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Schlagwort: phil mickelson

PGA Championship – News-Ticker

PGA CHAMPIONSHIP – NEWS-TICKER: Sepp Straka zum zweiten Mal, Bernd Wiesberger zum 9. Mal dabei +++ Titelverteidiger Phil Mickelson bleibt verschollen +++ Tiger Woods mit gehörigem Selbstvertrauen +++ Strake und Wiesberger zum Auftakt mit späten Startzeiten

+++ ZUM AUFTAKT SPÄT +++

Sowohl Sepp Straka als auch Bernd Wiesberger werden zum Auftakt mit später Startzeit unterwegs sein. Der Honda Classic Champion nimmt die PGA Championship am Donnerstag um 20:53 MEZ mit J.J. Spaun und Adam Schenk (beide USA) von der 10 aus in Angriff. Bernd Wiesberger ist überhaupt erst im vorvorletzten Flight mit Alex Beach (USA) und Jhonattan Vegas (VEN) ab 21:31 MEZ von der 1 aus an der Reihe. Der Traumflight der ersten beiden Tage bestehend aus den ersten drei der Weltrangliste, Scottie Scheffler, Collin Morikawa (beide USA) und Jon Rahm (ESP), beginnt am Donnerstag um 20:36 MEZ ebenfalls auf der 1. Tiger Woods startet mit Jordan Spieth (beide USA) und Rory McIlroy (NIR) um 15:11 von der 10 aus ins Turnier.

+++ ERST HITZE, DANN ABKÜHLUNG +++

Der Wetterbericht verspricht laut derzeitiger Prognose an den ersten beiden Tagen eine wahre Hitzenschlacht in Oklahoma. Sowohl am Donnerstag als auch am Freitag werden bei nur leichter Bewölkung bis zu 35 Grad erwartet, was den Kampf um den Cut wohl buchstäblich noch zusätzlich anheizen sollte. Der Moving Day dürfte dann deutlich kühler ausfallen und bei teilweisem Regen wird das Quecksilber wohl alles Voraussicht nach nicht einmal mehr die 20 Grad Marke knacken. Immerhin dürfte der finale Sonntag schließlich bei allerbestem Golfwetter über die Bühne gehen.

+++ MAJOR-TIGER +++

Nach seinem sehenswerten Comeback inklusive geschafftem Cut beim Masters – der Fanliebling spielte in Augusta sein erstes Turnier nach dem schweren Autounfall und den darauffolgenden Operationen und der Reha – fühlt sich Tiger Woods auch für die PGA Championship fit genug. “Mein Körper fühlt sich stärker an als beim letzten Mal, als ich ein Turnier gespielt habe, was sehr gut ist. Wir haben hart gearbeitet und es gibt Tage, an denen es hart ist, und andere Tage, an denen es besser geht, aber wir arbeiten weiter daran”, so der 46-jährige im Vorfeld. Das Selbstvertrauen stimmt jedenfalls, denn angesprochen auf einen möglichen Sieg meinte er wörtlich: “Ich fühle mich definitiv so, als könnte ich es. Ich muss nur rausgehen und es tun. Ich muss meine Arbeit machen.”

+++ STRAKA HOFFT AUF STEIGERUNG +++

Dank des historischen ersten Sieges eines Österreichers auf der PGA Tour kommt Sepp Straka zu seinem zweiten Einsatz bei der PGA Championship. Beim Major des PGA of America debüttierte der Wiener vor zwei Jahren und kam nach vier unauffälligen Spieltagen als 66. in die Wertung.

+++ NEULAND FÜR BERND WIESBERGER +++

Bernd Wiesberger ist bereits zum 9. Mal beim Fight um die Wannamaker Trophy dabei, allerdings zum allerersten Mal in Southern Hills, was ihn nach der bitteren Pause beim Masters besonders freut: “Es war immer mein erklärtes Ziel mich für alle Majors des Jahres zu qualifizieren und natürlich war ich nicht glücklich, dass ich heuer beim Masters aussetzen musste. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass ich in einer guten Woche um die absoluten Top-Platzierungen mitspielen kann und werde das Turnier auch dementsprechend angehen.” Unvergessen ist sein Auftritt vor 8 Jahren in Valhalla, wo er mit Platz 15 auch seine persönliche Major-Bestmarke aufstellte.

+++ BRIER SETZT DEN MASSSTAB +++

Nicht nur, dass Markus Brier mit einem 12. Platz weiterhin Österreichs Rekordhalter bei einem Major ist, Southern Hills durfte der 53-jährige Wiener bereits zweimal spielen: 2007 als allererster Österreicher überhaupt bei einer PGA Championship – damals nach starker Auftaktrunde noch den Cut verpasst – und im Vorjahr im Rahmen der Senior PGA Championship, wo er einen Mittelfeldplatz erreichte.

+++ PHIL MICKELSON BLEIBT VERSCHOLLEN +++

Titelverteidiger Phil Mickelson ist der große Abwesende in Tulsa, Oklahoma, der auch nach 3 Monaten kontroversieller Auszeit noch keine Lust auf Turniergolf verspürt. Die Hintergründe nach dem medialen Fallout bezüglich seiner kontroversiellen Äußerungen zur politischen Lage in Saudiarabien und dem Verlust seiner wichtigsten Sponsoren bleiben weiterhin unklar, genauso ob und wann er wieder in den Golfzirkus zurückkehren wird.

+++ BEINHARTER GOLFTEST +++

Der lange und enge Parklandkurs von Southern Hills, mit seinem alten Baumbestand, Doglegs und gefährlich platzierten Wasserhindernissen und Bunkern, wird auch für die versammelte Golfelite zum beinharten Golftest werden.

 

 

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Milliardenliga

Bereits seit 2019 schwirren immer wieder Gerüchte über eine eigene milliardenschwere Golfliga mit Petrodollars aus Saudi Arabien herum. Nun dürfte ausgerechnet beim Players, dem Flaggschiff-Event des großen Widerparts PGA Tour ein erstes Announcement aus Saudi Arabien erfolgen. Nie war die Golfwelt mehr gespalten als jetzt, attestieren doch etliche Spieler wie etwa Brooks Koepka oder Rory McIlroy jenen Kollegen eine gewisse Geldgier, die ernsthaft daran denken zur Konkurrenzveranstaltung zu wechseln.

Asien und der Nahe Osten sind richtiggehend heiß auf Spitzengolf und bereits seit Jahren versuchte man in diesen Regionen Topturniere mit den absoluten Superstars auszurichten. Die Saudi International, die in den European Tour Kalender eingegliedert wurden, waren sozusagen ein erster Vorgeschmack. Zwar war das Turnier nicht wirklich hoch dotiert, das Königreich kaufte jedoch mit Millionen an Antrittsgeld Stars wie etwa Dustin Johnson ein und sorgte so dafür, dass sogar die damalige Nummer 1 der Welt mit von der Partie war.

Wer Saudi Arabien kennt weiß, dass dort in Sachen Geld ordentlich geklotzt statt gekleckert wird, weshalb bereits seit nunmehr drei Jahren immer wieder Gerüchte über eine eigene milliardenschwere Golfliga im Raum standen. Nun scheint es tatsächlich so weit zu sein, dass in Kürze ein erster Fahrplan zur neuen Superliga veröffentlicht wird. Der Termin ist klarerweise alles andere als zufällig gewählt, will man der stärksten und populärsten Golftour der Welt doch ausgerechnet bei deren Flaggschiff Event beim Players mit einem ersten Announcement so richtig eins auswischen.

Doch was ist bisher über die neue Liga bekannt? Klar ist, dass alle Spieler die sich für eine Teilnahme entscheiden der “altbekannten” Golfwelt wohl “Lebewohl” sagen müssen, denn Teilnahmen an PGA oder DP World Tour, WGC’s oder auch dem Ryder Cup sind für die Protagonisten damit in der gleichen Sekunde obsolet. Zwar werden die Spieler dafür klarerweise fürstlich entlohnt und man kann davon ausgehen, dass wohl einige Generationen danach noch nicht am Hungertuch werden nagen müssen, der sportliche Wettkampf bleibt jedoch wohl einigermaßen auf der Strecke. Geplant ist ein Turnierkalender mit 12 bis 14 topdotierten Events mit nur 40 Spielern ohne Cut, was wohl eher mehr den Showcharakter als den sportlichen Aspekt in den Mittelpunkt rücken wird.

Wer ist schon dabei?

Von Anfang war der Plan des Königsreichs ein erstes Statement abzugeben, wenn 20 Spieler einmal fix mit von der Partie sind, was nun wohl beim Players der Fall sein dürfte. Phil Mickelson etwa, immmerhin einer der Fanlieblinge in den USA, dürfte für die Saudis wohl zum „Posterboy“ werden. Aus europäischer Sicht ist Lee Westwood einer der Big-Names, wo in Zukunft Petrodollars aufs Konto gespült werden dürften. “Ich weiß nicht, ob ich dazu Fragen beantworten möchte. Ich habe eine Geheimhaltungsvereinbarung unterschrieben”, so der lapidare Kommentar vom Engländer. Jason Kokrak macht gar keine Geheimnisse aus seinen Beweggründen, meint er doch, dass es natürlich eine riesige Chance sei sein Leben komplett neu zu ordnen, sich mit 44 zur Ruhe setzen zu können und die Kinder aufwachsen zu sehen ohne jemals wieder an Geld denken zu müssen.

Bryson DeChambeau wurde und wird von den Saudis heftigst umworben, der charismatische Longhitter bleibt jedoch diplomatisch und meinte, dass er sich mit den Besten der Welt messen möchte und diese sind nach wie vor auf der PGA Tour, deshalb kommt es für ihn, zumindest vorerst, noch nicht in Frage dem Ruf des Geldes zu folgen. Eine klare Absage erteilte etwa Rory McIlroy. Der Nordire gab den Saudis sogar einen richtig heftigen Korb, richtete er ihnen doch in einem Interview aus, dass seine finanzielle Lage deutlich besser sei als noch vor einem Jahrzehnt, er aber dennoch immer noch nur die selben drei bis vier Räume in seiner Villa nützt und nicht um einen Cent mehr braucht als früher, weshalb Geld keine Motivation für ihn darstellt.

Ganz ähnlich sehen die Sache auch die Nummer 1 der Welt Jon Rahm, Collin Morikawa, Xander Schauffele sowie Top-Youngster Viktor Hovland, der wörtlich meinte, dass er hofft, dass die PGA Tour weiterhin die Top-Liga bleiben wird, weil er gerne in den USA spielt. Sollten jedoch alle Big-Names abwandern, dann würde ihm schweren Herzens auch nichts anderes übrig bleiben. Er plant aber klar weiterhin mit der PGA Tour. Welche großen Namen am Ende wirklich zur 1,5 Milliarden-Liga abwandern, wird man wohl während des Players endgültig erfahren. Wer mit Sicherheit nicht mit von der Partie sein wird ist Brooks Koepka, der Phil Mickelson in dieser Sache überhaupt nicht verstehen kann und ihm zwischen den Zeilen sogar in einem Interview regelrecht Geldgeilheit vorgeworfen hat, meinte er doch “Phil kann sagen und denken was er will”.

Sperre als Trumpf

PGA- und European Tour halten aber vor allem die sportlichen Kronjuwelen fest in der Hand und werden diese als Supertrumpf einsetzen um die wichtigsten ihrer Schäfchen zusammenzuhalten. Eine lebenslange Sperre für PGA- und DP World Tour, WGCs und den Ryder Cup (auch als Captain), das ist die ultimative Drohung. Etwas kniffliger ist die Situation bei Majors, denn Spieler der Saudi-Liga könnten sich theoretisch über die Asian Tour auch für die vier wichtigsten Turniere des Jahres qualifizieren und so den totalen Bann unterlaufen. Dennoch ist es kein Wunder, dass vor allem Spieler jenseits ihres sportlichen Zenits den Wechsel überlegen. Und um diese wäre es aus der Brille der Fans sowieso nicht ganz so schade.

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Lefty schreibt Geschichte

PGA CHAMPIONSHIP – FINAL: Phil Mickelson (USA) schreibt am Sonntag am Ocean Course von Kiawah Island Golfgeschichte, denn mit 50 Jahren ist “Lefty” nun der älteste Spieler der je ein Major für sich entscheiden konnte.

Es war definitiv die Woche des Phil Mickelson und das auf einem der schwierigsten Plätze auf denen die PGA Championship je gastierte. Gleich zum Auftakt zeigte der Kalifornier, dass er die diffizile Par 72 Wiese nahezu perfekt im Griff hat, denn mit einer 70 (-2) legte er sich einen mehr als nur brauchbaren Grundstein. Am Freitag tauchte er dann mit einer 69 (-3) sogar in die 60er ab und setzte sich damit endgültig an der Spitze fest.

Auf den ersten Bahnen des Moving Days wirkte es dann als würde der 50-jährige endgültig allen auf und davon ziehen, ehe ihn Kiawah Island mit Bogey und Doppelbogey doch wieder auf den Boden der Realität zurückholte. Mit der 70 (-2) und bei gesamt 7 unter Par behauptet er sich aber immerhin mit einem Schlag an der Spitze vor Landsmann Brooks Koepka. Bei wieder stärkerem Wind spielt sich der Ocean Course dann am Sonntag unglaublich zäh, was auch Mickelson prompt zu spüren bekommt.

So legt er mit Bogey-Birdie-Bogey einen kunterbunten Start hin, kommt nach einem weiteren farbenfrohen Intermezzo mit Birdie-Bogey-Birdie aber immerhin bei Level Par auf den letzten neun Löchern an. Auch Koepka, der sichtlich erneut etwas mit Schmerzen zu kämpfen hat, und auch Louis Oosthuizen (RSA) können den Druck aber nicht intensivieren und haben beide hart mit sich selbst zu kämpfen.

Die 73 genügt

Nach einem Birdie auf der 10 setzt “Lefty” sich dann erstmals richtig etwas ab und kann sich so bei nur einem weiteren Birdie sogar drei Bogeys leisten um mit der 73 (+1) am Ende des Tages Geschichte zu schreiben, denn sowohl Koepka (74) als auch der Südafrikaner (73) können den Fanliebling an der Spitze nicht mehr einholen und müssen sich bei gesamt 4 unter Par mit dem geteilten 2. Platz begnügen.

Mit dem Sieg bei insgesamt 6 unter Par krallt sich Phil Mickelson nicht nur seinen bereits sechsten Majorsieg, sondern verbessert sogar den seit 1968 bestehenden Rekord von Julius Boros – der US-Amerikaner gewann mit 48 Jahren die PGA Championship – als ältester Spieler der je zu Majorehren kam.

Europa 1 : 0 USA

Im Duell der beiden Ryder Cup Captains, sowohl Padraig Harrington (IRL) als auch Steve Stricker (USA) stemmten in South Carolina den Cut, setzte sich im fiktiven Duell einigermaßen klar der Ire durch, denn mit einer 69er (-3) Finalrunde und bei gesamt 2 unter Par belegt er den sehenswerten 4. Rang. Steve Stricker hat am Sonntag hingegen alle Hände voll zu tun und wird nach der 75 (+3) schließlich “nur” 44.

Mit der Leistung seiner “Schützlinge” wird sich Harrington jedoch wohl nur bedingt zufrieden zeigen, denn mit Lowry (IRL), Casey (ENG) und Rahm (ESP) sind nur drei Europäer unter den 16 Spielern unter Par zu finden. Eine Quote die sich vor dem Kontinentalduell im September wohl noch verbessern sollte, will man in Whistling Straits den Ryder Cup erfolgreich verteidigen.

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Neuer Rekord greifbar

PGA CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Phil Mickelson (USA) behauptet sich am Moving Day am schweren Ocean Course von Kiawah Island mit einer 70 an der Spitze und hat es am Sonntag in den eigenen Händen Geschichte zu schreiben.

Phil Mickelson präsentiert sich in dieser Woche am längsten je gespielten Major-Platz der Geschichte – der Ocean Course misst über 7.200 Meter – absolut auf den Punkt in Hochform. Der US-Fanliebling wusste schon an den ersten beiden Tagen zu überzeugen und setzte sich mit Runden von 70 (-2) und 69 (-3) Schlägen an die Spitze des Feldes. Auch am Samstag wieder ist “Lefty” von Beginn an hellwach und weiß die etwas gutmütigeren äußeren Verhältnisse mit weniger Wind vor allem auf den Frontnine perfekt zu nützen.

Mit traumwandlerisch sicheren Abschlägen und messerscharfen Annäherungen knallt er auf den ersten Neun bereits vier Birdies auf die Scorecard und droht der Konkurrenz regelrecht zu enteilen. Überhaupt nachdem Brooks Koepka (USA) sich ein Bogey auf der 9 eintritt und Mickelson kurz danach auf der 10 sein bereits fünftes Birdie einsackt, zieht er an der Spitze unaufhaltsam davon.

Kiawah Island schlägt zurück

Doch die Tücken des unglaublich schwierigen Terrains holen auch den Kalifornier wieder auf den Boden der Realität zurück. Zunächst kann er auf der 12 aus dem Waste Bunker seinen ersten Fehler nicht verhindern und stolpert nach einem Drive ins H2O auf der 13 sogar in eine Doublette. Zwar stabilisiert er sein Spiel in Folge wieder und übersteht das zähe Finish unbeschadet, mehr als die 70 (-2) geht sich am Ende so aber nicht aus.

Diese reicht jedoch um sich bei gesamt 7 unter Par an der Spitze festzukrallen, bei nur noch einem Schlag Vorsprung auf Koepka, der seinerseits die 70 notiert, und deren zwei auf Louis Oosthuizen (RSA) (72) ist aber für einen spannenden Finaltag alles angerichtet. Das größte Thema vor den letzten 18 Bahnen ist jedoch ganz klar ob Phil Mickelson am Sonntag einen neuen Rekord aufstellen kann, denn mit 50 Jahren würde er den seit 1968 bestenden Rekord von Julius Boros, der US-Amerikaner gewann damals mit 48 Jahren die PGA Championship, als ältester Major-Sieger verbessern.

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Megasumme gesammelt

THE MATCH: Tiger Woods und Phil Mickelson sammeln mit ihren Flightpartnern Peyton Manning und Tom Brady (alle USA) beim Champions for Charity Match in Florida die unglaubliche Summe von 20 Millionen US-Dollar.

Dass in den USA meist wirklich alles größer ist zeigten am Sonntag im strömenden Regen vier amerikanische All-Time Heros eindrucksvoll. Capital One spannte in einem Charity Event Tiger Woods mit Peyton Manning – er gewann sowohl mit den Indianapolis Colts als auch mit den Denver Broncos die Super Bowl – und Phil Mickelson mit Tom Brady – er ist nach wie vor aktiv und wechselte nach sechs Super Bowl Siegen mit den New England Patriots in dieser Off Season nach Tampa Bay zu den Buccaneers – zusammen um in einem Match Team gegen Team Spenden zur Coronavirus Hilfe zu sammeln.

Anders als in den Tagen zuvor begrüßte die Spieler am Sonntag Nachmittag im Medalist GC in Südflorida heftiger Regen, was nach teils überfluteten Grüns auch eine leichte Verzögerung zur Folge hatte. Nach und nach ließen die Regenfälle aber nach und das recht eigenwillige Format – auf den Frontnine wurde im Bestball, auf den Backnine im Alternate Shot Modus mit Auswahldrive gespielt – konnte schließlich starten.

Capital One dotierte das Event von Haus aus gleich mit 10 Millionen Dollar, womit eine stolze Summe schon vor dem ersten Golfschlag auf der sicheren Seite war. Durch Long Drives, In-Game Matches, One Club-Challenges und ähnlichem wurden während der 18 Bahnen noch zusätzlich Geld gesammelt. Darüber hinaus konnten auch Fans und Zuseher vor dem TV klarerweise ihr Erspartes locker machen, was am Ende des Tages in der unglaublichen Summe von 20 Millionen Dollar mündete.

Brady mit Shot of the day – Woods und Manning mit Sieg

Eigentlich schon vor dem Duell der beiden Teams war klar, dass das sportliche an diesem Abend im Hintergrund steht und viel mehr der Fun-Faktor und der Spendenaufruf das Rampenlicht einnehmen würden. Das machte sich schon vor dem ersten Abschlag bemerkbar, als Schauspieler und Atlanta Falcons Fan Samuel L. Jackson die vier Spieler via Video sozusagen einpeitschte und als kleinen Seitenhieb in Richtung Tom Brady nach seinem Wechsel zum Division-Rival Tampa Bay meinte, dass er es nicht versteht warum alle alten Leute nach Florida ziehen.

Tom Brady hatte auch den ganzen Abend lang gehörig in den nassen Bedingungen zu kämpfen und konnte nur ab und zu wirklich zeigen wie er zu Handicap -8 kam. Dies veranlasste während des Matches auch Sean Payton, seines Zeichens Head Coach der New Orleans Saints – ebenfalls ein Divison Rival der Tampa Bay Buccaneers – zu einer Twittermeldung in der er meinte, dass er so mit Brady in Florida wohl durchaus zurechtkommen wird.

Auch Brooks Koepka nahm den vierfachen Super Bowl MVP via Twitter auf die Schaufel und kündigte an satte 100.000 Dollar zu spenden, sollte Brady auf den Frontnine zumindestens ein Par gelingen. Dies ließ der 42-jährige nicht auf sich sitzen und sorgte nur Minuten später für den Shot of the day, denn am Par 5 der 7 lochte er trotz eines Drops die Annäherung und ließ so alle kritischen Stimmen – auch Justin Thomas, der als On-Course Reporter mit von der Partie war – mit einem Mal verstummen.

Alles in allem hatten Woods und Manning die Sache lange Zeit perfekt im Griff und lagen nach nur sechs Löchern bereits bei 3 Auf. Erst auf den Backnine kämpften sich Lefty und Brady noch einmal heran, mussten sich am Ende aber knapp 1 Down geschlagen geben. Woods gelingt damit auch eine kleine Revance für seine Niederlage bei ersten Match im Jahr 2018, wo er sich Mickelson nach 22 Löchern knapp geschlagen geben musste.

Alles auf Schiene

Nach dem Driving Relief in der Vorwoche war “The Match” nun auch die letzte Generalprobe für die Wiederaufnahme der PGA Tour Saison am 11. Juni. Derzeit deutet wirklich alles daraufhin, dass die Charles Schwab Challenge in Texas wie geplant stattfinden wird, denn alle 50 US-Bundesstaaten beschlossen bereits Covid-19 Lockerungsmaßnahmen. Auch die NBA überlegt bereits eine Wiederaufnahme, wenngleich die Basketball-Liga vermutlich im Disney Sports Complex in Orlando die Saison zu Ende spielen könnte. In der NFL wird derzeit sogar bereits daran gedacht das Jahr im August ganz normal zu beginnen, selbst von Geisterspielen ist keine Rede mehr.

>> Bracket The Match

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The Show must go on

Nach zahlreichen Absagen, Verschiebungen und Terminkollisionen aufgrund der Coronavirus-Pandemie rückt langsam aber sicher wieder das sportliche Geschehen in den Vordergrund. Zwar muss man nach wie vor noch etwas die Daumenhalten, dass die PGA Tour tatsächlich mit 11. Juni wieder auf die Bildfläche zurückkehrt, virtuell oder mit gebotenem Abstand geht es aber bereits in den nächsten Tagen wieder zur Sache.

Mittlerweile dauert die golffreie Zeit wohl jedem schon viel zu lange. So auch den Sponsoren und Ausrüstern der Professionals. Um dennoch einen sportlichen Wettkampf ermöglichen zu können, rückt das Golfgeschehen in den virtuellen Raum. BMW hat deshalb die BMW Indoor Invitational Series ins Leben gerufen, wo Topspieler und Publikumslieblinge am TrackMan gegeneinander antreten werden.

Darunter auch Bernd Wiesberger, den mit BMW bereits eine langjährige Partnerschaft verbindet. Auch Deutschlands Nummer 1 Martin Kaymer oder Lee Westwood (ENG) werden auf die computerbasierte Birdiejagd gehen. Insgesamt fünf Turniere werden dabei stattfinden, wobei jedes mit 10.000 Euro dotiert ist. Jeder Sieger kann sich danach aussuchen an welches Corona-Hilfsprojekt er das Preisgeld spenden will. Somit kommen beim virtuellen Kräftemessen auch Charity Hilfsprojekte nicht zu kurz.

Top Teams im Wettkampf

Auch die PGA Tour Stars greifen für einen wohltätigen Zweck in der turnierfreien Zeit zu den Schlägern. TaylorMade hat in Kooperation mit der PGA Tour, NBC Sports und Sky Sports “Driving Relief” ins Leben gerufen. Hierbei werden am 17. Mai im Seminole GC Dustin Johnson (USA) mit Rory McIlroy (NIR) gegen Rickie Fowler und Matthew Wolff (beide USA) antreten.

Johnson und McIlroy werden beim 3 Millionen Skins Competition TV-Event für die American Nurses Foundation antreten und Fowler und Wolff für die CDC Foundation, womit auch in den Vereinigten Staaten das erspielte Preisgeld einem wohltätigen Zweck zugute kommt. “Wir freuen uns über die sichere und verantwortungsvolle Rückkehr des Live-Golfsports und die Möglichkeit, durch das TaylorMade Driving Relief-Event erhebliche Mittel für diejenigen zu sammeln, die an vorderster Front der COVID-19-Pandemie stehen “, so PGA Tour Commissioner Jay Monahan.

Rematch mit Hall of Famern

Phil Mickelson und Tiger Woods traten bereits im November 2018 gegeneinander an, wo sich am Ende “Lefty” knapp durchsetzen konnte und das Match so für sich entschieden hat. Um für Covid-19 Relief Geld aufzustellen folgt nun im Mai ein Re-Match der beiden. Ganz alleine Mann gegen Mann wird es aber nicht zur Sache gehen, denn beide haben sich Verstärkung aus der NFL geangelt.

Tiger Woods wird mit Ex-Quarterback Star und NFL Hall of Fame Mitglied Payton Manning an den Start gehen, während sich Phil Mickelson mit Tom Brady einen zukünftigen Hall of Fame Spieler geangelt hat. Wo genau das Match ausgetragen werden wird, wird nicht bekanntgegeben um keinen Fan-Ansturm zu erzeugen, übertragen wird das Duell der Fan-Lieblinge aber live im TV auf TNT.

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Unangenehm garniert

DESERT CLASSIC – 1. RUNDE: Sepp Straka findet zum Auftakt des kalifornischen Traditionsturniers in La Quinta zwar vier Birdies, garniert seine Runde aber mit einem Triple- und einem Doppelbogey unangenehm.

Mit neuem Namen – früher ging das Traditionsevent in der kalifornischen Wüste als Bob Hope Classic über die Bühne – aber mit altem Format auf drei Plätzen wird in dieser Woche beim Pro-Am 5,9 Millionen Dollar Preisgeld ausgespielt. Auch Sepp Straka schaffte es wieder ins Starterfeld und hofft auf mehr Spielglück als zuletzt auf Hawaii.

Zunächst wartet zum Auftakt der Nicklaus Tournament Course auf den Mega-Longhitter und Sepp legt mit letzter Startzeit und einer Parserie einen durchaus soliden Start hin, bis sich auf der 15 auch zum ersten Mal das größte Problem am ersten Spieltag bemerkbar macht: Die wilden Fehler. Der Doppelstaatsbürger bringt seinen Drive nur im Rough unter, verzieht seinen zweiten Schlag und nimmt nach einem Drop nur das Doppelbogey vom Par 5 mit.

Tempo angezogen

Sepp reagiert aber gut, krallt sich gleich danach auch das erste Birdie und taucht nach dem Turn mit weiteren Erfolgserlebnissen auf der 1, der 5 und der 7 sogar deutlich in den roten Bereich ab. Doch wie so oft auf einer Runde des ehemaligen Georgia Bulldogs schleicht sich wieder eine hohe Nummer ein. Diesmal wird ihm das Par 3, der 8 zum Verhängnis, denn dieses lässt ihn nach einem eingebunkerten Abschlag und einem durchwachsenen Sandschlag, der ihn sogar zu einem Drop zwingt, nur mit einem Triplebogey wieder seiner Wege ziehen.

Schlussendlich steht er so nur mit der 73 (+1) beim Recording, was gerade mal für Rang 128 reicht. Zwar hat Sepp so bereits beträchtlichen Rückstand auf die Cutmarke, da das Turnier aber auf drei Plätzen ausgetragen wird, hat er statt einem sogar noch zwei Tage Zeit um diesen Rückstand wegzuhobeln. Zunächst geht es für ihn am Freitag am Stadium Course weiter, ehe am Samstag noch der La Quinta CC auf ihn wartet.

Phil Mickelson gibt nach der ersten Runde den Ton an. “Lefty” nimmt beim Pro-Am im La Quinta CC eine unglaubliche 60 (-12) mit und verpasst nur um haaresbreite eine 59.

>> Leaderboard Desert Classic

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Ultimativer Test

US OPEN – 3. RUNDE: Dustin Johnson (USA) kommt am Moving Day schon auf den ersten Bahnen im Shinnecock Hills GC schwer unter die Räder und muss sich nach der 77 die Führung mit gleich drei Landsmännern teilen. Brooks Koepka könnte am Sonntag auf Long Island das Double perfekt machen.

Letztes Jahr prasselte nach den US Open doch einiges an Kritik auf die USGA ein, denn ein Winning Score von 16 unter Par von Brooks Koepka in Erin Hills war nicht das, was sich der amerikanische Golfverband als ultimativen Golftest vorstellt. Ein Jahr danach ist eindeutig ersichtlich, dass die Kritik nicht spurlos abgeprallt ist, denn Shinnecock Hills auf Long Island präsentiert sich als zwar noch faire aber unglaublich zähe Wiese.

Lediglich einer hatte das Par 70 Gelände an den ersten beiden Tagen perfekt im Griff. Dustin Johnson, seines Zeichens ehemaliger US Open Champion und die aktuelle Nummer 1 der Welt, gab bei gesamt 4 unter Par deutlich den Ton an und war vor dem Moving Day der einzige Spieler des gesamten Feldes, der einen Gesamtscore im roten Bereich aufs Leaderboard postete.

Doch die roten Ziffern schmelzen dann am Samstag wie ein Eis im Hochsommer nur so dahin. Schon auf der 2 (Par 3) brummt er sich nach wild verzogenem Tee-Shot und verpasstem Bogeyputt ein Doppelbogey auf und kommt so der Konkurrenz rasch entgegen. In Folge hat der Longhitter vor allem mit seinen Annäherungen zu kämpfen, die öfters rechts wegdriften und nur selten die Grüns finden. So kommt es, dass DJ schon nach den Frontnine bei sechs über Par hält und so schon zu dieser Zeit die Führungsrolle abgeben muss.

Erst auf den zweiten neun Bahnen stabilisiert sich sein Spiel zusehends und er kann bei nur noch zwei weiteren Bogeys – was für die Backnine des Shinnecock Hills GC aller Ehren wert ist – sogar ein Birdie notieren. Mit der 77 (+7) kann er zwar zu keiner Zeit an die bärenstarken Auftaktleistungen anknüpfen, teilt sich aber bei gesamt 3 über Par immerhin noch die Führungsrolle.

Ankündigung bestätigt

Der amtierende US Open Champion Brooks Koepka meinte vor der Woche, dass es im gesamten Feld nicht einen einzigen Spieler gibt, der mehr Selbstvertrauen hat als er. Dass diese vollmundige Ansage nicht von ungefähr kommt, zeigt der Fitnessfreak, der mittlerweile mehr an einen Linebacker im Football, denn an einen Golfer erinnert, am Samstag eindrucksvoll.

Bei trickreichen Windverhältnissen am Nachmittag spielt der 28-jährige vor allem auf den ersten 11 Bahnen sensationelles Golf und hat die pfeilschnellen und ondulierten Grüns perfekt im Griff, was ihm einen Zwischenstand von 1 unter Par einbringt. Zwar muss Brooks auf den verbleibenden Bahnen noch drei Bogeys einstecken, nach der 72 (+2) liegt aber auch er ganz vorne und hat am Sonntag die Chance seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich zu verteidigen.

Die Runden des Tages spulen jedoch Daniel Berger und Tony Finau ab. Die beiden US-Amerikaner nützen die noch gutmütigeren Verhältnisse in der frühen Phase des Samstags perfekt aus und notieren unglaubliche 66er (-4) Runden, mit denen sie Stunden nach Ende ihrer Auftritte sogar plötzlich in geteilter Führung liegen und so am Sonntag voll im Titelgeschehen mitmischen.

Sicherungen durchgebrannt

Wie zermürbend Shinnecock Hills wirklich sein kann, zeigt eine Reaktion von Publikumsliebling Phil Mickelson (USA). “Lefty” hat auf der 13 von den Grüns sichtlich bereits die Nase voll, denn nachdem er seinen ersten Putt deutlich übers Loch schiebt läuft er kurzerhand nach und spielt den Ball noch während des Rollens wieder zurück, was ihm laut den Regeln zwei Strafschläge aufbrummt und Loch 13 in schlanken 10 Schlägen abhaken lässt. Gesamt liegt er damit nun nach der 81 (+11) und bei 17 über Par auf Rang 64.

“Ich wollte niemanden respektlos behandeln. Ich wusste, dass das zwei Schläge Strafe sind, aber zu dieser Zeit wollte ich einfach den Ball nicht mehr hin und her schieben. Ich nahm die zwei Schläge Strafe und marschierte weiter. Ich wollte das schon einige Male zuvor machen, auf der 13 hab ich es dann einfach gemacht”, so Mickelson, der seinen 48. Geburtstag feierte, nach der Runde im Interview lapidar.

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Kleines Jubiläum

THE OPEN CHAMPIONSHIP – VORSCHAU: Bernd Wiesberger hofft nach der eher verpatzten Generalprobe in Schottland beim kleinen Jubiläum – die Nummer 29 der Welt nimmt in Royal Birkdale seine bereits fünften Open in Angriff – auf eine deutliche Steigerung und will wieder auf die Erfolgsspur zurückkehren.

Bernd Wiesbergers Formkurve zeigt zwar nicht deutlich in Richtung Süden, immerhin cuttete der Oberwarter weiterhin bei jedem Antreten, an die starke Phase, die er vor allem im ersten Halbjahr an den Tag legte, kommt er aber bereits seit Wochen nicht mehr wirklich heran. Das zeigte sich besonders im Dundonald Links, als er bei der Generalprobe für die Open nach verpatztem Wochenende über Rang 51 nicht hinauskam.

Vor allem die Linksgrüns zogen dem Burgenländer fast reihenweise den Nerv. Am Freitag etwa – sein klar bester Tag letzte Woche – legte er sich Chance um Chance auf und sah die Bälle durchgehend an den Löchern vorbeikullern. Doch beim ultimativen Linksgolftest wird Bernd alle Aspekte seines Spiels voll auf Schiene haben müssen um die beeindruckende Cutserie – das letzte freie Wochenende hatte er letzten August bei den PGA Championship – auch in Southport weiter am Leben halten zu können.

Spanische Trainingsrunde

Schon vor dem Auftritt in Schottland stoppte Bernd in England und spulte eine erste Trainingsrunde ab um bestmöglich die Tücken des altehrwürdigen Geländes bei Liverpool herauszufinden. “Ich hab bereits im Vorfeld gehört, dass es einer der besten Plätze sein soll auf dem die Open gespielt werden”, lag der Fokus bereits vor den Scottish Open klar auf dem dritten Major des Jahres.

Am Dienstag spult der Österreicher in den Morgenstunden in einem spanischen Flight – er teilt sich mit Masters Champion Sergio Garcia, dem frischgebackenen Scottish Open Sieger Rafa Cabrera Bello und Pablo Larrazabal die Tee Time – eine weitere Trainingsrunde ab und hofft sich so auf der Par 70 Wiese noch den letzten Feinschliff holen zu können.

Routine gefragt

Traditionell werden vermutlich wieder eher die Routiniers bei der Open in die Favoritenrolle schlüpfen. Auch der Wetterbericht lässt darauf schließen. Prognostiziert sind Spitzenwerte mit maximal 20 Grad Celsius, dazu soll es immer wieder etwas feucht werden und auch der Wind scheint sich in dieser Woche nicht zurückzuhalten, was gerade auf Linkskursen viel Routine erfordern wird um wirklich reüssieren zu können. Letztes Jahr etwa lieferten sich mit Phil Mickelson (USA) und Henrik Stenson (SWE) zwei alte Hasen eine fast schon epische Schlacht, die der Schwede am Ende für sich entscheiden konnte.

Auch Bernd, immerhin schon bei seiner fünften Open, sollte die Erfahrung mittlerweile mitbringen um sich auf die Gegebenheiten perfekt einstellen zu können. In letzter Zeit aber scheint es, als hätte er die Linksform etwas verloren, ist die Open doch nach seinem 16. Rang bei den US Open nun sein klar schlechtestes Major. Erst zweimal erreichte er das Wochenende, ein 64. Rang in Muirfield war dabei noch das höchste der Open-Gefühle.

Alles am Start

Dass beim Major die Konkurrenz klarerweise enorm ist braucht man nicht mehr zu erwähnen. Alles was im Golf Rang und Namen hat steht in Royal Birkdale am Start und wird auf den engen Fairways des Linkskurses ab Donnerstag beim 9 Millionen Dollar Turnier auf Birdiejagd gehen. Bernd startet um 13:42 MEZ gemeinsam mit Ernie Els (RSA) und Ross Fisher (ENG) in die 146. Open Championship.

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Phil Mickelson

Lefty am Vormarsch

CAREER BUILDER CHALLENGE – 2. RUNDE: Phil Mickelson (USA) dreht am Nicklaus Tournament Course ordentlich an der Birdieschraube und spielt sich mit der 66 in Schlagdistanz zur Spitze.

Gerade einmal vor zwei Wochen begann Phil Mickelson nach seiner Leistenbruch-OP wieder mit dem Golftraining. Vor genau einer Woche spielte er nach der Zwangspause seine erste volle Runde und dennoch mischt der Publikumsliebling nur wenige Tage später sogar im erweiterten Kreis der Siegesanwärter mit.

Zu Beginn des ersten Tages zeigte er sich noch leicht eingerostet, kratzte aber mit sensationellem kurzen Spiel immer wieder wichtige Pars, fand in Folge auch Birdies und stand so schlussendlich mit der 68 (-4) im La Quinta CC beim Recording. Am Freitag geht es für den Kalifornier beim Pro-Am Turnier nun auf den Nicklaus Tournament Course und “Lefty” präsentiert sich von Beginn an hellwach.

So dauert es gerade einmal bis zur 11 – Mickelson startete auf den Backnine – ehe zum ersten Mal richtiger Jubel unter den Zuschauern ausbricht. Mit starker Annäherung legt er sich die Eaglechance auf und lässt sich den Putt nicht entgehen. Nach weiterem Birdie wird es gegen Ende der zweiten Platzhälfte dann zusehends farbenfroher, ein Birdie auf der 18 kaschiert aber die vorangegangenen beiden Bogeys etwas.

Auf der 1 kramt der Meister des Kurzspiels dann richtig in der Trickkiste und locht sensationell aus dem Bunker zum nächsten roten Eintrag. So richtig auf den Geschmack gekommen legt er mit einem Triplepack noch drei Schlaggewinne nach und steht so schlussendlich mit der 66 (-6) beim Recording, was ihn vor der dritten Runde – Mickelson muss am Samstag noch den Stadium Course absolvieren – bis auf Rang 6 nach vorne hievt.

Die Führung sichert sich Hudson Swafford (USA), der bereits die zweite 65 (-7) notieren kann und so bei gesamt 14 unter Par den Ton in Kalifornien angibt.

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