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Bernd Wiesberger 2016

Californian Eagle

NORTHERN TRUST OPEN – 1. RUNDE: Bernd Wiesberger findet zwar im Riviera CC nur verhalten in den Tag, reißt das Ruder aber mit einem Eagle herum und eröffnet die Northern Trust Open mit der 71 im Cutbereich. “Das war heute sicher nicht mein bester Tag”, zeigt er sich nach der Runde selbstkritisch.

Anfänglich wirkt es so, als würde es ein Déja-vu des Vorjahres geben, als sich Bernd Wiesberger mit der 75 (+4) bereits einen Rückstand auf die Cutmarke einbrockte. Der Oberwarter startet mit allererster Startzeit auf der 10 und entscheidet sich am drivebaren Par 4 gleich zur Attacke. Der starke Drive bleibt aber im Grünbunker hängen und Bernd muss wegen des schwer zu spielenden Grüns von der Fahne wegchippen, was gleich einmal im ersten Bogey endet.

Auch danach hat Österreichs Nummer 1 alle Hände voll zu tun. Zu nervös und ungenau wirkt vor allem sein Spiel vom Tee, was sich nur zwei Löcher später nach unguter Roughlage im nächsten Schlagverlust bemerkbar macht. Bei +2 nach 3 wird es höchste Zeit, dass der Burgenländer sein Spiel wieder auf Schiene bringt um nicht gleich von Beginn weg Zählbarem nachzulaufen.

Sicherheit gefunden

Das Vorhaben gelingt. Nach und nach stabilisiert Bernd sein Spiel, schärft vor allem sein Visier bei den Abschlägen und legt sich auf der 16 (Par 3) dann auch die erste echte Birdiechance auf, der Putt will aus gut zwei Metern aber noch nicht fallen. Doch Bernd bleibt geduldig, rettet die Pars wo er sie retten muss und kommt so bei 2 über Par zum Turn.

Dem Par 5, der 1 ist es dann zu verdanken, dass die Nummer 37 der Welt mit einem Mal wieder voll mit im Geschäft ist. Er platziert den Drive perfekt am Fairway und bringt die Annäherung souverän am Grün unter. Aus gut 10 Metern stopft er den Putt zum Eagle und stellt sein Tagesergebnis so wieder auf Level Par.

Auch danach zeigt er grundsolides Golf und kratzt auch nach leicht verzogenen Schlägen immer das Par. Stellvertretend für das wirklich starke kurze Spiel und die sichere Performance auf den schwer zu spielenden Grüns steht das Par 3, der 6. Bernd trifft die falsche Seite des Kurzgemähten und hat auf dem Weg zur Fahne direkt einen Bunker mitten im Grün vor der Nase. Mit gefühlvollem Chip und Putt lässt er aber auch hier nichts anbrennen.

Im Plansoll

Mit der 71 (Par) pendelt sich Bernd Wiesberger so auf einer der schwersten Wiesen des PGA Tour Kalenders auf Rang 56 ein. Zwar ist die Birdiequote klar überschaubar – kein einziges will auf der ersten Runde gelingen – allerdings hält er nach dem zähen Beginn auch Fehler von der Scorecard fern, was am Ende noch Gold wert sein kann. Mit der Par-Runde hat er auch die Topregion des Leaderboards noch nicht aus den Augen verloren. Mit einer roten Runde am Freitag könnte er sich eine sehr brauchbare Ausgangslage fürs Wochenende auflegen.

“Auch wenn das nicht meine beste Leistung war, hätte es am Ende aber dennoch eine Runde unter Par werden können. Ich hab leider den Start etwas verschlafen und schlechte Schläge gemacht. Meine Chance konnte ich so leider nicht nützen. Ich freu mich aber schon auf die Runde morgen”, spricht Bernd vor allem den zähen Beginn an.

Camilo Vilegas (COL) erwischt einen Traumtag und spielt sich am Donnerstag Nachmittag mit der 63 (-8) unangefochten an die Spitze. Die ersten Verfolger distanziert er so bereits um drei Schläge. Auch Rory McIlroy (NIR) präsentiert sich mit der 67 (-4) stark und teilt sich so Rang 5. Jordan Spieth (USA) hingegen kommt schwer unter die Räder und liegt nach der 79 (+8) nur auf Platz 142 von 144.

>> Leaderboard Northern Trust Open

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Zurück in die Staaten

NORTHERN TRUST OPEN – VORSCHAU: Bernd Wiesberger startet ab Donnerstag im Riviera CC in sein sechs Turniere andauerndes US-Intermezzo und will gleich beim ersten Event in Pacific Palisades ein gutes Ergebnis einfahren.

Bisher sind die USA und Bernd Wiesberger noch keine echte Liebesbeziehung. Zu durchwachsen gestalteten sich die bisherigen Auftritte des Burgenländers westlich des Atlantiks. Zwar gab es immer wieder positive Ausreißer nach oben – Bernd beendete etwa die PGA Championship in Kentucky auf dem 15. Rang und wurde beim US-Masters mit Platz 22 sogar bester Debütant – die absoluten Topergebnisse fehlen aber bislang noch auf der Visitenkarte der Nummer 37 der Welt.

Dies muss sich heuer ändern, will der Oberwarter auch im Sommer noch in den Top 50 der Welt rangieren. Er lässt sich mit Amerika auf eine Art Gambling ein, wie auch >>hier im Detail beschrieben ist. Immerhin könnte er auch bei den weniger attraktiven Turnieren der European Tour aufteen, die in den nächsten Wochen in Asien Station macht. Gerade in diesen Destinationen feierte er bereits große Erfolge. Bernd macht aber keinen Hehl daraus, dass er sich Woche für Woche mit den Topstars der Golfwelt messen will und die stecken ihre Tees nunmal vorrangig in US-amerikanischen Boden.

Zweiter Auftritt in Riviera

Bernd WiesbergerDen Anfang machen in dieser Woche die Northern Trust Open, wo er naturgemäß gleich ein gutes Ergebnis einfahren will. Vergangene Saison war im Riviera CC mit einem Missed Cut bereits nach zwei Runden Endstation. Der Kurs der Stars bei Los Angeles gilt als eine der schwersten Wiesen des PGA Kalenders, was Bernd nach der Kennenlernphase des letzten Jahres aber entgegenkommen sollte. Tendenziell spielt er auf anspruchsvollen Wiesen eher vorne mit als auf scorefreundlichem Geläuf.

Mit seinen European Tour Kollegen Andy Sullivan (ENG) und Jamie Donaldson (WAL) spulte er in den Hügeln vor den Toren Los Angeles bereits eine Proberunde ab und zeigte sich über den Zustand des Platzes beeindruckt: “Ich hatte einen angenehmen Flug nach LA und freue mich schon auf eine gute Turnierwoche. Riviera schaut fantastisch aus, wie aber eigentlich bisher immer.”

Um ein Spitzenergebnis einzufahren, wird Bernd in absoluter Topform agieren müssen, da das Feld in dieser Woche enorm stark besetzt ist. Mit Rory McIlroy (NIR), der im Riviera CC sein Northern Trust Open Debüt gibt, Jordan Spieth, Bubba Watson, Dustin Johnson (alle USA), Justin Rose (ENG), Sergio Garcia (ESP) oder auch dem frisch gebackenen Tshwane Open Sieger Charl Schwartzel (RSA) rittern eine geballte Ladung an Weltstars um das Gesamtpreisgeld von 6,8 Millionen US-Dollar.

Ein Topresultat könnte auch für die kommenden Wochen bei Bernd die Initialzündung darstellen, wenn er einmal quer durch den Kontinent nach Florida weiterreist. Mit den Honda Classic und dem WGC Event am TPC Blue Monster in Miami warten Bedingungen auf den Österreicher mit denen er bislang noch hart zu kämpfen hatte. Pfeilschnelle pickelharte Bermudagrüns stellten ihn des Öfteren vor Probleme.

Nach einer zweiwöchigen Pause bestreitet er danach die nächsten drei Turniere am Stück, die mit dem US-Masters das vorerst glorreiche Ende finden sollen. In dieser Zeit wird der Alstom Open de France Sieger auch versuchen möglichst viele Punkte auf die geführte Non-Members List der PGA Tour zu zaubern um sich so eine volle Tourkarte für kommendes Jahr zu erspielen. In etwa 500 Punkte, was einem Sieg eines regulären PGA Turnieres entspricht, wird er wohl benötigen um sich ins Gespräch bringen zu können.

Speziell vorbereitet hat sich Bernd Wiesberger auf die kommenden US Turniere aber nicht. Im Fokus stand eher die Körperhaltung, woran er mit seinem Coach Phil de Busschere bereits in Abu Dhabi gezielt arbeitete und was in den nächsten Wochen noch mit Videomaterial nachgeschärft wird. Ansonsten hat er ein paar Materialtests durchgeführt und an Varianten mit den Wedges und anderen Griffen gearbeitet.

Just zu Beginn des Turnieres wird Los Angeles von einer kleinen Kaltfront heimgesucht. Bisher war es fast schon ungewöhnlich warm mit Spitzentemperaturen von nahezu 30° Celsius. Erwartet werden Höchstwerte von in etwa 22°, auch Regen ist zum Auftakt nicht ausgeschlossen. Bernd hat am Donnerstag den Bonus der allerersten Startzeit und wird das Turnier im Flight mit Ricky Barnes und Jason Kokrak (beide USA) um 15:40 MEZ auf der 10 miteröffnen. James Hahn (USA) startet in der Gruppe mit Bubba Watson und Justin Rose in das “Unternehmen: Titelverteidigung” um 16:22 MEZ ebenfalls von der 10 aus.

>> Tee Times Northern Trust Open

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Bernd Wiesberger 2016

Stagniert

DUBAI DESERT CLASSIC – 3. RUNDE: Bernd Wiesberger nimmt am Moving Day im Emirates GC zu Beginn die falsche Abzweigung und fällt um etliche Ränge zurück. Erst dank starkem Finish kann er noch die 69 (-3) notieren und hält sich so die Chance auf das erste Top 10 Ergebnis der Saison offen.

Mit der 71 (-1) am Freitag verlor Bernd Wiesberger die Spitze etwas aus den Augen. Dennoch wäre bei lediglich fünf Schlägen Rückstand bei guten Auftritten am Wochenende noch sehr vieles möglich. Zumindestens die erste Chance wieder aufzuschließen lässt der Oberwarter am Moving Day aber verstreichen.

Bei durchgehend tiefen Scores war schon vor dem ersten Schlag des Burgenländers klar, dass heute wohl etliche Birdies die Scorecard zieren müssen um im Gespräch für eine Topplatzierung zu bleiben. Doch der Auftakt in die dritte Runde misslingt total.

Statt des erwarteten ersten Birdies muss er am Par 5, der 3 sogar ein Bogey notieren. Zwar bessert er dieses am darauffolgenden Par 3 sofort wieder aus, planmäßig ist dieser Start aber keinesfalls. Mit einem weiteren Schlagverlust auf der 6 ist dann endgültig klar, dass im Spiel des Weltranglisten 34. an diesem Tag etwas der Wurm drinnen ist.

Gutes Ende

Erst zu Beginn der Backnine scheint Bernd dann den Reset-Schalter gefunden zu haben und gleicht mit neu eingestelltem Visier das Tagesergebnis zunächst auf der 10 (Par 5) aus, um kurz darauf auf der nächsten langen Bahn auch erstmals am dritten Spieltag in den roten Bereich abzutauchen.

Schlagverluste kann er danach gekonnt verhindern und hält sich dank starkem Finish – Bernd notiert sowohl auf der 17, als auch auf der 18 noch wichtige Birdies – mit der 69 (-3) noch die Möglichkeit auf ein Topergebnis offen. Die Finalrunde wird Österreichs Nummer 1 vom 21. Rang aus in Angriff nehmen.

Dank des guten Endes der Runde verliert er zwar im Klassement nicht viele Plätze, der Rückstand auf die Spitze wächst bei perfekten Scoringbedingungen aber auf mittlerweile acht Schläge an. Um das erste Top 10 Ergebnis der Saison am Sonntag perfekt machen zu können, muss er wohl von Start weg hellwach sein und die sich bietenden Chancen zu Zählbarem ummünzen.

Rory McIlroy (NIR) ergeht es in dieser Woche ähnlich wie Bernd Wiesberger. Der nordirische Superstar liegt nach der 68 (-4) derzeit gleichauf mit dem Österreicher. Was am Moving Day alles möglich gewesen wäre zeigt etwa der Däne Joachim B. Hansen, der mit der 64 (-8) am Leaderboard gleich 45 Ränge gutmacht und sich auf Rang 12 wieder einpendelt.

Auch Danny Willett (ENG) drückt das Gaspedal bis zum Anschlag durch und spielt sich mit der 65 (-7) und bei gesamt 16 unter Par an die Spitze. Erster Verfolger ist der Spanier Rafael Cabrera-Bello, der mit der bereits dritten 67 (-5) nur um einen Schlag zurückliegt.

>> Leaderboard Omega Dubai Desert Classic

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Bernd Wiesberger

Wüstenabschluss

DUBAI DESERT CLASSIC – VORSCHAU: Bernd Wiesberger will nach der durchwachsenen Schlussrunde der letzten Woche in Dubai wieder rote Zahlen sprechen lassen und zum Abschluss des diesjährigen Desert Swings im Emirates GC sein erstes Top 10 Ergebnis der Saison einfahren.

Noch läuft beim Burgenländer nicht alles richtig nach Wunsch, wenngleich sich Österreichs Nummer 1 mit dem fantastischen Start im letzten Jahr die Messlatte selbst in schwindelerregende Sphären legte. Immer wieder sind es einzelne Runden, die die gute restliche Arbeit etwas trüben. So war es in Abu Dhabi die 72 zum Aufakt und in Doha eine 73er Schlussrunde, die bessere Resultate verhinderte.

Das soll sich nun in Dubai Dubai endgültig ändern. Letztes Jahr krönte Bernd seinen Traumstart mit Rang 4 und damit dem dritten Top 10 Ergebnis in Folge. Auch heuer wird es vor allem wieder darauf ankommen auf der birdiefreundlichen Par 72 Wiese die sich bietenden Chancen zu verwerten. Titelverteidiger Rory McIlroy (NIR) triumphierte etwa bei 22 unter Par, was klar zeigt, dass man sich Schwächephasen kaum leisten darf.

Der Emirates GC war aber zumindestens letztes Jahr der Platz des Desert Swings, der dem Oberwarter sowohl vom langen Spiel als auch auf den Grüns am meisten entgegenkam. Bei einer ähnlichen Performance heuer, könnte das erste Top 10 Ergebnis der Saison Realität werden. Der Wetterbericht in den Vereinigten Arabischen Emiraten verspricht zwar viel Sonnenschein, für Donnerstag ist dennoch ein windiger Tag zu erwarten, was vor allem die Nachmittagsgruppen wohl zu spüren bekommen werden.

Da auch Bernd Wiesberger den Auftakt erst mit später Startzeit in Angriff nimmt, ist eine gute Vorstellung zum Start ins Turnier wohl in dieser Woche enorm wichtig um an den lukrativen Rängen des mit 2,65 Millionen US-Dollar dotierten Events dranzubleiben.

Der Burgenländer startet am Donnerstag um 09:15 MEZ gemeinsam mit dem zweifachen Open Championship Sieger Ernie Els (RSA) und dem Thailänder Kiradech Aphibarnrat von der 1 aus ins Turnier. Rory McIlroy beginnt seine Titelverteidigung um 05:05 MEZ im Flight mit Henrik Stenson (SWE) und Louis Oosthuizen (RSA) auf der 2. Platzhälfte.

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Bernd Wiesberger

Frühe Aufholjagd

ABU DHABI CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Bernd Wiesberger bläst mit einem Blitzstart am Moving Day zur geplanten Aufholjagd, kann sich aber am Ende nicht entscheidend verbessern.

“Ich muss vom Tee den Ball besser ins Spiel bringen und die Eisen etwas näher an die Fahnen legen”, wusste Bernd Wiesberger schon nach der zweiten Runde, was am Wochenende in seinem Spiel besser funktionieren muss. Das setzt der Burgenländer dann am Samstag auch sofort in die Tat um und startet nach einem anfänglichen Par mit einem Birdietriplepack perfekt in den Tag.

Die Angriffslust des Oberwarters erhöht dementsprechend auch die Gefahr auf Schlagverluste, was sich auf seiner ersten Platzhälfte – Bernd startet den Moving Day aufgrund der langen Nebelverzögerungen auf den Backnine – in zwei Bogeys bemerkbar macht.

Österreichs Nummer 1 lässt sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen, setzt zunächst auf der 16 (Par 4) den ersten Konter und bessert nach dem Turn mit seinem ersten Par 5 Birdie auch den bislang zweiten Makel seiner Runde wieder aus. Da auch die Fortsetzung der zweiten Runde in der Früh wegen erneut dichten Nebels verschoben werden muss, werden zu später Stunde in Abu Dhabi danach die Schatten immer länger, was die Veranstalter zwingt die dritte Runde abzubrechen.

Mit noch drei zu spielenden Bahnen ist der Moving Day für Bernd Wiesberger vorerst zu Ende. Bei einem Zwischenstand von -3 nach 15 und bei gesamt 5 unter Par macht er bislang bereits 13 Plätze gut und wird vom 31. Rang aus versuchen den Schwung mit in den Sonntag zu nehmen.

Das kurze Vorspiel über drei Löcher vor einem langen Schlusstag absolviert Wiesberger mit Par, Par, Bogey zu einer weiteren 70er-Runde, die bei 4 unter Par nicht für den erhofften großen Vorstoss reicht. Von Platz 38 aus wird er somit auf die letzten 18 Löcher gehen.

Den besten Start in den Sonntag erwischt  Rickie Fowler. Mit 5 Birdies auf den Back 9, zwei davon früh Morgens, springt der US Boy auf 13 unter Par und in die alleinige Führung, zwei Schläge vor Joost Luiten (NED) und drei Shots vor McIlroy, Ahn, Pieters, Grace und Baldwin.

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Bernd Wiesberger

Noch vieles möglich

ABU DHABI CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Bernd Wiesberger gelingt am Freitag im Abu Dhabi GC zwar der Sprung in den roten Bereich, mit einer kleinen Schwächephase vergibt er aber die Chance sich im Klassement weit nach vorne zu spielen. “Das war heute nicht mein bester Tag, aber es ist noch vieles möglich”, so Bernd nach der Runde.

Zum Auftakt des Desert Swing sorgte Bernd Wiesberger am Donnerstag für ein Déja-vu des Vorjahres. Auch letzte Saison eröffnete der Burgenländer das Wüstenabenteuer mit einer 72 (Par), was schlussendlich aber der Startschuss für sein bislang bestes Jahr der Karriere war.

Ähnliches soll nach der Parrunde vom Donnerstag nun an den nächsten Spieltagen gelingen. Zunächst aber heißt es für Österreichs Nummer 1 warten, da dichter Morgennebel einen planmäßigen Start zunichte macht. Erst mit knapp dreistündiger Verspätung kann er dann seine Runde in Angriff nehmen und der Beginn lässt sich mit einem frühen Birdie auf der 11 (Par 4) auch sehr gut an. Richtigen Vortrieb bringt der schnelle Schlaggewinn aber nicht, was gleich sechs Pars in Folge beweisen.

Erst rund um um den Turn wirkt es, als hätte der Oberwarter den richtigen Groove gefunden. Fast gelingt nach Birdie auf der 18 und der 1 sogar der Triplepack, aus kurzer Distanz will der Putt zum dritten roten Eintrag in Folge aber nicht fallen. Der verschobene Putt ist es auch, der eine kurze Schwächephase mit zwei Bogeys auf nur drei Bahnen einläutet.

Immerhin aber gelingt kurz vor Schluss auch am letzten Par 5 noch ein Birdie, was ihn mit der 70 (-2) und als 44. ganz sicher ins Wochenende bringt. Dennoch wirkt es am Ende wie eine vergebene Großchance, denn bei generell leicht höheren Scores als am Vortag hätte er am Freitag noch klar mehr Plätze im Klassement gutmachen können. Bei nur vier Schlägen Rückstand um auf die Top 10 aufzuschließen scheint am Wochenende nach vorne hin aber noch vieles möglich.

Gleich wie am Vortag trifft Bernd erneut nur knapp die Hälfte aller Fairways und parkt seinen Ball insgesamt 13 mal am Kurzgemähten. Im Kurzspiel und bei den Putts hat er aber sein Visier besser eingestellt, was die 70 schnell erklärt. “Es war sicher nicht mein bester Ballstriking-Tag heute, aber ich habe bis zum Schluss hart gekämpft. Ich muss den Ball vom Tee besser ins Spiel bringen und die Eisen etwas näher hinlegen. Morgen eine starke Runde und dann ist noch alles offen”, weiß er wo er den Hebel am Wochenende ansetzen muss.

Fortsetzung am Samstag

Wegen des hartnäckigen Nebels in den Morgenstunden kann die zweite Runde erst am Samstag beendet werden. Doch auch die geplante Fortsetzung verzögert sich wegen erneuten Nebels. Erst mit knapp dreistündiger Verspätung kann die Runde dann endgültig beendet werden. Andy Sullivan (ENG), dem bereits die zweite 67 (-5) aufgeht, liegt vor dem Wochenende bei gesamt 10 unter Par in alleiniger Führung.

Mit zwei Schlägen Rückstand folgen Rory McIlroy (NIR) nach der 70 (-2) und der US-amerikanische Amateur Bryson Dechambeau nach der 72 (Par). Rickie Fowler (USA) (68) nimmt die dritte Runde von Rang 11 aus in Angriff. Der Weltranglistenerste Jordan Spieth (USA) liegt nach der 73 (+1) auf Platz 32.

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Bernd Wiesberger 2015

Ab in die Wüste

ABU DHABI HSBC GOLF CHAMPIONSHIP – VORSCHAU: Bernd Wiesberger will im Abu Dhabi GC bei seinem ersten Turnier mit vollem Starterfeld 2016 die Weichen für eine gelungene Saison stellen. Mit Jordan Spieth (USA), Rory McIlroy (NIR) und Rickie Fowler (USA) ist in dieser Woche ein absoluter Traumflight in den Vereinigten Arabischen Emiraten am Start.

2015 wusste Bernd Wiesberger vor allem zu Jahresbeginn voll zu überzeugen und stellte beim Desert Swing die Weichen für sein bislang bestes Jahr der Karriere. Dieses Kunststück will der Oberwarter in diesem Jahr klarerweise wiederholen. Bei seinem allerersten Antreten im Wüstenstaat scheiterte er 2012 noch am Cut. Nach Rang 21 ein Jahr später und einem weiteren Missed Cut 2014, gelang im Vorjahr mit Platz 6 nahezu ein Traumstart.

Der Burgenländer will heuer für ein Déja-vu sorgen und erneut mit einem Spitzenergebnis das Jahr 2016 eröffnen. “Ich freue mich schon auf drei Wochen am Stück in der Wüste. Mit dem Abu Dhabi GC wartet gleich einer der besten Kurse des gesamten Jahres auf uns”, blickt er den kommenden Wochen positiv entgegen. Den leichten Flugrost der Weihnachtsfeiertage sollte er letzte Woche beim Eurasia Cup bereits abgeschüttelt haben. Bernd wusste in Kuala Lumpur vor allem an den ersten beiden Spieltagen zu überzeugen und feierte mit seinen europäischen Kollegen einen glasklaren 18,5 : 5,5 Sieg gegen das asiatische Team.

Auch im Hinblick auf die Qualifikation für den Ryder Cup wären Spitzenresultate von enormer Bedeutung, um im September Team Europe in den USA unterstützen zu können. Derzeit rangiert er in der European Points List auf Rang 17. Eine Wild Card von Captain Darren Clarke erscheint eher unwahrscheinlich, weswegen der einzige Weg wohl über eine Direktqualifikation der Rangliste führen wird.

Traumflight am Start

Welch starke Konkurrenz auf Bernd Wiesberger in dieser Woche wartet, beweist ein absoluter Traumflight. Der Weltranglistenerste Jordan Spieth (USA) macht einen Abstecher auf die European Tour und bildet mit Landsmann Rickie Fowler und dem nordirischen Topstar Rory McIlroy wohl eine der publikumswirksamsten Paarungen der letzten Zeit.

Titelverteidiger Gary Stal (FRA) nimmt gemeinsam mit Race to Dubai Leader Henrik Stenson (SWE) und Deutschlands Golfaushängeschild Martin Kaymer das mit 2,7 Millionen US-Dollar dotierte Event in Angriff. Bernd Wiesberger geht am Freitag mit Kollegen vom Eurasia Cup auf die erste Runde. Er startet gemeinsam mit Ian Poulter (ENG) und Victor Dubuisson (FRA) am Donnerstag um 09:15 MEZ von der 1 aus ins Wüstenabenteuer.

>> Tee Times Abu Dhabi HSBC Golf Championship

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Bernd Wiesberger Golf-Live.at 2015

Das beste Jahr

World Tour Championship – Final: Bernd Wiesberger verabschiedet sich aus der Saison 2015 nicht mit dem gewünschten Topergebnis. Mit der 71 kommt der Österreicher im Vergleich zur Konkurrenz nicht voran, bleibt aber zumindest in den Top 20 in Dubai.

Auch wenn die Finalserie der European Tour für Bernd Wiesberger und auch viele Fans nicht nach Wunsch verläuft, überwiegt am Ende der langen Saison 2015 in allererster Linie das Positive. In den letzten Wochen fehlte insgesamt der nötige Touch auf den Grüns, um sich für das meist hohe Niveau im langen Spiel auch dementsprechend zu belohnen. Bernd Wiesberger hätte sich selbst auch gerne weiter oben gesehen, zu wenig oft kommt aber der berühmte Putter auf ebensolche Betriebstemperatur, um tatsächlich an die absoluten Spitzenränge heranzuschnuppern. Zumindest vereinzelt kann Österreichs Nummer 1 sein Leistungslevel abrufen, siehe bei der 66 beim WGC – HSBC Champions oder eben die 65 am Freitag in Dubai.

Nach der 71 zum Abschluss beim World Tour Championship in Dubai verbessert der Oberwarter sein Gesamtscore auf -8 und hält sich als 17. in den Top 20 des Weltklassefeldes, das beim letzten Turnier des Jahres auf 60 Teilnehmer reduziert ist.

Viele Ziele erreicht

Bernd Wiesberger kann sich am Finaltag in Dubai mit drei Birdies auf den ersten elf Löchern einen Tick auf dem Leaderboard verbessern, durch drei Bogeys auf den letzten Löchern des Earth Course wirft es den Longhitter wieder auf die Ausgangslage zurück. Das Birdie auf der 18 wird ein schwacher Trost für den erhofften Move sein.

Insgesamt war das Golfjahr von Bernd Wiesberger in vielerlei Hinsicht beachtlich und beeindruckend. In den Emiraten hat 2015 eine Saison der Karriere-Bestleistungen begonnen, die den 30-Jährigen erstmals in seiner Karriere unter die Top 50 der Weltrangliste bringt. Diese Hürde übersprang Wiesberger nach dem 4. Rang in Dubai beim Desert Classic. Rundherum gab es die mehr als realistischen Siegchancen in Qatar und Malaysien. Mit dem damit verbundenen Zugang zu allen Majorturnieren durfte Österreichs Nummer 1 auch erstmals und bisher einziger Österreicher beim Masters in Augusta sein Können in den Vordergrund rücken. Auf Anhieb belegt der Burgenländer Rang 22.

Den Höhepunkt des Jahres erreichte der Oberwarter mit dem Sieg bei der Open de France, der auch die bisher beste Position im World Golf Ranking als 23. mit sich brachte.

Es ist die bisher beste Golfsaison von Bernd Wiesberger, weil der Österreicher unter anderem zum ersten Mal im Schlagdurchschnitt unter 70 kam und dadurch auch zahlreiche Topergebnisse heraussprangen. Ganze sieben Mal beendete Bernd Wiesberger ein Event der European Tour in den Top 10, ein absoluter Spitzenwert, der nur von wenigen gehalten werden kann. Zudem knackte das Golf-Aushängeschild auch die 2 Millionen Euro Marke im Race to Dubai, die ihm als 9. die absolute beste Platzierung in der Jahreswertung einbringt.

Die Ziele für die kommende Saison sind auch schon definiert. Spielerisch versucht Bernd Wiesberger auf den Grüns und mit den Wedges zuzulegen, um noch häufiger niedrige Runden auf die Scorekarte zu bringen. Kein Wunder, wenn die Ryder Cup Quali läuft und zum anderen 2016 die olympischen Spiele in Rio de Janeiro anstehen.

Erneut Nummer 1 von Europa

Rory McIlroy ist an effizienz auf der European Tour wohl kaum zu überbieten. Mit einem absoluten Mindestmaß an Turnieren gelingt es dem Nordiren auch im Jahr 2015 das Race to Dubai als Sieger abzuschließen. McIlroy gewinnt die Geldrangliste bereits zum dritten Mal in den letzten vier Jahren und zum zweiten Mal beim DB World Tour Championship. Am Finaltag liefert sich der Weltstar ein offenes Rennen mit Andy Sullivan, der als Leader in den vierten Tag ging, von McIlroy durch die 66 um einen Schlag abgehängt wird. Rory McIlroy feiert den Sieg bei 21 unter Par.

McIlroy unterstreicht damit auch seine Vormachstellung in Europa. Wirkliche Siegchancen auf das Race to Dubai hatte nur Danny Willett, der als Vierter zwar ein Topergebnis abliefert, aber dann doch deutlich hinter McIroy zurückliegt.

>> Leaderboard World Tour Championship

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Jordan Spieth

Mann des Jahres

TOUR CHAMPIONSHIP 2015 – FINAL: Jordan Spieth (USA) krönt seine fantastische Saison im East Lake GC mit Sieg und zugleich Gewinn des FedEx-Cups und ist ab sofort wieder die Nummer 1 der Golfwelt.

“Ich werde die Tour Championship wie ein Major anlegen und hab mich auch genauso darauf vorbereitet”, gab Jordan Spieth bereits vor dem Finalturnier der PGA Saison im Interview zum Besten. Der Plan soll am Sonntag in Georgia voll aufgehen. Der 22-jährige Texaner startet bereits mit einem schnellen Birdie auf der 2 und erarbeitet sich so einen kleinen Puffer auf den ersten Verfolger Henrik Stenson (SWE).

Nach einer kleinen Schwächephase von Spieth mit Bogeys auf der 5 und der 6 teilen sich die beiden aber recht rasch wieder den Platz an der Sonne. Während allerdings Stenson kaum in der Führungsrolle mit Schlagverlusten wieder zurückfällt, zündet Spieth gegen Ende der Frontnine den Turbo und zieht mit zwei roten Einträgen das Tempo gehörig an.

Auch nach dem Turn lässt der Schwede die Präzision vermissen und kann so Spieth nie ernsthaft gefährden. Der Texaner locht auf den Back 9 aus bis zu 7 Metern jeden nur möglichen Singleputt und spielt so mit drei Schlägen Vorsprung den Sieg mit der 69 (-1) staubtrocken nach Hause (9 unter Par). Mit Runden von 68, 66, 68 und 69 Schlägen bleibt er noch dazu an allen vier Tagen auf der anspruchsvollen Par 70 Wiese unter Par.

Perfektes Jahr

Jordan Spieth Tour ChampionshipNach seinen beiden Majorsiegen beim US-Masters und den US Open setzt der jüngste Spieler im Feld seiner fantastischen Saison mit dem Sieg des FedEx-Cups nun endgültig die Krone auf und übernimmt ab sofort auch wieder die Führung in der Weltrangliste von Jason Day (AUS).

Den 2. Rang hinter dem Youngster teilen sich mit Henrik Stenson, der erst dank eines Monsterputts auf der 18 die 72 (+2) perfekt macht, Danny Lee (AUS) (65) und Justin Rose (66) gleich drei Spieler bei einem Respektabstand von vier Schlägen.

Jason Day konnte die gesamte Woche über nie ins Geschehen an der Spitze eingreifen und wird mit der abschließenden 68 (-2) 10. Rory McIlroy (NIR) hat am Sonntag alle Hände voll zu tun und kommt über die 74 (+4) nicht hinaus, die ihn bis auf Rang 16 zurückreicht.

>> Leaderboard Tour Championship

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McIlroy : Spieth

Tigerline_Golf_Live_atIst nach Tigers Abgang nun die McIlroy- oder die Spieth-Ära angebrochen? Weder, noch! Es wird die Ära eines Superduells der neuen Golfzeit.

Vor knapp einem Jahr hat Rory McIlroy die Nummer 1-Position der Weltrangliste besetzt und seitdem nicht mehr abgegeben. Die Bedrohung für den Nordiren schien seitdem mehr durch Selbstfaller zu bestehen: Turbulenzen im Liebesleben, Zoff mit dem Management und andere Dinge beschäftigten ihn mehr als die Konkurrenten. Jordan Spieth schien als Einziger das Potential zu haben, McIlroy herauszufordern, aber der Texaner blieb auf zweite und dritte Plätze abonniert und wurde beim Ryder Cup am Finaltag von Graeme McDowell ordentlich entzaubert.

Doch dann kam das Masters 2015 und Augusta National machte aus einem texanischen Milchbubi einen Major-Champion. Aus lauter Ehrfurcht patzte Dustin Johnson am Schlussloch der US Open und gab den Weg frei für Jordans Majortitel Nummer 2 – und plötzlich ist sogar der historische Grand Slam möglich: alle vier Majors im selben Jahr zu gewinnen, was nicht einmal einem Jack Nicklaus oder Tiger Woods jemals vergönnt war.

Das Duell McIlroy gegen Jordan Spieth um die Vorherrschaft im nächsten Golfjahrzehnt hat begonnen – freuen wir uns darauf. Europa gegen Amerika, Bad Boy gegen Musterschüler, Genialität gegen Präzision, Gefühlsausbruch gegen Selbstdisziplin, Spontanität gegen Vorbereitung und vieles mehr.

Die Tiger-Ära lebte auch von Herausforderer Phil Mickelson, bis dieses Duell klar entschieden war. Als sogar Wall Street-Broker Woche für Woche gefahrlos auf Tigers Siege tippten und Kohle machten, wurde das Ganze langsam fad. Was wären Jack Nicklaus-Triumphe ohne die Herausforderer Tom Watson oder Gary Player gewesen? Eine Golfära wird nicht nur geprägt vom glorreichen Champion, sondern gleich wichtig von den “Best of the Rest”, auch wenn diese am Ende die undankbare Rolle übernehmen.

Was McIlroy gebraucht hatte, war das Auftauchen eines echten Herausforderers, der das schlampige Genie wieder bis in die Zehenspitzen motiviert, vom Fussballplatz auf die Range bringt und zu Höchstleistungen antreibt. Rory wirkte in den letzen Monaten fast gelangweilt, lust- und orientierungslos. Jordan Spieth weist ihm jetzt den Weg. Dass McIlroy nach dem Selbstfaller am Fussballplatz nicht einmal den Claret Jug verteidigen kann und damit dem Texaner den 3. Titel am Weg zum Grand Slam am Silbertablett serviert, wird den Nordiren zusätzlich anstacheln.

Das Duell Rory gegen Jordan wird uns aber nicht nur 2015 begeistern, sondern hoffentlich über lange, lange Jahre hinweg, inklusive Ryder Cups, Majors und Jagd nach Rekorden. Erstmals ist das Duell um den Golfthron auch eines Europa gegen USA, was kann es besseres geben?

Die Nielsen Ratings in Amerika geben darauf bereits einen Vorgeschmack: die Entscheidung von Chambers Bay um den US Open-Titel wollten 11,2 Millionen Amerikaner im Fernsehen verfolgen – das sind um 40% mehr als im Jahr davor. Und das ohne einen Tiger Woods. Jordan Spieth und Ricky Fowler und die neue Powergeneration, das ist bei den US-Golffans längst das große Thema. Und das epische Duell Jordan gegen Rory wird diesseits und jenseits des Atlantiks für einen neuen Golfboom sorgen – weil es ein Duell der Gegensätze ist. Das polarisiert und elektrisiert die Fans bis in die Fingerspitzen.

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