerlosen letzten Bahnen noch ein weiteres Erfolgserlebnis zum Abschluss auf der 18 zu. Mehr als die 73 (+2) und Rang 52 geht sich so zum Auftakt aber nicht aus.

„Ich war heute oft zwischen den Schlägern und hab gefühlt immer den falschen genommen. Das Handegelenkt geht soweit mit Schmerzmitteln, das nächste Turnier lass ich aber aus, damit ich dann drei Wochen Zeit zur Regeneration und Therapie habe“, beißt Chrissie dieses Woche noch auf die Zähne.

Die beiden Lokalmatadorinnen Anais Meysonnier und Agathe Laisne geben mit 66er (-5) Runden das Tempo vor.

Leaderboard Ladies Open de France

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Ass als Highlight

SWISS LADIES OPEN – FINAL: Christine Wolf tritt zwar am Finaltag mit zu fehlerbehaftetem Spiel auf den Grüns auf der Stelle und muss sich so schließlich mit einer Mittelfeldplatzierung zufrieden zeigen, mit einem Ass auf der 15 sorgt die Tirolerin im Golfpark Holzhäusern aber immerhin für ein Highlight der besonderen Art.

Christine Wolf konnte am Freitag die Schweizer Grüns enstschlüsseln und machte mit einer 67 (-5) den durchwachsenen Spieltag mehr als wett. Am Finaltag gilt es nun an die starke Performance anzuknüpfen um womöglich sogar noch um ein Topergebnis mitreden zu können, wenngleich dieses bereits sechs Schläge entfernt ist.

Allerdings hat sie am Samstag etwas Mühe richtig den Rhythmus zu finden, denn nach drei anfänglichen Pars muss sie am Par 3 der 4 sogar den ersten Fehler einstecken. Erst die 7 entpuppt sich als gewinnbringend und da sie im Anschluss auch das Par 3 der 8 zu einem Birdie überreden kann, geht es immerhin noch vor dem Turn zumindest in den roten Bereich.

Diesen muss sie jedoch bereits an der 10 wieder verlassen und läuft in Folge einige Bahnen lang dem nächsten Erfolgserlebnis hinterher. Dieses folgt zwar erst auf der 15, dafür aber richtig spektakulär, denn Chrissie versenkt am Par 3 ihr 8er Eisen aus 136 Metern zum Hole in One und sorgt damit für das absolute Highlight des Finaltages.

Doch selbst das Ass kann ihr nicht mehr zu einem heißen Finish verhelfen, wie ein Par 5 Bogey gleich danach unterstreicht. Da sie dann auch auf der 18 noch einen abschließenden Fehler nicht verhindern kann, geht sich sogar nur die 72 (Par) aus, womit sie im Klassement als 41. einigermaßen auf der Stelle tritt. Damit verlässt sie die Schweiz nur mit einer Mittelfelplatzierung wieder.

„Mit dem Finaltag bin ich leider gar nicht zufrieden, dabei hab ich eigentlich richtig gut gespielt. 34 Putts bei einem Hole in One sagt aber eh alles aus. Ich muss jetzt auch mal mein Handgelenk anschauen lassen, denn ich hab die letzten beiden Wochen mit Schmerzmitteln gespielt, was auf jeden Fall einen Unterschied gemacht hat“, so Chrissie nach dem Turnier etwas geknickt. Atthaya Thitikul (THA) schnappt sich bei gesamt 16 unter Par den Sieg.

Leaderboard Swiss Ladies Open

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