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Schlagwort: lukas nemecz

Souverän über die Linie

OPEN DE FRANCE – 2. RUNDE: Lukas Nemecz lässt mit einer starken zweiten Runde im Le Golf National keinerlei Diskussionen um den Cut aufkommen und zieht souverän ins Wochenende ein.

Lukas Nemecz hatte zum Auftakt mit später Startzeit etwas zu kämpfen, fand nach zwei Bogeys jedoch nach dem Turn auch wichtige Birdies, womit sich am Ende noch eine 72 (+1) ausging. Damit rangiert er nach den ersten 18 Löchern zwar nur knapp hinter der erwarteten Cutmarke, mit früher Startzeit und einer etwas besseren zweiten Runde scheint in Paris aber durchaus der nächste Wochenendeinzug noch locker möglich zu sein.

Nach einem sicheren anfänglichen Par muss Lukas bereits am Par 3 der 2 nach eingebunkertem Teeshot etwas zaubern, kratzt aus 3,5 Metern aber mit gefühlvollem Putt noch das Par. Standesgemäß reitet er danach am ersten Par 5 die Attacke, die jedoch abermals im Bunker endet. Diesmal streikt der Putter aus etwa drei Metern, weshalb er noch auf das erste Birdie des Tages warten muss.

Auf der 6 ist es dann aber soweit, da er aus einer guten Annäherung mit einem gelochten 2,5 Meter Putt erstmals profitieren kann, was ihn auch über die gezogene Linie nach vorne ziehen lässt. Ohne grobe Schwierigkeiten spult er die darauffolgenden Löcher ab und schnappt sich kurz vor dem Turn nach nur leicht zu kurzer Grünattacke das nächste Birdie, womit er sich erstmals sogar etwas Luft in Sachen Wochenende verschafft.

Trocken heimgespielt

Auch die Backnine beginnen sehr solide, bis er vom 12. Tee aus nur das Rough findet und nach zu kurzer Annäherung am Ende den ersten Fehler nicht mehr abwenden kann. Der 33-jährige lässt sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen, stabilisiert sein Spiel sofort wieder und holt sich schließlich am Par 3 der 16 mit einem sehenswerten Siebenmeterputt das nächste Birdie ab.

Auch die zähe 18 stellt den Steirer vor keine Probleme mehr, was schlussendlich in der 69 (-2) mündet und ihn als 47. ganz souverän ohne jegliche Probleme ins Wochenende einziehen lässt. Nun gilt es an den nächsten beiden Spieltagen an die gezeigte Leistung vom Freitag anzuknüpfen um möglichst viele Punkte im Kampf ums Spielrecht für kommende Saison auf die Habenseite zu ziehen.

“Mit dem schwierigen Finish hier war es dann doch etwas nervenaufreibend. Zum Glück war mein Coach hier in Paris für die Vorbereitung und mein langes Spiel war endlich wieder so wie ich es mir vorstelle, denn ich habe viele Fairways und Grüns getroffen. Mit dem Putten tu ich mir leider sehr schwer hier bei den etwas holprigen Grüns, aber ich hoffe, das sich die Qualität der Putts am Wochenende steigern kann”, so Lukas Nemecz nach dem geschafften Wochenendeinzug.

Rasmus Hojgaard (DEN) ist bislang eine Klasse für sich, denn der Däne geht bei gesamt 15 unter Par mit gleich sechs Schlägen Vorsprung auf Paul Barjon (FRA) in den Samstag.

Leaderboard Open de France

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Kurskorrektur nötig

OPEN DE FRANCE – 1. RUNDE: Lukas Nemecz agiert mit später Startzeit im Le Golf National etwas zu fehleranfällig und muss am Freitag etwas den Kurs korrigieren um das Wochenende nicht zu verpassen.

Beim römischen Top-Event konnte sich Lukas Nemecz selbst mit einem Mittelfeldplatz etwas Luft verschaffen im Kampf um die neue Tourkarte. Vor der Open de France hat er als 109. im Race to Dubai immerhin knapp 70 Punkte Puffer. Im berühmten Le Golf National, einer weiteren Ryder Cup-Stätte, wird der Grazer seine Shot Making-Qualitäten auspacken müssen um beim 3 Millionen Euro-Event erneut zu punkten.

Rom-Champion Robert McIntyre, Thomas Pieters, Thorbjorn Olesen und die Hojgaard-Brothers sind die Zugpferde bei der im Vergleich zur Vorwoche nicht ganz so stark besetzten Traditions-Open.

Zum Auftakt erst am Nachmittag unterwegs, bremst sich der erste Abschlag nur im Rough ein, nachdem er auf der 10 allerdings ohne grobe Schwierigkeiten den Ball am Grün unterbringt, geht sich ein doch recht souveränes erstes Par aus. Nachdem allerdings gleich am Par 3 danach der Putter streikt und ihn aus knapp elf Metern zu drei Versuchen zwingt, driftet er schon früh in den Plusbereich ab. Zwar legt er sich danach sofort auf der 12 aus drei und auf der 13 aus knapp zwei Metern richtig gute Birdiechancen auf, weiterhin kommt der Putter jedoch nicht auf Temperatur.

In Folge geht schließlich auch etwas die Genauigkeit mit den Eisen verloren, immerhin macht er mit weiteren Pars nicht vieles verkehrt. Allerdings nur bis zur 18, denn am schwierigen Par 4 bringt er den Ball vom Tee aus zwar perfekt ins Spiel, bunkert sich danach allerdings ein und kann aus dem Sand das Par nicht mehr kratzen. Zwar versandet auch die Grünattacke am Par 5 der 3, diesmal aber scrambled er sich aus dem Bunker zum ersten Birdie und holt sich so immerhin einen Schlagverlust wieder zurück.

Doppelbogey nach Ausgleich

Das bringt langsam aber sicher auch den Putter auf die benötigte Temperatur, denn mit einem weiteren Birdie zwei Löcher danach aus knapp drei Metern stellt er sein Tagesscore immerhin wieder auf Level Par. Lange kann er sich darüber jedoch nicht freuen da er auf der 7 aus dem Rough das anvisierte Ziel nicht findet und nach zusätzlichen Problemen im Kurzspiel am Ende sogar in ein Doppelbogey schlittert.

Stark holt er sich zum Abschluss der Runde dann aus drei Metern am Par 5 der 9 noch ein Birdie ab und steht so zumindest mit der 72 (+1) beim Reocrding, womit er sich als 73. zwar knapp nicht auf Cut-Kurs bringt, aber immerhin mit einer guten zweiten Runde noch durchaus gute Chancen hat das Wochenende noch zu erreichen. Rasmus Hojgaard packt am diffizilen Par 71 Terrain eine fantastische 62 (-9) aus und diktiert damit nach der Auftaktrunde das Tempo.

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Hoffnungsvoll

OPEN DE FRANCE – VORSCHAU: Nachdem Lukas Nemecz sich im Vorfeld bei Coach Christoph Bausek in Paris noch den letzten Feinschliff holen kann, startet der Steirer durchaus hoffnungsvoll ins Pariser 3 Millionen Event.

Gleich die zweite Woche hintereinander schnuppert Lukas Nemecz Ryder Cup Luft, denn erst am Sonntag verließ er mit dem Marco Simone GC in Rom das zukünftige Terrain für den Kontinentalvergleich mit den USA. Ab Donnerstag steht der 33-jährige nun im Le Golf National in den Teeboxen, wo Europa die Vereinigten Staaten 2018 in die Schranken wies.

Zuletzt hatte Lukas vor allem mit seinen Eisen, die eigentlich seine größte Stärke darstellen, etwas zu kämpfen, was in einer wahrlich kunterbunten Performance in Rom auch scoretechnisch ersichtlich war. Am Ende verließ er die “ewige Stadt” nur mit einer Mittelfeldplatzierung, konnte so jedoch immerhin seinen Platz in der Jahreswertung halten, womit er (noch) einen recht ansehnlichen Vorsprung von 70 Punkten auf die Tourkartenmarke aufweist.

In Paris hat Lukas Nemecz nun außerdem die Möglichkeit im Vorfeld des Turniers mit Coach Christoph Bausek an den letzten Stellschrauben zu drehen, wie er selbst sagt: “Ich freue mich, dass jetzt mein Coach Christoph Bausek nach Paris kommt und ich hoffe, dass mein Eisenspiel so wieder zu gewohnter Stärke kommt.”

Ein starkes Ergebnis würde ihm wohl nicht nur mit Sicherheit etwas Ruhe in Sachen Tourcard bescheren, auch das Selbstvertrauen würde er vor den letzten Events der Saison so wohl noch stärken. Zwar sind mit Rory McIlroy (NIR) oder auch Matt Fitzpatrick (ENG) nicht mehr die ganz, ganz großen Kaliber in Frankreich am Start, mit Italien-Champion Robert MacIntyre (SCO) oder auch den Hojgaard-Brothers (DEN) ist das Turnier aber durchaus ansehnlich besetzt.

Der Wetterbericht verspricht nahezu perfektes Golfwetter, denn bei gut 20 Grad Celsius sollte es nach derzeitiger Prognose an allen vier Spieltagen trocken bleiben. Los geht es für Lukas Nemecz am Donnerstag um 14:00 MEZ mit Julien-Alexandre Sale (FRA) und Ross McGowan (ENG) auf der 10.

 

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RACE TO DUBAI 2022

Die Rangliste der DP World Tour 2022

(Ranking nach Turnier: ITALIAN OPEN)

RACE TO DUBAI 2022

RANG
SPIELER
STARTS
PUNKTE
1 MCILROY, Rory 9 3.899,6
2 FITZPATRICK, Matt 9 3.096,9
3 HOVLAND, Viktor 10 2.711,4
4 ZALATORIS, Will 6 2.661,5
5 LOWRY, Shane 10 2.471,4
6 PIETERS, Thomas 13 2.308,7
7 FOX, Ryan 18 2.204,5
8 MERONK, Adrian 18 2.111,2
9 THOMAS, Justin 7 2.051,6
10 LAWRENCE, Thriston 24 1.783,0
11 FLEETWOOD, Tommy 11 1.595,2
12 FERGUSON, Ewen 22 1.552,6
13 LARRAZÁBAL, Pablo 16 1.368,6
14 SMITH, Jordan 19 1.310,5
15 MACINTYRE, Robert 18 1.282,1
16 HATTON, Tyrrell 12 1.254,4
17 RAHM, Jon 8 1.243,0
18 BLAND, Richard 13 1.207,3
19 PEREZ, Victor 16 1.198,9
20 OLESEN, Thorbjørn 20 1.151,4
21 MORIKAWA, Collin 9 1.100,8
22 KITAYAMA, Kurt 6 1.095,0
23 OTAEGUI, Adrian 18 1.086,0
24 ARNAUS, Adri 19 1.074,2
25 BEKKER, Oliver 23 1.048,7
26 LONG, Hurly 20 1.045,4
27 RAMSAY, Richie 19 1.007,5
28 HORSFIELD, Sam 8 1.002,7
29 CABRERA BELLO, Rafa 14 989,4
30 WILSON, Oliver 21 976,3
31 SYME, Connor 21 960,7
32 WU, Ashun 21 911,8
33 LI, Haotong 13 877,9
34 SHINKWIN, Callum 18 875,5
35 KIEFFER, Maximilian 17 840,1
36 SCOTT, Adam 9 812,9
37 SHARMA, Shubhankar 17 811,9
38 CAMPILLO, Jorge 23 808,6
39 ZANOTTI, Fabrizio 17 807,0
40 MANSELL, Richard 19 775,4
41 POWER, Seamus 7 771,3
42 LANGASQUE, Romain 22 767,0
43 SAMOOJA, Kalle 20 761,9
44 LAW, David 22 759,9
45 HERBERT, Lucas 10 742,8
46 DETRY, Thomas 16 736,0
47 SODERBERG, Sebastian 21 730,3
48 BURMESTER, Dean 15 729,8
49 ANCER, Abraham 5 723,0
50 REAVIE, Chez 1 710,0
weiters:
58 SCHNEIDER, Marcel 21 662,5
60 PAUL, Yannik 19 654,1
87 WIESBERGER, Bernd 13 512,2
89 SCHMID, Matti 21 509,5
109 NEMECZ, Lukas 22 422,5
121 VON DELLINGSHAUSEN, Nicolai 23 355,7
155 SIEM, Marcel 19 233,3
187 STRAKA, Sepp 6 141,4
209 HEISELE, Sebastian 10 76,7
225 SCHMITT, Maximilian 5 54,2
255 RUSCH, Benjamin 1 28,5
257 DE BRUYN, Jannik 3 28,1
258 KNAPPE, Alexander 1 27,6
260 RITTHAMMER, Bernd 4 25,6
274 VAHLENKAMP, Timo 1 17,9
274 KAYMER, Martin 3 17,9
290 SCHOTT, Freddy 2 10,7
307 GIRRBACH, Joel 2 5,8
311 MEYER, Velten 1 3,8

 

>> Komplettes Ranking im RACE TO DUBAI

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Challenge Tour Ranking 2022

Die Preisgeld-Rangliste der Challenge Tour 2022

(nach Turnier: OPEN DE PORTUGAL)

CHALLENGE TOUR 2022

RANG
SPIELER
STARTS
PREISGELD
1 KNAPPE, Alexander 19 126.237,7
2 SCHOTT, Freddy 18 117.574,2
3 KIMSEY, Nathan 19 117.168,1
4 HUNDEBØLL, Oliver 16 116.657,3
5 DANTORP, Jens 15 115.414,4
6 LINDBERG, Mikael 20 114.991,5
7 FREIBURGHAUS, Jeremy 20 110.553,3
8 JOHANNESSEN, Kristian Krogh 15 107.602,5
9 SCIOT-SIEGRIST, Robin 20 106.560,7
10 RITCHIE, JC 13 101.081,1
11 CLEMENTS, Todd 18 100.596,4
12 SORDET, Clément 20 96.940,4
13 MCKIBBIN, Tom 18 89.884,4
14 DEL REY, Alejandro 19 82.834,6
15 SIMONSEN, Martin 19 80.412,5
16 HAMMER, Marc 10 76.572,8
17 GRADECKI, Mateusz 19 75.590,3
18 CUARTERO BLANCO, Emilio 20 74.148,1
19 PINEAU, Pierre 9 72.801,3
20 BACHEM, Nick 19 68.333,0
21 KRISTENSEN, Nicolai 19 65.861,7
22 VIRTO, Borja 17 65.350,9
23 GERMISHUYS, Deon 19 64.734,7
24 MIVIS, Christopher 20 64.264,4
25 PENGE, Marco 16 61.340,4
26 HILLIER, Daniel 19 58.324,5
27 MEYER, Velten 11 54.868,8
28 COUSSAUD, Ugo 19 53.442,1
29 SCALISE, Lorenzo 21 53.385,4
30 MURPHY, John 20 52.803,6
31 SAINZ, Javier 13 51.801,9
32 PLANT, Alfie 19 51.786,0
33 MORY, Félix 21 50.573,8
34 KO, Jeong weon 19 50.224,7
35 RUSCH, Benjamin 18 49.821,5
36 RAVETTO, David 20 49.009,7
37 MANSELL, Richard 9 47.973,9
38 JOHNSTON, Liam 20 47.552,0
39 STAL, Gary 19 45.664,0
40 EASTON, Bryce 16 45.545,6
41 FELDBORG NIELSEN, Christopher 20 44.431,1
42 BALDWIN, Matthew 20 44.414,2
43 MCGEE, Ruaidhri 10 44.352,8
44 LENGDEN, Oscar 12 43.371,0
45 LINDELL, Oliver 15 42.819,0
46 RUTHERFORD, Jamie 17 42.637,4
47 SCHMITT, Maximilian 12 42.242,9
48 PARRY, John 17 40.868,7
49 FORSSTRÖM, Simon 6 40.600,0
50 ELVIRA, Manuel 14 40.409,2
weiters:
51 REGNER, Niklas 17 39.099,9
65 GIRRBACH, Joel 13 31.205,9
90 ROTTLUFF, Max 14 21.875,2
92 MEJOW, Philipp 12 21.003,1
93 FOOS, Dominic 20 20.897,2
104 JOHN, Allen 18 18.125,3
106 BALTL, Timon 15 17.320,5
137 RITTHAMMER, Bernd 14 11.197,5
139 FOLEY, Robert 21 10.855,2
166 ITEN, Marco 9 7.667,3
173 DE BRUYN, Jannik 7 7.113,3
182 WIEGELE, Martin 11 6.387,5
210 VAHLENKAMP, Timo 16 4.902,0
218 HIRMER, Michael 3 4.376,0
237 KÖLBING, Jonas 11 3.300,8
248 SCHULZ, Felix 2 2.910,0
284 LECHNER, Maximillian 5 1.690,0
311 KATZY, Felix 8 912,5
316 GALLIANO, Luca 1 850,0
321 GURTNER, Daniel 2 787,5
344 HEISELE, Sebastian 3 8,0

 

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Kunterbunte Woche

ITALIAN OPEN – FINAL: Lukas Nemecz agiert auch am Finaltag im Marco Simone GC noch einmal richtig farbenfroh, sorgt mit einer 70 (-1) aber am zukünftigen Ryder Cup Gelände für einen versöhnlichen Abschluss. In den folgenden Wochen wird er wohl jedoch noch Ergebnisse benötigen um nicht im Finish der Saison noch die Tourcard für kommendes Jahr zu verspielen.

Lukas Nemecz zeigte auf den Backnine am Samstag eine richtig starke Leistung, verlor nach dem Turn jedoch den Faden und musste sich schließlich am Moving Day mit einer 73 (+2) zufrieden geben, die ihn im absoluten Niemandsland des Klassements einreihte. Am Sonntag muss der Steirer nun noch gehörig aufs Gas drücken, will er in Italien noch ein im Hinblick auf die Jahresrangliste gewinnbringendes Ergebnis mitnehmen.

Das Vorhaben bekommt jedoch gleich auf der 1 einen gehörigen Dämpfer, da er sich aus knapp zwölf Metern ein anfängliches Dreiputtbogey eintritt. Dieses steckt er jedoch richtig gut weg, denn schon auf der 2 rollt der Birdieversuch aus gut zwei Metern ins Loch, womit er sein Tagesergebnis prompt wieder auf Level Par zurückdreht. Nach einer starken Rettungsaktion danach auf der 3, kühlt am Par 3 der 4 erneut der Putter ab und lässt ihn mit dem nächsten Dreiputt wieder über Par abdriften.

Gute Reaktion

Diesmal bleibt der Konter zum Leidweisen des 33-jährigen aus und da am Par 3 der 7 der Teeshot das Ziel rechts verfehlt und er sich in Folge nicht mehr zur 3 scramblen kann, rutscht er sogar immer weiter in den Plusbereich ab. Immerhin geht sich kurz vor dem Wechsel auf die letzten neun Löchern aus gut zwei Metern am Par 5 der 9 das zweite Birdie aus, allerdings mündet ein knapp überschlagenes Grün und ein Ausflug in den Grünbunker gleich danach auf der 10 sogar in einem Doppelbogey.

Mit einem gestopften Viermeterputt zum Birdie auf der 11 und einem darauffolgenden Par 5 Birdie auf der 12 hat er allerdings rasch passende Antworten parat. Das stabilisiert auch sein Spiel sichtlich wieder und da er zum bereits vierten Mal in dieser Woche am kurzen Par 4 der 16 ein Erfolgserlebnis verbuchen kann, stellt er sein Score kurz vor Ende der Runde endgültig wieder auf Level Par.

Am abschließenden Par 5 erreicht er schließlich mit der Attacke das Kurzgemähte, und bringt trotz etwas zu forschem ersten Putt den Birdieversuch aus drei Metern im Loch unter, was ihm zum Abschluss mit der 70 (-1) noch seine erste Runde unter Par und eine Verbesserung auf etwa Rang 55 ermöglicht. Insgesamt in dieser Woche notierte Lukas neben zwei Eagle gleich 13 Birdies, beendet das Turnier nach drei Doppelbogeys und 13 Bogeys jedoch bei einem Gesamtscore von 2 über Par, was die Risk & Reward Charakteristik des zukünftigen Ryder Cup Geländes wohl richtiggehend hervorhebt.

Ergebnisse nötig

Mit der sonntäglichen leichten Verbesserung am Leaderboard sorgt Lukas zwar dafür, dass er im Race to Dubai keine weiteren Ränge verliert, als 109. kann er den Abstand zur wichtigen Marke der Top 120 so jedoch nicht maßgeblich vergrößern, weshalb er bei den kommenden Turnierstarts wohl noch zwingend Ergebnisse benötigt um nicht im Finish der Saison noch die Tourcard für kommende Saison zu verspielen.

“Der Platz hat definitiv seine Tücken. Bis auf den heutigen Tag war es zusätzlich auch sehr windig. Vor allem gestern hat es auf den Backnine echt gestürmt. Spielerisch war es vor allem vom langen Spiel her einfach nicht gut diese Woche, immerhin hab ich mich mental ein paar Mal sehr gut zurückgekämpft. Ich freue mich, dass jetzt die nächsten Tage mein Coach Christoph Bausek nach Paris kommt und ich hoffe, dass dann mein Eisenspiel wieder zu gewohnter Stärke kommt”, fasst er das Turnier zusammen.

Robert MacIntyre (SCO) setzt sich am ersten Extraloch gegen US Open Champion Matt Fitzpatrick (ENG) durch und sichert sich im Marco Simone GC bei gesamt 14 unter Par den Sieg.

Leaderboard Italian Open

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Faden gerissen

ITALIAN OPEN – 3. RUNDE: Lukas Nemecz zeigt eine Hälfte lang am Moving Day richtig starkes Golf und arbeitet sich um etliche Ränge nach vor. Auf den Frontnine geht der gewinnbringende Schwung dann jedoch total verloren, weshalb der Steirer den Finaltag im Marco Simone GC nach der 73 (+2) nur vom 67. Rang aus in Angriff nimmt.

Lukas Nemecz konnte seine zweite Runde am Freitag gerade noch in der einfallenden Dunkelheit beenden und brachte schlussendlich eine 71 (Par) ins Ziel. Bei einem Gesamtscore von 1 über Par muss der 33-jährige bis zur Fortsetzung am nächsten Tag hoffen, dass die Cutmarke nicht noch auf Even Par springt. Am Samstag kann er dann aber durchatmen, nachdem er die Gewissheit hat, dass er auch am Wochenende noch mit von der Partie sein wird.

Da aufgrund der Verzögerungen die dritte Runde von zwei Tees gestartet wird, kann der Grazer am Samstag erst mit letzter Startzeit auf der 10 zu Werke gehen, zündet allerdings gleich eine perfekte Annäherung und schnappt sich aus zwei Metern ein anfängliches Birdie. Bereits zwei Löcher später legt er mit einer sehenswerten Grünattacke und einem sicheren Zweiputt vom Vorgrün einen weiteren Schlaggewinn nach und legt so einen durchaus sehenswerten Start in den Moving Day hin.

Rhythmus verloren gegangen

Mit einem richtig starken Abschlag legt er sich am kurzen Par 4 der 16 sogar die Eaglechance auf. Zwar kann er den Adler aus vier Metern nicht auf der Scorecard landen lassen, das bereits dritte Birdie stellt allerdings nur noch Formsache dar. Direkt nach dem Turn geht der Schwung dann aber wie von Geisterhand total verloren, denn nach Problemen im langen Spiel muss er auf der 1 zunächst sogar ein Doppelbogey einstecken und rutscht mit verpasstem Up & Down danach auf der 2 sogar wieder auf Level Par zurück.

Danach stabilisiert er sein Spiel zwar wieder, ein verzogener Drive auf der 6 wird dann jedoch wieder kostspielig, da er sich nach verpasstem Grün einmal mehr nicht zum Par scramblen kann und so erstmals am Samstag sogar das Plus als Vorzeichen hinnehmen muss. Nach einem überschlagenen Grün muss er auf der 8 dann rasch den nächsten Fehler notieren, womit er mit der 73 (+2) endgültig klassementtechnisch im absoluten Niemandsland festhängt und die Finalrunde nur vom 67. Platz aus in Angriff nimmt.

US Open Champion Matt Fitzpatrick (ENG) startet nach der 69 (-2) und bei gesamt 10 unter Par als Leader in den Sonntag.

Leaderboard Italian Open

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Langes Zittern

ITALIAN OPEN – 2. RUNDE: Lukas Nemecz kann seine zweite Runde im Marco Simone GC gerade noch in der einfallenden Dunkelheit beenden, muss nach der 71 (Par) allerdings über Nacht um den Cut zittern, ehe er am Samstag bei der Fortsetzung durchatmen kann.

Lukas Nemecz brachte sich zum Auftakt spät mit Eagle und Birdie zurück auf Cutkurs. Bei Einbruch der Dunkelheit rangiert Nemecz immerhin auf Position 65, während Matt Fitzpatrick am 15. Grün beim Zwischenstand von 5 unter Par als alleiniger Führender die Sachen einpackt.

Mit später Startzeit am Freitag ausgestattet, nimmt Lukas die zweite Runde erst um 15:00 MEz in Angriff, findet sich jedoch sofort sehr gut zurecht. Nach zwei anfänglichen Pars scheint dann die 12 zur absoluten Lieblingsbahn des Steirers zu avancieren, denn wie schon zum Auftakt, geht sich auch am Freitag wieder am Par 5 mit richtig starker Grünattacke ein Eagle aus, was ihn in Windeseile deutlich im Klassement in die richtige Richtung pusht.

Nach einem wild verzogenen Abschlag muss er auf der 14 allerdings vom Tee sogar neu durchladen und kann in Folge das Doppelbogey nicht mehr abwenden, womit er rasch sogar wieder auf den Ausgangspunkt zurückfällt. Den Rückschlag steckt der 33-jährige aber gut weg und drückt sein Score schon zwei Bahnen danach dank einer starken Annäherung wieder in den Minusbereich, den er jedoch nach verzogenem Teeshot am Par 3 der 17 auch prompt wieder verlässt.

Da er auf der 2 aus dem Rough den Ball nicht am Kurzgemähten unterbringt und sich aus unangenehmer Lage nicht mehr zum Par scramblen kann, rutscht er erstmals sogar in die schwarzen Zahlen ab und somit auch hinter die prognostizierte Cutlinie zurück. Lukas fightet jedoch sofort wieder zurück und stopft nach starkem Teeshot am Par 3 der 4 aus einem guten Meter den fälligen Putt, womit er sein Score wieder auf Anfang stellt.

Kurz vor Ende der Runde wird es auf der 8 dann noch richtig stressig, denn aus dem Rough muss er vorlegen und erreicht so erst mit dem dritten Schlag das Grün. Den wichtigen Zweimeterputt zum Par bringt er aber im Loch unter und hält sich so weiterhin noch über der Cutmarke.

Kurz nach dem Abschlag am abschließenden Par 5 der 9 ertönen schließlich die Sirenen wegen der einfallenden Dunkelheit. Lukas spielt die Bahn noch zu Ende und muss nach dem Par und der 71 (Par) über Nacht noch zittern, kann bei der Fortsetzung am Samstag schlussendlich als 63. aber durchatmen.

Leaderboard Italian Open

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Konter gesetzt

ITALIAN OPEN – 1. RUNDE: Lukas Nemecz findet nur schleppend ins Turnier, dreht seine Runde aber mit späten Highlights noch halbwegs herum.

Nachdem ihn die LIV-Spieler in Wentworth noch aufs Wartebankerl verdrängt hatten – und dann teils lustlos nach 18 Löchern wieder abdampften (Garcia) – kommt Lukas Nemecz entschlossener denn je zum nächsten Tourstopp nach Italien angereist. Denn im Race to Dubai ist der Grazer gefährlich weit, bis auf Position 111, abgerutscht. Bei der mit 3 Millionen Dollar top dotierten Italian Open würde sich eine starke Turnierwoche entsprechend voll auszahlen.

Am nächsten Ryder Cup-Kurs Marco Simone wollen sich Euro-Stars wie Rory McIlroy, die Molinari-Brüder, Matt Fitzpatrick oder Viktor Hovland die Chance nicht entgehen, das Layout in Hinblick auf den Kontinentalvergleich in 12 Monaten noch besser kennenzulernen.

Nemecz bekommt die Härte des Ryder Cup-Kurses bei nassen Bedingungen gleich voll am überlangen Eröffnungsloch zu spüren. Nach Abschlag knapp ins Rough ist das Grün unerreichbar und der Bogeystart unvermeidlich. Nächster Schlagverlust zwei Bahnen später, als er zu kurz bleibt und einen kurzen Par-Putt nicht machen kann. Machbare Birdiechancen lässt der Grazer auf den folgenden zwei Bahnen ungenutzt, was sich rächen sollte: ein böse weggehookter Abschlag an der 6 erlaubt nur den Querpass und führt zu Bogey Nummer 3. Seine verflixten ersten 9 der Italian Open beendet Nemecz mit einem Dreiputt-Bogey aus 5 Metern und zementiert sich so wie bereits öfters in der heurigen Saison bereits in der frühen Phase in den hinteren Regionen des Leaderboards ein.

Am Par 5 der 12 landet Österreichs DP World Tour-Beitrag mit Eagle aus kurzer Distanz einen spektakulären Befreiungsschlag, der ihm Auftrieb für die Schlussphase geben sollte. Auf den schweren Schlusslöchern tritt sich Nemecz statt dessen nach verfehlter Annäherung an der 15 das nächste Bogey ein. Der Steirer weiß jedoch ein weiteres Mal zu kontern, diesmal an der kurzen 16 über Chip und Putt zum Birdie. Am abschließenden Par 5 parkt er perfekt den zweiten Schlag am Grün ein und bringt sich mit dem Birdie wieder halbwegs ins Spiel. Mit 72 Schlägen (+1) bleibt der Rückstand auf die Cutmarke minimal.

Bei Einbruch der Dunkelheit rangiert Nemecz immerhin auf Position 65, während Matt Fitzpatrick am 15. Grün beim Zwischenstand von 5 unter Par als alleiniger Führender die Sachen einpackt. Am Freitag soll ab 7:30 Uhr die 1. Runde abgeschlossen werden. Die zweite Runde soll parallel und mit 50 Minuten Verspätung um 8 Uhr begonnen werden.

Leaderboard Italian Open

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Dänische Probleme

MADE IN HIMMERLAND – 1. RUNDE: Lukas Nemecz hat zum Auftakt im HimmerLand mit einigen Problemen zu kämpfen und brummt sich mit einer 72 (+1) bereits einen richtig unangenehmen Rückstand auf die erwartete Cutmarke auf. Vor seiner zweiten Runde muss der Steirer schließlich das Turnier sogar aufgeben.

Update vom 02.09.2022: Lukas Nemecz muss das Turnier vor seiner zweiten Runde aufgeben, da er erneut mit körperlichen Problemen zu kämpfen hat. “Leider spielt sein ein paar Wochen der Körper nicht wirklich mit. Es geht teilweise schon sehr gut, aber seit gestern waren das leider drei Schritte rückwärts”, beschreibt er die Probleme und gönnt sich vernünftigerweise die Zeit um zu regenerieren.


Beim dänischen Golfvolksfest in Himmerland wird Österreich heuer einzig und allein durch Lukas Nemecz vertreten sein. Der Steirer ist zwar zuletzt auf Position 98 im Race to Dubai abgerutscht, hat aber immer noch rund 100 Punkte Puffer für die neue Tourkarte. Am kurzen, mit Risk-Reward-Löchern gespickten Kurs von Himmerland könnte es aber auch mit einem Topergebnis näher an ein mögliches Dubai-Finale gehen.

Titelverteidiger Bernd Wiesberger stellt sich dagegen nicht dem harten Wettbewerb auf Jütland. Das Preisgeld wurde auf 3 Millionen Euro verdoppelt und featured die dänischen Topstars wie die Rasmus-Brothers oder Thorbjorn Olesen, von deren Entwicklung sich Ryder Cup-Captain Luke Donald vor Ort ein Bild machen möchte.

Lukas Nemecz hat die unangenehme Aufgabe auf der 10 am Par 3 zu Beginnen, zeigt sich aber sofort voll auf Höhe des Geschehens und stopft nach starkem Teeshot gleich den ersten Birdieputt aus knapp vier Metern, womit er von Beginn an in den roten Zahlen mitmischt. Nachdem sich allerdings der Abschlag auf der 12 im Rough einbremst und er von dort aus die Annäherung nur in der Native Area unterbringt, rutscht er nach verpasstem Up & Down recht rasch auch wieder auf Level Par zurück.

Sofort allerdings holt er sich wieder das Minus ab, da er eine starke Annäherung auf der 13 aus zwei Metern erneut in Zählbares ummünzen kann. Die Eisen hat er auch danach weiterhin bestens im Griff, denn am zweiten Par 3 der hinteren Neun legt er den Ball sogar bis auf einen guten halben Meter zur Fahne und nimmt ein weiteres stressfreies Birdie mit. Kurz vor dem Wechsel auf die vordere Platzhälfte verschwindet der Abschlag dann allerdings im H2O und da er in Folge das Doppelbogey nicht mehr verhindern kann, kommt er sogar nur bei Level Par zur 1. Teebox.

Unguter Rückstand

Des Schlechten noch nicht genug kann er sich nach einem weiteren verzogenen Drive auf der 2 nicht mehr zum Par scramblen und driftet so erstmals sogar in den dreistelligen Leaderboardbereich ab. Nachdem er sich dann noch dazu auf der 4 aus acht Metern ein Dreiputtbogey eintritt, droht eine mehr als nur durchwachsene Auftaktrunde auf die Scorecard zu wandern. Immerhin geht sich nach erfolgreicher Grünattacke am Par 5 der 5 dann auch ein weiteres Birdie aus, womit er die Negativspirale erstmals wieder etwas einbremsen kann.

Wie sich im Nachhinein herausstellt jedoch nur kurz, denn bereits auf der 7 biegt wieder ein Teeshot deutlich ab und wieder kann sich aus dem Abseits nicht mehr zum Par retten, womit der Score recht rasch wieder bei 2 über Par steht. Zwar holt er sich am letzten Par 5 danach noch ein Birdie ab, mehr will aber nicht mehr gelingen, weshalb er sich zum Auftakt mit der 72 (+1) anfreunden muss, die ihm vom 117. Platz aus bereits einen zähen Rückstand auf die erwartete Cutmarke einbrockt.

Ross McGowan (ENG) hat den kurzen Platz am Donnerstag bestens im Griff und sorgt mit der 62 (-9) für die bislang tiefste gespielte Runde des Turniers.

Leaderboard Made in Himmerland

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