Schlagwort: tour

Manuel Trappel 2015

Selbst beschenkt

IRISH CHALLENGE – 3. RUNDE: Manuel Trappel beschenkt sich mit der 67 zu seinem 28. Geburstag selbst und räumt sich damit sogar Außenseiterchancen auf den Sieg ein. Lukas Nemecz hadert im Mount Wolseley Hotel Spa & Golf Resort auch am Moving Day mit seinem Gerät fürs Kurzgemähte.

Manuel Trappel macht sich am Moving Day selbst ein schönes Geburtstagsgeschenk. Der ehemalige Amateur Europameister findet schon auf den ersten vier Bahnen zwei Birdies und gibt auch auf einen zwischenzeitlichen Schlagverlust mit zwei weiteren roten Einträgen die perfekte Antwort.

Auch auf den Backnine passt an diesem Tag so gut wie alles zusammen und der Vorarlberger marschiert mit gleich drei weiteren Birdies bei nur einem zusätzlichen Schlagverlust zur 67 (-5), schiebt sich so bis auf Rang 6 nach vor und legt sich vor dem Finaltag sogar eine kleine Außenseiterchance auf den Sieg auf.

“Ich bin echt happy mit dem Score heute. Es war wieder sehr windig und kalt und ich hab bei den widrigen Verhältnissen oft nahe hingeschossen. Das war echt klasse heute und vor allem ist Ausgangslage für morgen richtig gut”, so das Geburtstagskind nach der Runde.

Hin und her

Lukas Nemecz will nach den eher durchwachsenen ersten Runden am Samstag den Putter ordentlich auf Temperatur bringen um endlich aus dem stabilen langen Spiel Kapital schlagen zu können. Das Vorhaben geht zu Beginn allerdings nicht auf, wie ein frühes Bogey auf der 3 zeigt. Der Konter sitzt aber sofort und nachdem er das Par 5, der 7 auch zu einem roten Eintrag überreden kann, kommt er bei einem Zwischenstand von 1 unter Par auf den Backnine an.

Dort dreht er sein Score dann mit weiteren Birdies sogar in den knallroten Bereich, ehe der Faden plötzlich wieder reißt. Nachdem er bis zum Schluss noch drei Schlagverluste verdauen muss, reichen ihm am Samstag selbst vier rote Einträge nicht für eine rote Runde. Mit der 72 (Par) tritt er als 47. im Klassement sprichwörtlich auf der Stelle.

“Es war heute die gleiche Story wie an den ersten beiden Tagen. Das lange Spiel war wieder gut, aber auf dem langen Platz verfehlt man zwangsläufig Grüns wenn man immer wieder 4er oder 5er Eisen in die Grüns schlägt. Ich konnte mich nie retten, das war das Problem und dann ist es auch schwer gut zu scoren. Ich hoffe, dass morgen die Putts noch fallen. Die gesamte Saison über war das heuer sehr gut auf den Grüns, es kann halt leider nicht jede Woche laufen”, hadert Lukas auch am Samstag vor allem mit dem Putter.

Julien Guerrier (FRA) startet nach der 65 (-7) und bei gesamt 12 unter Par als Führender in den Finaltag.

>> Leaderboard Irish Challenge

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Erfolgreicher Kampf

CORDON GOLF OPEN – 1. RUNDE: Matthias Schwab glänzt zum Auftakt im Golf Blue Green de Pléneuf Val André zwar mit starker Birdiequote, muss aber nach kostspieligen Fehlern ordentlich kämpfen um noch die 68 notieren zu können. Manuel Trappel startet mit der 70.

Matthias Schwab peilt in Frankreich eine Fortsetzung seiner zuletzt richtig starken Ergebnisse an. Der Start dazu gelingt ihm auf den ersten Bahnen auch perfekt, liegt er doch nach nur vier Löchern schon bei 3 unter Par. Doch ein Doppelbogey auf der 14 bremst den Anfangselan spürbar ein und in Folge hat der Schladming-Pro richtig hart zu kämpfen.

Das manifestiert sich noch vor dem Wechsel auf die Frontnine, denn selbst ein weiteres Birdie auf der 17 bringt die Stabilität der Anfangsphase nicht zurück, wie ein Schlagverlust sofort darauf unterstreicht. Danach entwickelt sich ein eher unaufgeregtes Bild, bis sich auch auf der 5 plötzlich nur ein Doppelbogey ausgeht und den Rohrmooser so sogar in den Plusbereich zurückwirft.

Mit unglaublicher Kampfkraft und einer “Jetzt erst recht” Mentalität biegt Matthias Schwab aber plötzlich wieder auf die Birdiespur ab und beendet die Runde tatsächlich mit einem roten Triplepack. Nach dem beinharten aber erfolgreichen Kampf geht sich so doch noch die durchaus starke 68 (-2) aus.

Damit lässt der Neo-Pro zwar eine richtig tiefe Runde liegen, als in etwa 17. kann er sich mit der Ausgangslage aber auf jeden Fall zufrieden zeigen. Hält er an den nächsten Tagen die Birdiequote weiterhin hoch und vermeidet dabei die dicken Dinger auf seiner Scorecard, ist in Frankreich in dieser Woche sicherlich sehr viel für ihn zu holen.

Zu farbenfroh

Manuel Trappel beginnt das Turnier mit einem Eagle auf der 11 gleich mit einem frühen Paukenschlag, agiert danach aber zu farbenfroh und muss nach einem Doppelbogey und zwei Bogeys bei nur einem weiteren Schlaggewinn zur Halbzeit sogar mit einem Ergebnis im Plusbereich leben.

Nach einigen Pars findet er auf der 6 und der 7 aber die nächsten Birdies und dreht die Runde so wieder in die richtige Richtung. Als bereits alles auf einen Start im roten Bereich hindeutet, tritt er sich auf der 9 aber ein abschließendes Bogey ein und muss sich so mit der 70 (Par) und in etwa Rang 51 zufrieden geben.

“Das war ziemlich bunt heute. Ich hatte auf der 14 einen üblen Flyer in einen Busch und musste sogar für unspielbar erklären. Auf der 16 und der 17 ein paar falsche Schläger, ansonsten waren die Birdies zum Schluss sehr gut. Auf den Grüns war es nicht so einfach, da hatte ich einige knappe Putts”, fasst der Vorarlberger die Runde zusammen.

Nachdem am Nachmittag ein Gewitter für eine mehrstündige Pause sorgt, kann die erste Runde erst am Freitag beendet werden.

>> Leaderboard Cordon Golf Open

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Nur minimal nach vor

ROLEX TROPHY – 3. RUNDE: Martin Wiegele notiert am Freitag im Golf Club de Geneve zwar mit der 71 seine erste rote Runde, macht damit beim Eliteturnier der Challenge Tour aber nur minimal Plätze gut.

Es wollte an den ersten beiden Tagen noch nicht wirklich nach dem Geschmack des Routiniers laufen. Mit sieben Birdies auf den ersten 36 Bahnen ist die Quote der roten Einträge durchaus passabel, allein Fehler streute er auf der Scorecard zu oft ein um besseres als zwei 72er (Par) Runden notieren zu können.

Am dritten Spieltag heißt es somit für den Steirer ein paar Gänge hochschalten um die Schweiz mit einem guten Ergebnis wieder verlassen zu können. Das Vorhaben setzt Martin Wiegele dann zu Beginn auch gekonnt um und liegt nach acht gespielten Bahnen dank drei Birdies bereits bei 3 unter Par.

Ein Bogey auf der 9 bremst den Vorwärtsdrang dann aber spürbar ein, denn auf den Backnine will lange nichts Zählbares mehr gelingen. Nachdem er sich dann auf der 16 wie schon am Vortag erneut ein Doppelbogey eintritt, deutet sogar alles auf die bereits dritte Par-Runde hin.

Erst ein spätes Birdie beschert ihm mit der 71 (-1) noch ein Minus als Vorzeichen. Mit der zartrosa Performance pendelt er sich aber nur auf dem 30. Rang ein und macht so nur minimal Plätze gut.”Leider hab ich heute gleich die nächste bittere scoring Runde hinnehmen müssen”, gibt er sich nach der Runde sichtlich enttäuscht.

Auch das Doppelbogey klärt er auf: “Ich hab Probleme beim identifizieren des richtigen Sprinklers gehabt und hatte dann ein wenig Stress mit der Zeit und war mit etwas unsicher wegen dem Yardage. Ich wollt ihn aber nicht wie gestern ins Wasser spinnen lassen und hab auf sicher gespielt und der ist carry übers Grün und hinten ins Wasser rein. Ich hatte vorher viele gute Chancen, aber alles ausgelassen. Auf der 8 ist sogar der Eagleputt an der Kante hängengeblieben.”

Borja Virto (ESP) gibt bei gesamt 18 unter Par vor der Finalrunde den Ton an.

>> Leaderboard Rolex Trophy

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Programmiert auf Erfolg

VIKING CHALLENGE – FINAL: Matthias Schwab verbessert sich mit der 69 zu seinem dritten Top 10-Ergebnis in den letzten 5 Starts.

Woche für Woche klopft Matthias Schwab unüberhörbar auf der Challenge Tour in Richtung höherer Aufgaben an: selbst nach verhaltenem Start mit 74 Schlägen und nur drei Runden nach Regenchaos in Norwegen findet der Pro aus dem GC Schladming am Ende wieder seinen Namen unter den Top 10 am Leaderboard, diesmal auf Rang 8: “Solider Tag für mich, die letzten beiden Runden waren ok,” berichtet er unaufgeregt aus dem unterkühlten Miklagard Golfclub.

Matthias Schwab ging nach der starken Aufholjagd mit nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 in den Schlusstag und hatte somit auch in Norwegen ein mögliches Topergebnis auf dem Schläger. Manuel Trappel und der gerade noch in den Cut gespülte Martin Wiegele mussten von den hinteren Rängen eine Aufholjagd versuchen.

Aufgrund der schweren Regenfälle und der Verspätung im Zeitplan wurde auf 3 Runden verkürzt. Der Start erfolgt bei perfekten und vor allem trockenen Bedingungen von zwei Tees.

Schwab legt einen Blitzstart mit drei Birdies in der Anfangsphase hin und stürmt damit nach oben am Leaderboard. Kurz vor dem Halbzeitturn erwischt ihn das erste Bogey. Auf dem schweren Platz bleibt der Pro aus dem GC Schladming aber auch auf den letzten 9 Löchern spielerisch voll auf der Höhe, nutzt beide Par 5 zu Birdies und sichert sich mit der 69 das nächste Topergebnis.

Erst in den kommenden Stunden wird es sich entscheiden, ob Schwab unter den drei bestgerankten Spielern aufscheint, die noch nicht für die Rolex Trophy qualifiziert sind und somit am Mittwoch am Genfer See beim Schweizer Eliteturnier mit den Besten der Challenge Tour aufteen wird.

Manuel Trappel zieht von der 10 weg ein solides Spiel auf dem überlang zu spielenden Kurs auf. Am 193 Meter Par 3 der 15 gibt es mit dem Birdie die verdiente Belohnung. Am folgenden Par 5 sichert sich der Vorarlberger den Birdie-Doppelpack und schließt fehlerlos die erste Platzhälfte ab.

Auf den letzten 9 Löchern gehen Manuel komplett die Birdies aus. Das Par 3 der 7 bleibt sein Unglücksloch, wo er auch am 3. Tag nicht ohne Bogey vom Grün marschiert. Mit der 71 sammelt Trappel nur wenig Preisgeld für das Ranking.

Wiegele: Trainingsrunde unter Druck

Martin Wiegele kann auch zum Abschluss nicht mehr an die starke Eröffnungsrunde anschließen und schleppt sich mit Birdie-Flaute ein drittes Mal über den Miklagard Golfplatz. “Ich hatte das, was ich im Endeffekt wollte – quasi eine ‘Trainingsrunde’ für die Rolex Trophy! Natürlich schon der normale Turnier Fokus, aber vor allem wollte ich die trainierten Sachen testen unter Druck,” war Wiegele das Ergebnis in Norwegen auch nicht mehr so wichtig.

Erst auf den letzten 4 Löchern fallen für den Grazer zwei weitere Birdieputts aus drei und acht Metern Da er aber auch vier Bogeys aufsammelt, zwei davon mit Dreiputts, reicht es nicht um sich entscheidend zu verbessern. Mit der 73 erreicht Wiegele den 56. Platz.

Der Franzose Clement Sordet kann mit der besten Sonntagsrunde von 67 Schlägen alle Verfolger mühelos abschütteln und siegt bei 13 unter Par mit 5 Schlägen Vorsprung.

>> Endergebnis Viking Challenge

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Segel gesetzt

VIKING CHALLENGE – 1. RUNDE: Martin Wiegele setzt im Miklagard Golf Club mit der 69 die Segel in Richtung Topergebnis. Auch Manuel Trappel legt einen Start im roten Bereich hin. Lukas Nemecz positioniert sich im Cutbereich. Matthias Schwab muss etwas zulegen.

Martin Wiegele, der vor 10 Jahren in Norwegen seinen ersten Sieg auf der zweithöchsten Spielklasse feierte, ist als einziger Österreicher zum Auftakt mit später Startzeit unterwegs und findet mit einem frühen Birdie am Par 4, der 3 gut in die Runde. In Folge kann er zwar vorerst nicht weiter zusetzen, muss allerdings auch keinen Schlagverlust einstecken und kommt so bei 1 unter Par auf die zweite Platzhälfte.

Kaum auf den Backnine angekommen rasselt er mit einem Bogeydoppelpack aber sogar in den Plusbereich zurück, stoppt die Negativspirale mit darauffolgendem Birdie aber sofort ein und dreht sein Score mit einem roten Triplepack sogar noch deutlich in den Minusbereich. Mit der 69 (-3) geht der Routinier als starker 5. in den zweiten Spieltag und hat am Freitag außerdem den Bonus einer frühen Startzeit.

Die Runde fasst er folgendermaßen zusammen: “Das war ein guter Start heute. Ich hatte zwar wieder mit dem Driver zu kämpfen, aber es war ein guter Kampr und alles bis auf den Driver war sehr solide. Zumindestens waren die Abschläge meist recht gerade. Auf der 3 hab ich gleich aus fünf Metern gelocht, auf der 10 aber einen Dreiputt vom Vorgrün eingebaut und danach links das Grün gemissed und den unmöglichen Pitch nicht nah genug hinbekommen. Der Birdietriplepack war dann aus zehn, drei und weniger als einem Meter.”

Ebenfalls Rot

Manuel Trappel startet mit zwei anfänglichen Birdies perfekt ins Turnier und setzt sich so von Beginn an vorne fest. Nachdem er auf der 6 dann mit Par 5 Birdie sein Score zwischenzeitlich noch weiter ausbaut, muss er am Par 3 danach auch das erste Bogey einstecken und kommt so bei 2 unter Par auf den Backnine an.

Auf der hinteren Platzhälfte ebbt der Schwung des Beginns spürbar ab und Manuel muss auf der 14 noch einen weiteren Schlag abgeben. Mit der 71 (-1) aber sorgt er auf dem anspruchsvollen Gelände in Norwegen für einen durchaus gelungenen Start und bringt sich als in 23. in vielversprechende Ausgangslage für ein Topergebnis.

“Das Putten war heute sehr gut. Ich hab mich zwar im langen Spiel nicht so gut und sicher gefühlt, aber dennoch sehr viele Grüns getroffen. Das ist wirklich ein super Platz hier”, fasst Manuel Trappel direkt nach der Runde seinen ersten Spieltag kurz zusammen.

Späte Fehler

Lukas Nemecz findet auf der 2 ein rasches Birdie, gibt den zartrosa Bereich aber ausgerechnet am Par 5, der 4 wieder aus de Hand. Nachdem er aber die zweite lange Bahn der Frontnine dann zu einem Birdie überreden kann, steht er bei einem Zwischenstand von 1 unter Par beim Turn.

Auf der schwierigen Par 72 Wiese wird es auf den Backnine aber zusehends farbenfroher auf der Scorecard des Steirers. Insgesamt muss er bei nur noch zwei weiteren Birdies vier Schlagverluste, zwei davon auf den letzten beiden Bahnen, einstecken und steht so schlussendlich nur mit der 73 (+1) beim Recording. Als 52. ist nach dem ersten Tag aber noch nichts verloren.

“Der Platz taugt mir hier sehr. Ich hab auch großteils gut gespiel, aber am Ende die Konzentration verloren und bin dafür bitter bestraft worden. Nichtsdestotrotz fühlt sich das Spiel gut an und ich denke schon, dass da noch einiges drinnen ist, wenn ich voll konzentriert durchspiele”, so Lukas Nemecz, der heute in Norwegen seinen 28. Geburtstag feiert, nach der Auftaktrunde.

Steigerung nötig

Matthias Schwab beginnt auf den Backnine hochkonzentriert und reiht sechs Pars aneinander. Am Par 5, der 16 erwischt es den Schladming-Pro dann mit einer Doublette aber richtig unangenehm. Zumindestens kann er kurz vor dem Wechsel auf die erste Platzhälfte mit einem Birdie auf der 18 recht zeitnah gegensteuern.

Auf der 3 kann er sein Score dann sogar zwischenzeitlich wieder ausgleichen, zwei späte Bogeys auf der 7 und der 8 lassen zum Auftakt am Ende aber nicht mehr als die 74 (+2) zu. Damit liegt der Absolvent der Vanderbilt University zwar bereits um einige Schläge zurück, hat als 75. aber lediglich einen Schlag Rückstand auf die Cutmarke, was am Freitag locker aufzuholen ist.

Marcus Kinhult (SWE) und Sihwan Kim (USA) teilen sich nach der 67 (-5) die frühe Führung.

>> Leaderboard Viking Challenge

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Aufwind nützen

TURNIER-VORSCHAU: WOCHE 33 / 2017: Schwab, Nemecz, Wiegele und Trappel gehen mit positiven Vorzeichen in Norwegen an den Start.

Mit Martin Wiegele, Lukas Nemecz, Matthias Schwab und Manuel Trappel starten heuer erstmals gleich vier Österreicher bei einem Challenger. Die Vorzeichen für die Viking Challenge sind von der Papierform auch hochinteressant: Wiegele gewann vor 10 Jahren sein erstes Zweitligaturnier in Norwegen, Matthias Schwab und Lukas Nemecz kommen mit einem Top 10-Ergebnis im Gepäck angereist und auch Manuel Trappel punktete zuletzt mit schöner Regelmäßigkeit.

Norwegens Challenger kehrt nach drei Jahren Schaffenspause wieder auf den Kalender zurück. 2014 machten Wiegele und Trappel an gleicher Wirkungsstätte im Miklagard Golf Club von Kløfta nur Kleingeld, Lukas Nemecz verpasste damals den Cut.

Das Dutzend ist voll

Obwohl die Ergebnisse nach dem mittlerweile 11-wöchigen Golfmarathon bereits merklich dürftiger wurden, hängt Sepp Straka eine weitere Turnierwoche im Dienste der Web.com Tour an und will damit das Dutzend voll machen.

Auch wenn die New Sentinel Open in Knoxville, Tennessee mit 550.000 US Dollar zu den kleinsten Fischen am Kalender zählen, will sich der Austroamerikaner auch das fünftletzte Event vor der Tour Championship nicht entgehen lassen. Mit Rang 64 in der Order of Merit ist seine Position für die Top 75 halbwegs abgesichert, der Aufstieg in die erste Liga jedoch zur Zeit außer Reichweite.

Näher zur Tourkarte?

Nina Mühl ist ins französische Rhonetal zur Bossey Ladies Championship angereist, wo die LET Access Series ihr bereits vorletztes Saisonturnier abhält. Als aktuell Vierte der Order of Merit ist die Wienerin auf einem Aufstiegsrang, allerdings nur mit knapp 1000 Euro Vorsprung auf die Verfolgerinnen. Mühl hat als einzige Österreicherin für das Dreitagesturnier-Turnier in Bossey mit 45.000 Euro Preisgeld genannt.

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Schecks werden kleiner

PRICE CUTTER CHAMPIONSHIP – FINAL: Nach 11 Wochen auf Tour werden die Beine müder und die Schecks bescheidener für Sepp Straka auf der Web.com Tour.

Sepp Straka sammelt zwar weiter fleißig Dollar für Dollar für einen Platz unter den Top 75 und damit das erneute Spielrecht auf der Web.com Tour zusammen, für vier gleichmäßig gute Runden reicht es aber wie schon in den letzten Wochen nicht mehr. Nach 11 Wochen am Stück in Sachen Golfjob lässt zwar der erstmals unter  österreichischer Flagge in Amerika spielende Doppelstaatsbürger sein ungeheures Potential in Runde 2 mit bester Turnierrunde von 63 Schlägen aufblitzen, muss am Ende den Strapazen erneut Tribut zollen.

Nach Regenpausen an den ersten Tagen kam er am Samstag bei seiner dritten Runde nur 10 Löcher weit, ehe einfallende Dunkelheit ein Weiterspielen unmöglich machte.

Die Unterbrechung kam für Sepp aber wohl zur rechten Zeit, denn bei einem Zwischenstand von +1 nach 10 lag er nur im hinteren Mittelfeld. Mit frischer Energie dreht er am Sonntag bei der Fortsetzung seine Runde aber noch zur 69 und verschafft sich so sogar noch die Möglichkeit auf ein Top 10 Ergebnis.

Das Par 5 zu Beginn ist für den Longhitter in der Finalrunde die ideale Ouverture um sich über Chip und Putt das schnelle Birdie zu holen. Im ersten Drittel sollte dies jedoch das einzige Erfolgserlebnis bleiben. Immerhin sorgt die bislang fehlerlose Vorstellung dafür, dass Sepp bis zur Halbzeit selbst mit Birdieschonkost kaum an Boden verliert.

Ein verzogener Abschlag an der 10 führt zum ersten Bogey, dem zwei Bahnen später ein weiteres folgt – auch hier entstanden die Probleme vom Tee. Mit einem guten Eisenschlag ins 14. Grün und dem folgenden gelochten Putt kann Straka sein Rundenergebnis auf Even Par zurückstellen.

Drei Löcher vor Schluss mobilisiert Straka letzte Kräfte zu einem Endspurt und bringt mit gutem Putt ein weiteres Birdie auf die Scorekarte. Das abschließende Par 5 sorgt zwar für ein Birdie-Finish, mit der 70 (-2) kann er sich jedoch angesichts der allgemein tiefen Scores nicht mehr verbessern.

Vor zwei Monaten hatte es Straka zuletzt unter die Top 15 bei einem Event der Web.com Tour geschafft und zuletzt fett gepunktet. In Missouri kassiert er bei 13 unter Par mit Platz 39 wieder nur einen kleineren Scheck.

Auch 2017 gibt es ein extrem tiefes Winning Score in Missouri: der Kanadier Ben Silverman gewinnt bei 25 unter Par.

>> Endergebnis Price Cutter Championship

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Mit im Geschäft

FINNISH CHALLENGE – 2. RUNDE: Matthias Schwab präsentiert sich auch am Freitag weiterhin stark und mischt im Vierumäki Resort mit der 70 vor dem Wochenende im Spitzenfeld mit. Manuel Trappel und Martin Wiegele scheiden vorzeitig aus.

Matthias Schwab startete schon am Donnerstag mit einer fehlerlosen 69 (-3) richtig gut in den nordischen Challenger und will am Freitag die frühe Startzeit bestmöglich zu weiteren Birdies nützen. Er startet dann zwar richtiggehend unaufgeregt, muss nach vier anfänglichen Pars aber ein Bogey eintragen, das ihm zu dieser Zeit einige Ränge kostet. Mit einem Par 3 Birdie auf der 7 gelingt aber noch vor dem Wechsel auf die Backnine der scoretechnische Ausgleich.

Das schärft das Visier des Absolventen der Vanderbilt University sichtlich, denn mit einem Birdiedoppelpack auf der 12 und der 13 stößt er bis ins Spitzenfeld nach vor. Ganz sicher spielt der Schladming Pro dann die Runde zu Ende und bringt die 70 (-2) zum Recording, die ihn auf Platz 26 nur drei Schläge außerhalb der Top 10 einreiht. Mit lediglich einem einzigen Bogey auf 36 Löchern mischt Matthias vor dem Wochenende auch klar im Kampf um ein Topergebnis mit.

“Gestern wars sehr solide, heute musste ich ein bisschen mehr Scrambeln und im kurzen Spiel einiges saven, weil ich die Bälle nicht so gut getroffen hab. Ich werd jetzt schauen, dass es am Wochenende wieder besser geht und ich muss vor allem die Par 5 noch besser spielen”, so Matthias nach dem locker geschafften Cut.

Chance liegen gelassen

Manuel Trappel findet solide in die zweite Runde, muss aber wie Landsmann Matthias Schwab auf der 5 einen Schlagverlust hinnehmen. Kurz vor dem Turn gleicht er am Par 5, der 9 sein Tagesergebnis zwar wieder aus, agiert nach dem Turn aber zusehends farbenfroher.

Nach drei Bogeys bei zwei weiteren roten Einträgen kommt der Vorarlberger nur mit der 73 (+1) über die Ziellinie und verpasst als in etwa 81. so den Sprung ins Wochenende. Damit lässt er in Finnland auch eine Chance, sich endgültig das Spielrecht für kommendes Jahr zu sichern, liegen.

Langer Tag – kurze Nacht

Martin Wiegele muss sich am Nachmittag wegen einer langen Regenpause ordentlich gedulden. Der Routinier startet zwar mit Birdie gut, tritt sich kurz darauf aber ein Bogey nach Dreiputt vom Vorgrün ein und kommt so nur bei Level Par zum Turn.

Zu Beginn der Backnine muss er gleich ein weiteres Bogey nach verfehlter Annäherung sowie Chip und zwei Putts eintragen, kontert mit zwei darauffolgenden Birdies aber stark. Nach 15 Löchern ist Schluss für den Tag. Auf den verbleibenden Bahnen am Samstag kann der Grazer nicht mehr zulegen und scheidet trotz der 71 klar aus: “Wir haben gestern bis 21.40 oder so gespielt und dann nach einer kurzen Nacht um 7.30 weiter,” schildert er das Monsterprogramm. “Leider auch nicht wie gewünscht gespielt! Jetzt mach ich eine Woche Pause um meine Hüfte etwas zu schonen weil ich eine Sehne verstärkt gespürt habe seit einiger Zeit. Dann muss ich wieder ein gutes Training einlegen und meinen Trainer Oliver Hertl sehen um dann für den nächsten wichtigen Schub von 4 Turnieren bereit zu sein.”

>> Leaderboard Finnish Challenge

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Fehlerlos in Finnland

FINNISH CHALLENGE – 1. RUNDE: Matthias Schwab startet im Vierumäki Resort mit einer fehlerlosen 69 gut ins Turnier. Manuel Trappel beendet die Runde mit einem Paukenschlag. Martin Wiegele durchlebt eines der “bittersten Finishes der Karriere”.

Im Umland von Lahti rittert ab Donnerstag ein starkes Challenge Tour-Feld um 180.000 Euro Preisgeld. Während Martin Wiegele als 28. auf der Road to Oman noch eine European Tourkarte im Blickfeld hat, möchten Matthias Schwab und Manuel Trappel vordringlich einmal ihr Spielrecht auf der Challenge Tour absichern.

Matthias startet auf den Backnine richtig unaufgeregt. Gleich acht Pars reiht er aneinander, ehe ihm das Par 5, der 18 noch vor dem Turn den ersten Schlaggewinn spendiert.

Auch nach dem Turn hat er sein Visier scharf gestellt und locht auf der 2 und der 6 noch zu zwei weiteren Birdies, was den gelungenen Start mit der fehlerlosen 69 (-3) perfekt macht. Die zweite Runde nimmt er so vom 22. Rang aus in Angriff und könnte sich am Freitag mit früher Startzeit eine gute Ausgangslage für das angepeilte Topergebnis auflegen.

Ende mit Paukenschlag

Manuel Trappel startet unglaublich farbenfroh. Der Vorarlberger tritt sich auf der 10 schon ein Doppelbogey ein, steuert mit drei Birdies danach aber nicht nur perfekt gegen, sondern taucht sogar in den roten Bereich ab. Nachdem sich auf der 17 aber nur ein Bogey ausgeht, kommt er nur bei Level Par zum Turn.

Zwar gelingt sofort auf der 1 ein weiteres Birdie, dieses verspielt er jedoch erneut und droht so nur hinter der prognostizierten Cutmarke in den Freitag zu starten. Die Runde endet aber mit einem regelrechten Paukenschlag. Manuel kann am abschließenden Par 5, der 9 ein Eagle notieren, macht so die 70 (-2) perfekt und verschafft sich als 41. eine durchaus brauchbare Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf.

“Die Runde war gut, nur der Start war natürlich nicht so super. Ich hatte ein Eisen 3 ins Grün, hab das aber etwas zu sehr gedrawt und das Grün recht weit verfehlt. Der Chip danach war schwer und ist wieder runtergerollt. Ich hab mich aber nicht rausbringen lassen, hab viele Chancen genützt und vor allem die drei Birdies nach dem Doppel taten echt gut”, fasst Manuel seine Runde zusammen.

Bitterstes Finish

Martin Wiegele geht am Donnerstag als einziger Österreicher mit früher Startzeit auf die Runde und tritt sich gleich auf der 11 ein frühes Bogey ein. Der Routinier steckt den schleppenden Auftakt mit zwei darauffolgenden Birdies aber perfekt weg und kommt dank eines weiteren Erfolgserlebnisses auf der 16 bei 2 unter Par auf die Frontnine.

Dort gelingt auf der 1 das nächste Birdie, ehe der Schwung beim Routinier total abreißt. Martin muss zunächst auf der 3 ein Doppelbogey notieren, was bereits etliche Ränge kostet. Nachdem er sich dann gegen Ende noch eine weitere Doublette und ein abschließendes Bogey eintrtt, ist die durchwachsene 74 (+2) zum Auftakt endgültig perfekt.

“Das war wohl eines der bittersten Finishes die ich je hatte. Die letzten 8 Loch mit 5 über Par zu spielen und dabei eigentlich nicht mal wirklich schlechte Schläge gemacht zu haben war Wahnsinn”, so Wiegele, der nur als 117. in den Freitag starten wird, nach der Runde enttäuscht.

Die späten Schlagverluste klärt er ebenfalls auf: “Die 3 mit Bogey wäre ja noch akzeptabel gewesen, aber Pitch und Dreiputt ließen nur ein Doppelbogey zu. Auf der 7 war ich links kurz im Wasser, nach dem starken Chip aus der Dropzone ist auch noch der Putt ausgelipped. Eine Bahn später ist der Drive mit der letzten Umdrehung im Bunker gelandet, von dort hab ich in den Grünbunker gespielt und keinen Save machen können. Die 9 war dann auch noch bitter, nachdem der Ball an einer Spikemarke versprungen ist.”

Gleich zehn Spieler teilen sich die Führung nach 67er (-5) Runden.

>> Leaderboard Finnish Challenge

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Geschlossen stark

POLISH OPEN 2017 – FINAL: Clemens Prader als 6. sowie Leo Astl und Johannes Steiner als 11. sorgen für heimisches Topergebnis auf der Pro Golf Tour.

Alle 5 Österreicher erreichen im polnischen Sierra GC den Finaltag, wo sie sich mannschaftlich stark aus dem Sierra GC verabschieden. Zwar können Prader & Co. nicht den 3. Saisonsieg des Deutschen Meisterputters Nicolai von Dellingshausen verhindern, Prader als 6. sowie Steiner und Astl als 11. sorgen jedoch für einen erfreulichen rotweißroten Golftag in Polen.

Clemens Prader ist nicht mehr so erfolgreich auf den Grüns wie zuvor, punktet dafür neuerlich mit fehlerlosem Spiel. Erst nach dem einzigen Schlagverlust am kurzen Par 4 der 15 sorgt der Tiroler mit einem Birdie-Doppelschlag auf den Schlusslöchern für ein versöhnliches Ende, das ihm mit der 68 ganz weit vorne im Klassement landen lässt.

Johannes Steiner legt auf den letzten 9 Löchern einen tollen Endspurt mit Eagle und Birdie hin und erreicht dank der abschließenden 68 sein zweites Topergebnis in 7 Tagen.

Leo Astl spielt auf den Front 9 mit Doppelbogey und Bogey rückwärts. Ein starker Mittelteil mit drei Birdies innerhalb kurzer Zeit rettet immerhin die Par-Runde und ein Ergebnis knapp außerhalb der Top 10.

Berni Reiter macht auf den ersten 9 Löchern zwei Schläge gut, ehe ihm ein Par 5-Doppelbogey und Bogey in die Parade fährt und nicht mehr als die 71 einbringt, mit der keine großen Sprünge am Leaderboard zu machen sind. Fabian Winkler wird nach der 75 nur 44.

>> Endergebnis Polish Open

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