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Schlagwort: matthias schwab

Gesunde Basis

NATIONWIDE CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Matthias Schwab legt sich am Donnerstag Nachmittag mit der 68 am Scarlet Course eine gesunde Basis und geht mit nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 in den zweiten Spieltag.

Kein Ausruhen auf den Lorbeeren eines vierten Platzes in Idaho ist für Matthias Schwab angesagt. Obwohl ihm die PGA Tourkarte für 2022 kaum mehr zu nehmen ist, will der Steirer auch beim zweiten Finalturnier der Korn Ferry Tour weiter voll angreifen: „In den nächsten beiden Finals geht es noch um weitere gute Ergebnisse für ein besseres Ranking, um in möglichst viele PGA Turniere zu kommen,“ erklärt er den einfachen Grund dafür.

Bei der Nationwide Championship im Scarlet GC von Columbus, Ohio, geht es erneut um 1 Million US Dollar Preisgeld und um 1000 Punkte für den Sieger. Schwab hält mit 230 Punkten aktuell den geteilten 3. Rang im Mini-Ranking, wobei der rettende 25. Rang gerade erst einmal 38,273 Zähler am Konto hat. Matthias macht dann am Donnerstag Nachmittag gleich dort weiter wo er letzte Woche in Boise aufgehört hat und stopft gleich auf der 10 den Putt zum anfänglichen Birdie.

Nach einem Ausflug in den Bunker verpasst er zwar kurz danach am Par 5 noch das nächste Erfolgserlebnis, holt dieses nach starkem Teeshot und gefühlvollem Putt am Par 3 der 13 aber nach und legt so wie erneut einen sehenswerten Start hin. Nach sieben gespielten Bahnen muss er jedoch vorläufig seine Sachen packen, da ein Gewitter für eine Unterbrechung sorgt.

Kurzer Wackler

Dies kostet bei Matthias auch etwas die Selbstverständlichkeit, denn bei der Fortsetzung kann er am Par 3 der 17 aus dem Grünbunker das Par nicht mehr kratzen und muss auch den ersten Fehler einstecken. Lange benötigt der Rohrmooser aber nicht um wieder den Rhythmus zu finden, da er schon auf der 1 ein weiteres starkes Eisen aufs Grün zirkelt und den Faux-pas so rasch wieder egalisiert.

Mit souveränen Pars macht er in Folge nichts verkehrt und nimmt zum Drüberstreuen auch vom letzten Par 5 der Runde noch ein Erfolgserlebnis mit, was den 26-jährigen schlussendlich mit einer 68 (-3) zum Recording marschieren lässt, womit er sich nach der Auftaktrunde als 28. im vorderen Mittelfeld einreiht.

Bei nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 und deren fünf auf das Führungsduo Stephan Jäger (GER) und David Lipsky (USA) ist an den kommenden Tagen mit Sicherheit für den jungen Steirer noch alles möglich. Nach der Runde meint er: „Ich hab die Bälle heute gut getroffen. Der Platz liegt mir, er ist zwar schwer zu spielen, aber es macht Spaß mit dem Gefühl hier zu sein, dass man nächstes Jahr Mitglied der PGA Tour ist.“

Leaderboard Nationwide Championship

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Welcome America!

BOISE OPEN – FINAL: Matthias Schwab nutzt bereits das erste Korn Ferry Final um mit einem 4. Platz bereits praktisch fix eine PGA Tourkarte zu buchen.

Mit einem geteilten 4. Platz bei der Boise Open löst Matthias Schwab bereits mit größter Wahrscheinlichkeit seine erste PGA Tourkarte. Auch wenn das noch nicht rechnerisch ganz fix ist – die besten 25 noch nicht bereits über die Korn Ferry Tour-Jahreswertung aufgestiegenen erhalten aus der reinen Punktewertung der drei Finalturniere ihr Spielrecht für 2021 – so dürfte dem Schladminger das große Saisonziel praktisch nicht mehr zu vermasseln sein.

Schwab, der als 6. in die Finalrunde im Hillcrest CC gestartet war, geriet durch das Birdiefurioso der Verfolger bereits vor dem ersten Abschlag gehörig unter Druck, noch dazu wo dieser im dicken Rough landet. Erst mit drei Schlägen erreicht er das Grün und droht mit Bogey gleich aus den Top 10 zu fallen. Das anschließende Par 5 nutzt er jedoch zum lockeren Birdie um das Nervenkostüm zu beruhigen.

Nach einer Stunde erreicht auch der Putter endlich Betriebstemperatur: von der 6 weg versenkt Schwab drei starke Birdieputts in Folge und bringt sich mit dem Birdie-Dreierpack zurück auf Tourkartenkurs. Auf den Back 9 agiert Schwab weiter bombensicher, muss jedoch bis zum 13. Grün auf das nächste Erfolgserlebnis warten. Aus gut 7 Metern versenkt der Steirer den vorentscheidenden Birdieputt. Im Finish hätte er noch die Chance auf das eine oder andere weitere Birdie gehabt, aber auch die 67 reicht für den geteilten 4. Platz mit dem zweifachen Saisonsieger Stephan Jäger und Australiens Aufsteiger Lucas Herbert bei 17 unter Par.

Der Amerikaner Greyson Sigg ist noch um zwei Schläge besser und gewinnt in Boise bei 19 unter Par. Da beim letzten Final vor zwei Jahren bereits ein 7. Platz bei einem der drei Finalturniere zum Aufstieg reichte und Schwab aufgrund seiner Beständigkeit sicher noch einige Pünktchen in den nächsten 14 Tagen sammeln wird, ist wohl bereits praktisch fix davon auszugehen, dass Sepp Straka in der kommenden Saison Gesellschaft auf der PGA Tour bekommen wird.

Im Camp Schwab ist die Vorfreude bereits entsprechend riesig: „Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre und Insiderinformationen scheint es bereits nach dem ersten Final geschafft zu sein. PGA Tourcard für 2021/2022! In den nächsten beiden Finals geht es noch um weitere gute Ergebnisse für ein besseres Ranking, um in möglichst viele PGA Turniere zu kommen!“

In der aktuellen bereinigten Punkteliste der Finals übernimmt Schwab mit 230 Punkten sogar bereits den geteilten 3. Rand.

Leaderboard Boise Open

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Voll im Titelgeschäft

BOISE OPEN – 3. RUNDE: Matthias Schwab bleibt auch am Moving Day seiner Linie treu und mischt mit einer knallroten 66 (-5) im Hillcrest CC weiterhin voll im Titelkampf mit.

Matthias Schwab hat dank seiner sehenswerten Auftritte im Jahr 2020 die Möglichkeit an den diesjährigen Korn Ferry Tour Finals teilzunehmen und will sich auf diesem Weg die PGA Tourcard für kommende Saison sichern. Um dieses Ziel am Ende erreichen zu können, muss er nach den drei zu spielenden Turnieren unter den besten 25 der Finals-Wertung aufscheinen.

Gleich beim ersten Event machte er an den ersten beiden Spieltagen auch mit Nachdruck klar, dass er genau das unter allen Umständen erreichen will, denn nach starken Auftritten mit 65 (-6) und 69 (-2) Schlägen startet der 26-jährige mit gerade mal zwei Strokes Rückstand auf die Spitze ins Wochenende und mischt so sogar im Titelkampf mit.

Gleich der Start gelingt dann nach Maß, denn mit einem starken Eisen legt er sich schon auf der 1 die Birdiechance auf und nimmt diese dankend an. Mit starkem langen Spiel krallt er sich dann am darauffolgenden Par 5 zum dritten Mal in dieser Woche gleich den nächsten roten Eintrag und holt so in Windeseile die zwei Schläge Rückstand auf.

Adler gelandet

Erst danach geht er es etwas ruhiger an, scrambled sich auf der 6 zu einem wichtigen Par und stopft danach auf der 7 den Putt zum dritten Birdie, das er jedoch am Par 3 danach mit verpasstem Up & Down und dem ersten Fehler auch prompt wieder verspielt. In Folge hat er mit etwas Leerlauf zu kämpfen, lässt mit Pars aber nichts anbrennen und bleibt so weiterhin vorne mit dabei.

Erst die 15 erweist sich dann wieder richtig gewinnbringend und mit seinem bereits vierten Birdie schiebt er sich auch wieder unter die besten 10. Am letzten Par 5 gleich danach findet zwar der Drive nicht das anvisierte Ziel, das hält den Rohrmooser aber nicht davon ab eine richtig gute Grünattacke zu zünden und lässt schließlich sogar den Adler landen, womit er sich weiterhin voll im Titelgeschäft hält.

Auf den letzten beiden Bahnen nimmt er dann noch sichere Pars mit, unterschreibt so am Samstag die 66 (-5) und geht damit als 6. in die finale Umrundung. Zwar marschiert Scott Gutschewski (USA) an der Spitze mit der 63 (-8) und bei 17 unter Par etwas davon, doch selbst der US-Amerikaner wäre mit einer starken Finalrunde sicherlich noch einzuholen.

„Es ist heute wieder so wie am ersten Tag gelaufen. Mein Spiel auf und rund um die Grüns war sehr gut, auch das lange Spiel war okay“, macht sich die Arbeit im Vorfeld der Finals mit dem mexikanischen Kurzspiel-Guru und Mexikos Nationaltrainer Ramon Bescansa sichtlich bezahlt. „Die Scores der Spieler in den Top 20 zeigen wie groß und stark die Konkurrenz hier ist, es will einfach jeder hier auf die PGA Tour.“

Leaderboard Korn Ferry Tour Finals

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Alles möglich

BOISE OPEN – 2. RUNDE: Matthias Schwab zeigt auch am Freitag im Sedgefield CC wieder starkes Golf und geht nach einer 69 (-2) mit nur zwei Schlägen Rückstand auf die Führenden ins Wochenende.

Dank seiner starken Auftritte im Jahr 2020 hat Matthias Schwab die Startberechtigung für die diesjährigen Korn Ferry Tour Finals und so die Möglichkeit sich das Spielrecht für kommende Saison auf der PGA Tour zu sichern. Beim drei Turniere umfassenden Stretch der zweithöchsten amerikanischen Spielklasse gilt es am Ende unter den Top 25 aufzuscheinen um die Saison 2021/22 auf der besten Tour der Welt bestreiten zu können.

Zum Auftakt machte der 26-jährige auch mit Nachdruck klar, dass genau das derzeit seine oberste Priorität darstellt, denn mit starkem Spiel nahm er am Donnerstag vom Hillcrest CC in Boise eine knallrote 65 (-6) mit und geht so als starker 4. und mit lediglich zwei Schlägen Rückstand auf Leader Wes Roach (USA) in den zweiten Spieltag, wo er nun mit allerletzter Startzeit eine weitere tiefe Runde aufs Tableau knallen will.

Kaum Wackler

Zunächst muss sich der Rohrmooser jedoch etwas in Geduld üben, denn mit souveränen Pars macht er zwar nichts verkehrt, erst das Par 5 der 16 entpuppt sich schließlich trotz eingebunkerter Grünattacke als gewinnbringend und lässt Matthias erstmals am Freitag in die roten Zahlen eintauchen. Wie schon am Vortag krallt er sich dann mit starkem langen Spiel und viel Gefühl rund um die Grüns von beiden aufeinanderfolgen langen Löchern der Frontnine die nächsten Erfolgserlebnisse, womit es erstmals spürbar in die richtige Richtung geht.

Wie am ersten Spieltag geht sich aber auch dieses Mal keine komplett fehlerlose Runde aus, da ihm eine versandete Annäherung auf der 5 auch das erste Bogey aufbrummt. Matthias fokussiert sich aber sofort wieder, lässt auf den verbleibenden Bahnen nichts anbrennen und marschiert schließlich mit der 69 (-2) über die Ziellinie. Damit büßt er zwar ein paar Ränge ein, startet als 16. aber mit nur zwei Schlägen Rückstand auf gleich sieben Spieler an der Spitze bei 10 unter Par, womit für den Steirer vor dem Wochenende noch absolut alles möglich ist.

Mit der bisher gezeigten Leistung ist er klarerweise durchaus zufrieden, wie er auch selbst nach der Freitagsrunde sagt: „Ich habe zwar einige Plätze verloren, bin aber zur Halbzeit des Turniers nur zwei Schläge zurück, was durchaus okay ist. Ich habe heute die Drives nicht so gut auf die Fairways gebracht, weshalb in Folge auch die Annäherungen nicht so genau waren. Es haben sich so weniger echte Birdiechancen ergeben, was natürlich auch etwas mehr Putts bedeutete. Ich bin aber gut im Turnier und sehe den nächsten zwei Runden positiv entgegen.“

Leaderboard Korn Ferry Tour Finals

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Vorhaben klargemacht

BOISE OPEN – 1. RUNDE: Matthias Schwab reiht sich zum Auftakt im Hillcrest CC mit einer knallroten 65 (-6) im absoluten Spitzenfeld ein und macht so mit Nachdruck klar, dass er sich über die Korn Ferry Tour Finals auf jeden Fall die PGA Tourcard sichern möchte.

Dank seiner starken Leistungen in der Saison 2020 hat sich Matthias Schwab einen Startplatz bei den Korn Ferry Finals verdient, wo in einer Serie von drei 1 Millionen Dollar-Turnieren 25 Tourkarten für die PGA Tour ausgespielt werden. Dabei treffen die PGA Tourspieler, die es nicht unter die besten 125 der Jahreswertung schafften auf die Besten der Korn Ferry Tour (Amerikas zweiter Profilaga) sowie die Besten aus dem Non-Member-Ranking des Vorjahres, so wie Schwab.

Die bereits fest stehenden 25 Aufsteiger aus der Korn Ferry Tour, angeführt vom Deutschen Stephan Jäger, haben bereits ihre Tourkarten fix in der Tasche, spielen zwar ebenfalls bei den Finals, werden aber in einer gesonderten Wertung geführt. Schwab muss in den drei anstehenden Finals in Idaho, Ohio und Indiana genug Punkte für die Top 25 der reinen Finals-Wertung sammeln um das große Ziel zu erreichen. Darauf bereitete sich Schwab nach Tokio intensiv in Florida vor, wo er mit Mexikos Nationaltrainer Ramon Bescansa an seinem Kurzspiel feilte.

Dies macht sich auch sofort positiv bemerkbar, denn nach einem anfänglichen Par findet er zwar weder mit dem Abschlag noch mit dem Eisen danach das eigentlich anvisierte Ziel, krallt sich aber dennoch am Par 5 der 2 ein schnelles Birdie. Sofort weiß er daran auch anzuknüpfen und nimmt auch vom nächsten Par 5 gleich danach den anvisierten Schlaggewinn mit, womit er der erhoffte schnelle Start endgültig eingesackt ist.

Adler gelandet

Nach einer kurzen schöpferischen Pause geht sich dann dank starkem Eisen auf der 6 auch auf einem Par 4 ein roter Eintrag aus, womit er erstmals auch unter den Top 10 auftaucht. Erst das Par 3 der 8 wird dann zu einem kleinen Stolperstein, da er nach eingebunkertem Teeshot das Par nicht mehr kratzen kann. In Folge gibt es in Matthias‘ Spiel einigen Leerlauf, ohne jedoch weitere Unannehmlichkeiten auf der Scorecard verzeichnen zu müssen.

Die 12 erweist sich dann aber wieder als gewinnbringend, denn nach gefühlvollem Putt stellt er sein Tagesergebnis wieder auf 3 unter Par. Hochkonzentriert spult er den zurechtgelegten Gameplan danach weiter ab, lässt so nichts anbrennen und legt sich auf der 16, dem dritten und letzten Par 5 der Runde, dann sogar die Eaglechance auf, die er eiskalt verwertet und so bis unter die Top 5 nach vorne zieht.

Obwohl der letzte Drive das Fairway verfehlt, kann der Rohrmooser noch ein weiteres Birdie aufs Tableau zaubern und marschiert so mit einer knallroten 65 (-6) zum Recording, was ihn nach den ersten 18 Löchern als 4. im absoluten Spitzenfeld mitmischen lässt. Damit macht der 26-jährige auch mit Nachdruck klar, dass er sich über die Korn Ferry Tour Finals auf jeden Fall die angepeilte PGA Tourcard sichern will.

„Ich hatte einen guten Start, spielte gleich auf der 2 und der die ersten Birdies und fand somit in einen guten Rhythmus. Ich traf die Bälle gut, das lange Spiel war okay und das Putting war stark. Der Platz ist in einem top Zustand und es macht Spaß hier zu spielen“, fasst Matthias Schwab seinen starken ersten Auftritt zusammen. Wes Roach (USA) krallt sich zum Auftakt mit einer 63 (-8) die Spitzenposition.

Leaderboard Korn Ferry Tour Finals

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Playoffs & Finals

Sepp Straka ist für das erste FedExCup-Playoff in New Jersey qualifiziert, während Matthias Schwab bei den Korn-Ferry-Finals eine US Tourkarte anpeilt.

Mit einem brandheißen Schlusspunkt in der regulären Toursaison hat sich Sepp Straka nachdrücklich für die Playoffs im FedExCup empfohlen. Der Wiener ist bereits zum dritten Mal in Folge beim Kräftemessen der besten 125 der Jahreswertung mit dabei und hofft erstmals mit den besten 70 der Punktewertung das zweite Playoff zu erreichen.

Gespielt wird im Liberty National GC von Jersey City mit Blick auf die Freiheitsstatue. Straka muss versuchen zuerst den Cut der besten 70 zu stemmen und dann an den Finalrunden genug Punkte zu sammeln um sich unter die besten 70 zu schieben und so kommende Woche weitermachen zu dürfen. Mit der komplett versammelten Elite der PGA Tour wartet jedoch majorähnliche Konkurrenz, die so nebenbei auch um 9,5 Millionen US Dollar Preisgeld spielt.

Matthias Schwab bei drei Final-Turnieren um eine PGA Tourkarte

Dank seiner starken Leistungen in der Saison 2020 hat sich Matthias Schwab einen Startplatz bei den Korn Ferry Finals verdient, wo in einer Serie von drei 1 Millionen Dollar-Turnieren 25 Tourkarten für die PGA Tour ausgespielt werden. Dabei treffen die PGA Tourspieler, die es nicht unter die besten 125 der Jahreswertung schafften auf die Besten der Korn Ferry Tour (Amerikas zweiter Profilaga) sowie die Besten aus dem Non-Member-Ranking des Vorjahres, so wie Schwab.

Die bereits fest stehenden 25 Aufsteiger aus der Korn Ferry Tour, angeführt vom Deutschen Stephan Jäger, haben bereits ihre Tourkarten fix in der Tasche, spielen zwar ebenfalls bei den Finals, werden aber in einer gesonderten Wertung geführt. Schwab muss in den drei anstehenden Finals in Idaho, Ohio und Indiana genug Punkte für die Top 25 der reinen Finals-Wertung sammeln um das große Ziel zu erreichen. Darauf bereitete sich Schwab nach Tokio intensiv in Florida vor, wo er mit Mexikos Nationaltrainer Ramon Bescansa an seinem Kurzspiel feilte.

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Um die Medaillen

OLYMPIA TOKIO HERREN – 3. RUNDE: Sepp Straka bügelt kampfstark ein Doppelbogey weg, und bleibt mit der 68 voll im Rennen um eine Medaille.

Sepp Straka hoffte am dritten Spieltag des Olympischen Golfturniers von Tokio 2020 wieder den Touch vom Auftakt zu finden und dem Medaillenrennen erhalten zu bleiben – was zum überwiegenden Teil auch aufgehen sollte. Mit Zwillingsbruder Sam an der Tasche zeigt er rasch mit einem Birdie-Doppelschlag auf den Löchern 3 und 4 die Richtung vor und schließt mit dem dritten Schlaggewinn an der 6 endgültig die drei Schläge große Lücke zu Leader Xander Schauffele (USA).

Seine vielleicht größte Schwäche offenbart sich jedoch am langen Par 3 der 7, wo er einen kurzen Chip aus der Senke hoch auf eine kleine Kuppe zu kurz lässt, auch beim zweiten Versuch nicht nah genug zur Fahne kommt und nach zwei Putts das Doppelbogey notieren muss. In typischer Straka-Manier dann der Konter mit dem perfekten Wedge zur Fahne und dem Birdie. Auch am megalangen Par 4 der 9 packt er den Hammer und danach das feine Händchen aus und versenkt dort eines der wenigen Birdies, wieder aus knapp zwei Metern, womit er das Doppelbogey rasch wieder vergessen macht.

Der Putter gönnt sich an der 10 aus drei Metern eine hoffentlich nur kurze Pause und lässt die nächste kurze Birdiechance aus. Probleme vom Tee lassen Straka das 11. Grün erst mit dem dritten Schlag erreichen und nachdem der Par-Putt aus zwei Metern auslippt gibt er wieder einen Schlag ab. Auch der Tee-Shot an der 12 passt nicht, aus dem Fairwaybunker schafft er es zumindst mit dem Zweiten aufs Grün und rettet so das Par. Am langen und hautengen Par 5 der 14 kommt Sepp nicht näher als bis auf 6 Meter zur Fahne und muss sich mit einem weiteren Par begnügen.

Die Birdieputts werden immer länger, auch an der 15 geht so nichts nach vorne weiter. Der Frust ist Straka auch beim Tee-Shot an der 16 ins Gesicht geschrieben: „Triff einen Sprinkler,“ ruft er seinem Ball am Par 3 nach, der jedoch gut 12 Meter zu kurz am Grün bleibt. Abteilung Attacke ist am kurzen Par 4 der 17 angesagt, Straka bleibt jedoch im Grünbunker hängen. Aus gut 20 Metern legt er sich dennoch eine gute Birdiechance auf. Wichtig, dass diesmal der Putt fällt, womit er sich wieder rankämpft. Pech am Schlussloch, dass ein Superdrive vom engen Fairway mit dem letzten Hopp noch ins dickere Rough kickt. Nervenstark und mit all seiner Power bastelt er noch den letzten Par-Save zur 68 zusammen, die ihn bei 11 unter Par auf Position 5 mit nur einem Schlag Rückstand auf Platz 3 voll im Medaillenrennen hält.

Zu seinen Medaillenchancen meint Straka gegenüber dem ORF: „Man versucht immer zu gewinnen, besonders wenn man die Möglichkeit dazu hat. Je öfter man in diese Position kommt, desto entspannter fühlt man sich. Ich werde versuchen die Chance morgen zu verwerten.“

Schwab verpasst letzte Medaillenhoffnung

Matthias Schwab zeigte sich an den ersten beiden Tagen und zwei 69er (-2) Runden vor allem im langen Spiel sehr solide, nur im kurzen Spiel scheint noch Luft nach oben zu sein. Aus recht vielversprechender Lauerstellung hofft er nun auf zwei tiefe Runden am Wochenende um sich in den Medaillenkampf noch einmischen zu können.

Mit dem Bogey am Eröffnungsloch vergrößert sich jedoch gleich zu Beginn der Rückstand weiter und die Attacke am ersten Par 5 geht mit der 6 auch noch daneben. Erst danach fallen zwei Birdieputts, allerdings nicht genug um die bereits drei Bogeys auf den Front 9 aufzuwiegen.

Die Fehlerquote bleibt auch danach zu hoch, denn auch auf die Back 9 schwingt sich Schwab mit dem Bogey. An der langen 12 kämpft er sich mit dem Birdie wieder ein wenig zurück und gleicht an der 13 sein Tagesergebnis zumindest einmal aus. An der 15 packt Schwab noch ein letztes Birdie aus, sichert sich mit der 70 seine dritte Runde unter Par, ohne jedoch angesichts der perfekten Scoringbedingungen einen Move nach vorne machen zu können. Bei 5 unter Par und Platz 32 sind die Medaillenränge bereits gut 8 Schläge entfernt.

Schauffele bleibt auf Goldkurs

Trotz gröberer Probleme im langen Spiel vor allem zu Beginn der Runde verteidigt Xander Schauffele den Platz an der Sonne. Der Amerikaner krallt sich kampfstark an der Spitze fest und sichert sich mit dem Birdie am schweren Schlussloch die 68 und die alleinige Spitze bei 14 unter Par. Einen Schlag zurück wahrt Local Boy Hideki Matsuyama seinen Traum auf Gold. Platz 3 teilen sich Paul Casey (ENG) und Carlos Ortiz (MEX) bei -12, nur einen Schlag vor Sepp Straka.

Leaderboard Olympia 2020 Herren

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Zurückgekämpft

OLYMPIA TOKYO – 2. RUNDE: Sepp Straka hat am Freitag im Kasumigaseki CC zwar einige Schwierigkeiten, kämpft sich nach einer Gewitterunterbrechung aber noch zur 71 und mischt so weiterhin voll um Gold, Silber und Bronze mit. Matthias Schwab bleibt mit einer weiteren 69 in Lauerstellung.

Sepp Straka glänzte zum Auftakt des olympischen Golfturniers gleich mit der besten Runde des gesamten Feldes. Österreichs PGA Tour Beitrag knallte am Donnerstag eine fehlerlose 63 (-8) aufs Tableau und geht so als der große Gejagte in den zweiten Spieltag. Von der traumwandlerischen Sicherheit am ersten Spieltag ist jedoch bereits nach wenigen Minuten am Freitag nichts mehr zu sehen.

Gleich die 2 hängt ihm den ersten Fehler des Turniers um und auch die 3 entpuppt sich an diesem Tag als zu harte Nuss, womit er rasch den Platz an der Sonne räumen muss. Selbst die Par 5 – eigentlich eine Spezialdisziplin des Mega-Longhitters – wollen an diesem Tag zunächst nicht gelingen, wie ein schnelles weiteres Bogey auf der 5 unterstreicht.

Erst danach findet Sepp mit Zwillingsbruder Sam am Bag so halbwegs den erhofften Rhythmus und kann zumindest die zweite lange Bahn der Frontnine endlich zu einem ersten Erfolgserlebnis nützen. Der aufkeimende Optimismus wird jedoch auch sofort wieder eingebremst, denn eine hartnäckige Gewitterfront setzt sich über der Anlage fest und zwingt Sepp nach den Frontnine vorerst seine Sachen zu packen.

Starkes Birdie am Schlussloch

Die Unterbrechung scheint er zumindest zum Schärfen des langen Spiels gut zu nützen, denn auf der 12 knallt er ein starkes Eisen aufs Grün, für den Putter sind jedoch auch zwei Meter noch etwas zu viel. Aus gut 12 Metern macht es das Gerät fürs Kurzgemähte am Par 5 der 14 dann deutlich besser, denn der Eagleputt parkt sich genau neben dem Loch ein, was ihm nur noch ein Tap-in zum nächsten Birdie übrig lässt.

Das bringt Sepp’s Birdiemotor mit einem sehenswerten Putt am Par 3 der 16 nach perfektem Abschlag noch einmal etwas auf Touren, ehe eben dieser auch wieder zu stottern beginnt, nachdem der Parputt auf der 17 nur die Lochkante rasiert. Mit einem sensationellen Eisen legt er sich auf der enorm langen und schwierigen 18 aber noch einmal eine gute Möglichkeit auf und lässt sich das abschließende Birdie nicht entgehen.

Mit der 71 (Par) kann er zwar nicht an die Super-Runde vom Vortag anknüpfen, bleibt als 3. und bei drei Schlägen Rückstand auf Xander Schauffele (USA) jedoch dem Titelkampf erhalten. „Ich hab heute eigentlich gar nichts gelocht. Auch die guten Putts sind vorbei gegangen, das war der große Unterschied zu gestern“, ist das Hauptproblem am Freitag schnell ausgemacht.

Wieder die 69

Auch Matthias Schwab packte im Kasumigaseki CC mit einer 69 (-2) zum Auftakt eine rote Runde aus und hat so in Tokio noch alle Chancen, fehlen ihm doch auf die Medaillenränge lediglich vier Schläge, was an den kommenden drei Tagen wohl locker aufzuholen wäre. Der 26-jährige beginnt seine zweite Umrundung mit anfänglichen Pars ganz souverän, ehe ausgerechnet das erste Par 5 der Runde zu einem kleinen Stolperstein wird.

Der Fehler lockt den Steirer aber sichtlich aus der Reserve, denn sofort setzt er den passenden Birdiekonter und krallt sich auf der 8, dem zweiten Par 5, rasch den nächsten roten Eintrag, womit er die Top 10 in Sichtweite bekommt. Danach kann er dann vorerst jedoch an der Aufholjagd nicht weiterbasteln, da die Gewitterunterbrechung klarerweise auch ihn einbremst. Wie sich herausstellt wird es sogar eine Vollbremsung, da er sich bei der Fortsetzung auf der 11 ein Bogey eintritt und so sogar wieder auf Level Par zurückrutscht.

Bereits auf der 13 kann er die sich bietende Birdiechance jedoch wieder nützen und dreht sein Score so rasch wieder in den Minusbereich. Mit einem gefühlvollen Putt und perfekt gelesenem Break krallt er sich auf der 17 einen weiteren roten Eintrag, womit er sich wieder weiter an die Top 10 heranpirscht.

Auf der schweren 18 ergibt sich dann dank starker Annäherung noch eine weitere Chance, der Birdieputt hat jedoch nichts mit dem Loch zu tun. Mit der zweiten 69 (-2) kann er so als 20. zwar noch nicht wirklich um die Medaillenränge mitreden, mit guten Runden am Wochenende lebt die Chance aber nach wie vor eindeutig. „Die ersten beiden Runden waren okay, aber es wäre durchaus mehr möglich gewesen. Das Spiel ist sehr solide. Das lange Spie war wie schon in letzter Zeit auch sehr gut, aber im kurzen Spiel ist noch Luft nach oben“, so Matthias nach den ersten 36 Löchern.

Leaderboard Olympia Tokyo

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Herr der Ringe

OLYMPIA TOKYO – 1. RUNDE: Sepp Straka zaubert zum Auftakt im Kasumigaseki CC eine fehlerlose 63 (-8) aufs Tableau und ist damit nicht nur, aufgrund seiner anstehenden Hochzeit, bald der Herr der Trauringe, sondern auch der Herr der olympischen Golfringe. Matthias Schwab legt mit einer 69 (-2) ebenfalls einen sehenswerten Start in Tokyo hin.

Auf die Spuren von Bernd Wiesberger mit Platz 11 in Rio 2016 begeben sich Matthias Schwab und Sepp Straka fünf Jahre danach in Tokio um für Österreich bei einem Olympischen Golfturnier um Gold, Silber und Bronze zu kämpfen. 60 Herren matchen sich ab Donnerstag im Kasumigaseki Country Club im Zählwettspiel über 72 Löcher um Medaillen und Weltranglistenpunkte. Nach den covid-bedingten Ausfällen von der Nummer 1 der Welt Jon Rahm (ESP) sowie US-Kraftpaket Bryson DeChambeau gelten Rory McIlroy (NIR), Justin Thomas, Collin Morikawa (beide USA) und Lokalfavorit Hideki Matsuyama (JPN) als die heißesten Medaillenkandidaten.

“Das ist einer der schönsten und bestgepflegtesten Plätze auf denen ich jemals gespielt habe. Die Fairways und Grüns sind in hervorragendem Zustand und das Semirough ist ziemlich dicht. Der Platz ist auch sehr lang. Eventuell spiele ich am Mittwoch auch mit Sepp noch neun Löcher als Vorbereitung”, so die ersten Eindrücke der Trainingsrunde, die uns Matthias Schwab direkt aus dem Kasumigaseki Country Club zukommen ließ.

Zum Auftakt hat Sepp Straka sogar die Ehre im ersten Flight das olympische Turnier zu eröffnen und findet sich von Beginn an in Tokio richtig gut zurecht. Auf der langen Par 71 Anlage hat er vor allem die teils unangenehm ondulierten Grüns sofort im Griff und kann davon auf der 3 auch erstmals mit seinem ersten Birdie richtig profitieren. Der rote Eintrag gibt Österreichs PGA Tour Beitrag auch sprichwörtlich die benötigte Initialzündung, denn was danach folgt könnte, im Nachhinein betrachtet, womöglich sogar österreichische Golfgeschichte geschrieben haben.

Auf den Geschmack gekommen

Sofort drückt der Longhitter weiter aufs Tempo, krallt sich auf der 5 und der 6 die nächsten Birdies und garniert die bombastischen Frontnine auf der 8 mit gleich noch einem weiteren Par 5 Birdie, was ihn bereits zur Halbzeit als erster auf die zeite Platzhälfte des top gepflegten Kasumgigaseki CC abbiegen lässt. Dort gönnt er sich dann eine kleine Verschnaufpause, jedoch nur um für ein bärenstarkes Finish die nötigen Kräfte zu haben.

Ab der 13 geht es nämlich in unnachahmlicher Manier weiter. Zunächst holt er sich am Par 4 seinen fünften Schlaggewinn, lässt isch am letzten Par 5 der Runde danach in Sachen Birdies nicht zweimal bitten und garniert den sehenswerten Zwischensprint mit gleich noch einem weiteren Erfolgserlebnis auf der 15. Die Krönung der Galavorstellung vollzieht er schlussendlich noch auf der 17 mit Birdie Nummer acht und da er am schwieren Schlussloch nichts mehr anbrennen lässt, unterschreibt Sepp zum Auftakt eine knallrote 63 (-8), die ihn als Spitzenreiter in den zweiten Spieltag starten lässt.

„Es fühlt sich definitv anders an als ein normales Golfturnier. Ich wollte einfach da rausgehen und Spaß haben. Natürlich ist das Ziel die Goldmedaille, aber es war jetzt erst ein Spieltag und es sind noch drei weitere zu spielen, da darf man nicht nachlassen“, so Sepp nach seiner fantastischen Auftaktrunde.

Souveräner Start

Matthias Schwab folgt nur elf Minuten nach Sepp Straka und kann sich aus der Ferne das richtige Rezept auf der 3 vom Landsmann abschauen, denn auch der Rohrmooser kann recht rasch am Par 4 das erste Birdie verzeichnen. Anders als bei Sepp wird es beim 26-jährigen danach allerdings etwas farbenfroher auf der Scorecard, wenngleich er ein darauffolgendes Par 3 Bogey mit zwei weiteren Erfolgserlebnissen mehr als nur ausradiert.

Doch wieder ringt ihm eines der „kurzen“ Löcher am Parklandkurs an der nordwestlichen Peripherie Tokios einen Schlag ab und da er kurz vor dem Turn auch auf der 9 nur das Bogey mitnehmen kann, kommt er trotz seiner drei Birdies nur bei Level Par auf der hinteren Platzhälfte an. Dort kann er sein Spiel dann aber klar stabilisieren, krallt sich zunächst auf der 11 erneut das Minus als Vorzeichen und kann dieses gekonnt verwalten.

Mit der 16 erweist sich dann auch erstmals ein Par 3 als gewinnbringend und spendiert dem jungen Steirer noch ein weiteres Birdie, was ihn am Ende die 69 (-2) unterschreiben lässt. Zwar kann er damit am ersten Spieltag als 20. mit der Spitze nicht so richtig mithalten, auf die Medaillenränge fehlen ihm jedoch nur vier Schläge, was auf den nächsten 54 Löchern ohne jede Probleme noch locker gutzumachen wäre.

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Olympia Tokio Golf-Ticker

OLYMPIA TOKIO 2020 – HERREN GOLF-TURNIER – NEWS-TICKER: Matthias Schwab in Tokio eingetroffen +++ Reed ersetzt covid-positiven DeChambeau.

Matthias Schwab machte am Sonntag bereits erste Bekanntschaft mit dem Kasumigaseki Country Club und bereitet sich dabei gewissenhaft und systematisch vor. Zudem geht es zum Wochenbeginn darum, den Jetlag aus den Golfgliedern zu schütteln.

+++ Die üblichen Verdächtigen +++

Bei den Buchmachern sind fast durchgehend „die üblichen Verdächtigen“ favorisiert. Mit Collin Morikawa, Xander Schauffele und Justin Thomas sind gleich drei US-Stars weit oben auf der Liste zu finden. Auch Viktor Hovland (NOR), Masters Champion und Local Hero Hideki Matsuyama und auch Cameron Smith (AUS) werden ebenfalls gute Chancen auf Gold, Silber und Bronze eingeräumt.

+++ Taifun-Warnung aufgehoben +++

Die Taifun-Warnungen, die bis vor wenigen Tagen immer wieder kursierten wurden mittlerweile aufgehoben, womit das olympische Golfturnier wohl ziemlich problemlos über die Bühne gebracht werden sollte. Einzig Gewitter sind an jedem Tag immer wieder möglich.

+++ Sepp und Matthias hintereinander +++

Sepp Straka und Matthias Schwab gehen zum Auftakt am Donnerstag direkt hintereinander auf die Runde. Sepp wird dabei sogar die kleine Ehre zu Teil im Eröffnungsflight um 00:30 MEZ gemeinsam mit Lokalmatador Rikuya Hoshino und Thomas Pieters (BEL) das olympische Golfturnier eröffnen zu dürfen. Matthias Schwab folgt seinem Landsmann elf Minuten später um 00:41 MEZ mit der einzigen spanischen noch verbliebenen Hoffnung Adri Arnaus und Sami Valimaki (FIN). Am Freitag beginnt Sepp um 02:25 MEZ und Matthias um 02:36 MEZ.

+++ Platz in hervorragendem Zustand +++

„Das ist einer der schönsten und bestgepflegtesten Plätze auf denen ich jemals gespielt habe. Die Fairways und Grüns sind in hervorragendem Zustand und das Semirough ist ziemlich dicht. Der Platz ist auch sehr lang. Eventuell spiele ich am Mittwoch auch mit Sepp noch neun Löcher als Vorbereitung“, so die ersten Eindrücke der Trainingsrunde, die uns Matthias Schwab direkt nach der Trainingsumrundung zukommen lässt.

+++ Jon Rahm ebenfalls covid-positiv +++

Nach Bryson DeChambeau kommt dem olympischen Golfturnier mit Jon Rahm bereits der zweite Superstar abhanden, aus dem gleichen Grund nach positivem Covid-Test am Sonntag: „Ich wäre so gerne der erste spanische Golfolympia-Medaillengewinner geworden, aber es ist eine gute Erinnerung an alle, dass wir noch immer in einer Pandemie sind,“ kommentierte die Nummer 1 der Golfwelt.

+++ Schwab hebt ab +++

Pünktlich um 18:22 Uhr hob Matthias Schwab am Samstag von Frankfurt in Richtung Tokio ab und ist bereits in der japanischen Hauptstadt eingetroffen. Einchecken im Olympischen Dorf, Akklimatisieren, einen ersten Eindruck vom Platz gewinnen und langsam in Richtung des am Donnerstag Mitternacht unserer Zeit beginnenden olympischen Golfturniers vorbereiten, so das anstehende Programm.

+++ Dechambeau nach positiven Covid-Test nicht im Feld +++

Mit der unfreiwilligen Absage von Bryson DeChambeau ist das olympische Golfturnier der Herren bereits fünf Tage zuvor um seine größte Attraktion ärmer. Der charismatische Powergolfer lieferte im Rahmen des Testprotokols noch vor dem Abflug einen positiven Covid-Test ab und wird nun durch US-Landsmann Patrick Reed ersetzt, der so zu seinem bereits zweiten Olympia-Start kommen wird.

+++ Österreichs Olympia-Trio +++

Von Österreichs 75 Olympioniken sind immerhin drei Golfer: während Christine Wolf bereits zum zweiten Mal unter den Olympischen Ringen zu Driver, Eisen und Putter greifen darf, sind Matthias Schwab und Sepp Straka zum ersten Mal dabei. Wolf erreichte in Rio einen 43. Platz, während Bernd Wiesberger, der bereits vor Monaten seine Teilnahme für Tokio absagte, beim Golf-Comeback 2016 guter 11. wurde.

+++ Platz als große Unbekannte +++

Gespielt wird im Kasumigaseki Country Club, der in Japan als echte Traditionsadresse gilt. Der wunderschön angelegte Parklandkurs am nordwestlichen Stadtrand der Millionenmetropole besticht nicht unbedingt durch enge Fairways, geschickt platzierte Grünbunker und Wasserhindernisse verlangen jedoch durchgehend absolute Präzision um einen guten Score notieren zu können. Zumindest im Vorfeld des Turniers präsentiert sich der Kurs mit bissigen Grüns, was vor allem den guten Eisenspielern wohl  entgegenkommen sollte.

 

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