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Sepp hält Tourkarte

In einem Statement gibt die PGA Tour bekannt, dass wegen der zahlreichen Absagen und Verschiebungen auch alle Spieler außerhalb der Top 125 ihr Spielrecht für kommendes Jahr behalten. Damit bekommt Sepp Straka just an seinem 27. Geburtstag ein recht unerwartetes Präsent von der Tour.

Es wurde bereits doch einigermaßen herumgerätselt wie die PGA Tour die Vergabe des Spielrechts kommendes Jahr handhaben wird. Nun herrscht Gewissheit. “Die Covid-19 Pandemie führte dazu, dass 13 Events der diesjährigen Saison abgesagt oder verschoben werden mussten. Deshalb behalten alle Mitglieder ihr Spielrecht von 2019/20 auch für 2020/21.”

“Dieses Update der Teilnahmeberechtigung, das vom geplanten Neustart der Saison bei der Charles Schwab Challenge im Juni abhängt, wurde nach Recherchen der Wettbewerbsabteilung und nach Gesprächen mit dem Policy Board als die beste und gerechteste Lösung angesehen”, so das Statement der Tour.

Damit ist auch klar, dass Sepp Straka in punkto Spielrecht unbeschadet aus der Corona-Absagenflut herauskommt. Sozusagen zum Drüberstreuen verkündete die PGA Tour dies ausgerechnet an Sepp’s 27. Geburtstag und beschert ihm so ein recht unerwartetes Geschenk.

Auf der Korn Ferry Tour wird es heuer keine Tourschool geben, wie diese tiefgreifenden Veränderungen die darunter agierenden Satellite-Tours genau betrifft, bleibt derzeit noch ungewiss.

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Zu Wort gemeldet

Bernd Wiesberger, Matthias Schwab, Christine Wolf und Sarah Schober melden sich im ORF live zu Wort und zeigen sich während der Corona-Zwangspause zwar durchaus gelassen, betonen aber unisono, dass sie eigentlich bereits vor Tatendrang nur so sprühen. Einen Ryder Cup ohne Fans will sich eigentlich keiner unserer vier Vorzeige-Professionals so richtig vorstellen.

Bernd Wiesberger:

“Ich hatte die Möglichkeit nach dem Abbruch beim Players kurzfristig aus Florida nach Österreich zu reisen und bin seither eigentlich wie auch alle anderen Menschen in Österreich eigentlich nur daheim, habe aber Gott sei Dank die Möglichkeit in meinen Räumlichkeiten zu trainieren. Seit letzter Woche dürfen die Professionals auch wieder Outdoor-Training auf den Plätzen machen”, resümiert Bernd Wiesberger über die Wochen seit der Rückkehr aus den USA.

“Machen kann man ohnehin mit der ganzen Situation nicht viel, die ist für alle gleich. Wirklich ändern wird sich jetzt für mich persönlich nicht viel, da sie die Weltrangliste eingefroren haben und somit alles weiterhin wie gehabt bestehen bleibt. Ich habe mit dem Hintrainieren auf ein Turnier mittlerweile Erfahrung, denn es ist ähnlich wie 2018 nach meiner Verletzung als ich aufs Comeback hingearbeitet habe. Ich hoffe, dass ich davon was mitnehmen kann und mich so gezielt auf die Gegebenheiten einstellen kann.”

Angesprochen auf den Ryder Cup meint er: “Der Ryder Cup lebt von den Fans und ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass dieses Event irgendjemand ohne Zuschauer austragen möche. Vielleicht verbessert sich die Situation bis September ja soweit, dass es halbwegs normal über die Bühne gehen kann, aber ansonsten wäre ich persönlich für eine Verschiebung ins Jahr 2021. Die US Tour geht davon aus, dass sie jetzt mal ab Mitte Juni mit der Charles Schwab Challenge in Texas vier Wochen lang ohne Zuschauer spielen. Schauen wir mal wie sich das entwickelt, aber irgendwie kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass es heuer noch Großveranstaltungen mit Fans geben wird.”

“Ein Ryder Cup heuer wäre sowohl für das amerikanische Team als auch das europäische Team nicht vorteilhaft, da schon so viele Turniere ausgefallen sind und das auch vor allem im Hinblick auf die Qualifikation unangenehm ist. Aber es gibt genügend Experten die sich genau über diese Themen jetzt den Kopf zerbrechen müssen.”

Abschließend geht er auch noch auf die vermutlich reduzierten Preisgelder auf der European Tour ein: “In erster Linie wollen wir als Profisportler Siege einfahren und wir definieren uns nicht übers Preisgeld. Die Lage kann aber natürlich dramatisch werden und da vor allem für die Spieler aus den unteren Ligen, denn hier wird die Lage mit jeder weiteren Woche Stillstand immer prekärer.”

“um den Betrieb wieder voll aufnehmen zu können muss natürlich auch die Reisefreiheit gegeben sein. Das wird in den USA recht einfach sein, in Europa sieht die Lage mit den zahlreichen Staaten und den verschiedenen Bestimmungen schon anders aus. Auch in punkto Sponsoren könnte es in Europa deutlich schwieriger werden.”

Matthias Schwab:

“Mittlerweile fühlt sich die Pause schon wie eine Ewigkeit an. Seit letzten Montag dürfen die Professionals jetzt auch wieder draußen trainieren und es war richtig schön wieder am Platz zu sein. Bedrückend ist die Lage weil man nicht wirklich weiß wie es weitergehen wird. Das letzte Mal war ich vor sieben Jahren so lange daheim, denn in einem normalen Jahr bin ich 30 bis 40 Wochen unterwegs. Aber es ist definitiv auch schön mal soviel Zeit mit der Familie zu haben”, zeigt sich Matthias Schwab im Video-Interview durchaus entspannt.

“In den USA soll es jetzt mit Mitte Juni wieder weitergehen, für mich wird es wohl vermutlich erst im August wieder losgehen und dann gleich mit den PGA Championship, denn ich denke schon, dass dieser Termin bestand haben wird. Für mich wäre dann somit das erste Turnier nach der langen Pause auch gleich mein erstes Major der Karriere. Wann es in Europa wirklich wieder losgehen wird weiß keiner so genau. Ich habe auch die Gerüchte gehört, dass der Kalender im Herbst komprimiert werden soll, aber wie das wirklich funktionieren soll, kann ich mir nicht vorstellen.”

In Sachen Ryder Cup sieht Matthias die Lage ganz ähnlich wie Bernd Wiesberger: “Der Ryder Cup lebt von Emotionen und vor allem auch vom Heimvorteil. Auch die ‘Abneigung’ zwischen den Kontinenten spielt eine Rolle bei dem Event und ich kann mir deshalb durchaus vorstellen, dass sie ihn auf 2021 verschieben, bevor sie vor leeren Rängen spielen.”

“Das Gerücht der reduzierten Preisgelder auf der European Tour habe ich gehört und das wird für mich das gleiche bedeuten wie für alle anderen Spieler auch. Primär aber spielen wir nicht ums Geld, die Lage ist aber natürlich angespannt, denn richtig hart trifft es vor allem die Spieler unterhalb der European Tour und da kann man nur hoffen, dass diese die nötige Unterstützung erhalten.”

Christine Wolf:

“Vom Preisgeld her haben wir Damen es sicherlich ohnehin etwas schwieriger als die Herren aber auf der Ladies European Tour hat uns der Virus wirklich hart getroffen. Die Tour war auf einem sehr guten Weg, wir hatten viele Turniere im Kalender und der Coronavirus hat da schon vieles kaputt gemacht”, spricht Christine Wolf die unangenehme Situation ungeschönt an.

“Wir können jetzt nur hoffen und schauen, aber ich denke vor Juli bzw. August wird sich leider nicht viel tun bei uns. In punkto Training hab ich seit letzten Montag den ganzen Golfplatz für mich allein genießen können, was auch mal irgendwie was anderes war, aber klarerweise gelten auch für uns Proetten die gleichen Regeln wie für alle Hobbygolfer.”

“Im Großen und Ganzen fühlt sich die Lage jetzt wie eine Winterpause an und ich sehe diese Pause auch als Chance um an Kleinigkeiten zu arbeiten. Es heißt jetzt richtig zu trainieren um voll da zu sein wenn es dann weitergeht. Wie Bernd, Matthias und auch Sarah wäre auch ich bereits für Olympia qualifiziert gewesen. Ich gehe jetzt davon aus, dass sie den Qualifikationszeitraum einfach um ein Jahr verlängern, nachdem Tokio auf 2021 verschoben wurde”, so Chrissie abschließend.

Sarah Schober

Sarah Schober schlägt zu Beginn in die selbe Kerbe wie ihre Landsfrau und spricht ebenfalls die schwierige Lage der Tour an: “Wir sitzen alle im selben Boot und es ist für alle enorm schwierig derzeit. Wie Chrissie bereits angesprochen hat trifft es uns auf der LET schon ziemlich hart. Es ist auch schade, dass ich meinen Sieg von Nizza heuer nicht verteidigen konnte.”

“Generell ist die Zwangspause sehr unangenehm, aber es gibt immer auch in einer Krise etwas Positives. Ändern kann man sowieso nichts und es heißt dann, dass man zum richtigen Zeitpunkt voll da sein muss. Ich rechne nicht damit, dass wir vor August wieder Turniere haben werden, aber die nächsten Wochen werden zeigen wie es weitergeht.”

Wie auch ihre männlichen Kollegen kann auch Sarah sich einen Ryder Cup ohne Fans nicht vorstellen: “Bei uns ist es mit den Zuschauern generell etwas überschaubarer als bei den Herren, aber beim Solheim Cup ist immer eine grandiose Stimmung, deshalb könnte ich mir den Ryder Cup ohne Fans nicht vorstellen.”

Das gesamte Interview auf ORF Sport + ist >> hier anzusehen.

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Wann geht’s weiter?

Golf-Live gibt nach der Pressekonferenz der Regierung über Lockerungen zu Covid-Maßnahmen eine erste Abschätzung über die Auswirkungen auf den Golfsport. Die PGA Tour will Mitte Juni wieder durchstarten.  Die European Tour mit großem Fragezeichen. PGA Championship, US Open und das Masters haben bereits neue Termine. Die Open Championship fallen heuer aus.

Golf-Live.at bringt in Live-Updates in diesem Blog alle aktuellen Entwicklungen bei Profi-Golfturnieren.

Nach den zahlreichen Entbehrungen der letzten Wochen wird Österreich nun langsam aber sicher Schritt für Schritt wieder hochgefahren, wie Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Kogler  am 6. April in einer Pressekonferenz verlautbarten. Zwar gibt es nach wie vor noch keinen genauen Fahrplan, wann der Sport wieder in der Alpenrepublik so richtig Einzug hält, mit Ende Mai werden aber zumindestens Restaurants und auch Hotels wieder langsam den Betrieb aufnehmen können, was ein durchaus ermutigendes Zeichen darstellt.

Erst vor kurzem meinte Vizekanzler Werner Kogler, dass Einzelsportarten wie Golf oder auch Tennis mit Sicherheit früher wieder ausgeführt werden dürfen als Kontaktsportarten wie etwa Fußball. Noch gibt es zwar kein genaues Datum, aber bereits nach Ostern könnte es zur Öffnung der Golfanlagen kommen. Was im Breitensport recht schnell gehen kann, bedeutet im Profisport leider noch nicht allzuviel, denn dazu müssen mehrere Aspekte zusammenkommen.

Allen voran muss es in irgendeiner Art und Weise
♦ Grenzöffnungen geben um überhaupt zu den Veranstaltungsorten reisen zu können.
♦ Darüber hinaus muss der Flugverkehr wieder in Betrieb gehen und
♦ vor Ort bedarf es für Spieler und Anhang eine gesicherte Unterkunft, was bedeutet das Gastronomie und Hotelgewerbe geöffnet sein müssen. Klar ist, dass Veranstaltungen in Österreich bis Ende Juni ausgesetzt sind, was genau darunter wirklich fällt bleibt noch abzuwarten.

Die Flieger müssen starten

Der Flugverkehr jedenfalls wird mit Sicherheit nicht für alle Zeit “gegroundet” bleiben können, denn die Wartungskosten für die am Boden stehenden Maschinen bleiben nur rund drei Monate lange gering, ehe umfassende und sündteure Arbeiten notwendig werden. Eine Lösung für die Flugindustrie muss in irgendeiner Form somit gefunden werden.


European Tour: Großes Fragezeichen?

Die Gretchenfrage, die sich zur Zeit jeder Golffan stellt, lautet, wann Golfturniere wieder möglich sind. Lange sieht es so aus, als wäre die Trophée Hassan II in Marokko mit dem zeitgleich stattfindenden Lalla Meryem Cup der Damen an gleicher Wirkungsstätte die Rückkehr der European Tour zur Normalität.

Mittlerweile steht jedenfalls fest, dass dieser Fall nicht eintreten wird, denn die beiden
Turniere am königlichen Gelände des Royal Golf Dar Es Salam fallen ebenfalls noch dem grassierenden Corona-Virus zum Opfer. Auch das Scandinavian Mixed Turnier von Annika Sörenstam und Henrik Stenson in Stockholm kann nicht stattfinden und wurde, anders als etliche weitere Turniere, sogar ersatzlos aus dem Kalender genommen.

Geplant war vorerst, dass die höchste europäische Spielklasse mit den BMW International in München Eichenried Ende Juni wieder Fahrt aufnimmt. Allerdings ist auch dieser Termin mittlerweile obsolet denn ein internes Memo der European Tour, das dem Telegraph zugespielt wurde, zeichnet kein wirklich sehr zuversichtliches Bild.

CEO Keith Pelley spricht darin wörtlich von einem möglichen Neustart erst im September und das mit drastisch reduzierten Preisgeldern. Auch der Turnierkalender 2021 könnte komplett anders aussehen als noch die Kalender der Jahre 2018 und 2019. Auf der Ladies European Tour soll es mit den Jabra Ladies Open am 18. Juni im Evian Resort zurück zur planmäßigkeit gehen.


US PGA Tour: Charles Schwab Challenge mit neuem Datum auf Schiene

In den USA stellt sich die Sachlage etwas anders als in Europa dar. Auf der einen Seite wird das Land gerade wie kein anderes von Covid-19 gebeutelt, vor allem im Großraum New York. Auf der anderen Seite will man so rasch als möglich den Normalbetrieb wieder aufnehmen. Auch die eher teils merkwürdig anmutenden sogenannten “Lockdowns” die den Namen kaum verdienen, lassen zwiespältige Rückschlüsse zu. Die Airlines jedenfalls locken jetzt schon die Passagiere mit Traumangeboten für Mai und Juni mit 30 Dollar Tickets von Coast to Coast.

Mit einem Schreiben richtet sich Charles Schwab Challenge Tournament Chairman Rob Hood an die zahlreichen Volunteers und Fans und stimmt diese darin regelrecht auf das texanische Event, das ursprünglich von 21. bis 24. Mai über die Bühne gehen sollte, mittlerweile aber auf 11. bis 14. Juni verschoben wurde, ein. Zunächst geht er dabei noch auf den gesundheitlichen Aspekt ein und meint wörtlich, dass die Gesundheit klarerweise in alle Entscheidungen einfließt und es sozusagen von Tag zu Tag verschieden Entwicklungen gibt.

Danach allerdings wird es doch deutlich konkreter, denn in Texas geht man schon davon aus, dass das Turnier die Rückkehr der PGA Tour auf den Sportkalender einläutet. “Wir sind immer Optimisten, und überlegen Sie, wie groß das Turnier nach Wochen der Absagen, Entbehrungen und Stornierungen sein würde. Fans waren wochenlang in ihren Häusern regelrecht eingesperrt, Spieler haben seit Wochen kein Turnier mehr gespielt. Stellen Sie sich den Enthusiasmus vor, der herrschen würde!”

Dieses Vorhaben oder diese Hoffnung, dass die PGA Tour tatsächlich mit der Charles Schwab Challenge zurück in den “normalen” Spielbetrieb findet nährt auch Präsident Donald Trump, der erst am 5. April meinte, dass die USA nicht designed wurden um geschlossen zu sein. Darüber hinaus will Trump auch die Fans so schnell wie möglich wieder zurück in die Arenen bringen.

Wie genau sich die sportliche Lage in den nächsten Tagen und Wochen entwickeln wird, werden wir in periodischen Updates näher beleuchten.


12.5.2020 – 08:30 MEZ: Rückkehr in Österreich?

Nachdem bereits die Challenge Tour mit den Euram Bank Open in Österreich auf die Bildfläche zurückkehren könnte, scheint nun auch die Alps Tour einen solchen Weg einzuschlagen. Mittlerweile wurden die Open Mirabelle D’Or, sowie die Memorial Giorgio Bordoni, die Alps de las Castillas, die Saint Malo Mixed Open, die Alps de Andalucia und die Sicilia Alps Open aus dem Kalender gestrichen.

Damit wären mit jetzigem Stand die Gösser Open in Maria Lankowitz das erste Turnier nahc der coronabedingten Zwangspause. Stattfinden soll das Dreitages-Spektakel in Maria Lankowitz von 13. bis 15. August. Auch die Pro Golf Tour muss weitere Absagen bzw. Verschiebungen hinnehmen. Aktuell wäre das nächste Turnier die Polish Open in Pusice, die von 1. bis 3. Juli über die Bühne gehen sollen.


1.5.2020 – 17:20 MEZ: Weitere Absagen

Während seit heute auf Österreichs Golfplätzen wieder gespielt werden darf, müssen die Profi-Touren weitere Absagen hinnehmen. Wie eigentlich schon zu erwarten war, kann am 15. Mai auf der Pro Golf Tour in Liberec nicht gespielt werden. Das nächste Turnier sollen nun die Starnberg Open von 14. bis 16. Juni sein.

Auch die Ladies müssen sich weiter in Geduld üben, denn die Jabra Ladies Open Mitte Juni waren wohl doch etwas zu ambitioniert. Los gehen soll es nun in Sitges im GC Terramar mit den Mediterranean Ladies Open von 16. bis 19. Juli 2020.


21.4.2020 – 10:30 MEZ: Die Challenge Tour will in Adamstal zurückkehren

Womit viele bereits gerechnet haben ist nun endgültig eingetreten, denn auch das Andalucia Match Play 9, das von 11. bis 14. Juni hätte stattfinden sollen, wandert nun vorerst aus dem Challenge Tour Kalender. Damit will die zweite europäische Spielklasse wohl nun mit den Euram Bank Open in Adamstal am 16. Juli auf die Bildfläche zurückkehren.

Auf der Alps Tour könnte es dafür womöglich schon ein paar Tage früher als eigentlich geplant wieder losgehen, denn die Open de la Mirabelle d’Or wurden mit neuem Termin nun am 12. Juni angesetzt. Der Termin muss allerdings erst noch fix bestätigt werden.


17.4.2020 – 12:00 MEZ: Stillstand bis Ende Juli

Während die PGA Tour keine 24 Stunden zuvor verlautbarte, dass mit Mitte Juni wieder voll durchgestartet werden soll, steht die European Tour mit beiden Beinen bombenfest auf der Bremse und sagt alle Turniere bis Ende Juli ab. Damit wäre derzeit das Betfred British Masters von 30.7. bis 2.8. das erste Turnier bei einer Wiederaufnahme der Saison.

Neben den BMW International Open, fallen somit auch die Open de France und die Scottish Open, die allerdings zumindestens später im Jahr nachgeholt werden sollen, der Corona-Krise zum Opfer. Auf der Challenge Tour ist nach wie vor das Andalucia Match Play 9 ab 11. Juni im Kalender.

“Die erste Absage der BMW International Open in der 31-jährigen Turniergeschichte ist uns alles andere als leicht gefallen, insbesondere mit Blick auf die Golf-Fans in Deutschland und unserer Turnierpartner”, so Markt Deutschland BMW Group Leiter und Turnierpräsident der BMW International Open Sebastian Mackensen.


16.4.2020 – 17:00 MEZ: PGA Tour gibt Fahrplan bekannt

Mittlerweile hat die PGA Tour neben der verschobenen Charles Schwab Challenge den umgebauten Fahrplan für eine Fortsetzung der Turniere, die ohne Zuschauer ausgetragen werden, bekanntgegeben. Als fix erscheint aus derzeitiger Sicht die Wiederaufnahme der Saison Mitte Juni in Texas, wobei die Charles Schwab Challenge dabei das Datum der RBC Canadian Open, die für heuer ersatzlos gestrichen werden, übernimmt.

Danach soll die RBC Heritage – die gleich in der Woche danach am vorherigen Datum der US Open, die bereits verschoben wurden – stattfinden. Weiter geht es mit der Travelers Championship, der Rocket Mortgage Classic, der John Deere Classic und dem Memorial Tournament. Auch die Korn Ferry Tour (ehemals Web.com Tour) soll Mitte Juni wieder durchstarten. >> PGA Tour Schedule

Die Gesundheit und die Sicherheit aller mit der PGA Tour und der globalen Community verbundenen Personen ist weiterhin unsere oberste Priorität und unsere Hoffnung ist, dass wir verantwortungsbewusst langsam nun zu den Dingen die wir lieben zurückkehren können. Diese Ankündigung ist ein weiterer positiver Schritt für unsere Fans und auch die Spieler. Wie wir bereits mehrfacht betont haben, werden wir den Wettbewerb nur dann wieder aufnehmen, wenn dies als sicher angesehen wird. Wir tun dies unter Anleitung der führenden Gesundheitsbehörden”, so PGA Tour Commissioner Jay Monahan.


14.4.2020 – 07:00 MEZ: Texas statt Ende Mai nun Mitte Juni

Wie die PGA Tour in einem Memo an die Spieler aussendete, ist es alles andere als sicher, dass die Tour mit der Charles Schwab Challenge tatsächlich wieder auf die Bühne zurückkehrt. Eigentlich liest sich das Memo alles andere als zuversichtlich, denn wörtlich steht darin, dass es “nicht sehr wahrscheinlich ist”, dass Ende Mai wirklich wieder wettkampfmäßig Golf gespielt werden kann. Mittlerweile ist aber klar, dass aus Ende Mai ohnehin Mitte Juni wurde.

Weiters heißt es in der Aussendung der Tour, “dass man derzeit andere Optionen prüft, die es ermöglichen eine maximale Anzahl von Turnieren zu spielen, dabei aber auch mehr Zeit ermöglichen, um den Verlauf der Krise bestmöglich zu meistern”. Auch Fans vor Ort sind kein ‘Muss’ mehr, denn mittlerweile hat man sich auch darauf verständigt, dass es sowohl mit als auch ohne Zuschauer weitergehen könnte, was klarerweise einigen Druck von den Veranstaltern nimmt.

“Uns ist bewusst, dass viele Spieler von Reisebeschränkungen betroffen sind und/oder auch keine Chance haben derzeit zu trainieren. Wir möchten daher jedem so viel Zeit wie möglich geben um bestmöglich vorbereitet zurückkehren zu können”, so die Tour im Memo abschließend. Am Dienstag trifft sich die Tour mit dem Players Advisory Council um den Zeitplan und die möglichen Auswirkungen zu besprechen.


6.4.2020 – 22:45 MEZ: Heißer Herbst

Nachdem am Nachmittag bereits ein neuer Termin fürs Masters fixiert wurde, steht nun auch fest wann die PGA Championship und die US Open stattfinden werden. Los geht es mit dem Major-Reigen von 6. bis 9. August, wenn die PGA Championship im TPC Harding Park in San Francisco über die Bühne gehen sollen.

Von 18. bis 21. September – also in der Woche vor dem Ryder Cup – stehen nun die US Open am Kalender und sollen wie geplant im Winged Foot bei New York ausgetragen werden. Als krönender Major-Abschluss fungiert heuer von 12. bis 15. November das Masters. Die Open Championship wurden am Nachmittag bereits ersatzlos vom heurigen Turnierkalender gestrichen.

“Wir sind zuversichtlich, dass die Verschiebung der PGA Championship die Möglichkeit bietet die Gesundheits und Sicherheitsprobleme etwas abzufedern und uns so auch die beste Gelegenheit bieten auch die US Open noch in diesem Jahr durchzuführen”, so USGA CEO Mike Davis.

Bei der PGA Tour liegt der Fokus derzeit – wie weiter oben ausgeführt – auf der Charles Schwab Challenge, doch auch bei den Playoffs gibt es bereits Änderungen zu vermelden. Das Finale der Regular-Season, die Wyndham Championship, sowie die drei Playoff Events der Northern Trust, der BMW Championship und der Tour Championship wandern im Kalender um eine Woche zurück um Platz für die PGA Championship zu schaffen.

Auf alle Golffans wartet somit nun ein richtig heißer Herbst. Bleibt nur zu hoffen, dass man die Corona-Krise bis dahin im Griff hat.


6.4.2020 – 17:15 MEZ: Good News from Augusta – Sad News from England

Zum ersten Mal gibt es in punkto Majorturnieren gute Neuigkeiten. Wie Chairman Fred Ridley vor wenigen Minuten in einem Statement bekanntgab, hat der Augusta National in Abstimmung mit Verantwortlichen einen Termin fürs Masters 2020 gefunden. Das erste Major des Jahres soll von 12. bis 15. November über die Bühne gehen.

“Wir hoffen, dass die Durchführung des Turniers der Augusta-Community und denjenigen, die das Spiel lieben, in dieser schwierigen Zeit einen Moment der Freude bereitet”, so Ridley abschließend.

Nahezu zeitgleich gibt es allerdings auch eine Hiobsbotschaft, denn die 149. Open Championship wurden ersatzlos abgesagt, was zum allerersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg der Fall ist. “2021 sind wir wieder da. Es sind traurige Nachrichten, aber die Gesundheit und Sicherheit von Fans, Offiziellen, Caddies und Spielern ist an dieser Stelle wichtiger”, bringt es Bernd Wiesberger in einem Statement auf Facebook auf den Punkt.

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The Open abgesagt

Wie die R&A in einem Statement am 6. April mitteilt, müssen die 149. Open Championship wegen des grassierenden Corona-Virus ersatzlos gestrichen werden. 

Vom 4.4.2020:

Die Open Championship sind mittlerweile das einzig verbliebene Major, das noch regulär im Turnierkalender aufscheint.
Durch den grassierenden Corona-Virus, der gerade die USA derzeit bombenfest in seinem Würgegriff hat, mussten bereits das Masters, die PGA Championship und auch die US Open auf derzeit noch unbestimmte Zeit verschoben werden.

Nachdem diese Woche bereits Meldungen durchsickerten, dass das traditionsreichste Major, das von 16. bis 19. Juli im Royal St. Georges über die Bühne gehen soll, ebenfalls wohl nicht planmäßig gespielt werden kann, gab Martin Slumber, seines Zeichens Chief Executive der R&A rasch ein Statement ab, wo er in die derzeit geführten Diskussionen Einblick gab.

“Wir arbeiten uns gerade durch alle möglichen Optionen die wir auf dem Tisch haben. Dies inkludiert auch eine Verschiebung. Der Prozess dauert allerdings noch etwas, da da auch viele externe Faktoren mitspielen, die man klarerweise berücksichtigen muss.”

Noch hofft man Seitens der R&A aber durch den späteren Termin auf eine Durchführung der 149. Open Championship. Anders als das Masters und die PGA Championship, wo man versucht noch später im Jahr einen Termin zu finden, kann man aber wohl davon ausgehen, dass die Open zumindestens nicht komplett ausrangiert werden. Dies verhindert auch eine Versicherungspolizze der R&A, die die Organisation des Turniers sozusagen vor einer globalen Pandemie “schützt”.

Eine ähnliche Richtlinie hat auch der All England Club, der diese Woche das geplante Wimbledon-Tennisturnier vorerst cancellen musste. Immerhin wurden die Open Championship seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr abgesagt. Diese Tradition soll auf jeden Fall beibehalten werden. Die US Open in Winged Foot sollen laut derzeitigen Informationen in den Herbst verschoben werden. Näheres wird die USGA voraussichtlich in den kommenden Wochen publik machen.

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Starkes Players-Debüt unbelohnt

THE PLAYERS – 1. RUNDE: Sepp Straka legt mit einer 69 ein sehenswertes Players-Debüt hin und war nach der ersten Runde an den Top 10 dran. Bernd Wiesberger (74) agiert wie schon in den letzten Turnieren zu fehleranfällig.

Die PGA Tour cancelled aufgrund des Coronavirus nach der 1. Runde das Turnier und den Spielbetrieb bis zur Texas Open Anfang April.


Die PGA Tour ließ sich nicht lumpen und stellt mit 15 Millionen US Dollar das höchste Preisgeld des Jahres für ihr Flaggschiff-Turnier auf. Mit Bernd Wiesberger und Sepp Straka sind erstmals zwei Österreicher im berühmten TPC Sawgrass mit dabei und damit auch beim inoffiziellen 5. Major des Jahres.

Entsprechend hochkarätig ist auch das Starterfeld, das von Rory McIlroy (NIR), Jon Rahm (ESP) und Brooks Koepka (USA) angeführt wird. Der große Abwesende ist Tiger Woods (USA), der nach Rückenproblemen noch nicht turnierfit ist. Dennoch ist das große Thema zunächst, wie die PGA Tour mit dem grassierenden Corona-Virus verfährt. Das Turnier kann schließlich aber wie geplant gestartet werden.

Gleich auf der 1 zieht Sepp Straka dann mit allererster Startzeit seinen Driver voll durch, der Ball bremst sich aber erst kurz vor den Bäumen links neben dem Fairway ein. Gezwungen vorzulegen gelingt danach auch der Chip nur eher suboptimal, der Longhitter besteht aber einen ersten echten Stresstest und locht aus 8,5 Metern noch zum Par. Nach gutem Abschlag bunkert er die Grünattacke danach auf der 2 im kleinen Sandhindernis links vor dem Grün ein, weshalb er die erste lange Bahn noch nicht zu einem Birdie nützen kann.

Nach durchwegs solidem Spiel zündet er dann auf der 6 ein ganz starkes Eisen, dass nur einen guten Meter neben der Fahne liegenbleibt. Ohne Mühe schiebt er den Ball ins Loch und darf so das erste Birdie auf der Scorecard notieren. Gleich auf der 7 ergibt sich die nächste richtig gute Möglichkeit, der Putt aus zwei Metern kriecht aber knapp am Loch vorbei.

Souverän unterwegs

Eigentlich ungewohnt entscheidet er sich dann am Par 5 der 9 für die konservative Variante. Im Nachhinein zeigt sich aber, dass dies die klar richtige Entscheidung war, denn die Birdiechance aus knapp sechs Metern lässt er sich nicht entgehen und dockt mit seinem zweiten Birdie endgültig am Spitzenfeld an. Auf der 10 kommt dann aber wieder gehörig Stress auf nachdem der Abschlag nur den Fairwaybunker findet und danach die Annäherung nur links das Rough. Erneut aber zieht er sich mit einem ganz starken Putt aus knapp sechs Meter aus der Affäre und kratzt so einmal mehr noch das Par.

Recht souverän gelingen die darauffolgenden Löcher, wenngleich er das eine oder andere Mal auf den Grüns Ruhe bewahren muss um das wichtige Par noch zu retten. Auf der 15 heizt sich der Putter dann am Donnerstag erneut auf, denn aus 5,5 Metern gelingt das dritte Birdie, was ihn hartnäckig im Spitzenfeld hält. Fast planmäßig geht sich dann trotz eines leicht verzogenen Abschlags auch am Par 5 der 16 ein Birdie aus. Mit dem roten Doppelpack mischt Sepp nun endgültig an der absoluten Spitze mit.

Am weltberühmten Par 3 der 17 kann er dann aber das erste Bogey nicht vermeiden. Zwar findet er mit dem Abschlag das Inselgrün, aus knapp 14 Metern muss er den Putter jedoch dreimal bemühen und tritt sich so einen eher vermeidbaren Schlagverlust ein. Das abschließende schwierige Par 4 der 18 stellt den gebürtigen Wiener dann aber vor keine großen Probleme und nach einem sicheren Par unterschreibt er schlussendlich die 69 (-3).

Vielversprechende Ausgangslage

Damit legt Sepp bei seiner allerersten Runde im TPC Sawgrass einen richtig gelungenen Start hin und verschafft sich darüber hinaus als 21. auch eine mehr als nur brauchbare Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf, der, wie die PGA Tour während der Auftaktrunde bekannt gibt, ab der zweiten Runde wegen des grassierenden Corona-Virus ohne Fans ausgetragen wird.

“Das war heute richtig gut. Ich habe einige wichtige Putts gelocht und den Ball durchgehend eigentlich sehr gut getroffen. Am ersten Abschlag war ich schon etwas nervös, das war immerhin meine erste Runde beim Players überhaupt. Die Situation mit dem Corona-Virus ist nicht leicht und irgendwie ist das noch gar nicht vorstellbar, das morgen keine Fans hier mit dabei sein sollen. Für mich stand eine Absage nie im Raum, mein erstes Players hätte ich nie verpasst”, so Sepp direkt nach der Runde noch bevor es klar war, dass die Tour am Abend das Turnier komplett absagt.

Zu viele Ungenauigkeiten

Bernd Wiesberger geht mit einer der ersten Startzeiten der Nachmittagsgruppe auf die Runde und beginnt das Players zunächst nach Maß. Zwar findet der Abschlag nicht sein Ziel, die Annäherung ist dafür umso besser und aus 1,5 Metern leuchtet gleich auf der 1 das Birdie auf. Sofort am darauffolgenden Par 5 wird es nach verzogenem Drive und eingebunkerter Annäherung aber etwas ungemütlich, aus gut sechs Metern spielt der Putter aber Bravourös mit und spendiert Bernd noch das Par.

Aus deutlich kürzerer Distanz streikt dann aber das Gerät fürs Kurzgemähte, denn am Par 3 der 3 geht sich aus einem guten Meter das Par nicht aus und Bernd rutscht mit einem Dreiputtbogey wieder auf Level Par zurück. Nach der turbulenten Anfangsphase kehrt dann zusehends Ruhe ins Spiel des Burgenländers ein. Erst auf der 7 erhöht sich der Pulsschlag wieder ein wenig, nach überschlagenem Grün geht sich aber auch hier noch das Par aus.

Die Probleme setzen sich dann auf der 9 weiter fort, denn nach einem Abschlag ins Wasser erreicht er erst mit dem vierten Schlag das Grün, kratzt am Par 5 aber immerhin einmal mehr noch das Par. Kaum auf den Backnine angekommen gelingt die Übung dann aber nicht mehr, denn nachdem er mit der Annäherung nur den Grünbunker findet, kann er sich nicht mehr zum Par scrambeln und rutscht damit erstmals in den Plusbereich ab.

Bunker-Dauergast

Auch eine Bahn danach bekommt er bei der Grünattacke wieder Sand ins Getriebe, weshalb sich am Par 5 der postwendende Ausgleich nicht ausgeht. Auch am drivebaren Par 4 der 12 hat er etwas Mühe um am Ende ein Par mitnehmen zu können. Die leichten Ungenauigkeiten scheinen am Donnerstag einfach nicht wirklich abreißen zu wollen, denn nach gutem Abschlag findet er auf der 14 erneut nur den Grünbunker, von wo aus er diesmal aber sehr souverän die 4 notieren kann.

Auf der 15 rächen sich die vielen kleinen Fehler dann aber wieder, denn nach verzogenem Drive und einer weiteren Annäherung in den Sand nebens Grün fasst der 35-jährige das bereits dritte Bogey des Tages aus und rutscht so sogar in den dreistelligen Leaderboardbereich ab. Mit einem weiteren verzogenen Drive erschwert er sich von Beginn weg an am letzten Par 5 der Runde die Aufgabe zum Birdie und da danach auch ein Wedge aus knapp 95 Metern nicht einmal das Grün findet, muss er schließlich mit einem weiteren Par zufrieden sein.

Das weltbekannte Par 3 der 17 und die schwierige 18 übersteht er schließlich trotz überschlagenem Grün am Schlussloch ohne gröbere Schwierigkeiten und unterschreibt so die 74 (+2), die ihm als 113. bereits einen recht unangenehmen Rückstand auf die prognostizierte Cutmarke aufbrummt. Wie schon in den Turnieren zuvor, wo Bernd nicht wirklich zu überzeugen wusste, sind es auch in Florida wieder viele kleine Ungenauigkeiten die eine gute Runde nicht möglich machen.

Hideki Matsuyama knallt am Donnerstag eine 63 (-9) auf den Rasen und führt damit klar das Feld an.

>> Leaderboard The Players

>> SKY überträgt Live und in HD vom Players.

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Zwei Player

THE PLAYERS – VORSCHAU: Zum allerersten Mal überhaupt hat Österreich beim inoffiziellen 5. Major im TPC Sawgrass mit Bernd Wiesberger und Sepp Straka zwei heiße Eisen im Feuer. Vor allem für Bernd Wiesberger brechen nun wohl die “Wochen der Wahrheit” an.

Während das Corona-Virus in Europa und Asien mittlerweile immer größere Kreise zieht und in dieser Woche die European Tour sogar das Turnier in Kenia absagen musste, zeigt sich die USA trotz steigender Fallzahlen derzeit noch relativ unbeeindruckt. Somit stand auch eine Absage oder Verschiebung des wohl wichtigsten Turniers der US PGA Tour nicht einmal eine Minute lang im Raum.

Mit neuem Termin – bislang wurde das Spektakel im TPC Sawgrass immer im Mai ausgetragen – sorgt das mit 15 Millionen US-Dollar höchstdotierte Golfevent der Welt für das erste ganz große Highlight der neuen Saison. Nicht umsonst wird das Turnier in Ponte Vedra Beach auch inoffiziell als 5. Major des Jahres tituliert.

Mittendrin mit Bernd Wiesberger und Sepp Straka auch zwei Österreicher. Für Bernd Wiesberger beginnen nun auch sprichwörtlich die “Wochen der Wahrheit”, denn vor der Final Series der European Tour im letzten Jahr, ließ er in seiner Heimat Bad Tatzmannsdorf durchklingen, dass eine Tourkarte für die PGA Tour schon eines seiner Ziele wäre.

Saison durchstarten

Um diesem Ziel näherzukommen, wurden mit Caddy Jamie Lane auch die US Turniere sozusagen handverlesen um bei den Starts die größtmöglichen Chancen auf Spitzenergebnisse zu haben. Der TPC Sawgrass bietet sich dazu in dieser Woche gleich perfekt an, denn nirgendwo sonst in den USA war Bernd bereits derart knapp am ersten Spitzenplatz dran. Erst ein Doppelbogey auf der 18 kostete ihm vor drei Jahren noch ein Top 10 Ergebnis. Bis dato ist der 12. Platz das beste Ergebnis des Burgenländers auf US-amerikanischem Boden.

Dies muss sich nun eigentlich fast zwingend ändern, will sich der 35-jährige nicht nur ins Gespräch um eine US-Tourcard bringen, sondern darüber hinaus auch ein ernsthaftes Thema fürs europäische Ryder Cup Team werden. Bisher lief es in diesem Jahr noch nicht nach Wunsch, denn mit gerade mal 9,77 Punkten im Jahr 2020 fürs World Ranking gehört er von den Top 50 der Welt derzeit klar zum hinteren Ende.

Bis zum Masters im April hat der siebenfache European Tour Champion nun aber die Möglichkeit der Saison die richtige Richtung zu verpassen, denn nach dem Players steht er auch in Innisbrook bei den Valspar Championship und anschließend beim WGC Match Play in Austin in den Teeboxen. Los geht es für Bernd vorerst aber im TPC Sawgrass, wo er am Donnerstag im Flight mit Patrick Rodgers und Sam Burns (beide USA) um 17:56 MEZ die erste Runde in Angriff nehmen wird.

Premiere für Sepp

Zum ersten Mal überhaupt darf auch Sepp Straka in Ponte Vedra Beach abschlagen. Für den bulligen Absolventen der University of Georgia verläuft die bisherige Saison wie eine Achterbahn. Mal oben dann wieder ganz unten. Dennoch liegt der gebürtige Wiener durchaus im Plansoll, wenn man als Maßstab die Verteidigung der PGA Tourcard heranzieht.

Mit zwei 4. Plätzen beim The American Express und den Houston Open hat Sepp bereits wohl knapp zwei Drittel des benötigten Preisgelds gesammelt. Ein weiteres Topergebnis könnte somit womöglich schon die Absicherung des Spielrechts für kommendes Jahr darstellen. Dass Sepp selbst aber eindeutig größere Brötchen backen will steht außer Frage. Einen ersten Schritt in Richtung Dauergast bei Majors und WGC-Events könnte er in dieser Woche im TPC Sawgrass setzen.

Der 26-jährige hat sogar die Ehre das Megaevent zu eröffnen, denn Sepp nimmt das Turnier gemeinsam mit Brian Harman (USA) und Rory Sabbatini (SVK) um 12:40 MEZ mit allererster Startzeit auf der 1 in Angriff. Das Wetter sollte an der Ostküste Floridas perfekt mitspielen, denn jeden Tag sind bei leichter Bewölkung Spitzenwerte von rund um 25 Grad Celsius vorhergesagt.

 

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Chance verflogen

ARNOLD PALMER INVITATIONAL – 2. RUNDE: Sepp Straka kann seine unverhoffte Last Minute Startchance im Bay Hill Club nicht nützen und scheitert mit einer recht deutlich am Einzug ins Wochenende.

Sprichwörtlich in allerletzter Sekunde rutschte Sepp Straka am Donnerstag wegen einer Ellenbogenverletzung von J.B. Holmes (USA) doch noch ins Starterfeld des Traditionsturniers im Bay Hill Club. Das lange Däumchendrehen beim Warten sorgte dann wohl auch dafür, dass Sepp sich nur eher schleppend zurechtfand und nach einigen Fehlern erst gegen Ende auch die ersten Birdies mitnehmen konnte.

Schließlich unterschrieb er die 74 (+2) was bedeutet, dass er am Freitag bereits eine Steigerung benötigt um aus Orlando Preisgeld mitnehmen zu können. Aufgehen will das Vorhaben im unangenehmen Wind aber nicht, denn mit zu fehleranfälligem Spiel steht am Ende doch ein deutlich verpasster Cut auf der Habenseite.

Gleich auf der 11 – seiner zweiten Bahn – beweist er zunächst allerdings Nervenstärke, denn er parkt seinen Abschlag nur knapp neben dem Teich. Der Weg aufs Grün ist danach aber mit einem Pitching Wedge locker zu bewältigen und da er danach aus gut fünf Metern auch noch den Putter auf Temperatur hat, ist das erste Birdie rasch eingesackt, was für einen gelungenen Start sorgt.

Die Probleme nehmen zu

Auf der 13 wird es dann aber unangenehm nachdem die Annäherung gut einen Meter zu kurz bleibt und an der Steinböschung im Wasser verschwindet. Nach Drop und Zweiputt vom Vorgrün muss er schließlich mit dem Doppelbogey leben, was ihn im Kampf ums Wochenende deutlich zurückwirft. Die Probleme reißen auch danach nicht ab, denn auf der 15 findet er bei der Annäherung nur den Grünbunker, von wo aus er den Ball nicht zwingend zur Fahne bringt und sich prompt den nächsten Schlagverlust eintritt.

Trotzdem der Drive auf der 16 nur den Fairwaybunker findet, geht sich am Par 5 die Grünattacke aus, was schließlich nach solidem Zweiputt im zweiten Birdie mündet. Kaum auf den Frontnine angekommen hat er dann ein Eisen zu kurz in der Hand und erreicht das Grün so nicht wie geplant. Da danach auch das Up & Down daneben geht, kann er das nächste Bogey nicht verhindern.

Richtig abenteuerlich gestaltet sich dann mit der 4 das nächste Par 5. Zunächst findet er mit dem Abschlag nur die Böschung des Sees, von wo aus er den Ball aber noch aufs Fairway rauskratzt. Der dritte Schlag geht sich dann nicht ganz aus um aufs Grün zu kommen und nach wilder “Hin und Her-Chipperei” ist am Ende das nächste Doppelbogey nicht zu verhindern, was wohl auch die Wochenendambitionen damit zunichte macht.

Deutlich vorbei

Die Runde einfach aufzugeben ist mit noch fünf zu spielenden Bahnen aber ganz klar keine Option, was er auch sofort auf der 5 unter Beweist stellt, denn die Attacke bleibt am kurzen Par 4 zwar zu kurz, ein starker Chip eröffnet aber die Birdiemöglichkeit, die er sich diesmal nicht nehmen lässt. Am berühmten Par 5 übers Wasser geht der Drive dann aber baden und mit dem nächsten Bogey nimmt der “Missed Cut” langsam aber sicher konkrete Formen an.

Zwar gelingen die letzten drei Bahnen dann ohne grobe Zwischenfälle, die 76 (+4) ist aber deutlich zu hoch um tatsächlich um den Wochenendeinzug mitreden zu können. Damit lässt Sepp als 91. eine durchaus unverhoffte Startchance verfliegen, was aber wohl auch der eher nicht vorhandenen Vorbereitung zuzuschreiben ist, denn erst Minuten vor seinem ersten Abschlag wusste er am Donnerstag überhaupt, dass er am Turnier teilnehmen wird.

Tyrrell Hatton (ENG) und Sung Kang (KOR) gehen bei gesamt 7 unter Par als Führende ins Wochenende.

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In letzter Sekunde

ARNOLD PALMER INVITATIONAL – 1. RUNDE: Sepp Straka kommt dank einer Ellenbogenverletzung von J.B. Holmes im Bay Hill Club sprichwörtlich in allerletzter Sekunde doch noch zu einem Start, muss sich zum Auftakt des Traditionsturniers in Orlando aber mit einer 74 zufrieden zeigen.

Sepp Straka ist lange Zeit als 2. Reserve nur auf der Warteliste und lange Zeit deutet alles daraufhin, dass er es nicht mehr ins Feld schafft. Selbst als das Turnier um 14:00 MEZ gestartet wird, scheint sein Name noch nicht im Starferfeld auf. Erst kurz vor 18 MEZ hat er dann Gewissheit, dass es sich tatsächlich knapp noch ausgeht, nachdem sich J.B. Holmes (USA) am Ellenbogen verletzt und seine Teilnahme damit absagen muss.

Die lange Warterei scheint Sepp zumindestens auf den ersten Bahnen noch nichts auszumachen, denn mit drei Pars startet er sehr souverän in den Klassiker in Bay Hill. Ausgerechnet das erste Par 5 wird ihm dann aber zum Verhängnis, nachdem er sowohl mit Drive als auch mit dem zweiten Schlag im Rough hängen bleibt. Da dann auch der Parputt aus zwei Metern nicht fallen will, muss er das erste Bogey notieren.

Am weltberühmten Par 5 Signature Hole übers Wasser reitet er nach gelungenem Drive die Grünattacke, überschlägt das Kurzgemähte jedoch und kann sich in Folge nicht zum ersten Birdie scrambeln. Auf der 8 wird es dann noch unangenehmer, denn der Abschlag bremst sich erst im Rough ein und zwingt Sepp so vorzulegen um den Ball am Weg übers Wasser nicht baden zu schicken. Der dritte Schlag passt zwar gut zur Fahne, doch erneut streikt der Putter und kann so das zweite Bogey nicht verhindern.

Langsam stabiler

Des Schlechten noch nicht genug findet er auch auf der 9 sowohl vom Tee als auch bei der Annäherung nur das Rough und stolpert prompt über Bogey Nummer drei. Zu Beginn der Back 9 findet Straka langsam ins Turnier, eine gute Birdiechance an der 11 kann er aber noch nicht nutzen. Nach weggehooktem Tee-Shot wird es auch nichts am Par 5 der 12 mit dem ersten Birdie. Sein Spiel bleibt aber in Summe zu ungenau um sich wirklich zwingende Chancen aufzulegen.

Erst im Finish bricht der Wiener den Birdie-Bann: am letzten Par 5 erreicht er mit dem zweiten Schlag das Grün und erlöst sich mit zwei Putts. Am anschließenden Par 3 verfehlt er zwar das Grün, chippt aber dann kurzerhand aus 11 Metern ein. Die Freude darüber wehrt nur kurz: am Schlussloch ist die Balllage nach verzogenem Abschlag zu schlecht um aus 170 Metern den Schuß über das Wasser zu wagen. Auch über das Kurzspiel kann er das Bogey-Finish nicht mehr abwenden.

Die 74 (+2) lässt Straka aber zumindestens als 80. mit nur einem Schlag Rückstand auf den Cut noch alle Chancen im Turnier. Matt Every (USA) legt mit einer 65 (-7) den besten Start hin.

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In die Falle getappt

HONDA CLASSIC – FINAL: Sepp Straka liegt im PGA National mit starkem Spiel lange Zeit auf Top 10 Kurs, tappt am Ende aber mit gleich zwei Doppelbogeys in die “Bear Trap” und muss sich schließlich mit einem 27. Platz zufrieden geben.

Sepp Straka zeigte am Samstag auf den Frontnine richtig starkes Golf und kam sogar mit lediglich einem einzigen Schlag Rückstand auf die Spitze zum Turn. Auf den zweiten Neun allerdings zerfiel sein Spiel doch deutlich, denn mit gleich fünf Bogeys bei keinem einzigen weiteren Birdie musste er sich mit einer 74 (+4) anfreunden, die ihm doch etliche Ränge kostete.

Dennoch hat der Longhitter am Sonntag am schwierigen PGA National von Palm Beach Gardens durchaus noch sehr gute Chancen auf ein Spitzenresultat, denn er geht mit lediglich zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 auf die letzten 18 Bahnen. Der Start gelingt auch erneut sehr souverän mit zwei Pars und nachdem er das Par 5 der 3 mit gestopftem 4,5 Meter Putt zum Birdie nützen kann, taucht er schon rasch in die roten Zahlen ab.

Stabil unterwegs

Lange verweilt er in diesen aber nicht, denn ein überschlagenes Grün auf der 4 mündet prompt im ersten Schlagverlust. In Folge hat er leichte Schwierigkeiten die Eisen wirklich nah an die Fahnen zu bekommen, kratzt mit teils guten Putts aber immer die Parkurve. Erst auf der 8 passt dann eine Annherung wieder punktgenau und aus 2,5 Metern spielt auch der Putter am Weg zum zweiten Birdie mit.

Auf der 10 hat er den Birdiejubel dann schon auf den Lippen, doch der sehenswerte Putt aus knapp acht Metern lippt am Ende noch aus. Gleich auf der 11 ergibt sich dann die nächste Chance, nachdem er sein Wedge nah zur Fahne bringt und diesmal spielt auch der Putter mit, was Sepp auch beim Gesamtscore wieder in den roten Bereich bringt.

Auf der 12 kommt dann wieder etwas Stress auf, Sepp befreit sich mit gutem Bunkerschlag aber aus der brenzligen Situation und kann am Ende ein wichtiges Par notieren. Den Sand hat er auch am Loch danach gut im Griff, denn ein eingebunkter Teeshot hält ihn nicht davon ab den Ball bis auf 1,5 Meter zum Loch zu legen, womit er sogar den Birdiedoppelpack schnüren kann und sich wieder unter den Top 10 festsetzt.

Die Falle schnappt zu

Auf der 15 schnappt die Bärenfalle – der Stretch der Löcher 15 bis 17 ist im PGA National als “Bear Trap” gebrandmarkt – dann aber mit voller Wucht zu: Sepp attackiert mit dem Teeshot am Par 3 genau die Pin Position, bleibt aber um einen Meter im Flug zu kurz und schickt seinen Ball baden. Aus der Drop Zone geht sich am Ende nur ein Doppelbogey aus, was ihn wieder um etliche Ränge zurückfallen lässt.

Zu Unglück gesellt sich dann auch noch ein eindeutig taktischer Fehler, denn trotz unangenehmer Lage und schlechtem Stand im Fairwaybunker versucht er den Ball übers Wasser aufs Grün zu bringen, was deutlich misslingt. Nach dem nächsten Ausflug ins H2O kippt die an sich bislang gute Runde nun mit dem zweiten Doppelbogey in Folge endgültig.

Des Schlechten noch nicht genug wassert dann zum Abschluss auch noch die Grünattacke am Par 5 der 18. Mit gutem Eisen nach dem Drop und gelochtem 2,5 Meter Putt kann er diesmal aber sogar noch das Par kratzen. Dennoch ist die 71 (+1) mit den späten Fehlern am Ende wohl durchwegs enttäuschend und er muss sich mit einem 27. Platz zufrieden geben.

Im am Ziel der Träume

Der 21-jährige Koreaner Sungjae Im agiert auch am Sonntag wie ein Schlagroboter und kommt am besten über den fallreichen PGA National Course. Sein 72 Loch-Ergebnis von 6 unter Par reicht um vor dem Kanadier Mackenzie Hughes und Englands Tommy Fleetwood ins Ziel zu kommen und den ersten Sieg auf der PGA Tour zu feiern.

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Bären aufgebunden

HONDA CLASSIC – 3. RUNDE: Sepp Straka lässt sich am Moving Day am PGA National unter anderem auch in der “Bear Trap” einen Bären aufbinden und rutscht mit einer 74 recht deutlich im Klassement zurück.

Sepp Straka zeigte am Freitag ganz starkes Golf und marschierte mit einer 67 (-3) bis in die absolute Spitzengruppe nach vor. Lediglich zwei Schläge trennen den Longhitter von Spitzenreiter Brendan Steele (USA), womit Sepp sogar realistische Chancen auf den ganz großen Wurf hätte. Vorerst gilt es am Moving Day aber ganz vorne dranzubleiben, was am Samstag vor allem nach dem Turn überhaupt nicht mehr aufgehen will.

Im trickreichen Wind hat er sein Spiel von Beginn am am Samstag gut auf Schiene und kann zwei anfängliche durchaus stressfreie Pars mitnehmen. Nach starkem Drive hat er dann am ersten Par 5 keinerlei Probleme den Ball mit dem zweiten Schlag am Kurzgemähten unterzubringen. Allerdings muss er danach aus knapp neun Metern gleich dreimal ansetzen und verpasst so ein frühes Birdie.

Richtiger Stress kommt dann am darauffolgenden Par 4 auf, denn nach starkem Abschlag lässt er sich gerade mal gute 60 Meter bis zur Fahne über, pitcht den Ball aber in den Bunker. Zumindestens erwärmt sich diesmal der Putter und ermöglicht ihm so noch das wichtige Par. Die Temperatur steigt dann am Par 3 der 7 noch weiter an, denn nach gutem Abschlag geht sich aus fünf Metern das erste Birdie aus.

Zwei leicht verzogene Drives auf der 8 und der 9 lassen dann den Pulsschlag wieder etwas anschnellen, doch beide Male geht sich am Ende das Par aus und Sepp kommt so im leicht geröteten Bereich und mit lediglich einem einzigen Schlag Rückstand auf die Spitze auf den Backnine an. Dort kann er dann fast aufschließen, der Birdieputt aus drei Metern schleicht aber links über die Lochkante.

Der Abstieg beginnt

Die 11 erwischt ihn dann aber richtig eiskalt, denn nach einem durchwegs guten Abschlag bleibt die Annäherung deutlich zu kurz und geht im H2O vor dem Grün baden. Mit einem Monsterputt aus zwölf Metern kratzt er am Ende aber immerhin noch das Bogey und hält den Schaden so noch in Grenzen. Auf der 13 zieht er vom Tee voll durch, findet aber nur das Rough und danach aus knapp 65 Metern zur Fahne nur den Grünbunker, was im zweiten Bogey des Tages mündet und ihn erstmals in den Plusbereich abrutschen lässt.

Zu allem Überfluss kühlt nun auch noch der Putter schlagartig ab, denn auf der 15 muss er aus 6,5 Metern dreimal ansetzen und tritt sich so prompt den nächsten Fehler ein. Das lässt das Spiel des Longhitters langsam aber sicher richtig zerfallen, denn zu Beginn der “Bear Trap”, wie der Stretch der Löcher 15 bis 17 genannt wird, findet er nur den Grünbunker und rutscht mit dem Bogeytriplepack sogar auch beim beim Gesamtscore wieder auf Level Par zurück.

Die schwarze Phase reißt auch danach nicht ab, denn auf der 16 findet er vom Tee aus nur das Rough, erreicht mit der Annäherung das Grün nicht und muss nach verpasstem Up & Down gleich das nächste Bogey notieren. Dass am Samstag auf den Backnine nicht mehr wirklich vieles gelingen will zeigt dann die 18 eindrucksvoll, denn Sepp bunkert sich mit der Grünattacke ein und bringt den Sandschlag nicht zwingend zur Fahne, womit er auch am einzigen Par 5 der zweiten Neun noch das angepeilte Birdie verpasst.

Mit der 74 (+4) kann sich der gebürtige Wiener klarerweise nicht zufrieden zeigen, allerdings spielt sich der PGA National auch am dritten Spieltag wieder unglaublich diffizil und der recht böige Wind trägt darüber hinaus ebenfalls noch seinen Teil zu den durchgehend eher hohen Scores bei. Sepp rutscht zwar bis auf Rang 23 zurück, hat aber vor den letzten 18 Bahnen nur zwei Schläge Rückstand auf die Top 10. Tommy Fleetwood (ENG) setzt sich mit einer 67 (-3) und bei gesamt 5 unter Par an die Spitze.

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