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Schlagwort: legends tour

Drittes Topergebnis

JCB CHAMPIONSHIP – FINAL: Markus Brier lässt zwar mit späten Fehlern im JCB G & CC ein durchaus mögliches absolutes Spitzenresultat liegen, fährt mit einer Finalrunde aber immerhin sein bereits drittes Top 10 Ergebnis der Saison ein.

Der frisch gebackene Senior Open Champion Darren Clarke, John Daly, Ernie Els und Vijay Singh treffen sich im JCB Golf & Country Club zu einem intensiven Rematch, wenn auch bei ganz anderen Bedingungen als zuletzt in Gleneagles. Clarke hat persönlich und unter kräftiger Mithilfe von Chubby Chandler das 600.000 Pfund-Turnier aus dem Boden gestampft, das somit auch Markus Brier eine tolle Chance bietet sich im Kreis der Ü50-Legenden in Szene zu setzen.

Gleich die 1 brummt dem 54-jährigen dann ein Bogey auf, womit der Start alles andere als nach Plan gelingt. Immerhin stabilisiert er sein Spiel danach und darf sich auf der 4 auch über den scoretechnischen Ausgleich freuen. Der Sprung in den roten Bereich bleibt ihm auf den Frontnine jedoch noch verwehrt.

Kaum auf den Backnine angekommen pusht ihn das Par 5 der 10 dann dank des zweiten Birdies aber unter Par und nachdem er von der 12 gleich noch einen weiteren Schlaggewinn entführen kann, dockt er sogar rasch an den Top 10 an. Das sehenswerte Spiel zieht er schließlich bis zum Ende durch, krallt sich auf der 16 noch ein weiteres Birdie und steht so sogar mit der 69 (-3) beim Recording, was ihn als 6. im Spitzenfeld mitmischen lässt.

Platzierung gefestigt

Rasch macht “Maudi” am Samstag dort weiter wo er am Freitag aufgehört hat und schnappt sich schon am Par 5 der 3 das erste Birdie. Auch danach zeigt er starkes Golf und holt sich auch am zweiten Par 5 einen roten Eintrag ab, der ihn klar weiterhin im Spitzenfeld hält.

Mit einem Birdie-Doppelschlag auf der 12 und dem Par 5 der 13 zieht er dann sogar bis unter die Top 5 nach vor, ehe sich gegen Ende auch Fehler einschleichen. Zunächst geht sich auf der 16 nur ein Bogey aus und da er die Runde mit einem weiteren Schlagverlust beendet, muss er sich schlussendlich mit der 70 (-2) zufrieden zeigen, womit er aber den 6. Platz halten kann.

Nächstes Top 10

Mit zwei schnellen Birdies könnte der Start in den Finaltag kaum besser klappen, womit der Routinier auch sogar bereits vehement an den Top 3 anklopft. Erst ein Bogey danach auf der 4 bremst die Aufbruchsstimmung ab, mit soliden Pars macht er danach bis zum Turn aber nichts verkehrt. Nach acht Pars in Folge knallt er am Par 5 der 13 und dem Par 3 danach den nächsten Birdiedoppelpack auf die Scorecard und marschiert so wieder unter die Top 5 nach vor.

So schnell der Schwung kam, so rasch verflüchtigt er sich jedoch auch wieder, denn mit einem Bogey und einem Doppelbogey rutscht er sogar wieder auf Level Par zurück und da sich zum Abschluss auf der 18 noch ein Fehler einschleicht, steht er sogar nur mit der 73 (+1) beim Recording, was als 10. allerdings noch für eine Punktlandung für das dritte Topergebnis der Saison reicht.

Alex Cejka (GER) fährt bei seinem Legends Tour Gastspiel mit einer 70er (-2) und bei gesamt 11 unter Par den Sieg ein.

Leaderboard JCB Championship

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Locker ins Wochenende

THE SENIOR OPEN – 2. RUNDE: Markus Brier lässt in Gleneagles in Sachen Cut rein gar nichts anbrennen und cuttet beim Senior-Major nach Runden von 67 (-3) und 72 (+2) Schlägen im vorderen Mittelfeld locker ins Wochenende.

Markus Brier startet in Gleneagles in seine bereits vierte Senior Open. Wenige Tage nach seinem 54. Geburtstag brennt der Wiener auf seinen Einsatz am Klassiker von Gleneagles um seine bisherige Bestmarke von Platz 32 beim Debüt 2018 endlich nach unten schrauben zu können. Bernhard Langer peilt den Rekord eines 5. Senior Open-Titels an, bekommt jedoch mit Padraig Harrington, Thomas Björn oder Jim Furyk immer jüngere Konkurrenz.

Zum Auftakt ist der Österreichs erster European Tour Sieger der Geschichte gleich mit früher Startzeit unterwegs und holt sich am Par 3 der 3 auch rasch das erste Birdie ab, womit er durchaus sehenswert ins Turnier findet. Allerdings geht am Par 3 der 5 so ziemlich alles daneben und mit einem Doppelbogey rutscht er sogar rasch in den Plusbereich ab. Immerhin geht sich kurz vor dem Turn auf der 9 dann der Ausgleich zurück auf Level Par aus.

Gleich am Par 5 der 10 baut er sein Score dann weiter aus und zeigt auch in Folge richtig starkes Golf, wofür er sich auf der 14 mit seinem bereits vierten Birdie ein weiteres Mal belohnen kann. Zum Abschluss stopft er schließlich auch noch am Par 5 der 18 den fälligen Birdieputt, unterschreibt so die ganz starke 67 (-3) und legt damit einen Start nach Maß ins britische Senior-Majorturnier hin.

Etwas mehr zu kämpfen

Auch am Freitag zeigt sich der einzige Österreicher im Feld sehr souverän, wenngleich sich anders als am Vortag diesmal kein Birdie ausgeht und er am Par 5 der 3 in Form des ersten Bogeys etwas stolpert. Bei 1 über Par für den Tag bleibt er jedoch klar weiter in Schlagdistanz zu den Top 10.

Auch nach dem Turn läuft “Maudi” am Freitag vergeblich lange Zeit einem Birdie hinterher und muss am Par 3 der 11 und der 15 noch zwei weitere Schlagverluste einstecken. Erst das abschließende Par 5 erbarmt sich schließlich und lässt doch noch einen roten Eintrag springen. Mit der 72 (+2) kann er zwar nicht mehr an die richtig starke erste Runde anknüpfen, cuttet aber souverän als 27. im vorderen Mittelfeld ins Wochenende.

Darren Clarke (NIR) startet bei gesamt 8 unter Par als Leader ins Wochenende.

Leaderboard The Senior Open

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Etwas nachjustieren

WINSTONGOLF SENIOR OPEN – FINAL: Markus Brier rutscht im WINSTONgolf am Finaltag mit einer 73 (+1) noch etwas zurück und muss vor den anstehenden Senior Open in Gleneagles die Links-Stellschrauben noch etwas nachjustieren.

Markus Brier und Gordon Manson sind in Norddeutschland mit dabei, wenn sich die Golflegenden beim Linksgolf für die Senior Open einschwingen. Zum 10-Jahres Jubiläum der WinstonGolf Open stellt sich auch Bernhard Langer als Gratulant ein.

Gordon Manson hat einige Mühe nach der langen Turnierpause einen echten Rhythmus zu finden, was sich in drei Bogeys manifestiert. Erst kurz vor dem Turn geht sich am Par 5 der 9 dann auch das erste Birdie aus. Das Birdie bringt ihn auch sichtlich in den gesuchten Rhythmus, denn gleich auf der 10 geht sich das nächste Erfolgserlebnis aus und da er danach fehlerlos bleibt und auf der 16 noch einen weiteren Schlag gut machen kann, arbeitet er sich sogar noch zur 72 (Par).

Markus Brier findet zwar auf der 12 ein recht frühes Birdie, kann daran aber nicht anknüpfen und kommt nach einem Doppelbogey auf der 16 sogar nur im Plusbereich auf den Frontnine an. Dort verschärfen sich die Probleme dann mit einem weiteren Bogey auf der 1 sogar noch. Immerhin stabilisiert er sein Spiel danach und findet am Par 3 der 7 auch das zweite Birdie. Da er sich aber just am abschließenden Par 5 der 9 noch einen Fehler eintritt, steht er zum Auftakt sogar nur mit der 74 (+2) beim Recording.

Andere Richtungen eingeschlagen

Markus Brier bastelt am Samstag nach zwei anfänglichen Pars richtig farbenfrohe Frontnine zusammen, denn mit einem Birdiedoppelpack geht es zunächst deutlich nach vor, ehe ihn ein Bogey danach etwas abbremst. Sofort gibt der 53-jährige aber wieder Gas und bringt den nächsten roten Doppelschlag zu Papier, ehe ein weiteres Bogey die farbenfrohe Performance vorerst beendet. Auf den zweiten Neun kehrt dann erstmals richtig Ruhe ein, bis ihn ein Bogey auf der 16 noch einmal so richtig aufweckt, denn mit einem abschließenden weiteren Birdiedoppelpack geht sich sogar die 69 (-3) aus, womit er sogar die Top 10 knackt.

Gordon Manson hat wie schon am Vortag auch diesmal wieder zunächst mit Schwierigkeiten zu kämpfen, wie drei Bogeys bei nur einem Birdie auf den Backnine zeigen. Danach allerdings enden zum Leidwesen des gebürtigen Schotten die Parallelen zum ersten Spieltag, denn statt Birdies wandern auf der 2 ein Doppelbogey und auf der 4 ein weiteres Bogey auf die Scorecard. Erst die 7 erweist sich noch einmal als gewinnbringend, allerdings egalisiert er das Par 3 Birdie mit dem nächsten Fehler auch prompt wieder und steht so am Ende nur mit der 77 (+5) wieder im Clubhaus, was ihn deutlich zurück reicht.

Späte Birdies

Den gewinnbringenden Schwung vom Vortag hat Markus Brier über Nacht sichtlich gänzlich verloren, denn die gesamte erste Platzhälfte über läuft er vergeblich einem Birdie hinterher, muss jedoch bereits zwei Bogeys einstecken und rutscht so doch spürbar zurück. Auch danach läuft noch nicht viel zusammen, wie zwei weitere Fehler auf der 11 und der 12 zeigen, womit “Maudi” sogar einigermaßen im freien Fall im Klassement unterwegs ist. Erst danach stellt sich endlich ein gewinnbringender Schwung ein, der ihm noch drei Birdies ermöglicht, womit sich am Ende zumindest noch die 73 (+1) und ein 23. Rang ausgeht. Trotz des zähen Finaltages sollte das Selbstvertrauen aufgrund der späten Birdies vor den anstehenden Senior Open in Gleneagles aber durchaus stimmen.

Am Sonntag zeigt Gordon Manson seine bislang sichersten neun Bahnen, denn die gesamten Backnine über bleibt er fehlerlos und kommt dank eines Par 5 Birdies auf der 17 im leicht geröteten Bereich zum letzten Mal auf den vorderen neun Löchern an. Dort wird es dann aber doch noch etwas farbenfroher, jedoch eingermaßen zum Leidwesen des Wahlkärntners, denn mit drei Bogeys bei nur noch einem weiteren roten Eintrag muss er zum Abschluss mit der 73 (+1) leben und kann so als 41. dem hinteren Drittel nicht mehr entfliehen.

Richard Green (AUS) setzt sich am 5. Extraloch gegen Phillip Archer (ENG) durch und gewinnt bei gesamt 8 unter Par.

Leaderboard WINSTONgolf Senior Open

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Punktlandung in der Schweiz

SWISS SENIORS OPEN – FINAL: Markus Brier legt in Bad Ragaz eine Punktlandung hin und holt sich mit Rang 10 sein zweites Topergebnis der Saison ab.

Markus Brier hofft seine zuletzt bei der US Senior Open gezeigte Form auch nahe der Heimat auszuspielen. Bei der Swiss Senior Open in Bad Ragaz, nahe der österreichischen Grenze, ist auch heuer ein starkes Feld mit Michael Campbell, Ian Woosnam oder Thomas Levet angereist.

Nach zwei anfänglichen soliden Pars drückt “Maudi” am Par 3 der 3 und dem darauffolgenden Par 5 erstmals aufs Tempo und zieht mit einem roten Doppelpack im Klassement nach vor. Ein Bogey gleich danach bremst die Aufbruchsstimmung dann zwar wieder ab, nach weiterem Par 3 Birdie noch auf den Frontnine kommt er aber bei 2 unter Par auf den zweiten neun Löchern an. Nachdem sich dann ausgerechnet am Par 5 der 12 nur ein Bogey ausgeht und er prompt gleich noch einen weiteren Fehler anhängt, rutscht er sogar wieder auf Level Par zurück.

Zufrieden geben will sich der einzige Österreicher im Feld damit aber nicht, holt sich gleich am Par 3 der 14 das nächste Birdie ab und stopft schließlich auch am Par 5 der 16 und dem Par 3 der 17 noch weitere Birdieputts. Erst ein abschließender Fehler verhindert noch die erste Verfolgerrolle, doch auch nach der 68 (-2) geht er aus den Top 10 in den zweiten Spieltag.

Linie treu geblieben

Mit gleich zwei anfänglichen Birdies findet sich der 53-jährige dann am Samstag sofort bestens zurecht und schließt mit dem roten Doppelpack auch bis auf einen Schlag zum Spitzenreiter auf. Auch danach zeigt er zunächst mit meist sicheren Pars solides Golf, bis es ihn schließlich auf der 6 mit dem ersten Bogey erwischt und da er sich auch am Par 3 der 9 einen Fehler einfängt, nimmt er die Backnine sogar “nur” bei Level Par in Angriff.

Die zweiten Neun beginnen dann jedoch so wie die vordere Platzhälfte, denn wieder kann er einen schnellen Birdiedoppelpack verbuchen und wieder schleicht sich danach ein Fehler ein. Diesmal schafft er es aber nicht nur ein weiteres Bogey zu vermeiden, sondern krallt sich am Par 5 der 16 sogar noch ein Birdie und steht so schließlich wie schon am Freitag mit der 68 (-2) beim Recording, womit er sich noch Außenseiterchancen auf den Sieg einräumt.

In den Top 10 gehalten

Anders als an den Tagen zuvor findet Markus Brier am Sonntag nicht wirklich prickelnd in die Runde, wenngleich er ein frühes Bogey auf der 2 prompt am darauffolgenden Par 3 wieder ausbessert. Anknüpfen kann er daran aber nicht und benötigt sogar auch auf der zweiten kurzen Bahn ein Birdie um nach einem weiteren Fehler noch bei Level Par die letzten neun Löcher in Angriff nehmen zu können.

Dort drückt er sein Tagesergebnis dann schon auf der 10 wieder in den Minusbereich, muss nach eine kleinen Parserie jedoch abermals auf der 15 ein Bogey notieren. Zwar holt er sich danach zum bereits dritten Mal vom Par 5 der 16 das Birdie ab, nach weiterem Fehler am Par 3 danach muss er sich aber mit der 70 (Par) anfreunden, was aber immerhin als 10. für eine Puntklandung in die Top 10 reicht.

James Kingston (RSA) sichert sich mit einer 68er (-2) Finalrunde und bei gesamt 11 unter Par den Sieg.

Leaderboard Swiss Seniors Open

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Das Beste zum Schluss

JERSEY LEGENDS – FINAL: Markus Brier kitzelt am Finaltag im La Moye GC noch einmal alles aus sich heraus und marschiert mit einer knallroten 68 sogar noch unter die Top 10.

Mit einem Dreitages-Turnier auf der Kanalinsel Jersey kommt die Legends Tour jetzt so richtig in die Gänge. Die Konkurrenz für Markus Brier wird dabei von Woche zu Woche unangenehmer und vor allem jünger: neben den Schweden Niclas Fasth und Michael Jonzon steigt auch der Australier Richard Green neu in die Ü50-Liga von Europas Golfsenioren ein.

Mit später Startzeit ist Österreichs erster European Tour Champion der Geschichte zum Auftakt auf den Backnine durchaus etwas schaumgebremst unterwegs, denn nach vier anfänglichen Pars kann er auf der 14 ein Bogey nicht mehr verhindern und schwimmt damit im Mittelfeld des Feldes regelrecht mit. Erst kurz vor dem Wechsel auf die vorderen Neun geht sich schließlich auf der 18 auch das erste Birdie aus, was sein Score immerhin wieder zurecht rückt.

Sofort geht es am Par 3 der 1 jedoch wieder in den Plusbereich zurück, worauf er auf den nächsten Bahnen auch nicht reagieren kann. Erst das Par 5 der 6 hält dann den erneuten Ausgleich parat, den er mit einem abschließenden Fehler auf der 9 jedoch nicht mehr über die Zeit schaukeln kann und sich so mit der 73 (+1) anfreunden muss, die ihm nach der Auftaktrunde nur eine Mittelfeldplatzierung beschert.

Leicht gesteigert

Mit früher Startzeit findet “Maudi” am Samstag dann gleich am Par 5 der 2 und dem darauffolgenden Par 3 zwei schnelle Birdies, ehe er sich mit einem Bogey danach selbst etwas den Wind aus den Segeln nimmt. Immerhin lässt er sich vom kleinen Faux-pas nicht beirren und kommt nach einer Parserie noch im zartrosa Bereich auf den zweiten neun Löchern an.

Gleich neun Pars in Folge lässt er auf die Scorecard wandern, ehe es ihn am Par 3 der 14 mit dem nächsten Fehler erwischt. Ein Unglück kommt auch selten allein, denn auch die 15 brummt dem 53-jährigen ein Bogey auf, womit er sogar in den Plusbereich abdriftet. Da sich danach am letzten Par 5 allerdings auch noch ein Birdie ausgeht, unterschreibt er zumindest die 72 (Par), womit er seine Mittelfeldplatzierung in etwa hält.

Knallrotes Finish

Die dritte und letzte Umrundung lässt sich für den einzigen Österreicher im Feld dann alles andere als gewinnbringend an, denn gleich das Par 5 der 2 brummt ihm den ersten Fehler auf. Immerhin findet er danach den gesuchten Rhythmus, krallt sich schon auf der 4 den scoretechnischen Ausgleich und kommt dank eines weiteren Birdies am Par 5 der 6 sogar im leicht geröteten Bereich auf den letzten neun Löchern des Turniers an.

Dort kitzelt er dann vor allem gegen Ende noch einmal alles aus sich heraus, wenngleich er sich ein weiteres Birdie zunächst am Par 3 der 14 wieder zunichte macht. Mit gleich drei abschließenden roten Einträgen auf den letzten vier Löchern geht sich am Ende aber sogar noch eine richtig sehenswerte 68 (-4) aus, womit sich Markus Brier sogar als 10. noch über ein Topergebnis freuen darf.

Erst am dritten Extraloch setzt sich Richard Green schließlich gegen Paul Laurie durch und schnappt sich so den Titel der Jersey Legends.

Leaderboard Jersey Legends

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Kein Glück in Michigan

SENIOR PGA CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Markus Brier kommt mit dem Harbor Shores Resort nicht wirklich gut zurecht und verpasst nach Runden von 73 (+2) und 74 (+3) Schlägen in Michigan recht klar den Sprung ins Wochenende.

Nach dem Heranschnuppern im Vorjahr bei ersten Senior Majors in den USA steigen die Erwartungen bei Markus Brier bei seiner zweiten Senior PGA Championship. Im Vorjahr hatte der 53-jährige in Southern Hills hart zu kämpfen, erreichte aber immerhin einen Mittelfeldplatz. Heuer geht es im Harbor Shore Resort in Michigan voll zur Sache, wenn Alex Cejka als Titelverteidiger gegen die übermächtige US-Konkurrenz rund um Steve Stricker antreten wird.

Zum Auftakt mit später Startzeit unterwegs, nimmt der einzige Österreicher im Feld zunächst ein solides anfängliches Par mit, tritt sich jedoch am Par 3 der 2 sogar ein Doppelbogey ein, was doch ziemlich an Boden kostet. In Folge stabilisiert der Routinier aber sein Spiel sofort wieder und lässt mit sicheren Pars nichts anbrennen. Kurz vor dem Wechsel auf die Backnine kann er sich schließlich am Par 5 der 9 dann auch erstmals für das geduldige Spiel belohnen.

Nachdem er auch das gleich darauffolgende Par 5 der 10 gekonnt zum Birdie überredet und so sein Score wieder auf Anfang stellt, spult er danach auf den Backnine richtig stabile Pars ab, bis ihm mit der 16 zum zweiten Mal am ersten Spieltag eine Bahn unangenehm das Bein stellt und ihn mit einem Doppelbogey wieder spürbar zurückwirft. Da er darauf keine Antwort mehr parat hat, muss er sich schließlich trotz einer über weite Strecken sehr ansprechenden Leistung mit der 73 (+2) anfreunden, die ihn als 87. nur hinter der prognostizierten Cutmarke in den Freitag starten lässt.

Schleppender Start

Am Freitag hat der einzige Österreicher im Feld dann allerdings schon früh einige Schwierigkeiten und tritt sich von der 11 weg gleich vier Bogeys in Folge ein, was die Cutlinie verständlicherweise in ganz weite Ferne rücken lässt. Zwar stabilisiert er in Folge sein Spiel wieder, Birdie will sich jedoch auf der gesamten hinteren Platzhälfte keines ausgehen, weshalb nun wohl schon außergewöhnliche Frontnine gelingen müssen, soll sich der Wochenendeinzug in Michigan tatsächlich noch ausgehen.

Nach sechs Pars in Folge geht sich schließlich auf der 3 auch das erste Birdie aus, an das er jedoch nicht anknüpfen kann und auf der 6 auch ein weiteres Birdie auf der Scorecard vermerken muss. Zwar überredet er gegen Ende auch die 8 noch zu einem roten Eintrag, mehr als die 74 (+3) geht sich so jedoch nicht aus, womit der 53-jährige doch recht klar am Cut scheitert. Damit bleibt auch der 40. Platz des letzten Jahres sein bislang bestes Resultat bei den Senior PGA Championship.

Leaderboard Senior PGA Championship

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Blass beim Heimspiel

RIEGLER & PARTNER LEGENDS – FINAL: Markus Brier kommt auch am Finaltag beim Heimspiel im GC Murhof nicht ins Rollen und steckt mit einer 71er (-1) Finalrunde im Mittelfeld fest. Gordon Manson steigert sich am Sonntag noch zur 70 (-2) und reiht sich nur knapp hinter Brier im Klassement ein.

Markus Brier zeigte sich am Samstag gegenüber der verpatzten 76er (+4) Auftaktrunde deutlich verbessert und kletterte mit einer 70 (-2) um etliche Ränge am Leaderboard nach oben. Bei bereits sechs Schlägen Rückstand auf die Top 10 musste wohl am Sonntag schon Außergewöhnliches gelingen um das Heimspiel noch mit einem Spitzenresultat beenden zu können. Vorrangiges Ziel war es, Frohnleiten mit einer Schlussrunde in den 60ern wieder verlassen zu können.

Die letzte Runde beginnt aus Markus Briers Sicht dann auch nach Maß, denn gleich das Par 5 der 10 lässt ein anfängliches Birdie springen, woran er jedoch nicht anknüpfen kann und am Par 3 der 13 auch wieder auf Level Par zurückrutscht. Die zweite kurze Bahn der hinteren Neun hat er dann zwar gut im Griff und krallt sich wieder das Minus als Vorzeichen, gibt dieses allerdings auch postwendend schon auf der 17 wieder ab und kommt so nur bei Even Par auf seinen letzten neun Löchern des Turniers an.

Dort dreht er sein Score dann zwar schon auf der 1 wieder unter Par, tritt sich jedoch abermals prompt den Ausgleich ein und läuft auf den nächsten Bahnen vergeblich den Birdies hinterher. Erst das Par 5 der 7 erweist sich dann wieder als gewinnbringend, jedoch lässt er abermals sofort ein Bogey folgen und benötigt so schließlich auch am Par 5 der 9 noch ein Erfolgserlebnis um zumindest noch eine 71 (-1) notieren zu können. Die Hoffnung auf einen Abschluss in den 60ern erfüllt sich somit nicht und Österreichs erster European Tour Champion der Geschichte startet so beim Heimturnier am Murhof nur mit einer Mittelfeldplatzierung als 36. in die neue Saison.

“Die Chance auf eine Topplatzierung war schon mit der 76 am ersten Tag dahin, da ist auf den zweiten neun Löchern gar nichts zusammengelaufen. Mein langes Spiel in dieser Woche war bestenfalls durchschnittlich und zum Gewinnen nicht gut genug. Das größere Problem war aber das Putten. Ich habe zu viele kurze Putts verschoben und auch keine langen gelocht. Jetzt muss ich daran arbeiten, dass ich das Putten für die Gösser Open in der nächsten Woche wieder hinbekomme”, spricht er die Hauptprobleme in dieser Woche direkt an. Einen Sieg beim Heimturnier am Murhof hat er aber trotz des zähen Turnierverlaufs heuer aber klar weiterhin auf der Agenda: “Aufgeschoben ist nicht aufgehoben – ich werde weiter versuchen, auch bei den Legenden einen Sieg in Österreich zu feiern.” Mit vielleicht einem späteren Termin im Jahr und mehr Spielpraxis in den Fingern könnte sich Brier auch beim Heimturnier leichter tun.

Jeden Tag gesteigert

Von Beginn an findet sich Gordon Manson am Finaltag bestens zurecht, überredet er doch gleich das anfängliche Par 5 der 10 zum Birdie und nimmt schließlich auch von der 14 zum dritten Mal in dieser Woche den roten Eintrag mit, was ihn doch spürbar Plätze im Klassement gutmachen lässt. Erst das Par 3 der 16 bremst den Kärntner dann mit dem ersten Fehler etwas aus, lässt ihn aber zumindest noch im roten Bereich zur 1. Teebox kommen.

Dort zeigt er dann seine bislang klar souveränste Leistung der gesamten Woche, denn mit soliden Pars lässt er absolut gar nichts anbrennen. Zwar verpasst er gegen Ende der Runde dann auf beiden Par 5 Löchern der Frontnine noch die erhofften Birdies, quetscht aber immerhin auf der 8 noch einen roten Eintrag auf die Scorecard, steigert sich so nach der 75 (+3) vom Freitag und der 73 (+1) vom Samstag noch zur 70 (-2) und sorgt so mit Rang 40 auch für ein durchaus versöhnliches Ende in Frohnleiten.

Gut verkauft

Alexander Petrskovsky (Am) findet bei der finalen Umrundung nicht mehr die starke Form vom ersten Spieltag, wo er mit einer 71 (-1) sogar noch bester Österreicher war und muss mit der 77 (+5) noch seinen höchsten Rundenscore der Woche einstecken, was am Ende Rang 57 bedeutet. Charly Bauer (Am) reiht sich nach der finalen 73 (+1) nur um einen Schlag hinter seinem Landsmann ein und wird am Murhof 59.

Euan McIntosh (SCO) kann zwar am Sonntag nicht mehr an die fantastische 64 (-8) vom Vortag anknüpfen, am Ende reicht ihm jedoch sogar die 73 (+1) um bei gesamt 10 unter Par und mit einem Schlag Vorsprung auf James Kingston (RSA) als neuer Riegler & Partner Legends Champion festzustehen.

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Deutlich verbessert

RIEGLER & PARTNER LEGENDS – 2. RUNDE: Markus Brier zeigt sich im Gegensatz zur verpatzten Auftaktrunde am Samstag beim Heimevent am Murhof deutlich verbessert und klettert mit einer 70 (-2) doch spürbar am Leaderboard in Richtung Norden. Gordon Manson, sowie die beiden Amateure Alexander Petrskovsky und Charly Bauer müssen sich mit schwarzen Runden zufrieden geben.

Markus Brier musste sich bereits nach dem ersten Spieltag wohl von den Titelträumen in der Heimat verabschieden, denn bei zähen Verhältnissen konnte er die fehlende Spielpraxis nicht wirklich kaschieren und notierte sogar nur eine 76 (+4). Am Freitag soll nun am Murhof zumindest der Turnaround gelingen um sich am Sonntag noch in die lukrativen Preisgeldränge arbeiten zu können. Mit Gordon Manson erging es auch dem zweiten heimischen Professional mit einer 75 (+3) nicht wirklich prickelnd. Immerhin sorgten die beiden rot-weiß-roten Amateure Alexander Petrskovsky und Charly Bauer für Lichtblicke und hoffen am Freitag an die zum Auftakt gezeigten Leistungen anknüpfen zu können.

Anders als am Vortag nimmt Markus Brier diesmal vom schwierigen Par 3 der 2 souverän das Par mit und stopft im Anschluss sogar rasch zum ersten Birdie. Richtig ins Rollen bringt ihn das Erfolgserlebnis jedoch nicht und da er sich auf der 5 auch den ersten Fehler eintritt, steht er nur bei Level Par in der 10. Teebox und kommt so am Leaderboard kaum vom Fleck. Auf den Backnine klettert er dann mit zwei Par 5 Birdies aber doch erstmals spürbar im Klassement nach oben. Zwar bremst ihn ein Bogey auf der 16 dann nochmals ein, mit einem abschließenden Schlaggewinn bringt er am zweiten Spieltag aber immerhin eine 70 (-2) ins Ziel, womit er sich zumindest in die richtige Richtung orientiert und die finale Umrundung vom 36. Platz aus in Angriff nimmt.

“Das hat heute schon etwas mehr nach Golf ausgesehen als gestern. Der Sieg wird sich aber trotzdem nicht mehr ausgehen”, so ‘Maudis’ doch etwas sarkastischer Kommentar nach der zweiten Umrundung. “Eine Runde in den Sechzigern wäre noch schön, wobei nicht so wichtig ist, welche Ziffer hinter dem Sechser steht.”

Im hinteren Drittel

Gordon Manson hat auch am Freitag wieder auf den ersten Löchern so seine Probleme, wenngleich er die Bogeyanzahl mit deren zwei doch deutlich im Gegensatz zum Vortag reduziert. Am Par 5 der 7 geht sich dann zwar auch das erste Birdie aus, die Frontnine absolviert er jedoch nur mit 1 über Par. Mit einem weiteren roten Eintrag am Par 5 der 10 gleicht er sein Score dann wieder aus, muss nach wildem Ritt auf der 12 aber sogar ein Triplebogey einstecken, wovon er auf den verbleibenden Bahnen nur noch zwei Schläge wieder gutmachen kann und so mit der 73 (+1) zum Recording marschiert, was ihn als 47. regelrecht auf der Stelle treten lässt.

Den beiden Amateuren Alexander Petrskovsky und Charly Bauer können am Samstag an die glanzvollen Eröffnungsrunden nicht mehr anknüpfen und rutschen mit einer 76 (+4) bzw. 78 (+6) doch deutlich im Klassement bis auf Platz 43 bzw 61 zurück. Euan McIntosh (SCO) packt eine 64 (-8) aus und startet am Murhof bei gesamt 11 unter Par mit gleich drei Schlägen Vorsprung auf Gary Wolstenholme (ENG) in den Finaltag.

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Riesen Enttäuschung

RIEGLER & PARTNER LEGENDS – 1. RUNDE: Markus Brier kann beim Heimspiel am Murhof die fehlende Spielpraxis nicht kaschieren und muss zum Auftakt sogar eine bittere 76 schlucken, womit er nach nur 18 gespielten Löchern bereits elf Schläge Rückstand auf Spitzenreiter Adilson Da Silva (BRA) aufweist. Auch Gordon Manson kann am Freitag am Murhof nicht überzeugen. Einzig die beiden Amateure Alexander Petrskovsky und Charly Bauer sind aus heimischer Sicht echte Lichtblicke.

Nach dem wetterbedingten Abbruch beim Tourfinale auf Mauritius fiebert die Legends Tour einem spektakulären Saisonauftakt in der Steiermark entgegen. Markus Brier, der im Vorjahr in England seinen ersten Sieg auf der europäischen Seniorentour einfuhr und auch bereits am Murhof vor exakt 20 Jahren im Rahmen der Challenge Tour triumphierte, hofft nun auf einen Heimtitel im Kreis von Europas Golflegenden.

“Es wäre ein perfektes Timing, genau 20 Jahre später hier auch auf der Legends Tour zu gewinnen,” spekuliert der 53-jährige Wiener, “aber Siege kannst du nicht erzwingen, die müssen passieren. Dazu braucht es auch diesen Flow, bei dem du nicht mehr viel nachdenken musst, sondern in deinem Spiel fast alles wie von selbst funktioniert.”

Den Birdies hinterher

Zwar fängt sich Österreichs erster European Tour Champion der Geschichte dann gleich am schwierigen Par 3 der 2 ein frühes Bogey ein, stabilisiert sein Spiel danach jedoch rasch und lässt mit meist sicheren Pars in Folge nichts anbrennen. Am Par 5 der 7 geht sich dann schließlich auch das erste Birdie aus, worauf er prompt ein weiteres folgen lässt. Anders als erhofft geht sich jedoch am zweiten Par 5 kurz vor dem Turn nicht nur der rote Hattrick nicht aus, er rutscht mit seinem zweiten Fehler sogar wieder auf Level Par zurück, womit er mit der Spitzengruppe zur Halbzeit der Runde noch nicht Schritt halten kann.

Auch auf den Backnine kommt er nicht so richtig ins Rollen und läuft vergeblich einem weiteren Erfolgserlebnis hinterher. Richtig unangenehm wird es dann auf der 15, denn nach Problemen von Tee bis Grün notiert er sogar nur das Doppelbogey und hängt auf der 16 und der 17 die nächsten Fehler an, womit es nahezu im freien Fall im Klassement in Richtung Süden geht. Am Ende unterschreibt er nur die 76 (+4) und muss damit wohl schon nach den ersten 18 Löchern als 55. die Hoffnungen auf den Sieg begraben, denn auf Leader Adilson Da Silva fehlen ihm nach dessen 65 (-7) bereits satte elf Schläge.

“Bis zur 8 hat sich mein Spiel ganz gut angefühlt, doch mit dem Bogey auf der 9 ist dann plötzlich der Faden gerissen. Ab diesem Zeitpunkt habe ich das Gefühl auf den Grüns verloren und dazu noch zwei, drei schlechte Schläge gemacht. Der Platz bietet Chancen, um Birdies zu machen. Wenn du aber ,offline‘ bist, kann er dich auch killen und das ist mir heute passiert. Ich muss diese Runde abhaken und es in den nächsten zwei Tagen einfach besser machen”, so Brier nach der Runde.

Neben “Maudi” nimmt mit Gordon Manson noch ein zweiter heimischer Legends Tour Champion das Event am Murhof in Angriff. Der 61-jährige kann auf Siege bei den Swiss Senior Open 2015 und den Jersey Open 2016 zurückblicken und hat geballte Erfahrung im Repertoir. Die längere Turnierpause merkt man dem gebürtigen Schotten aber dann doch etwas an, denn mit fünf Bogeys am Stück ist er deutlich im Retourgang unterwegs. Erst kurz vor dem Turn gehen sich dann auf der 8 und der 9 auch die ersten Birdies aus. Auf der 12 krallt er sich dann noch einen roten Eintrag, ehe sich auf den verbleibenden Löchern bei nur einem weiteren Erfolgserlebnis auch noch zwei Fehler einschleichen und so zum Auftakt nur die 75 (+3) ermöglichen, womit er sich auf Rang 48 einpendelt.

Einziger Lichtblick

Amateur Alexander Petrskovsky muss zwar auf den ersten sechs Löchern bereits drei Bogeys einstecken, stabilisiert in Folge aber sein Spiel und gibt sich mit einem Birdie auf der 9 selbst die Initialzündung zu richtig starken Backnine, denn mit drei weiteren roten Einträgen bei fehlerlosem Spiel unterschreibt er schließlich sogar eine 71 (-1) und legt so als 23. einen durchaus beachtlichen Start hin, womit er aus heimischer Sicht auch für den einzigen Lichtblick an einem tristen Freitag sorgt.

Charly Bauer findet sich mit anfänglichen Pars gut zurecht und kommt nach Bogeys und Birdies im Wechselspiel immerhin bei Level Par zum Turn. Auf den Backnine nehmen die Fehler dann zwar überhand, dank zweier abschließender roter Einträge kommt der Amateur jedoch sogar noch mit einer 73 (+1) und als 34. ins Ziel, womit die beiden Amateure gleichzeitig auch die beiden bestplatzierten Österreicher nach der Auftaktrunde sind.

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Achtbar geschlagen

SENIOR ITALIAN OPEN – FINAL: Markus Brier hat im San Domenico Golf teils hart zu kämpfen, packt am Finaltag mit der 69 aber noch seine beste Runde aus und steigt so mit einem durchaus achtbaren Ergebnis in den Flieger nach Mauritius zum Saisonfinale. Gordon Manson bleibt muss sich mit einer Platzierung im hinteren Drittel anfreunden.

Mit der Senior Italian Open beschließt die Legends Tour ihre heurige Europasaison bevor es noch weiter nach Mauritius zum Tourfinale geht. Markus Brier kommt als Saisonsieger und aktuell 5. der Order of Merit entsprechend entspannt in den San Domenico Golf Club von Brindisi, wo drei Tage italienisches Linksgolf auf die Ü50-Stars wartet. Gordon Manson kommt nach dem Comeback in Österreich zu einem zweiten Einsatz im heurigen Jahr.

Bei starkem Wind seit dem Morgen kommt auch in Brindisi echtes Linksgolf-Feeling auf: Markus Brier agiert solide, erreicht den Turn in Even Par um danach mit zwei Birdies mächtig Druck zu machen. Im Finish wird der Wind immer böiger und heftiger, was zu gleich vier Bogeys auf den letzten fünf Löchern führt und die gesamte Eröffnungsrunde mit 74 (+2) Schlägen gehörig ramponiert. Gordon Manson wird mit seiner späten Startzeit gar zur 76 (+4) verblasen.

Erstmals Rot

Markus Brier stolpert mit einem Bogey mehr schlecht als recht in den Tag, konsolidiert sein Spiel danach allerdings und kommt dank eines Par 5 Birdies auf der 6 zumindest bei Level Par auf den Backnine an. Dort drückt er sein Score dann am Par 5 der 10 erstmals sogar in den roten Bereich und weiß selbst auf einen weiteren Fehler mit Birdie und Eagle die perfekten Antworten. Schussendlich kann er sich sogar auf der 18 noch ein abschließendes Bogey erlauben um immer noch mit der 70 (-2) auch sein Gesamtscore wieder auf Level Par zurechtrücken zu können.

Für Gordon Manson lässt sich der zweite Spieltag bei freundlicheren Verhältnissen durchwegs gut an, liegt er doch schon nach sechs gespielten Bahnen bei 3 unter Par und marschiert so deutlich nach vor. Erst kurz vor dem Turn schleicht sich dann auch das erste Bogey ein, was allerdings einen kompletten Turnaround der Runde darstellt. Zwar geht sich am Par 5 der 10 noch ein weiteres Birdie aus vier Bogeys und ein abschließendes Doppelbogey lassen am Ende aber nur die 75 (+3) zu.

Beste Runde der Woche

Markus Brier beginnt den finalen Freitag dann wie aus der Pistole geschossen und eröffnet die letzte Umrundung gleich mit einem Birdiedoppelpack. Ein Par 3 Bogey gleich danach bremst den Vorwärtsdrang dann jedoch rasch ein, mit Pars danach macht er bis zum Turn aber nichts verkehrt. Auf den ersten Löchern der zweiten Platzhälfte drückt er dann aber wieder aufs Tempo und pusht sich mit drei Birdies deutlich im Klassement nach vor. Zwar schleicht sich danach auch noch ein weiterer Fehler ein, am Ende geht sich mit der 69 (-3) aber seine beste Runde der Woche aus, womit er bei generell guten Scores als 19. jedoch einigermaßen auf der Stelle tritt. Immerhin steigt er so mit einem durchaus achtbaren Resultat in den Flieger nach Mauritius.

Der Finaltag hält für Gordon Manson auf den Backnine dann zunächst trotz eines schnellen Birdies auf der 11 wenig schmeichelhaftes bereit, denn der Wahlkärntner ist muss danach ein Doppelbogey und einen weiteren Fehler verzeichnen, was ihn doch recht deutlich zurückfallen lässt. Auf den vorderen Neun drückt er dann zunächst mit einem Birdiedoppelschlag aufs Tempo, kann dieses aber nicht durchziehen und muss sich schließlich nach drei weiteren Fehlern erneut mit einer 75 (+3) begnügen, was am Ende nur für Rang 52 reicht.

James Kingston (RSA) schnappt sich mit einer 68er (-4) Finalrunde und bei gesamt 11 unter Par den Titel.

Leaderboard Senior Italian Open

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