Schlagwort: martin kaymer

Bernd Wiesberger

Souveräne Fortsetzung

HNA OPEN DE FRANCE – 2. RUNDE: Bernd Wiesberger setzt im Le Golf National mit einer 69 nicht nur ohne Probleme seine beeindruckende Cutserie fort, sondern geht außerdem in recht guter Verfolgerposition in den Moving Day. “Ich hab am Ende der Runde etwas geschwächelt, aber bin trotzdem happy, dass es noch eine Runde in den 60ern geworden ist”, zeigt er sich nach der 69 erleichtert. 

Auch in Paris geht die unglaubliche Cutserie von Bernd Wiesberger ohne jegliche Probleme weiter. Der Oberwarter startet nach der 70 (-1) vom Vortag aus dem Mittelfeld heraus in die zweite Runde und findet am Freitag Nachmittag von Beginn an gut in den Tag, wie zwei anfängliche Pars mit anschließendem Par 5 Birdie zeigen.

Zwar muss er den Schlag sofort danach wieder abgeben, da er vom Grün zu einem Chip gezwungen ist, der etwas zu lange ausrollt, krallt sich mit perfektem Eisen aber auf der 6 schon das nächste Birdie. Zu dieser Phase zeigt sich klar, dass sich das angekündigte Training mit den Wedges und den mittleren Eisen eindeutig ausgezahlt hat, da der Burgenländer an diesem Tag um einiges sicherer bei den Annäherungen agiert.

Monsterputt versenkt

Bernd verpasst es zwar noch die 9 (Par 5) zu einem Birdie zu überreden, stopft dafür aber auf der 10 einen wahren Monsterputt mit spürbarem Break und dreht so sein Tagesergebnis immer tiefer in den roten Bereich. Selbst ein weiteres Bogey stachelt die Nummer 29 der Welt nur weiter an, wie ein Birdiedoppelpack danach unterstreicht. Fast macht er sogar den Hattrick perfekt, der Putt auf der 15 bleibt aber knapp neben dem Loch liegen.

Just gegen Ende wird es dann aber noch einmal ungemütlicher. Bernd kann vor den extrem zähen Schlusslöchern ein Bogey auf der 16 (Par 3) nicht verhindern und muss danach sogar zurück ins Clubhaus, da eine Gewitterunterbrechung für Verzögerungen sorgt. Erst um 19:05 Uhr kann er wieder zurück auf den Platz und findet sich durchaus gut zurecht.

Unaufgeregt erledigt er die hantige 17 und 18 und unterschreibt so die 69 (-2), die ihm als 18. nicht nur die Fortsetzung der beeindruckenden Cutserie ermöglicht, sondern ihm außerdem vor dem Moving Day eine durchaus gute Verfolgerposition auflegt.

Im Le Golf National treibt außerdem anscheinend ein Witzbold sein Unwesen: “Ich hab während der Runde bemerkt, dass anscheinend jemand die Einstellung meines Titleist Drivers mutwillig geändert hat. Auch bei anderen Spielern wurden die Settings über Nacht geändert. So etwas ist mir bisher noch nie passiert. Ich freue mich trotzdem schon aufs Wochenende in Paris.”

Adrian Otaegui (ESP) (66) und Peter Uihlein (USA) (67) teilen sich bei gesamt 8 unter Par die Führungsrolle.

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Gegen die Serie

US OPEN – VORSCHAU: Bernd Wiesberger nimmt ab Donnerstag im Erin Hills GC seine bereits vierten US Open in Angriff und will beim zweiten Major des Jahres endlich ins Wochenende cutten.

Eine Serie wird in dieser Woche auf jeden Fall bei Bernd Wiesberger zu Ende gehen. Entweder der Burgenländer durchbricht in Milwaukee seine schwarze US Open Serie – bei bislang drei Antreten reichte es bei der Nummer 30 der Welt noch nicht fürs Wochenende – oder aber die beeindruckende Cutserie reißt ab, die mittlerweile seit August 2016 anhält.

Bernd Wiesberger und die USA sind ohnehin keine ganz große Liebesgeschichte, wenngleich der Oberwarter bei den letzten Turnieren immer die Cutmarke übersprang und beim Players am Ende sogar Rang 12 erreichte. Bernd Wiesberger und die US Open aber, das passte bisher noch gar nicht zusammen. Beim wohl schwierigsten Turnier des Jahres wird jeder Fehler sofort gnadenlos bestraft, weswegen jedes erspielte Par wohl auch heuer wieder ganz besonders wertvoll sein wird.

“Das wird wieder extrem werden. In dieser Woche kann man sich überhaupt nicht entspannen, Birdies werden Mangelware sein und man wird um jedes Bogey kämpfen müssen. Das wird richtig an den Kräften zehren”, spricht er vor dem Abflug in die USA das gnadenlose Setup der USGA an.

Eigentlich wollte der Österreicher bei der Heimreise vom Players einen Zwischenstopp einlegen und eine Trainingsrunde spielen, dies ging sich schlussendlich im Terminplan aber nicht aus. Der Erin Hills GC ist jedoch nicht nur für Bernd komplettes Neuland, da bis auf die Teilnehmer, die 2012 die US Amateur bestritten, noch kein Spieler den Platz wettkampfmäßig absolvierte.

Ultimativer Test

Wie schon in den letzten Jahren wird die USGA den Platz auch heuer wieder so schwierig wie möglich gestalten. Das Par 72 Gelände bietet zwar großteils recht breite Fairways, die Annäherungen werden auf die enorm kleinen, harten und schnellen Grüns aber sehr schwer zu spielen sein. Da auf dem Gelände keine Bäume zu finden sind, ist der Kurs generell sehr windanfällig, was das Umgehen der geschickt platzierten Bunker noch schwieriger macht.

Die bislang durchwachsene US Open Statistik von Bernd Wiesberger hat mit Sicherheit auch mit der sehr kurzen Vorbereitungszeit zu tun, da er wegen dem Heimturnier in Atzenbrugg nicht früher in die USA reisen kann. Kann er die Ungenauigkeiten der letzten Wochen abstellen und die Stellschrauben etwas justieren, könnte im Jahr 2017 aber auch endlich bei den US Open der erste Finaleinzug gelingen.

Der Wetterbericht verspricht für diese Woche ein wohl eher langatmiges Turnier. Jeden Tag sind Gewitter mit einer Wahrscheinlichkeit von 30 bis 80 % vorhergesagt, was wohl für einige Verzögerungen sorgen wird. Bernd beginnt am Donnerstag im Flight mit Kevin Chappell und Amateur Maverick McNealy (beide USA) um 21:20 MEZ auf der 10.

Titelverteidiger Dustin Johnson (USA), der mit dem größten Vorsprung in der Weltrangliste seit Tiger Woods ins Rennen geht, könnte der Platz durchaus entgegenkommen, weswegen der Longhitter auch Favorit bei den Buchmachern ist. Er startet gemeinsam mit Martin Kaymer (GER) und Jordan Spieth (USA) um 15:35 MEZ ebenfalls auf der 10 ins 10 Millionen Dollar Turnier.

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Platz genommen

BMW PGA CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Bernd Wiesberger bastelt am Freitag eine vor allem auf den Backnine durchwegs bunte 70 zusammen, nimmt damit vor dem Wochenende im Wentworth Club aber in vielversprechender Verfolgerposition Platz.

Bernd Wiesberger will die frühe Startzeit laut eigener Aussage dazu nützen um sich im Klassement in Richtung Norden nach vor zu kämpfen. Das Vorhaben geht am Freitag großteils auch gut auf, wenngleich ihm schon die schwere 1 zu Beginn den ersten Schlag aufbrummt. Aus der Ruhe lässt sich der 5. im Race to Dubai davon aber nicht bringen und locht wie schon am Vortag am Par 3, der 2 auch zum ersten Birdie, was sein Score sofort wieder auf Level Par zurückdreht.

Ein weiteres schnelles Birdie auf der 4 hievt den Burgenländer dann sogar zeitnah in den roten Bereich und er lässt so nie zuviel Abstand zwischen sich und der Spitze kommen. Erst ab der 5 drosselt die Nummer 30 der Welt das Tempo und notiert großteils solide Pars, wenngleich er zum Beispiel auf der 9 einen starken Chip benötigt um keinen Schlag abgeben zu müssen.

Malbuch ausgepackt

Langeweile kommt dann aber vor allem auf den Backnine keine auf, denn nachdem er zum ersten Mal seit der Eröffnungsbahn auf der 11 einen Schlagverlust nicht vermeiden kann, wird es zusehends farbenfroher auf der Scorecard des Oberwarters. So wirkt die Reaktion auf den scoretechnischen Ausgleich mit zwei aufeinanderfolgenden Birdies auf der 12 (Par 5) und der 13 (Par 4) fast schon trotzig, richtige Stabilität bringen die beiden roten Einträge aber nicht.

Denn mit weiterem Schlagverlust am Par 3, der 14 geht es postwendend wieder etwas zurück, nur um gleich danach erneut zum Birdie auf der 15 (Par 4) zu lochen. Auf den verbleibenden beiden Par 5 Bahnen will dann zwar kein weiterer Schlaggewinn mehr rausspringen, die 70 (-2) reiht ihn aber als 14. in durchaus vielversprechender Verfolgerrolle ein.

“Das war heute ähnlich wie gestern mit einigen schwachen Schlägen zwischendurch. Wentworth war etwas schwieriger zu spielen heute, da die Greens täglich härter werden und es auch schon etwas windig war. Ich werde jetzt noch etwas Zeit am Puttinggreen und auf der Range verbringen um mich dann am Wochenende noch weiter nach vorne arbeiten zu können”, zeigt sich Bernd trotz der guten Ausgangslage noch nicht wirklich zufrieden.

Sofort bestraft

Die recht bunte Runde von Bernd Wiesberger zeigt wie unglaublich anspruchsvoll sich das Par 72 Gelände bei London spielt. Zwar hat der Burgenländer mit Sicherheit am Wochenende noch etwas Luft nach oben, da er teils sehr starke mit etwas weniger guten Schlägen abwechselte, allerdings bestraft der Platz auch jeden noch so kleinen Fehler sofort gnadenlos. Anders als im letzten Jahr, wo er gerade noch den Cut schaffte, hat er heuer aber sogar ein weiteres Spitzenergebnis eindeutig in Reichweite.

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Hart erkämpft

BMW PGA CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Bernd Wiesberger kann im Wentworth GC einen starken Start nur bedingt nützen und steht zum Auftakt erst dank eines späten Par 5 Birdies noch mit einer leicht geröteten 71 beim Recording.

Bernd Wiesberger hat beim Flaggschiff Event der European Tour in Wentworth doch einige Mühe. Etwas unberechenbarer Wind und immer härtere Grüns machen dem Oberwarter am Nachmittag einige Male das Leben durchaus schwer. Dabei gelingt der Start mit einem frühen Par 3 Birdie nach starkem Eisen auf der 2 und gestopftem Birdieputt auf der 3 nach Maß. Die Anfangseuphorie kann er aber nicht wirklich auf die nächsten Bahnen mitnehmen.

Nach verzogener Annäherung und etwas zu kurzem Chip geht sich dann am Par 4, der 7 erstmals ein Par nicht aus und kostet dem Burgenländer den ersten Schlag. In Folge spult die Nummer 30 der Welt aber grundsolides Golf ab und hat auf der 11 sogar etwas Pech, dass der Birdieputt noch auslippt. Auf der 12 (Par 5) setzt er dann sogar schon zum Eagle-Jubel an, der Ball bleibt aber an der Lochkante hängen. Das Tap-In Birdie ist aber sicher und bringt Bernd wieder auf 2 unter Par für den Tag.

Im Doppelpack

Als bereits alles auf eine durchwegs gute Auftaktrunde hindeutet, schleicht sich plötzlich eine Schwächephase ein, die ihm auf der 15 und der 16 gleich zwei Bogeys umhängt und ihn so rasch wieder zurück auf Level Par wirft. Zumindestens aber kann er von den beiden verbleibenden Par 5 Bahnen noch die 18 zu einem vierten Birdie überreden und steht so noch mit der leicht geröteten 71 (-1) beim Recording.

Vom geteilten 31. Rang aus geht er immerhin klar innerhalb der prognostizierten Cutmarke in den zweiten Spieltag und hat am Freitag außerdem den Bonus einer frühen Startzeit.

Zwar wäre an diesem Tag wohl durchaus mehr zu holen gewesen, was auch Bernd selbst nach der Runde sagt: “Das war mit Sicherheit trotz des souveränen Starts nicht mein bestes Golf heute. Ich hab etwas die Lockerheit und den Rhythmus verloren auf den zweiten Neun, aber zumindestens noch eine Runde unter Par zum Scoring gebracht. Werde versuchen mich morgen nach vorne zu kämpfen.”

Es zeigen aber einige Scores wie schnell man sich auf dem selektiven Kurs auch Fehler eintritt. Martin Kaymer (GER) etwa kommt am Donnerstag über die 76 (+4) nicht hinaus und rangiert damit nur auf Platz 116. Auch Bernds Flightpartner Ian Poulter (ENG) hat einige Schwierigkeiten und kommt wie Kaymer über die 76 (+4) nicht hinaus. Die Führung krallt sich der Schwede Johan Carlsson nach der 66 (-6).

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Nächstes Flaggschiff

BMW PGA CHAMPIONSHIP – VORSCHAU: Bernd Wiesberger teet nach dem Players auf der PGA Tour nun im Wentworth GC beim Flaggschiff Event der European Tour auf und will beim Start in die Rolex-Series seine gute Form der letzten Wochen bestätigen.

Bernd Wiesberger reist buchstäblich von einem Flaggschiff-Event zum nächsten. Nach dem 12. Platz in Ponte Vedra Beach beim Players auf der PGA Tour steht mit dem BMW PGA Championship in London nun das wohl wichtigste Turnier der European Tour auf dem Programm. Der Wentworth GC wird erneut alle Aspekte des Spiels auf die Probe stellen, wobei nach einem Umbau noch einiges recht ungewohnt sein wird.

Vor allem die Grüns werden heuer ganz anders zu spielen sein, nachdem alle 18 Putt-Plattformen neu angelegt wurden. “Die Grüns sind fantastisch. Jeder Putt hier fühlt sich so echt an. Wirklich jeder gute Putter wird es lieben hier zu spielen”, meinte etwa Titelverteidiger Chris Wood (ENG) zu den neuen Grüns. Der Shotmaking Course lädt heuer auch zu etwas mehr Risiko ein, da gleich 29 Bunker entfernt wurden und die übrigen teils neu gestaltet und auch entschärft wurden, weswegen die Spieler durchaus aggressiver zu Werke gehen können.

Bernd Wiesberger wartet im Headquarter der European Tour noch auf ein Top 10 Ergebnis, wenngleich er vor fünf Jahren mit Rang 12 an diesem nur knapp vorbeischrammte. Es gab allerdings auch bereits Jahre in denen der Oberwarter mit dem selektiven Kurs alles andere als gut zurecht kam und den Cut verpasste. “Ich freue mich schon auf eines der besten Turniere des Jahres”, blickt er selbst dank der guten Form aber durchaus zuversichtlich in die Zukunft. Auch Chris Wood schwärmt von der Wichtigkeit des größten Events der Tour: “Es ist für einen Europäer, da bin ich sicher, neben den Majors das Turnier, das man unbedingt gewinnen möchte.”

Start in die Rolex-Series

Das BMW PGA Championship stellt außerdem den Startschuss in die neu geschaffene Rolex-Series – eine Serie von Megaevents innerhalb der European Tour Saison – dar. Mit 7 Millionen Dollar Preisgeld lockt das Turnier klarerweise auch so gut wie alle Topspieler an. Neben Champion Golfer of the Year Henrik Stenson (SWE) werden etwa auch Olympiasieger Justin Rose, der ehemalige Masters Sieger Danny Willett (ENG) oder auch der zweifache Major Champion Martin Kaymer (GER) am Start stehen.

Bernd Wiesberger ist an den ersten beiden Tagen gemeinsam mit dem wiedererstarkten Mr. Ryder Cup Ian Poulter (ENG) und Koreas Superstar Byeong-hun An unterwegs. Los geht’s für den Burgenländer um 13:30 MEZ wie für alle Spieler auf der 1. Besonderer Fokus wird auch auf dem Wetter liegen. Zwar sind angenehme Temperaturen mit nur geringer Gewittergefahr vorhergesagt, der unberechenbare wirbelnde Wind verschärft den Parklandkurs bei London aber meist unangenehm.

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Luke Donald

Luke’s Paradeturnier

RBC HERITAGE – 1. RUNDE: Luke Donald (ENG) trumpft einmal mehr bei seinem Paradeturnier auf und muss nach dem ersten Spieltag im Harbour Town Golf Links lediglich Bud Cauley (USA) den Vortritt lassen.

Allzu viel hört man in den letzten Jahren von der ehemaligen Nummer 1 der Welt nicht, es sei denn es stehen die RBC Heritage auf Hilton Head Island an. Das Turnier in South Carolina ist mittlerweile so etwas wie das absolute Paradeturnier Luke Donalds, allein gewinnen konnte es der Engländer noch nie. Nach etlichen 2. und 3. Plätzen soll sich dies heuer aber endlich ändern.

Den Grundstein hierfür legt er gleich zum Auftakt. Von Start weg zieht Donald das Tempo an und findet bei einem Bogey schon auf den Backnine vier Birdies, die er nach dem Turn mit einem weiteren roten Eintrag und sogar einem Eagle garniert. Derart souverän marschiert er mit der 65 (-6) über die Ziellinie und teilt sich Rang 2 mit Graham DeLaet (CAN) und Sam Saunders (USA).

Die frühe Führung krallt sich Bud Cauley, an dem mit einer fehlerfreien 63 (-8) – er notiert auf seiner Runde gleich acht Birdies – kein Weg vorbei führt.

Farbenfroh unterwegs

Martin Kaymer (GER) will eigentlich den Schwung nach seinem besten Masters Ergebnis auch nach South Carolina mitnehmen, dies gelingt allerdings nur mit Abstrichen. Zwar findet er satte sieben Birdies, muss aber auch zwei Bogeys und ein Doppelbogey einstecken. Mit der 68 (-3) und als 19. legt er sich aber eine gesunde Basis für eine erfolgreiche Woche. Der zweite Deutsche im Feld, Alex Cejka, muss sich nach der 71 (Par) und als 72. wohl bereits etwas steigern um den Cut nicht zu verpassen.

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Matthias Schwab 2017

Später Schock

ARNOLD PALMER INVITATIONAL – 1. RUNDE: Amateur Matthias Schwab präsentiert sich bei seinem allerersten PGA Tour Start der Karriere im Bay Hill Club bis zur 18 absolut überzeugend, fällt mit spätem Schockmoment am Schlussloch aber zurück. “Es war unterm Strich ein guter Tag für mich. Bis auf zwei Löcher hab ich sehr gutes Golf gespielt. Leider wurden die kleinen Fehler auf der 3 und der 18 aber gnadenlos bestraft”, zeigt sich Matthias mit der Leistung im Großen und Ganzen zufrieden.

Matthias Schwab gibt gleich bei seinem ersten Auftritt der noch jungen Karriere lange Zeit eine Kostprobe seines schier unendlichen Potenzials. Bei schwierigen Bedingungen – das Semirough ist in dieser Woche unangenehm hoch – kann der Student der Vanderbilt University meist mit der Genauigkeit vom Tee seine größte Stärke ausspielen.

Dabei hat er am Anfang einigermaßen zu kämpfen, kratzt aber sowohl auf der 1 nach leicht verzogener Annäherung als auch am Par 3, der 2 nach klar überschlagenem Grün beide Male die Pars. Die 3 aber ist es die früh zu einem unangenehmen Stolperstein wird. Matt verzieht seinen Drive im Dogleg leicht links und sieht den Ball im Wasser verschwinden, was am Ende sogar in einem Doppelbogey endet.

Wie unglaublich abgezockt der erst 22-jährige aber bereits ist beweisen die Löcher danach. Ohne jeglichen Anflug von Nervosität nützt er gleich das erste Par 5 gekonnt aus. Dabei gelingt die Annäherung nicht einmal wirklich gut, aus zehn Metern fällt der Putt dennoch. Für das Highlight seiner Runde sorgt er dann am Par 3, der 7. Ein nur suboptimaler Abschlag landet zwar im Grünbunker, aus dem Sand locht Matthias aber sensationell zum Birdie und stellt so sein Tagesergebnis wieder zurück auf Level Par.

Schlimmes Ende

Kaum auf den Frontnine angekommen taucht er dann, an einem scoretechnisch richtig schwierigen ersten Spieltag, nach lasergenauem Eisen sogar erstmals in den roten Bereich ab und arbeitet sich so bis ins absolute Spitzenfeld nach vor. Zwar verlässt er diesen nach verfehltem Grün und knapp verpasstem Par prompt wieder, bleibt mit dem grundsoliden Spiel aber für ein Birdie gut.

Das letzte Par 5 ist es dann, dass ihn nach einem Monsterdrive und geglückter Grünattacke sogar wieder in den roten Bereich bringt, ehe ihm ein schlimmes Ende den an sich so starken Auftritt ordentlich versalzt. Matthias bringt auf der schwersten Bahn des Kurses den Ball nicht am Fairway unter, wassert dazu noch seinen dritten Schlag und verlässt nur mit dem Triplebogey den Platz. Statt eines richtigen Ausrufezeichens muss er sich so mit der 74 (+2) und dem 58. Rang zufrieden geben.

Dennoch überzeugend

Mit dem lange Zeit unwahrscheinlich sicheren Auftritt tankt Matthias Schwab aber wohl dennoch zusätzliches Selbstvertrauen und zeigt, dass er auf jeden Fall bereits reif für eine Karriere als Professional wäre. Wie stark die Leistung am Donnerstag trotz des späten Fehlers einzuschätzen ist zeigt ein Blick aufs Leaderboard. So reihen sich etwa der amtierende Champion Golfer of the Year Henrik Stenson (SWE) oder auch der zweifache Major Sieger Zach Johnson (USA) hinter dem österreichischen Top-Amateur ein.

“Ich hatte heute Spaß und es war eine coole Runde auf diesem tollen und schweren PGA Kurs. Leider haben mir die beiden Fehler die Runder verhaut, aber shit happens sometimes. Mit 2 über Par bin ich trotzdem in bester Gesellschaft. Ich werd mein Spiel morgen gleich anlegen und wieder recht aggressiv zur Sache gehen”, so Matthias nach dem ersten Spieltag.

Die Führung teilen sich Emiliano Grillo (ARG) und Matthew Fitzpatrick (ENG), die beide eine richtig starke 67 (-5) zum Recording bringen.

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Bernd Wiesberger 2015 Golf-Live.at

Luft zu dünn

WGC CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Bernd Wiesberger hat zum Auftakt im Club de Golf Chapultepec in der Höhenluft Mexikos vor allem seine Eisen nicht wirklich auf Linie und kommt so über die 73 nicht hinaus.

Beim ersten Megaevent der Saison kommt der Wiesberger-Motor zumindestens zum Auftakt noch nicht wirklich auf Touren. Der enge und trickreiche Kurs auf gut 2.400 Höhenmetern wäre eigentlich wie für den Burgenländer prädestiniert, allein gerade seine größte Stärke, die präzisen Eisenschläge, lässt er am Donnerstag fast durchgehend vermissen.

Wohl der dünnen Luft geschuldet, wirkt es, als wüsste der Oberwarter nicht so recht mit welchem Eisen er die Annäherungen in die Grüns schlagen soll. Das Resultat: Fast durchgehend zu kurze Approaches, was sich in Form eines Dreiputts bereits auf der 12 – Bernd startete auf den Backnine – unangenehm bemerkbar macht.

Auch danach will sich die gewohnte Sicherheit bei den Eisen einfach nicht einstellen. So legt er sich die Abschläge oft in gute Position, kann die gelungenen Ausgangslagen aber nicht in Zählbares ummünzen, was sich mit weiterem viel zu kurzem Eisen und verpasstem Up & Down schon auf der 14 im nächsten Fehler niederschlägt.

Zu ungenau

In einem generell eher unpräzisen Flight – sowohl Byeong-hun An (KOR) mit der 74 (+3), als auch Zach Johnson (USA) mit der 75 (+4) erwischen nicht unbedingt ihre besten Tage – brummt ihm dann die 18 nach einem weiteren Dreiputt das nächste Bogey auf und Österreichs Nummer 1 kommt so nach birdiefreien Backnine nur bei einem Zwischenstand von 3 über Par auf der vorderen Platzhälfte an.

Dort ist es dann aber endlich mit dem ersten Birdie soweit. Bernd attackiert das drivebare Par 4, bleibt aber zu kurz. Einmal mehr ist dann auch der Chip zur Fahne eigentlich zu ungenau, der Putter spielt diesmal aber mit und beschert der Nummer 36 der Welt aus vier Metern den Schlaggewinn.

Auch danach ist es immer wieder die eiserne Genauigkeit, die an diesem Donnerstag schmerzlich auslässt. So kann Bernd zwar in Folge sein Spiel stabilisieren und reiht Par an Par aneinander, Birdiechancen ergeben sich aber so keine. Richtig in der Zauberkiste muss noch er auf der 8 graben, wo er nach einem Drive ins Rough fast nur Querchippen kann. Der dritte Schlag sitzt aber bis auf einen Meter genau und Bernd kratzt noch das wichtige Par.

Schlussendlich steht der Oberwarter mit der 73 (+2) beim Recording und wird den Freitag nur vom 47. Platz aus in Angriff nehmen. Bei einem dichtgedrängten Leaderboard ist mit besseren Auftritten an den kommenden Tagen aber immer noch vieles möglich. Die Führung teilen sich mit Phil Mickelson, Ryan Moore, Jimmy Walker (alle USA), Jon Rahm (ESP), Ross Fisher und Lee Westwood (beide ENG) gleich sechs Spieler nach 67er (-4) Runden.

“Das war nicht der Start den ich mir erhoffte. Der Platz hat sich sehr tricky gespielt und mein Spiel war generell nicht auf hohem Niveau. Es ist hier nicht einfach nah an die Fahnen zu kommen. Nach dem Turn hab ich besser gespielt und werde natürlich versuchen morgen daran anzuschließen. Ein paar Runden unter Par sind sicher drin und würden einen guten Move am Leaderboard bedeuten”, so Bernd nach der ersten Runde.

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Rickie Fowler

Im Titelgeschäft

HONDA CLASSIC – 2. RUNDE: Publikumsliebling Rickie Fowler (USA) geht im PGA National mit lediglich einem Schlag Rückstand ins Wochenende. Martin Kaymer (GER) bleibt mit der 70 an den Spitzenrängen dran.

Mit Rickie Fowler geht in Palm Beach Gardens ein wahrer Fanmagnet mit richtig guten Siegeskarten ins Wochenende. Der Kalifornier, der bereits vor einigen Jahren mit seinem Sieg beim Players Championship in Ponte Vedra Beach zeigte, dass ihm Florida durchaus liegt, notierte schon zum Auftakt mit der 66 (-4) eine starke Runde und setzte sich so vorne fest.

Am Freitag dreht er dann erneut gehörig an der Birdieschraube und kann dank sechs roter Einträge zwei Schlagverluste recht gut verkraften. Mit der bereits zweiten 66 (-4) spielt er sich bis auf Rang 3 nach vor und muss lediglich seinen Landsmännern Ryan Palmer (65) und Wesley Bryan (67) um einen einzigen Schlag den Vortritt lassen.

Drangeblieben

Martin Kaymer, der nach dem doch erfolgreichen Desert Swing auf der European Tour wieder unter die Top 50 der Welt zurückgekehrt ist, mischt nun auch auf der PGA Tour wieder vorne mit. Mit der 65 (-5) noch richtig gut gestartet, kommt er zwar am Freitag über die 70 (Par) nicht hinaus, bleibt mit Rang 7 aber den Spitzenrängen erhalten. Alex Cejka (GER) hingegen verpasst mit der 79 (+9) und als 145. deutlich den Cut.

>> Leaderboard Honda Classic

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Martin Kaymer 2015

Ordentlich losgelegt

HONDA CLASSIC – 1. RUNDE: Martin Kaymer (GER) legt im PGA National mit später Startzeit los wie die Feuerwehr und reiht sich nur knapp hinter der Spitze ein. Mit Rickie Fowler (USA) und Ian Poulter (ENG) mischen auch zwei Publikumslieblinge weit vorne mit.

Nach dem insgesamt erfreulichen Saisondebüt in den Arabischen Emiraten setzt Martin Kaymer in Florida den nächsten Schritt hinsichtlich der bald anstehenden ersten Saisonhighlights (WGC, Masters). Bei der Honda Classic hofft der Rheinländer auf weiteren Formaufbau und die Rückkehr unter die Top 50 der Welt, aus denen er vor kurzem wieder herausrutschte.

Das Vorhaben geht zumindestens am Donnerstag in Palm Beach Gardens nahezu perfekt auf. Martin findet auf der anspruchsvollen Par 70 Wiese schon auf den Frontnine vier rote Einträge und spielt sich so rasch bis in die absolute Spitzengruppe nach vor.

Nach dem Wechsel auf die zweite Platzhälfte gönnt sich Deutschlands Nummer 1 eine kleine Auszeit und muss auch den ersten Schlagverlust einstecken. Mit einem starken Finish radiert er aber nicht nur den kleinen Makel wieder aus, sondern taucht außerdem mit dem bereits sechsten Birdie noch tiefer in den Minusbereich ab.

Schlussendlich steht er mit der 65 beim Recording und legt so mit später Startzeit einen absoluten Traumstart hin. Lediglich die beiden US-Amerikaner Cody Gribble und Wesley Bryan agieren am ersten Spieltag noch um einen Schlag besser als Martin Kaymer.

Fanlieblinge im Spitzenfeld

Mit Rickie Fowler mischt auch ein absoluter Fanmagnet vorne mit. Fowler, der in Florida vor wenigen Jahren bereits das Players Championship in Ponte Vedra Beach für sich entscheiden konnte, rangiert nach der 66 (-4) nur um einen Schlag hinter Kaymer auf Rang 5.

Auch ein europäischer Ryder Cup All-Time Hero scheint sich in Palm Beach Gardens sichtlich wohl zu fühlen. Wie Fowler notiert auch Ian Poulter eine 66 und liegt damit nach der ersten Runde im Spitzenfeld.

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