Schlagwort: south african women’s open

Südafrikanische Mitte

SOUTH AFRICAN WOMEN’S OPEN – FINAL: Sarah Schober kann mit einer 73er Finalrunde keinen Vorstoß mehr realisieren und verlässt den Westlake GC mit einer Mittelfeldplatzierung.

Sarah Schober hatte am Freitag mit später Startzeit vor allem auf den Backnine richtig hart zu kämpfen und häufte etliche Fehler an, was schlussendlich nur in der 78 (+6) mündete. Damit konnte sie klarerweise ihre Führung nach dem ersten Spieltag nicht verteidigen und rutschte zurück. Am Finaltag hofft sie nun auf eine ähnlich gute Performance wie am Donnerstag, denn mit einer starken letzten Runde wären auch die Topränge noch klar in Reichweite.

Diese rücken zunächst jedoch in weite Ferne, denn zu Beginn hat die junge Steirerin mit etlichen Schwierigkeiten zu kämpfen, wie Bogeys auf der 1 und der 3 beweisen. Die beiden Fehler wecken Sarah aber richtiggehend auf, denn fast trotzig kontert sie mit einem Birdiedoppelpack und stellt ihr Score so in windeseile wieder zurück auf Level Par.

Die zwei Erfolgserlebnisse stabilisieren auch sichtlich das Spiel der ehemaligen Studentin der University of Florida, denn schon auf der 7 sieht sie den nächsten Birdieputt ins Loch fallen und taucht so erstmals sogar in die roten Zahlen ab, was sie deutlich zu den Top 10 aufschließen lässt.

Der gewinnbringende Vortrieb ebbt jedoch rund um den Turn wieder ab und nach einem Bogey auf der 12 ist klar, dass auf den verbleibenden Bahnen einige Birdies gelingen müssen, soll sich das Topresultat tatsächlich noch ausgehen. Kurz hat es auch den Anschein als könne sie dies noch realisieren, nachdem die 16 einen Schlag springen lässt, doch mit zwei abschließenden Fehlern geht sich schließlich “nur” die 73 (+1) aus.

Damit kann Sarah Schober zwar nicht mehr die Topränge attackieren und verlässt Südafrika mit einem 25. Platz wieder, nach den anstrengenden und kräftezehrenden Wochen – Südafrika stellt den Abschluss des langen Australien-Afrika Stretches dar – war die Steirerin aber immerhin die einzige Österreicherin die den Cut stemmen konnte.

Bereits in wenigen Wochen geht es mit der Ladies European Tour in Marokko weiter. Die kurze spielfreie Zeit wird Sarah mit Sicherheit dazu verwenden zunächst wieder Kraft zu tanken und um an den Stellschrauben zu drehen, denn laut eigener Aussage fühlt sie sich zwar durchaus gut, ist mit der Konstanz ihres Spiels aber klarerweise noch nicht zufrieden.

“Es war heute wieder etwas ein Auf und Ab am Platz, aber es gab dennoch einiges positives in den letzten Wochen. Ich freue mich jetzt mal auf daheim und auf ein paar Tage Pause. Ich weiß woran ich im Training arbeiten muss”, merkt man Sarah die Strapazen der letzten Wochen bereits sichtlich an.

Diksha Dagar (IND) zeigt mit einer 69er (-3) Finalrunde und bei gesamt 5 unter Par der gesamten Konkurrenz die Rückleuchten.

>> Leaderboard South African Women’s Open

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

Zurückgefallen

SOUTH AFRICAN WOMEN’S OPEN – 2. RUNDE: Sarah Schober kann das Tempo vom Vortag nicht halten und rutscht im Westlake GC um etliche Ränge zurück. Christine Wolf und Nadine Dreher scheitern in Südafrika am Cut.

Sarah Schober zeigte sich vom südafrikanischen Starkwind zum Auftakt regelrecht beflügelt. Die junge Steirerin knallte eine 71 (-1) aufs Tableau und diktierte damit nach dem ersten Auftakt sogar gemeinsam mit der Schwedin Lina Boqvist das Tempo. Am Freitag hofft Sarah nun eigentlich am Nachmittag auf eine ähnlich starke Performance, allein die Hoffung soll sich nicht erfüllen.

Mit später Startzeit und bei heißen Bedingungen tritt sich Sarah dann gleich auf der 10 das erste Bogey ein und muss am Par 5, der 13 sogar mit einem Schneemann leben. Da sich auch auf der 14 nur ein Bogey ausgeht, ist sie in der frühen Phase endgültig im freien Fall unterwegs. Erst das Par 3, der 15 bremst mit einem Birdie die Negativspirale kurzzeitig ab, da sie jedoch gleich danach schon die nächsten Schläge abgeben muss, steht sie nur bei einem Zwischenergebnis von 6 über Par auf den Frontnine.

Dort stabilisiert sich ihr Spiel dann aber zusehends und Sarah spult konzentriert auf den nächsten Bahnen meist sicher die Pars ab. Auf der 8 belohnt sie sich dann auch zum zweiten Mal am Tag und nimmt vom Par 4 noch ein Birdie mit, das sie jedoch am Schlussloch auch wieder aus der Hand gibt. Schlussendlich unterschreibt sie so die 78 (+6) und kann damit klarerweise die Führung vom ersten Spieltag nicht verteidigen. Doch auch vom 22. Platz aus scheint mit einem starken Finaltag noch vieles möglich zu sein.

“Die Verhältnisse waren heute sehr gut. Es war kein Wind aber dafür sehr heiß. Das Problem waren meine Eisenschläge, die einfach nicht gut waren heute. Zwar waren die gestern auch nicht so super, aber da hab ich die Up & Downs gemacht und heute leider nicht. Ich fühle mich gut, aber leider ist das Spiel nicht sehr konstant derzeit. Morgen ist aber noch viel drin”, fasst sie ihren Zweitrundenauftritt zusammen.

Freies Wochenende

Christine Wolf und Nadine Dreher kamen zum Auftakt am Nachmittag mit Runden jenseits der 80 wild unter die Räder und benötigen am Freitag eine deutliche Steigerung, soll sich im Westlake GC tatsächlich noch Preisgeld ausgehen.

Chrissie Wolf macht sich dann auch von Beginn an daran die benötigte Aufholjagd einzuleiten und findet schon auf der 12 und der 13 die ersten Birdies. Allerdings kann sie den gewinnbringenden Schwung nicht wirklich konservieren und tritt sich auf der 14 und der 18 auch Bogeys ein, die sie wieder auf Level Par zurückwerfen.

Lange muss sie aber nicht auf das nächste Birdie warten, denn schon die 2 erweist sich für die Tirolerin wieder als gewinnbringend. Allerdings kann sie daran nicht anknüpfen, muss zunächst auf der 5 erneut den Ausgleich einstecken und rasselt mit einem abschließenden Bogey sogar noch in den Plusbereich zurück. Nach der 73 (+1) hofft sie lange, dass am Nachmittag der Wind heftig auffrischt und die Cutlinie so weiter in ihre Richtung bläst. Schlussendlich soll der Wunsch als 65. aber nicht in Erfüllung gehen.

Nadine Dreher präsentiert sich am Vormittag bei weit moderateren Windverhältnissen als noch am Donnerstag deutlich verbessert und legt richtig solide Frontnine hin. Gekonnt schafft sie es die ersten neun Bahnen über Schlagverluste zu vermeiden und sammelt parallel dazu auf der 5 auch ein Birdie auf.

Auch nach dem Turn hat sie ihr Visier zunächst messerscharf eingestellt und nimmt nach einer längeren Parserie am Par 3, der 15 das nächste Birdie mit. Kurz vor Ende schleichen sich dann auf der 16 und der 18 aber auch noch zwei Bogeys ein, weshalb sie nach der 72 (Par) wie ihre Landsfrau hofft, schließlich aber enttäuscht wird.

Lee-Anne Pace (RSA) geht nach der 68 (-4) und bei gesamt 4 unter Par als Führende in den finalen Samstag.

>> Leaderboard South African Women’s Open

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

Vom Wind beflügelt

SOUTH AFRICAN WOMEN’S OPEN – 1. RUNDE: Sarah Schober wirkt vom südafrikanischen Starkwind im Westlake GC regelrecht beflügelt und geht als Co-Leaderin in den zweiten Spieltag.

Sozusagen am Heimflug von Australien nehmen Christine Wolf und Sarah Schober die South African Womens Open in Kapstadt mit. Das gemeinsam von Ladies European- und Sunshine Ladies Tour getragene 125.000 Euro-Turnier wird über drei Runden im Westlake Golfclub ausgetragen.

Dass der Kurs unseren Damen in die Karten spielt bewiesen Wolf (Platz 6) und Schober (Platz 21) bereits im Vorjahr. Noch dazu zeigte unser Tour-Duo zuletzt in Canberra starke Leistungen, wobei die Tirolerin sogar am Schlusstag im Topflight um den Sieg mitspielte. Die Wienerin Nadine Dreher kommt dank ihres starken Auftritts bei der Tourschool ebenfalls zu einem Einsatz.

Sarah Schober legt in Kapstadt einen sehenswerten Blitzstart hin. Im heftigen Wind hält sich die Steirerin auf den ersten 9 Löchern gekonnt die Bogeys vom Leib und katapultiert sich mit zwei Birdies rasch an die Spitze des Klassements. Erst nach 12 Bahnen verliert sie mit dem Bogey ihre weiße Weste, holt sich den verlorenen Schlag aber sofort wieder am anschließenden Par 5 zurück.

Im Gleichschritt marschiert die junge Steirerin danach gemeinsam mit Emma Westin an der Spitze des Leaderboards dahin. Mit Fortdauer der Auftaktrunde tritt sie sich zwar noch ein Par 5 Bogey ein, doch selbst dieses kann sie nach den Vormittagsflights nicht mehr vom geteilten Platz an der Leaderboardsonne vertreiben.

“Ich bin zufrieden mit meiner Runde heute. Es waren sehr schwierige Bedingungen, da der Wind sehr stark war. Ich hab heute gute Entscheidungen getroffen, gute Schläge gemacht und vor allem war auch das Putten heute sehr stark”, fasst Sarah die richtig gute Auftaktrunde zusammen.

Wild erwischt

Christine Wolf findet sich am Nachmittag bei immer widrigeren Verhältnissen von Beginn an überhaupt nicht zurecht. Die gesamten Frontnine über ist die Tirolerin vergeblich auf der Suche nach einem Birdie, muss parallel dazu aber bereits fünf Bogeys, ein Doppelbogey und sogar ein Triplebogey notieren, womit sie klarerweise bereits nach nur neun Bahnen abgeschlagen zurück liegt.

Nach dem Turn kann sie ihr Spiel zwar kurzzeitig stabilisieren, rutscht mit dem nächsten Bogey-Doppelpack danach aber immer weiter sogar in den dreistelligen Bereich des Leaderboards zurück. Am Ende geht sich aber dann auch noch ein Birdie aus, was schließlich zumindestens ein kleines Erfolgserlebnis darstellt. Mit der 83 (+11) liegt sie aber als 97. klarerweise weit zurück.

Nadine Dreher hat von Beginn an bei den schwierigen Verhältnissen am Nachmittag ordentlich zu kämpfen, was sich auch in drei recht raschen Bogeys bemerkbar macht. In Folge stabilisiert sie jedoch ihr Spiel und schafft es bis zum Turn weitere Fehler gekonnt fernzuhalten.

Auf den Frontnine kommt aber auch sie dann heftig unter die Räder, denn mit insgesamt drei Bogeys, zwei Doppelbogeys und sogar einem Triplebogey rasselt sie nahezu im freien Fall am Leaderboard in Richtung Keller. Erst zwei abschließende Birdies betreiben noch etwas Schadensbegrenzung. Nach der 83 (+11) hat sie die gleiche Ausgangslage wie ihre Landsfrau.

>> Leaderboard South African Women’s Open

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

Super mitgehalten

SOUTH AFRICAN WOMEN’S OPEN – FINAL: Christine Wolf fährt im hautengen Westlake GC mit Rang 6 ihr erstes Topergebnis der Saison ein. Sarah Schober ist lange Zeit an den Top 10 dran, rutscht im Finish aber zurück.

Christine Wolf zeigte sich letzte Woche trotz des verpassten Cuts in Australien schon sehr zuversichtlich, da sie ihr Spiel auf einem guten Weg vermutete. Diese Vermutung bewahrheitet sich dann in Südafrika, wo sie vom ersten Tag an zu überzeugen weiß.

Auf dem anspruchsvollen Par 72 Kurs bei Kapstadt eröffnete die Tirolerin mit einer 73 (+1) und reihte sich so von Beginn an weit vorne ein. Nachdem sie dann am Freitag sogar eine 72 (Par) draufsetzen kann, geht sie sogar aus den Top 10 heraus in die Finalrunde.

Dort macht sie dann auch von Beginn an klar, dass sie auf jeden Fall ein Spitzenergebnis mitnehmen will. Schon die 2 lässt den ersten Schlag springen, was eine recht farbenfrohe Phase einläutet, denn in Folge muss sie auch ein Bogey einstecken, ehe sie mit zwei Birdies stark kontert. Gleich danach macht es sich aber noch ein Fehler gemütlich, was die Tirolerin nur knapp im Minusbereich die Backnine in Angriff nehmen lässt.

Nach etlichen Pars setzt sie gegen Ende noch einmal den Blinker und biegt mit einem Birdiedoppelpack auf der 15 (Par 3) und der 16 (Par 5) noch einmal auf die Überholspur ab, ehe der Motor mit darauffolgendem Bogey wieder ein wenig ins Stottern kommt. Mit der 70 (-2) spult Chrissie aber die klar beste Runde ihrer Turnierwoche ab, drückt damit auch ihr Gesamtergebnis noch in den Minusbereich und tritt als 6. mit ihrem ersten Topergebnis der Saison die Heimreise nach Österreich an.

Die Finalrunde fasst sie folgendermaßen zusammen: “Es war heute ein bisschen mehr ein Auf und Ab als an den letzten Tagen, aber ich hab echt gut gespielt. Auf der 5 ist der Ball sogar zum Eagle wieder aus dem Loch gesprungen. Leider hat es heute auf den Par 3 nicht so gut geklappt, aber mit dem ersten Top 10 Ergebnis der Saison bin ich dennoch sehr zufrieden.”

Nach etlichen Wochen Turniergolf endet für die Innsbruckerin nun auch eine anstrengende frühe Phase der Saison. Bei den ko-sanktionierten Turnieren der ALPG und European Tour in Australien konnte sie bereits einen 14. Platz verbuchen, was sie auch gut in der Order of Merit anschreiben ließ. Mit dem 6. Platz in Südafrika, was gleichzeitig auch ihr bestes Ergebnis seit den Deloitte Open 2015 darstellt,  nimmt sie nun sogar ein Top 10 Ergebnis mit, was sicherlich die Heimreise zurück nach Österreich etwas kurzweiliger macht.

Lange Zeit gut dabei

Schober_1705_330Sarah Schober legte sich mit durchaus starken Runden an den ersten beiden Tagen eine vielversprechende Ausgangslage auf, wenngleich sie sich vor allem mit der 74 (+2) am Donnerstag nicht wirklich zufrieden zeigte und meinte, dass sie nie wirklich ins Rollen kam. Auch am Freitag hatte sie zu kämpfen, notierte mit starkem Finish aber eine sehenswerte 72 (Par) und positionierte sich damit als 12. nur knapp hinter den Top 10.

Am Finaltag präsentiert sich Sarah Schober dann auf den Frontnine von ihrer ganz sicheren Seite. Die junge Steirerin notiert zu Beginn recht sichere Pars und nimmt am Par 4, der 5 das erste Birdie mit, was sie im leicht geröteten Bereich auf den Backnine ankommen lässt.

Dort reißt dann am Samstag aber etwas der Faden. Zwar kann sie ein weiteres Bogey rasch auskontern, tritt sich gegen Ende aber auf der 16 (Par 5) und der 17 (Par 3) zwei Bogeys ein, die ihr mit der 73 (+1) noch etliche Ränge kosten und als 21. ein Topergebnis schlussendlich zunichte machen.

Trotz des eher durchwachsenen Endes des Turniers stimmt die Formkurve bei Sarah sichtlich. Erst letzte Woche fuhr sie in Australien ihr erstes Topergebnis der Saison ein und hatte auch in Südafrika bis wenige Bahnen vor Schluss ein Spitzenresultat in Reichweite, was sicherlich auch das Selbstvertrauen stärken wird.

“Das war nicht ganz meine Woche. Ich bin mit den Grüns einfach nie richtig warm geworden. Das Wetter hätte auch heute wieder mitgespielt, da fast kein Wind war”, gibt sich Sarah nach der Turnierwoche betont selbstkritisch. Ashleigh Buhai (RSA) feiert in ihrer Heimat mit der finalen 67 (-5) und bei gesamt 9 unter Par den Sieg.

>> Leaderboard South African Women’s Open

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

Alles richtig gemacht

SOUTH AFRICAN WOMEN’S OPEN – 2. RUNDE: Christine Wolf spult auch am Freitag im hautengen Westlake GC eine starke Runde ab und geht aus den Top 10 in den Finaltag. Sarah Schober stürmt mit perfektem Finish noch bis an die Spitzenplätze heran.

Sowohl Christine Wolf als auch Sarah Schober starteten am Donnerstag bereits durchaus gut ins südafrikanische Turnier. Auf dem unglaublich anspruchsvollen Par 72 Kurs notierten zum Auftakt lediglich fünf Spielerinnen eine Runde unter Par. Auch am Freitag präsentiert sich Chrissie Wolf dann unglaublich sicher. Die gesamte zweite Platzhälfte über reiht sie Pars aneinander und bleibt so hartnäckig an den Top 10 dran.

Kaum auf den Frontnine angekommen muss sie dann aber auf der 1 den ersten Fehler notieren, der die Tirolerin aber keineswegs aus dem Rhythmus bringt, denn auch in Folge spielt sie sehr sicheres Golf und gleicht ihr Score mit einem Birdie auf der 5 wieder aus. Da sie auch die restlichen Löcher konzentriert abspult unterschreibt sie schließlich die 72 (Par), die ihr auf dem anspruchsvollen Gelände mit Rang 7 eine richtig gute Ausgangslage beschert.

“Es war heute ähnlich zu spielen wie gestern. Die Grüns waren wohl heute mit der frühen Startzeit ein bisschen weicher, aber ansonsten wars auch vom Wind her kaum anders. Morgen haben sie etwas windigere Verhältnisse vorhergesagt”, beschreibt Chrissie die angenehmen Verhältnisse in den Morgenstunden.

Finish der Extraklasse

Schober_1707_330Sarah Schober hat am Nachmittag auf den Backnine sichtlich mehr zu kämpfen. Die junge Steirerin wartet die gesamte zwei Platzhälfte über auf ein Birdie und muss bereits zwei Bogeys notieren, was ihr etliche Ränge kostet. Auf den vorderen Neun rutscht sie dann auf der 5 noch weiter zurück, ehe sie zu einem richtig starken Finish ansetzt.

Die ehemalige Studentin der University of Florida überredet zunächst das Par 3, der 6 zum ersten Birdie, legt gleich darauf einen roten Eintrag am Par 5 nach und beschließt die Runde noch mit einem abschließenden Erfolgserlebnis auf der 9, was ihr Score sogar wieder auf Level Par zurückdreht.

Bei den durchwegs eher höher angesiedelten Scores macht sie mit der 72 (Par) satte zwölf Ränge gut und geht als starke 12. in den südafrikanischen Finaltag. “Ich hab heute gut gespielt, aber leider ist nichts gefallen. Auf den Grüns tu ich mir nach vor hier etwas schwer. Auf meinen zweiten Neun ist dann sehr starker Wind aufgekommen, aber ich hab gerade auf den Neun am Besten gespielt. Vor allem den Ball hab ich sehr gut getroffen”, fasst Sarah die Runde aus ihrer Sicht zusammen.

Karolin Lampert (GER) geht nach der 69 (-3) bei gesamt 5 unter Par auf die letzte Runde. Insgesamt liegen nach zwei Tagen nur fünf Spielerinnen in den roten Zahlen.

>> Leaderboard South African Women’s Open

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube

Doppelt gelungen

SOUTH AFRICAN WOMEN’S OPEN – 1. RUNDE: Christine Wolf und auch Sarah Schober legen im Westlake GC einen durchaus vielversprechenden Auftakt hin.

Am Heimweg von Australien legen Sarah Schober und Christine Wolf in Kapstadt einen Zwischenstopp ein. Im Westlake GC ein paar Kilometer südlich der Metropole steigt ab Donnerstag die South African Womens Open mit einem Preisgeld von 2 Millionen Rand (ca. 136.000 Euro).

Christine Wolf findet sich am Nachmittag auf dem engen Gelände dann durchaus gut zurecht. Zwar tritt sich die Tirolerin auf der 1 ein anfängliches Birdie ein, versteht es danach aber Schlagverluste fern zu halten und gleicht ihr Score noch vor dem Turn auf der 8 wieder aus.

Die Backnine beginnen dann wie die ersten neun Bahnen mit einem Bogey, was sie wieder etwas zurückwirft. Chrissie spielt aber weiterhin sehr sicheres Golf und schafft am Par 3, der 15 erneut den scoretechnischen Ausgleich. Als bereits alles auf die Par-Runde zum Auftakt hindeutet, tritt sie sich am Schlussloch noch ein weiteres Bogey ein.

Schließlich marschiert sie mit der 73 (+1) über die Ziellinie, was auf dem enorm anspruchsvollen Par 72 Gelände aber für den sehr guten 12. Rang reicht. Am Freitag hat die Innsbruckerin nun außerdem den Bonus einer frühen Startzeit.

“Der Platz hier ist ziemlich eng und wenn man mal ein bisschen links oder rechts ist, dann gibts meist nur noch rauschippen. Ich hab mir heute aber der 6 echt viele Chancen erarbeitet und sehr solide gespielt. Zum Glück wars heute weniger windig als bei den Proberunden, denn hier kanns echt voll blasen”, fasst die Innsbruckerin die erste Runde zusammen.

Ebenfalls gut gestartet

Schober_Dubai_330Sarah Schober findet mit zwei Bogeys auf den ersten beiden Bahnen nur äußerst schleppend ins Turnier, stabilisiert ihr Spiel in Folge aber und macht mit einem Par 5 Birdie auf der 4 noch vor dem Wechsel auf die Backnine einen Schlag wieder gut. Kaum auf den zweiten Neun angekommen muss sie auf der 10 allerdings ihr bereits drittes Bogey eintragen, worauf sie nur zwei Bahnen später aber die richtige Antwort geben kann.

Da sie sich allerdings auf der 13 ein Par 5 Bogey eintritt und bis zum Ende keine weiteren Erfolgserlebnisse mehr verbuchen kann, unterschreibt sie zum Auftakt die 74 (+2), die ihr angesichts der durchaus eher hoch angesiedelten Scores aber als 24. eine durchaus gute Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf einbringt.

Mit der ersten Runde zeigt sie sich dennoch nicht richtig zufrieden: “Das ist ein enger Parkland Kurs hier. Man muss hier sehr präzise vom Tee sein und die Grüns sind schwierig zu lesen. Ich bin irgendwie nie richtig ins Spiel gekommen heute.”

Lediglich fünf Spielerinnen gelingt am Donnerstag eine Runde unter Par, was zeigt, wie anspruchsvoll sich das Terrain bei Kapstadt wirklich spielt. Ashleigh Buhai (RSA) führt nach der 69 (-3).

>> Leaderboard South African Women’s Open

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusrssyoutubetwittergoogle_plusrssyoutube