Schlagwort: Masters

Bernd Wiesberger

Problemwiese im Griff?

Bernd Wiesberger muss in Doha, auf seiner schwächsten Wiese im Desert Swing, seine Qualitäten ausspielen.

Heftiger Wind in Doha vermasselt Bernd Wiesberger schon die Vorbereitung auf das Qatar Masters 2015. “Es war am Montag zu windig um hinauszugehen, daher habe ich am Kurzspiel und Putten gearbeitet,” muss der Österreicher seine übliche Routine ändern. “Am Dienstag bin ich im ProAm, da werde ich mir den Kurs anschauen können.” Los geht es jedoch bereits am Mittwoch, also mit einem Tag weniger Platzbeschau als üblich.

Doha und Bernd Wiesberger, das passte auch in den letzten Jahren nicht zusammen. Ein 42. Platz vor zwei Jahren markiert bereits das Highlight. Bei 4 Starts sahnte Bernd hier in Summe gerade mal 10.260 Euro ab. Dabei war weniger der Weg von Tee bis Grün in den vielen engen Doglegs von Doha so beschwerlich, sondern eindeutig die strichigen und von Sandstürmen geplagten Grüns, die er nicht unter Kontrolle brachte.

Nach Abu Dhabi mit neuem Selbstbewusstsein auf den Grüns ausgestattet und mit neuem Lieblingsputter ausgerüstet ist die heurige Frage doppelt spannend: wer gewinnt das Duell, Bernd oder die Grüns im Doha GC?

Auch vom Tee wird sich Bernd gegenüber Abu Dhabi steigern müssen, die engen Doglegs von Doha verlangen deutlich mehr Massarbeit. Nicht verwunderlich, dass ein genialer Shotmaker wie Sergio Garcia hier im Vorjahr gewann oder ein Markus Brier bislang als einziger Österreicher mit der windgeplagten Golfoase von Qatar gut zurechtkam.

Der Sandsturm, der die Spieler am Montag begrüsste, sollte an den ersten beiden Spieltagen für deutlich verschärfte Bedingungen beim Qatar Masters 2015 sorgen. Das dürfte Bernd Wiesberger vor allem für den ersten Spieltag am Mittwoch Sorgen bereiten, wo er erst mit drittletzter Startzeit um 12:05 Ortszeit (10:05 MEZ) auf den Platz darf.

Sergio Garcia ersetzt Rory McIlroy im Lineup eines neuerlich hochkarätigen Starterfelds von nur 126 Spielern.  Rose, Stenson und Karlsson sind auch beim zweiten Desert Swing-Turnier dabei.

>> SKY überträgt schon ab Mittwoch vom Qatar Masters exklusiv, live und in HD.

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Rückkehr in die Top 10

10. Platz für Markus Brier in Singapur

Top 10-Finish für Markus Brier bei der Singapur Masters. Mit einer kämpferischen Schlußrunde von 71 Schlägen (1 unter Par) verbesserte sich der für den GC Fontana spielende Wiener noch vom 18. auf den 10. Gesamtrang (3 unter Par). Es ist dies seine beste Platzierung seit einem 9. Platz im Oktober 2001 und bringt ihm 14.310 Euro Preisgeld ein.

Das Ende der Durststrecke

“Endlich wieder ein Topergebnis, und gerade in Singapur, wo ich mir nicht viel erwartet habe,” strahlte ein rundum zufriedener Markus Brier nach überstandener Hitzeschlacht. Denn wie schon gestern waren die Bedingungen äußerst hart, brütende Hitze und böiger Wind machten die Aufgabe auf dem trickreichen Platz von Laguna mit seinen zahlreichen Wasserhindernissen zusätzlich schwer. Doch heute funktionierten endlich wieder die Abschläge beim Österreicher, er traf 12 von 14 Fairways und mit präzisen Eisen auch noch 17 von 18 Grüns. “Heute habe ich super gespielt! Das hätte eine tiefe Runde werden können, leider habe ich auf den Grüns nichts zusammengebracht”, sieht es Brier mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Dabei drohte Markus zu Beginn der Runde wieder an vergebenen Chancen zu verzweifeln. Ein Dreiputt auf der 3 und 11 brachten ihn auf zwei über Par und ließen ihn weit ins Mittelfeld abstürzen. Der Schlüssel zum Erfolg wurde das schwere Par 3 der Nummer 12, wo der erste Birdieputt fiel. Plötzlich lief es wie geschmiert, weitere Birdies an der 13 und 15 brachten ihn wieder in die roten Zahlen. Ein Bogey an der brutal schweren 17 (190 Meter Par 3 mit Wasser vor und links vom schmalen Grün) glich Brier stilvoll mit einem Bridie am ebenfalls sehr selektiven Schlußloch aus.

Trotz des Spitzenresultats in Singapur sitzt Markus Brier bereits im Flieger Richtung Heimat. Denn nur mit einer Top 5-Platzierung hätte der Österreicher einen Startplatz bei der Heineken Classic in Melbourne bekommen. Auch für die ANZ Championship in 14 Tagen in Sydney ist Brier nur auf der Warteliste, mit schlechten Karten für einen Start…

Erster chinesischer Sieg auf der European Tour

Den ersten chinesischen Sieg auf der European Tour machte Lian-Wei Zhang mit einem Birdie am Schlußloch wahr. Da der favorisierte Südafrikaner Ernie Els hier mit einem Bogey patzte, siegte Zhang bei 10 unter Par und ist bereits der vierte Premierensieger im fünften Event auf der heurigen Euro-Tour. Platz 3 sicherte sich der Thailänder Prayad Marksaeng (8 unter Par).

Endergebnis nach der 4 Runden (Par 72):

Platz Name Land Par R1 R2 R3 R4
1 ZHANG, Lian-Wei CHN -10 68 71 69 70
  2 ELS, Ernie RSA -9 69 67 70 73
  3 MARKSAENG, Prayad THA -8 73 67 69 71
 T4 KHAN, Simon ENG -7 66 73 72 70
 T4 LAFEBER, Maarten NLD -7 70 72 69 70
 T6 GIBSON, Rick CAN -5 68 76 71 68
 T6 MARSHALL, Andrew ENG -5 67 73 73 70
 T6 NYMAN, Per SWE -5 68 76 67 72
  9 QUINN, Fran USA -4 71 70 71 72
 T10 ATWAL, Arjun IND -3 67 70 76 72
 T10 BRIER, Markus AUT -3 69 71 74 71
               
  Weiters:            
T19 O’HERN, Nick AUS -1 71 72 69 75
T32 LEANEY, Stephen AUS 1 70 75 73 71
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Kampf und Krampf

Brier reicht eine 74 zum 18. Platz

Schwerstarbeit für Markus Brier am dritten Tag der Singapur Masters. Bei subtropisch heissem und windigem Wetter wurde es ein extrem mühsamer Samstag für den Österreicher, der dennoch mit einer 74er-Runde (2 über Par) seine Chancen vor dem morgigen Finaltag wahrte: derzeit Platz 18 bei 2 unter Par.

Auf den Grüns ein besseres Ergebnis verspielt

“Extrem schwere Verhältnisse, der Platz hat mich heute ziemlich geschafft”, ächzte ein abgekämpfter Markus Brier nach seiner Runde. Die Abschläge waren zwar wieder einigermaßen gerade und die Eisen fanden trotz des unberechenbaren Windes zumeist das Grün, doch die Putts wollten nicht fallen. “Auf der ersten Hälfte habe ich reihenweise die besten Chancen vergeigt”, gibt der Österreicher geknickt zu. Ein Dreiputt an der 5, ein Schlag in den Grünbunker an der 8 – und schon lag Brier zur Halbzeit bei 2 über Par für den Tag.

Die zweiten 9 Bahnen wurden zum Survivaltest, selbst die einheimischen Spieler hatten sichtlich mit der tropischen Hitze zu kämpfen. Brier spielte auch nicht mehr so solide, behielt jedoch die Konzentration und verlor nur noch an der 17 einen weiteren Schlag. Alle drei Bogeys passierten auf Par 3! Der einzige Birdieputt fiel am letzten Par 5 (Nummer 15), auf den langen Bahnen war Brier nicht mehr so souverän wie an den Vortagen: “Die Par 5 attackiere ich hier mit meist dem dritten Schlag, und die Wedges waren nicht mehr so nah bei der Fahne”. Dennoch bleibt Brier trotz der 74 im Rennen um einen Spitzenplatz. Auf den 5. Platz fehlen derzeit nur drei Schläge.

Ernie Els weiterhin souverän

Seinen vierten Sieg in Folge peilt der Südafrikaner Ernie Els in Singapur an: trotz zwei Bogeys auf den Schlußlöchern geht er bei 10 unter Par als Führender in die Finalrunde. Der Chinese Lian-Wei Zhang folgt mit zwei Schlägen Rückstand.

Stand nach der 3. Runde (Par 72):

Platz Name Land Par R1 R2 R3
 1 ELS, Ernie RSA -10 69 67 70
  2 ZHANG, Lian-Wei CHN -8 68 71 69
 T3 MARKSAENG, Prayad THA -7 73 67 69
 T3 YATES, Simon SCO -7 68 69 72
 T5 KHAN, Simon ENG -5 66 73 72
 T5 LAFEBER, Maarten NLD -5 70 72 69
 T5 LAM, Chih-Bing SIN -5 69 70 72
 T5 NYMAN, Per SWE -5 68 76 67
 T5 PILKINGTON, Mark WAL -5 70 72 69
 T10 KINGSTON, James RSA -4 70 70 72
 T10 O’HERN, Nick AUS -4 71 72 69
 T10 QUINN, Fran USA -4 71 70 71
             
  Weiters:          
T18 BRIER, Markus AUT -2 69 71 74
T39 ROBERTSON, Dean SCO 1 70 72 75
T49 BARHAM, Benn ENG 2 65 78 75
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Birdielawine von Brier

Aufholjagd spült den Österreicher bis auf den 10. Platz nach vorne

Den Tiger aus dem Bag gelassen hat Markus Brier am zweiten Spieltag der Singapur Masters. Dank einer Lawine von 8 Birdies auf 24 Löchern boxte sich der Österreicher in aggressiver Manier bis auf den 10. Platz nach vorne (4 unter Par / Runden von 69 und 71 Schlägen). 21 Spieler konnten ihre zweite Runde noch nicht beenden, der Cut dürfte bei 1 über Par liegen.

Putts gelocht aus allen Lagen

“Wann immer ich ein Fairway getroffen habe, wurde es ein Birdie”, beschrieb Markus Brier einen wilden Freitag in Singapur. Bereits ab 7 Uhr früh am Platz, musste er noch 8 Bahnen seiner ersten Runde zu Ende spielen. Nach zwei zittrigen Pars legte der Wiener plötzlich eine Serie von vier Birdies zwischen den Spielbahnen 4 und 7 hin, lochte dabei serienweise Putts aus vier Metern Distanz. Ein Bogey auf der 9, seinem Schlußloch, ließ ihn die Runde mit 69 Schlägen (3 unter Par) beenden, zum Frühstück durfte er sich über Platz 21 freuen.

Auf der zweiten Runde dann das gleiche Bild. Brier haut seine Abschläge reihenweise ins dicke Rough, hat aber zumeist Glück mit der Balllage und rettet jeweils noch sein Par. Die besten Drives gelingen ihm auf den Par 5-Bahnen, die er postwendend allesamt mit Birdie abschließt: vier Schläge macht er so auf den Bahnen 2, 7, 11 und 15 gut. Die Schlagverluste passieren kurioserweise nicht dort, wo der Driver versagt, sondern ausgerechnet auf den kurzen Par 3: ein Eisen 5 wird an der 8 zu lang und landet im Wasser – Doppelbogey. Ein Bogey setzt es noch am Par 3 Nummer 12, wo Brier vom giftigen Rough rund um das Grün bestraft wird. “Weit weniger solide als zuletzt gespielt, aber alle wichtigen Putts gelocht,” schüttelt Brier angesichts seines guten Ergebnisses den Kopf. Bei perfekten Spielbedingungen sollte die 71er-Runde dennoch für einen deutliche Verbesserung im Klassement sorgen, bis auf den 10. Platz. “Die Fahnen waren heute brutal schwer gesteckt, da haben sich einige Herrschaften die Zähne ausgebissen”, erklärt sich Brier die Ergebnisse.

Ernie Els wird Favoritenrolle gerecht

Turnierfavorit Ernie Els (RSA) spielte auf der zweiten Runde seine Superform voll aus und schob sich mit der besten Tagesrunde von 67 Schlägen vom 21. bis auf den 1. Platz nach vorne (8 unter Par). Titelverteidiger Arjun Atwal (Ind) folgt mit einem Stroke Rückstand, der gestern führende Engländer Ben Barham fiel nach einer 78er-Runde auf den 44. Platz zurück.

Stand nach der 2. Runde (Par 72):

Platz Name Land Par R 1 R 2
 1 ELS, Ernie RSA -8 69 67
 T2 ATWAL, Arjun IND -7 67 70
 T2 SINGH, Jeev Milkha IND -7 66 71
 T2 YATES, Simon SCO -7 68 69
  5 MURPHY, Gary IRE -6 70 68
 T6 LAM, Chih-Bing SIN -5 69 70
 T6 RANDHAWA, Jyoti IND -5 70 69
 T6 SRIROT, Thammanoon THA -5 70 69
 T6 ZHANG, Lian-Wei CHN -5 68 71
 T10 BRIER, Markus AUT -4 69 71
 T10 HANSEN, Anders DEN -4 69 71
 T10 KANG, Wook-Soon KOR -4 71 69
 T10 KINGSTON, James RSA -4 70 70
           
  Weiters:        
T28 DOUGHERTY , Nick ENG -2 68 74
T44 BARHAM, Benn ENG -1 65 78
           
  Cut verpaßt (+1):        
T82 MARTIN, Miguel Angel ESP 2 72 74
T92 GRÖNBERG, Mathias SWE 3 71 76
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Pudelnass beim Abbruch

Brier derzeit auf Platz 58 nach 10 Bahnen

Gewitter wurden zum Spielverderber am Eröffnungstag der Singapur Masters. Markus Brier musste nach 10 gespielten Bahnen pudelnass seinen Arbeitstag beenden (Start an der 10). Nach zwei Birdies (Bahnen 13,1) und zwei Bogeys (10,16) liegt der Wiener derzeit bei Even Par auf Platz 58. Nur 72 Spieler konnten bislang ihre erste Runde beenden.

Abgekämpft nach einer halben Runde

“Das war ein bißchen mühsam heute, an das schwül-heiße Wetter muss man sich erst gewöhnen,” stöhnte ein sichtlich abgekämpfter Markus Brier. Dazu wollten die T-Shots nicht so richtig die Fairways finden, einige Male war der Österreicher weit abseits von den vorgesehenen Pfaden. So gesehen ist er bei Even Par noch gut bedient, lochte vor allem einige kritische Putts. Gut fürs Selbstvertrauen war die beiden Birdies an der 13 und 1 mit ausgezeichneten Putts aus jeweils vier Metern Entfernung. Morgen geht es früh raus, schon ab 7 Uhr Ortszeit (24 Uhr MEZ) gilt es die erste Runde zu beenden, unmittelbar im Anschluß daran spielt Brier in der Vormittagsgruppe seine zweite Runde.

Englischer Überraschungsmann in Führung

Von den perfekten Spielbedingungen am frühen Vormittag profitierte der Engländer Ben Barham und scorte eine 65er-Runde (7 unter Par). Einen Schlag zurück und ebenfalls bereits im Clubhaus folgen Paul Broadhurst und Simon Khan (Eng) sowie der Inder Jeev Milkha Singh. Der große Star in Singapur, der Südafrikaner Ernie Els, liegt nach 15 Bahnen bereits bei 5 unter Par an 5. Stelle.

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