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Schlagwort: max lechner

Form mitgenommen

FREDERIKSHAVN CHALLENGE – 1. RUNDE: Niklas Regner konnte seine Form der Vorwoche sichtlich nach Dänemark mitnehmen, denn mit einer 70 (-2) legt der Youngster eine durchaus sehenswerte Auftaktrunde hin. Auch Timon Baltl eröffnet im Frederikshavn Golfklub im roten Bereich.

Niklas Regner ist dank des 5. Platzes von Lahti bis auf Position 52 der Challenge Tour-Wertung vormarschiert und hat damit Anschluss zu den entscheidenden Top 45 gefunden. Der Liezener hofft nun auch im dänischen Fredrikshavn seine Topform auszuspielen. Vor einem Jahr, als in Esbjerg gespielt wurde, hatte es immerhin für Platz 2 gereicht, sein bislang bestes Karriereergebnis.

Timon Baltl hat die Top 100 in der Rangliste geknackt und möchte darauf aufbauen, eine bessere Kategorie für 2023 zu erspielen. Martin Wiegele sowie die mit Wildcards startenden Max Lechner und Bernard Neumayer komplettieren das rotweißrote Aufgebot beim 250.000 Euro-Challenger in Dänemark.

Gleich auf der 1 schnappt sich Niklas Regner das erste Birdie und dockt so prompt an die starke Leistung der Vorwoche an. Nachdem sich dann auch auf der 4 ein Schlaggewinn ausgeht, ist der erhoffte gute Start endgültig in trockenen Tüchern. Zwar schleicht sich auf der 6 auch ein Bogey ein, mit einem Par 5 Birdie gleich danach kontert er den Faux-pas aber sofort wieder aus.

Zwei weitere Fehler auf der 11 und der 12 lassen ihn dann aber sogar wieder auf Even Par zurückrutschen und selbst ein darauffolgendes Par 3 Birdie gibt er auf der letzten kurzen Bahn wieder aus der Hand. Ein starkes Finish mit einem abschließenden roten Doppelschlag ermöglicht schließlich aber die 70 (-2) und sorgt als 23. für einen durchaus sehenswerten Start in den dänischen Challenger.

Noch im roten Bereich

Zwar muss Timon Baltl gleich am Par 3 der 2 ein Bogey einstecken, dieses weckt den 27-jährigen jedoch sichtlich richtig auf, denn bereits auf der 4 und der 5 schnürt er einen roten Doppelpack und da auch das Par 5 der 7 ein Birdie springen lässt, kommt er sogar bei 2 unter Par auf den
Backnine an.

Mit einem weiteren Par 5 Birdie baut er auf der 10 sein Score dann sogar noch weiter aus, ehe es ihn gegen Ende auch noch recht unangenehm erwischt. Ein Bogey auf der 15 wirkt durchaus noch verschmerzbar, ein abschließender Fehler am Par 5 der 18 hingegen macht sich auch klassementtechnisch unangenehm bemerkbar, wenngleich Timon mit der 71 (-1) souverän als 35. im Mittelfeld auf Cut-Kurs liegt.

Maximilian Lechner findet auf den Frontnine zwar bereits zwei Birdies, radiert sich die Erfolgserlebnisse jedoch mit kurz darauffolgenden Bogeys wieder aus und steht so “nur” bei Level Par in der 10. Teebox.

Mit gleich drei Birdies am Stück pusht er sich dann von der 10 bis zur 12 aber deutlich nach vor, doch so schnell der Schwung kam, so rasch reißt dieser auch wieder ab und nach einem Bogey und gleich zwei Doubletten benötigt er am Ende sogar noch ein Par 5 Birdie um zumindest noch eine 73 (+1) über die Ziellinie bringen zu können, was jedoch nur für Rang 68 reicht.

Deutlich im Hintertreffen

Nach zwei anfänglichen Pars schlittert Martin Wiegele schon früh auf der 12 in ein Doppelbogey und rutscht mit darauffolgendem Fehler noch weiter zurück. Erst kurz vor dem Turn kann er schließlich am Par 5 der 18 auch das erste Birdie auf der Scorecard verewigen.

Sofort allerdings machen sich auf der 1 und der 2 die nächsten Fehler breit und lassen ihn sofort noch weiter zurückfallen. Erst das Par 5 der 7 erweist sich dann noch gnädig, mehr als die 75 (+3) und Platz 99 geht sich mit der durchwachsenen Vorstellung zum Auftakt jedoch nicht aus.

Bernard Neumayer findet mit anfänglichen Pars zwar recht souverän ins Turnier, stolpert auf der 5 und der 6 allerdings dann gleich über zwei Bogeys. Immerhin lässt das darauffolgende Par 5 auch das erste Birdie springen, womit er einigermaßen kontern kann.

Mit weiteren Birdies am Par 5 der 10 und dem Par 3 der 13 dreht er sein Score dann sogar in den Minusbereich, allerdings steht er nach einem Schneemann am Par 4 der 15 und einem abschließenden Par 5 Bogey nur mit der 76 (+4) beim Recording und hat so bereits nach nur einer Runde als 117. beträchtlichen Rückstand auf die Cutmarke.

Freddy Schott (GER) packt am Donnerstag eine 65 (-7) aus und diktiert damit in Dänemark das Tempo.

Leaderboard Frederikshavn Challenge

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Mit Schönheitsfehler

OPEN DE BRETAGNE – 2. RUNDE: Niklas Regner cuttet trotz eines weiteren wilden Ausrutschers auf der 14 in Schlagdistanz zu den absoluten Spitzenplätzen ins Wochenende. Martin Wiegele und Max Lechner scheitern im Golf Blue Green de Pléneuf Val André am Cut.

Niklas Regner drückte im Finish seiner Auftaktrunde noch aufs Tempo und pushte sich zu einer 68 (-2), was ihn klar in Schlagdistanz zu den Top 10 in den zweiten Spieltag starten lässt. Nur knapp dahinter rangiert Maximilian Lechner, der einmal mehr zeigte, dass er sich auf der Challenge Tour klar zu behaupten weiß. Martin Wiegele muss am Freitag deutlich zulegen, soll sich heuer der erste Cut für ihn auf der Challenge Tour ausgehen.

Bereits auf der 2 schnappt sich Niklas Regner das erste Birdie und zeigt auch danach ansprechendes und vor allem fehlerloses Golf. Da er sich schließlich am einzigen Par 5 der Frontnine mit dem nächsten Birdie belohnt, knackt er zur Halbzeit der zweiten Runde sogar bereits die Top 10.

Mit einem Birdiedoppelschlag zu Beginn der zweiten Neun marschiert er dann sogar bis ins absolute Spitzenfeld nach vor, doch wieder bremst ihn wie schon am Vortag das Par 4 der 14 mit einer Doublette heftig ab. Danach spielt er die Runde zwar sicher zu Ende, ein weiteres Erfolgserlebnis will jedoch nicht mehr gelingen. Mit der zweiten 68 (-2) hat er am Wochenende als 10. aber noch alle Chancen auf das zweite Topergebnis in Folge.

“Mein Spiel ist recht gut. Leider hab ich gleich zweimal auf der 14 ein Doppelbogey einstecken müssen und das eigentlich ohne einen wirklich schlechten Schlag. Einfach zweimal mit dem Wind verschätzt: Gestern hab ich einmal sogar verkehrt herum spielen müssen und heute einen Strafschlag nehmen müssen. Der Rest war aber echt in Ordnung. Am Wochenende haben sie jetzt schwerer Verhältnisse angesagt, was mir eigentlich in die Karten spielen sollte”, so der Youngster nach der Runde.

Zu fehlerhaft fürs Weekend

Richtiggehend mit dem Messer zwischen den Zähnen legt Martin Wiegele am Freitag los wie die Feuerwehr und krallt sich gleich auf den ersten sechs Löchern vier Birdies. Danach reißt der Schwung jedoch ab und nach einem Doppelbogey und einem weiteren Fehler kommt er sogar nur im zartrosa Bereich auf den Frontnine an. Die Probleme reißen auch auf der vorderen Platzhälfte nicht mehr ab, denn mit noch drei weiteren Schlagverlusten bei nur noch einem Birdie notiert er am Ende die 71 (+1) und scheitert so als 82. erneut am Sprung ins Wochenende.

Maximilian Lechner sammelt zwar bereits auf der 2 ein frühes Birdie auf, bremst sich jedoch mit einem darauffolgenden Bogey selbst etwas aus und nimmt sich so auch einigermaßen den Schwung, wie eine Parserie danach unterstreicht. Das ändert sich auf richtig unangenehme Weise dann jedoch gleich zu Beginn der zweiten Neun, denn insgesamt tritt er sich noch vier weitere Bogeys ein und muss am Par 4 der 14 sogar eine 10 notieren. Bei nur einem weiteren Birdie geht sich der Cut so mit der 79 (+9) und als 100. deutlich nicht aus.

Robin Sciot-Siegrist (FRA) diktiert nach einer 67 (-3) und bei gesamt 9 unter Par das Tempo.

Leaderboard Open de Bretagne

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Kurs eingeschlagen

OPEN DE BRETAGNE – 1. RUNDE: Niklas Regner und Maximilian Lechner schlagen im Golf Blue Green de Pléneuf Val André den richtigen Kurs in Richtung Cut ein. Martin Wiegele kommt zum Auftakt über eine 74 (+4) nicht hinaus.

Die Erleichterung ist groß bei Niklas Regner nach dem ersten Top 10-Ergebnis der Saison zuletzt in Brünn, wobei er sich sogar reif für die Top 3 gefühlt hätte. Das möchte der Steirer jetzt in der Bretagne nachholen, wenn es am windanfälligen Blue-Green Course in Pleneuf Val Andre zur Sache gehen wird. Martin Wiegele sowie Max Lechner sorgen für ein heimisches Trio beim Challenger an der Atlantikküste.

Mit zwei schnellen Birdies auf der 10 und der 12 legt Niklas Regner zwar einen Start nach Maß hin, allerdings schlittert er auf der 14 sogar in ein Doppelbogey und rutscht so rasch wieder auf Level Par zurück. Danach macht er mit Pars zwar nichts verkehrt, der erneute Sprung in den roten Bereich bleibt ihm vor dem Turn aber verwehrt. Kaum auf der 1 angekommen geht sich dann aber das nächste Birdie aus, dass er allerdings kurz darauf wieder verspielt. Einen Birdiedoppelschlag danach schaukelt er aber schließlich über die Zeit und darf sich so zum Auftakt immerhin über eine 68 (-2) freuen, was für Rang 22 reicht.

Maximilian Lechner schnappt sich am Nachmittag gleich am einzigen Par 5 der Backnine ein schnelles Birdie und baut seinen Score am Par 3 der 15 nach starkem Teeshot weiter aus. Da er die gesamten hinteren Neun über fehlerlos bleibt, kommt er auf dem anspruchsvollen Gelände in guter Position auf den ersten neun Löchern an. Dort schleicht sich schließlich auf der 4 dann auch der erste Fehler ein, den er allerdings zwei Löcher später wieder ausbügelt. Nachdem er zum Abschluss allerdings auch auf der 9 noch ein Bogey einstecken muss,geht sich am Ende “nur” eine 69 (-1) aus, die ihn als 36. aber klar auf Cutkurs bringt.

Weit zurück

Martin Wiegele muss zwar bereits auf der 2 ein Bogey notieren, lässt sich vom Faux-pas jedoch nicht beirren, zieht seinen zurechtgelegten Gameplan weiter durch und belohnt sich schließlich am einzigen Par 5 der vorderen Neun auch mit dem scoretechnischen Ausgleich. Auf den hinteren Neun findet er dann keinen Rhythmus mehr und kommt nach zwei weiteren Fehlern und einem Doppelbogey auf der 18 sogar nur mit der 74 (+4) und Rang 109 zurück ins Clubhaus.

Ruaidhri McGee (IRL) führt nach der sensationellen 61 (-9) das Feld überlegen an.

Leaderboard Open de Bretagne

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Erstes Topergebnis

KASKADA CHALLENGE – FINAL: Niklas Regner fährt mit einer 68er Finalrunde in Tschechien sein erstes Topergebnis ein. Timon Baltl und Maximilian Lechner büßen im Kaskada Golf Resort am Sonntag noch Ränge ein.

Niklas Regner und Timon Baltl gehen bei nur wenig Rückstand auf die Top 10 mit klar intakten Chancen auf ein Spitzenresultat in die Finalrunde, das beide im Hinblick auf die Jahreswertung richtig gut gebrauchen könnten. Maximilian Lechner rutschte am Moving Day zwar zurück, mit einer starken Finalrunde scheint aber noch einiges möglich zu sein.

Niklas Regner findet mit einem anfänglichen Par 5 Birdie perfekt in den Finaltag und zeigt auch danach starkes Golf, wenngleich er sich in Sachen Birdies bis zum Par 3 der 8 gedulden muss, ehe der nächste rote Eintrag auf die Scorecard wandert. Stark geht sich dann kurz vor dem Turn auch noch am zweiten Par 5 ein Birdie aus, was ihn bereits klar unter die Top 10 pusht.

Selbst damit hat der 23-jährige aber noch nicht genug, holt sich zum vierten Mal in dieser Woche auch auf der 10 ein Birdie ab und zieht mit dem Triplepack unwiderstehlich im Klassement nach vor. Erst ein Bogey auf der 12 bremst die Aufbruchsstimmung dann etwas ab, wenngleich er sich vom letzten Par 5 noch ein weiteres Birdie schnappt. Da er den Schlaggewinn jedoch unfreiwillig sofort wieder egalisiert, unterschreibt er am Ende die 68 (-3), die ihm mit Rang 8 aber das erste Topergebnis der Saison einbringt.

“Es ist ganz gut gegangen in dieser Woche. Leider hab ich an den ersten beiden Tagen zwei hohe Nummern eingebaut. Ohne die Fehler wärs wohl noch weiter nach vorne gegangen, aber der Sieg wäre sehr schwer zu greifen gewesen, Top 3 wären aber möglich gewesen. Ich bin jetzt gerade auf der Heimreise und morgen geht’s dann nach Frankreich”, so Niklas nach dem Turnier.

Plätze eingebüßt

Gleich am Par 5 der 1 stopft Timon Baltl den fälligen Birdieputt und gibt selbst auf ein Bogey auf der 4 mit einem spektakulären Eagle am Par 4 der 6 die mehr als perfekte Antwort. Allerdings brummt ihm danach das Birdieloch der vergangenen Tage ein weiteres Bogey auf und da sich kurz vor dem Turn auch am Par 5 der 9 nur eine 6 ausgeht, kommt er sogar nur bei Level Par auf den letzten neun Bahnen an.

Die Probleme reißen auch danach noch nicht wieder ab, wie ein Bogeydoppelpack auf der 11 und der 12 unangenehm zeigt. Zwar geht sich am Par 3 der 16 dann auch noch ein Birdie aus, da er die Runde jedoch mit einem weiteren Fehler abschließt, muss er sich mit der 73 (+2) anfreunden, was ihn noch um etliche Plätze bis auf Rang 29 zurückfallen lässt.

Max Lechner findet auf den Frontnine überhaupt keinen Rhythmus, denn nach einem Doppelbogey auf der 2 und zwei weiteren Fehlern danach geht es für den Youngster im Eiltempo in die verkehrte Richtung. Erst kurz vor dem Turn nimmt er dann vom Par 5 der 9 auch das erste Birdie mit. Kaum auf der hinteren Platzhälfte angekommen, geht sich schließlich auch auf der 10 ein rotere Eintrag aus, was sein Spiel auch sichtlich stabilisiert.

Mit meist sicheren Pars macht er danach nicht vieles verkehrt, allerdings läuft er vergeblich noch einem weiteren Schlaggewinn hinterher. Mit der 73 (+2) rutscht er noch um ein paar Plätze zurück und beendet das Turnier schließlich als 39. im hinteren Mittelfeld.

Felix Schulz zeigt am Sonntag eine deutlich bessere Performance als noch am Moving Day und kommt dank eines frühen Birdies auf der 10 und einer langen Parserie bei 1 unter Par auf den Frontnine an. Gleich ein Dutzend Pars reiht der 29-jährige aneinander, ehe er zunächst auf der 5 den Ausgleich einstecken muss und nach einem Bogey-Birdie-Bogey Finish am Ende mit der 72 (+1) ins Ziel kommt, was Rang 68 bedeutet.

Martin Simonsen (DEN) sichert sich mit einer 67er (-4) Finalrunde und bei gesamt 20 unter Par überlegen den Sieg.

Leaderboard Kaskada Challenge

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Vieles möglich

KASKADA CHALLENGE – 2. RUNDE: Niklas Regner geht nach der 70 (-1) nur knapp hinter den Top 10 ins Wochenende. Auch Maximilian Lechner liegt im Kaskada Golf Resort gut im Rennen. Mit Timon Baltl und Felix Schulz stemmen in Brünn noch zwei weitere Österreicher den Cut.

Niklas Regner und Timon Baltl erwischten in Brünn einen richtig starken Auftakt und gehen aus ausgezeichneten Positionen in den zweiten Spieltag. Auch Felix Schulz liegt klar auf Cutkurs und hofft am Freitag auf eine weitere starke Performance. Maximilian Lechner geizte ebenfalls nicht mit Birdies, muss jedoch wegen einer langen Gewitterunterbrechung erst noch die Auftaktrunde beenden. Das selbe Schicksal ereilte auch Martin Wiegele, der jedoch wie Bernard Neumayer abgeschlagen im Feld zurück liegt.

Niklas Regner macht mit anfänglichen Pars am Nachmittag zunächst zwar nichts verkehrt, am Par 5 der 4 geht aber so ziemlich alles daneben was schief gehen kann, denn nach wilden Problemen von Tee bis Grün leuchtet am Ende sogar nur das Triplebogey auf, was ihn deutlich zurückfallen lässt. Zwar kann er auf der 7 schließlich auch das erste Birdie mitnehmen, mehr will sich auf den Frontnine jedoch nicht mehr ausgehen.

Kaum auf den zweiten Neun angekommen überredet er schließlich aber die 10 zu einem weiteren Schlaggewinn und da er sich nach soliden Löchern am Par 5 der 15 sogar den Eagleputt stopft, drückt er sein Score sogar buchstäblich mit einem Schlag in den roten Bereich, den er jedoch aufgrund eines Fehlers auf der 17 wieder verlässt. Fast trotzig holt er sich aber zum Abschluss auch auf der 18 noch ein Birdie, unterschreibt so die 70 (-1) und geht als 11. als bester Österreicher ins Wochenende.

Nur knapp dahinter

Max Lechner sorgt bei der Fortsetzung der Auftaktrunde zunächst für ein richtig farbenfrohes Finish, darf sich am Ende aber immerhin über eine 68 (-3) freuen. Nur wenig später zeigt er sich dann zu Beginn von Runde Nummer 2 von der ganz sicheren Seite und klopft gekonnt Pars auf die Scorecard. Da er sich parallel dazu auf der 12 auch über ein Birdie freuen darf, bleibt er hartnäckig an den Spitzenplätzen dran.

Selbst ein Bogey auf der 18 bremst ihn nur kurz ab, da er den Fehler bereits am Par 5 der 1 wieder ausbessern kann. Mit weiterhin sicherem Spiel macht er danach nichts verkehrt und da er zum Abschluss auch vom Par 5 der 9 noch ein Erfolgserlebnis entführt und so die 69 (-2) zu Papier bringt, mischt er vor dem Wochenende als 16. endgültig um sein erstes Topergebnis auf der Challenge Tour mit.

Quartett vervollständigt

Bei Timon Baltl erinnert am Freitag zunächst nicht mehr vieles an die gelungene Auftaktrunde, den bereits nach fünf gespielten Bahnen liegt er nach drei Bogeys bereits deutlich über Par. Ein starker Zwischensprint mit Birdie auf der 7 und einem sensationelle versenkten Eisen 7 zum Hole in One auf der 8 drehen sein Tagesergebnis dann aber in Windeseile wieder auf Anfang, allerdings lässt ihn ein darauffolgendes Par 5 Bogey nur im zarten Plusbereich auf den Backnine ankommen.

So kunterbunt er die ersten neun Löcher absolvierte, so ereignislos gestaltet sich die zweite Platzhälfte, denn nach dem Turn wandern lange Zeit Pars auf die Scorecard, ehe er sich am Par 3 der 16 noch ein Birdie schnappt und sein Tagesergebnis so noch einmal auf Even Par zurückdreht. Mit der 71 (Par) stellt der Cut schließlich keinerlei Problem dar und bei gesamt 4 unter Par sind selbst die Topränge vom 25. Platz aus alles andere als weit entfernt.

Felix Schulz zeigt am Nachmittag solides Golf aus dem Lehrbuch, denn gleich die gesamten Backnine über spult er mit Pars ab und hält so in etwa seine Platzierung. Erst nach sage und schreibe 13 Pars kommt erstmals Farbe auf die Scorecard, in Form eines Doppelbogeys jedoch die eindeutig falsche. Immerhin kämpft er sich danach noch zu einem Birdie und schafft schließlich mit der 72 (+1) und als 58. noch “on the number” den Sprung über die gezogene Linie.

Deutlich vorbei

Martin Wiegele schnappt sich auf seinem Schlussloch zum Ende der Auftaktrunde in der Früh noch ein Par 5 Birdie auf der 9 und startet nach der 75 (+4) kurz darauf auch Runde 2 stark mit einem Birdie am Par 5 der 1. Danach allerdings reißt der Schwung wieder ab und nach etlichen Fehlern ist der Cut wohl bereits nach den Frontnine endgültig außer Reichweite. Schlussendlich marschiert er mit der 74 (+3) über die Ziellinie und verpasst das Wochenende doch deutlich.

Bernard Neumayer findet auch am Freitag Nachmittag kein wirkliches Rezept für die Par 71 Wiese und rutscht mit deutlich zu fehleranfälligem Spiel immer weiter ab. Am Ende leuchtet sogar nur die 78 (+7), womit er ganz deutlich am Wochenendeinzug vorbeisegelt. Martin Simonsen (DEN) geht bei gesamt 13 unter Par als Leader in den Moving Day.

Leaderboard Kaskada Challenge

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Lonely Boy

CZECH CHALLENGE – 2. RUNDE: Lukas Lipold hat zwar wie auch Martin Wiegele, Timon Baltl und Maximilian Lechner am Freitag hart zu kämpfen, zieht im Golf Kuneticka Hora aber zumindest als einziger Österreicher ins Wochenende ein.

Lukas Lipold und Timon Baltl zeigten sich zum Auftakt richtig stark und brachten sich mit Runden von 67 (-3) bzw. 68 (-2) Schlägen in mehr als nur vielversprechende Positionen. Martin Wiegele reihte sich nach der 71 (+1) zwar nur knapp hinter der prognostizierten Cutmarke ein, hat mit einer souveränen zweiten Runde aber mit Sicherheit noch gute Chancen aufs Wochenende. Neo-Pro Maximilian Lechner muss am Freitag einen Zahn zulegen will er aus Tschechien Preisgeld mitnehmen.

Lukas Lipold knüpft auf den ersten Löchern am Freitag Nachmittag an die starke Leistung des Vortages an und schnürt nach drei anfänglichen Pars sogar einen roten Doppelpack, der ihn bis in die absolute Spitze katapultiert. Zwar schleicht sich danach auch ein Fehler ein, mit dem Zwischenstand von 1 unter Par mischt er nach den Frontnine aber weiterhin ganz vorne mit.

Dies ändert sich dann jedoch nach dem Turn, denn vom Par 5 der 11 weg geht plötzlich die Sicherheit verloren, was sich sogar in einem Bogeytriplepack mehr als unangenehm entlädt. Auch danach will nichts wirklich gewinnbringendes mehr gelingen und ein weiterer Fehler am Par 3 der 17 lässt schlussendlich sogar nur die 73 (+3) zu, womit er dank der starken 67 (-3) vom Vortag aber als 46. immerhin das Wochenende erreicht.

Zu fehlerhaft

Martin Wiegele bringt sich mit einem frühen Birdie auf der 3 recht rasch auf Cutkurs, rutscht jedoch mit zwei darauffolgenden Bogeys auch postwendend unangenehm zurück. Zwar stabilisiert er in Folge sein Spiel wieder, der scoretechnische Ausgleich will auf den Frontnine aber nicht mehr gelingen. Auch nach dem Turn will nicht wirklich vieles zusammenlaufen und auf einer birdielosen zweiten Platzhälfte muss er sogar noch zwei Bogeys einstecken, womit er mit der 73 (+3) und als 92. keine Chance mehr auf den Cut hat.

Am Freitag ist Timon Baltl der einzige Österreicher mit früher Startzeit und hat in den Vormittagsstunden auch etwas zu kämpfen, wie ein frühes Par 5 Bogey auf der 2 und ein weiterer Fehler auf der 5 unterstreichen. In Folge findet der Steirer aber den benötigten Rhythmus, gleich mit Birdies auf der 7 und der 9 noch auf den Frontnine sein Score wieder aus und bleibt so an den Spitzenplätzen dran.

Das ändert sich dann jedoch auf den zweiten Neun drastisch, denn zunächst rutscht er mit den nächsten beiden Fehlern wieder zurück und tritt sich danach sogar ein Triple- und ein Doppelbogey ein, womit er nahezu im freien Fall im Klassement unterwegs ist. Selbst ein Birdie danach weiß sein Spiel nicht mehr zu stabilisieren, wie noch ein weiterer Fehler auf der 17 untermauert. Am Ende unterschreibt er nur die 77 (+7) und verpasst damit den Wochenendeinzug als 108. deutlich.

Maximilian Lechner legt zwar gleich mit einem Birdie auf der 1 los, stolpert im Anschluss aber über gleich zwei Bogeys und kommt so nach den Frontnine der prognostizierten Cutmarke nur bedingt näher. Zu Beginn der zweiten Neun steuert er dann mit einem Birdie noch einmal kurzfristig gegen, rutscht mit späten weiteren Fehlern aber in die nächste 73 (+3) und hat so keine Chance als 118. die gezogene Linie zu überspringen. Gleich drei Spieler teilen sich bei gesamt 6 unter Par die Führungsrolle.

Leaderboard Czech Challenge

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Starke Vorstellungen

CZECH CHALLENGE – 1. RUNDE: Lukas Lipold und Timon Baltl legen im Golf Kuneticka Hora einen richtig starken Start hin und gehen aus mehr als nur vielversprechenden Positionen in den zweiten Spieltag. Auch Martin Wiegele hat nach einer 71 noch durchaus gute Chancen auf den Cut. Maximilian Lechner muss am Freitag deutlich zulegen.

Zum Challenger in Kuneticka Hora kann Timon Baltl mit dem Auto anreisen, somit wird diesmal sein Golfbesteck garantiert mit dabei sein. Beim 260.000 Euro-Turnier in Tschechien geben Martin Wiegele, Lukas Lipold und Neo-Pro Max Lechner ihr Saisondebüt auf der Challenge Tour. Niklas Regner will erst wieder kommende Woche auf Birdiejagd gegen.

Lukas Lipold zeigt sich in Dritec von Beginn an in den Morgenstunden hellwach und krallt sich gleich auf der 10 und dem darauffolgenden Par 5 die ersten Birdies. In Folge ebbt der Schwung zwar ab, nachdem er die gesamten Backnine aber fehlerlos bleibt, kommt er in der frühen Phase sogar im Spitzenfeld auf den vorderen neun Löchern an.

Gleich neun Löcher in Folge verewigt er dann meist recht sichere Pars auf der Scorecard, bis es ihn auf der 3 schließlich auch mit dem ersten Fehler erwischt. Der 28-jährige lässt sich aber nicht aus der Ruhe bringen und stopft auf der 6 und dem Par 3 der 8 noch zwei weitere Birdieputts, was ihm schließlich die 67 (-3) einbringt und mit Rang 6 für einen richtig starken Start sorgt.

“Ich fühle mich aktuell recht gut und ich bin auch heute mit der Performance wieder sehr zufrieden. Der Platz spielt sich doch recht anspruchsvoll als Par 70, denn normalerweise wird er als Par 72 gespielt. Es war von vorne bis hinten heute durchaus solide würde ich sagen”, hat der Salzburger an der Auftaktleistung klarerweise nur wenig auszusetzen.

Stark am Nachmittag

Timon Baltl ist als einziger Österreicher in Tschechien erst am Nachmittag unterwegs, findet mit den eigenen Schlägern – die Fluggesellschaft schickte letzte Woche sein Bag nicht mit nach Schottland, weshalb er nach der ersten Runde mit einem Leihbag aufgeben musste – aber durchaus gut ins Turnier und krallt sich schon auf der 12 und der 14 zwei frühe Birdies, die er gekonnt die gesamten Backnine über die Zeit schaukelt.

Auf der 3 belohnt er sich dann ein drittes Mal für das starke Spiel und gesellt sich damit endgültig zu Lukas Lipold ins Spitzenfeld. erst die abschließende 9 macht dem Steirer dann noch einen Strich durch die fehlerlose Rechnung und brummt ihm doch noch ein Bogey auf. Mit der 68 (-2) legt Timon Baltl aber einen durchaus sehenswerten Start hin und geht als 12. nur knapp hinter den Top 10 in den zweiten Spieltag.

Die Chance lebt

Martin Wiegele hat im Gegensatz zu Landsmann Lukas Lipold gleich zu Beginn zu kämpfen und startet nur mit einem Bogey auf der 10 ins Turnier. Immerhin stabilisiert er sein Spiel danach rasch und darf sich auf der 14 auch über den scoretechnischen Ausgleich freuen. Richtig lange währt die Freude beim Routinier aber nicht, da ihn ein weiterer Fehler auf der 16 nur im zarten Plusbereich auf den Frontnine ankommen lässt.

Mit einem Par 5 Birdie dreht er auf der 2 sein Score dann wieder zurück auf den Ausgangspunkt, kann allerdings nich weiter nachsetzen und muss sich nach einer kleinen Parserie und einem weiterne Fehler auf der 7 schließlich mit der 71 (+1) anfreunden, womit er sich zwar als 66. hinter der prognostizierten Cutmarke einreiht, das Wochenende aber noch durchaus in Sichtweite hat.

Maximilian Lechner findet sich zwar mit anfänglichen Pars ganz gut zurecht, ein Doppelbogey auf der 14 kostet dann jedoch die Sicherheit der ersten Löcher, denn mit noch zwei weiteren Fehlern steht er sogar nur bei 4 über Par in der 1. Teebox. Zu Beginn der ersten Neun drückt der 24-jährige dann aber den Resektknopf und hobelt mit einem Birdietriplepack Schlagverlust um Schlagverlust wieder weg.

Dank eines weiteren roten Eintrags auf der 6 steht sein Score dann sogar wieder bei Level Par, ehe die Runde mit Doppelbogey und Bogey noch einmal eine ungute Wendung nimmt und ihm trotz der beherzten Aufholjagd am Ende eine 73 (+3) aufs Auge drückt, womit der Weg ins Wochenende vom 106. Rang aus bereits recht weit ist. Martin Simonsen (DEN) legt mit der 64 (-6) den besten Start hin.

Leaderboard Czech Challenge

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Stilvoller Abschluss

CASTANEA CHAMPIONSHIP – FINAL: Felix Schulz erreicht beim Saisonfinale Platz 10, Max Lechner wird bester Amateur.

Ein später Kraftakt mit zwei Birdies bringt Felix Schulz zum Abschluss die 68 und mit Platz 10 noch ein Top-Ergebnis ein, auch wenn es nicht reicht um mit den besten 10 der Jahreswertung in die Challenge Tour aufzusteigen. Max Lechner wird mit Platz 15 klar bester Amateur im Feld. Alois Kluibenschädl beendet seine Pro Golf-Tour Saison mit einem 20. Rang, Lukas Lipold wird 27.

2. RUNDE: Felix Schulz ist mit Birdie und Eagle auf fehlerlosen ersten Löchern 10 bis 18 am Vormarsch, ehe sich mit Fortdauer doch Fehler in Form von zwei Bogeys einschleichen. Aber auch die 70 reicht um sich bis auf Position 17 vorzutanken. Max Lechner findet die gleiche Ausgangsposition vor dem Finaltag bei 1 unter Par vor, nur zwei Schläge außerhalb der Top 10. Alois Kluibenschädl hat bei Even Par auch noch ein achtbares Ergebnis in Reichweite.

1. RUNDE: Mit der Castanea Championship geht der Deckel auf die Saison 2021 der Deutschen Pro Golf Tour, in der die Österreicher einmal mehr nur Nebenrollen spielen. Da jedoch heuer coronabedingt gleich 10 Spieler in die Challenge Tour aufsteigen, ist theoretisch noch alles für die Finalisten möglich. Das auf 50.000 Euro aufstockte Preisgeld lockt Lukas Lipold, Felix Schulz, Clemens Gaster, Alois Kluibenschädl sowie Amateur Max Lechner an, die sich immerhin für den finalen Showdown der Deutschen Satellite Tour qualifizieren konnten.

Der einzige Österreicher im Feld, für den es nicht um Preisgeld geht, erwischt auch den besten Auftakt: Max Lechner legt auf dem anspruchsvollen Kurs von Adendorf eine weitere Talentprobe mit 69 Schlägen ab und schiebt sich damit bis auf Position 9 vor. Alos Kluibenschädl gelingt mit 70 Schlägen bei 1 unter Par gerade noch eine Runde unter Par. Felix Schulz muss sich mit der 71 zufrieden geben, Lukas Lipold kommt trotz 5 Birdies nicht über die 74 hinaus, da es an der 13 mit der 8 zuviel Ungemach für ihn gibt.

Leaderboard Castanea Championship

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Zwei Generationen

HAUGSCHLAG NÖ OPEN – FINAL: Mit Amateur Niklas Regner und Golf-Senior Markus Brier drücken aus österreichischer Sicht zwei Generationen dem Pro Golf Tour Event im Haugschlag Resort den Stempel auf. Vor allem der Amateur weiß am finalen Freitag voll zu überzeugen und muss schließlich nur dem Schweizer Marco Iten hauchdünn den Vortritt lassen.

Markus Brier zeigt sich bislang beim Heimspiel im Haugschlag Resort trotz fehlender Spielpraxis voll auf Höhe des Geschehens, denn der Senior zauberte Runden von 68 und 67 Schlägen aufs Tableau und startet so mit lediglich einem einzigen Schlag Rückstand auf das Führungsduo Max Albertus (NED) und Marco Iten (SUI) in den Finaltag. Insgesamt stemmten acht Österreicher – fünf davon Amateure – den Cut, wobei Niklas Regner (Am) durchaus noch beste Chancen auf ein Topergebnis hat.

Der Amateur hat zwar am Freitag ein wenig Anlaufschwierigkeiten, nach fünf Pars in Folge stopft er auf der 6 aber den fälligen Birdieputt und krallt sich kurz vor dem Turn am zweiten Par 5 sogar ein Eagle, womit er sich sogar in den Titelkampf einmischt. Mit einem roten Doppelpack auf der 12 und der 13 unterstreicht er dann seine Ambitionen und radiert mit zwei abschließenden Birdies sogar den einzigen Fehler des Tages auf der 15 mehr als aus. Am Ende steht die Nummer 100 der Amateurweltrangliste mit der 65 (-6) beim Recording und muss damit lediglich Marco Iten – bereits letztes Jahr triumphierte in Haugschlag mit Jeremy Freiburghaus ein Schweizer – hauchdünn um einen einzigen Schlag den Vortritt lassen.

Die gesamte Woche über machte der Ennstaler unmissverständlich klar, dass er im Amateurlager derzeit die klare Nummer 1 Österreichs ist, denn nach Runden von 68 (-3) und 69 (-2) Schlägen bezug er sogar nur knapp hinter den Top 10 Position. Mit der bärenstarken Finalperformance hatte er schließlich sogar noch Außenseiterschancen auf den ganz großen Wurf, womit er nach Nick Bachem (GER) bei den Red Sea Open fast der zweite Amateur in Folge geworden wäre, der auf der Pro Golf Tour den Sieg feiert. Mit Rang 2 zeigt er aber eindrucksvoll, dass er doch langsam aber sicher reif wäre für den Sprung ins Profilager.

“Im Verlauf der drei Tage war ich mit meinem langen Spiel zufrieden, dazu kam noch, dass mir heute alles aufgegangen ist. Da mein Spiel in letzter Zeit immer sehr positiv war, plane ich hoffentlich im heurigen Sommer den Umstieg zum Pro vorzunehmen”, hat er den nächsten Schritt mittlerweile auch bereits fest eingeplant.

Sofort auf Betriebstemperatur

Markus Brier zieht auch am Finaltag dann auf den Frontnine sein Spiel unaufgeregt durch und bleibt mit fehlerfreier Performance und Birdies auf der 3 und der 8 hartnäckig bis auf einen Schlag an der Spitze dran. Auch die zweiten Neun lassen sich zunächst mit einem Birdie richtig gut an, in Folge schleichen sich aber auch zwei Fehler ein. Am Ende marschiert Österreichs erster European Tour Champion der Geschichte mit der immer noch starken 69 (-2) ins Ziel und fährt so einen sehenswerten 5. Rang ein.

Vor allem das “Wie” ist bei Markus Brier in dieser Woche eindrucksvoll, denn der Routinier verzichtete in Atzenbrugg noch auf einen Startplatz auf der European Tour, weil er laut eigener Aussage die Form erst aufbauen muss. Wie schnell er diese dann beim ersten Pro-Event des Jahres wirklich gefunden hat ist fast beispiellos. Geht es in dieser Tonart weiter, darf man von Markus auf der Seniors Tour heuer wohl einiges erwarten.

“Insgesamt war ich mit diesem Ergebnis im Hinblick auf die Vorbereitungen für die Senior Tour in den USA Ende Mai durchaus happy. Mein langes Spiel hat gut geklappt, ich habe wenige Fehler gemacht und war bis auf ein paar Kleinigkeiten immer an der Spitze dran”, resümiert der 52-jährige nach dem Turnier.

Luca Denk (Am) (72 & 25.), Lars Namu Sarmini (Am) (70 & 33.), Tobias Möser (73 & 47.), Florian Schweighofer (Am) (77 & 48.) Sebastian Wittmann (74 & 48.) und Maximilian Lechner (Am) (79 & 53.) können dem Finaltag zwar nicht mehr ihren Stempel aufdrücken, sorgten mit dem geschafften Cut aber durchaus für eine starke rot-weiß-rote Ausbeute beim Heimevent im Waldviertel.

Ein strahlender Marco Iten meint nach seinem Triumph: “Ich habe heuer schon beim Auftakt in Ägypten sehr gut gespielt und konnte diese Form nach Österreich mitbringen. Für uns Schweizer ist Österreich ein gutes Pflaster, hat doch im letzten Jahr Jeremy Freiburghaus gewonnen. Heute ist mir alles aufgegangen, auch der erste Tag war ähnlich, aber da sind zu wenige Birdies gefallen, dies war am Finaltag wesentlich besser.”

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Der Kälte getrotzt

AUSTRIAN GOLF OPEN – 1. RUNDE: Matthias Schwab trotzt der sibirischen Kälte im Tullnerfeld gekonnt und legt im Diamond CC mit einer 71 einen durchwegs sehenswerten Start hin. Mit den Amateuren Niklas Regner und Maximilian Lechner, sowie Martin Wiegele und Timon Baltl liegen noch vier weitere Österreicher auf Cutkurs. Lukas Nemecz findet keinen Rhythmus und legt einen enttäuschenden Start hin. 

Der Diamond Country Club von Atzenbrugg springt kurzfristig für Portugal ein und bietet somit die Bühne für den Europa-Auftakt der neuen European Tour-Saison. Matthias Schwab, Lukas Nemecz und Kollegen kommen damit unverhofft zu einem Heimspiel mit 1 Million Euro Preisgeld, wenn auch leider erneut ohne Fans vor Ort. Martin Kaymer ist heuer der Topstar, begleitet von weiteren Hochkarätern wie Chris Wood, Kurt Kitayama, Joost Luiten oder Rasmus Hojgaard. Von österreichischer Seite darf man auch gespannt sein wie sich Routinier Martin Wiegele, Timon Baltl sowie unsere Topamateure Niklas Regner und Max Lechner schlagen werden.

Matthias Schwab ist zum Auftakt erst am Nachmittag unterwegs, findet sich mit einem Par 5 Birdie auf der 1 aber trotz der unwirtlichen Verhältnisse sofort gut zurecht. Ohne jeglichen Wackler nimmt er danach Pars mit und schnappt sich auf der zweiten langen Bahn der Frontnine das nächste Birdie, was ihn schon früh im Spitzenfeld mitmischen lässt. Von den eiskalten, zähen Bedingungen lässt er sich auch danach nicht beeindrucken, zieht seinen Gameplan gekonnt durch und macht so mit weiteren Pars nichts verkehrt.

Auf der 8 legt er sich dann eine richtig gute Birdiemöglichkeit auf, der Putt kriecht aber hauchdünn am Loch vorbei und da der Abschlag auf der 9 unangenehm im Hang hängenbleibt, muss er kurz vor dem Turn sogar das erste Bogey einstecken. Fast trotzig stopft der Schladming-Pro dann auf der 11 aber einen wahren Monsterputt aus gut 13 Metern und gleicht so den Faux-pas von vorhin zeitnah wieder aus. Postwendend rutscht er jedoch wieder auf -1 zurück, da er nach einer verzogenen Annäherung auf der 12 aus dem Grünbunker das Par nicht mehr kratzen kann.

Danach hat er zwar noch die eine oder andere brenzlige Situation zu lösen, zieht sich aber gekonnt aus der Affäre und bringt so am Ende die 71 (-1) ins Clubhaus, womit er sich als 20. eine durchaus gute Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf auflegt, denn auf den führenden Spanier Alejandro Canizares (67) fehlen dem 26-jährigen lediglich vier Schläge, was an den kommenden Tagen wohl noch locker aufzuholen ist.

“Wir hatten Glück, dass es nicht geregnet hat, aber es war schon richtig kalt. Es war noch okay, aber es gibt Löcher, vor allem gegen Ende, da merkt man die Kälte schon. Der Wind war anstrengend und entzieht dir noch zusätzlich Energie. Erschwerend kam dazu, dass es heute echt langsam dahingegangen ist, also ich bin jetzt schon ziemlich fertig. Mit der Runde bin ich recht happy. Der Start war sehr okay, aber mit Fortdauer der Runde wars dann schon auch ein ziemlicher Kampf. Der Score passt aber zum Auftakt”, so ein sichtlich durchfrorener Matthias Schwab nach der Runde im Interview.

72 trotz zweier Doubletten

Niklas Regner legt mit Birdie-Bogey-Birdie zwar einen sehr farbenfrohen aber durchwegs sehenswertern Start hin. In Folge stabilisiert er sein Spiel dann und macht mit Pars nichts falsch. Erst auf der 8 erwischt es den Amateur dann mit einem Doppelbogey richtig unangenehm. Am schwierigen Par 4 der 10 gelingt dann aber mit einem Birdie ein echtes Highlight, womit er auch rasch gegensteuern kann. Auf den Geschmack gekommen taucht er mit einem weiteren Erfolgserlebnis auf der 12 sogar wieder in den roten Bereich ab.

Im mittlerweile eiskalten, böigen Wind zeigt der Amateur auch danach sein gesamtes Potenzial, denn während es rundherum regelrecht Bogeys hagelt, nimmt Niklas auf der 14 gleich sein nächstes Birdie mit und mischt damit endgültig im absoluten Spitzenfeld mit. Ausgerechnet das abschließende Par 3 brummt ihm dann aber sogar noch ein Doppelbogey auf und lässt so mit der 72 (Par) sogar nicht einmal eine zartrosa Auftaktrunde zu. Die Ausgangslage für den Cut ist als 31. aber dennoch durchaus sehenswert.

“Es war schon cool und eine super Erfahrung hier in Atzenbrugg zu spielen. In den Verhältnissen noch dazu, das war schon sehr schwierig. Meine Runde war okay, leider musste ich die beiden Doppelbogeys durch Fehlentscheidungen einstecken, aber im Großen und Ganzen wars schon ganz gut. Es waren einige Ansätze heute wirklich stark und die heißt es jetzt morgen mitzunehmen und dann hoffe ich, dass ich noch drei Tage spielen darf”, fasst Niklas seine ersten 18 Löcher zusammen.

Potenzial gezeigt

Max Lechner startet mit souveränen Pars unaufgeregt und kann auf der 3 sogar ein schnelles Birdie mitnehmen. Zwar muss er auf der 5 dann mit einem Bogey den scoretechnischen Ausgleich hinnehmen, schaukelt das Zwischenergebnis aber gekonnt über die Frontnine. Nach sechs Pars in Folge kann er auf der 12 dann sein zweites Bogey aber nicht verhindern und rutscht erstmals in den Plusbereich zurück. Max lässt sich aber nicht aus der Ruhe bringen, zieht sein Spiel gekonnt weiter durch und krallt sich am Par 5 der 15 den Ausgleich. Das abschließende Par 3 brummt ihm dann zwar noch einen Schlag auf, mit der 73 (+1) und Rang 46 legt die heimische Nachwuchshoffnung aber einen durchaus gelungenen Start ins Turnier hin.

“Ich bin grundsätzlich mit meinem Spiel und meinem Score schon zufrieden. Es hat riesigen Spaß gemacht, auch wenn das Bogey am letzten Loch ein wenig ärgerlich ist. Es war ein schwieriger Putt aus gut 25 Metern und sowas kann passieren. Mal schauen was der Score am Ende wert sein wird, ich freue mich auf jeden Fall schon auf morgen bzw. die nächsten Tage”, so der großgewachsene Amateur nach seiner ersten Umrundung.

Martin Wiegele schockt sich mit allerletzter Startzeit gleich zu Beginn selbst, denn ein Doppelbogey auf der 10 sorgt für einen alles andere als guten Beginn. Der Routinier zeigt sich davon aber wenig beeindruckt und hobelt die Fehler rasch wieder weg. Auf der 17 fängt er sich aber noch einen weiteren Fehler ein, weshalb er “nur” im leichten Plusbereich auf den Frontnine ankommt. Gleich am Par 5 der 1 bessert er den Fehler aber wieder aus und spielt sich so rasch wieder auf Level Par zurück. Auf der 3 geht es jedoch abermals retour, worauf der 42-jährige nicht reagieren kann und mit einem weiteren Fehler auf der 7 noch weiter zurückrutscht. Am Ende geht sich aber noch die 74 (+2) aus, womit er als 57. noch auf Cutkurs liegt.

Erste Runde nach der Zwangspause

Timon Baltl muss gleich auf der trickreichen 10 ein Bogey verkraften, lässt sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und kann auf der 13 recht zeitnah ausgleichen. Da sich das Par 5 Doppel der Backnine aber als wenig hilfreich erweist, kommt er bei Level Par auf den Frontnine an. Das Par 5 der 5 pusht ihn dann aber wieder in die richtige Richtung und Timon setzt auch sofort mit einem weiteren Birdie noch eines drauf. Plötzlich reißt der Schwung nach der langen Zwangspause wegen der hartnäckigen Rückenprobleme aber total ab und da er die Runde mit zwei Bogeys und einem abschließenden Doppelbogey beendet, geht sich sogar “nur” die 74 (+2) aus, die ihn aber immerhin als 57. noch genau auf der prognostizierten Cutlinie einreiht.

Mit der Runde zeigt er sich durchaus nicht unzufrieden: “Grundsätzlich bin ich mit der Runde schon zufrieden. Der Großteil war gut, das Finish leider schlecht, aber ich war lange verletzt und das war meine erste Runde seit knapp acht Monaten. Morgen heißt es wieder einen guten Plan umzusetzen, von Schlag zu Schlag denken und dann schauen was dabei rauskommt.”

Aufholbedarf

Alexander Kopp findet sich bei durchwegs unterkühlten, aber vom Wind her noch recht angenehmen Verhältnissen recht gut zurecht. Er startet zunächst mit Pars sehr souverän, legt mit einem Birdiedoppelpack auf der 3 und der 4 dann einen Zahn zu. Erst kurz vor dem Turn erwischt es ihn mit gleich zwei Bogeys am Stück unangenehm, was ihm auch das Minus als Vorzeichen wieder ausradiert. Das kostet auch sichtlich etwas die Selbstverständlichkeit, denn auf der 12 und der 14 setzt es die nächsten Fehler. Zwar kann er am ersten der beiden Par 5 Bahnen dann kurz gegensteuern, rutscht jedoch auf der zweiten langen Bahn sofort wieder zurück. Am Ende geht sich sogar nur die 75 (+3) aus, was als 71. nicht unbedingt die prickelndste Ausgangslage im Kampf um den Cut darstellt.

Nach der Runde meint er: “Es war richtig kalt in der Früh, ich hab mich aber gut zurechtgefunden und auch einen guten Start hingelegt mit gleich zwei Birdies. Im langen Spiel ist es mir recht gut gegangen, aber auf den Grüns ist noch Luft nach oben. Jetzt heißts ein wenig noch aufs Putting-Green und dann schauen wir wie es morgen ausschaut.”

Bernard Neumayer häuft vor allem zu Beginn der Runde viele Fehler an. Mit Fortdauer wirkt sein Spiel zwar solider, mehr als die 76 (+4) (90.) geht sich so aber nicht aus. Lukas Nemecz merkt man die fehlende Spielpraxis noch deutlich an, denn der Grazer kommt über eine 77 (+5) (103.) nicht hinaus und hat damit in Sachen Cut bereits einen schweren Rucksack zu tragen. Christoph Bleier (Am) muss am Nachmittag mit einer 79 (+7) (125.) leben. Atzenbrugg Amateur Laurenz Kubin schlittert sogar in die 82 (+10) (139.).

“Ich habe einfach von Anfang an nicht wirklich reingefunden in den Verhältnissen. Es ist dann etwas besser geworden, aber das war heute ein Ausreißer im negativen Sinn nach unten. Mit den Schlaglängen ist es schwierig, ich war doch etliche Male heute zu kurz. Das gute ist aber, dass ich mich ganz gut in Form fühle und mit einer starken Runde morgen könnte sich der Cut durchaus noch ausgehen”, so Lukas Nemecz selbstkritisch nach der Runde.

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