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Schlagwort: sarah schober

Schön aufgefächert

CREEKHOUSE OPEN – 2. RUNDE: Christine Wolf hat vor dem Wochenende nach einer 70 am Freitag die Topränge schön vor sich aufgefächert. Sarah Schober gibt im Kristianstad GC während ihrer zweiten Runde auf.

Christine Wolf zeigte sich nach kurzer einwöchiger Turnierpause zum Auftakt mit ihrem langen Spiel durchwegs zufrieden, ließ jedoch auf den Grüns vieles liegen, weshalb sich am Ende nur eine 74 (+2) ausging. Damit liegt die Tirolerin zwar auf Cutkurs, um zu den lukrativen Preisgeldrängen aufschließen zu können, sollte am Freitag Nachmittag aber besseres gelingen.

Genau daran arbeitet Österreichs Olympionikin dann auch von der 10 weg und startet gleich mit einem Par 5 Birdie in den Tag. Das Minus hält zwar aufgrund eines knapp darauffolgenden Bogeys auf der 12 nicht lange, mit sicheren Pars macht sie danach aber nichts verkehrt und überredet kurz vor dem Turn auch die zweite lange Bahn zu einem Birdie, was ihr die Top 10 bereits in Sichtweite bringt.

Ein Par 3 Bogey auf der 3 wirft sie zwar wieder zurück, zwei Löcher später schnappt sie sich aber das bereits dritte Birdie und gibt auch auf ein weiteres Par 3 Bogey gleich danach mit zwei abschließenden roten Einträgen die mehr als passende Antwort. Schlussendlich geht sich so sogar die 70 (-1) aus, womit sie als 13. die Topränge vor dem Wochenende schön vor sich aufgefächert hat.

„Das war heute viel besser. Zwar war das lange Spiel nicht mehr ganz so genau wie gestern, aber ich bin auf jeden Fall happy mit dem heutigen Score“, so Chrissie direkt nach ihrer zweiten Runde. Maja Stark (SWE) geht bei gesamt 7 unter Par als Führende ins Wochenende.

Aufgegeben

Sarah Schober kämpft zur Zeit vor allem mit ihren Auftaktrunden, denn schon letzte Woche musste die Steirerin in Schweden am ersten Spieltag eine hohe Nummer notieren. Um sich noch ins Cut-Gespräch bringen zu können, wird sie am Freitag mit später Tee Time eine deutliche Steigerung realisieren müssen. Auch am zweiten Tag hat sie jedoch wieder einige Schwierigkeiten und gibt schließlich während der Runde auf.

Leaderboard Creekhouse Open

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Fehler in der Überzahl

CREEKHOUSE OPEN – 1. RUNDE: Bei Christine Wolf und vor allem bei Sarah Schober sind im Kristianstad GC die Fehler zum Auftakt klar in der Überzahl.

Christine Wolf und Sarah Schober sind bei der mit 400.000 Euro hochdotierten Creekhouse Open, dem skandinavischen Highlight des Golfsommers, mit dabei. Im Kristianstad GC von Ahus ist noch dazu die Konkurrenz nicht allzu stark, da zeitgleich der Solheim Cup in Amerika stattfindet, wo Europas Golfelite engagiert ist. Christine Wolf geht nach den anstrengenden britischen Linkswochen frisch gestärkt an die Aufgabe heran.

Nachdem die Tirolerin am anfänglichen Par 5 das erhoffte Birdie verpasst und sich im Anschluss auf der 2 sogar das erste Bogey eintritt, kann Chrissie aber nicht gerade auf einen gelückten Start ins Turnier zurückblicken. Die gesamten Frontnine über ist sie schließlich vergeblich auf der Suche nach einem Erfolgserlebnis und muss darüber hinaus am Par 3 der 6 sogar noch einen weiteren Fehler verzeichnen.

Auch die Backnine lassen sich mit dem dritten Bogey des Tages auf der 12 nicht gerade prickelnd an, ehe Österreichs Olympionikin am Par 3 der 14 und der 16 auch die ersten Birdies aufsammelt. Da sie jedoch auf der 17 noch einen vierten Schlag abgeben muss, geht sich zum Auftakt schlussendlich nicht mehr als die 74 (+2) aus, womit sie sich auf Rang 43 einpendelt.

„Ich hab mir etwas schwer mit den Grüns getan, denn ich hab echt nah hingeschossen heute, aber bis zur 13 nur Zweiputts gehabt. Generell hab ich den Ball richtig gut getroffen“, ist der Putter als Hauptschuldiger schnell ausgemacht.

Auftakt wieder verpatzt

Sarah Schober konnte nach dem Kurzauftritt in Skaftö ein paar zusätzliche Trainingstage einlegen. Allerdings muss sie, wie schon in der Vorwoche, auch beim zweiten schwedischen Event wieder einen richtig verpatzten Auftakt verdauen. Zwar beginnt die Steirerin im Kristianstad GC mit einem Birdie noch gut, häuft danach bis zum Turn jedoch zwei Bogeys, ein Doppelbogey und sogar ein Triplebogey an, womit sie bereits zur Halbzeit ihrer ersten Umrundung weit zurückliegt.

Auf den zweiten Neun hält sie dann zwar die dicken Dinger von der Scorecard fern und findet am Par 3 der 14 auch noch ein Birdie, mit noch drei weiteren Fehlern geht sich schlussendlich aber sogar nur die 80 (+8) aus, womit sie einmal mehr schon nach den ersten 18 Löchern als 109. einen mehr als unangenehmen Rückstand auf die prognostizierte Cutmarke aufweist. Chloe Williams (WAL) diktiert mit einer 66 (-6) das Tempo.

Leaderboard Creekhouse Open

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Weg versperrt

SKAFTÖ OPEN – 2. RUNDE: Für Sarah Schober ist im Skaftö GC der Weg in den Finaltag nach zu hoher Fehlerquote versperrt.

Nach zwei Wochen Heimaturlaub geht für Sarah Schober an der schwedischen Westküste der Touralltag weiter. Im Skaftö Golfclub nördlich von Göteborg geht es über drei Spieltage um 220.000 Euro Preisgeld. Im heuer deutlich aufgewerteten Tourgeschehen der LET nimmt die Steirerin nach 9 gespielten Turnieren den 41. Rang in der Zwischenwertung ein. Christine Wolf pausiert dagegen nach anstrengenden Linkswochen in Schottland.

Im schwedischen Starkwind hat Sarah dann zum Auftakt aber nahezu von Beginn an mit Problemen zu kämpfen und muss bei noch birdieloser Performance bereits auf den Frontnine neben vier Bogeys auch ein Doppelbogey notieren, womit sie schon zur Halbzeit unangenehm zurück liegt. In dieser Tonart geht es zunächst auch auf den zweiten Neun weiter, denn auf der 11 schleicht sich sogar noch ein Doppelbogey ein, was sie immer weiter im Klassement zurückreicht. Erst ein Par 3 Birdie gleich danach stabilisiert ihr Spiel und verhindert schließlich noch schlimmeres als die 76 (+7), womit das rettende Cut-Ufer mit einer stabileren Runde am Samstag wohl noch in Reichweite liegt.

Die Vormittags-Startzeit weiß sie dann auch auf den Frontnine gewinnbringend zu nützen, denn die gesamte vordere Platzhälfte über muss sie keinen einzigen Schlagverlust einstecken und da sie parallel dazu vom Par 5 der 5 sogar ein Birdie entführen kann, schiebt sie sich zur Halbzeit bereits über die gezogene Linie nach vor. Zwar schleicht sich auf der 12 dann auch das erste Bogey ein, mit zwei Birdies danach gibt sie aber die perfekte Antwort und kann so auch einen weiteren Fehler danach auf der 15 verkraften. Erst ein Triplebogey am Par 3 der 17 wirft sie dann heftig zurück und da sich dann auch auf der 18 nur ein Bogey ausgeht, geht sich nach der 72 (+3) der Cut als 77. nicht aus.

Leaderboard Skaftö Open

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Dutzend vollgemacht

ARAMCO TEAM SERIES – SOTOGRANDE – FINAL: Sarah Schober knüpft mit ihrem Team im La Reserva Club de Sotogrande am Finaltag an den starken Auftakt an und macht erneut das Birdiedutzend voll, womit sich bei gesamt 30 unter Par am Ende sogar ein starker 7. Platz ausgeht.

Sarah Schober ist beim zweiten Team-Event der Aramco-Series in Spanien mit dabei. Erneut stellen die Saudis 1 Million Dollar Preisgeld bereits, das in den Viererteams (jeweils drei Proetten und ein Amateur) sowie in der Einzelwertung verteilt werden. Nach dem gelungenen Debüt in London geht es diesmal im südspanischen Sotogrande zur Sache. Mit dabei wieder die britischen Topstars Charley Hull und Georgia Hall sowie die Deutsche Olivia Cowan, die mit ihrem Team beim Premieren-Event triumphierte.

Zum ersten Mal ist die Steirerin sogar als Teamcaptain unterwegs, hat zunächst aber Schwierigkeiten einigermaßen ins Spiel zu finden, wie anfängliche Bogeys zeigen. Bereits nach nur wenigen Bahnen liegt Team Schober bereits bei 2 über Par, ehe nach und nach alle Spielerinnen so richtig ins Laufen kommen und noch auf den Backnine den Score auf 2 unter Par drehen. Auf der vorderen Platzhälfte kommt das Quartett dann aber so richtig ins Laufen. Vor allem springt immer eine der Protagonistinnen in die Bresche um den nötigen Score aufs Tableau zu zaubern. Am Ende mündet dies in einer absolut sehenswerten Auftaktrunde mit 12 unter Par, womit sich Team Schober richtig vielversprechend in Position bringt.

Auch am Freitag hat das Damengespann wieder einige Mühe richtig ins Spiel zu finden, was sich in anfänglichen Fehlern manifestiert. Nach und nach kommen aber Sarah, Thomson, Stavnar und Athill ins Rollen und halten so nach neun gespielten Löchern immerhin bei 6 unter Par, womit sie an den Top 10 dranbleiben. Nach dem Turn dreht das Team dann zunächst gehörig an der Birdieschraube, ehe sich auch wieder Fehler einschleichen. Am Ende stehen -6 auf der Habenseite, was den Gesamtscore vor dem Finaltag auf -18 schraubt. Damit büßen Sarah & Co zwar einige Plätze ein, ein Topergebnis ist aber nach wie vor klar in Reichweite.

Anders als an den Vortagen zeigen sich am Samstag alle Spielerinnen im Team Schober von Beginn an hellwach und drehen sofort an der Birdieschraube. Nach und nach klettern Sarah und Co so auch am Leaderboard in Richtung Norden. Den angeschlagenen Takt behaltet das Quartett auch nach dem Turn weiter bei und marschiert am Ende mit -12 über die Ziellinie. Damit knüpft das Team wieder an die starke Auftaktleistung an und krallt sich am Ende sogar noch Rang 7, wofür die Österreicherin stolze USD 7.433,36 kassiert. Für Sarah ist es beim zweiten Aramco Team Series Event auch das zweite Topergebnis, fuhr sie doch bereits in London mit ihrem Team einen 4. Platz ein.

Team Buhai setzt sich gegen Team Strom schließlich im Playoff durch und krallt sich bei gesamt 35 unter Par die Teamwertung. In der Einzelwertung belegt Sarah bei gesamt 3 über Par den 28. Platz und streift so noch zusätzliche USD 1.646,22 ein. Den Sieg krallt sich Alison Lee (USA) bei 15 unter Par.

Leaderboard Aramco Team Series – Sotogrande

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Kein Rezept

WORLD INVITATIONAL – 2. RUNDE: Sarah Schober findet am Freitag für den Galgorm Castle GC kein wirklich brauchbares Rezept und scheitert mit einer birdielosen 78 recht deutlich am Cut.

Sarah Schober zeigte sich zum Auftakt des Mega-Events – European Tour, Ladies European Tour und LPGA vereinen ihre Kräfte zu einem Riesenturnier mit getrennter Damen und Herrenwertung – in Nordirland von Tee bis Grün richtig stark, wurde allerdings mit den Grüns des Massereene GC nicht wirklich warm und musste sich so mit einer 73 (+1) zufrieden geben. Am Freitag muss sie das Kurzgemähte des Galgorm GC nun entschlüsseln um nicht bereits am Cut hängen zu bleiben.

Aufgehen will dieses Vorhaben jedoch nicht wirklich, denn bereits die 11 brumt ihr ein frühes Bogey auf, womit sie sich rasch weiter von der Cutmarke entfernt. Danach nimmt sie zunächst zwar recht sichere Pars mit, kann jedoch keinen Konter setzen und rutscht zu allem Überfluss auf der 15 sogar in ein Doppelbogey, womit die gezogene Linie endgültig in unangenehme Ferne rückt.

Zu Beginn der Frontnine verschärft sich die Lage dann mit zwei weiteren Bogeys noch zusätzlich. In Folge stabilisiert Sarah zwar ihr Spiel, läuft aber die gesamte Runde über vergeblich einem Erfolgserlebnis hinterher und verpasst schlussendlich mit der birdielosen 78 (+5) und als 105. recht deutlich den Sprung ins Wochenende. Emma Talley (USA) diktiert bei gesamt 13 unter Par das Tempo.

Leaderboard World Invitational

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Verputteter Auftakt

WORLD INVITATIONAL – 1. RUNDE: Sarah Schober legt sich beim nordirischen Megaevent im Massereene GC zwar etliche Chancen auf, lässt aber besseres als eine 73 auf den Grüns liegen. Mit einer guten Runde am Freitag im Galgorm Castle GC hat sie aber noch alle Chancen auf gutes Preisgeld.

Sarah Schober mischt beim World Invitational in Nordirland mit, wo European Tour, LET und LPGA ihre Kräfte zu einem gemeinsamen Golfturnier vereinen. Anders als zuletzt in Schweden, wo Damen und Herren gemeinsam gewertet wurden, spielen sie in Galgorm Castle jeweils ihr eigenes Turnier auf den Plätzen Galgorm Castle und Massereene. Nach dem Debüt dieses Formats vor zwei Jahren auf der Challenge Tour wurde der Event bei den Herren für die European Tour aufgewertet, was sich in einem Preisgeldsprung auf 1,5 Millionen US Dollar manifestiert.

Österreichs einziger Beitrag beim World Invitational beginnt das Turnier am Massereene GC und findet sich mit anfänglichen Pars durchaus gut zurecht. Erst die 5 entpuppt sich dann mit dem ersten Bogey als Spielverderber. Gleich am darauffolgenden Par 5 rückt sie ihr Score aber wieder zurecht. Mit der 10 wird ihr dann jedoch eine weitere lange Bahn richtig zum Verhängnis, denn mit einem Doppelbogey rutscht sie im Klassement deutlich zurück.

Sarah lässt sich vom kleinen Schock aber nicht aus der Ruhe bringen, konsolidiert ihr Spiel rasch wieder und spult in Folge meist sichere Pars ab. Gegen Ende kann sie sich dann auf der 16 auch für das geduldige Spiel belohnen und holt sich immerhin einen Schlag wieder zurück. Der Ausgleich will zwar nicht mehr gelingen, weshalb sie sich mit der 73 (+1) und in etwa Rang 60 anfreunden muss, mit einer guten Runde im Galgorm Castle GC ist am Freitag der Cut aber mit Sicherheit noch locker zu stemmen.

„Es war zu Beginn heute nicht wirklich einfach, da ziemlich starker Nieselregen niedergegangen ist. Der hat dann zwar mit Fortdauer nachgelassen, dafür wurde der Wind stärker. Ich hab eigentlich sehr gut gespielt und hatte die gesamte Runde nur einen echten Fehlschlag mit dem Driver ins Aus, das hat mich dann aber gleich das Doppelbogey gekostet. Ansonsten war es von Anfang bis Ende heute echt gut und ich hatte auch etliche Chancen, hab nur leider viele Putts auf Linie zu kurz gelassen. Die Grüns hier sind sehr klein, ich hab aber dennoch 15 getroffen, also das lange Spiel hat gepasst. Ich hoffe morgen ist der Putter bissel heißer“, so Sarah Schober nach den ersten 18 Löchern.

Leaderboard World Invitational

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Mittendrin

GANT LADIES OPEN – FINAL: Christine Wolf beendet die Gant Ladies Open im Aura Golf mit einer 72er Finalrunde im soliden Mittelfeld. Sarah Schober scheiterte in Finnland bereits knapp am Cut.

Nach dem illustren Saudi-Event in London geht es für Christine Wolf und Sarah Schober ins finnische Turku zum nördlichsten Stopp der heurigen Ladies European Tour. Nach den zuletzt bärenstarken Leistungen fühlt sich unser Damen-Duo fit um auf jedem Terrain zu glänzen, auch im finnischen Aura Golfclub. Gespielt wird über drei Runden um 200.000 Euro Preisgeld.

Christine Wolf beginnt das Turnier mit früher Startzeit auf den Backnine und egalisiert ein Bogey auf der 13 mit zwei schnellen Birdies danach gekonnt. Da sie allerdings am Par 3 der 18 noch einen weiteren Fehler einstecken muss, kommt sie „nur“ bei Level Par auf den Frontnine an. Dort rutscht sie dann auf der 4 sogar in den Plusbereich zurück, reagiert darauf aber fast schon trotzig und stopft auf der 6, der 7 und der 9 noch die fälligen Birdieputts, womit sich schließlich zum Auftakt noch die sehenswerte 69 (-2) ausgeht, die ihr eine mehr als ansprechende Ausgangslage auflegt.

Am Freitag hat sie zu Beginn bei schwierigen Verhältnissen einige Mühe an die starke erste Runde anzuknüpfen, wie zwei frühe Bogeys unangenehm unterstreichen. Zwar holt sie sich auf der 5 recht schnell einen Schlag wieder zurück, tritt sich auf der 7 aber einen weiteren Fehler ein, womit sie die Backnine mit einem Tagesscore von 2 über Par in Angriff nimmt. Zunächst kann sie ihr Spiel rund um den Turn auch stabilisieren, ehe die zähen Bedingungen wieder ihren Tribut fordern und ihr noch fünf weitere Bogeys aufbrummen. Mit der 78 (+7) rutscht sie im Klassement so vor dem Finaltag bis ins solide Mittelfeld ab.

Der Finaltag beginnt dann ähnlich wie die zweite Runde endete, denn erneut brummt ihr die 1 ein schnelles Bogey auf. Danach enden zum Glück für die Tirolerin aber die Parallelen zum Vortag und sie kann mit einem Par 5 Birdie auf der 3 ihr Score rasch wieder ausgleichen. Mit sicheren Pars macht sie in Folge nichts verkehrt. Erst zu Beginn der Backnine rutscht sie mit einem Doppelbogey am Par 3 der 10 wieder zurück, kann aber zumindest einen Schlag davon wieder gutmachen und unterschreibt so schlussendlich die 72 (+1), womit sie sich als 21. im vorderen Mittelfeld einpendelt.

Nach dem Turnier meint sie: „Ich war mir in dieser Woche ab und zu selbst etwas im Weg, denn in den letzten Tagen ist der Putter trotz der Hitze hier ziemlich kalt geworden. Ich hab aber einige gute Birdiechancen gehabt und das stimmt mich für die kommenden Wochen doch positiv.“ Den Sieg sichert sich Matilda Castren (FIN). Die Lokalmatadorin notiert am Samstag eine 68 (-3) und triumphiert so bei gesamt 5 unter Par.

Ein Schlag zuviel

Sarah Schober muss schon früh am Par 5 der 11 ein Bogey notieren und findet auch danach nicht wirklich einen Rhythmus, denn mit einem Bogeydoppelpack auf der 13 und der 14 rutscht sie schon früh noch weiter zurück. Auch die vorderen Neun entwickeln sich für die Steirerin nicht gerade prickelnd und nach weiteren Fehlern auf der 3 und der 6 reiht sie sich sogar erst weit hinten wieder ein. Zumindest kann sie auf am Par 3 der 7 noch eine komplett birdielose Runde verhindern, nach der 75 (+4) wartet auf Sarah am Freitag aber noch einiges an Arbeit.

Am Freitag krallt sie sich dann rasch am Par 3 der 2 ein schnelles Birdie, kann damit die Aufholjagd jedoch nicht einläuten, da sie bis zum Turn gleich drei Bogeys und sogar ein Doppelbogey notieren muss, was ein weiteres Birdie kaum kaschieren kann. Danach fallen absolut keine Putts mehr für die Murstätterin. Zwei weitere Bogeys summieren sich zur 77 (+6) und ein bitteres 36 Loch-Ergebnis von 10 über Par, was hauchdünn nicht fürs Weiterkommen reicht.

Leaderboard Gant Ladies Open

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Team-Highlights gesetzt

ARAMCO TEAM SERIES – LONDON – FINAL: Für Sarah Schober und Christine Wolf verläuft die neu eingeführte Aramco Team Series bei der Premiere im Centurion Club absolut nach Maß, denn beide Proetten beenden das 1 Millionen Event in den Top 10. Sarah Schober spielt dabei im Team De Roey längere Zeit sogar voll um den Sieg mit.

Die Saudis sponsorn die neu eingeführte Aramco Team Series – der Bewerb wird in mehreren Turnieren rund um den Globus ausgetragen – mit jeweils 1 Million, was etliche Hochkaräter des Damengolfs anlockte. Mittendrin auch Sarah Schober und Christine Wolf, die beide bislang eine mehr als nur gute Figur abgeben. Sarah steuerte im Team De Roey bereits etliches zum Score bei, was das Damengespann vor der Finalrunde sogar bis auf Rang 5 brachte.

Chrissie Wolf ist sogar als Teamleaderin unterwegs und hat mit ihren Partnerinnen ebenfalls noch allerbeste Chancen richtig dick anzuschreiben. Gespielt wird in Vierer-Teams wobei neben drei Proetten den vierten Spot jeweils ein Amateur belegt. Gewertet werden pro Loch die beiden besten Scores.

Nach den starken Leistungen an den ersten beiden Spieltagen und mit der dementsprechend guten Ausgangslage haben Sarah Schober, Manon De Roey und Josefine Nyqvist sichtlich Lunte gerochen, denn sofort legt das Damentrio am Finaltag richtig stark los, wenngleich der Vortrieb durch Bogeys auf der 12 etwas schaumgebremst ist. Gegen Ende der Backnine drehen dann aber alle vier – selbst Amateur Tsuruko Kwabata steuert auf der 18 bei – gehörig an der Birdieschraube und bringen sich bei bereits 10 unter Par nach 9 gespielten Löchern voll in den Titelkampf.

Auf den vorderen Neun legen die drei Damen dann rasch weiter nach, wissen Fehler von Teamkolleginnen gekonnt zu kaschieren und marschieren so schließlich mit einem Gesamtergebnis von 14 unter Par über die Ziellinie. Damit geht sich für Team De Roey zwar der ganz große Wurf nicht aus, bei -36 beenden Sarah und Co. das erste Aramco Team Series Event aber auf den enorm starken 4. Platz. In der Einzelwertung wird Sarah mit einer 72er (-1) Finalrunde 35, was ihr 1.350 Euro einbringt.

„Es war ein gutes Turnier und hat echt Spaß gemacht. Der Fokus lag natürlich klar auf der Teamwertung und weniger auf der Einzelwertung. Ich hab deshalb auch sehr aggressiv gespielt und so auch den ein oder anderen Fehler in Kauf genommen. Teilweise ist die Aggressivität aufgegangen und teilweise halt nicht. Es hat auf jeden Fall riesigen Spaß gemacht, das Team war super und auch die Amateurin, eine asiatische Dame die hier in London wohnt, war eine große Unterstützung. Ich freue mich schon auf Spanien, wo wir dieses Format dann wieder spielen werden, aber vorerst gilt die volle Konzentration Finnland und danach Nordirland“, so Sarah Schober nach dem starken Turnier.

Gute Teamleaderin

Christine Wolf hat bei der Premiere in London sogar die Ehre Teamcaptain zu sein und füllt diese Rolle perfekt aus, wie die beiden mehr als nur beachtlichen Eröffnungsrunden unterstreichen. Am Samstag hat das Team dann zunächst aber etwas Schwierigkeiten richtig ins Spiel zu finden, wie auch frühe Fehler von Nicole Garcia und Chrissie untermauern. Erst ab der 12 entwickelt das Gespann richtigen Vortrieb, wenngleich Anna Magnusson nicht wirklich viel beisteuern kann. Bei einem Zwischenstand von -6 nach 9 liegen die Top 10 aber breit vor Team Wolf aufgefächert.

Sofort machen sich die drei dann auch daran diese zu knacken und arbeiten sich mit ansehnlicher Birdiequote immer weiter nach vor. Am Ende marschiert Team Wolf mit einem Tagesscore von 14 unter Par über die Ziellinie und beendet das Event so bei gesam -35 und um einen Schlag hinter Team De Roey auf dem 5. Rang, womit beide Österreicherinnen die neue Team Series voll auszunützen wissen. In der Einzelwertung belegt Christine Wolf mit einer 71er (-2) Schlussrunde Rang 24 und krallt sich so 2.000 Euro an Preisgeld. „Es war echt lustig und mal was anderes wenn alle im Flight an einem Strang ziehen.“

Team Cowan sichert sich bei ingesamt 41 unter Par den Sieg. Marianne Skarpnord (NOR) setzt sich im Stechen gegen Atthaya Thitikul (THA) durch und gewinnt bei gesamt 13 unter Par die Einzelwertung.

Leaderboard Aramco Series – London

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Perfekte Teamplayer

ARAMCO TEAM SERIES – LONDON – 2. RUNDE: Sarah Schober und Christine Wolf präsentieren sich bei der neu eingeführten Aramco Team Series auch am Freitag wieder als perfekte Teamplayer und gehen Centurion Club von London aus dem Spitzenfeld in den Finaltag.

Die Saudis haben sichtlich ihre Liebe zum Damengolf entdeckt, denn das Königreich sponsort die neu eingeführte Aramco Team Series, die über verschiede Events im Laufe des Jahres rund um den Globus ausgetragen wird, pro Turnier mit einer Million Euro. Dies zieht klarerweise auch etliche Hochkaräter an, denn neben Fanlieblingen wie etwa Lexi Thompson oder Georgia Hall stehen etwa auch Charley Hull oder Minjee Lee in den Teeboxen.

Mit Christine Wolf und Sarah Schober mischen auch zwei Österreicherinnen mit und nehmen in dem Weltklassefeld mittlerweile sogar tragende Rollen ein. Manon De Roey wird nach der ersten Umrundung wohl Stoßgebete zum Himmel geschickt haben, dass sie neben Josefine Nyqvist auch Sarah Schober mit im Team hat, denn die Steirerin trug das Damengespann nach anfänglichen Schwierigkeiten teilweise sogar im Alleingang und ermöglichte so den Score von 10 unter Par.

Sarah knüpft gleich auf der 1 am Freitag an ihre starke erste Runde an und kaschiert mit einem anfänglichen Birdie den Fehler von Team-Captain Manon De Roey. Während sich die Belgierin mit Fortdauer fängt und wie Sarah durchwegs starkes Golf zeigt, erwischt Nyqvist keinen wirklich rosigen Tag. Dennoch liegt das Trio zur Halbzeit bereits bei 4 unter Par und klar auf Top 10 Kurs.

Nyqvist hat auch nach dem Turn etwas zu kämpfen, De Roey und Sarah lassen dies jedoch nicht ins Gewicht fallen. Erst ab der 5 fängt sich auch die Schwedin wieder und steuert noch wichtige Birdies bei. Schlussendlich bringt das Team einen Tagesscore von 12 unter Par zum Recording und gehen so bei gesamt -22 als 6. im absoluten Spitzenfeld in den Finaltag.

Knapp dahinter

Christine Wolf präsentierte sich gleich zum Auftakt als richtig gute Teamleaderin – jedes Team besteht aus drei Proetten und einem Amateur, wobei die beiden besten Scores pro Loch in die Wertung wandern – denn die Tirolerin ergänzte sich mit ihren Partnerinnen Anna Magnussen und Nicole Garcia nahezu perfekt, was Team Wolf nach dem ersten Spieltag bei einem Score von 10 unter Par nur knapp hinter den Top 10 einreihte.

Auch am zweiten Spieltag ergänzt sich das Trio wieder perfekt. Vor allem Garcia und Magnusson holen zu Beginn wichtige Birdies, was das Team rasch weiter nach vorne pusht. Chrissie Wolf überzeugt die gesamten Frontnine über mit unglaublich sicherem Spiel und krallt sich auf der 6 und der 7 auch zwei Birdies, womit das Dreiergespann zur Halbzeit von Runde 2 bereits im absoluten Spitzenfeld mitmischt.

Zu Beginn der Backnine schwächeln dann sowohl Garcia als auch Magnusson, einzig Chrissie ist weiterhin die Verlässlichkeit in Person und holt so etwas die Kohlen aus dem Feuer. Beide Partnerinnen der Tirolerin fangen sich in Folge aber wieder, was schließlich in einem Tagesergebnis von 11 unter Par mündet. Bei insgesamt -21 liegt das Gespann so als 11. auf richtig gutem Weg zu einem Topergebnis.

Team Cowan diktiert bei gesamt 29 unter Par nach zwei gespielten Runden das Tempo.

Leaderboard Aramco Series – London

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Doppelt gut angeschrieben

ARAMCO TEAM SERIES – LONDON – 1. RUNDE: Sowohl Christine Wolf als Teamleaderin, als auch Sarah Schober im Team De Roey dürfen sich über einen starken Auftakt freuen und reihen sich im Centurion Club von London nur knapp hinter den Top 10 ein.

Christine Wolf und Sarah Schober sind als fixe Größen der LET beim Debüt der Aramco Team-Series in London mit dabei. Die Saudis sponsorn diese einzigartige Turnierserie, bei der 36 Team-Captains Vierer-Teams bilden. Eine Spielerin wird von den Captains im Draft-System gewählt, eine weitere Proette zugelost und das Team mit einem Amateur komplettiert.

Mit einer Million US Dollar Preisgeld garniert wird ein entsprechend hochkarätiges Feld im Centurion GC an den Start gehen: US Superstar Lexi Thompson wird ebenso erwartet wie Charlie Hull, Minjee Lee oder Georgia Hall. Jedes Team spielt in einem gemeinsamen Flight, wobei die beiden besten Scores auf jedem Loch in die Wertung einfließen.

Gute Teamleiterin

Christine Wolf startet als Team-Captain gemeinsam mit ihrem Pick Anna Magnussen und Nicole Garcia ins Turnier. Wie sich mit Fortdauer der Runde herausstellt ergänzen sich die drei Damen nahezu perfekt, denn fast immer springen zwei Proetten ein, wenn sich ein Loch bei einer anderen zäh gestaltet. Damit liegt das Gespann zur Halbzeit bei 5 unter Par und reiht sich damit im soliden Mittelfeld ein.

Nach dem Turnt tritt das Dreiergespann dann etwas auf der Stelle und hat einigermaßen Mühe wieder so richtig ins Laufen zu kommen. Erst gegen Ende drücken Chrissie, Anna und Nicole noch einmal richtig aufs Gas, bringen schließlich sogar noch 10 unter Par ins Clubhaus und positionieren sich damit als 12. nur hauchdünn hinter den Top 10, was ihnen eine durchwegs gute Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf einbringt.

Sarah trägt das Team

Sarah Schober spielt gemeinsam mit Josefine Nyqvist im Team von Captain Manon De Roey und hat zunächst einige Schwierigkeiten richtig ins Spiel zu finden. Nach und nach kommt die Steirerin aber in den Rhythmus, holt mit wichtigen Pars teils die Kohlen aus dem Feuer und pusht das Team schließlich mit einem Birdie auf der 9 auch ins solide Mittelfeld nach vor.

Das bringt Sarah auch so richtig ins Rollen, denn danach trägt sie das Team nahezu im Alleingang und sorgt mit fehlerlosen Backnine und gleich drei weiteren roten Einträgen dafür, dass Team De Roey schlussendlich ebenfalls mit -10 den Weg zurück ins Clubhaus antritt. Damit liegen nach dem ersten Spieltag beide Österreicherinnen beim neu eingeführten Bewerb richtig gut im Rennen.

Team Pace krallt sich bei 16 unter Par nach dem ersten Spieltag in London die Führung.

Leaderboard Aramco Series – London

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