Schlagwort: real club valderrama

Spanisch vorgekommen

ANDALUCIA MASTERS – 1. RUNDE: Matthias Schwab kommt im Real Club Valderrama zum Auftakt einiges spanisch vor, denn mit einer 75 liegt der Rohrmooser nach dem ersten Spieltag abgeschlagen im Niemandsland des Leaderboards.

Der Vergleich zuletzt in München ging klar zugunsten von Matthias Schwab aus. Ein zweites Kräftemessen mit Sergio Garcia steigt im berühmten Real Club von Valderrama, in den Spaniens Topstar zu einem 3 Millionen Euro-Turnier geladen hat. Mit Jon Rahm (ESP), Matt Fitzpatrick, Ross Fisher (beide ENG) oder Joost Luiten (NED) wollen weitere Big Names ein Wörtchen bei der Vergabe des Siegerschecks mitreden.

Das Andalucia Masters zählt auch zur Qualification Series der Open, womit die drei Besten noch nicht Qualifizierten aus den Top 10 einen Startplatz für Royal Portrush erhalten werden, was ein zusätzlicher Anreiz für Schwab sein dürfte, allerdings will zum Auftakt am Donnerstag mit früher Startzeit so gut wie gar nichts gelingen.

Am Anfang noch stark

Mit einem anfänglichen Par auf der 10 findet sich Matthias Schwab zunächst ohne Probleme zurecht und da er gleich danach das darauffolgende Par 5 gekonnt auszunützen weiß, mischt er schon rasch im roten Bereich mit, den er auf den Löchern danach auch noch gekonnt verwaltet. Erst am Par 3 der 15 reicht es dann erstmals nicht zum Par und Matthias fällt mit dem ersten Fehler wieder auf den Ausgangspunkt zurück.

Der erste Fehler läutet auch eine Schwächephase ein, denn zunächst erweist sich auch die 16 als etwas zu harte Nuss und brummt dem Rohrmooser prompt den nächsten Schlagverlust auf. Des Schlechten noch nicht genug ist danach sogar das Par 5 problematisch, denn mit einem weiteren Fehler muss er sogar den unguten Triplepack einstecken, der viele Ränge kostet.

Immer weiter zurück

Mit den langen Bahnen ist der Schladming-Pro auch danach weiterhin etwas auf Kriegsfuß, denn gerade als es wirkt als hätte er sein Spiel wieder stabilisiert, stolpert er am Par 5 der 4 über den nächsten Fehler und zementiert sich mit dem bereits fünften Bogey des Tages gleich danach im richtig unangenehmen Leaderboardbereich regelrecht ein.

Zwar beendet Matthias die Runde mit Pars dann durchwegs ohne große Probleme, Birdies wollen aber keine mehr gelingen, weshalb er sich schließlich mit der 75 (+4) anfreunden muss, die ihm als 130. nur eine mehr als bescheiden Ausgangslage auflegt. Am Freitag benötigt der 24-jährige somit am Nachmittag bereits einen richtig starken Auftritt um sich noch ins Wochenende retten zu können.

Victor Perez (FRA) legt mit der 65 (-6) den besten Start hin.

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In Topform nach Spanien

ANDALUCIA MASTERS – VORSCHAU: Matthias Schwab reist nach dem nur knapp verpassten Sieg in München in absoluter Topform nach Spanien und hofft im Real Club Valderrama ein Wort um die Open Tickets mitreden zu können.

Matthias Schwab wusste letzte Woche in München fast durchgehend zu begeistern und startet sogar im Finalflight in die Finalrunde. Mit glasklaren Siegchancen ging ihm erst auf den letzten Löchern etwas der Sprit aus und er verpasste nach einigen Ungenauigkeiten im langen Spiel nur haarscharf seinen allerersten Titel auf der European Tour.

Dementsprechend in Hochform kommt der 24-jährige zu Sergio Garcia’s Turnier nach Sotogrande. Letzte Woche ging der Kräftevergleich mit dem spanischen Topstar noch klar zu Gunsten von Matthias aus, in Spanien aber stehen erneut etliche Hochkaräter am Start, was die “Operation: Spitzenplatz” für den Rohrmooser alles andere als einfach gestalten wird.

Neben Hausherr Garcia steht auch Spaniens Dampflok Jon Rahm in den Teeboxen. Flankiert von Matthew Fitzpatrick (ENG), Joost Luiten (NED) oder auch Ross Fisher (ENG) kann sich das Line-up beim 3 Millionen Turnier in Andalusien durchwegs sehen lassen. Bernd Wiesberger allerdings fehlt diesmal, denn der Oberwarter legt nach den zuletzt anstrengenden Wochen und vor dem Rolex Series Doppelpack eine Pause ein.

Für Matthias Schwab könnte sich die Woche noch zusätzlich lhnen, denn das Andalucia Masters zählt auch zur Qualification Series der Open Championship, was bedeutet, dass drei noch nicht qualifizierte Spieler aus den Top 10 am Sonntag einen Startplatz für Royal Portrush erhalten. Mit einer Leistung wie in München könnte der Schladming-Pro somit bereits in dieser Woche seine allererste Major-Teilnahme der Karriere fixieren.

Das Wetter verspricht in dieser Woche allerbeste Golfverhältnisse, denn jeden Tag sind bei strahlendem Sonnenschein rund um 25 Grad Celsius angesagt. Los geht es für Matthias Schwab am Donnerstag um 08:30 MEZ gemeinsam mit Paul Waring (ENG) und David Lipsky (USA) auf der 10.

 

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Nemecz Lukas 2015

Spanisches Lehrgeld

OPEN DE ESPANA – 2. RUNDE: Lukas Nemecz scheitert im Real Club Valderrama deutlich am Cut und muss bei majorartigem Setup und windigen Bedingungen in Spanien auf der European Tour Lehrgeld zahlen. Insgesamt liegen auf der beinharten Par 71 Wiese vor dem Wochenende nur noch zwei Spieler unter Par.

Lukas Nemecz beschrieb schon nach der Proberunde das enorm anspruchsvolle Terrain in Andalusien als den bislang schwersten Platz. Mit den engen Spielbahnen, den kleinen schnellen Grüns und dem dichten Rough kommt er nicht wirklich zurecht und scheitert schlussendlich klar am Cut. Wie enorm zäh sich das Gelände bei San Roque spielt beweist die Cutmarke, die auf sage und schreibe 9 über Par klettert.

Die volle Härte des Kurses bekommt er schon am Donnerstag zu spüren, wo er vor allem auf den Frontnine auf den Bogeyzug aufspringt und am Ende nur mit der 81 (+10) beim Recording steht. Am Freitag läuft es dann bei unangenehmen Wind zu Beginn um einiges stabiler. Zwar muss er drei Bogeys auf den ersten Neun notieren, kommt aber mit einem Birdie zum Turn.

An einem Spieltag, an dem es so gut wie jeden Spieler des Öfteren erwischt, kann auch Lukas weitere Schlagverluste nicht verhindern. Nach einem Triplebogey auf der 16 (Par 4) kommt er nur mit der 82 (+11) zum Clubhaus und scheitert so als 135. klar am Cut. Damit muss der junge Steirer einmal mehr Lehrgeld auf Europas höchster Spielklasse zahlen. Damit steht er aber keineswegs alleine da. Auch Bernd Wiesberger scheiterte bei seinem ersten Anlauf auf der European Tour und musste sogar auf die Challenge Tour zurück, ehe ihm der Durchbruch gelang.

“Ich glaube nicht, dass man einen Platz noch schwerer machen kann als diesen mit 15 Meter breiten Fairways, harten Briefmarken-Grüns und mega hohem Rough. Die ersten 12 Löcher wars ziemlich okay heute, aber ich hab meine Chancen nicht vewerten können und die Bogeys aus unnötigen Situationen nur so gefressen. Dann war ich etwas frustriert und dann war einfach die Luft draußen. Ich muss gestehen, dass ich so einen schweren Platz mit solchen Bedingungen noch nie gespielt hab und mir entsprechend schwer getan hab einen score zusammen zu bringen. Bei einem Top Turnier der Cut bei +9, das sagt gleich ich schon alles”, beschreibt Lukas Nemecz seine zweite Runde in Valderrama.

Pablo Larrazabal (ESP) gibt in seiner Heimat derzeit den Ton an. Der Spanier notiert die 71 (Par) und führt bei gesamt 3 unter Par. Erster Verfolger und der letzte Spieler in den roten Zahlen ist Andrew Johnston (ENG), der nach der 74 (+3) bei 1 unter Par liegt. Mit Martin Kaymer (75) auf Rang 10, Max Kieffer (79) auf Rang 38 und Marcel Siem (77) auf Rang 60 cutten alle drei am Start stehenden Deutschen ins Wochenende.

>> Leaderboard Open de Espana

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Nemecz Lukas 2015

Tiefschwarzer Start

OPEN DE ESPANA – 1. RUNDE: Lukas Nemecz muss am Donnerstag im Real Club Valderrama mit der einen tiefschwarzen Auftakt verdauen und kann am Freitag wohl nur noch mit einem absoluten Kraftakt das Wochenende erreichen.

“Der Kurs zeigt schon ganz schön seine Zähne. Das ist sicher der schwerste Platz den ich bisher gespielt habe”, deutete Lukas Nemecz schon vor dem Turnier nach seiner Proberunde an, dass das Setup auf dem ohnehin schon engen und langen Parklandkurs eher in Richtung Major geht. Dass es dann am Donnerstag allerdings so schlimm kommt, damit hat wohl auch Lukas selbst nicht im entferntesten gerechnet.

Dabei gelingt der Start mit einem Birdie auf der 10 eigentlich nach Maß, doch gleich darauf zeigt sich auch schon eines der Hauptprobleme vom jungen Steirer am ersten Spieltag. Ein Par 5 – Bogey gleicht das Tagesergebnis sofort wieder aus. Wie sich im Nachhinein herausstellt soll es nicht der einzige Schlagverlust auf einem langen Loch bleiben.

Bogeyserie

Gerade als es scheint als hätte der Murhof Pro die richtige Mischung gefunden, fällt er mit Bogey auf der 15 erstmals in den Plusbereich und muss vor dem Turn noch zwei weitere Fehler – einen davon am zweiten Par 5 – verdauen. Auch nach dem Wechsel auf die Frontnine bleiben Pars die Seltenheit. So gelingt etwa nur die 1 und die 9 mit der vorgegebenen Schlaganzahl, für alle übrigen Löcher benötigt er jeweils um einen Schlag mehr, was ihn klarerweise weit zurückwirft.

Mit der 81 (+10) pendelt sich Lukas Nemecz nur auf Rang 129 ein und hat so wohl nach der ersten Runde nur noch minimale Chancen auf ein Erreichen des Wochenendes. Um das fast schon Unmögliche doch noch Realität werden zu lassen, wird er am Freitag wohl die bisher beste Runde seiner bisherigen Saison benötigen. “Das wird halt jetzt morgen für den Cut zach aber ich will auf jeden Fall noch eine gute Runde spielen.”

“Ich hab nach dem Turn leider ordentlich den Bogey-Zug erwischt. Da waren einfach zu viele mittelmäßige Schläge dabei und ich hab oft die falsche Seite vom Grün erwischt, was auf diesem Platz einfach tödlich ist. Noch dazu war es ärgerlich, weil ich heute vom Tee ziemlich gut war, das aber einfach nicht nützen konnte”, so Lukas Nemecz zur Runde.

Die Führung sichert sich der Franzose Alexander Levy mit der 66 (-5). Martin Kaymer mit der 69 (-2) auf Rang 7 und Maximlian Kieffer (beide GER) mit der 70 (-1) auf Platz 11 starten mit roten Runden stark. Der dritte Deutsche, Marcel Siem, hat etwas mehr zu kämpfen, geht nach der 74 (+3) aber als 52. innerhalb des Cutbereichs in den zweiten Spieltag.

>> Sky überträgt live und exklusiv an allen vier Tagen aus Spanien.

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Lukas Nemecz 2015

Chance im Topfeld

OPEN DE ESPANA – VORSCHAU: Lukas Nemecz peilt in dieser Woche in einem stark besetzten Feld im Real Club Valderrama sein zweites Wochenende auf der European Tour an. “Der Kurs ist echt genial und das ist sicher der schwerste Platz den ich bisher gespielt hab”, freut sich Lukas schon auf die bevorstehende Aufgabe.

Endlich schlägt die European Tour wieder ihre Zelte am Heim-Kontinent auf. Sergio Garcia’s Foundation organisiert die Open de Espana und wählte dazu mit dem Real Club Valderrama den nach eigener Angabe “besten Platz Spaniens” aus. Der Parklandkurs schlängelt sich durch das leicht hügelige Terrain Andalusiens und gilt als echter Klassiker, seit bis zum Jahre 2012 dort das Volvo Masters ausgetragen wurde.

Über die Warteliste schaffte es auch Lukas Nemecz in das topbesetzte Starterfeld. So bekommt es der einzige Österreicher im Turnier etwa mit Deutschlands Nummer 1 Martin Kaymer, Gastgeber Sergio Garcia, Chris Wood, Andy Sullivan (ENG), Soren Kjeldsen (DEN) oder Victor Dubuisson (FRA) zu tun, die allesamt direkt aus Augusta eingeflogen sind.

Der junge Steirer wirkt voll fokussiert und präsentiert sich nach länger Turnierpause nun richtig hungrig. Diesen Hunger will Luki positiv einsetzen und nach den Tshwane Open zum zweiten Mal in dieser Saison auf Europas höchster Spielklasse ins Wochenende cutten und so nicht nur wichtiges Preisgeld sammeln, sondern außerdem das Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben stärken. “Das Tobi mit ist um mich zu unterstützen ist natürlich ideal und freut mich wirklich sehr”, hat er in dieser Woche mit Bruder Tobias außerdem familiäre Unterstützung vor Ort.

Am Dienstag drehte er mit Maximilian Kieffer (GER) eine Proberunde und meinte danach: “Das war schon eine lässige Runde heute, wobei der Platz schon mal ordentlich Zähne gezeigt hat. Es gibt hier keinen einzigen Schlag wo du mal verschnaufen kannst. Es macht aber unglaublich Spaß. Das Set-up ist absolut perfekt. Mega schnelle Minigrüns und rundherum richtig dickes, lässiges Rough.”

Auch in die Heimat richtet Lukas Grüße aus und erklärt sein Fernbleiben bei der 4er Meisterschaft am Wochenende im GC Murhof mit einem Augenzwinkern: “Ich hätte mich riesig auf ein Brüderduell mit Bernd und Niki (Wiesberger) gefreut, aber aus Angst vom Verlieren bin ich mal mit Tobias nach Valderrama zur Spanish Open geflogen.”

Das Wetter sollte in dieser Woche in Andalusien klar mitspielen. Jeden Tag sind bei leicht bewölkten Verhältnissen Temperaturen um 25 Grad Celsius vorhergesagt. Lukas Nemecz nimmt die erste Runde am Donnerstag im Flight mit Adrian Otaegui (ESP) und Scott Jamieson (SCO) um 10:15 MEZ von der 10 aus in Angriff.

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