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Schlagwort: tourkarte

Bye Season – Hello Playoff

WYNDHAM CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Matthias Schwab reicht die 68 nicht zum Finaleinzug, aber wohl zur Tourkarte. Auch Sepp Straka verfehlt nach der 75 das Halbzeit-Ziel in Greensboro.

Nach Runden von +4 (Schwab) und +8 (Straka) stand Österreichs PGA Tour-Duo bereits nach dem ersten Umlauf mit dem Rücken zur Wand.

Matthias Schwab, der “Probleme beim Putten” als Hauptursache für den verpatzten Turnierstart nennt, beginnt erneut sehr schlagsicher und bringt die beiden schweren Par 4 der 10 und 11 mit Routine-Pars hinter sich. Aber am ersten Par 3 geht es einen weiteren Schlag rückwärts, nach zu kurzem Abschlag und verschobenem Par-Putt aus drei Metern. Die Putterei stellt weiter hohes Frustpotential bereit: am nächsten Grün will aus drei Metern auch der Birdieversuch nicht gelingen.

Erst am ersten Par 5 erlöst sich Schwab mit dem ersten Birdie: nach präzisem Chip aus schwerer Böschungslage kann der Putter aus wenigen Zentimetern kein Unheil mehr anrichten. In Anbetracht des wackeligen Putters kann die Devise nur lauten, näher hinzuschiessen. Genau das befolgt der Schladminger an der 17 und macht aus einem Meter einen Schlag gut. An der 18 spinnt Schwab der Ball vom Grün herunter und aus gut 30 Metern geht sich das Par über Chip und Putt nicht mehr aus.

Vor den zweiten 9 Löchern beträgt somit der Rückstand auf die Cutmarke weiterhin 5 Schläge. Noch einer mehr ist es nach dem Dreiputt-Bogey am 4. Loch. Erst im Finish, als es längst zu spät ist, springt auch der Birdiemotor an, ohne dass der Putter viel dazu beitragen muss: am letzten Par 5 trifft er mit zwei Schlägen das Grün und schießt im Finish zweimal ganz nah zur Fahne. Die zweite Runde von 68 Schlägen holt jedoch zu wenig auf um das Finale zu erreichen.

“Mit zwei unter Par gelang mir heute eine deutlich bessere Runde als gestern. Nächste Woche spiele ich in Memphis die mit 15 Mio. USD dotierte St. Jude Championship,” rechnet Schwab bereits fix mit der Tourkarte nach seiner Rookie-Saison auf der PGA Tour. In der LIV-bereinigten Rangliste als 114. in das Abschlussturnier gestartet, entwickelten sich die Dinge in Greensboro auch günstig, sodaß die Top 125 der Jahreswertung wohl bereits praktisch eingetütet sind und er kommende Woche bei den Playoffs aufteen darf.


Der Rückstand auf die Cutmarke war für Sepp Straka bereits riesengroß und verlangte nach einem Freitags-Golfmärchen um noch zum Happy End beim letzten regulären Event vor den Playoffs zu führen.

Das Golfmärchen entfernt sich für Straka bereits am zweiten Loch noch weiter, als er nach verzogenem Drive das Grün nicht mehr direkt erreicht und ein frühes Bogey kassiert. Zwei Bahnen später ist es erneut ein rechts weggeblockter Abschlag, der zum nächsten Schlagverlust führt. Nach 11 gespielten Löchern beendet ein Doppelbogey, wieder ging der Abschlag rechts weg, auch rechnerisch das Thema Finalteilnahme. Birdie will bis zum Schlussloch keines gelingen, womit sich Sepp mit der 75 und schlanken 13 über Par von seiner vierten regulären US Saison verabschiedet und sich für die Playoffs etwas wird einfallen lassen müssen.

Ein Trio mit Brandon Wu, Routiner Ryan Moore sowie dem koreanischen Shooting-Star “Tom” Kim teilt sich die Halbzeitführung bei 9 unter Par. Vier Spieler müssen ihre zweite Runde am Samstag ab 12:45 MESZ beenden und werden entscheiden, ob der Cut bei -1 oder -2 angesetzt wird.

Leaderboard Wyndham Championship

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PGA und DP World Tour rücken zusammen

Die beiden bedeutendsten Profi-Tours ebnen den Weg zu einer World Tour – erstmals mit einem direkten Aufstieg der 10 Besten im Race to Dubai auf die PGA Tour sowie deutlicher Anhebung des Preisgelds auch in Europa.

Das Wort “LIV” kommt im Kommunique von PGA- und DP World Tour nicht vor, doch im Ergebnis sind die dunklen Wolken aus Saudiarabien allgegenwärtig. Gemeinsam will man sich der Dollarflut aus dem Nahen Osten entgegenstemmen und dem Ziel einer gemeinsamen World Tour, wie sie im Tennissport vorexerziert wurde, näherkommen. Was im November 2020 mit einer Minderheitsbeteiligung der Amerikaner in Europa begann, wird nun intensiviert und unumkehrbar Nägel mit Köpfen gemacht, was von der großen Mehrheit der Tourspieler goutiert wird.

Die Top 10 im Race to Dubai steigen in die PGA Tour auf

Erstmals erlaubt die PGA Tour einer anderen Tour einen direkten Weg zu ihrer Mitgliedschaft. Was bislang der Korn Ferry Tour (der zweiten US-Liga) exklusiv vorbehalten war, wird nun für die Europäer geöffnet. Die 10 Jahresbesten – noch ohne US Tourkarte! – erhalten ab 2023 ein volles Spielrecht in Amerika. Bislang funktionierte das nur über das “Non Member Ranking”, ein steiniger Weg im wesentlichen über Topergebnisse bei Majors, WGCs oder Invites, woran die meisten Topeuropäer wie auch ein Bernd Wiesberger Jahr für Jahr scheiterten.

Im Sinne einer zukünftigen World Tour-Idee wird die DP World Tour neue Wege für Ihre Partnertours wie Sunshine-  oder Australasia Tour schaffen um einen Aufstieg ins Race to Dubai und in weiterer Folge auch auf die PGA Tour zu ermöglichen. Somit entsteht ein weltweites “Feeding System”, das den Weg für die besten Golftalente bis in den Golfolymp der PGA Tour ebnet.

Neue internationale Topturniere der DP World Tour

Die von der PGA Tour angekündigten neuen Topevents außerhalb Amerikas sollen gemeinsam entwickelt werden und neue Strukturen im Geiste einer World Tour schaffen, von denen Europa, Asien, Südafrika und Australien profitieren sollen. Hier will die PGA Tour auch tief in die Brieftasche greifen.

Jährliche deutliche Anhebung der Preisgelder in Europa

Auch wenn die DP World Tour bereits heuer ein Rekordpreisgeld ausschüttet – diese Summen sollen vor allem mit Hilfe amerikanischer Sponsoren Jahr für Jahr deutlich gesteigert werden und dem Golf-Profisport einen neuen Geldregen bescheren – allerdings streng leistungsorientiert bei entsprechenden Topergebnissen der Spieler. Auch die PGA Tour verstärkt ihr Investment in die DP World Tour und kauft weitere 25% an Anteilen an der European Tour-Production zu, womit sie bereits 40% halten werden.

“All das ist eine natürliche Erweiterung und Weiterentwicklung des vor einigen Jahren begonnenen Weges und ich glaube leidenschaftlich daran, dass unsere Spieler, die Tour, die Fans und der Golfsport im allgemeinen davon profitieren werden,” verkauft DP World Tour-Boss Keith Pelley die in den letzten Monaten ausgehandelte Einigung als großen Wurf. Und wie ein Spitzendiplomat deutet Jay Monahan die mögliche Zukunft einer World Tour unter einem gemeinsamen Dach als Endziel an: “Das ist eine Möglichkeit, die eines Tages vielleicht Realität werden könnte. Aber das ist ein Tag in der Zukunft.”

Tatsächlich wird unter der Bedrohung aus Saudiarabien plötzlich vieles möglich was bis vor kurzem als unüberwindbar galt. Die Amerikaner öffnen erstmals wirklich ihre Tour und die Europäer empfinden die Umarmung ihrer reicheren Partner nicht mehr als Übernahme sondern als Rettungsanker.

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Keine PGA-Tourkarte 2022

Trotz der Qualifikation für Europas Ryder Cup-Team wird Bernd Wiesberger nach dem neuen Priority Ranking 2022 keine PGA Tourkarte bekommen.

Bernd Wiesberger wird bis auf weiteres der European Tour als häufiger Turnierteilnehmer erhalten bleiben. Diese wird auch vorerst seine einzige Tour bleiben. Die Qualifikation für das heurige Ryder Cup Team nährte die Hoffnung, dass er damit verbunden auch ein Spielrecht für die PGA Tour erhält, nachdem es in der Vergangenheit dafür auch eine eigene Kategorie im sogenannten “Priority Ranking” gab, wie die Auflistung der verschiedenen Spielrechtskategorien auf der PGA Tour bezeichnet wird.

Nachdem bis dato das neue Priority Ranking für die Saison 2021 / 22 noch nicht veröffentlicht wurde, fragte Golf-Live bei der PGA Tour nach dem Status von Bernd Wiesberger als aktueller Ryder Cup-Player für die neue Saison an und erhielt eine ernüchternde Auskunft. Demnach erhält der Burgenländer keine PGA Tourkarte: “Der einzige Start, den er direkt durch die Qualifikation für das Ryder Cup-Team erhält, ist die PGA Championship. Wiesberger wird keinen Status auf der PGA Tour 2021-22 daraus erhalten.”

Das bedeutet, dass Wiesberger nach dem Ryder Cup wohl oder übel die Saison auf der European Tour fertigspielen wird und vielleicht die eine oder andere Einladung in Amerika annehmen kann, wie im Vorjahr zur RSM Classic. Genauso wie in den letzten Jahren kann er nur Punkte für das Non-Member-Ranking sammeln – bei Majors, WGCs und maximal 6 Starts mit Einladungen – und muss dabei bis zum regulären Saisonende im Sommer 2022 zumindest so viele Punkte auf sein Konto bringen, wie der 125. der abgelaufenen Saison. Dann würde er die “Special Temporary Membership” für den Rest der Saison lösen und eine reguläre Tourkarte frühestens für 2023 erhalten, die allerdings nicht zur Teilnahme an den Playoffs im kommenden Jahr berechtigt.

Dazu gilt es jedoch vordringlich wieder unter die Top 50 der Weltrangliste zurückzukehren um bessere Chancen auf Einladungen und vor allem auch zu größeren Events zu bekommen, die explizit auf die besten 50 der Welt abstellen. Das wäre auch zugleich die Eintrittskarte in die Majors und WGCs.

Dass die PGA Tour in den neuen Priority Rankings keine eigene “Lex Wiesberger” schuf ist insofern nachvollziehbar, da alle anderen 11 europäischen Ryder Cup-Kollegen bereits ihre Tourkarten für 2022 in Amerika in der Tasche haben und die wichtigste Golfliga der Welt offentlich auch keinen zusätzlichen Handlungsbedarf sieht.

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PGA Tourkarte Plus

KF TOUR CHAMPIONSHIP – FINAL: Matthias Schwab erreicht sein zweites Topergebnis bei den Finals und stellt damit sicher, dass seine erste PGA Tourkarte auch gleich einiges wert ist.

“Ich habe damit mein wichtigstes Jahresziel erreicht. Gerade in dieser Zeit ist es besonders wichtig auf der weltbesten Tour spielen zu können, um bei gut dotierten Tournieren Woche für Woche gute Punkte für das Worldranking usw. machen zu können. Ich freue mich darüber und werde bereits ab Ende September vorwiegend in USA leben und spielen,” jubelt Schwab über den bisher größten Erfolg der Karriere.

Spannendes Finale

Matthias Schwab fand nach zähen Frontnine am Samstag noch rechtzeitig die Reset-Taste und pushte sich mit bärenstarkem Spiel nach dem Turn sogar noch zu einer 68 (-4), was den Rohrmooser aus den Top 10 in die finale Runde der Korn Ferry Tour starten lässt. Mit der PGA Tourcard längst eingesackt geht es für den Steirer nun prinzipiell nur noch darum in der Finals Wertung am Ende so weit oben wie möglich aufzuscheinen, da dies durchaus die Startchancen kommendes Jahr auf der PGA Tour erhöhen könnte.

Wie schon am Freitag und auch am Samstag geht sich jedoch auch am Finaltag wieder auf der 1 nur das Bogey aus, da zu Beginn der Putter sichtlich noch nicht auf Temperatur ist und ihn gleich dreimal ansetzen lässt. Danach enden allerdings die Parallelen, denn anders als noch am Moving Day muss er sich diesmal nicht wirklich lange in Sachen Birdies in Geduld üben, da bereits auf der 4 der erste Birdieputt den Weg ins Ziel findet, womit er sein Score recht schnell wieder zurechtrückt.

Doch selbst der rote Eintrag bringt seinen 14. Schläger noch nicht so richtig auf Betriebstemperatur, wie ein weiteres Dreiputtbogey zwei Löcher später zeigt. Immerhin ist er aber im langen Spiel weiterhin enorm sicher und legt sich am Par 5 der 9 sogar die Eagleachance auf. Der große Vogel nistet sich zwar nicht auf der Scorecard ein, der scoretechnische Ausgleich ist aber in trockenen Tüchern.

Selbe Situation wieder zu Beginn der letzten 9 mit einer weitere Eaglechance, die der Putter nach zwei Versuchen in ein Birdie verwandelt. Fehlerfrei turnt sich der Steirer über die folgenden schweren Löcher um am letzten Par 5 erneut mit Birdie zuzuschlagen und damit die Rückkehr unter die Top 10 zu stemmen. Am letzten Par 3 packt Schwab noch ein lasergenaues Eisen aus und locht den Putt zur 69, der mit Platz 8 das zweite Topergebnis bei den drei Finals der Korn Ferry Tour endgültig absichert.

Zwar verliert er damit im Mini-Ranking zwei Ränge, als insgesamt 9. der Final 25 müsste er dennoch zu ausreichend Startchancen auf der PGA Tour kommen. Zum Vergleich: 2018 stieg Sepp Straka als 22. der Jahreswertung in die erste Golfliga auf und kam mit geringerer Kategorie dennoch zu 24 Starts in seiner Rookie-Saison. Entscheidend wird allerdings sein bei den Turnieren vor Weihnachten entsprechend zu punkten um auch bei den Re-Rankings der Touraufsteiger seine Position zumindest zu halten.

Von den 50 im Korn Ferry Final Ranking wird Schwab auf Position 18 gereiht, womit Schwab gute Chancen auf ausreichend Starts sieht: “Das ist ein top Ergebnis und für die kommenden PGA Turniere eine gute Position, da ich voraussichtlich noch im Herbst, wo 9 PGA Turniere am Plan stehen, bereits 6 oder 7 werde spielen können.” Sein erster Start ist für Ende September bei der Sanderson Farms Championship in Jackson, Mississippi, geplant.

Aber auf Europa wird Schwab nicht ganz vergessen: “Die European Tour Card werde ich natürlich weiterhin im Auge behalten und auch auf der European Tour spielen.”

Endergebnis KF Tour Championship

 

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Welcome America!

BOISE OPEN – FINAL: Matthias Schwab nutzt bereits das erste Korn Ferry Final um mit einem 4. Platz bereits praktisch fix eine PGA Tourkarte zu buchen.

Mit einem geteilten 4. Platz bei der Boise Open löst Matthias Schwab bereits mit größter Wahrscheinlichkeit seine erste PGA Tourkarte. Auch wenn das noch nicht rechnerisch ganz fix ist – die besten 25 noch nicht bereits über die Korn Ferry Tour-Jahreswertung aufgestiegenen erhalten aus der reinen Punktewertung der drei Finalturniere ihr Spielrecht für 2021 – so dürfte dem Schladminger das große Saisonziel praktisch nicht mehr zu vermasseln sein.

Schwab, der als 6. in die Finalrunde im Hillcrest CC gestartet war, geriet durch das Birdiefurioso der Verfolger bereits vor dem ersten Abschlag gehörig unter Druck, noch dazu wo dieser im dicken Rough landet. Erst mit drei Schlägen erreicht er das Grün und droht mit Bogey gleich aus den Top 10 zu fallen. Das anschließende Par 5 nutzt er jedoch zum lockeren Birdie um das Nervenkostüm zu beruhigen.

Nach einer Stunde erreicht auch der Putter endlich Betriebstemperatur: von der 6 weg versenkt Schwab drei starke Birdieputts in Folge und bringt sich mit dem Birdie-Dreierpack zurück auf Tourkartenkurs. Auf den Back 9 agiert Schwab weiter bombensicher, muss jedoch bis zum 13. Grün auf das nächste Erfolgserlebnis warten. Aus gut 7 Metern versenkt der Steirer den vorentscheidenden Birdieputt. Im Finish hätte er noch die Chance auf das eine oder andere weitere Birdie gehabt, aber auch die 67 reicht für den geteilten 4. Platz mit dem zweifachen Saisonsieger Stephan Jäger und Australiens Aufsteiger Lucas Herbert bei 17 unter Par.

Der Amerikaner Greyson Sigg ist noch um zwei Schläge besser und gewinnt in Boise bei 19 unter Par. Da beim letzten Final vor zwei Jahren bereits ein 7. Platz bei einem der drei Finalturniere zum Aufstieg reichte und Schwab aufgrund seiner Beständigkeit sicher noch einige Pünktchen in den nächsten 14 Tagen sammeln wird, ist wohl bereits praktisch fix davon auszugehen, dass Sepp Straka in der kommenden Saison Gesellschaft auf der PGA Tour bekommen wird.

Im Camp Schwab ist die Vorfreude bereits entsprechend riesig: “Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre und Insiderinformationen scheint es bereits nach dem ersten Final geschafft zu sein. PGA Tourcard für 2021/2022! In den nächsten beiden Finals geht es noch um weitere gute Ergebnisse für ein besseres Ranking, um in möglichst viele PGA Turniere zu kommen!”

In der aktuellen bereinigten Punkteliste der Finals übernimmt Schwab mit 230 Punkten sogar bereits den geteilten 3. Rand.

Leaderboard Boise Open

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Playoffs & Finals

Sepp Straka ist für das erste FedExCup-Playoff in New Jersey qualifiziert, während Matthias Schwab bei den Korn-Ferry-Finals eine US Tourkarte anpeilt.

Mit einem brandheißen Schlusspunkt in der regulären Toursaison hat sich Sepp Straka nachdrücklich für die Playoffs im FedExCup empfohlen. Der Wiener ist bereits zum dritten Mal in Folge beim Kräftemessen der besten 125 der Jahreswertung mit dabei und hofft erstmals mit den besten 70 der Punktewertung das zweite Playoff zu erreichen.

Gespielt wird im Liberty National GC von Jersey City mit Blick auf die Freiheitsstatue. Straka muss versuchen zuerst den Cut der besten 70 zu stemmen und dann an den Finalrunden genug Punkte zu sammeln um sich unter die besten 70 zu schieben und so kommende Woche weitermachen zu dürfen. Mit der komplett versammelten Elite der PGA Tour wartet jedoch majorähnliche Konkurrenz, die so nebenbei auch um 9,5 Millionen US Dollar Preisgeld spielt.

Matthias Schwab bei drei Final-Turnieren um eine PGA Tourkarte

Dank seiner starken Leistungen in der Saison 2020 hat sich Matthias Schwab einen Startplatz bei den Korn Ferry Finals verdient, wo in einer Serie von drei 1 Millionen Dollar-Turnieren 25 Tourkarten für die PGA Tour ausgespielt werden. Dabei treffen die PGA Tourspieler, die es nicht unter die besten 125 der Jahreswertung schafften auf die Besten der Korn Ferry Tour (Amerikas zweiter Profilaga) sowie die Besten aus dem Non-Member-Ranking des Vorjahres, so wie Schwab.

Die bereits fest stehenden 25 Aufsteiger aus der Korn Ferry Tour, angeführt vom Deutschen Stephan Jäger, haben bereits ihre Tourkarten fix in der Tasche, spielen zwar ebenfalls bei den Finals, werden aber in einer gesonderten Wertung geführt. Schwab muss in den drei anstehenden Finals in Idaho, Ohio und Indiana genug Punkte für die Top 25 der reinen Finals-Wertung sammeln um das große Ziel zu erreichen. Darauf bereitete sich Schwab nach Tokio intensiv in Florida vor, wo er mit Mexikos Nationaltrainer Ramon Bescansa an seinem Kurzspiel feilte.

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Es bleibt spannend

WYNDHAM CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Matthias Schwab bleibt am Moving Day im Sedgefield CC mit einer 68 weiterhin in Schlagdistanz zur Tourkarte.

Matthias Schwab erreichte mit dem geschafften Cut ein wichtiges Etappenziel am Weg zur Tourcard, dennoch zeigte er sich mit seiner bisherigen Performance nur bedingt zufrieden, hat den Gameplan für das Wochenende aber bereits parat: “Ich werde mit mehr Risiko die Fahnen angreifen.”

Laut einer Hochrechnung der Tour müsste der Rohrmooser am Sonntag vermutlich einen alleinigen 22. Platz belegen um am Ende soviele Punkte zu sammeln wie der 125. der Jahreswertung. Auf diese Marke fehlen ihm vom 48. Platz aus vor dem Wochenende drei Schläge, dieser Abstand soll sich vor den letzten 18 Bahnen zwar nicht verringern, die Chance aufs Spielrecht lebt aber nach wie vor eindeutig.

Die Runde beginnt mit einer der ersten Startzeiten auf der 10 gleich mit einem herben Dämpfer, denn nach verzogenem Abschlag bringt er die Annäherung nicht am Grün unter und tritt sich nach verschobenem Zweimeterputt zum Par ein anfängliches Bogey ein. Schon auf der 11 hat er dann aber etwas Pech, dass der starke Putt aus knapp zehn Metern nicht fällt. Auch beim Chip am Par 3 danach ist Matthias nicht gerade vom Glück verfolgt, denn erneut fehlt nur wenig aufs erste Birdie.

Erste Birdies

Eine Bahn später ist es dann aber endlich soweit, denn nach einem sehenswerten Approach locht er aus drei Metern den Putt und gleicht so sein Score wieder aus. Nach starkem Abschlag hat er kein Problem am einzigen Par 5 das Grün zu attackieren, allerdings zieht die Annäherung etwas zu weit nach rechts und aus dem dicken Rough bleibt in Folge auch der Chip zu kurz. Da er sich dann noch dazu vom Vorgrün aus gut vier Metern einen Dreiputt eintritt, muss er sogar ein mehr als vermeidbares Bogey einstecken.

Richitggehend mit der Wut im Bauch knallt er dann am darauffolgenden Par 3 den Ball aber perfekt zur Fahne und rückt aus gerade mal einem Meter sein Score sofort wieder zurecht. Das scheint auch sichtlich seinen Putter richtig auf Temperatur zu bringen, denn auf der 17 fällt auch aus fünf Metern der Birdieversuch, womit er sogar rasch in die roten Zahlen abtaucht. In Folge spielt er zwar sehr solides Golf, bringt die Eisen aber nicht zwingend genug zu den Fahnen, weshalb sich lange Zeit keine weiteren echten Birdiechancen ergeben.

Harter Kampf

Am zweiten und letzten Par 5 geht sich dann aber wieder ein roter Eintrag aus. Zwar lässt er sich noch satte 2,5 Meter übrig, locht den Tester zum Birdie aber souverän und schließt so wieder etwas zur benötigten Leaderboardregion auf. Kurz vor Schluss kommt dann auf der 8 noch einmal so richtig Stress auf. Zunächst schleppt sich der Abschlag gerade noch übers Wasserhindernis, aus unguter Lage kann Matthias aber nur querpassen, legt im Anschluss aber das Wedge bis auf zwei Meter zum Loch und rollt nervenstark den wichtigen Putt zum Par ins Ziel.

Nach einem abschließenden sicheren Par marschiert er mit einer 68 (-2) zum Recording und hält damit seine Platzierung am Leaderboard. Vom 48. Platz aus kommt er den benötigten Plätzen rund um Rang 20 zwar nicht näher, bei weiterhin drei Schlägen Rückstand ist aber noch auf jeden Fall alles möglich, was einen wohl ungemein spannenden Sonntag verspricht.

Wie schon am Vortag analysiert er auch am dritten Spieltag seine Performance wieder durchaus selbstkritisch: “Die Runde war heute wieder der von gestern sehr ähnlich. Wenige echte Birdiechancen und einige fehlerhafte Schläge. Trotzdem ist diese Turnier für ich eine weitere sehr gute Erfahrung in meiner Entwicklung.”

Si Woo Kim (KOR) stürmt unter anderem mit einem Hole in One zur 62 (-8) und startet damit bei gesamt 18 unter Par als Leader in den Finaltag.

>> Leaderboard Wyndham Championship

>> SKY überträgt Live und in HD von den Wyndham Championship.

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Sensationsdritter in Amerika

BARRACUDA CHAMPIONSHIP – FINAL: Matthias Schwab stürmt mit 13 Tagespunkten bis auf Platz 3 vor und hat die PGA Tourkarte zum Greifen nahe.

Mit einem geteilten 3. Platz beim erst dritten Profieinsatz auf der PGA Tour könnte der Schladminger bereits mit 246 Zählern annähernd genug Punkte im Non-Members-Ranking gesammelt haben um 2021 in Amerikas erster Liga aufteen zu dürfen. Ein Eagle und 5 Birdies legen am Schlusstag der Barracuda Championship den Grundstein um beim Stableford-Turnier mit 13 Punkten bis auf den geteilten 3. Rang vorzustürmen (gesamt 37 Points). Damit setzt der Steirer auch eine neue rotweißrote Bestmarke auf der PGA Tour, die bislang Sepp Straka mit zwei 4. Plätzen gehalten hatte.

Matthias Schwab hatte zuvor am Moving Day beim modifizierten Stableford Turnier der PGA Tour – es gibt 5 Punkte für Eagle, 2 für Birdie, einen Punkt Abzug bei Bogey und 3 Punkte Abzug ab Doppelbogey – alle Hände voll zu tun gehabt und musste geradezu Knochenarbeit verrichten um am Ende noch 4 Punkte mitnehmen zu können. Damit rutschte der Rohrmooser beim Parallelturnier zum WGC-Event in Memphis auch im Klassement bis auf den 8. Platz zurück.

Troy Merritt (USA) an der Spitze war zwar bereits 9 Punkte weit weg, mit einer starken Finalrunde konnte am Risk & Reward Platz in 2.000 Metern Höhenlage aber noch so gut wie alles möglich sein. “Die Strategie für die vierte Runde wird natürlich aggressiv sein. Ich werde sowohl im langen wie auch im kurzen Spiel alles daran setzen die nötigen Birdies zu spielen, um zumindest in den Top 10 zu bleiben”, kann man ihm die Angrifflust definitiv nicht absprechen.

Diese Taktik geht zu Beginn noch nicht auf: der erste Drive verschwindet im Fairwaybunker und führt gleich zum Bogey und einen Punkt Abzug. Dann liefern jedoch die beiden Par 5 der Front 9 die wichtigen Birdies. Weitere zwei Punkte liefert die 8 nach gelungenem Zweimeterputt.

Aber erst auf den Back 9 gelingt der Vormarsch in die Topränge: an der gefährlichen, von Wasser verteidigten 11, zirkelt der Schladminger ein lasergenaues Eisen ins Grün und lässt dem Putter erneut nur zwei Meter Arbeit übrig. Den Schuss des Tages hebt sich Matthias für das Par 5 der 12 auf: aus gut 30 Metern lässt er den Ball aus dem Grünbunker Richtung Loch rollen, der Flaggenstock hilft mit und lässt den Ball zum Eagle ins Loch kippen: diese 5 Punkte sollten den Unterschied zwischen Platz 9 und 3 am Ende ausmachen!

An der 14 fällt ein weiterer Birdieputt aus zwei Metern. Am Schlussloch verhindert ein Drive ins Rough und das Bogey den möglichen geteilten zweiten Rang, der ihm bereits fix eine Special Temporary Membership eingebracht hätte.

Der geteilte 3. Rang bringt Schwab dennoch mehr als 100 Punkte im FedExCup ein und lassen ihn im Non Members Ranking der PGA Tour bereits zwei Wochen vor Abschluss der Saison dem großen Ziel eines Spielrechts in Amerika näher zu kommen. Beim PGA Championship benötigt der Schladminger allerdings noch ein paar Punkte.

Im Non Members Ranking hält Schwab damit bereits bei 246 Points. Zum 16. August nach der Wyndham Championship benötigt Schwab soviele FedExCup-Punkte wie die Top 125 (aktuell wären das 254 Punkte).

“Das war sehr knapp an meinem ersten Turniersieg. Leider spielte ich die 3. Runde nicht gut genug. Ich habe aber für mein Empfinden nicht den Sieg verpasst, sondern den 3. Platz gewonnen. Die vierte Runde machte großen Spaß. 5 Birdies und ein Eagle mit zwei Bogies, Rest in Par, waren eine top Leistung gestern, mit der ich abschließend zufrieden bin. Diese Woche spiele ich in San Franzisko die PGA Championship. Danach werde ich sehen, ob ich in Europa oder in USA auf der PGA Tour weiterspielen werde,” hofft Schwab, dass ihm der Sprung über den großen Teich früher als erwartet gelingen wird.

Leaderboard Barracuda Championship

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Sepp hält Tourkarte

In einem Statement gibt die PGA Tour bekannt, dass wegen der zahlreichen Absagen und Verschiebungen auch alle Spieler außerhalb der Top 125 ihr Spielrecht für kommendes Jahr behalten. Damit bekommt Sepp Straka just an seinem 27. Geburtstag ein recht unerwartetes Präsent von der Tour.

Es wurde bereits doch einigermaßen herumgerätselt wie die PGA Tour die Vergabe des Spielrechts kommendes Jahr handhaben wird. Nun herrscht Gewissheit. “Die Covid-19 Pandemie führte dazu, dass 13 Events der diesjährigen Saison abgesagt oder verschoben werden mussten. Deshalb behalten alle Mitglieder ihr Spielrecht von 2019/20 auch für 2020/21.”

“Dieses Update der Teilnahmeberechtigung, das vom geplanten Neustart der Saison bei der Charles Schwab Challenge im Juni abhängt, wurde nach Recherchen der Wettbewerbsabteilung und nach Gesprächen mit dem Policy Board als die beste und gerechteste Lösung angesehen”, so das Statement der Tour.

Damit ist auch klar, dass Sepp Straka in punkto Spielrecht unbeschadet aus der Corona-Absagenflut herauskommt. Sozusagen zum Drüberstreuen verkündete die PGA Tour dies ausgerechnet an Sepp’s 27. Geburtstag und beschert ihm so ein recht unerwartetes Geschenk.

Auf der Korn Ferry Tour wird es heuer keine Tourschool geben, wie diese tiefgreifenden Veränderungen die darunter agierenden Satellite-Tours genau betrifft, bleibt derzeit noch ungewiss.

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Playoff und Tourkarte

WYNDHAM CHAMPIONSHIP – FINAL: Eine zu schwache Finalrunde vermasselt Sepp Straka zwar in Greensboro ein weiteres Topergebnis, die Ausbeute der Rookie-Saison ist mit Playoff und Tourkarte dennoch hervorragend.

Österreichs erster Golfpro, der eine komplette Saison auf der PGA Tour bestreiten durfte, macht der Alpenrepublik alle Ehre. Dank eines starken Golfsommers rutscht Sepp Straka am Ende recht problemlos als 111. unter die Top 125 der Jahreswertung und verteidigt damit nicht nur in der Rookie-Saison seine Spielrecht in der weltweit wichtigsten Golfliga, sondern qualifiziert sich auch automatisch für die Playoffs im FedExCup.

Bei der Wyndham Championship, dem letzten regulären Saisonturnier mit 6,2 Millionen Dollar Preisgeld, übernimmt der Doppelstaatsbürger am Moving Day sogar kurzzeitig die Spitze, muss aber auf seinen letzten 27 Golflöchern den 9 Wochen auf Tour mit zu vielen Fehlern Tribut zollen und fällt noch bis auf Platz 39 ab.

Zu viele Fehler im langen Spiel am Sonntag

Sicherer Start in die Finalrunde von Sepp Straka, der sich allerdings mit den Eisen erst langsam an die Fahnen herantasten muss. Bei Schlag ins 3. Grün klappt das erstmals perfekt und aus einem Meter ist das Birdie der verdiente Lohn. Unglücklich agiert Österreichs PGA Tour-Akteur am ersten Par 5, als er nicht ganz das Grün mit zwei Schlägen erreicht und einen delikaten Chip in den Grünbunker setzt. Mehr als das Par geht sich nicht aus.

Mit den Eisen operiert Sepp am Finaltag nicht mehr so präzise wie an den Tagen zuvor. Am Par 3 der 7 bleibt der in der Böschung vor dem Grün hängen, chippt zu weit über die Fahne und kassiert sein erstes Bogey.

An der 9 kommt Straka nach weggeblocktem Drive und verpasster Annäherung noch ungeschoren davon, beim nächsten Trouble Shooting rund ums 10. Grün setzt es jedoch das nächste Bogey. Der Zwischenstand von 1 über Par hat ihn am Leaderboard bereits vom 12. Rang gut 25 Positionen abrutschen lassen.

Die Probleme häufen sich mit den Eisen: auch der Schlag ins 11. Grün geht rechts weg und lässt dem Österreicher eine zu schwierige Aufgabe, die zum nächsten Schlagverlust führt. Mit wackeligen Drives und streuenden Eisen wird es ein Kampf über die letzten 6 Löcher zurück ins Clubhaus. Sowohl an der 13 wie auch an der 14 bastelt er starke Par Saves hin.

Am letzten Par 5 landet Straka einen starken Birdie-Konter, nachdem er das Kurzgemähte mit zwei Schlägen erreicht. Doch am letzten, schweren Par 3 geht wieder ein Eisen rechts weg und aus dem Grünbunker bekommt Sepp das Sandy Par nicht mehr hin.

Mit der 72 (+2) leistet sich Straka nicht nur seine schwächste Runde der Woche, sondern verschenkt auch Zehntausende Dollar durch den Rückfall vom 10. bis zu 39. Platz, der nur 22.900 US Dollar zahlt.

Der Amerikaner J.T. Poston feiert bei 22 unter Par seinen ersten Toursieg, nachdem er Titelverteidiger Webb Simpson und den drei Tage lang führenden Koreaner Ben An knapp abfangen kann.

>> Endergebnis Wyndham Championship

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