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Playoff und Tourkarte

WYNDHAM CHAMPIONSHIP – FINAL: Eine zu schwache Finalrunde vermasselt Sepp Straka zwar in Greensboro ein weiteres Topergebnis, die Ausbeute der Rookie-Saison ist mit Playoff und Tourkarte dennoch hervorragend.

Österreichs erster Golfpro, der eine komplette Saison auf der PGA Tour bestreiten durfte, macht der Alpenrepublik alle Ehre. Dank eines starken Golfsommers rutscht Sepp Straka am Ende recht problemlos als 111. unter die Top 125 der Jahreswertung und verteidigt damit nicht nur in der Rookie-Saison seine Spielrecht in der weltweit wichtigsten Golfliga, sondern qualifiziert sich auch automatisch für die Playoffs im FedExCup.

Bei der Wyndham Championship, dem letzten regulären Saisonturnier mit 6,2 Millionen Dollar Preisgeld, übernimmt der Doppelstaatsbürger am Moving Day sogar kurzzeitig die Spitze, muss aber auf seinen letzten 27 Golflöchern den 9 Wochen auf Tour mit zu vielen Fehlern Tribut zollen und fällt noch bis auf Platz 39 ab.

Zu viele Fehler im langen Spiel am Sonntag

Sicherer Start in die Finalrunde von Sepp Straka, der sich allerdings mit den Eisen erst langsam an die Fahnen herantasten muss. Bei Schlag ins 3. Grün klappt das erstmals perfekt und aus einem Meter ist das Birdie der verdiente Lohn. Unglücklich agiert Österreichs PGA Tour-Akteur am ersten Par 5, als er nicht ganz das Grün mit zwei Schlägen erreicht und einen delikaten Chip in den Grünbunker setzt. Mehr als das Par geht sich nicht aus.

Mit den Eisen operiert Sepp am Finaltag nicht mehr so präzise wie an den Tagen zuvor. Am Par 3 der 7 bleibt der in der Böschung vor dem Grün hängen, chippt zu weit über die Fahne und kassiert sein erstes Bogey.

An der 9 kommt Straka nach weggeblocktem Drive und verpasster Annäherung noch ungeschoren davon, beim nächsten Trouble Shooting rund ums 10. Grün setzt es jedoch das nächste Bogey. Der Zwischenstand von 1 über Par hat ihn am Leaderboard bereits vom 12. Rang gut 25 Positionen abrutschen lassen.

Die Probleme häufen sich mit den Eisen: auch der Schlag ins 11. Grün geht rechts weg und lässt dem Österreicher eine zu schwierige Aufgabe, die zum nächsten Schlagverlust führt. Mit wackeligen Drives und streuenden Eisen wird es ein Kampf über die letzten 6 Löcher zurück ins Clubhaus. Sowohl an der 13 wie auch an der 14 bastelt er starke Par Saves hin.

Am letzten Par 5 landet Straka einen starken Birdie-Konter, nachdem er das Kurzgemähte mit zwei Schlägen erreicht. Doch am letzten, schweren Par 3 geht wieder ein Eisen rechts weg und aus dem Grünbunker bekommt Sepp das Sandy Par nicht mehr hin.

Mit der 72 (+2) leistet sich Straka nicht nur seine schwächste Runde der Woche, sondern verschenkt auch Zehntausende Dollar durch den Rückfall vom 10. bis zu 39. Platz, der nur 22.900 US Dollar zahlt.

Der Amerikaner J.T. Poston feiert bei 22 unter Par seinen ersten Toursieg, nachdem er Titelverteidiger Webb Simpson und den drei Tage lang führenden Koreaner Ben An knapp abfangen kann.

>> Endergebnis Wyndham Championship

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Vor dem großen Ziel

BARRACUDA CHAMPIONSHIP – FINAL: Sepp Straka brettert mit Eagle, drei Birdies und 11 Punkten über die letzten 9 Löcher und sollte sich damit auch die neue Tourkarte für die PGA Tour gesichert haben.

Dank eines bärenstarken Finish in Nevada sollte Sepp Straka sein Konto im FedExCup soweit nachgeladen haben um nach menschlichem Ermessen die Tourkarte für die PGA Tour zu halten – und das gleich in der Rookie Saison. Mit Platz 12 bei der Barracuda Championship sammelt der 24-jährige neben 80.500 Dollar Preisgeld auch 35 Punkte im FedExCup und liegt vor dem letzten regulären Saisonturnier nun auf Position 110 der Jahresrangliste und damit recht komfortabel innerhalb der Top 125.

Dabei hatte sich der Wiener nach dem Rückfall am Samstag eine schwere Aufgabe gelassen. Mit 7 Pünktchen für den Moving Day lieferte Sepp Straka zu schmale Kost ab und verlor am Leaderboard 8 Positionen. Vom 30. Platz fehlten ihm bereits 6 Punkte auf die Top 10. Spitzenreiter Troy Merrit zog Sepp Straka sogar um 15 Punkte auf 37 Zähler davon, womit der Amerikaner zwei Punkte vor Halbzeitleader Robert Streb lag.

Der Wiener muss am Finaltag das modifizierte Stableford System (8 Punkte für Albatross, 5 für Eagle, 2 für Birdie, 0 für Par, -1 für Bogey und -3 für Doppelbogey oder schlimmer) wieder voll ausnutzen um noch im FedExCup hinsichtlich der Tourkarte weitere Zähler zu sammeln.

Den Luxus, seinen ersten Putt des Tages aus zwei Metern vorbeizuschieben, leistet sich Straka am Eröffnungsloch, holt sich sein erstes Birdie aber gleich am folgenden Par 5 ab. Beim Putten bleibt er jedoch shaky und erleidet mit Dreiputt-Bogey einen Punkt Abzug.

Straka weiß mit Birdie sofort zu kontern, wieder nach lasergenauer Annäherung. Die Freude darüber währt aber wieder nur kurz, da am folgenden Par 3 der Up & Down zum Par nicht mehr gelingt.

Erst zu Beginn der Back 9 geht wieder etwas nach vorne weiter: wieder ist es ein perfektes Wedge ins Grün, das dem Putter nur mehr wenig Arbeit zum Birdie übrig lässt. Das Highlight der Runde hebt sich der Longhitter für die 13 auf: aus gut 200 Metern legt er seinen Ball auf einen Meter zur Fahne und torpediert sich mit dem Eagle und 5 Punkten um gut 20 Ränge nach oben am Leaderboard. An der 14 macht sich der Putter nützlich und sichert aus gut 3 Metern das nächste Birdie.

Am abschließenden Par 5 zaubert Straka aus dem Grünbunker noch ein letztes Birdie aus dem Hut und schnappt sich damit auf den letzten 9 Löchern satte 11 Punkte. Mit einem Endergebnis von 35 unter Par und Platz 12 sollten auch die notwendigen FedExCup-Pünktchen auf sein Konto wandern um gleich in der Rookie-Saison die Tourkarte abzusichern und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch das Ticket für die Finals zu lösen.

Den Sieg sichert sich der Amerikaner Collin Morikawa bei 47 Zählern, drei Punkte vor Landsmann Troy Merritt.

>> Endergebnis Barracuda Championship

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Reiters PGA China-Card

Berni Reiter löst als erster Österreicher eine Tourkarte in China und möchte über Asien den Sprung nach Amerika schaffen.

Berni Reiter geht einmal mehr neue Wege um sich in die großen Golf-Ligen der Welt vorzukämpfen. Nach dem Abenteuer in Lateinamerika vor einigen Jahren hatte der Goldegger nun endgültig die Nase voll von der Pro Golf Tour, packte sein Golfbag und ging erneut als Weltenbummler auf die große Reise: die erste Station Rio de Janeiro erwies sich diesen Winter als Sackgasse, da er sich diesmal auf der Tourschool der PGA Tour Latinoamerica kein Spielrecht erkämpfen konnte. Also ging es weiter nach Australien zur Tourschool der Australasia Tour: “Dort erreichte ich immerhin die Final Stage, habe es aber leider nicht bis zur Tourkarte geschafft. Also blieb mir nur noch eine dritte und letzte Chance,” ging es für ihn weiter nach Thailand, wo dieser Tage die PGA Tour of China ihre Qualifying School abhielt.

Trotz verpatzer Auftaktrunde von 74 Schlägen lässt sich Reiter im Laguna Golfclub von Phuket nicht entmutigen und pusht auf den folgenden 54 Löchern noch einmal voll. Mit weiteren Runden von 66, 69 und 68 erreicht der Salzburger den 13. Platz, verpasst zwar damit die volle Tourkarte für die besten 12 um einen Schlag, kann aber auch mit seiner Conditional Card mit einer vollen Rookie-Saison in China rechnen:

“Jetzt werde ich erst mal heimfliegen und mich in aller Ruhe vorbereiten. Los geht es noch im März, wo ich erstmals in China aufteen werde,” kann Reiter den Tourstart kaum erwarten. Bei einer Serie von 14 Turnieren wird es üblicherweise um jeweils 210.000 Euro Preisgeld gehen, womit die PGA Tour of China mit der Challenge Tour vergleichbar ist. Da Chinas Pro-Tour von der US PGA Tour veranstaltet und getragen wird, winkt den besten 5 am Jahresende der Aufstieg in die Web.com Tour und weiteren Spielern der Einstieg in die US Tourschool.

Golf-Live.at wird ab sofort auch die PGA Tour of China live am Radar haben und über die Ergebnisse des ersten Österreichers im Reich der Mitte berichten.

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Volle Attacke zur Tourkarte

LET TOURSCHOOL FINAL: Nadine Dreher erkämpft sich mit voller Attacke und der finalen 66 noch sensationell eine volle LET Tourkarte für 2019.

Mit einer bärenstarken Leistung, wobei sie zeitweise sogar in der Pre-Qualifikation das Feld anführte, zog Nadine Dreher in das Tourschool-Finale der Ladies European Tour ein. Bereits im Vorjahr lief es für die Wienerin am Amelkis Course von Marrakesch sehr ermutigend, wo sie ebenfalls das Tourschool-Finale erreichte und dort als 61. nur um einen Schlag eine kleine Tourkarte verpasste.

Gespielt wurde auch heuer im marokkanischen Marrakesh auf zwei Kursen über 5 Runden, wobei die besten 60 von 115 Spielerinnen nach vier Runden cutteten und am Ende um 25 volle Tourkarten spielten.

Nadine muss zuerst am etwas selektiveren Palm Course ran und tut sich in der Anfangsphase entsprechend schwer. Nach ersten 9 birdielosen Löchern mit zwei Bogeys kann sie jedoch einen Gang hochschalten und mit drei Birdies sogar noch eine zartrote 71 herausquetschen, die sie schon einmal locker auf Cutkurs bringt.

Dass ihr der Amelkis-Kurs liegt, beweist Dreher in Runde 2 eindrucksvoll: mit sechs Birdies bei nur zwei Bogeys bringt sie die starke 68 herein und verbessert sich auf Position 10 – mit bereits 8 Schlägen Puffer auf die Cutmarke.

Mit dem Palm Course hat die einzige rotweißrote Tourschülerin auch beim zweiten Auftritt ihre Probleme. Vier Bogeys kann sie mit zwei Birdies nicht wirklich aufwiegen. Richtig teuer wird es jedoch am abschließenden Par 5, wo sie nach einer 9 nur die 78 notiert und damit den Großteil ihres Puffers auf den Cut einbüßt.

Zurück im Amelkis klappt prompt ihr Spiel wieder deutlich besser, dafür streikt der Putter und lässt nur ein Birdie zu. Mit der 74 revanchiert sie sich jedoch für das knappe vorzeitige Ausscheiden im Vorjahr und darf Morgen beim Kampf um die vollen Tourkarten mitmischen. Auf die Top 25, die nach 5 Runden eine volle LET-Tourkarte (Kategorie 8) lösen, fehlen jedoch bereits 6 Schläge.

Mit dem sprichwörtlichen Messer zwischen den Zähnen setzt Dreher noch einmal alles auf eine Karte und erzwingt in Amelkis ihr Glück. Highlight dabei ist der gelochte Schlag vom Fairway zum Eagle nach 7 gespielten Löchern: “Das war aus gut 130 Metern, direkt eingelocht,” schildert sie den Moment, der ihr Spiel so richtig beflügeln sollte. Vor dem letzten Drittel der Schlussrunde fehlen noch drei Schläge. Nadine stürmt jedoch mit Birdie-Birdie-Par-Birdie ins Ziel und holt sich mit der 66 am letzten Drücker die volle Tourkarte in Kategorie 8.

>> Endergebnis LET Tourschool-Final

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Straka: Erste PGA-Tourkarte

WEB.COM TOUR CHAMPIONSHIP – Sepp Straka sichert sich nach langer Saison am allerletzten Golfloch die Tourkarte für die US PGA Tour – und schreibt damit österreichische Golfgeschichte.

In der Woche vor seinem Sieg in Kansas hatte sich Sepp Straka traurig für die Tourschool angemeldet und rechnete mit einer Nervenschlacht um wenigstens auf der Web.com Tour zu verbleiben. Nach dem Sensationssieg in Kansas und jetzt einem 3. Platz bei der Tour Championship ist der 25-jährige Austroamerikaner plötzlich erstklassig! Der Aufstieg in Amerikas Millionenliga zur wichtigsten Profitour der Welt war zuvor noch keinem Österreicher gelungen. Straka bewies vor allem, dass er nach Portland dazugelernt hatte, wo er den ersten “Matchball” für die Tourkarte noch vergeben hatte. Diesmal stoppt ihn nicht einmal das Triplebogey am drittletzten Loch, da er zuvor voll am Gas geblieben war und die notwendigen Birdies einsackte um sich diesen dicken Patzer leisten zu können.

Sepp freut sich darauf Österreichs Golf in Amerika zu repräsentieren

“Ich bin absolut sprachlos, habe das alles noch gar nicht realisiert,” kramt Sepp anschließend nach Worten, “ich wußte, ich würde eine gute Turnierwoche brauchen und die ist mir aufgegangen.” Als Schlüssel zum Erfolg identifiziert er den Wechsel im Sommer zu einem alten Putter aus seinem ersten Jahr auf der Junior-High School.

Vor allem freut er sich darauf, Österreich erstmals auf der PGA Tour repräsentiert zu sehen: “Es ist unglaublich cool zu wissen, wieviele Kids in Österreich mich auf der US Tour verfolgen werden und vielleicht selbst mit Golf anfangen. Österreich mag ein kleines Land sein, aber wir haben dort einen ziemlich guten Haufen an Typen im Golf!”

Nur ein Topergebnis half zur Tourkarte

Zum Start in die Web.com Tour Championship wahrt er auch die Chance beim letzten Turnier jenes Top 3-Ergebnis noch zu realisieren, das zur Tourkarte fehlte; mit der 65 (-6) ordnete er sich voerst nur knapp hinter den Top 10 ein.

Auch am Freitag wusste der Georgia Bulldog in Florida voll zu überzeugen und marschierte mit einer 66 sogar bis auf Rang 4 nach vor. Das absolute Highlight bislang hob er sich aber für den Samstag auf, denn mit einer 64, wobei er die Runde mit einem Birdietriplepack beendete, marschierte er sogar bis an die Spitze nach vor und startet so aus der Pole Position in den Finaltag.

Im Schlussflight, an der Seite des ehemaligen US Open Champions Lucas Glover, startet Straka mit einem Birdie-Paukenschlag in den Schlusstag: “Ich habe gelernt aus den letzten Wochen. Nervös sind auch die anderen und ich muss voll am Gaspedal bleiben,” hatte er als Parole ausgegeben. Sepp voll fokusiert am ersten Par 5, wo er über Chip und Putt das nächste Birdie aus dem Ärmel schüttelt. Nachdem er auch das darauffolgende Par 5 zu einem Schlaggewinn nutzen kann, lässt er die Verfolger mit einem Dreiputt-Bogey wieder aufschließen.

Den verlorenen Schlag holt sich der 25-jährige zu Beginn der letzten 9 Löcher zurück und übernimmt wieder das Kommando. Mit sicherem Spiel hält sich Straka weiter souverän auf Tourkarten-Kurs und kann sich sogar einen deutlich abkühlenden Putter leisten. Nur der spätere Sieger Denny McCarthy zieht bislang am Österreicher vorbei.

Streß kommt erstmals am drittletzten Loch auf, als Sepp seinen Drive baden schickt. Das rüttelt ordentlich am Nervenkostüm und lässt auch den nächsten Schlag im Wasser verschwinden. Erst nach dem 5. Schlag kommt der Putter zweimal zum Einsatz; der erste dicke Schnitzer im Turnier führt gleich zum Triplebogey.

Aber noch bleibt Straka hauchdünn auf Kurs Richtung PGA Tour, sofern er sich im Finish keinen weiteren Ausrutscher leistet. An der 17 kann er sich tatsächlich neu fokussieren und ein wichtiges Routine-Par abspulen.

Nach einer langen Saison entscheidet sich somit das Thema PGA-Tourkarte erst am allerletzten Loch! Und hier stechen seine besten Waffen, die langen Schläge! Als einer der ganz wenigen erreicht er das 18. Grün mit dem Zweiten und kann so locker nach Hause putten. Sogar drei Putts (nachdem der Eagle-Putt knapp nicht fällt, zu weit übers Loch hinausrollt und auch der Retourputt danebengeht) sowie das abschließende Par reichen haarscharf um als geteilter 3. die 20. von 25 Tourkarten abzustauben und als erster Österreicher der Geschichte in die PGA Tour aufzusteigen. Im Priority Ranking der 50 Aufsteiger in die 1. Liga wird Straka als 40. gereiht werden. Los geht es mit der Safeway Open ab 4. Oktober, wobei Straka die 7 Turniere bis zum Jahresende wird nutzen müssen um seine Startchancen für 2019 zu verbessern.

>> Endergebnis Web.com Tour Championship

 

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Konstanz in Person

CZECH MASTERS – FINAL: Matthias Schwab schnappt sich mit vier Mal der 69 das dritte Top 10-Ergebnis in seiner Rookie-Saison und sammelt fleißig Punkte und Preisgeld im Race to Dubai.

Jeweils vier Birdies bei nur einem Bogey an den letzten drei Spieltagen, viermal mit der 69 beim Recording und am Ende auf Position 9 am Leaderboard ausgecheckt – so unglaublich gleichmäßig spulte Matthias Schwab seine Golfrunden im Prager Albatros Resort ab und sammelt mit rund 20.000 Euro Preisgeld weiter wichtige Punkte im Race to Dubai. Um sein Spielrecht auf der European Tour braucht sich der Schladminger bei so konstanten Leistungen keine Sorgen mehr machen.

Die 69 wie aus dem Farbkopierer

Matthias Schwab findet am Sonntag erstmals auf den ersten drei Bahnen keinen Weg zum schnellen Birdie, immerhin zieht er bei kühlen und windigen Bedingungen erneut ein solides Spiel auf. Der erste starke Singleputt fällt am vierten Grün zum Birdie, was Matthias zwei Löcher später zu einem weiteren Schlaggewinn motiviert. Das längste Par 4 auf den vorderen 9, Loch 8, knöpft ihm das erste Bogey ab.

Die beiden überlangen Par 5 der 9 und 10 mag Matthias weiterhin nicht, wo er in der gesamten Woche kein einziges Birdie zustande bringt. Im auflebenden Wind wird die Birdiejagd langsam zur Schwerarbeit. Umso wichtiger, dass Schwab an der 14 wieder zuschlagen kann. Ein weiteres präzises Eisen und ein guter Putt sorgen am letzten Par 3 für den nächsten Schlaggewinn.

Matthias wiederholt sich mit der 69 zum dritten Mal, was ihn noch ein paar Ränge im Klassement nach oben klettern lässt. Nach der Czech Challenge mit Platz 10 punktet der Aufsteiger aus Schladming auch auf der ersten Bühne beim Czech Masters mit Rang 9 und festigt mit weiteren rund 20.000 Euro im Race to Dubai seine Position.

Der Italiener Andrea Pavan feiert bei 22 unter Par seinen Premierensieg auf der European Tour und versalzt damit Padraig Harrington um zwei Schläge einen 16. Titel in Europas höchster Spielklasse.

>> Endergebnis Czech Masters

 

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1. Matchball vergeben

PORTLAND OPEN – FINAL: Sepp Straka lange Zeit Bester am Schlusstag, ehe er mit später Bogeyserie sowohl ein Topergebnis wie auch die PGA Tourkarte verspielt. Bei der Final Series wartet die zweite Chance.

Sepp Straka benötigte beim letzten regulären Web.com Tour Turnier der Saison ein Topergebnis um sich bereits vor der Final Series fix die PGA Tourcard zu holen.

Der Start dazu gelang in Portland mit einer fehlerlosen 65 (-6) auch nach Maß, allerdings kam er am Freitag nicht über die 73 (+2) hinaus, was ihn ins Mittelfeld zurückrutschen ließ. Am Samstag bastelt der Longhitter dann eine wilde und kunterbunte 69 (-2) zusammen, wahrt damit bei nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 aber die Chance auf das angepeilte Spitzenergebnis.

Mit dem Birdiestart geht es für Sepp Straka mit ordentlichem Rückenwind in den Sonntag. Am ersten Par 5 legt er den Ball mit dem zweiten Schlag perfekt am Grün ab und locht als Draufgabe den Eagle-Putt. Das beflügelt den Wiener sichtlich, der nach drei weiteren Birdies und in nur 30 Schläge den Halbzeitturn erreicht und damit in der Spitzengruppe auftaucht.

Der Putter bleibt auch zu Beginn der Back 9 brandheiß: nach guter Annäherung geht es am Par 5 der 11 mit dem nächsten Birdie bereits auf 7 unter Par für den Tag. Damit setzt Straka endgültig zur allerbesten Schlussrunde im Feld an, ist bis auf Platz 3 vorgekommen und klar auf Tourkarten-Kurs.

Doch mit dem ersten Fehler, einem verzogenen Schlag am Par 3 der 12, wo er aus dem Rough nicht gut herauskommt und das Bogey kassiert, reißt der Spielfluß komplett ab. Der zuvor vom Tee so sichere Austroamerikaner trifft plötzlich keine Fairways mehr und schlittert im letzten Drittel in vier weitere Bogeys. Am abschließenden Par 5 möchte Straka sein Glück noch einmal erzwingen, verzieht aber erneut den Drive und muss mit Strafe droppen. So endet seine Schlussrunde nur bei 2 unter Par und der 69.

Platz 16 in Portland reicht am Ende nur für Rang 31 in der Order of Merit, womit er nach einer langen Saison um schlappe 9.000 US Dollar die Tourkarte verpasst. Doch in der Final Series bekommt Sepp ab kommender Woche seine zweite Chance in die PGA Tour aufzusteigen.

>> Endergebnis Portland Open

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Sieg ohne Tourkarte

50. RBC HERITAGE: Satoshi Kodaira schlägt Si Woo Kim im Playoff am 3. Extraloch und holt auch ohne PGA Tourkarte seine erste Trophäe ab.

Satoshi Kodaira benötigt nur 6 Starts auf der US PGA Tour um seinen ersten vollen Erfolg zu landen – und das sogar ohne Tourkarte. Der 28-jährige Japaner nutzt die Gunst der Stunde in Harbour Town und schnappt sich im Stechen gegen Players-Champion Si Woo Kim mit einem Riesenputt zum Birdie am 3. Extraloch den Siegerscheck beim 50-Jahre Jubiläum des RBC Heritage.

Der Aufsteiger aus Tokio, der über die Japan Tour unter die Top 50 der Welt vorstossen konnte und so zu einigen Starts bei Majors und WGC-Events kam, rutschte auf diesem Weg auch ins RBC Heritage hinein. Den Schlusstag nahm Kodaira vom 11. Platz aus in Angriff und marschierte mit drei Birdies auf den Back 9 zur 66, die für die Clubhausführung bei 12 unter Par reichte.

Das eigentlich erwartete Duell zwischen Ian Poulter und Si Woo Kim um den Titel sollte am Ende einen lachenden Dritten sehen. Poulter versenkte sich mit vier Bogeys im letzten Drittel der Runde spektakulär und rutschte auf Platz 7 zurück. Mit langem Birdieputt vom Vorgrün an der 9 avancierte Kim zum logischen Titelfavoriten, sollte jedoch ebenfalls einen schönen Vorsprung mit drei Bogeys im Finish noch herschenken.

Kodaira_1802_330Die 71 reicht gerade noch für ein Stechen, wo der Koreaner jedoch nicht mehr zusetzen konnte und am 3. Extraloch endgültig seinem japanischen Kollegen den Vortritt lassen musste. Kodaira setzt mit einem 8 Meter-Putt, der mit viel Speed ins Loch fällt, den finalen Paukenschlag. Der Japaner festigt mit dem Durchbruch-Sieg in Amerika nicht nur seine Position in den Top 50 der Welt, sondern löst auch nachträglich seine Tourkarte für die PGA Tour.

Der aufgrund einer aufziehenden Schlechwetterfront vorverlegte Schlusstag verlief äußerst hart umkämpft. Bryson DeChambeau musste sich ein weiteres Mal nur hauchdünn geschlagen geben und teilt sich Platz 3 bei 11 unter Par mit Luke List.

Bei Martin Kaymer ist nach überstandener Handgelenksverletzung weiterhin kein Aufwärtstrend festzustellen. Der Düsseldorfer verpatzt sein Wochenende mit Runden von 72 und 74 Schlägen und erreicht nur Platz 73.

>> Endergebnis RBC Heritage

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Matthias Schwab im Interview

18 Stunden alt ist seine European Tourkarte – Matthias Schwab im großen Interview, über seine ersten 5 Profi-Monate, seine weiteren Pläne und Ziele.

Von Kategorie 0 zur vollen European Tourkarte in weniger als einem halben Jahr! So schnell wie noch kein Österreicher vor ihm hinterlässt Matthias Schwab seinen Fußabdruck im internationalen Profi-Golfgeschäft. Und wie es seine erfrischende und natürliche Art ist, plaudert er auch gegenüber den heimischen Golfmedien frei von der Leber weg über die nächsten Schritte.

Frage: Wie hast Du Deine ersten 5 Monate als Profigolfer erlebt?

„Der Umstieg ins Profilager war echt cool daheim in Atzenbrugg. Der Rummel war ein bisserl ungewohnt, danach auf der Challenge Tour wars wieder ruhiger. Von dort weg wars ein Sprung ins kalte Wasser.“

Wie bist Du das Abenteuer Challenge Tour angegangen?

„ Die Challenge Tour Halbsaison ist ganz ok verlaufen. Ich habe 7 Einladungen erhalten, daher war das Ziel Punkte zu sammeln, was ein bisserl ein Druck war. Ich wusste, 7 Chancen habe ich. Der 7. Platz in Italien war super. Die Saison war am Ende mit 17 Turnieren doch ziemlich lang. Noch dazu, da ich jeden Cut geschafft habe, wurde es von der Turnierplanung sehr eng. Das bedeutet auch viel reisen, was ungewohnt für mich war: da habe ich gelernt, es ist nicht ideal 4, 5 Wochen hintereinander zu spielen.“

Wie hast Du Deine 1. Final Stage der Tourschool, die von den Spielern allgemein gefürchtet wird, empfunden?

„Die Final Stage hätte ich lieber ausgelassen, aber es war ein Happy Ending. Hat alles gut zusammengepasst. Im Endeffekt war es ein super erstes Jahr.“

Was waren die aufreibendsten Momente an den 6 Tagen Tourschool?

„Eindeutig am Schlusstag. Da lag ich 2 unter nach 5. Dann Drive ins Wasser an der 6. Ich musste erstmals in meiner Karriere den Schuh ausziehen und mit einem Fuß ins Wasser steigen. Von dort rausgehackt, dann aufs Grün und 10m-Putt zum Par gelocht. Das waren die Dinge, die gut gelaufen sind für mich.

Ich habe meinen Spielplan nie geändert, bin jeden Tag gleich angegangen, Versucht solide zu spielen und Fehler zu vermeiden. Ich habe gewusst am 6. Tag im Finish, ein, zwei Birdies würden helfen. An der 13 fiel dann ein 7 Meter-Putt zum Birdie. Das kann man nicht erzwingen, muss einfach passieren. Somit waren auch danach die eineinhalb Stunden Warten im Clubhaus viel entspannter.“

Die letzten 36 Löcher hast Du als Einziger bogeyfrei gespielt, wie ist Dir das gelungen?

„ Am 5. Tag war ich nie in Bogeygefahr. Solide gespielt, war richtig langweilig. Gestern war das zeitweise nicht ideal, weil ich die Bälle nicht gut getroffen habe. Nach dem Wasserball musste ich richtig kämpfen, einige wirklich gute Up & Downs gemacht. Was mir geholfen hat: ich habe die Final Stage als Draufgabe gesehen. Weil die CT Karte hatte ich, das war das Ziel. Wenn es gut läuft, dann geht halt noch mehr, habe ich gedacht.“

Wie geht es jetzt weiter, wie sieht Dein Plan für die nächste Zeit aus?

„Morgen noch daheim Skifahren, am Sonntag geht’s in USA. Zuerst nach Orlando, werde auch ein bisserl in Nashville sein. Weil es dort einfach gut zu trainieren ist. Ich werde mich in den USA auf die nächste Saison vorbereiten. Zuerst fitnessmäßig, dann auf den Golfplatz schmeißen.

Mit Jahreswechsel geht’s dann zum Bundesheer, Grundausbildung in Salzburg, dann in Rif, worauf ich mich sehr freue. Auf diesem Weg hoffe ich gewisse Freistellungen zu bekommen. Zum Beispiel im Jänner für Abu Dhabi und Dubai, die Planung läuft. Über meine Agentur und die guten Kontakte von Chubby Chandler hoffe ich auf 7, 8 Einladungen vielleicht. Ich werde nicht überall reinkommen, aber besser als nichts ist es.

Wieso European Tour und nicht US PGA Tour?

„Wenn ich in Amerika hätte spielen wollen, hätte ich den Wohnsitz nach Amerika verlegen müssen. Ich wollte die European Tour sicher nicht vermeiden. Mein Ziel war vorerst die European Tour. Wenn ich jetzt die Wahl hätte zwischen beiden Tours, dann nimm ich jetzt lieber die ET-Tourkarte und bleibe in Europa für ein Jahr oder zwei.“

Was machst Du als Pro besser als als Amateur?

„Ich habe es schon geschafft als Pro, einen besseren Score zu spielen. Aus normalen Runden eine gute Runde unter Par zu spielen. Einen Caddie mitzuhaben und Schläge zu diskutieren, das hilft. Insgesamt bin ich ein bisserl reifer geworden, hab gelernt dass jeder Schlag mehr zählt.“

Schwab_17PK1_330In welchen Bereichen kannst Du Dich noch steigern?

„Ich finde, dass ich keine extreme Schwäche oder Stärke habe. Mit ziemlicher Sicherheit kann ich mich in jedem Bereich verbessern.“

Was hältst Du von dem neuen Format der Austrian Open als Shot Clock Masters?

„Das finde ich sehr gut. Langsames Spiel ist eines der schlimmsten Sachen, bin generell ein schneller Spieler. Sogar ein bisserl oder sehr ungeduldig, daher bin ich absolut dafür.“

Die 5 Monate als Pro mit den vielen Reisen: Welche Länder haben Dir am besten gefallen?

„Die Frage ist eher, welche Hotels mir besser gefallen haben als welche Länder, weil man ja sonst wenig anderes sieht. Norwegen war ein super Hotel. China war interessant, weil ganz was anderes von der Kultur, Essen und Klima. Dafür waren die Hotels dort nicht so schön. Toll ist die Vielfalt, die man als Golfprofi sieht. Das Reisen ist anstrengend, aber ich will auch das Positive sehen. 12, 13 Länder in 5 Monaten sehen, wer kann das schon.

Wer sind Deine dicksten Freunde auf der Tour und vor allem – wie ist Dein Spitzname unter den Spielern?

„Der Martin Wiegele kümmert sich sehr um mich, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Auf der Tour bín ich meist mit ein paar Deutschen unterwegs. Da habe ich ein paar Freunde, wie auch Meronk aus Polen, ein paar Franzosen auch. Mein Caddie Simon und einige Freunde sagen Hias zu mir, die anderen Matthias oder Schwabi, Matt sagt eigentlich niemand.“

Wie sieht es mit Deinem Fitness-Programm aus, vor allem in Hinblick auf die Rückenprobleme die Du ja hattest.

„ Zuerst will ich ein bis zwei Wochen wenig machen. Mein Fitnessprogramm ist ein Mix aus allem. Bisserl Kraft, Ganzkörpertraining. Ich will sicher nichts aufpacken, aber ein bisserl stärker werden. Kondi, Ausdauer, Stretchen, Radlfahren, Mobilisieren, all das ist mir wichtig, um trotz Krafttraining beweglich zu bleiben. Die Off Season ist nicht sehr lange.

Zum Thema Rückenverletzung: ich spür es hin und wieder, auch zuletzt wegen enger Turnierplanung. Da hatte ich ein bisserl Schiss, dass es nicht wieder anfangt. Dagegen habe ich ein Stretching Programm, womit ich alles gut im Griff habe. Letzte Woche habe ich es wieder ein bisserl gespürt, aber mit dem guten Programm war es wieder weg. So ist es kein Problem.“

Was denkst Du, wenn Du siehst dass sich immer mehr Longhitter auf der Tour durchsetzen?

„Die Frage ist gerechtfertigt. In der Weltrangliste vorne sind relativ viele Longhitter. Längenmäßig habe ich auf kürzeren Plätzen wie auf der Challenge Tour keine Probleme. Man muss aber sehr aufpassen, wenn man das steigern will. Wenn ich stärker draufhaue, würde ich auch den Ball weiter schlagen. Ich könnte so 10 bis 15 Meter länger sein. Aber es gibt genug Beispiele, dass das danebengeht, mit Verletzungen oder dass der Ball aus der Richtung geht. Im Moment habe ich keinen Grund panisch zu werden. Ich versuche mit dem zu arbeiten was ich habe und glaube damit die nächsten Jahre zu bestehen.“

Wie sehen Deine sportlichen Ziele aus?

„Alles hat sich ein bisserl verschoben nach dem gestrigem Tag. Bis jetzt hatte ich nur mit der CT geplant. Ich habe noch wenig Zeit gehabt zu überlegen. Es wird schon gute Ziele geben, werde mir Gedanken machen. Aber mit der European Tour ist das eine ganz andere Situation als noch vor ein, zwei Tagen.“

Arbeitest Du mit einem Mentaltrainer und wie verarbeitest Du Rückschläge am Platz?

„ Aktuell habe ich keinen Mentalbetreuer, seit mehreren Jahre keinen mehr. Was ich mir gedacht habe nach der Bogeyserie am 4. Tag der Touschool: „Bogey 10 habe ich mir gedacht, das kann passieren, 11 bisserl bitterer, dann ist noch eines gekommen. Jetzt kanns richtig bitter werden, wenn es so weitergeht, war mein Gedanke. Jetzt negative Gedanken ausschalten und voll neu konzentrieren. Mein Caddie war da eine sehr große Hilfe. Simon redet mir gut zu wie einem kleinen Kind. So in etwa – jetzt tu wieder was Gscheites, streng dich an.“

Wie ist Dein Verhältnis zu Bernd Wiesberger?

„Er hat sich gemeldet nach der Tourschool, wir haben ein gutes Verhältnis. Bernd ist schon jahrelang Top 50, das ist nicht so ohne, das zu halten. Der weiß schon ganz genau was er tut, Dazu 4 Turniersiege. Es ist extrem zach überhaupt zu gewinnen, er hats mehrmals geschafft. Er ist total angesehen, einer der Topspieler Europas. Dass er mein Vorbild ist, kann ich nicht sagen, aber wegweisend.

Top 50 ist die magische Grenze im OWGR, die alle Türen öffnet. Es ist für mich auch kein Ziel ihn zu schlagen. Er hat seine Karriere, ich meine. Wenn Bernd die Nummer 1 der Welt ist, bin ich gerne hinter ihm die Nummer 2. Es ist perfekt für mich als jungen Spieler, dass ich zu so einem Superspieler aufschauen kann. Aber es bricht sicher kein Kampf um die Nummer 1 in Österreich aus. Wir werden sehen, wie viele Turniere wir gemeinsam spielen können. Ich kann mir das nicht aussuchen, werde oft kleinere Turniere spielen müssen. Aber natürlich würde schon gerne mit ihm ein Team auf der Tour bilden.”

 

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Lukas Nemecz

Killerstage 2

QUALIFYING SCHOOL – STAGE 2-  2016: Lukas Nemecz und vier Österreichische Kollegen bleiben meilenweit von einem Aufstieg ins Tourschool-Finale entfernt.

Der Aufstieg im Vorjahr von gleich zwei Spielern – Nemecz und Körbler – war eine rühmliche Ausnahme. Denn auch heuer wird die Zwischenrunde der Tourschool ihrem Namen als Killerstage für die Österreicher leider wieder gerecht. Auf drei spanischen Qualifikationsplätzen scheitern Lukas Nemecz, Manuel Trappel, Christoph Körbler, Leo Astl und Jürgen Maurer deutlich an den Aufstiegsmarken.

Die größten Chancen durften sich die Österreicher im Panoramica GC ausrechnen, wo mit Lukas Nemecz, Christoph Körbler und Manuel Trappel unsere stärksten Spieler im Einsatz waren. Für die Top 17, die nach vier Runden ihr Finalticket lösten, musste jedoch ein Endergebnis von 8 unter Par gestemmt werden, wovon Nemecz und Körbler am Ende satte 14 Schläge entfernt waren, Trappel gar 19 Shots. Nemecz, der sich vergangene Woche nach einem Schwächeanfall im LKH Graz behandeln lassen musste, kämpfte sich zwar tapfer über die 72 Löcher, konnte mit Runden von 71, 74, 74 und 75 Schlägen nie die Form der letzten Wochen auf der European Tour abrufen. Jetzt wird sich der Grazer 2017 damit wieder voll auf die zweite Liga konzentrieren müssen.

Leo Astl und Jürgen Maurer waren nach drei Runden sogar noch etwas näher an Finaltickets dran. Astl verspielte diese letzte Chance jedoch am Schlusstag in Lumine Golf mit der 75, die den Walchseer bei 3 über Par auch um satte 9 Schläge ausscheiden lassen. Jürgen Maurer kann in Las Colinas mit finaler 76 auch nichts ausrichten und bleibt bei 9 über Par um 11 Schläge vom Aufstieg entfernt.

Das Tourschool-Finale ab dem 12. November wird dennoch nicht ganz ohne österreichische Beteiligung über die Bühne gehen. Martin Wiegele ist für den 6 Runden-Marathon im PGA Catalunya dank seines European Tour-Siegs direkt qualifiziert.

>> Endergebnis Tourschool Stage 2 – Lumine

>> Endergebnis Tourschool Stage 2 – Las Colinas

>> Endergebnis Tourschool Stage 2 – Panoramica

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