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Schlagwort: matthias schwab

WORLD GOLF RANKING

Die offizielle Weltrangliste im Profigolf

(Nach Turnier: PALMETTO CHAMPIONSHIP)

WORLD RANKING 2021

RANG
LAST
SPIELER
STARTS
PUNKTE
1 1 Dustin Johnson 41 9.98
2 2 Justin Thomas 49 8.11
3 3 Jon Rahm 48 8.06
4 4 Collin Morikawa 49 7.29
5 5 Bryson DeChambeau 49 6.86
6 6 Xander Schauffele 47 6.75
7 7 Patrick Cantlay 42 6.32
8 9 Patrick Reed 52 6.05
9 11 Tyrrell Hatton 47 5.98
10 8 Brooks Koepka 41 5.88
11 10 Rory McIlroy 48 5.81
12 12 Webb Simpson 42 5.47
13 13 Viktor Hovland 51 5.24
14 14 Tony Finau 52 5.03
15 15 Hideki Matsuyama 52 4.91
16 16 Daniel Berger 47 4.70
17 17 Scottie Scheffler 52 4.47
18 18 Louis Oosthuizen 45 4.38
19 20 Paul Casey 49 4.29
20 21 Matthew Fitzpatrick 52 4.29
21 19 Abraham Ancer 52 4.27
22 24 Jason Kokrak 51 4.19
23 22 Billy Horschel 52 4.17
24 23 Jordan Spieth 52 4.14
25 26 Harris English 52 3.82
26 25 Sungjae Im 52 3.71
27 27 Lee Westwood 50 3.64
28 28 Cameron Smith 49 3.56
29 29 Will Zalatoris 50 3.43
30 31 Phil Mickelson 46 3.36
31 30 Joaquin Niemann 52 3.34
32 33 Matthew Wolff 40 3.28
33 32 Tommy Fleetwood 52 3.25
34 34 Ryan Palmer 47 3.20
35 35 Victor Perez 43 3.12
36 36 Corey Conners 52 3.06
37 38 Sam Burns 49 3.05
38 37 Kevin Na 51 2.98
39 54 Garrick Higgo 48 2.96
40 39 Max Homa 52 2.95
41 40 Shane Lowry 52 2.85
42 42 Justin Rose 47 2.82
43 41 Adam Scott 40 2.82
44 45 Stewart Cink 42 2.81
45 43 Marc Leishman 48 2.79
46 44 Christiaan Bezuidenhout 52 2.71
47 46 Brian Harman 52 2.46
48 47 Robert MacIntyre 48 2.41
49 48 Siwoo Kim 52 2.39
50 49 Sergio Garcia 50 2.38
weiters:
52 52 Bernd Wiesberger 51 2.23
118 119 Matthias Schwab 52 1.27
171 162 Sepp Straka 52 0.94
643 633 Lukas Nemecz 40 0.17
1006 1001 Niklas Regner 40 0.07
1095 1075 Martin Wiegele 40 0.05
1128 1120 Alexander Kopp 40 0.05
1490 1447 Timon Baltl 40 0.02

 

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RACE TO DUBAI 2021

Die Rangliste der European Tour 2021

(Ranking nach Turnier: SCANDINAVIAN MIXED)

RACE TO DUBAI 2021

RANG
SPIELER
STARTS
PUNKTE
1 HORSCHEL, Billy 4 2.080,3
2 HATTON, Tyrrell 7 1.802,5
3 MORIKAWA, Collin 5 1.675,1
4 ZALATORIS, Will 4 1.443,1
5 CASEY, Paul 6 1.393,3
6 SCRIVENER, Jason 9 1.279,1
7 OOSTHUIZEN, Louis 4 1.223,7
8 HIGGO, Garrick 11 1.133,5
9 MIGLIOZZI, Guido 11 987,5
10 HOVLAND, Viktor 5 948,8
11 ROSE, Justin 6 935,3
12 FINAU, Tony 5 927,8
13 RAHM, Jon 4 898,5
14 BLAND, Richard 10 869,7
15 MACINTYRE, Robert 9 856,4
16 MCILROY, Rory 5 848,8
17 WIESBERGER, Bernd 10 842,6
18 BURMESTER, Dean 12 819,6
19 ROZNER, Antoine 8 674,6
20 PEREZ, Victor 7 671,2
21 LOWRY, Shane 7 659,9
22 FLEETWOOD, Tommy 7 655,9
23 KIEFFER, Maximilian 12 607,0
24 REED, Patrick 5 602,0
25 HARDING, Justin 13 596,8
26 STONE, Brandon 7 588,3
27 HILL, Calum 11 565,0
28 ARMITAGE, Marcus 10 563,3
29 HARRINGTON, Padraig 3 542,1
30 KITAYAMA, Kurt 12 533,3
31 GARCIA, Sergio 6 522,2
32 CABRERA BELLO, Rafa 5 496,1
33 SAMOOJA, Kalle 11 495,1
34 CATLIN, John 10 492,3
35 ANCER, Abraham 6 475,2
36 SCHWAB, Matthias 12 472,0
37 FITZPATRICK, Matthew 6 461,7
38 BEZUIDENHOUT, Christiaan 7 426,0
39 HORSFIELD, Sam 7 424,9
40 ANTCLIFF, Maverick 11 420,7
41 MERONK, Adrian 10 420,5
42 KORHONEN, Mikko 8 419,0
43 CALDWELL, Jonathan 11 417,5
44 VAN TONDER, Daniel 5 406,2
45 ARNAUS, Adri 12 398,2
46 CANTER, Laurie 10 393,2
47 WALLACE, Matt 6 386,9
48 LIPSKY, David 4 379,8
49 JANEWATTANANOND, Jazz 8 366,7
50 POULTER, Ian 6 363,7
weiters:
56 VON DELLINGSHAUSEN, Nicolai 7 339,5
98 KAYMER, Martin 7 201,9
124 SCHNEIDER, Marcel 9 147,7
164 HEISELE, Sebastian 9 86,0
175 RITTHAMMER, Bernd 9 67,2
189 SCHMITT, Max 9 47,0
253 LONG, Hurly 3 5,2
258 BALTL, Timon 1 3,7

Anmerkung: Die European Tour stellte das Race to Dubai ab der Saison 2018 / 2019 auf ein Punktesystem um, das im Wesentlichen kleinere Turniere im Vergleich aufwertet.

>> Komplettes Ranking im RACE TO DUBAI

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Ins Ziel geschleppt

PORSCHE EUROPEAN OPEN – FINAL: Das Turnier in Hamburg läuft heuer an Schwab und Wiesberger vorbei, womit Schwab auch das US Open-Ticket verpasst.

Nach dem Eröffnungstag durften Österreichs Golffans noch auf ein ähnlich prickelndes Ergebnis wie bei der letzten Porsche European Open hoffen, als Schwab 2. und Wiesberger 5. wurde. Auf dem elendslangen Hamburger Green Eagle-Kurs konnten die Österreicher jedoch diesmal mit Fortdauer des Turniers keine Akzente setzen. Schwab stürzt mit finaler 76 noch auf einen Platz jenseits der Top 40 ab und bleibt im Mini-Ranking der US Open-Qualifikation außerhalb der entscheidenden Top 10. Auch der Champion der Vorwoche, Bernd Wiesberger, kann mit einem 39. Platz nicht zufrieden sein, hatte sein Ticket für das 3. Major des Jahres aber bereits klargemacht.

Schwab findet nicht mehr zu seinem Spiel

Matthias Schwab hatte bereits am Vortag den Kontakt zur absoluten Spitze verloren und musste somit am Finaltag noch einmal voll angreifen. Der Green Eagle Kurs spielt sich jedoch erneut besonders zäh und knöpft dem Schladminger gleich am Par 3 der 2 den ersten Schlag ab. Auch die überlange 4. Bahn kostet ein Bogey, womit er sich weiter vom großen Ziel entfernt. Die Eisen bekommt Matthias weiter nicht in den Griff, womit auch am zweiten Par 3 ein Schlag flöten geht.

Auf den Back 9 bleiben die vier Par 5 seine letzte Hoffnung das benötigte Topergebnis zu stemmen, jedoch an der 11 geht es mit Bogey weiter in die falsche Richtung. Nach einem weiteren Patzer an der 12 ist Schwab bei 5 über Par für den Tag angelangt und bis auf Position 50 zurückgereicht worden. Wie zum Hohn fällt am Schlussloch doch noch ein Birdieputt, der aber auch nichts Besseres als die 76 einbringt. Beim 11. Cut des Jahres landet er jedoch jenseits der Top 40, sein zweitschlechtestes Ergebnis des Jahres, womit es auch heuer nichts mit dem Ticket für die US Open wird.

“Leider war heute nicht mein Tag. Es ist einfach nichts richtig gelaufen. Solche Tage gibt es im Golfsport. Jetzt folgen zwei Wochen Pause bis zur BMW Open in München,” gibt sich Schwab entsprechend Gelegenheit das Hamburger Turnier zu verarbeiten.

Wiesberger lange Zeit birdielos

Bernd Wiesberger ging bislang an den ersten beiden Tagen noch nicht wirklich vieles leicht von der Hand. Nach zwei 73er Runden hofft der Südburgenländer nun am Montag auf seine erste Runde unter Par in Hamburg. An der schweren 10 gestartet, macht er mit einem Par zum Auftakt nichts falsch und klettert danach mit einer Par-Serie schon einmal ein wenig nach oben im Klassement. Der Plan, auf den Par 5 zu punkten geht bislang nicht auf: an der 11 reicht es nur zum Par und die von Wasser verteidigte 15 kostet sogar das erste Tagesbogey. Auch an den zwei weiteren Par 5 der Back 9 geht nichts, womit er auf die vordere Platzhälfte bislang birdielos abbiegt.

Auch danach schleppt sich Wiesbergers Spiel wenig gewinnbringend dahin. An der 3 setzt es das nächste Bogey. Erst nach 14 gespielten Löchern erbarmt sich der Putter und rollt einen Birdieputt ins Loch. Nach dem täglichen Bogey an der 6 versucht Bernd mit Birdie an der 7 noch zu so etwas wie einem Endspurt anzusetzen. Mit dem Birdie am abschließenden Par 5 bilanziert er zumindestens noch für den Tag ausgeglichen und verbessert sich ein klein wenig im Klassement auf Position 40, was aber keine Punkte fürs World Ranking mehr ergibt und das erneute Hinausfallen aus den Top 50 der Welt zur Folge hat (Position 52): “Das war eine harte Woche am Platz hier in Hamburg. Jetzt habe ich ein paar Tage daheim bevor es weiter nach Südkalifornien zur US Open und nach München zur BMW International Open geht.”

Armitage rollt das Feld von hinten auf

Marcus Armitage entzaubert mit 6 Birdies und einem Eagle auf den ersten 14 Löchern den megaschweren Green Eagle-Kurs und setzt mit klar bester Turnierrunde von 65 Schlägen die Latte im Clubhaus bei 8 unter Par. Nur sein englischer Landsmann Matthew Southgate kann dranbleiben und hätte am abschließenden Par 5 mit Birdie ein Stechen erzwingen können. Dabei riskiert er jedoch zuviel und muss sich nach Bogey mit dem zweiten Platz, gemeinsam mit Edoardo Molinari, Thomas Detry und Darius van Driel zufrieden geben.

Leaderboard Porsche European Open

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Chance aufgelegt

PORSCHE EUROPEAN OPEN – 2. RUNDE: Matthias Schwab tritt sich zwar am Par 5 Doppel nach dem Turn kostspielige Fehler ein, legt sich mit einer 72 aber die Chance auf das benötigte Topergebnis im Hinblick auf die US Open Qualifikation auf. Auch Bernd Wiesberger cuttet mit der bereits zweiten 73 im Green Eagle Golf sicher in den Finaltag.

Mit ganz sicherem Spiel von Tee bis Grün gibt sich Matthias Schwab am Sonntag Nachmittag gleich auf der 1 eine Birdiemöglichkeit, am Ende fehlt dem Putt aber eine halbe Umdrehung zum anfänglichen roten Eintrag. Ganz sicher spult der Schladming-Pro auch danach die Bahnen ab und lässt so in der frühen Phase des zweiten Spieltags nichts anbrennen. Auch danach zeigt der 26-jährige auf dem megaschweren Geläuf perfektes Golf und belohnt sich dafür kurz vor dem Turn am einzigen Par 5 der Frontnine auch mit dem ersten Birdie.

Kaum auf den Backnine angekommen erwischt es ihn dann jedoch auch mit dem ersten Fehler, was ihn prompt wieder auf Level Par zurückfallen lässt. “Der Drive war an sich gar nicht schlecht, ist aber knapp ins fette Rough gerollt. Auch die Annäherung danach war im zähen Rough, am Ende wars eigentlich noch ein gut gerettetes Bogey”, beschreibt er den Schlagverlust. Matthias zeigt sich aber vom Fehler unbeeindruckt und hat auf der 11 sogar Pech, dass der starke Chip nicht sogar zum Eagle fällt.

Par 5-Probleme

Auch danach zeigt er weiterhin unglaublich solides Golf und belohnt sich für die bärenstarke bisherige Performance am Par 3 der 14 nach starkem Abschlag mit dem nächsten Birdie. Mit der 15 und der 16 werden ihm dann gleich beide aufeinanderfolgenden Par 5 Löcher aber zum Verhängnis. Zunächst will der Parputt auf der 15 knapp nicht fallen und nach einem wild rechts weggebügelten Schlag brummt ihm die 16 sogar das Doppelbogey auf, womit er hinter die Top 10 zurückrutscht.

Zumindest kann sich Matthias Schwab auf der 18 nach starkem Wedge einen Schlag wieder zurückholen und beendet den zweiten Tag so mit der 72 (Par) immerhin mit einem Erfolgserlebnis und einem positiven Gefühl. Auf Rang 11 platziert hat er so vor den letzten 18 Löchern auch noch klar alle Chancen auf das angepeilte Topergebnis um die US Open Qualifikation klarmachen zu können.

Nach der Runde meint er im Interview: “Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, wenngleich mehr möglich gewesen wäre. Wenn du hier die Fairways nicht triffst dann wirds ganz schwierig und das ist mir leider auch passiert bei den Fehlern. Ich geh aber positiv gestimmt und optimistisch in den morgigen Tag und wir werden sehen wie es am Ende dann aussieht.”

Sicher im Finaltag

Am 1. Tee wählt Bernd Wiesberger mit dem Hybrid die ganz konservative Variante, legt sich aber mit starkem Approach gleich eine gute Birdiechance auf, allein der Putt rasiert am Ende nur die Lochkante. Auf der 2 hat er dann erstmals Stress, zieht sich mit starkem Bunkerschlag nach Spiegeleilage aber gekonnt aus der Affäre. Auf der 3 gibt er sich dann schon die nächste gute Chance, kann diese jedoch abermals nicht nützen.

Die verpassten Birdies rächen sich dann erstmals auf der 4, wo er sich nicht mehr zum Par scramblen kann und so ein Bogey notieren muss. Die zähe 6 erweist sich dann für den gesamten Flight als eine Nummer zu heftig, denn sowohl Bernd, als auch Casey und Kieffer marschieren von der schwersten Bahn des Platzes nur mit einem Schlagverlust in Richtung 7. Teebox. Erst das Par 5 der 9 lässt dann nach einem richtig starken Wedge das erste Birdie springen, womit er auch wieder etwas Puffer zwischen sich und die Cutmarke bringt.

Nach einem verzogenen Abschlag hat er am Par 5 der 11 hart zu kämpfen, kratzt am Ende aber mit starkem Putt noch das Par, was sichtlich am Sonntag den Putter auf Temperatur bringt, denn dieser ermöglicht auf der 13 den scoretechnischen Ausgleich. Wieder allerdings kommt auf einem Par 5 dann richtig Stress auf, denn da er das Wedge aus gut 100 Metern im H2O versenkt, muss er sich schließlich mit dem Bogey anfreunden.

Bis zum Ende kann er darauf zwar nicht mehr reagieren, lässt aber auch nichts weiter anbrennen und stemmt so mit der bereits zweiten 73 (+1) und als 46. locker den Cut. Mit einer starken Finalrunde könnte es angesichts des dichtgedrängten Leaderboards durchaus für den Südburgenländer noch weit nach vorne gehen. “Zu schade, dass die Putts nicht fallen wollten, weil Tee bis Grün konkurrenzfähig genug war. Also brauche ich Morgen eine sehr niedrige Runde,” macht Bernd wenig überraschend den eiskalten Putter als Hauptschuldigen aus.

Maverick Antcliff (AUS) und Matthew Southgate (ENG) teilen sich bei gesamt 5 unter Par die Führungsposition.

Leaderboard Porsche European Open

>> SKY überträgt Live und in HD von den Porsche European Open.

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Gesunde Basis

PORSCHE EUROPEAN OPEN – 1. RUNDE: Matthias Schwab legt sich trotz zweier Par 5 Bogeys mit einer 71 eine gesunde Basis für das angepeilte Topergebnis. Bernd Wiesberger agiert lange Zeit makellos, muss sich im windigen Green Eagle Golf schlussendlich aber mit einer 73 anfreunden.

Mit einem Sieg im Gepäck zum nächsten Turnier anzureisen: dieses Traumszenario erfüllte sich Bernd Wiesberger und teet mit entsprechend viel Selbstvertrauen bei der Porsche European Open auf. Ursprünglich hatte der nun 8-fache European Tour-Champion das Turnier in Hamburg gar nicht am Plan, nannte erst letzte Woche nach um für die US Open-Qualifikation auf Nummer Sicher zu gehen. Da auch dieses Ziel abgehakt ist, darf er entsprechend ohne Druck in Green Eagle Golf aufteen.

Matthias Schwab konnte sich trotz eines 8. und 11. Platzes zuletzt noch nicht im Mini-Ranking für die US Open qualifizieren, wird somit in Hamburg noch ein Topergebnis benötigen. Dazu müsste der Schladminger nur wie vor zwei Jahren spielen, als er mit Platz 2 seine Karrierebestmarke setzte und unter anderem mit Kapazundern wie Patrick Reed und Bryson DeChambeau (beide USA) spielte. Um die Deutschen Quarantäne-Bestimmungen für aus England einreisende Spieler zu erfüllen, wurde die Porsche European Open auf Samstag verschoben und wird bis inklusive Montag über nur 54 Löcher ausgetragen werden.

Gut reingefunden

Matthias Schwab und Bernd Wiesberger beginnen das Turnier am Samstag mit eine der ersten Startzeiten knapp hintereinander auf den Backnine und finden mit soliden Pars ohne große Schwierigkeiten souverän in die Auftaktrunde. Schon das Par 5 der 11 überredet der junge Steirer dann aber zum ersten Birdie und taucht so früh bereits in den roten Bereich ab, den er in Folge bis zur 16 verwaltet, denn das dritte Par 5 entwickelt sich zum Leidwesen des 26-jährigen als kleiner Stolperstein und wirft ihn mit dem ersten Bogey wieder auf Level Par zurück.

Sein Landsmann muss sich etwas länger auf das erste Birdie gedulden, erst das Par 5 der 15 beschert ihm dann das ersehnte Erfolgserlebnis, womit sich der Sieger der Vorwoche in Richtung Spitze orientiert. Matthias Schwab krallt sich gleich nach dem Turn auf der 1 seinen zweiten roten Eintrag und lässt den Par 5 Fehler so rasch wieder in Vergessenheit geraten. Erneut kann er das Ergebnis im Minusbereich jedoch nicht allzu lange verwalten, da ihm die 3 auch das zweite Bogey aufbrummt, womit er erneut den scoretechnischen Ausgleich einstecken muss.

Der Vanderbilt Absolvent reagiert jedoch regelrecht trotzig und knallt prompt das dritte Birdie auf die Scorecard, womit er dem Spitzenfeld weiterhin erhalten bleibt. Während der Schladming-Pro dann im windigen Hamburg auf der 16 das nächste Erfolgserlebnis verbucht und so endgültig in der absoluten Spitzengruppe ankommt, erwischt es Bernd Wiesberger nach bislang fehlerloser Performance auf der 6 mit einem Doppelbogey gleich richtig unangenehm.

Abschließende Bogeys

Der Südburgenländer zeigt aber die absolut richtige Reaktion und locht auf der 16 zum zweiten Birdie, womit er sein Score sofort wieder auf zumindest Level Par drehen kann. Matthias Schwab beendet seine Runde anders als erhofft, denn mit der 9 brummt ihm noch ein zweites Par 5 zum Auftakt ein Bogey auf. Dennoch notiert der Rohrmooser mit der 71 (-1) immerhin eine Runde im roten Bereich und legt sich so als 12. eine durchwegs gesunde Basis für das angepeilte Topergebnis.

Sein Landsmann macht es dem Youngster nur Minuten später nach und beendet seinerseits die erste Runde mit einem Par 5 Bogey auf der 9. Anders als bei Matthias muss sich der 8-fache European Tour Champion allerdings mit einer 73 (+1) anfreunden, die ihm aber als 36. immer noch bei dem dichtgedrängten Leaderboard alle Möglichkeiten offen hält. “Anständige Golfrunde von Tee bis Grün. Leider wollten die Putts den ganzen Tag überhaupt nicht fallen,” erklärt Wiesberger sein Tagesergebnis, “Mein Spiel ist aber in gutem Zustand um einiges an Boden gutzumachen auf einem langen und trickreichen Kurs über die nächsten zwei Tage.”

Nach der Runde meint Matthias: “Die Länge macht es hier einfach aus, also wenn man die Fairways nicht trifft, dann muss man schon Glück haben, dass der Ball noch gut spielbar liegt, ansonsten kann man manchmal sogar nur quer raushacken. Heute vor der Runde hab ich noch gedacht, dass ein Score rund um Par ziemlich gut sein wird und das hat sich auch bewahrheitet. Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Auftakt durchwegs zufrieden.”

Thomas Detry (BEL) legt mit der 68 (-4) den besten Start hin.

Leaderboard Porsche European Open

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Verschiedene Vorzeichen

PORSCHE EUROPEAN OPEN – VORSCHAU: Während Bernd Wiesberger nach seiner erfolgreichen Titelverteidigung ohne jeglichen Druck in Hamburg antritt, geht es für Matthias Schwab im Green Eagle Golf noch um die Qualifikation für die US Open.

Einmal mehr sorgt das Coronavirus für Probleme, denn Deutschland verhängte über Großbritannien aufgrund der neuen Mutation Restriktionen bei der Einreise, was einem European Tour Event naturgemäß alles andere als zuträglich ist. Die Tour erweist sich jedoch als flexibel und verschiebt das Event von Donnerstag auf Samstag und verkürzt es darüber hinaus auf 54 Löcher, womit ein Antreten der zahlreichen Briten gesichert ist.

Bernd Wiesberger hatte ursprünglich für das Event in der Hansestadt gar nicht genannt, wollte sich jedoch im Hinblick auf die US Open Qualifikation noch eine Chance mehr geben. Nach seinem Sieg in Dänemark ist dies mittlerweile zwar obsolet, eine angenommene Einladung schlägt man jedoch nicht aus, weshalb der 35-jährige ab Samstag auch im Green Eagle Golf auf Birdiejagd gehen wird, wo er 2019 immerhin starker 5. wurde. Das frisch gestärkte Selbstvertrauen wird der Südburgenländer klarerweise auch versuchen bestmöglich in die Waageschale zu werfen um mit gutem Gefühl danach in Richtung San Diego abzuheben.

Torrey Pines in Reichweite

Für Matthias Schwab hingegen steht in Hamburg noch deutlich mehr auf dem Spiel als für seinen Landsmann. Nach einem 11. Platz beim British Masters und einem 8. in Dänemark letzte Woche liegt der 26-jährige beim Mini-Ranking – die besten 10 noch nicht qualifizierten erhalten aus einer eigens eingeführten kleinen Order of Merit bestend aus drei Turnieren einen US Open Startplatz – durchaus gut im Rennen, wird aber aller Voraussicht nach auch im Green Eagle Golf noch ein Topergebnis benötigen um fix mit Torrey Pines planen zu können.

Matthias selbst schätzt die Lage auch durchaus realistisch ein und peilt zumindest ein Top 5 Ergebnis an, womit er auf jeden Fall beim dritten Major des Jahres mit von der Partie wäre. Das Gelände in Hamburg liegt dem jungen Steirer auch durchaus, denn erst vor zwei Jahren mischte er sogar um den Sieg mit und musste sich am Ende nur Paul Casey (ENG) knapp um einen Schlag geschlagen geben. 2018 stand er sogar im ersten Verfolgerflight und ließ als 7. immerhin Golfgrößen wie etwa Patrick Reed oder Bryson DeChambeau (beide USA) hinter sich.

“Was sicher cool wird, ist die Tatsache, dass in Hamburg wieder Fans erlaubt sind. Das Turnier ist für mich besonders spannend, weil es die Finalstation im Hinblick auf die US Open Qualifikation ist. Das Niveau wird, wie in den bisherigen Turnieren, wieder sehr hoch sein und ich muss mein bestes Golf spielen, um wieder in den Spitzenplätzen zu landen”, gibt sich Matthias in seinem Blog die Marschrichtung selbst vor.

Zwar kann das Line-up heuer nicht ganz mit dem bärenstarken Feld von 2019 mithalten, mit Titelverteidger Paul Casey, Henrik Stenson (SWE), Martin Kaymer (GER) oder auch Joost Luiten (NED) ist das 1,2 Millionen Turnier aber dennoch durchwegs namhaft besetzt. Darüber hinaus scheint der Wettergott endlich auch Europa auf dem Zettel zu haben, denn Temperaturen rund um 25 Grad Celsius sollten für beste Golfverhältnisse sorgen.

 

>> SKY überträgt Live und in HD von den Porsche European Open.

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Bernd in HimmelLand

MADE IN HIMMERLAND – FINAL: Bernd Wiesberger liefert zur richtigen Zeit perfekt ab, macht mit der erfolgreichen Titelverteidigung im HimmerLand Resort nicht nur die US Open Qualifikation klar sondern bringt sich auch in Sachen Ryder Cup wieder in bessere Position. Außerdem dockt er wieder an den Top 50 der Welt an.

“Es ist unglaublich. Ich hab mich schon sehr auf das Turnier gefreut, weil ich wusste, dass mir der Platz richtig gut liegt. Vor allem fürs Selbstvertrauen war es enorm wichtig, nach zuletzt eher zähen Wochen. Ich war nicht weit weg, aber es hat bis Dänemark noch nicht ganz gepasst”, so ein jubelnder Bernd, der golferisch weiterhin der Herr im Hause Dänemark bleibt. Matthias Schwab fährt in Dänemark mit einer 68 sein bereits viertes Topergebnis der Saison ein.

Es lastete in letzter Zeit auf Bernd Wiesbergers Schultern durchaus einiger Druck, denn durch ausbleibende Topergebnisse war der Burgenländer in der Weltrangliste bis auf Rang 65 abgesackt und drohte so sogar die US Open in wenigen Wochen zu verpassen. Doch just zur richtigen Zeit liefert Bernd auf einem seiner Lieblingsplätze – “Schon bei den ersten Trainingsrunden damals hab ich den Platz lieben gelernt” – voll ab und entledigt sich elegant gleich mehrerer Probleme.

Mit der ersten erfolgreichen Titelverteidigung seit Jon Rahm (ESP) im Jahr 2019 und dem bereits achten European Tour Sieg seiner Karriere – nur Kapazunder wie Rory McIlroy (NIR) oder Dustin Johnson (USA) konnten in den letzten 10 Jahren auf der European Tour noch mehr gewinnen als der Österreicher – sichert er nicht nur die US Open Qualifikation für Torrey Pines endgültig ab, sondern knackt womöglich sogar wieder die Top 50 der Welt, wobei man hier noch die Charles Schwab Challenge auf der PGA Tour abwarten muss.

Auch in Sachen Ryder Cup, der vor der Saison durchaus in seinem Fokus stand, wie er in einem Interview selbst ansprach, hat er mit dem Sieg wieder etwas bessere Karten, da mittlerweile doppelte Punkte ausgespielt werden. Hinsichtlich der angepeilten US PGA Tourcard wird er durch die Verbesserung in der Weltrangliste nun zu jenen zusätzlichen Starts kommen um auch wieder dieses Ziel richtig ins Visier nehmen zu können.

Nach dem verpassten Cut in Kiawah Island im Rahmen der PGA Championship kam das dänische Event für den 35-jährigen sichtlich zur richtigen Zeit, denn der Platz scheint für Bernd vom Layout angefangen bis zu den Grüns wie geschaffen zu sein, was er auch von Beginn an eindrucksvoll unterstreichen konnte.

Start-Ziel Sieg

Gleich zum Auftakt setzte er sich mit einer 66 (-5) an die geteilte Spitze und zog der Konkurrenz am Freitag mit einer 65 (-6) etwas davon. Nach einer 68 (-3) am Moving Day startet der Oberwarter schließlich bei gesamt 14 unter Par mit einem Schlag Vorsprung auf Alexander Björk (SWE) auf die letzten 18 Löcher und zeigt sich von Beginn an hellwach, denn schon auf der 1 versenkt er aus gut sechs Metern mit der allerletzten Umdrehung den fälligen Birdieputt. Mit einem Dreiputt vom Vorgrün muss er zwar bereits am Par 3 der 3 den scoretechnischen Ausgleich einstecken, da allerdings parallel dazu auch Björk nur das Bogey notiert, ändert sich für Bernd am Vorsprung nichts.

Beide können vom kurzen Par 5 der 5 dann standesgemäß das eingeplante Birdie mitnehmen und da der Österreicher am Par 3 danach noch durchaus Glück hat, dass der Ball noch in der Böschung vor dem Wasser hängen bleibt und Björk danach auf der 7 das Par nicht kratzen kann, hat Bernd erstmals seit längerer Zeit sogar drei Schläge Puffer auf die ersten Verfolger. Nach einem perfekten Eisen legt er sich aus dem Rough am Par 5 der 8 sogar die Eaglechance auf, lässt den Putt jedoch auf Linie zu kurz. Das Birdie reicht aber um die Konkurrenz nicht näher an sich herankommen zu lassen.

 

Trocken heimgespielt

Auch danach hält er das Tempo gekonnt hoch und blockt am Par 3 der 10 mit einem lasergenauen Eisen und Birdie Nummer 4 die Annäherungsversuche von Guido Migliozzi – der Italiener verfällt auf den Backnine in ein wahres Birdiefieber – gekonnt ab. Am Par 5 der 11 legt er sein Wedge stark bis auf 1,5 Meter zur Fahne und sackt prompt den nächsten roten Eintrag ein, womit er sich endgültig vor den letzten Löchern einen recht angenehmen Vorsprung erspielt. Voll “on fire” geht sich nach weiterem bärenstarken Approach auch auf der 12 ein Birdie aus, womit er vorne richtiggehend davonzieht.

Ohne Probleme sackt er schließlich auch vom kurzen Par 4 der 14 und auch von der 15 danach rote Einträge ein und sorgt mittlerweile für ein regelrechtes Schaulaufen an der Spitze. Ganz souverän spult er die verbleibenden Bahnen ab und triumphiert so schlussendlich mit einer 64 (-7) und bei gesamt 21 unter Par mit gleich fünf Schlägen Vorsprung auf Guido Migliozzi. Im Jahr 2019, als Bernd nach der Verletzungspause im World Ranking abrutschte, stellte Dänemark die Initialzündung für eine fantastische Saison dar, denn nach seinem Sieg in Farso ließ er gleich zwei Rolex Series Titel folgen. Ob sich die Geschichte heuer wiederholt, werden die nächsten Monate zeigen.

Viertes Topergebnis

Aus österreichischer Sicht erweist sich das dänische Event sogar als richtig beeindruckend, denn auch Matthias Schwab sorgte in dieser Woche einmal mehr heuer für starke Momente. Nach Auftaktrunden von 67 (-4) und 66 (-5) Schlägen hatte rot-weiß-rot sogar eine Weltpremiere zu bestaunen, denn mit Bernd Wiesberger und dem jungen Steirer bestritten zwei Österreicher am Moving Day den Finalflight.

Matthias allerdings kam am Samstag dann mit vielen ausgelassenen Chancen auf den Grüns nur zur 70 (-1) und rutschte so noch etwas zurück. Auch am Finaltag hat er wieder einigermaßen zu kämpfen, wenngleich der Start mit einem frühen Par 3 Birdie auf der 3 noch durchaus vielversprechend verläuft. Da sich jedoch am Par 5 der 5 dann nur das Par ausgeht und er sich danach am zweiten Par 3 sogar den Ausgleich eintritt, rutscht er recht rasch wieder aus den Top 10.

Der Schladming-Pro zeigt aber die eindeutig richtige Reaktion und krallt sich prompt auch das nächste Birdie. Anknüpfen kann er daran jedoch nicht, denn nach verpasstem Par 5 Birdie auf der 8, bleibt auf der 9 der Birdieputt unglücklich knapp neben dem Loch liegen und da er sich dann auf der einzigen langen Bahn der Backnine sogar den nächsten Fehler eintritt, rücken sogar die Spitzenplätze wieder etwas weiter weg.

Am kurzen Par 4 der 14 geht sich dann aber wieder ein Birdie aus, womit Matthias zumindest wieder an den Top 10 andockt. Das scheint ihn kurz vor Schluss noch einmal richtig anzuspornen, denn auch die 16 – das kurze Par 3 vor dem Himmerland Hill – erweist sich als gewinnbringend. Zwar lässt er auf der 17 das angepeilte Birdie noch aus, holt dieses zum Abschluss aber auf der diffizilen 18 nach und fährt so mit der 68 (-3) und Rang 8 immerhin sein bereits viertes Topergebnis der Saison ein.

Nach dem Turnier meint er: “Vorerst möchte ich einmal Bernd zu seinem überzeugenden Sieg gratulieren. Dass ich wieder in den Top 10 bin ist für mich natürlich gut, leider hab ich gestern und auch heute die Bälle nicht optimal getroffen. Es fehlt aber definitiv nicht viel für weitere Topplatzierungen.”

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Trümpfe in der Hand

MADE IN HIMMERLAND – 3. RUNDE: Bernd Wiesberger behauptet sich im rein österreichischen Finalflight mit einer 68 an der Spitze und hat mit einem Schlag Vorsprung auf Alexander Björk (SWE) vor den letzten 18 Löchern alle Trümpfe für eine erfolgreiche Titelverteidigung in der Hand. Matthias Schwab hat an der Seite seines Landsmannes hart zu kämpfen, arbeitet sich im HimmerLand Resort aber noch zur 70 (-1) und wahrt damit noch die Außenseiterchance auf den ganz großen Wurf.

Bernd Wiesberger und Matthias Schwab sorgen in Farso für eine Weltpremiere, denn zum allerersten Mal überhaupt gehen zwei Österreicher Seite an Seite im Finalflight in den Moving Day. Bernd Wiesberger hat dabei mit zwei Schlägen Vorsprung auf seinen Landsmann die etwas besseren Karten. Mit anfänglichen Pars auf der 1 machen die beiden zunächst nichts verkehrt und finden so sehr souverän in den dritten Spieltag. Der Burgenländer erhöht dann auch schon ab der 2 die Schlagzahl und verschafft sich mit dem ersten Birdie nach starker Annäherung aus dem Fairwaybunker an der Spitze wieder etwas mehr Luft.

Der Steirer hat von Beginn an am Samstag sichtlich Schwierigkeiten seinen Putter richtig auf Temperatur zu bringen, denn am Par 3 der 3 legt er sich mit starkem Abschlag eine gute Chance auf, kann diese aus gut zwei Metern aber nicht verwerten. Ein total verzogenes Wedge auf der 4 kostet Matthias dann sogar einen Schlag. Bernd hingegen hat sogar beim Birdieputt etwas Pech, dass dieser nur die Lochkante rasiert. Am Par 5 danach macht der 35-jährige die Sache auch nicht besser, denn aus kurzer Distanz lippt gleich der nächste Birdieputt aus. Auch der Schladming-Pro ist weiterhin damit beschäftigt seinen 14. Schläge im Bag aufzuheizen, der auch aus 1,5 Metern die Birdiemitarbeit verweigert.

Am Par 3 danach trifft Bernd den Ball dann ganz unsauber und schickt die Kugel sogar ins H2O. Dank starkem Wedge aus der Dropzone kratzt er aber zumindest noch das Bogey, muss damit jedoch die alleinige Führung abgeben. Nach einer guten Rettungsaktion nach unangenehmer Bunkerlage auf der 7, krallt sich der Titelverteidiger dann auf der 8 nach gutem Chip das nächste Birdie und gibt damit auch wieder alleinig den Ton an. Auch der 26-jährige durchbricht endlich am Par 5 die samstägliche Birdiesperre und gleicht sein Tagesscore so wieder aus. Doch bei beiden währt die Freude darüber nur kurz, da sowohl der Burgenländer als auch der Steirer auf der unangenehmen 9 das Up & Down verpassen und so prompt wieder einen Schlag abgeben müssen.

Schlag des Turniers

Das Abrutschen auf Rang 2 will Bernd aber nicht auf sich sitzen lassen und krallt sich am Par 3 der 10 nach perfektem Eisen aus zwei Metern das nächste Birdie, womit er sich sofort wieder zu Alexander Björk an die Spitze gesellt. Auf der 12 gelingt ihm dann wohl zumindest der Schlag des Turniers, wenn nicht sogar des Jahres, denn nach einem Flyer übers Grün locht er aus unangenehmster Lage aus dem ganz dicken Zeugs auf die von ihm aus gesehen kurzgesteckte Fahne sogar ein und nimmt so ein unverhofftes weiteres Birdie mit.

Auf den Geschmack gekommen nimmt er auch von der kurzen 14 ein Birdie mit, nachdem er seinen Abschlag nur kurz vor dem Grün parkt. Matthias Schwab hingegen bekommt den Putter den gesamten Tag über einfach nicht auf Temperatur, denn einmal mehr läuft ein Birdieputt hauchdünn am Loch vorbei. Am Par 3 der 16 vor dem Himmerland Hill kann sich der Rohrmooser dann aber endlich belohnen und stopft den fälligen 1,5 Meterputt, was sichtlich endlich sein Gerät fürs Kurzgemähte erwärmt, denn aus knapp vier Metern geht sich auch auf der 17 schließlich ein roter Eintrag aus, womit er kurz vor Schluss sogar noch in den Minusbereich abtaucht.

Auch Bernd Wiesberger weiß das kurze Par 4 der 17 zu seinem Vorteil zu nützen und verschafft sich mit dem nächsten Birdie und bei gesamt 15 unter Par wieder zwei Schläge Luft auf den ersten Verfolger aus Schweden. Diese schrumpfen jedoch auf der 18 mit einem abschließenden Dreiputtbogey noch zusammen, doch auch mit der 68 (-3) hat der Oberwarter am Finaltag alle Trümpfe in der Hand. Matthias Schwab unterschreibt schlussendlich die 70 (-1), rutscht damit zwar etwas zurück auf Rang 4, mit einer starken Schlussrunde scheint aber auch bei ihm noch alles möglich zu sein.

“Leider war die Runde nicht so gut wie die beiden vorangegangenen. Das Spiel war aber trotzdem okay. Ich hab 15 Grüns getroffen und war sicher auch vom Glück diesmal nicht unbedingt begünstigt. Gleich mehrmals ist der Ball von der Lochstange aufs Grün zurückgesprungen”, fasst Matthias den Moving Day zusammen.

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Weltpremiere

MADE IN HIMMERLAND – 2. RUNDE: Bernd Wiesberger und Matthias Schwab sorgen im HimmerLand Resort von Farso mit zwei weiteren knallroten Runden dafür, dass es am Samstag eine absolute Weltpremiere zu bestaunen gibt, denn zum ersten Mal überhaupt gibt es am Moving Day einen rein österreichischen Finalflight.

Bernd Wiesberger und auch Matthias Schwab waren beide bereits des Öfteren in den letzten Gruppen am Wochenende zu sehen, beide zusammen jedoch in ein und dem selben Flight, das gab es noch nie. Bis jetzt, denn sowohl der routinierte Burgenländer als auch der steirische Youngster packen auf ihre bereits tiefroten Eröffnungsrunden weitere famose Auftritte drauf und starten so von Position 1 und 2 im rein rot-weiß-roten Finalflight ins Wochenende.

Bernd Wiesberger zeigte gleich zum Auftakt am Donnerstag warum er das Turnier vor zwei Jahren für sich entscheiden konnte, denn mit später Startzeit notierte er am Ende sogar eine 66 (-5) was ihn aus der geteilten Führung in den zweiten Spieltag starten lässt. Zunächst hat er am Freitag dann mit der 10 gleich ein Par 3 zu Beginn vor der Nase, findet mit einem soliden Par aber ohne Probleme in die Runde und krallt sich danach am einzigen Par 5 der Backnine prompt das erste Birdie, womit es rasch in den roten Bereich geht.

Anders als am Vortag, wo ihm die 13 noch ein Bogey aufbrummte, geht sich diesmal sogar das nächste Erfolgserlebnis aus und da er sofort auf der 14 noch weiter nachlegt, zieht er an der Spitze mittlerweile sogar etwas davon. So richtig “on fire” stopft er auf der 15 gleich den nächsten Birdieputt und hält damit nach nur sechs gespielten Löchern bereits bei 4 unter Par für den Tag. Erneut heißt es dann vor dem Abschlag auf der kurzen 17 Däumchendrehen, da sich die Flights regelrecht stauen.

Auf und davon

Wie schon am Donnerstag kann ihn dieser Umstand jedoch in keinster Weise aus der Ruhe bringen, denn mit seinem bereits fünften Birdie auf nur acht Löchern spielt der Burgenländer mittlerweile regelrecht in einer eigenen Liga. Nur kurz verschnauft er dann auf der 18 mit einem Par, ehe er schon auf der 1 mit dem angeschlagenen Birdietakt weitermacht und so immer weiter an der Spitze davonzieht. Erst danach geht er es etwas ruhiger an, die Chance aufs Par 5 Birdie lässt er sich auf der 5 aber nicht entgehen und schafft damit mittlerweile sogar eine sechs Schläge große Lücke auf die ersten Verfolger.

Auf der 7 erwischt es dann aber auch den Südburgenländer am Freitag erstmals ungeplant, am Leaderboard verändert der erste Schlagverlust aber gar nichts. Am Par 5 danach geht sich zwar kein weiteres Birdie dann mehr aus, mit der 65 (-6) diktiert der Titelverteidiger aber klar das Tempo und wird, sollte nichts Unvorhergesehenes mehr passieren, mit einem durchaus komfortablen Vorsprung ins Wochenende starten. “Es war in der Früh bedeckt und recht kühl, aber ich bin gut reingekommen in den Tag. Ich konnte zwar die Runde nicht ganz durchziehen und hab auch noch einige Chancen ausgelassen, es waren aber zwei gute Auftritte”, so Bernd danach im Interview.

Erster Verfolger ein Landsmann

Matthias Schwab legte einmal mehr heuer einen bärenstarken Auftakt hin, denn mit der 67 (-4) positionierte er sich nur um einen Schlag hinter dem Führungsquintett. Ganz solide startet er am Nachmittag mit Pars die Runde, ehe er am Par 5 der 5 ein perfektes 4er Eisen aufs Grün zirkelt und sich in Folge die Zweimeterchance zum Eagle nicht entgehen lässt. Auch am zweiten Par 5 reitet er wieder die Grünattacke, bleibt nach satt getroffenem 3er Holz jedoch etwas zu kurz. Der folgende Chip passt aber auf den Punkt und aus kurzer Distanz hat er kein Problem das Birdie einzusacken.

Die Par 5 Löcher hat er an diesem Tag sichtlich perfekt im Griff, denn auch die 11 kann sich nach einem Superputt aus knapp neun Metern nicht gegen ein Birdie wehren. Fast kratzt er auf der 13 mit einem starken Chip noch das Par, der Ball lippt aber zum bereits zweiten Mal an diesem Tag aus, was dem Rohrmooser auch das erste Bogey aufbrummt. Am Par 3 der 16 allerdings lässt er dem Chip dann keine andere Möglichkeit mehr als zu fallen und holt sich so spektakulär den abgegebenen Schlag von zuvor wieder zurück.

Genial gerettet

Standesgemäß überredet er dann auch das drivebare Par 4 der 17 zu einem Birdie und krallt sich so den alleinigen 2. Platz. Nach einem verzogenen Drive sorgt er dann am Schlussloch mit einer enorm starken Rettungsaktion über das angrenzende Fairway noch für das wichtige Par, unterschreibt damit die 66 (-5) und sorgt so auch für einen rein österreichischen Finalflight am Moving Day.

Nach der Runde meint er: “Im Gegensatz zu gestern hatte ich heute ziemlich zu kämpfen um am Ende die -5 ins Clubhaus bringen zu können. Es ist mir mehrmals gut gelungen mich aus schwierigen Situationen zu befreien, wie zum Beispiel auch auf der 18 wo ich nach dem verzogenen Drive das Par noch retten konnte. Es war eine tolle Runde heute und hat echt Spaß gemacht.”

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Doppelt stark

MADE IN HIMMERLAND – 1. RUNDE: Bernd Wiesberger und Matthias Schwab legen im HimmerLand Resort von Farso mit einer 66 bzw. 67 einen mehr als nur starken Auftakt hin und gehen aus ausgezeichneten Positionen in den Freitag.

Über 700 Tage und eine Pandemie lang warten musste Bernd Wiesberger für sein dänisches Projekt Titelverteidigung. Bis auf Thomas Pieters werden alle Champions der Vorjahre, Marc Warren (2014), David Horsey (2015) sowie Julian Suri (2016) – in Himmerland aufteen. Der für seine einzigartige Publikumskulisse bekannte Event muss jedoch leider komplett ohne Zuschauer auskommen.

Für Bernd Wiesberger ist sein Start im dänischen Farsø nach den vielen Rückschlägen endlich wieder eine Gelegenheit mit vielen positiven Erinnerungen und auf seinem angestammten European Tour-Terrain in ein Turnier zu starten. Matthias Schwab war dagegen bei den letzten vier Turnierstarts eine Bank auf starke Ergebnisse und hat nach Platz 11 zuletzt in England gute Karten auf eines der 10 US Open-Tickets aus dem Mini-Ranking von drei Turnieren, bei denen Dänemark das zweite darstellt.

Bernd Wiesberger findet am Nachmittag zunächst mit anfänglichen Pars sehr souverän in den Tag und drückt ab der 4 dann auch spürbar aufs Gas, denn zunächst krallt er sich am Par 4 das erste Birdie und legt sofort am darauffolgenden Par 5 weiter nach, wobei er sich auf der ersten langen Bahn sogar die Außenseiterchance auf einen Eagle gibt.

Der rote Doppelpack schärft die Eisen noch zusätzlich wie ein lasergenauer Teeshot am Par 3 der 6 beweist. Aus nicht einmal zwei Metern geht sich schließlich sogar der Birdiehattrick aus, der den Burgenländer in Windeseile die Top 10 knacken lässt. Ein echtes Highlight folgt dann auf der 8, denn Bernd zaubert die Grünattacke fast zum Albatros ins Loch und lässt so selbst den Adler nur noch zur Formsache werden, womit er kurz vor Ende seiner Frontnine bereits bis an die Spitze stürmt.

Schwung zwischenzeitlich abgerissen.

Auf der 9 wird eine verzogene Annäherung dann aber kostspielig, denn aus unangenehmer Hanglage kann er sich nicht mehr zum Par scramblen und muss so auch den ersten Fehler einstecken. Mit der 11 lässt das einzige Par 5 der zweiten Neun dann keinen weiteren Schlag springen, da der Birdieputt auf Linie um wenige Zentimeter zu kurz bleibt. Nach dem Fehler auf der 9 geht generell einigermaßen die Selbstverständlichkeit verloren, was sich auch in einigen Rettungsaktionen bemerkbar macht.

Erst die 13 entwickelt sich dann aber scoretechnisch wieder unangenem, da sich zum zweiten Mal an diesem Tag nach etwas zu langem Chip das Par nicht ausgeht. Auch danach geht nichts mehr so richtig leicht von der Hand, bis sich das kurze Par 4 der 17 nach etlichen Minuten Stehzeit am Abschlag wieder als gewinnbringend erweist und ihn mit seinem bereits sechsten Schlaggewinn wieder bis auf einen Schlag an das Führungsquartett heranbringt.

Das schärft das Spiel des 35-jährigen noch einmal wie ein weiteres Birdie zum Abschluss auf der 18 eindrucksvoll unterstreicht. Derart stark geht sich sogar noch die 66 (-5) aus, die den Titelverteidiger tatsächlich noch zur Spitze aufschließen lässt und aus dem Führungsquartett sogar noch ein Quintett macht.

Nur ein Schlag dahinter

Matthias Schwab ist zum Auftakt mit früher Startzeit unterwegs und hat mit der 10 gleich ein Par 3 vor der Nase, was zu Beginn einer Runde meist nicht wirklich prickelnd ist. Für den Rohrmooser allerdings könnte es kaum besser laufen, denn gleich das erste Eisen des Turniers passt auf den Punkt und der 26-jährige nimmt prompt das erste Birdie mit. Da er im Anschluss mit der 11 auch das erste Par 5 perfekt im Griff hat, legt er mit gleich zwei roten Einträgen einen perfekten Start hin.

Danach geht er es etwas ruhiger an, mit durchgehend sicheren Pars macht er jedoch nichts falsch und setzt sich damit regelrecht im Spitzenfeld fest. Auf den Frontnine legt er dann aber, wie schon zu Beginn der Runde auf der hinteren Platzhälfte, mit einem Birdie los und krallt sich damit in der frühen Phase sogar wieder den Platz an der Sonne. Mit einem Par verpasst er auf der 5 zwar noch das erhoffte Par 5 Birdie, holt den roten Eintrag aber postwendend am darauffolgenden Par 3 nach und lässt sich so weiterhin nicht von der Spitzenposition verdrängen.

Souverän ins Ziel geschaukelt

Erst die 7 entwickelt sich dann weniger gewinnbringend und mit seinem ersten Fehler des Tages muss er auch die Spitzenposition räumen. Sofort allerdings setzt Matthias am letzten Par 5 danach den perfekten Konter und behauptet sich mit seinem bereits fünften Birdie in der ersten Verfolgerposition. Schlussendlich unterschreibt Matthias Schwab zum Auftakt mit der 67 (-4) einmal mehr eine richtig gute Eröffnungsrunde und legt sich so als 6. einen mehr als nur sehenswerten Grundstein.

“Der Start ins Turnier ist gut gelungen. Ich fühle mich auf diesem Platz wohl, das Layout passt gut zu meinem Spiel. Es macht Spaß hier mit Richard Bland, der ja das letzte European Tour Turnier in England gewonnen hat, zu spielen”, zeigt er sich mit seinem ersten Auftritt naturgemäß durchaus zufrieden.

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