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Schlagwort: ladies european tour

Weiter zurück

LADIES EUROPEAN MASTERS – 3. RUNDE: Christine Wolf findet am Moving Day von Beginn an kein richtiges Rezept und kann im GC Hubbelrath einen Totalabsturz nur dank zweier später Birdies verhindern.

Chrissie Wolf ist weiterhin auf der Suche nach der Donnerstagsform. Nachdem sie bereits am Freitag mit der 75 (+3) nicht mehr an die starke Leistung vom Auftakt – die Tirolerin notierte die 71 (-1) – anschließen konnte, geht es am Samstag noch weiter im Klassement retour, was der Innsbruckerin mittlerweile wohl den Anschluss an die lukrativen Ränge verbaut.

Lediglich zwei Pars gehen sich zu Beginn aus, ehe die durchwachsene Performance am dritten Spieltag konkrete Formen annimmt. Zunächst hängt ihr das erste Par 5 einen Schlagverlust um, kurz darauf verlässt sie auch das zweite Par 3 der Frontnine nur mit einem Bogey. Kurzzeitig hat es zwar mit einem Par 5 Birdie auf der 8 den Anschein als könne Chrissie gegensteuern, die Backnine prolongieren dann aber den verpatzten Moving Day.

Chrissie marschiert nur mit einem Doppelbogey vom Par 4, der 10 und hängt zu allem Überfluss noch zwei weitere Bogeys an, was am Leaderboard einen tiefen Fall zur Folge hat. Erst danach stabilisiert sich das Spiel der Olympiateilnehmerin wieder und nach einer Parserie findet sie zum Abschluss sogar noch zwei wichtige Birdies. Mit der 75 (+3) büßt sie zwar erneut einige Ränge ein und geht nur als 44. in den Finaltag, die zwei späten Erfolgserlebnisse verhindern aber immerhin zumindestens einen Totalabsturz im Klassement.

“Ich hab richtig hart kämpfen müssen heute. Auf der 10 beim Doppelbogey hab ich zuerst einen Bunkerschlag gehabt und dann auch noch einen Dreiputt eingestreut und ansonsten einfach viele Lip-Outs gehabt heute”, fasst Chrissie die dritte Runde zusammen. Ein versöhnlicher Abschluss am Sonntag wäre wohl nicht nur fürs Selbstvertrauen wichtig, sondern auch für die Order of Merit, wo sie im Kampf um die Tourkarte Preisgeld mittlerweile gut gebrauchen könnte.

Lee-Anne Pace (RSA) (68) Belen Mozo (ESP) (69) teilen sich die Führung bei gesamt 9 unter Par.

>> Leaderboard Ladies European Masters

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Christine Wolf 2015

Plätze eingebüßt

LADIES EUROPEAN MASTERS – 2. RUNDE: Christine Wolf kann am Freitag nicht mehr an die starke Auftaktleistung anschließen und fällt im GC Hubbelrath mit der 75 um etliche Ränge zurück.

Chrissie Wolf lässt zwar in Richtung Cut nichts anbrennen, kann die starke Ausgangslage vom ersten Spieltag aber nicht halten und büßt am Freitag etliche Plätze ein. Dabei beginnt die Runde am Nachmittag eigentlich gut und die Tirolerin nimmt schon auf der 3 das erste Birdie mit, das ihr zu diesem Zeitpunkt sogar den Sprung unter die Top 10 ermöglicht.

Auch auf den ersten Schlagverlust kontert sie mit weiterem roten Eintrag gut, ehe die Schlagverluste ab der 9 doch zunehmen. Rund um den Turn muss sie gleich zweimal einen Schlag mehr als vorgesehen auf der Scorecard eintragen und reißt so etwas von den Spitzenplätzen ab. Gerade als es wirkt, als hätte sie ihr Spiel wieder stabilisiert, machen es sich noch zwei weitere abschließende Fehler gemütlich, die ihr sogar noch die 75 (+3) einbrocken.

Damit fällt Österreichs Olympiateilnehmerin bis auf Rang 36 zurück. Zwar lässt sie damit im Kampf um den Cut absolut nichts anbrennen und zieht ganz souverän ins Wochenende ein, um sich vom 500.000 Euro großen Preisgeldkuchen aber ein gutes Stück sichern zu können, muss an den nächsten beiden Spieltagen wieder eine Steigerung her.

“Die Fairways waren heute ziemlich bouncy. Wenn man da ein bisschen offline war, ist man sofort in den Bäumen gelegen. Ich bin ein wenig enttäuscht mit der Runde heute, aber ich hab ja noch zwei Tage”, so Chrissie nach der Freitagsperformance. Die Führung sichert sich die US-Amerikanerin Katie Burnett, nach der 70 (-2) und bei gesamt 8 unter Par.

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Hauchdünn geschlagen

LADIES FINNISH OPEN – FINAL: Sarah Schober hat am Finaltag ordentlich zu kämpfen, findet lange Zeit keinen richtigen Rhythmus und muss sich im Hill Side Golf & Country Club Ainil Bakar (MAS) knapp geschlagen geben. In der Order of Merit macht sie mit Rang 2 aber einen riesigen Schritt in Richtung Ladies European Tour.

Lange Zeit wirkt alles für den ersten Sieg von Sarah Schober auf der LET Access Tour angerichtet. Bereits den gesamten Skandinavien Swing über agiert die Steirerin in absoluter Topform und wirkt schon seit Wochen überfällig für ihren allerersten Sieg. In dieser Woche deutet dann alles auf den großen Wurf hin, setzt sich die ehemalige Studentin der University of Florida doch mit Runden von 68 (-3) und 69 (-2) Schlägen an die alleinige Spitze.

Auch zu Beginn des Finaltages läuft alles in die richtige Richtung. Bei diffizilen Verhältnissen findet Sarah mit drei Pars solide in den Tag, während ihre schärfste Konkurrentin Ainil Bakar mit zwei Bogeys gleich zu Beginn patzt. Auch einen Schlagverlust auf der 4 kann Sarah ohne Probleme wegstecken und strahlt weiterhin von der Spitze. Erst gegen Ende der Frontnine wendet sich das Blatt zusehends.

Schwarze Phase

Bakar findet mit Fortdauer ihre ersten Birdies und stellt das Tagesergebnis wieder auf Anfang, während Sarah mit zwei weiteren Bogeys und einer bitteren Doublette am Par 3, der 12 im Retourgang unterwegs ist. Mit vier Schlägen Rückstand auf Bakar benötigt sie auf den letzten Bahnen einen Kraftakt um die Führung doch noch einmal attackieren zu können. Kurrzeitig wirkt es auch so, nachdem ihre malaysische Konkurrentin auf der 14 noch einmal Federn lässt und Sarah auf der 15 das erste Birdie findet.

Beide notieren dann auf der 17 noch ein Bogey und Ainil Bakar tritt sich am Schlussloch sogar noch eine Doublette ein. Mit der 75 (+4) hält sie Sarah Schober aber gerade noch um einen Schlag auf Distanz und darf sich über einen richtig nervenaufreibenden Sieg freuen. Sarah reiht sich nach der 77 (+6) nur um einen Schlag hinter Bakar ein. Rang 2 ist zwar natürlich ein absolutes Spitzenergebnis, allerdings lässt sie im August so die bereits dritte gute Siegchance ungenützt.

Schober_Finnland_1603_330“Es war heute wirklich extrem schwer zu spielen. Wir hatten Windböen bis zu 60 km/h, das hat natürlich auch das Putten sehr stark beeinflusst und daher war es sehr schwierig auf den Grüns. Ich bin sehr enttäuscht, dass es nicht mit dem ersten Sieg geklappt hat, kann aber trotzdem auf eine sehr erfolgreiche Skandinavien Tour zurückblicken”, so Sarah Schober über die letzte Runde.

Wie sie bereits selbst anspricht kann auch die durchwachsene Finalrunde kann nicht über die bärenstarken Auftritte in Skandinavien hinwegtäuschen. Mit ihrem bereits fünften Top 10 Ergebnis des Jahres macht sie auch in der Order of Merit wieder einen Schritt in Richtung direkten Aufstieg auf die Ladies European Tour. Als 5. der Jahreswertung startete sie in Finnland ins Turnier und streift mit Rang 2 weiter wichtiges Preisgeld ein.

“Für mich geht es mitte September als nächstes wieder nach Schweden, dann gleich anschließend nach Frankreich, weiter auf die Azoren und dann noch nach England”, sind die nächsten Turnierreisen bei Sarah bereits fix eingeplant.

Starker Vorstoß

Nina Mühl hatte in dieser Woche etwas mehr zu kämpfen und ging nach Runden von 75 (+4) und 72 (+1) Schlägen nur von Rang 32 aus in den Finaltag. Dort tritt sie sich dann zwar ein frühes Bogey ein, dreht mit starkem Spiel ihr Tagesergebnis zwischendurch aber sogar auf -2 und taucht so locker bis in die Top 10 ab. Erst am Ende machen es sich dann noch zwei Bogeys bequem. Mit der 71 (Par) stürmt sie im Klassement aber um gleich 23 Ränge nach vor und reiht sich mit Rang 9 sogar noch unter den besten 10 ein.

Ann-Kathrin Maier kann nicht mehr an die starken Runden der ersten beiden Tage (73 & 71) anschließen und fällt mit der finalen 82 (+11) bis auf Rang 46 zurück. Nadine Dreher (Am) verpasste am Freitag den Cut.

>> Leaderboard Ladies Finnish Open

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Christine Wolf 2015

Weiter warten

BUICK CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Christine Wolf steigert sich am Freitag zwar klar und bringt im Shanghai Qizhong Garden Golf mit der 74 eine solide Runde zum Recording, der Cut ist nach der tiefschwarzen Auftaktrunde aber außer Reichweite. Damit kann die Tirolerin auch beim 6. Anlauf noch nicht in der Order of Merit anschreiben.

Es will in dieser Saison das Spiel von Chrissie Wolf noch nicht so richtig ins Laufen kommen. Zwar gelingen immer wieder solide bis gute Runden, mit teils richtig durchwachsenen Auftritten gelingt aber auf Europas höchster Damenspielklasse bislang noch kein Cut im Jahr 2016. Dabei präsentiert sich die Innsbruckerin am Freitag in China wieder absolut konkurrenzfähig.

Zwar wandert nach einem Schlagverlust auf den Frontnine erst auf der zweiten Platzhälfte richtig Farbe aufs Tableau, dann aber weiß sie mit einem Birdietriplepack richtig zu überzeugen. Erst ein schwarzes Finish mit einem Doppelbogey und zwei Bogeys verhindert noch einen roten Auftritt in China. Mit der 74 (+2) weiß sie sich zwar klar zu steigern, nach der 82 (+10) vom Donnerstag ist aber dennoch nur Rang 95 für sie zu holen.

“Das war heute viel besser. Ich hab einfach nah an die Fahnen geschlagen, mir so mehrere Chancen gegeben und hab auch einige verwerten können. Es ist halt schade wegen gestern, aber mit der heutigen Runde bin ich happy”, so Chrissie nach ihrem zweiten Auftritt.

China bleibt für sie damit weiterhin nicht der beste golferische Boden. Lediglich ein einziges Mal konnte sie bisher das fernöstliche Land mit Preisgeld wieder verlassen. Bei den Sanya Ladies Open im Yalong Bay GC trat sie letztes Jahr mit einem 14. Rang und um 5.100 Euro reicher wieder die Heimreise an. Ansonsten war China für sie noch keine Reise wert.

Na Yeon Choi (KOR) (68) und Shanshan Feng (CHN) (66) teilen einander bei gesamt 7 unter Par die Führungsrolle.

>> Leaderboard Buick Championship

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Nina Muehl

Meilenweit weg

RACV LADIES MASTERS – 2. RUNDE: Sowohl Nina Mühl als auch Christine Wolf verpassen im RACV Royal Pines Resort klar den Cut und müssen damit vorzeitig und ohne Preisgeld die Abreise aus Australien antreten.

Nina Mühl präsentiert sich zu Beginn der zweiten Runde noch sehr angriffslustig, kommt trotz drei Birdies aber mit Bogey und Doublette nur bei Level Par zum Turn. Auf den Frontnine erwischt es die Wienerin dann aber gleich mit drei Schlagverlusten in Folge, was der Runde eine unangenehme Richtung verpasst.

Auch danach will nichts Zählbares mehr gelingen und Nina muss bis zum Ende noch zwei weitere Bogeys einstecken, was die 78 (+5) perfekt macht. Vom 119. Rang aus ist die Cutmarke für sie ganze sieben Schläge weit entfernt. “Es war heute richtig schwer zu spielen hier. Ich hatte grobe Probleme die harten Grüns bei den Annäherungen einzuschätzen”, ist die 78 schnell erklärt.

Trotz des verpassten Wochenendes präsentierte sich Nina Mühl in Down Under bereits in sehr guter Frühform und fuhr mit dem 24. Rang bei den New Zealand Open nicht nur ihr bislang bestes Karriereresultat ein, sondern schrieb damit außerdem bereits in der Order of Merit der Ladies European Tour an.

Kein Rhythmus

Wolf_1506_330Bei Chrissie Wolf geht die zweite Runde von Beginn an daneben. Die Tirolerin stolpert gleich auf der 11 – Chrissie beginnt auf den Backnine – über das erste Bogey und muss bis zum Turn noch zwei weitere Schlagverluste einstecken, was sie immer weiter von der Cutmarke entfernt.

Auf den Fontnine wird es dann richtig bitter. Insgesamt muss sie noch vier Bogeys und ein Doppelbogey notieren, das einzige Birdie der Runde stellt lediglich Ergebniskosmetik dar. Mit der 81 (+8) fällt Christine Wolf bis auf den 122. Platz zurück und verpasst so klar den Cut. “Ich habe heute ein paar schlechte Schläge gemacht, die dann in einer richtig schlechten Lage waren”, so Chrissie nach der Runde knapp.

Anders als im letzten Jahr, als sie in Australien bereits ordentlich in der Order of Merit anschrieb, wartet sie heuer noch auf das erste echte zählbare Ergebnis. Zwar hatte sie immer wieder gute Runden dabei, im Gesamten gesehen läuft ihr Spiel aber noch nicht wirklich auf allen Zylindern rund. Vor allem im RACV Royal Pines Resort schrieb sie letztes Jahr stark mit einem 24. Rang an und präsentierte sich so in guter Form. Die nächste Chance erstmals in der Order of Merit der LET anzuschreiben ergibt sich für Chrissie in China, wenn ab 10. März die World Ladies Championship anstehen.

“Das Ballstriking ist einfach noch nicht da wo es letztes Jahr schon war. Ich glaub ich bin nicht wirklich weit weg, es fehlt einfach noch das letzte Patzl um wieder voll mitzuspielen. Ich habe jetzt nächste Woche noch ein Pro-Am und dann geht’s ab nach China”, gibt Chrissie Wolf abschließend noch ein Resümee der Australien-Wochen ab.

Camilla Lennarth (SWE) (68) und Nicole Broch Larsen (DEN) (69) teilen sich die Führungsposition bei gesamt 10 unter Par.

>> Leaderboard RACV Ladies Masters

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Nina Muehl

Nomura vor Ko

WOMEN’S AUSTRALIAN OPEN – FINAL: Die Japanerin Haru Nomura vermasselt Superstar Lydia Ko die Titelverteidigung in Adelaide.

Mit vier Birdies auf den letzten 6 Löchern sichert sich LPGA-Spielerin Haru Nomura den Titel bei der prestigeträchtigen Australian Women’s Open bei -16, drei Schläge vor Titelverteidigerin und Nummer 1 der Damengolfwelt, Lydia Ko. Australiens Evergreen Karrie Webb darf sich über Platz 3 freuen.

Rückblick RUNDE 2:

Nina Mühl findet am Freitag im Grange GC von Adelaide keinen Rhythmus und verpasst bei ihrem ersten Megaturnier der Karriere mit der 79 klar den Cut. “Ich hab heute einfach sehr schlecht gespielt”, wirkt sie nach der Runde geknickt.

Mit Recht rechnete sich Nina Mühl nach der ersten Runde Chancen auf ein Erreichen des Wochenendes aus. Die Wienerin agierte zum Auftakt mit später Startzeit durchwegs solide und lag mit der 73 (+1) nur um einen Schlag hinter der prognostizierten Cutmarke. Am Freitag aber soll dann fast nichts mehr im Spiel der jungen Österreicherin klappen.

Schon die erste Bahn macht klar, dass es wohl ein harter Kampf werden wird. Nina eröffnet nur mit einem Bogey am Par 5, versteht es aber zunächst noch postwendend die richtige Antwort zu geben. Als alles den Anschein macht, als hätte sie ihr Spiel konsolidiert, wird es dann vor dem Turn aber mit zwei Schlagverlusten wieder farbenfroher.

Schwarzes Ende

Diesmal fehlen die Argumente um den Rückstand wieder auszugleichen und ein tiefschwarzes Finish zerstört dann endgültig die Träume auf das Wochenende. Nina marschiert nur mit einem Triplebogey vom Grün der 14 (Par 3) und kann auch auf der 16 und der 17 Fehler nicht vermeiden.

Mit der 79 (+7) kann sie zu keiner Zeit um den Cut mitreden und fällt im Klassement vom 72. bis auf den 126. Rang zurück. “Ich hab total blöde Schläge gemacht und es war sehr harte Arbeit heute. Es war aber eine gut Erfahrung und ich weiß woran ich arbeiten muss. Ich war mit Holly Clyburn unterwegs, die sich mit der 65 (-7) bis an die Spitze gespielt hat und hab da einiges dazulernen können”, so Nina nach der durchwachsenen zweiten Runde.

Die Führung teilt sich Clyburn (ENG) mit Catriona Matthew (SCO) (69) bei gesamt 8 unter Par.

>> Leaderboard Women’s Australian Open

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Nina Muehl

Doppelt gepunktet

NEW ZEALAND OPEN 2016 – FINAL: Nina Mühl schreibt trotz abschließender 74 stark im LET-Ranking an und qualifiziert sich zudem für die Australian Open.

Ein kurzes Erdbeben und heftiger Wind sorgen zwar am Finaltag der New Zealand Womens Open für jede Menge Stress, können aber Nina Mühls bislang bestes Ergebnis auf der Ladies European Tour nicht vereiteln. Die Wienerin muss zwar mit der 74 ein Dutzend Kolleginnen an ihr vorbeiziehen lassen, verbessert mit Rang 24 dennoch ihre alte Karrierebestmarke auf der LET, Platz 25 beim German Ladies Masters 2014.

“Ich bin daher auch sehr zufrieden, auch wenn ich vor allem am Anfang nicht mehr so gut geputtet habe,” freut sich Mühl über ihren gelungenen Saisonauftakt. Vor allem in der Anfangsphase muss die 29-jährige mit zwei Bogeys im Clearwater GC Federn lassen, ehe sie sich besser auf den Wind einstellen kann.

Dann sorgt ein heftiger Erdstoß für ein neues Golferlebnis: “Ich war gerade am Grün und wollte meinen Ball hinlegen, habe es aber nicht zusammengebracht, weil alles gewackelt hat,” verlief das Sonntags-Finale alles andere als langweilig. Mit zwei Birdies auf den letzen 10 Löchern weiß Mühl aber auch selbst zu unterhalten und bremst so den Rückfall am Leaderboard. Mit der 74 (+2) erreicht die Wienerin den geteilten 24. Platz bei 2 unter Par und sorgt mit rund 2.400 Euro Preisgeld für einen fetten Einstieg in die neue Order of Merit 2016 der Ladies European Tour.

Mit dem Preisgeld von 3.841 Australischen Dollars von Christchurch stemmt Mühl am letzten Drücker die Qualifikation für ein besonderes Highlight: “Das wird meine erste Australian Open werden, das bislang größte Turnier bei dem ich mitspielen darf. Darauf freue ich mich schon riesig!”

Zum dritten Mal holt sich Superstar Lydia Ko den Heimtitel. Die Neuseeländerin ist bei 10 unter Par eine Klasse für sich und gewinnt die New Zealand Women’s Open 2016 zwei Schläge vor Felicity Johnson (ENG), J.C. Hye (KOR) und Neuling Nanna Koerstz-Madsen (DEN).

>> Endergebnis New Zealand Open

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Nina Muehl

Basis gelegt

NEW ZEALAND WOMEN’S OPEN – 1. RUNDE: Nina Mühl legt am Freitag mit später Startzeit und der 72 (Par) eine gesunde Basis für eine starke Turnierwoche. Christine Wolf hat zum Auftakt im Clearwater GC mit etlichen Schwierigkeiten zu kämpfen und kommt über die 77 (+5) nicht hinaus.

Nina Mühl findet am Freitag in Neuseeland meist das richtige Rezept. Die Wienerin lässt sich auch von Rückschlägen auf ihrer Runde nicht beeindrucken – sie notiert zum Beispiel auf der 3 ein Doppelbogey – und weiß bis zum Ende hin immer die richtige Antwort.

Insgesamt muss sie fünf Schlagverluste einstecken, kontert aber in Form von Birdies immer gekonnt und marschiert so mit der 72 (Par) zum Recording, was ihr Rang 35 einbringt. Am Samstag hat Nina nun den Bonus einer frühen Startzeit, was im Kampf um eine gute Platzierung mit Sicherheit kein Nachteil sein wird.

“Das war gut heute. Am Nachmittag ist es hier meist windiger, deshalb ist es gut, dass ich morgen schon früher raus kann”, so Nina nach der Runde kurz und knapp.

Hin und her

Chrissie Wolf hingegen hat zum Auftakt ordentlich zu kämpfen. Die Tirolerin packt schon auf der 1 das Malbuch aus und verstaut dieses erst wieder nach der 10. So weist sie bei nur noch acht zu spielenden Bahnen bereits fünf Bogeys und ebenso viele Birdies auf.

Bei einem Zwischenstand von Par nach 10 ist es dann aber ein schwarzes Finish, das Österreichs Nummer 1 im Damengolf eine bessere Ausgangslage zunichte macht. Drei weitere Bogeys und sogar ein Doppelbogey nach Wasserball lassen nicht mehr als die 77 (+5) zu. Vom 99. Platz aus muss am Samstag eine klare Steigerung her um nicht am Cut zu scheitern.

“Die Verhältnisse wären eigentlich den ganzen Tag über super gewesen. Ich hab aber leider dauernd Birdies und Bogeys abgewechselt und dann hatte ich auch noch den Wasserball gegen Ende. Morgen ist aber ein neuer Tag und wenn ich die Fehler vermeiden kann, dann kann sich hier noch alles ausgehen”, blickt Chrissie dem Samstag betont optimistisch entgegen.

Die Führung sichert sich die Dänin Nicole Broch Larsen, die mit der 66 (-6) die gesamte Konkurrenz hinter sich lässt.

>> Leaderboard New Zealand Women’s Open

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Nina Muehl

Zweite Bühne

LADIES EUROPEAN TOURSCHOOL FINAL: Nina Mühl und Sarah Schober können am Schlusstag nicht mehr zulegen und werden sich auf die LET Access-Series konzentrieren müssen.

Die geforderten Runden von 4 unter Par waren zuviel Holz für Nina Mühl und Sarah Schober am Schlusstag der LET-Tourschool. Mit zu geringem Birdie-Elan bleiben die beiden Proetten vom großen Ziel der Top 30 und damit einer vollen Spielberechtigung für die neue Ladies European Tour-Saison 2016 entfernt.

Nina Mühl legte zwar am Finaltag mit drei Birdies auf der ersten Hälfte toll los, das Triple-Bogey am Par 4 der 18 zerstörte jedoch zur Halbzeit alle Chancen. Damit war die Luft draussen und nach zwei weiteren Bogeys am Ende die 74 gebacken, die bei +3 nur für Platz 54 in der Endabrechnung reicht.

Sarah Schober hatte ihr Pulver bereits am Vortag mit der 69 verschossen und locht erst in der Schlussphase die einzigen zwei Birdieputts, nachdem jedoch bereits vier Bogeys auf die Scorekarte gewandert waren. Die 75 lässt die Steirerin bei +4 als 59. im Klassement aufscheinen, immerhin erstmals mit einer kleinen LET-Kategorie in ihren Rookie-Jahr als Golfproette. Der eine oder andere Schnupperstart in der ersten Liga könnte sich somit ausgehen,

Besonders bitter ist die Tourschool-Bilanz für Nina Mühl, die nach den Rängen 26 und 22 in den letzten beiden Jahren die Kategorie 8 auf der Ladies European Tour erobert hatte und damit zumindest rund die Hälfte der Erstligaturniere bestreiten konnte. Mit dem Abstieg in die kleinere Kategorie 9b wird wohl die LET Access-Series mit ihren 30.000 Euro-Turnieren die Hauptbühne im neuen Jahr werden.

Mit stolzen 23 unter Par gewinnt die indische Amateurin Aditi Ashok die Tourschool in Marrakesh. Über volle Tourkarten darf sich auch die Deutsche Karolin Lampert sowie die beiden Schweizerinnen Carolin Rominger und Chrissie Wolfs gute Freundin Fabienne In-Albon freuen.

4. RUNDE

Auf Platz 48 bei 1 über Par bleiben Nina Mühl und Sarah Schober nach jeweils zwei Runden am Amelkis- und Samanah-Course von Marrakesh gleichauf im Rennen um ein Spielrecht für die Ladies European Tour 2016. Für die Cutmarke der besten 60 war ein Ergebnis von 2 über Par gefordert, womit das heimische Damen-Duo bereits eine kleine Tourkarte sicher hat, die am dünnen Tourkalender der Damen jedoch noch wenig wert ist.

Nina Mühl wollte eigentlich am Samanah-Course weiter in Richtung der Top 30 vorankommen, erwischt jedoch einen puttschwachen Tag mit nur einem Birdie. Dank des sicheren Spiels kommt die Wienerin jedoch mit zwei Bogeys und der 73 davon.

Bei Sarah Schober platzt dafür am letzten Drücker mit 6 Birdies auf den letzten 13 Löchern der Knoten. Mit der 69 liefert die Steirerin ihre bislang beste Leistung ab und darf somit mit den besten 60 noch einmal am Samanah-Course aufteen. Die aktuelle Tourkarten-Marke der Top 30 bleibt unverändert bei 2 unter Par, womit Schober und Mühl am Schlusstag drei Schläge aufholen müssen.

Die junge Amateurin Ann-Kathrin Maier sammelt wertvolle Erfahrung, bleibt bei ihrem Debüt jedoch weit vom großen Ziel entfernt.

3. RUNDE

Auch mit halb so vielen Birdies wie am Vortag, nämlich drei Stück, bastelt Nina Mühl am dritten Tag beim LET Tourschool-Final eine Runde von 70 Schlägen (-2) zusammen und stellt damit ihr Zwischenergebnis auf Even Par zurück. Damit ist die Wienerin als 41. erstmals innerhalb der Cutmarke angelangt, die in Marokko nach 4 Spieltagen bei den besten 60 angesetzt werden wird, wofür aktuell +2 gefordert sind.

Sarah Schober kommt am dritten Spieltag über die 73 (+1) nicht hinaus und bleibt nahezu unverändert auf Position 76. Auf die Cutmarke fehlen ihr bei insgesamt 4 über Par allerdings nur zwei Schläge.

Ann-Kathrin Maier zeigt mit der 76 (+4) zwar ihre bislang beste Leistung beim Tourschool-Finale, bei insgesamt +18 ist der Zug in Richtung LET jedoch bereits abgefahren.

Die Deutsche Karolin Lampert bei -18 und die indische Amateurin Aditi Ashok bei -17 setzen sich nach 54 von 90 Löchern bereits klar vom Feld ab. Die aktuelle Tourkartenmarke (Top 30 nach 5 Runden) liegt dagegen unverändert bei 2 unter Par.

2. RUNDE

Den missglückten Tourschulstart machen Nina Mühl und Sarah Schober am zweiten Tag in Marokko vergessen. Nina Mühl mit der 70 und Sarah Schober mit der 71 arbeiten sich vorerst einmal bis knapp an die Cutmarke heran.

Vor allem Mühl gibt am schwierigen Samanah Course von der 10 weg Vollgas und sichert sich 5 Birdies auf fehlerlosen 9 Löchern bis zur Halbzeit. Schade nur, dass die Wienerin mit drei Bogeys in Folge ihren zweiten Arbeitstag beendet. Doch selbst die 70 (-2) bringt sie bei insgesamt 2 über Par als 62. bis an die Top 60 heran, die nach vier Tagen cutten werden.

Sarah Schober schaufelt so wie Mühl sechs Birdies auf die Scorekarte, leistet sich aber mit 5 Bogeys etwas mehr Fehler. Für die Steirerin geht sich mit der 71 (-1) eine rote Runde aus, die sie auf +3 am Leaderboard bis auf Platz 75 nach oben klettern lässt.

Amateurin Ann-Kathrin Maier lässt der 80 eine 78 folgen und ist bei 14 über Par als 113. wohl schon aus dem Rennen um die Tourkarten.

Die Deutsche Spitzenreiterin Karolin Lampert polstert mit der 65 ihren Vorsprung auf 12 unter Par deutlich aus. Die aktuelle Marke für die Top 30, die nach 5 Runden eine volle Tourkarte lösen werden, liegt nach 36 Löchern unverändert bei 2 unter Par.

1. RUNDE

Ausgezeichnete Bedingungen lassen die Scores zum Auftakt des Tourschool-Finals der LET ordentlich purzeln. Am Amelkis- und Samanah-Course von Marrakesh waren Runden von 2 unter Par gefordert um nach den ersten 18 von 90 Löchern auf Kurs unter die Top 30 zu sein, die nach 5 Tagen das volle Spielrecht für die Ladies European Tour 2016 erhalten werden.

Österreichs Proetten, Nina Mühl und Sarah Schober, geraten jedoch mit 76er-Runden von 4 über Par gleich ordentlich unter Druck. Schober beginnt zwar von der 10 am Samanah-Course weg mit zwei Birdies hervorragend, verliert jedoch rasch den Faden und ramponiert ihre Scorekarte im letzten Drittel mit einem Triplebogey gewaltig.

Nina Mühl läuft am Amelkis-Course den gesamten Eröffnungstag über vergeblich den Birdies nach und fängt sich mit vier Bogeys ebenfalls die 76 ein, die vorerst nur für den geteilten 90. Platz reicht.

Die junge Amateurin Ann-Kathrin Maier findet am Amelkis-Course nie richtig ins Spiel und eröffnet bei ihrem Tourschool-Debüt mit der 80, die sie in dem Feld von 114 Spielerinnen ganz ans Ende des Klassements bringt.

Karolin Lampert (D), Caroline Rominger (CH), Kelsey McDonald (SCO) und Rachel Raastad (NOR) haben am Eröffnungstag nach 67er-Runden (-5) am meisten Grund zum Lachen.

Noch bleibt jedoch viel Zeit, der Cut wird erst nach vier Tagen und jeweils zwei Runden auf beiden Kursen angesetzt werden.

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Luft draussen

DUBAI LADIES MASTERS 2015 – 2. RUNDE: Auch Christine Wolf beschließt ihr bestes Golfjahr mit der schwächsten Vorstellung, ausgerechnet beim hochdotierten LET-Finale. Shanshan Feng (CHN) gewinnt überlegen.

Shanshan Feng legt beim Finale der Ladies European Tour eine regelrechte Galavorstellung hin. Die Chinesin siegt nach Runden von dreimal 67 und der abschließenden 66 (-6) bei insgesamt 21 unter Par und distanziert die erste Verfolgerin Thidapa Suwannapura (THA) um sage und schreibe 12 Schläge. Feng gewinnt damit auch bei nur insgesamt sechs Starts überlegen die Order of Merit.

Vom 10.12.2015:

Runden von 78 und 75 Schlägen lassen Christine Wolf bei ihrem ersten Dubai Ladies Masters den Cut meilenweit verpassen. Bei 16 Turnieren hebt sie sich den 4. Missed Cut und das schwächste Jahresergebnis ausgerechnet für die Ziellinie auf. Dennoch darf die 26-jährige Tirolerin mit 45.000 Euro und ca. Rang 35 in der Jahresendwertung auf ihre beste Saison der noch jungen Profikarriere zurückblicken. So gut wie Wolf performte zuletzt 2010 eine heimische Profigolferin auf der Ladies European Tour, Steffi Michl.

“Schade, leider ein schlechtes Turnier zu einer eigentlich guten Saison,” möchte Wolf ihren Dubai-Ausflug schnell abhaken, “weil der Platz liegt mir eigentlich. Daher freue ich mich schon auf nächstes Jahr hier,” ist mit Kategorie 5 das Spielrecht für 2016 und ein erneuter Startplatz für Dubai längst gesichert.

Volle Attacke verläuft im Sand

Nach dem verpatzten Auftakt musste die für den Olympia Golfclub Igls spielende Tirolerin in Runde 2 alles auf eine Karte setzen um sich mit einer Runde in den 60ern noch in Cutnähe zu spielen. Mit drei Bogeys verläuft die Attacke im Emirates Golfclub allerdings rasch im Sand. Das Triplebogey am Par 4 der 9 beendet dann die letzten Hoffnungen: “Ich habe gewusst, ich brauche noch 5, 6 Birdies und wollte mit dem Drive eine bisschen aggressivere Route nehmen, hat leider nicht geklappt.”

Auf ihren letzten 9 Golflöchern 2015 beweist Wolf jedoch Kampfgeist und schüttelt plötzlich mit Leichtigkeit die Birdies aus dem Ärmel. Drei Birdies auf fehlerlosen Back 9 bringen die 75er-Runde herein, mit der sie sich wenigstens vom Ende des Klassements lösen kann und bei 9 über Par den 89. Platz einnimmt – dennoch um 5 Shots zuviel für den Cut.

Die Leaderin der LET-Rangliste, Shanshan Feng (CHN), marschiert mit neuerlicher 67 auf 10 unter Par auf und davon und peilt ihren Dubai-Hattrick an. Nur Englands Evergreen Laura Davies kann bei 8 unter Par halbwegs mithalten. Die Schwedin Caro Hedwall hat als Dritte bereits 5 Schläge Rückstand.

>> Leaderboard Dubai Ladies Masters

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