Schlagwort: playoff

Playoff-Triumph

RSM CLASSIC 2016 – Das letzte reguläre Turnier der US PGA Tour 2016 gewinnt Rookie Mackenzie Hughes im Playoff gegen Blayne Barber, Henrik Norlander und Camilo Villegas entschieden.

17 unter Par lautet die Bestmarke im Sea Island Resort nach 72 Löchern bei der RSM Classic, die in einem extrem dicht gedrängten Leaderboard gleich von 5 Spielern aufgestellt wurde: dem Venezolaner Camilo Villegas, Rookie Macenzie Hughes, der drei Tage lang in Führung lag sowie Billy Horschel, Blayne Barber und dem Schweden Henrik Norlander.

Das Tageslicht in Georgia reichte nur zu knapp zwei Playoff-Löchern und eliminierte mit Billy Horschel einzig und allein den prominentesten Mann in dem 5 Mann-Stechen.

Horlander, Hughes, Villegas und Barber müssen somit am Montag um 8 Uhr Ortszeit (14 Uhr MEZ) zurück auf den Platz um am 17. Tee mit dem 3. Extraloch weiterzumachen. Bei eisiger Morgenkälte verfehlen alle drei das schwer zu treffende Par 3, Mackenzie Hughes findet jedoch als einziger das richtige Rezept, indem er mit Pitch und 6 Meterputt zum Par die Entscheidung zu seinen Gunsten herbeiführt: “Das war sicher der Putt meines Lebens”, strahlte der Rookie angesichts des Premierensiegs.

>> Leaderboard RSM Classic

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Drive, Wedge und Sieg

BMW CHAMPIONSHIP 2016 – Dustin Johnson spaziert mit perfekten Drives und Wedges zum klaren Sieg und lässt Paul Casey drei Schläge hinter sich.

Dustin Johnson zeigt beim dritten FedExCup-Playoff eine beeindruckende Machtdemonstration und holt in Crooked Stick, Indiana, seinen 12. Titel auf der US PGA Tour, den dritten in seinen letzten 8 Turnierstarts: “Ich habe einfach eine Menge Selbstvertrauen in jeden Aspekt meines Spiels,” bringt DJ seine Überlegenheit auf den Punkt, die den US-Athleten auch zum Topfavoriten für die Tour Championship in zwei Wochen stempelt.

Megalange Drives, die nur noch Wedges ins Grün übrig lassen, die er dann ein ums andere Mal nah zum Stock nagelt: mit einer Birdielawine und 23 unter Par begräbt Johnson die 68 Konkurrenten bei der BMW Championship. Dabei gab Paul Casey an seiner Seite einen großartigen Herausforderer ab, wie gegen McIlroy in der Vorwoche. DJ gibt auf den ersten zwei Löchern nach unrundem Start zwei Schläge ab, der Engländer ist hellwach zur Stelle und egalisiert seinerseits mit zwei Birdies den ursprünglichen Rückstand von zwei Schlägen.

Doch dann kommt das Drive-Wedge-Puttgame von Johnson auf Touren, mit einer Birdieserie stellt er scheinbar mühelos den alten Vorsprung von vier Schlägen her. Casey, der den Europäern definitiv beim Ryder Cup fehlen wird, verkürzt auf den Back 9 auch dank eines späten Eagles bis auf einen Schlag, aber Johnson schüttelt seinerseits ein Eagle drei Löcher vor Schluss aus dem Ärmel und spaziert mit der 67 zum Sieg mit drei Schlägen Vorsprung.

Hinter Casey, der damit neuerlich Zweiter und bester Europäer wird, reiht sich Roberto Castro als Dritter ein. Johnson übernimmt auch klar die Führung im FedExCup. Die besten 5, Johnson, Reed, Scott, Day und Casey können mit einem Sieg in East Lake aus eigener Kraft den Cup gewinnen. Den Sprung unter die besten 30, die in zwei Wochen noch dabei sind, verpassen unter anderem Rickie Fowler, Sergio Garcia und Henrik Stenson, Letzterer verzichtete bei der BMW Championship auf einen Start um sein Knie für den Ryder Cup zu schonen.

>> Endergebnis BMW Championship

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Rory heizt Casey ein

DEUTSCHE BANK CHAMPIONSHIP 2016 – FINAL: Rory McIlroy schnappt im britischen Superduell Paul Casey den Titel weg und macht das Dutzend in Amerika voll.

Nach dem ersten Playoff-Sieg durch US Ryder Cupper Patrick Reed prägen die Euro-Stars den Finaltag beim zweiten Turnier, der Deutsche Bank Championship: Rory McIlroy macht im Finale 6 Schläge Rückstand auf Paul Casey mehr als nur wett und schnappt sich mit der 65 seinen 12. Titel auf der US PGA Tour bei 15 unter Par. “Ich wusste, mein Spiel war in gutem Zustand, ich musste nur etwas beim Putten tun. Jetzt habe ich etwas gefunden, noch nicht das Ende, aber ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.”

Am amerikanischen Labour Day-Montag hieß es für die Golfstars Frühschicht schieben, nachdem der Rest von Hurrican Hermine Kurs auf den TPC Boston nahm: Rory McIlroy erntet dabei erste Früchte seiner Arbeit mit neuem Puttrainer (Phil Kenyon), versenkt auf fehlerlosen Front 9 gleich 5 Birdieputts, wobei auch zwei längere Putts dabei sind. Paul Casey dagegen hat im Schlussflight deutlich mehr zu kämpfen, gibt nach einigen Ungenauigkeiten rasch zwei Schläge und bald darauf sogar die Führung ab.

Der Nordire kann bei 14 unter Par auf den letzten 9 Löchern schon auf Cruise Control umschalten und erreicht mit zwei weiteren Birdies bei einem einzigen Bogey ein Endergebnis von 15 unter Par, das nicht mehr zu knacken sein sollte. Bei windigen, aber bei weitem nicht extremen Bedingungen, können vor allem die US-Titelhoffnungen wie Jimmy Walker, Kevin Chappell, Rickie Fowler, Patrick Reed oder Brian Harman nie in den Titelkampf eingreifen und landen im geschlagenen Feld.

Casey rafft sich am 13. Grün mit Birdie noch einmal auf, verliert das Momentum jedoch am nächsten Loch mit Dreiputt-Bogey, das ihm endgültig das Rennen um einen zweiten Titel in Amerika aufgeben lässt. Immerhin sorgt Casey mit der 73 (+2) bei 13 unter Par als alleiniger Zweiter für einen britischen Doppelsieg. Doppelt schade, dass sowohl er wie auch der neuerlich stark spielende Schotte Russell Knox (Platz 15) Europas Ryder Cup-Auswahl nicht verstärken dürfen.

Immerhin gibt Rory McIlroy dreieinhalb Wochen vor dem Ryder Cup ein kräftiges Lebenszeichen von sich, verbessert sich auf Rang 4 im FedExCup und könnte damit in East Lake aus eigener Kraft die Playoffs für sich entscheiden.

>> Endergebnis Deutsche Bank Championship

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James Hahn

Playoff an Hahn

WELLS FARGO CHAMPIONSHIP 2016 – FINAL: James Hahn schlägt Roberto Castro im Playoff am 1. Extraloch und holt seinen zweiten US PGA Tour-Titel.

Die Selbstzweifel nach zuletzt 8 verpassten Cuts in Folge schüttelt James Hahn mit dem Triumph bei der Wells Fargo Championship auf spektakuläre Weise ab. “Ich hatte nicht das Selbstvertrauen. Aber meine Motivation war, nie wieder meine Tourkarte zu verlieren,” wurde der Kalfornier in Quail Hollow für seine unvermüdliche Arbeit belohnt.

Nach dem Durchbruch in Riviera 2015 setzt sich Hahn am zweiten ultimativen Shotmaking-Course des Jahres, diesmal in Quail Hollow durch. Während Rickie Fowler, Justin Rose oder Andrew Loupe am Schlusstag zu oft in die vielen Fallen des Golfplatzes tappten, reduzierte Hahn seine Hoppalas auf drei Bogeys. Ohne das Dreiputt-Bogey am Schlussloch zur 70 und 9 unter Par hätte Hahn bereits den Siegerscheck von 1,3 Millionen Dollar verdient, aber Roberto Castro sorgt kurze Zeit später mit der 71 für den Gleichstand an der Spitze.

Hahn reicht aber am ersten Extraloch schon das Par zum Titelgewinn, nachdem Castro seinen Drive links im Wasser versenkt und den zweiten Ball im Schuh eines Zuschauers versenkt. Mit dem zweiten Titel auf der US Tour entledigt sich Hahn für zwei Jahre aller Sorgen.

Die spektakulärsten Sonntagsrunden liefern Rory McIlroy und Phil Mickelson mit der 66 ab, ihr Rückstand aus den Vortagen war jedoch zu groß um noch in den Titelkampf eingreifen zu können. Sie teilen sich Rang 4 hinter Justin Rose, der einmal mehr am Sonntag an der mangelnden Chancenauswertung scheitert.

Alex Cejka und Martin Kaymer scorten nach gutem Auftakt von Tag zu Tag schwächer. Am Finaltag haben die beiden Deutschen ihr Spiel wieder besser aussortiert und kehren zurück zu ansprechenden Leistungen. Kaymer spielt sich mit der 69 auf Platz 41 vor, Cejka kommt nach der 72 auf Platz 53 in die Wertung.

>> Endergebnis Wells Fargo Championship

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11 Sonntags-Birdies

SONY OPEN 2016 – FINAL: Mit 7 Birdies in Folge zwingt Fabian Gomez noch Brandt Snedeker in ein Playoff, das der Argentinier am zweiten Extraloch für sich entscheidet.

Der 37-jährige Argentinier Fabian Gomez benötigt auch für seinen zweiten Titel auf der US PGA Tour (nach der St. Jude Classic im Vorjahr) etwas ganz Spezielles: bei der Sony Open auf Hawaii erwischt der Routinier am Schlusstag eine sensationelle Birdieserie mit 7 Stück in Folge, womit er seinen Rückstand von 4 Schlägen auf Brand Snedeker mehr als nur wettmachen kann.

Mit insgesamt nicht weniger als 10 Sonntags-Birdies schießt Gomez mit der 62 die tiefste Nummer im Waialae Country Club von Honolulu um bei 20 unter Par die Bestmarke im Clubhaus zu setzen. Aber auch das sollte noch nicht für den Siegerscheck von 1,044.000 US Dollar reichen. Snedeker, der dem ersten US PGA Tour-Event des Jahres mit vollem Spielerfeld von Beginn an seinen Stempel aufgedrückt hatte, war unter Zugzwang und musste noch ein letztes Pitch-Putt-Birdie am 72. Loch auspacken um wenigstens ein Playoff zu erreichen.

Auch dort bekam Snedeker eine weitere Chance, am ersten Extraloch mit Birdie den Sack zuzumachen, verschob jedoch den Putt aus drei Metern: “Ich konnte nicht die Putts lochen um dieses Turnier zu gewinnen. Das wird mir heute und morgen noch weh tun.”

Gomez lässt sich dagegen am zweiten Extraloch nicht zweimal bitten und versenkt nach starkem Chip den Tap-In zu seinem 11. Birdie des Tages, das den zweiten Titel auf der US PGA Tour sichert: “Ich habe mich die gesamte Woche stark gefühlt und eine tiefe Runde war überfällig,” kommentiert Gomez den Triumph, der ihn knapp an die Top 50 der Welt ranbringen wird und auch seine Chancen auf eine Olympia-Teilnahme verbessert.

Einen Schlag auf das Playoff fehlte dem Co-Leader nach drei Runden, Zac Blair, für ein Playoff. Der US-Boy erreicht bei -19 immerhin den alleinigen 3. Platz. Der Engländer Greg Owen wird als 5. bester Europäer, Alex Cejka verpasste den Finaleinzug um drei Schläge.

>> Leaderboard SONY OPEN 2016

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Ohne Konkurrenz

BMW CHAMPIONSHIP 2015 – FINAL: Jason Day marschiert mit schlafwandlerischer Sicherheit auch zum Titel beim dritten FedExCup-Playoff und steigt zur neuen Nummer 1 im World Ranking auf.

Jason Day ist der lachende Dritte beim zur Zeit pausierenden Superduell zwischen Rory McIlroy und Jordan Spieth. Der Australier spaziert in Conway Park bei 22 unter Par zum überlegenen 5. Saisonsieg und demoliert im Kreis der besten 70 der US PGA Tour erneut förmlich die Konkurrenz.

Eröffnungsrunden von 61 und 63 Schlägen verschaffen dem Aussie bereits zur Halbzeit einen Riesenvorsprung von 5 Schlägen, den er am Wochenende wie mit geschlossenen Augen nach Hause spielt. “Eigentlich sollte ich Eintritt zahlen müssen, so ein Erlebnis ist es ihm zuzuschauen,” zollt Jordan Spieth dem aktuellen Überflieger Respekt, der am 21. September 2015 am Ziel der Träume angekommen ist – als jüngster Australier der Geschichte erklimmt Day die Spitze im World Ranking. Ein packender Dreikampf der neuen Erfolgsgeneration um die Leaderrolle im Profigolfsport zwischen den Kontinenten Europa, Amerika und Australien bahnt sich für die Zukunft an.

Zu gut spielt Day auch am Wochenende beim dritten Playoffturnier im Fedexcup um Spannung aufkommen zu lassen. Selbst mit nur einem Birdie und 7 Pars wächst sein Vorsprung am Finaltag bald auf 7 Schläge an. Spieth verliert den Anfangsschwung rasch mit Wasserball und Doppelbogey an der 11, auch McIlroy kann Day in keiner Phase gefährden und muss sich mit Platz 4 begnügen.

Rickie Fowler, Daniel Berger und J.B. Holmes zeigen in den Schlussflights neben Day noch die beste Leistung, ohne jedoch wirklich in Schlagdistanz zu kommen. Der 22-jährige Rookie Berger erreicht 6 Schläge hinter Day den alleinigen 2. Platz.

S.M. Bae, Louis Oosthuizen und Harris English schieben sich gerade noch unter die Top 30 im FedExCup. Kein Ticket für die Tour Championship von Atlanta gibt es für Daniel Summerhays als 31. sowie unter anderem Sergio Garcia, Matt Jones, David Lingmerth und Keegan Bradley.

Tiger Woods erneut am Rücken operiert

Mitten in das zarte Pflänzchen ansteigender Form gibt es für Tiger Woods eine neue Hiobsbotschaft. Nach neuerlichen Rückenbeschwerden musste sich der Altstar einer zweiten Rücken-OP unterziehen, wo das Stück eines Wirbels entfernt wurde, der auf einen Nerv gedrückt hatte. Somit kann Tiger auch nicht wie geplant in vier Wochen bei der Frys.com Open die neue Saison beginnen sondern wird frühestens kurz vor Weihnachten bei seiner World Challenge wieder aufteen.

>> Endergebnis BMW Championship

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Jason Day

Electric Day

BMW CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Jason Day (AUS) dreht zum Auftakt im Conway Farms GC mit aller Macht an der Birdieschraube, ehe ihn eine hartnäckige Gewitterunterbrechung zurück ins Clubhaus beordert. Jordan Spieth (USA) gelingt zum Auftakt in Illinois sogar ein Hole in One.

Viel spektakulärer kann das dritte Playoff Turnier der PGA Tour Saison kaum beginnen. Jason Day präsentiert sich einmal mehr in der Form seines Lebens und quetscht aus der Par 71 Anlage fast schon nach belieben die Schläge. Der Sieger der PGA Championship startet auf den Backnine und kommt nach fünf Birdies bei einem Bogey schon bei 4 unter Par auf die vordere Platzhälfte.

Dort dreht er dann so richtig auf. Zunächst notiert er auf der 1 (Par 4) ein Eagle, legt zwei weitere Birdies nach und setzt am Ende noch zu einem abschließenden Birdiesprint an. Es wirkt fast als hätte Day mit seinem elektrisierenden Spiel auch die Luft aufgeladen, denn ausgerechnet vor seinem letzten Loch macht sich eine hartnäckige Gewitterunterbrechung breit und verhindert ein planmäßiges Ende der 1. Runde. Mit dem Zwischenstand von -10 nach 17 geht Day am Freitag um 14:30 MEZ wieder auf den Platz.

Hole in One

Jordan Spieth scheint die einwöchige Pause der PGA Tour richtig gutgetan zu haben. Bei den ersten beiden Playoff Turnieren verpasste der zweifache Major Champion der Saison jeweils den Cut, in Chicago präsentiert er sich wieder ausgeruht und hochkonzentriert. Dabei kommt er nach zwei Birdies und ebensovielen Bogeys nur bei Even Par zum Turn, sorgt dann aber auf der 2 für den Schlag des Tages und versenkt den Abschlag am Par 3 zum Hole in One.

Das scheint die richtige Initialzündung zu sein, denn mit drei weiteren Birdies spielt er sich bis auf den geteilten 3. Rang nach vor, muss bei -5 nach 17 aber mit Jason Day und Rickie Fowler (USA) (-1 nach 17 und Rang 27) am Freitag noch die 9 zu Ende spielen um das erste Rundenergebnis perfekt zu machen. Rang 2 krallt sich Daniel Berger (USA), der als einer der wenigen mit der 65 (-6) am Donnerstag bereits einen Rundenscore sicher hat.

>> Leaderboard BMW Championship

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Florian Praegant 2015

Mena-Tour Playoff

MENA TOUR – DUBAI CREEK OPEN 2015 – Florian Prägant feiert einen glänzenden Einstand im Nahen Osten. 6000 US Dollar für Platz 2, nachdem er sich erst im Stechen Jake Shepherd (ENG) geschlagen geben muss. “Das taugt mir hier voll! Ich habe drei Tage lang gut gespielt und viele Birdiechancen gehabt,” jubelt Prägant über seine feine Leistung.

Der Zeitvertreib bis zu den nächsten Einsätzen auf der Challenge Tour in Rom (1. Oktober) und auf der Tourschool am 6. Oktober im Circolo Bogogno gestaltet sich für Florian Prägant äußerst lukrativ. Bei der Dubai Creek Open, dem ersten Event der Middle East North African-Tour (MENA) im Herbst präsentiert sich der Kärntner einmal mehr in Bombenform und spielt drei Tage lang um den Sieg mit.

Beeindruckend vor allem die Schlagsicherheit bei 35 bis 40 Grad im kaum vorhandenen Schatten im Dubai Creek Golf & Yacht Club. Am 1. Tag leistet sich Prägant ein Doppelbogey und Bogey und dreht danach 40 Löcher lang ohne weiteren Schlagverlust seine Runden. Scores von 68 und 67 Schlägen reichen für Platz 2 vor dem Finaltag und einen Platz im Schlussflight.

Mit dem fehlerlosen Spiel und drei weiteren Birdies erreicht Prägant als einziger Spieler 10 unter Par, ehe es am Schlussloch doch noch einmal ein Bogey setzt: “Das war leider noch ein blödes Bogey”. Die 69 (-2) reicht bei 9 unter Par jedoch für ein Stechen mit dem Engländer Jake Shepherd und dem erst 15-jährigen indischen Amateur Rayhan Thomas.

Im Stechen hat Shepherd das Glück des Tüchtigen und sichert sich den Siegerscheck von 9.000 US Dollar. “Der Amateur war mit Bogey am ersten Loch draußen, ich habe drei Pars gespielt, ehe Shepherd am 3. Extraloch mit Birdie gewonnen hat,” schilder Prägant die Verlängerung. Dafür erhält er immerhin noch 6.000 Dollar als Trostpflaster, was ihn in der Order of Merit der MENA-Tour auf Rang 4 vorbringt. “Jetzt freue ich mich auf kommende Woche in Abu Dhabi,” geht es kommenden Montag für ihn mit dem nächsten Turnier weiter.

Prägants Superleistung überstrahlt den 22. Platz von Karl Ableidinger und Platz 33 von Manuel Trappel, die beide mühelos den Cut der Top 50 überstanden.

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Jason Day

Form seines Lebens

THE BARCLAYS 2015 – FINAL: Jason Day setzt nach Superweekend von 63 und 62 Schlägen seines Siegeslauf fort und gewinnt das erste Playoff-Turnier im FedExCup.

56 unter Par und drei Siege in den letzten vier Turnierstarts: Jason Day ist der Mann des Golfsommers in Amerika und stellt zur Zeit sogar Jordan Spieth und Rory McIlroy klar in den Schatten. Mit einer Superleistung am ersten Playoff-Weekend im Rahmen des FedExCups demoliert der 27-jährige Aussie förmlich das Weltklassefeld und feiert bei 19 unter Par mit 6 Schlägen Vorsprung einen Kantersieg im Plainfield Golfclub.

Dem Sonntagslauf von Day mit 8 Birdies bei fehlerloser Darbietung können weder Co-Leader Sangmoon Bae noch Verfolger Bubba Watson auch nur annähernd folgen: “Ich fühle, dass meine Zeit gekommen ist Turniere zu gewinnen. Nicht dass es leicht ist zu gewinnen und dass es immer so bleiben wird,” genießt es Day auf der Welle des Erfolgs zu reiten.

Mit dem vierten Saisonerfolg übernimmt Day die Führung im FedExCup und könnte damit auf alle Fälle bereits mit einem Sieg beim Tour Championship aus eigener Kraft den Cup gewinnen. Zwar bleibt der Australier die Nummer 3 im World Ranking, arbeitet sich jedoch nah genug an Spieth und McIlroy heran um kommende Woche beim Deutsche Bank Championship aus dem Duell einen Dreikampf um die Nummer 1-Position zu machen.

Das Rennen um “Best of the Rest” beim Barclays gewinnt der wiedererstarkte Schwede Henrik Stenson, der sich bei 13 unter Par den zweiten Platz vor Bubba Watson sichert. Sangmoon Bae stürzt am Finaltag mit der 72 bis auf Rang 6 ab.

Ein ganz seltenes Kunststück, zwei Hole-in-One auf einer Runde zu schießen, gelingt Brian Harman. Mit dem Eisen 7 locht der Amerikaner am 3. Hole zum Ass: “Das war mein Erstes,” meinte er zu seinem Caddie Scott Tway, der orakelte: “Üblicherweise kommen die in Serien….” Am 14. Loch, einem über 200 Meter strammen Par 3, versenkt Harman mit dem Hybrid seinen Abschlag neuerlich, diesmal jedoch nicht auf direktem Weg sondern mit Lucky Bounce von einem Hügel.

>> Endergebnis The Barclays

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Jason Day

63er Club

THE BARCLAYS – 3. RUNDE: Jason Day (AUS) und Sangmoon Bae (KOR) notieren am Moving Day 63er Runden und stürmen damit in die geteilte Führung nach vor. Bubba Watson (USA) liegt im Plainfield CC nur um einen Schlag hinter dem Duo in Lauerposition.

Jason Day übernimmt die Form vom PGA Championship – der Australier triumphierte beim letzten Major der Saison in beeindruckender Manier – nahthlos ins erste Playoff Turnier der Saison. Der Mann aus Queensland verewigt auf seiner Scorecard gleich sechs Birdies und sogar ein Eagle, nur ein einziges Bogey am vorletzten Loch sorgt dafür, dass Day nicht in alleiniger Führung liegt.

Denn Sangmoon Bae trumpft am Samstag ebenfalls mit unglaublich starker Birdiequote auf. Der Koreaner, der sich die gesamte Saison über bereits in ganz starker Form präsentiert, verewigt seinerseits neun rote Einträge. Bei lediglich zwei Bogeys marschiert auch er mit der 63 (-7) zum Recording und teilt sich so die Führungsposition bei gesamt 11 unter Par mit Jason Day.

Auf Rang 3 lauert der Spitzenreiter der ersten beiden Tage. Bubba Watson zeigt erneut ganz solides Golf. Zwar kann er mit den Birdiequoten der Spitzenreiter nicht mithalten, nach Runden von 65, 68 und nun 67 (-3) Schlägen hat er bei gesamt 10 unter Par aber nur einen einzigen Schlag Rückstand und wird am Sonntag aus der ersten Verfolgerposition versuchen Druck auszuüben.

Jordan Spieth (USA) verpasste in dieser Woche mit zwei durchwachsenen Runden den Cut in New Jersey. Für die Qualifikation für das nächste Playoff Turnier – das Starterfeld wird nun bis zur Tour Championship immer weiter verkleinert – hat dies zwar keine Auswirkungen, der Texaner verliert aber wieder die Nummer 1 der Welt an den diese Woche pausierenden Nordiren Rory McIlroy.

>> Leaderboard The Barclays

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