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Schlagwort: let

Probleme im Finish

FRENCH LADIES OPEN – 1. RUNDE: Sarah Schober mischt im Golf du Medoc lange Zeit im absoluten Spitzenfeld mit, ehe sie am Ende noch Fehler einstreut. Christine Wolf hat die gesamte Runde über hart zu kämpfen.

Die Ladies Open de France hat auch schon bessere Zeiten gesehen, als sich als Dreitagesturnier mit 200.000 Euro Preisgeld zu präsentieren. In Zeiten wie diesen sind Europas Golfdamen jedoch schon froh, dass die Traditionsopen überhaupt stattfindet. Christine Wolf und Sarah Schober dürfen auch heuer am Golf Du Medoc ran. Wolf erreichte am Chateaux-Kurs immerhin vor zwei Jahren einen respektablen 7. Rang.

Sarah Schober startet ideal mit einem Birdie in ihre Ladies Open de France und zeigt auch danach richtig starkes Golf. Nach fehlerlosem Spiel geht sich auf der 7 dann das nächste Birdie aus, das sie in der absoluten Spitze mitwirken lässt.

Auch auf den Backnine zeigt sie lange Zeit richtig starkes Golf, bis gegen Ende plötzlich der Faden reißt. Zunächst muss sie auf der 15 in Form eines Doppelbogeys den Ausgleich einstecken und rutscht mit einem Par 3 Bogey auf der 17 sogar noch in den Plusbereich zurück, womit sie sich schließlich mit der 72 (+1) und Rang 28 anfreunden muss.

“Es war heute wirklich richtig solide. Ich hab sehr viele Fairways und Grüns getroffen und war kaum in Gefahr. Auf den Backnine ist es immer windiger geworden, womit auch die Grüns härter wurden. Es hat bis zur 15 alles gepasst bei mir, dann hab ich aber die lang gesteckte Fahne zu sehr attackiert. Der Ball ist zwar noch Pin-High aufgekommen, von hinterm Grün ist dann aber leider das Doppelbogey draus geworden”, erklärt sie das Zustandekommen des Doppelbogeys.

“Auf der 17 wars dann noch ein Dreiputt. Ich bin eigentlich ein wenig enttäuscht, weil das Spiel wirklich sehr gut war. Aber ich hoff, dass es morgen in der Tonart weitergeht und ich ein paar mehr Chance nützen kann, dann ist noch einiges drin.”

Pechschwarzer Start

Christine Wolf hat auch im Golf du Medoc mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen, denn ein Bogeytriplepack von der 2 bis zur 5 lässt sie schon früh den Kontakt zu den Spitzenplätzen verlieren. Auch nach dem Turn bekommt die Tirolerin am Donnerstag keinen Fuß auf den Boden, häuft bei komplett birdieloser Performance noch fünf weitere Fehler an und steht schließlich sogar nur mit der 79 (+8) und Rang 74 beim Recording.

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Ins Mittelfeld gerutscht

SWISS LADIES OPEN – FINAL: Katharina Mühlbauer kann am Finaltag im Golfpark Holzhäusern zwar nicht mehr an die starken ersten beiden Runden anknüpfen, kann sich im Großen und Ganzen aber wohl mit ihrem LET-Debüt zufrieden zeigen. Auch Sarah Schober kommt über einen Mittelfelplatz nicht hinaus. Chrissie Wolf rutscht noch zurück.

Katharina Mühlbauer präsentierte sich bei ihrem LET-Debüt zwei Runden lang von ihrer besten Seite, denn die Neo-Proette packte Runden von 72 (Par) und 70 (-2) Schlägen aus und hatte damit vor den letzten 18 Bahnen sogar die Top 10 noch klar in Reichweite.

Am Samstag allerdings will der Birdiemotor dann nicht so wirklich anspringen. Die gesamte erste Platzhälfte über läuft sie vergeblich einem roten Eintrag hinterher und muss darüber hinaus noch dazu auf der 8 ein Bogey einstecken, was sie schon zur Halbzeit zurückrutschen lässt.

Auch auf den Backnine will sich am Samstag kein wirklich gewinnbringender Rhythmus mehr einstellen, denn zwei weitere Fehler auf der 12 und der 16 lässt sie sogar plötzlich auch mit dem Gesamtscore nur noch im Plusbereich aufscheinen. Zumindestens geht sihc auf der 17 noch ein Birdie aus, mehr als Rang 40 ist mit der 74 (+2) aber nicht mehr zu holen. Trotz der eher zähen letzten Runde kann sich Kathi Mühlbauer aber durchaus zufrieden zeigen, kann sie doch gleich bei ihrem LET-Debüt Preisgeld verbuchen.

“Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis des Turniers. Es zeigt mit, dass ich richtig arbeite und mit den Besten mithalten kann. Ich fühle mich auf der Tour sehr wohl und ich will auf jeden Fall in naher Zukunft eine volle Spielberechtigung für die LET-Tour. Nächste Woche geht’s für mich jetzt vorerst auf der Access Tour in Tschechien weiter”, zieht sie nach dem Turnier ein durchaus positives Fazit.

Geteilte Platzierung

Sarah Schober wird auch am Finaltag mit dem Par 5 der 3 nicht warm, denn nach Doppelbogey am Donnerstag und Bogey am Freitag, muss sie auch diesmal wieder einen Schlag abgeben. Erst auf der 8 geht sich dann der scoretechnische Ausgleich aus, der mit darauffolgendem Bogey aber nur kurz Bestand hat.

Mit Birdies auf der 11 und der 14 orientiert sie sich dann zwar klar in die richtige Richtung, ein spätes Par 5 Bogey auf der 16 lässt schlussendlich aber nicht mehr als die 72 (Par) zu, womit sie sich die Mittelfeldplatzierung mit ihrer Landsfrau teilt.

Luft draußen

Christine Wolf findet sich zum ersten Mal in dieser Woche auf den ersten Bahnen gut zurecht und kann schon auf der 2 ein frühes Birdie mitnehmen. Ein weiteres Erfolgserlebnis auf der 6 pusht sie dann etwas nach vor, ehe sie sich danach ein Doppelbogey eintritt, das alles herausgeholte wieder ausradiert. Zumindestens geht sich auch auf der 9 noch ein roter Eintrag aus, der sie wieder in den Minusbereich abtauchen lässt.

Diesen baut sie dann auf der 10 mit einem Eagle sogar weiter aus, ehe sie sich danach insgesamt noch vier Bogeys und sogar ein Doppelbogey eintritt, was nicht mehr als die 75 (+3) zulässt, womit sie noch etliche Ränge einbüßt und schließlich nur 57. wird. “Es war auf jeden Fall einiges Gutes dabei, aber im Großen und Ganzen hab ich einfach leider zu viele Fehler gemacht, also zufrieden bin ich mit der Woche nicht. Am Schluss war dann auch schon etwas die Luft raus”, gibt sie sich nach der Runde durchwegs selbstkritisch.

Amy Boulden (WAL) zieht mit einer 64 (-8) noch bis an die Spitze und krallt sich bei gesamt 17 unter Par den Sieg.

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Gleich Preisgeld

SWISS LADIES OPEN – 2. RUNDE: Katharina Mühlbauer cuttet gleich bei ihrem LET-Debüt souverän in den Finaltag und hat vor den letzten 18 Bahnen im Golpark Holzhäusern sogar die Spitzenplätze noch in Reichweite. Auch Christine Wolf und Sarah Schober finden den Weg über die gezogene Linie.

Katharina Mühlbauer hatte ihre Nerven beim LET-Debüt am Donnerstag durchwegs gut im Griff und verbaute sich erst mit einem späten Par 5 Bogey noch einen Auftakt im roten Bereich. Schon früh drückt sie auch am zweiten Spieltag dann gehörig aufs Tempo und marschiert mit einem Birdietriplepack mit riesigen Schritten bis in die Spitzenplätze nach vor.

Erst das Par 3 der 8 erweist sich dann mit dem ersten Fehler als kleiner Spielverderber. Kaum auf der 10 angekommen, geht es aber wieder weiter nach vor, auf das zweite Bogey des Tages auf der 13 weiß sie jedoch keine Antwort mehr. Mit der 70 (-2) überspringt sie aber gleich bei ihrem LET-Debüt mühelos die Cutlinie und hat darüber hinaus als 19. auch ein Topergebnis noch klar in Reichweite.

Nach dem geschafften Cut meint sie: “Ich fühle mich sehr wohl hier in der Schweiz. Auch den Platz find ich sehr schön, allerdings auch anspruchsvoll. Die ersten beiden Runden waren sehr konstant, da ich derzeit gut in Form bin und daher auch wenige Fehlschläge passieren. Ich komme einfach sehr gut zurecht hier.”

Gutes Finish

Sarah Schober steckte einen durchwachsenen Start mit zwei frühen Doppelbogeys gut weg und arbeitete sich am Donnerstag noch zu einer 71 (-1), die sie nur knapp hinter den Top 10 einreihte. Auch am zweiten Spieltag gelingt der Start nicht so wirklich nach Maß. Zwar vermeidet sie die wilden anfänglichen Nummern vom Donnerstag, ein Bogey am Par 5 der 3 verhindert aber einen schnellen Start.

Danach zeigt sie zwar grundsolides Golf, der Ausgleich will auf den Frontnine aber nicht mehr gelingen. Mit zwei weiteren Bogeys zu Beginn der zweiten neun Löcher rutscht sie dann sogar bis an die Cutlinie zurück, fängt sich am Ende aber noch und arbeitet sich mit drei Birdies und einem zwischenzeitlichen Fehler noch zur 73 (+1), womit sie als 34. ohne Probleme den Weg in den Finaltag findet.

“Es war vom Spiel her eigentlich ähnlich wie gestern, ich war nur leider nicht ganz so nah an den Fahnen und die Putts wollten heute einfach nicht reinfallen. Es waren gute Putts, aber es hat die meiste Zeit über das letzte Quentchen gefehlt, dass sie auch reinfallen. Etwas enttäuscht bin ich bislang von den Par 5, da muss morgen noch mehr rausschauen”, fasst Sarah den zweiten Spieltag zusammen.

Tempo angezogen

Christine Wolf haderte am Donnerstag auf den Frontnine mit schlecht getroffenen Bällen und auf den Backnine mit ausgelassenen Chancen. Der Freitag beginnt dann für Chrissie jedoch alles andere als rosig, denn gleich die 1 wirft sie mit einem Bogey noch weiter zurück und erschwert so die benötigte Aufholjagd. Die Tirolerin zeigt sich in Folge aber sehr stabil und marschiert mit zwei Birdies wieder an die gezogene Linie heran.

Auf der 10 marschiert sie dann noch weiter nach vor und verschafft sich so sogar erstmals etwas Luft in Sachen Cut. Zwar muss sie auf der 15 noch einen Schlag abgeben, kontert am darauffolgenden Par 5 aber sofort und steht so schließlich mit der 70 (-2) wieder im Clubhaus, womit sich der Cut als 45. ohne große Schwierigkeiten ausgeht.

Sanna Nuutinen (FIN) geht nach der 68 (-4) und bei gesamt 10 unter Par als Führende auf die letzten 18 Löcher.

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Aufgeteilt

SWISS LADIES OPEN – 1. RUNDE: Österreichs Damen belegen im Golfpark Holzhäusern alle Regionen des Leaderboards, denn während Sarah Schober nur knapp hinter den Top 10 lauert und Katharina Mühlbauer im Mittelfeld klar auf Cutkurs liegt, muss Christine Wolf einen durchwachsenen Auftakt verdauen.

Das Nachbarschaftsgolf geht für unsere LET-Damen in dieser Woche weiter. Nach dem starken Auftritt mit Platz 2 zuletzt in Prag ist Christine Wolf auch für die VP Bank Swiss Ladies Open im absoluten Favoritenkreis zu finden. Im Golfpark Holzhäusern südlich von Zürich wollen sich auch Sarah Schober und Katharina Mühlbauer ein Stück vom 200.000 Euro-Preisgeldkuchen abschneiden. Gespielt wird über drei Runden.

Sarah Schober ist zum Auftakt als einzige Österreicherin am Vormittag unterwegs und muss mit Doppelbogey-Birdie-Doppelbogey einen kunterbunten Start verdauen. Danach allerdings stabilisiert die Steirerin ihre Performance und kann noch vor dem Turn zwei weitere Birdies verbuchen, die sie fast wieder an den Ausgangspunkt heranbringen.

Auch die Backnine hat sie richtig gut im Griff und kann ihr Ergebnis mit weiteren zwei roten Einträgen sogar in den Minusbereich drehen. Zwar verlässt sie diesen sofort wieder, mit dem bereits sechsten Birdie des Tages taucht sie auf der 16 aber noch einmal in den roten Bereich ab und bringt schließlich die 71 (-1) zum Recording, womit sie sich als 17. über einen durchaus gelungenen Start freuen darf.

Gutes Debüt

Katharina Mühlbauer nimmt am Nachmittag schon früh auf der 2 das erste Birdie mit und sorgt so für einen durchaus ansprechenden Start. Auf der 5 geht sich dann aber nur ein Bogey aus, was sie wieder auf den Ausgangspunkt zurückwirft.

Kaum auf den Backnine angekommen dreht sie ihr Score abermals in den roten Bereich und weiß selbst auf einen weiteren Fehler prompt die passende Antwort. Erst ein spätes Par 5 Bogey auf der 17 verbaut ihr beim LET-Debüt noch eine Runde unter Par, doch auch mit der 72 (Par) liegt die junge Oberösterreicherin als 33. voll auf Cutkurs und hat am Freitag außerdem den Bonus einer früheren Startzeit.

Ungewohnte Fehler

Christine Wolf hat sichtlich Mühe am Donnerstag Nachmittag halbwegs einen brauchbaren Rhythmus zu finden, denn die gesamten Frontnine über läuft sie vergeblich einem Birdie hinterher und muss darüber hinaus bereits drei Bogeys einstecken.

Auf den zweiten Neun läuft es dann zwar etwas besser nach einem weiteren Bogey und dem einzigen Birdie der Runde auf der 17 geht sich aber nur die 75 (+3) aus. Mit der eher verpatzten Auftaktrunde brummt sich die Tirolerin als 85. so auch einen recht unangenehmen Rückstand auf die Cutlinie auf.

“Ich hab heute vor allem auf den ersten neun Löchern den Ball nicht gut getroffen. Auf den Backnine hab ich ihn dann immer wieder gut hingelegt, aber konnte leider nur das eine Birdie machen. Der Platz taugt mir aber total und morgen geb ich nochmal Gas”, stimmt bei Chrissie Wolf trotz der zähen Auftaktrunde die Motivation nach wie vor sichtlich.

Kim Metraux (SUI) und Sanna Nuutinen (FIN) diktieren mit 66er (-6) Runden das Tempo.

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Alles reingeworfen

CZECH LADIES OPEN – FINAL: Christine Wolf wirft zum Abschluss noch einmal alles in die Waagschale, hobelt von acht Schlägen Rückstand kontinuierlich Holz weg und muss sich am Ende nach einer fehlerlosen 66 nur hauchdünn um einen einzigen Schlag Emily Kristine Pedersen (DEN) denkbar knapp geschlagen geben. Sarah Schober kann im GC Beroun nicht mehr zusetzen und büßt mit einer 74 etliche Ränge ein.

Christine Wolf zeigt sich bislang in dieser Woche von ihrer besten Seite, denn auf eine 67 (-5) am Freitag, packte sie am Samstag eine fehlerlose 69 (-3) drauf und geht so als starke 4. auf die letzten 18 Bahnen. Ein Topergebnis scheint so bei einer ähnlich starken Leistung fast garantiert, allein Emily Kristine Pedersen (DEN) an der Spitze ist der Tirolerin scheinbar bereits enteilt, doch selbst acht Schläge halten Chrissie nicht davon ab eine mehr als bemerkenswerte Aufholjagd einzuläuten.

Ganz cool spult sie am Sonntag bei mittlerweile durchwegs tiefen Verhältnissen die ersten Bahnen ab und holt sich so die benötigte Sicherheit. Von der 5 weg drückt sie dann das Gaspedal doch deutlich stärker durch und etabliert sich mit einem Birdietriplepack so als eine der ersten Verfolgerinnen von Pedersen. Auf den darauffolgenden Bahnen gönnt sich die Tirolerin dann eine kurze Verschnaufpause, ehe sie auf der 12 das nächste Erfolgserlebnis mitnimmt und sich so erstmals sogar bei nur noch drei Schlägen Rückstand etwas in Schlagdistanz zur führenden Dänin bringt.

Mit der 15 entpuppt sich dann auch das erste Par 5 der Backnine als gewinnbringend und mit ihrem bereits fünften Birdie des Tages verkürzt sie den Rückstand weiter auf nur noch zwei Schläge. Ganz souverän notiert sie auf der 16 und der 17 wichtige Pars, während Pedersen zunächst am Par 5 das Birdie verpasst und sich danach sogar ein Bogey eintritt, womit Chrissie vor dem abschließenden Par 5 bereits auf nur noch einen einzigen Schlag herankommt.

Die Dänin steuert aber mit einem Par 3 Birdie gegen und da Christine Wolf von der 18 kein Birdie mehr entführen kann, muss sie ihrer Kontrahentin – Pedersen gelingt zum Abschluss sogar noch ein Eagle zur 71 (-1) und zu gesamt 17 unter Par – den Vortritt lassen. Mit einer fehlerlosen 67 (-5) und dem alleinigen 2. Rang zeigt Österreichs Nummer 1 im Damengolf aber, dass die Form nach der langen Coronapause bereits eindeutig stimmt. Mit lediglich einem einzigen Bogey auf 54 Löchern weist sie darüber hinaus auch die klar geringste Fehlerquote des gesamten Feldes auf, was die Leistung in dieser Woche noch zusätzlich unterstreicht.

“Das war eigentlich von Anfang bis Ende sehr solide. Ich hab mir immer wieder Chancen gegeben und auch einige davon verwerten können. Ich war den gesamten Tag über eigentlich nie in einer brenzligen Situation”, spricht sie nach der Runde vor allem ihre unglaublich stabile Performance an.

Etwas zurückgefallen

Sarah Schober hatte mit den deutlich langsameren Verhältnissen nach den Regenfällen von Freitag auf Samstag etwas mehr zu kämpfen als ihre Landsfrau, ließ im Kampf um den Cut aber rein gar nichts anbrennen und hätte durchaus noch die Chance auf ein achtbares Resultat.

Allerdings geht gleich der Start mit einem anfänglichen Bogey auf der 10 ziemlich daneben. Zwar gelingt auf der 13 recht zeitnah der Ausgleich, ein darauffolgendes Doppelbogey lässt sie aber prompt wieder im Klassement zurückfallen. Zwar stabilisiert sich danach ihr Spiel auf den nächsten Bahnen, mehr als ein Bogey-Birdie Intermezzo auf der 2 und der 3 geht sich an diesem Sonntag aber nicht mehr aus, weshalb sich Sarah nach der 74 (+2) und als 47. mit einem Rang im hinteren Mittelfeld zufrieden geben muss.

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Topergebnis greifbar

CZECH LADIES OPEN – 2. RUNDE: Christine Wolf hat nach einer fehlerlosen 69 ein Spitzenresultat regelrecht greifbar. Auch Sarah Schober stemmt im GC Beroun ohne Probleme den Cut.

Christine Wolf und Sarah Schober legten in Tschechien einen richtig starken Auftakt hin und haben beide nach knallroten Eröffnungsrunden klar die Chance das LET-Event mit einem Topergebnis wieder zu verlassen. Anders als am Freitag spielt sich der Platz nach den Regenfällen über Nacht deutlich langsamer und bissiger, worauf sich vor allem die Tirolerin richtig gut eingestellt hat, wie eine fehlerlose Performance unterstreicht.

Von Beginn an zeigt sie sich schon auf den Frontnine von ihrer ganz sicheren Seite, denn Österreichs Olympionikin beginnt ihre zweite Runde am Nachmittag mit einer souveränen Parserie und kann danach vom Par 5 der 7 den ersten Schlaggewinn entführen, der sie im zartrosa Bereich auf die zweiten Neun abbiegen lässt.

Das bärenstarke sichere Spiel zieht sie auch auf den zweiten Neun bemerkenswert durch, denn weiterhin bleibt sie fehlerlos und darf sich auf der 11 über das zweite Birdie freuen, das sie hartnäckig im absoluten Spitzenfeld hält. Die gesamte Runde über muss sie keinen einzigen Schlag abgeben und da sie den Tag dann auf der 18 mit noch einem Par 5 Birdie beendet, geht sich sogar die 69 (-3) aus, womit sie als 4. den Finaltag in Angriff nimmt.

Bislang musste sie auf 36 gespielten Löchern gerade mal einen einzigen Schlag abgeben, was zeigt, dass ihr der Par 72 Platz bei Prag durchaus liegt, wie sie auch selbst sagt: “Das ist ein cooler Platz hier. Ich hab heute 16 Grüns getroffen, dabei hat sich das Gelände heute definitiv etwas länger gespielt, nachdem nichts gerollt ist. Die Fahnen hat man heute aber richtig attackieren können.”

Locker gecuttet

Anders als am Vortag kommt Sarah Schober am Samstag eher schleppend in die Runde und muss schon früh am Par 5 der 2 ein Bogey einstecken, was rasch Ränge kostet. Die Steirerin stabilisiert ihr Spiel aber rasch, nimmt in Folge recht sichere Pars mit und gleicht ihr Score am zweiten Par 5 der Frontnine wieder aus. Kurz vor dem Turn hat sie dann auch das kurze Par 4 der 9 gut im Griff und kommt so sogar bereits im roten Bereich auf den Backnine an.

Diesen muss sie jedoch auch prompt wieder verlassen, denn ein Doppelbogey auf der 10 wirft sie doch spürbar zurück. Zwar gleicht sie ihr Score auf der 12 wieder aus, benötigt nach einem zwischenzeitlichen Bogey-Doppelpack danach aber sogar noch ein Birdie am Schlussloch um noch eine 73 (+1) ins Clubhaus bringen zu können. Der Cut ist so als 35. klarerweise keinerlei Problem, die Spitzenplätze rücken aber doch etwas weiter weg.

“Es war irgendwie von Beginn an ein Kampf heute. Der Platz hat sich deutlich anders gespielt als gestern, da es durch den Regen viel bissiger war. Es hat sich fast carry gespielt. Die Grüns waren deutlich langsamer als gestern, deshalb sind mir auch einige Putts etwas zu kurz geblieben. Ich hab die Par 5 vielleicht ein wenig zu aggressiv gespielt und bin am Ende nicht dafür belohnt worden. In der Nacht haben sie wieder Regen angesagt, heißt der Platz wird sich morgen wohl noch etwas tiefer spielen”, fasst Sarah Schober ihre zweite Runde zusammen.

Emily Kristine Pedersen (DEN) führt nach der 65 (-7) und bei gesamt 16 unter Par überlegen mit gleich sechs Schlägen Vorsprung auf Sanna Nuutinen (FIN) (68).

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Knallrot in Tschechien

CZECH LADIES OPEN – 1. RUNDE: Christine Wolf startet im GC Beroun mit einer knallroten 67 und übernachtet so in vielversprechender Verfolgerposition.

Nach den zwei Kurzauftritten in Schottland inmitten der Weltelite geht für Christine Wolf am Kontinent der Alltag auf der Ladies European Tour weiter. Am Mini-Kalender steht die Czech Ladies Open an, zugleich das fünftletzte Turnier des Jahres, weshalb die LET auch keine neuen Kategorien nach der Saison erstellen wird.

Von Beginn an zeigt sich Chrissie am Freitag in den Morgenstunden hellwach und darf sich gleich von der 11 weg über einen schnellen Birdietriplelpack freuen, der sie von Beginn an ganz vorne mitmischen lässt. Auch danach hat die Tirolerin ihr Visier messerscharf eingestellt und sammelt auf der 15 und der 18 bereits die Birdie Nummer 4 und 5 auf, womit sie aus der geteilten Führung auf die Frontnine abbiegt.

Erst dort gönnt sie sich dann eine kleine schöpferische Pause, ohne jedoch Gefahr zu laufen Schläge abgeben zu müssen. Kurz vor Ende der Runde gelingt dann am letzten Par 5 noch ein weiterer Schlaggewinn, womit Österreichs Olympionikin dem absoluten Spitzenfeld erhalten bleibt. Just am Schlussloch macht sich Chrissie dann noch eine komplett fehlerlose Auftaktrunde zunichte, doch auch mit der 67 (-5) kann sie sich klarerweise sehr zufrieden zeigen und geht so als in etwa 10. aus starker Verfolgerrolle in den zweiten Spieltag.

Im Großen und Ganzen hatte Christine Wolf am Donnerstag alle Aspekte des Spiels richtig auf Schiene, denn sowohl im langen Spiel – sie traf 13 Fairways und 15 Grüns – als auch am Kurzgemähten – sie konnte gleich 7 Singleputts verbuchen und musste keinen einzigen Dreiputt einstecken – zeigte sie sich durchgehend sehr solide.

“Das war heute echt solide”, so Chrissies erste Worte nach dem starken Auftritt. “Ich hab nah an die Fahnen geschossen und auch ein paar Putts gelocht. Nach dem Turn waren die Annäherungen dann nicht mehr ganz so präzise, aber es waren am Ende großteils recht sichere Pars.”

Top 10 in Sicht

Sarah Schober nutzte die Corona-Pause um ihren angeschlagenen Rücken auszukurieren. Bei der Gösser Open schwang sich die Steirerin für die anstehenden Aufgaben ein. Zum Auftakt ist sie erst mit später Startzeit unterwegs und beginnt wie ihre Landsfrau das Turnier zunächst auf den Backnine. Sofort findet sie dann den erhofften Rhythmus und startet gleich mit einem Birdie auf der 10.

Auch danach hat sie ihr Spiel bestens im Griff, darf sich auf der 12 und der 15 über die nächsten Erfolgserlebnisse freuen und dockt so rasch bereits an den Top 10 an. Das bereits vierte Birdie auf der 17 prolongiert die starke Platzhälfte der Steirerin. Zu Beginn der Frontnine reißt der Faden dann kurzzeitig aber etwas und Sarah muss auf der 1 auch den ersten Fehler einstecken.

Sofort allerdings stabilisiert sie ihr Spiel wieder, notiert in Folge meist sehr sichere Pars und darf sich am Par 5 der 7 noch über ein weiteres Birdie freuen. Zwar beendet sie die Runde dann auf der 9 mit noch einem Bogey, mit der 69 (-3) hat sie aber als 15. die Top 10 breit vor sich aufgefächert. Am Samstag hat sie nun außerdem den kleinen Vorteil einer früheren Startzeit.

“Ich fühle mich richtig wohl hier in Tschechien. Der Platz ist in einem super Zustand und die Grüns rollen richtig gut. Ich bin gleich von Beginn weg in einen Flow reingekommen und hab echt super gespielt und eigentlich auch echt alle Chancen die ich mir gegeben habe ausgenützt. Leider hab ich auf der 1 dann eine falsche Entscheidung getroffen und den falschen Schläger vom Tee genommen, das war dann das Bogey. Aber ansonsten hab ich eigentlich auch immer das Up & Down gemacht wenn ich es gebraucht hab und dabei auch sensationell geputtet heute”, beschreibt Sarah ihre Auftaktrunde.

Die Strategie für morgen steht bereits fest, wie sie selbst sagt: “Auf dem Platz ist echt sehr viel möglich, also wenn ich mein Tempo morgen über 18 Löcher durchziehen kann, dann ist da eine sehr tiefe Runde möglich. Ich hab heute auf der 9 gezockt und das Grün übers Wasser angegriffen, was leider schief gegangen ist, aber das nächste Mal geht’s dann gut. Sie haben für morgen Regen angesagt, das heißt, dass die Grüns wollen etwas weicher werden und deutlich bissiger zu spielen sein werden.”

Emily Kristine Pedersen (DEN) gibt mit der 63 (-9) das Tempo vor.

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Stürmische 77

WOMEN’S BRITISH OPEN – 1. RUNDE: Christine Wolf findet zum Auftakt im schottischen Starkwind lange Zeit keinen richtigen Rhythmus und wird beim ersten Damenmajor des Jahres in Royal Troon zur 77 geblasen.

Dank ihres 3. Platzes in der LET-Jahreswertung 2019 qualifizierte sich Christine Wolf souverän für ihre 4. Women’s British Open. Bei Europas traditionsreichem Major hatte die Tirolerin jedoch bislang wenig Spielglück und scheiterte bei ihren bisherigen Versuchen allesamt am Cut. Am nähesten war sie noch bei ihrem Debüt 2017 dran, als nur zwei Shots auf das Finale fehlten, was bislang nur Natasha Fink im Jahr 2004 vorbehalten war.

Bei der Generalprobe in der Vorwoche zeigte sich Wolf am ersten Spieltag glänzend in Form, ehe sie sich mit einer 80 am Freitag aus dem Turnier schoß. In Royal Troon geht es jedoch um das dreifache Preisgeld von 4,5 Millionen US Dollar, wo noch dazu alle Topstars von der LPGA ebenfalls am Start sind. Im Vorjahr holte sich die Japanerin Hinako Shibuno in Woburn den britischen Majortitel ab.

Schon in den Morgenstunden fegt der Starkwind über die altehrwürdige Anlage und macht die Sache so von Beginn an unglaublich diffizil. Das bekommt auch die Tirolerin sofort zu spüren, denn mit gleich vier anfänglichen Bogeys gelingt der Start ins Major nur mehr als suboptimal. Erst auf der 5 kann sie dann erstmals mit einem Birdie leicht gegensteuern, rutscht danach aber sofort wieder auf weiteren Bogeys aus.

Zunächst wirkt ihr Spiel dann rund um den Turn doch deutlich stabiler, allerdings geht sich nach zwischenzeitlich vier Pars in Folge auf der 12 erneut nur ein Bogey aus, was eine hohe Nummer zum Auftakt langsam aber sicher immer näher rücken lässt. Nach bereits acht notieren Fehlern, gelingt dann am Schlussloch noch ein weiteres Birdie, was sie die 77 (+6) unterschreiben lässt. Damit verhindert sie zwar zum Auftakt noch deutlich Schlimmeres, um am Freitag den ersten Major-Cut ihrer Karriere zu stemmen, muss vom 88. Platz aus jedoch wohl eine etwas weniger fehleranfällige Performance gelingen.

“Es war heute echt brutal windig”, bläst Chrissie nach der Runde erstmal tief durch. “Ich hab auf der 1 heute aus 330 Metern Driver und 5er Holz geschlagen und auf der 2 aus 340 Metern Driver und 3er Holz. Ich habe am Anfang einfach zu wenige Up & Downs gemacht, dann aber mehr Grüns getroffen und so den Score noch zusammengehalten. Es soll morgen ähnlich sein wie heute, deshalb haben sie heute auch die Grüns nicht geschnitten. Wir sind gerade mal bei 8,1 am Stimpmeter.”

Wie die Innsbruckerin bereits selbst anmerkte, waren das Hauptproblem im Spiel am Donnerstag ganz klar die Annäherungen. Vom Tee aus agierte Chrissie durchwegs solide und traf im Starkwind immerhin gleich 12 von 14 Fairways. Die Approaches danach allerdings verfehlten reihenweise ihr Ziel, denn lediglich 6 mal bremsten sich ihre Eisen bzw. Hölzer am Kurzgemähten ein.

Amy Olson (USA) packt am Nachmittag eine 67 (-4) aus und führt damit das Feld mit gleich drei Schlägen Vorsprung auf Sophia Popov (GER) und Marina Alex (USA) an.

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Faden total verloren

LADIES SCOTTISH OPEN – 2. RUNDE: Christine Wolf verliert am Freitag auf den Backnine komplett den Faden und verpasst nach einer 81 im Renaissance Club von North Berwick sogar noch deutlich den Cut.

Christine Wolf merkte man zum Auftakt die fünfmonatige Corona-Zwangspause in keiner Phase der Runde wirklich an. Die Tirolerin marschierte bei recht diffizilen und unterkühlten Verhältnissen in North Berwick zu einer 70 und startet so nur knapp hinter den Top 10 in den Freitag, wo sie nun mit etwas späterer Startzeit auf ein wenig wärmere Verhältnisse hofft.

Bei weiterhin eher kühlen Temperaturen muss Österreichs Olympionikin schon früh auf der 2 den ersten Fehler einstecken, von dem sie sich jedoch kaum beeindrucken lässt. Am Par 5 der 7 kann sie ihr Score dann sogar wieder ausgleichen, ehe sie sich wie schon am Vortag auch diesmal wieder auf der 8 ein Bogey eintritt. Da sie dann auch am Par 3 der 9 einen Schlag mehr benötigt und so nur bei 2 über Par auf den Backnine ankommt, rutscht sie doch nach den Frontnine um einige Ränge zurück.

Die schwache Phase setzt sich auch zu Beginn der zweiten neun Löcher weiter fort. Chrissie ist richtiggehend auf der Suche nach dem starken Rhythmus vom Vortag, findet diesen aber einfach nicht mehr, was sich in gleich zwei aufeinanderfolgenden Doppelbogeys niederschlägt, die sie weit zurückfallen lassen. Nachdem sich dann auf der 13 sogar nur ein Triplebogey ausgeht, rückt das Weekend endgültig in richtig weite Ferne. Die Fehlerquote minimiert sich bis zum Ende nicht mehr merklich, weshalb sie nach einer 80 (+10) noch recht deutlich als in etwa 100. den Cut verpasst. “Ich hab mich eigentlich gut gefühlt, aber auf einmal ein paar Drives verzogen”, merkt man ihr den Ärger über die Runde doch einigermaßen an.

Besser jetzt als nächste Woche

Nach der langen Stehzeit aufgrund der Corona-Pandemie sollte man den Missed Cut in dieser Woche auf keinen Fall überbewerten, wenngleich zwei weitere wettkampfmäßige Runden beim Formaufbau auf jeden Fall hilfreich gewesen wären. Dennoch ist es wohl besser in dieser Woche vorzeitig auszuscheiden, als beim kommenden Turnier, denn bereits ab Donnerstag stehen mit den AIG Women’s Open in Royal Troon das erste Major auf dem Programm, bei dem Chrissie ebenfalls mit von der Partie sein wird.

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Als wäre nichts gewesen

LADIES SCOTTISH OPEN – 1. RUNDE: Christine Wolf startet nach der monatelangen Coronapause hellwach in die Ladies Scottish Open und geht nach einer 70 im Renaissance Club von North Berwick aus richtig vielversprechender Position in den zweiten Spieltag.

Nach 5 Monaten Zwangspause dürfen endlich auch wieder die Golfdamen der LET turniertechnisch zu Holz, Eisen und Putter greifen. In Schottland stehen dabei gleich die beiden wichtigsten Golfwochen mit der Ladies Scottish Open und danach der AIG Women’s British Open auf dem Programm.

Bei der Major-Generalprobe im Renaissance Club ist das Feld entsprechend gespickt mit Stars von der LPGA und LET-Tour. Christine Wolf schaffte es somit als einzige Österreicherin in das mit 1,5 Millionen US Dollar hoch dotierte Topevent. Am selben Golfplatz, wo sich Bernd Wiesberger im Vorjahr zum Scottish Open-Champion krönte, erreichte Wolf immerhin einen 24. Platz.

Wegen morgendlichen Nebels kann erst mit rund zweistündiger Verspätung gestartet werden, was bedeutet, dass sich auch die Tirolerin zunächst in Geduld üben muss. Die Warterei scheint ihr jedoch nichts auszumachen, denn mit anfänglichen Pars findet sie sich durchaus souverän zurecht. Ein Bogey auf der 4 sorgt dann zwar für etwas Stress, mit gleich zwei Birdies danach bügelt sie den Faux-pas aber rasch aus. Danach schleicht sich zwar noch ein Bogey ein, was ihr das Minus wieder ausradiert, bei einem Zwischenstand von Even Par liegt sie aber durchaus gut im Rennen.

Die schwierigen Bedingungen spielen Wolf auf den Back 9 in die Karten. Eine Par-Serie und das Birdie am kürzesten Par 5 im Finish addieren sich zur 70 (-1), die ihr nach der ersten Runde in etwa Rang 12 einbringt. “Es hat sich schon angefühlt, als wäre lange kein Golf gewesen, aber die Turniere im Juni und im Juli daheim haben auf jeden Fall geholfen.”

“Die zwei Stunden Verspätung heute waren unangenehm, weil wir um vier Uhr aufstehen musste, da unser Hotel 45 Minuten entfernt ist. Ich mag den Platz hier, hab nur ein Fairway verpasst und einige richtig gute Up & Downs gemacht. Es war heute richtig kühl, vor allem auf den Frontnine, nachher ist kurzzeitig mal die Sonne rausgekommen”, fasst die Tirolerin ihre erste Runde zusammen.

Kein Tourkartenstress

Aufgrund des abgespeckten und kurzen Turnierkalenders verzichtet die Ladies European Tour heuer auf ein Ranking, was bedeutet, dass sozusagen alles bleibt wie gehabt. Damit hat auch Sarah Schober heuer keinen Tourkartenstress, denn die Steirerin kann kommende Saison mit der gleichen Kategorie wie heuer auf Birdiejagd gehen.

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