Advertisement

Schlagwort: let

Falsch abgebogen

SOUTH AFRICAN WOMEN’S OPEN – FINAL: Sarah Schober biegt am Finaltag im Westlake GC etwas falsch ab und büßt mit einer 77 noch etliche Ränge ein. Auch die LET bleibt nicht von der Corona-Absagenflut verschont.

Sarah Schober ließ mit Runden von 73 (+1) und 74 (+2) Schlägen im Kampf um den Cut absolut nichts anbrennen und geht aus dem soliden Mittelfeld in den Finaltag. Damit wird sie gleich bei ihrem Saisondebüt Preisgeld mitnehmen. Bei vier Schlägen Rückstand auf die Top 10 scheint mit einer starken Schlussrunde auch ein Topergebnis wohl noch in Reichweite zu sein.

Anders als an den Vortagen gelingt Sarah der Start in die Runde dann mit drei anfänglichen Pars sehr souverän. Erst ein Bogeydoppelpack auf der 4 und der 5 bremst das Vorhaben Spitzenresultat spürbar ab. Zumindestens gelingt auf der 7 auch das erste Birdie, was ihr einen Schlag wieder zurückbringt.

Ein Doppelbogey auf der 12 läutet dann aber den Rückzug der jungen Steirerin im Klassement ein, denn an die Doublette hängt sie noch zwei weitere Bogeys an und steht so schlussendlich nur mit der 77 (+5) beim Recording, was sie um etliche Ränge bis auf Platz 46 zurückwirft.

“Mit der Platzierung bin ich natürlich nicht zufrieden, aber es gab sehr viel positives in den letzten drei Tagen worauf ich aufbauen kann. Die Bedingungen waren sehr gut aber der Platz erforder höchste Präzision von Tee bis Grün”, fasst sie ihr erstes Turnier der Saison zusammen. Den Sieg schnappt sich Alice Hewson (ENG) mit einer 71 (-1) und bei gesamt 5 unter Par.

Nicht von Corona verschont

Wie nahezu alle Profi Touren bleibt auch die Ladies European Tour vom Corona-Desaster nicht verschont. Eigentlich würde kommende Woche in Saudi Arabien das nächste Turnier anstehen, aus Sicherheitsgründen wird dieses jedoch auf derzeit noch unbestimmte Zeit verschoben.

Für Sarah Schober ist dies eigentlich doppelt bitter, da sie ohnehin bereits erst spät zum ersten Start kam und prompt beim Formaufbau unverschuldet wieder ausgebremst wird. “Die Situation ist momentan sehr schwierig. Voraussichtlich werden sie wohl auch noch mehr als Saudi Arabien absagen”, so Sarah zur Virus-Situation.

>> Leaderboard South African Women’s Open

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Preisgeld beim Saisondebüt

SOUTH AFRICAN WOMEN’S OPEN – 2. RUNDE: Sarah Schober lässt bei diffizilen Verhältnissen mit einer 74 im Westlake GC nichts anbrennen und nimmt so gleich bei ihrem Saisondebüt Preisgeld mit.

Sarah Schober musste lange auf ihre erste LET-Runde der neuen Saison warten, zeigte zum Auftakt aber, dass sie den leichten Flugrost rasch abschütteln konnte. Nach einer 73 (+1) schuf sie sich eine durchaus gute Ausgangslage im Kampf um den Cut. Den Plan für Runde 2 hat sie bereits parat: “Das kurze Spiel war schon zum Auftakt gut, jetzt noch ein paar mehr Fairways treffen dann passt das.”

Wie schon am Vortag will das Vorhaben jedoch auch am zweiten Spieltag zunächst nicht wirklich aufgehen, denn mit Bogeys auf der 2 und der 3 rutscht sie rasch im Klassement etwas ab. Die junge Steirerin fängt sich in Folge aber, stabilisiert ihr Spiel und darf sich auf der 8 auch über das erste Birdie freuen. Zwar tritt sie sich gleich danach noch ein Bogey ein, bei generell gedämpften Scores büßt sie damit aber kaum weitere Ränge ein.

Auf den zweiten Neun findet sie dann zunächst so richtig den Rhythmus und gleicht mit einem Birdiedoppelpack auf der 11 und der 12 ihr Score sogar wieder aus. Noch einmal rutscht sie dann zurück, weiß jedoch erneut am Par 5 der 16 die richtige Antwort. Als bereits alles auf eine 72 (Par) hindeutet, muss sie jedoch auf der Schlussbahn noch ein Doppelbogey notieren. Doch auch mit der 74 (+2) hält sie in etwa ihre Platzierung, biegt so als 29. in den Finaltag ab und wird damit auch gleich bei ihrem Saisondebüt Preisgeld mitnehmen.

Olivia Cowan (GER) diktiert nach einer 68 (-4) und bei gesamt 7 unter Par klar das Tempo.

>> Leaderboard South African Women’s Open

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Gelungene erste Runde

SOUTH AFRICAN WOMEN’S OPEN – 1. RUNDE: Sarah Schober darf sich im Westlake GC über eine durchwegs gelungene erste Saisonrunde auf der Ladies European Tour freuen und verschafft sich mit der 73 eine gute Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf.

Mit etwas Verspätung jagt Sarah Schober in Kapstadt ersten Preisgeldeuros in der neuen LET-Saion nach. In den vergangenen Jahren kam die Steirerin mit den Bedingungen am Kap sehr gut zurecht, wie die Plätze 21 und 25 beweisen. Christine Wolf lässt die South African Women´s Open dagegen heuer aus, wo es über drei Tage um 200.000 Euro Preisgeld geht.

Sarah findet sich zum Auftakt am Donnerstag mit früher Startzeit auf den Backnine zunächst alles andere als gut zurecht und tritt sich gleich auf der 11 und der 12 zwei frühe Bogeys ein. In Folge stabilisiert die Steirerin aber ihr Spiel, nimmt am Par 5 der 13 auch das erste Birdie mit und schafft es danach weitere Schlagverluste bis zum Turn zu vermeiden.

Das solide Spiel behält sie auch auf den Frontnine weiter bei, bis sie mit dem Par 3 der 6 ein wenige Probleme bekommt und das dritte Bogey des Tages nicht verhindern kann. Prompt gibt Sarah aber am darauffolgenden Par 5 die passende Antwort und steht so schließlich mit der 73 (+1) beim Recording, was ihr als 29. eine durchwegs gute Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf einbringt.

“Es gab heute sehr viel positives auf der Runde. Die Fahnenpositionen waren knifflig und machten es schwierig nah an die Fahnen zu spielen. Mit meinem kurzen Spiel war ich zufrieden. Morgen muss ich noch mehr Fairways treffen, dann passt es”, fasst Sarah die Auftaktrunde zusammen.

Gleich vier Spielerinnen teilen sich nach 69er (-3) Runden die Spitzenposition.

>> Leaderboard South African Women’s Open

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Birdieloser Abschied

WOMEN’S NSW OPEN – FINAL: Christine Wolf hat an einem schwierigen Finaltag hart zu kämpfen und ist im Dubbo GC am Weg zur 76 vergeblich auf der Suche nach Birdies. Zumindestens nimmt sie beim letzten Down Under Turnier das erste Preisgeld der neuen Saison mit.

Christine Wolf zeigte am Moving Day wieder eine eigentlich sehr solide Leistung, konnte jedoch einige wichtige Putts zum Par nicht lochen und rutschte so mit einer 74 (+2) um gut zehn Ränge ab. Auf der schwierigen Wiese, wo so gut wie jede Spielerin ab und zu mit den eng geschnittenen Fairways zu kämpfen hat, wäre aber dennoch einiges für sie zu holen. Die selbst ausgegebene Devise “Vollgas” geht am Sonntag aber nicht wirklich auf.

Die Tirolerin nimmt die Finalrunde auf den Backnine in Angriff und muss statt des erhofften Birdies am Par 5 der 12 sogar ein Bogey einstecken, was für einen mehr als schleppenden Start in die letzte Runde sorgt. Auch danach findet sie trotz intensiver Suche kein Erfolgserlebnis und rutscht kurz vor dem Turn auf der 17 sogar noch weiter in den Plusbereich ab.

Nahezu identisch wiederholt sich dann das bereits Gesehene auf der vorderen Platzhälfte, denn wieder wird ihr mit der 3 ein Par 5 zum Verhängnis und da sich danach auch auf der 5 nur ein Bogey ausgeht und sie bis zum Schluss nicht ein Birdie aufsammeln kann, muss sie sich mit der 76 (+4) zufrieden geben, die nicht mehr als Rang 41 zulässt.

“Von meinem Trip hierher hab ich mir definitiv mehr erhofft, aber ich weiß jetzt wo ich stehe und was ich in den nächsten Wochen vor Saudi noch zu tun habe im Training. Vorrangig freue ich mich jetzt aber mal auf eine kurze Woche daheim”, so Chrissie vor ihrem Flug zurück in die Heimat.Den Sieg in Dubbo sichert sich Julia Engstrom (SWE) nach einer 68 (-4) und bei gesamt 14 unter Par.

Insgesamt gesehen hätte sich die Innsbruckerin in New South Wales wohl klar mehr ausgerechnet als knapp 1.500 Euro Preisgeld. Andererseits war es für sie mit Sicherheit wichtig die Heimreise aus Australien nicht mit komplett leeren Händen anzutreten. Die Ladies European Tour macht nach ihrem Down Under Stretch nun eine einwöchige Pause, ehe es ihn Südafrika mit den South African Women’s Open im Westlake GC weitergeht.

>> Leaderboard Women’s NSW Open

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Chancen liegengelassen

WOMEN’S NSW OPEN – 3. RUNDE: Christine Wolf zeigt auch am Samstag zum größten Teil solides Golf, locht jedoch einige wichtige Putts nicht und rutscht so im Dubbo GC um gut zehn Ränge zurück.

Christine Wolf zeigt, dass sie den Missed Cut der Vorwoche gut weggesteckt hat und ließ in dieser Woche mit einer 73 (+1) und einer darauffolgenden 72 (Par) im Kampf um den Wochenendeinzug absolut nichts anbrennen. Mit der Sicherheit auch in der neuen Saison in der Order of Merit anzuschreiben, wird die Tirolerin alles daran setzen auch am Samstag weiter ihren Gameplan durchzuziehen, wobei es vorrangig darum geht vom Tee die eng gemähten Fairways zu treffen.

Anders als am Vortag tritt sie sich dann aber gleich auf der 1 ein Bogey ein und gerät so schon früh etwas ins Hintertreffen. Den Faux-pas bügelt sie zwar zwei Bahnen später am ersten Par 5 wieder weg, tritt sich danach auf der 5 und am Par 5 der 9 noch vor dem Turn aber zwei weitere Bogeys ein, die sich doch auch im Klassement unangenehm bemerkbar machen.

Da sie dann auf der 11 noch einen weiteren Schlag abgeben muss, rutscht sie sogar ins hintere Mittelfeld ab. Zwar stabilisiert sie ihr Spiel dann wieder, mehr als ein weiteres spätes Birdie auf der 17 kann sie aber nicht mehr aufsammeln und muss sich so mit der 74 (+2) anfreunden, die sie vor der Finalrunde auf Rang 37 einreiht.

“Es war die meiste Zeit über heute solide. Ein paar Misshits waren leider dabei und dann konnte ich die wichtigen Putts zum Par nicht machen. Es ist aber noch einiges drin, denn hier kämpft fast jeder etwas auf dem Platz. Morgen heißt es jetzt nochmal Vollgas bevor es wieder Richtung Heimat geht”, fass Chrissie die Runde zusammen. Manon De Roey (BEL) startet bei gesamt 15 unter Par als überlegen Führende in den Sonntag.

>> Leaderboard Women’s NSW Open

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Vielversprechend gecuttet

WOMEN’S NSW OPEN – 2. RUNDE: Christine Wolf cuttet mit einer 72 (Par) im Dubbo GC in durchaus vielversprechender Position ins Wochenende und wird damit auch in der neuen Order of Merit erstmals anschreiben.

Christine Wolf zeigte zum Auftakt auf den eng geschnittenen Fairways eine durchaus solide Leistung und stand am Ende mit einer 73 (+1) beim Recording. Damit verpasste die Tirolerin zwar die angepeilte rote Auftaktrunde, geht aber immerhin aus dem prognostizierten Cutbereich in den zweiten Spieltag und hofft am Freitag mit später Startzeit auf einen ähnlich souveränen Auftritt um nach dem Missed Cut der Vorwoche, erstmals in der Order of Merit anschreiben zu können.

Besser könnte der Start in den zweiten Spieltag dann aus Sicht der Innsbruckerin kaum sein, denn gleich die 1 spendiert ihr das erste Birdie. Mit meist souveränen Pars kann sie das zart gerötete Zwischenergebnis dann bis zur 6 halten, ehe ihr das Par 4 wie schon am Vortag mit einem Bogey zum Verhängnis wird. Da sie kurz vor dem Turn dann auch am Par 5 der 9 einen Schlag abgeben muss, rutscht sie sogar erstmals am zweiten Spieltag in den Plusbereich zurück.

Sie lässt sich vom Par 5 Faux-pas aber nicht aus der Ruhe bringen, zieht weiter gekonnt ihren Gameplan durch und schnürt auf der 13 und der 14 sogar einen Birdiedoppelpack, der sie um etliche Plätze nach vor marschieren lässt. Erst das abschließende Par 3 der 18 wird ihr dann noch einmal zum Verhängnis und sie lässt so noch die Runde unter Par liegen. Mit der 72 (Par) aber cuttet sie als 26. in durchaus vielversprechender Verfolgerposition und wird damit auch in der neuen Order of Merit anschreiben.

“Es war ziemlich ähnlich zu spielen wie schon gestern. Vor allem vom Tee wars auf die eng geschnittenen Fairways auch heute wieder sehr solide mit zehn Treffern. Ich freue mich schon aufs Wochenende”, so Chrissie direkt nach ihrer zweiten Runde. Manon De Roey (BEL) startet nach einer 64 (-8) und bei gesamt 9 unter Par als Führende ins Wochenende.

>> Leaderboard Women’s NSW Open

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Auf Kurs gebracht

WOMEN’S NSW OPEN – 1. RUNDE: Christine Wolf verpasst zum Auftakt im Dubbo GC zwar eine rote Runde, bringt sich mit einer 73 aber immerhin auf Cutkurs.

Christine Wolf ist beim zweiten und zugleich abschließenden Turnier der LET in Australien erneut als einzige Österreicherin mit dabei. Die Tirolerin läuft bislang in Down Under noch der starken Vorjahresform hinterher und möchte in dieser Woche zumindest einmal in der neuen Order of Merit anschreiben. Gespielt wird über vier Tage in Dubbo, New South Wales, nördlich von Sydney um 210.000 Euro Preisgeld.

Richtig ereignislos findet sich die Innsbruckerin dann am ersten Spieltag mit früher Startzeit auf den Backnine zurecht und spult lange Zeit Par um Par ab. So kommt es, dass sie am Ende nach neun Löchern mit der vorgegebenen Schlaganzahl klarerweise bei Level Par auf den Frontnine steht. Dort geht das Gezeigte dann zunächst munter weiter, ehe sie nach 13 Pars in Folge die 5 zum ersten Birdie überreden kann und so die Runde erstmals in den Minusbereich drehen kann.

Doch das Birdie wirkt regelrecht hemmend, denn gleich darauf tritt sie sich zwei Bogeys ein, womit sie sogar in Windeseile in den Plusbereich zurückrutscht. Da sie auf den verbleibenden beiden Bahnen dann keinen Konter mehr setzen kann, muss sie sich zum Auftakt mit der 73 (+1) anfreunden, die sie aber als 40. immerhin klar auf Cutkurs bringt.

“Es war heute sehr solide. Die Fairways sind hier brutal eng gemäht. Ich hab 8 von 14 getroffen und war so schon eine die ‘eher viele’ Fairways getroffen hat. Alles in allem bin ich aber mit der Auftaktrunde ziemlich happy”, fasst sie die ersten 18 Bahnen zusammen. Mit Michele Thomson und Gemma Dryburgh gibt ein schottisches Duo nach 67er (-5) Runden nach dem ersten Spieltag in Down Under den Ton an.

>> Leaderboard Women’s NSW Open

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Keine Lieblingswiese

AUSTRALIAN LADIES CLASSIC – 2. RUNDE: Christine Wolf verpasst auch bei ihrem dritten Antreten im Bonville Golf Resort den Cut.

Christine Wolf errichtete sich am Donnerstag mit der 72 (Par) ein recht gutes Basislager um am Freitag die Cuthürde in Angriff nehmen zu können. Aus dem Mittelfeld heraus hofft die Tirolerin nun auf ihrer zweiten Umrundung auf ähnlich gute Verhältnisse wie zum Auftakt. “Die Gewittergefahr ist hier am Nachmittag halt leider sehr gegeben, aber ich muss es sowieso nehmen wie es kommt”, hofft sie klarerweise, dass sie auch die zweiten 18 Bahnen ohne große Schwierigkeiten meistern kann.

Die zweite Umrundung beginnt dann aus Sicht der Tirolerin auch durchwegs gut und sie nimmt nach anfänglichen Pars am Par 3 der 5 das erste Birdie mit, das sie sogar deutlich nach vorne pusht. Anders als erhofft wirkt das Erfolgserlebnis aber eher hemmend als beflügelnd, denn gleich danach muss sie wie schon am Vortag auf der 6 ein Bogey notieren und rutscht so postwendend wieder auf Level Par zurück.

Auch danach zieht sie ungute Parallelen zum Vortag, denn erneut geht sich auf der 9 nur ein Bogey aus, was Chrissie sogar erstmals am Freitag Ränge kostet. Erst danach reißen die Gemeinsamkeiten mit der ersten Runde wieder ab, allerdings zum Leidwesen der Innsbruckerin, denn weder auf der 10 noch auf der 11 gehen sich diesmal Birdies aus. Sogar im Gegenteil, denn das Par 3 der 11 brummt ihr sogar den nächsten Fehler auf, womit sie bis an die prognostizierte Cutlinie zurückrutscht.

Die Probleme wollen auch danach noch nicht abreißen, wenngleich sie ein weiteres Bogey auf der 13 sofort mit einem Par 5 Birdie auskontert. Danach läuft sie vergeblich dem nächsten roten Eintrag hinterher und muss sich so schließlich mit der 75 (+3) zufrieden geben, was als 79. nicht für den Cut reicht. Wie schon in den Vorjahren scheitert sie somit auch heuer wieder im Bonville Golf Resort am Wochenendeinzug.

“Es ist echt null gefallen heute. Sogar auf der 17 ist der Putt aus knapp einem Meter am Loch vorbei gegangen. So viele Lipouts, es ist langsam echt zum Verzweifeln”, so Christine Wolf nach dem verpassten Wochenende klarerweise frustriert.

Lauren Stephenson (USA) behauptet mit einer 64 (-8) und bei gesamt 14 unter Par ihre Spitzenposition.

>> Leaderboard Australian Ladies Classic

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Basislager errichtet

AUSTRALIAN LADIES CLASSIC – 1. RUNDE: Christine Wolf legt im Bonville GC mit einer 72 einen soliden Auftakt hin und errichtet sich so im Hinblick auf den Cut auch ein recht gutes Basislager.

Nach zwei Starts mit der LPGA und ALPG in den vergangenen Wochen geht es für Christine Wolf jetzt auch in Down Under auf der LET los: die Australian Ladies Classic mit 240.000 Euro Preisgeld wird als Saisoneröffnung für Europas Golfdamen gewertet. Für Wolf lief es bei den ersten Events des Jahres noch nicht wirklich rund. Zudem verpasste sie auch noch bei ihren Starts 2018 und 2019 im Bonville GC jeweils den Cut.

Diesen Makel will sie heuer aber in Vergessenheit geraten lassen und reagiert auf ein anfängliches Bogey auf der 9 mit gleich zwei darauffolgenden Birdies richtig gut und katapultiert sich so auch rasch in den roten Bereich. Erst danach geht sie es etwas ruhiger an, muss nach drei Pars jedoch auf der 15 den scoretechnischen Ausgleich einstecken, worauf sie mit einem weiteren Birdie gleich danach richtig gut reagiert.

Erst das Par 5 der 18 entpuppt sich kurz vor dem Wechsel auf die Frontnine wieder als Spielverderber und wirft die Innsbruckerin erneut auf Level Par zurück. Wieder lässt die Reaktion aber nicht lange auf sich warten, denn auf der 2 findet sie ihren bereits vierten roten Eintrag und pusht sich so abermals in den Minusbereich. Die Auftaktrunde unter Par soll ihr am Donnerstag jedoch nicht vergönnt sein, denn ein weiterer Fehler auf der 6 weiß dies noch zu verhindern.

Dennoch legt sie mit der 72 (Par) einen durchwegs soliden Auftakt hin und geht so als 38. auch klar aus dem prognostizierten Cutbereich in den zweiten Spieltag. “Ich hab richtig solide gespielt heute. Ich hab zwölf von dreizehn Fairways getroffen und in Folge auch viele Grüns erreicht. Es war heute richtig angenehm zu spielen, denn gestern hatten wir hier stolze 40 Grad”, fasst Chrissie die erste Runde aus ihrer Sicht zusammen.

Lauren Stephenson (USA) schnappt sich mit einer 66 (-6) die Führungsposition.

>> Leaderboard Australian Ladies Classic

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube

Auf Bernds Spuren

KENYA LADIES OPEN – FINAL: Christine Wolf geht am Finaltag im Vipingo Ridge mit der 74 zwar etwas die Puste aus, das bereits fünfte Topergebnis der Saison geht sich aber dennoch aus, was ihr am Ende wie Bernd Wiesberger Rang 3 in der Jahreswertung beschert. Sarah Schober beendet eine solide Saison stilecht mit einer 71.

Christine Wolf zündete am Moving Day sprichwörtlich den Turbo, denn die Tirolerin stürmte mit einer starken 66 bis auf Rang 2 nach vor und hat so vor den letzten 18 Bahnen der Saison einmal mehr ein Topergebnis regelrecht zum Greifen nah. Auf die Führende Schwedin Julia Engstrom fehlen ihr aber bereits sieben Schläge, im Finalflight hat sie aber immerhin die Möglichkeit Seite an Seite mit der Führenden den Druck zu erhöhen.

Dies gelingt dann aber zunächst noch auf den ersten Bahnen, denn am Par 5 der 2 lässt sie ein frühes Birdie aus. Das Par 3 der 4 aber entpuppt sich dann aber erneut als gewinnbringend und ermöglicht der Tirolerin am Sonntag den erstmaligen Sprung in den roten Bereich.

Lange kann sie in diesem aber nicht verweilen, denn die 5 entpuppt sich als etwas zu harte Nuss, was sie postwendend wieder auf Level Par zurückwirft. Das kostet auch sichtlich den Rhythmus, denn auch auf der 7 kann sie einen Schlagverlust nicht vermeiden und rutscht so sogar in den Plusbereich ab. Die Probleme reißen auch danach nicht ab, denn ein wild verzogener Teeshot findet am Par 3 der 8 nur das Wasser, was prompt im nächsten Fehler mündet.

Schwächephase abgefedert

Die Tirolerin muss richtiggehend aufpassen, dass es nicht noch ganz dick kommt, denn die Schwächephase reißt auch auf der 9 nicht ab und nach dem unguten Triplepack droht sie sogar die Spitzenplätze etwas aus den Augen zu verlieren. Am Par 5 der 11 kann sie dann das Ruder aber wieder etwas herumreißen, denn ein gefühlvoller Chip lässt ihr nur noch einen knappen halben Meter zum nächsten Birdie über.

Anknüpfen kann sie an das Erfolgserlebnis aber nicht und bekommt zu allem Überfluss dann gegen Ende der Runde auch noch Sand ins Getriebe. Dies verhindert am letzten Par 5 zunächst ein weiteres Birdie und auf der 16 muss sie sogar nach eingebunkerter Annäherung einen unangnehmen Tester zum Par lochen, besteht diesen aber mit Bravour.

3. der Jahreswertung

Mit recht souveränen Pars macht sie auf den verbleibenden Bahnen nichts falsch, muss sich am Ende aber mit der 74 (+2), was ihre schwächste Runde der Woche darstellt, zufrieden geben. Immerhin steht am Ende aber ein Platz auf der Habenseite und nach dem Sieg in Indien und insgesamt gesehen fünf Top 10 Ergebnissen kann sie aber auf eine mehr als nur erfolgreiche Saison zurückblicken.

Vor dem letzten Event in Kenia hatte sie sogar noch theoretische Chancen Rang 2 in der Jahreswertung zu belegen. Dies geht sich zwar mit dem 6. Platz nicht mehr aus, auf Rang 3 marschiert sie damit aber noch nach vor und beendet ihr Jahr damit an genau der selben Position wie Bernd Wiesberger auf der European Tour. Kommende Saison wird Österreichs bislang einzige Olympionikin mit Sicherheit alles daran setzen dies noch zu toppen.

“Heute war es echt ein bisschen zach, aber es war eine richtig gute Saison. Ich hatte wieder einige Top 10 Ergebnisse und das Tüpfelchen auf dem i war auf jeden Fall der Sieg in Indien”, so Chrissie direkt nach der letzten Runde des Jahres.

Stilecht beendet

Sarah Schober startete aus der selben Ausgangslage wie ihre Landsfrau ins Wochenende, fand im Österreicher-Flight am Samstag aber keinen Rhythmus und rutschte mit der 75 weit zurück. Dennoch hat die junge Steirerin mit einer starken letzten Runde sicherlich noch die Chance die Saison gut zu beenden.

Souverän findet sie dann mit anfänglichen Pars in die Runde und darf sich nach starkem Eisen am Par 3 der 4 auch über das erste Birdie freuen, womit sie einen durchwegs gelungenen Start perfekt macht. Allerdings kann sie an das Erfolgserlebnis nicht wirklich anknüpfen und muss auf der 7 dann auch den scoretechnischen Ausgleich einstecken.

Nur kurz nach dem Wechsel auf die zweiten neun Bahnen kann sie dann mit der 11 aber auch ein Par 5 zu einem Birdie überreden, taucht sie wieder in den roten Bereich ab und verwaltet diesen gekonnt bis zum Ende. Mit der 71 (-1) gehen sich im Klassement zwar keine großen Sprünge mehr aus, Sarah beendet eine solide Saison aber immerhin stilecht mit einer roten Runde.

“Es war heute sehr stabil. Leider war der Putter nicht wirklich heiß. Ich freue mich jetzt auf eine Pause und ich weiß woran ich arbeiten muss. Die Saison war etwas ein Auf und Ab aber ich bin dennoch zufrieden wo ich jetzt bin. Es war heuer nicht einfach mit der Verletzung und der notwendigen Schwungumstellung mitten unter dem Jahr, weshalb ich auch drei Turniere nicht spielen konnte. Mein Spiel entwickelt sich aber in die richtige Richtung und ich freue mich schon auf kommende Saison”, lässt Sarah ihr Jahr auf der Tour noch einmal Revue passieren.

Esther Henseleit (GER) fängt mit einer fantastischen 64 (-8) die lange Zeit überlegen in Führung liegende Schwedin Julia Engstrom (74) noch ab und feiert beim Saisonfinale den Sieg bei gesamt 14 unter Par. Damit schnappt sich die Deutsche auch noch die Jahreswertung und hat so gleich doppelt Grund zum Feiern.

>> Leaderboard Kenya Ladies Open

SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twitterrssyoutubetwitterrssyoutube