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Brooks als Taktgeber

TOUR CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Brooks Koepka (USA) zeigt einmal mehr, dass er der Mann für die besonderen Turniere ist und übernimmt beim großen PGA Tour Finale im East Lake GC vor dem Wochenende die Führung.

Mit neuem Modus sorgt die PGA Tour erstmals dafür, dass der Sieger des Finalturniers auch gleichzeitig der neue FedEx Cup Champion ist. Justin Thomas (USA) hatte dabei vor dem Event die besten Karten, denn als Führender der Jahreswertung startete er bei 10 unter Par und hatte so von Beginn an zwei Schläge Vorsprung auf seinen ersten Verfolger. Wie der neue Modus genau funktioniert ist >> hier detaillierter beschrieben.

Das “Guthaben” schmolz aber bereits am Donnerstag rasch dahin, denn Thomas kam über eine 70 (Par) nicht hinaus und teilte sich damit nach dem ersten Spieltag bereits die Führungsrolle mit Brooks Koepka und Xander Schauffele (USA). Auch Rory McIlroy (NIR) arbeitete sich bereits voll in den Titelkampf und wies vor der zweiten Umrundung lediglich noch einen einzigen Schlag Rückstand auf.

Pole Position

Am Freitag marschiert dann aber “Mr. Major” Brooks Koepka in die alleinige Führung. Der durchtrainierte Longhitter wird mittlerweile immer bei den ganz großen Events von den Buchmachern als Mitfavorit gehandelt. Kein Wunder, präsentiert er sich doch immer bei den richtig heißen Turnieren in absoluter Topform. Kein Wunder also, dass er auch beim Tourfinale in Atlanta wieder richtig ins Rollen kommt.

Eine 67 (-3) reicht am Freitag um auf dem anspruchsvollen Gelände bei gesamt 13 unter Par die Pole Position zu belegen. Mit lediglich einem Schlag Rückstand sitzen dem Mann aus Florida aber Justin Thomas (68) und Rory McIlroy (67) dicht im Nacken. Auch Xander Schauffele (69) bleibt dem Titelkampf voll erhalten, denn der US-Amerikaner mit deutschen Wurzeln geht mit nur zwei Schlägen Rückstand auf Leader Koepka in den Moving Day.

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The winner takes it all

TOUR CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Dank des neuen Formats – der Sieger im East Lake GC ist gleichzeitig auch der FedEx-Cup Champion – liegen nach dem ersten Spieltag mit Justin Thomas, Brooks Koepka und Xander Schauffele (alle USA) gleich drei Spieler in geteilter Führung.

Lange Zeit überlegte die PGA Tour wie sie einen Modus einführen können, der beim großen Tourfinale für die größtmögliche Spannung sorgt. In den letzten Jahren war es des Öfteren so, dass es zwar einen strahlenden Sieger beim letzten Turnier der Saison gab – letztes Jahr etwa Tiger Woods (USA) – jedoch ein anderer sich die Jahreswertung sicherte.

Um genau dieses “Dilemma” zu vermeiden wird heuer mit neuem Modus gestartet. So beginnt etwa Justin Thomas als Leader im FedEx-Cup bei 10 unter Par und hat somit von Beginn an einen kleinen Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Dahinter folgt Patrick Cantlay (USA) bei -8, Koepka bei -7, Reed (USA) bei -6, McIlroy (NIR) bei -5 usw. Dies sorgt dafür, dass der Sieger am Sonntag gleichzeitig auch der neue Champion der Jahreswertung ist.

Rasch zusammengeschoben

Wirklich lange kann Justin Thomas seinen zwei Schläge großen Vorsprung zum Auftakt dann nicht ausnützen, denn der Sieger der Vorwoche kommt im anspruchsvollen East Lake GC über einer 70er (Par) Runde nicht hinaus. Xander Schauffele und Brooks Koepka hingegen haben ihr Visier am Donnerstag deutlich besser eingestellt und können so die Lücke nach vorne recht rasch schließen.

Vor allem Schauffele hat das Par 70 Gelände in Atlanta richtig gut im Griff und knallt eine 64 (-6) aufs Tableau. Brooks Koepka benötigt zwar um drei Schläge mehr, die 67 (-3) reicht aber um sich ebenfalls bei 10 unter Par in die Spitzenposition zu bringen. Damit geben nach dem ersten Spieltag gleich drei US-Amerikaner den Ton an und sorgen so nahezu von Beginn an für Spannung pur.

Nur um einen Schlag zurück rangiert Rory McIlroy, der sich dank einer 66 (-4) und bei nunmehr 9 unter Par in perfekte Lauerstellung bringt und als großer Jäger des US-Trios in den Freitag startet. Matt Kuchar und Patrick Cantlay (USA) liegen bei 8 unter Par ebenfalls klar in Schlagdistanz zur Spitze.

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Auf der Flucht

BMW CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Justin Thomas (USA) flüchtet im Medinah CC mit neuem Platzrekord regelrecht vor der Konkurrenz und zieht am Moving Day den ersten Verfolgern gleich um satte sechs Schläge auf und davon.

Justin Thomas wirkt am Samstag als wäre er auf der Flucht. Von Beginn an zeigt die Scorecard des Publikumslieblings, dass es an diesem Tag nur in eine einzige Richtung geht: Geradewegs nach vor und auf und davon. Gleich fünf Birdies verewigt der Mann aus Kentucky auf den ersten fünf Bahnen und weiß selbst auf ein darauffolgendes Bogey noch auf den Frontnine die reichtige Antwort.

Genug hat Thomas damit aber noch lange nicht, denn auf den zweiten Neun macht er klar, dass ihm die kleinen Vögelchen allein nicht genug sind und lässt kurzerhand am Par 5 der 10 einen Adler landen. Nach kurzer Verschnaufpause drückt er gegen Ende noch einmal das Gaspedal durch, nimmt auf der 14 und der 17 zwei weitere Birdies mit und quetscht am Par 4 der 16 sogar noch einen zweiten spektkulären Eagle dazwischen.

Derart stark unterschreibt der Student der berühmten University of Alabama schlussendlich die 61 (-11), stellt damit einen neuen Platzrekord auf und ist so von der Konkurrenz an der Spitze nur noch als kleiner Punkt am Horizont wahrzunehmen. Fast schon playstationmäßige sechs Schläge Vorsprung erarbeitet er sich auf seine Landsmänner Tony Finau und Patrick Cantlay, die beide 68er (-4) Runden zum Recording bringen. Tiger Woods (USA) taucht erstmals in die 60er ab und arbeitet sich mit der 67 (-5) bis auf Rang 31 nach vor.

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Durchgestartet

BMW CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Hideki Matsuyama (JPN) schaltet am Freitag im Medinah CC gleich ein paar Ränge rauf und stürmt mit einer 63 an der gesamten Konkurrenz vorbei bis an die Spitze.

Nachdem zum Auftakt im Medinah CC bei Chicago – an genau dieser Wirkungsstätte schaffte das europäische Ryder Cup Team im Jahr 2012 in den Einzeln eine Aufholjagd für die Ewigkeit, was seither als “Wunder von Medinah” betitelt wird – noch Stars & Stripes eindeutig den Ton angaben, leuchten nach der 2. Runde deutlich vielfältigere Flaggen an der Spitze des Leaderboards.

Allen voran Hideki Matsuyama, der am Freitag sichtlich die richtige Mischung findet und mit einem unglaublichen Birdietakt die gesamte Konkurrenz hinter sich lässt. Insgesamt kann der Japaner neun rote Einträge auf der Scorecard vermerken und gibt damit vor dem Wochenende beim zweiten Playoff Turnier der PGA Tour-Saison nach der 63 (-9) und bei gesamt 12 unter Par den Ton an.

Für Spannung ist aber durchaus gesorgt, denn Patrick Cantlay (67) und Tony Finau (beide USA) (66) sitzen Matsuyama bei nur einem Schlag Rückstand dicht im Nacken. Tiger Woods (USA) agiert nach seinen Rückenbeschwerden der Vorwoche weiterhin mit angezogener Handbremse und rangiert nach der bereits zweiten 72 (-1) nur auf Rang 48.

Ian Poulter (ENG) sorgte für einen kleinen Seitenhieb in Richtung USA. Der charismatische Engländer zog sich kurzerhand seine “Europe” Ryder Cup Schuhe von 2012 an und machte damit klar, dass der historische Ryder Cup Erfolg auch ja nicht in Vergessenheit gerät.

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Positiver besetzen

BMW CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Justin Thomas und Jason Kokrak tun zum Auftakt des zweiten Playoff Turnieres alles dafür um den Medinah CC mit positiveren US-Erinnerungen zu füllen. Auch dahinter dominieren am Donnerstag Stars & Stripes.

Aus US-amerikanischer Sicht wird es langsam aber sicher höchst an der Zeit den Medinah CC bei Chicago mit neuen Erinnerungen zu füllen, denn nach wie vor schwirrt vor allem die geschichsträchtige Niederlage der USA gegen Europa beim Ryder Cup 2012 durch die Köpfe der zahlreichen Zuschauer. Justin Thomas und Jason Kokrak jedenfalls tun am Donnerstag beim zweiten Playoff Turnier der Saison alles dafür um den Medinah CC mit, aus US-Sicht, positiveren Aspekten zu besetzen.

Von Beginn an hat Thomas sein Visier messerscharf eingestellt und marschiert schlussendlich mit einer fehlerlosen 65 (-7) über die Ziellinie, die ihm den Platz an der Sonne einbringt. Zumindestens nach Runde 1 muss er sich diesen aber mit Landsmann Jason Kokrak teilen. Zwar tritt sich dieser auch ein Bogey ein, mit sechs Birdies und einem Eagle geht sich aber auch bei ihm eine 65 aus.

Auch hinter den beiden Spitzenreitern ist das Leaderboard großteils US-dominiert, denn mit Jim Furyk, Joel Dahmen, Lucas Glover, Brandt Snedeker und Patrick Cantlay leuchten auch vom geteilten 3. Platz bei 6 unter Par lediglich Stars & Stripes auf.

Erst auf Rang 8 rangieren mit Rory Sabbatini (SVK), Adam Scott (AUS) und Adam Hadwin (CAN) nach 67er (-5) Runden auch die ersten nicht US-Boys am Leaderboard. Tiger Woods (USA) beißt nach seiner Aufgabe letzte Woche die Zähne zusammen, kommt nach der Auftaktrunde aber über eine 71 (-1) und Rang 50 nicht hinaus.

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Ende der Top-Saison

THE NORTHERN TRUST – 2. RUNDE: Sepp Straka zerstört sich im Liberty GC auf den letzten beiden Löchern den Weg ins Wochenende, kann aber dennoch auf eine mehr als nur erfolgreiche Rookie-Saison auf der PGA Tour zurückblicken.

“Was für ein fantastischer Sommer! Es fühlt sich wie ein Traum an. Ich bin unglaublich gesegnet mit der Position in der ich mich jetzt befinde und mit den Leuten die ich um mich herum habe,” äußert sich Sepp euphorisch über das Erreichte, “Zwar ging es sich diese Woche nicht mehr aus, aber dass ich mein erstes FedExCup Playoff erreicht habe, war schon etwas besonderes. Jetzt freue ich mich auf eine wohlverdiente Pause”

Patrick Reed gewinnt das erste Playoff-Turnier nach spannendem Finaltag knapp bei 16 unter Par und beendet eine 16-monatige sieglose Schaffenspause. “Captain America” hielt dem Ansturm von Jon Rahm und einer späten Herausforderung des Mexikaners Abraham Ancer stand, locht in der entscheidenden Phase drei starke Putts und gewinnt damit im Schatten der US-Freiheitsstatue das erste Playoff-Turnier im FedExCup.

Straka am Freitag ausgeschieden

Sepp Straka legte zum Auftakt der Northern Trust einen richtigen wilden Ritt hin. Mit einem sensationellen Start – er nahm gleich zwei Eagle in Folge ohne einen einzigen Putt mit – mischte er nach nur sechs Bahnen bei einem Zwischenstand von 5 unter Par ganz vorne mit. Doch ein Doppelbogey danach kostete Rhythmus und Genauigkeit, was schlussendlich nur in einer 73 (+2) mündete.

Vom 100. Platz aus ist ein Aufstieg in das zweite Playoff Turnier wohl schon als “Longshot” zu sehen, denn er würde am Sonntag zumindestens einen alleinigen 12. Platz benötigen um die Top 70 der Jahreswertung knacken zu können. Vorrangig geht es nun aber darum den Cut zu stemmen und dazu muss Sepp zu allererst die letzten Reserven mobilisieren, denn in der zehnten Woche in Folge on Tour merkt man ihm die Strapazen mittlerweile doch schon etwas an.

Nach drei recht souveränen Pars zum Start der zweiten Runde, gelingt am Par 5 der 13 dann nach gelungener Grünattacke das erste Birdie, das den Longhitter bis auf zwei Schläge an die Cutmarke heranbringt. Am kurzen Par 4 der 16 zieht Sepp dann vom Tee voll durch und bringt den Ball souverän am Kurzgemähten unter, was im nächsten Birdie mündet. Eine Gewitterfront sorgt danach für eine Zwangspause und der gebürtige Wiener hat bei der Fortsetzung sichtlich Mühe sofort wieder den richtigen Rhythmus zu finden.

Im Finish zerbröselt

Nach leicht verzogenem Drive erreicht er erst mit dem dritten Schlag das Grün und kann das Par so erstmals nicht kratzen. Der Georgia Bulldog sammelt sich aber und setzt auf der 5, nach starkem Eisen knapp zur Fahne, und dem darauffolgenden Par 5 zu einem Birdiedoppelpack an, der ihn erstmals über die gezogene Linie nach vor ziehen lässt.

Doch auf den letzten beiden Löchern will dann gar nichts mehr zusammenlaufen. Zunächst bunkert er sich aus knapp 100 Metern mit dem Wedge ein und kommt so nur mit dem Bogey vom Par 5 weg. Mit dem Wissen, dass nun unbedingt noch ein Birdie gelingen muss, zerlegt es Sepp auf der 9 so richtig, denn der Abschlag findet nur das H2O, was schlussendlich sogar nur im Triplebogey mündet.

Starkes erstes Jahr

Mit der 72 (+1) und bei gesamt 3 über Par kann der Rookie als 107. den Cut nicht stemmen und hat damit bereits vorzeitig Saisonschluss. So bitter die letzten beiden Bahnen auch verliefen, Sepp’s erste Saison auf der ganz großen Bühne war durchwegs eine Erfolgsgeschichte. Der bullige Österreicher sicherte sich nicht nur als erster Spieler der Alpenrepublik überhaupt letztes Jahr das Spielrecht auf der stärksten Tour der Welt, sondern verteidigte darüber hinaus noch dazu ohne grobe Probleme die Tourkarte und zog damit sogar ins erste Playoff Turnier ein.

Dass es nun mit dem Cut nicht klappte ist eher mehr als Schönheitsfehler zu betrachten und hängt mit Sicherheit auch mit dem Monsterprogramm zusammen, dass Sepp in den letzten Wochen abspulte. Die Northern Trust waren das zehnte (!!!) Turnier in Folge indem er an den Start ging. Dass dabei nun schon leichte Verschleißerscheinungen auftreten ist mehr als nachvollziehbar. In den nächsten Wochen kann er nun erstmals etwas ausspannen und Kraft tanken um kommende Saison mit neuen Kräften angreifen zu können.

Dustin Johnson (USA) geht bei gesamt 12 unter Par als Leader ins Wochenende.

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Adler abgeschossen

THE NORTHERN TRUST – 1. RUNDE: Sepp Straka legt mit einem frühen Eagle-Doppelpack fulminant los, verliert in Folge im Liberty National von Jersey City aber die Genauigkeit und muss sich am Ende sogar nur mit einer 73 zufrieden geben.

Der erste Österreicher auf der PGA Tour schafft es gleich in seiner Rookie-Saison in die Playoffs des FedExCups. Sepp Strakas Supersaison, in der er einen 3. Platz sowie vier Top 20-Ergebnisse erreichte und mehrmals Leaderboards anführte, findet somit bei der Northern Trust im Kreis der Top 125 eine Fortsetzung.

Der bullige 26-jährige ist jedoch bereits die 10. Woche am Stück auf Tour. Trotz toller Form und hoher Birdiequote machten sich zuletzt an den Weekends schon leichte Verschleißerscheinungen in Form zu vieler Bogeys bemerkbar. Jetzt heißt es noch einmal durchstarten um bei vierfachen FedExCup-Punkten von Position 111 aus unter die Top 70 der Jahreswertung zu schlüpfen, die sich für das zweite Playoff qualifizieren.

Im Blickfeld der Freiheitsstatue werden alle Stars von Koepka, McIlroy, Tiger bis Titelverteidiger Bryson DeChambeau in Liberty National von Jersey City aufteen, da die Playoff-Turniere von vier auf drei reduziert wurden. Die Northern Trust ist jedoch das einzige mit Cut nach zwei Runden.

Adler ohne Putter gelandet

Gleich der Start gelingt Sepp nach Maß. Zwar verpasst der Longhitter Fairway und Grün, chippt aber kurzerhand zum Birdie ein und liegt so von Beginn an im roten Bereich. Zwar trifft er erst auf der 4 erstmals ein Grün in Regulation, nimmt aber immer wichtige Pars mit und bleibt so dem Minusbereich treu.

Ein erstes echtes Highlight setzt er dann auf der 5, denn erneut will Sepp seinen Putter nicht bemühen und locht stattdessen gleich das Wedge bei der Annäherung zu einem spektakulären Eagle am Par 4. Das Spektakel geht auch am ersten Par 5 danach munter weiter, denn aus dem Grünbunker sieht er gleich den nächsten Adler landen und dockt so bereits an der absoluten Spitze an.

Wende eingeläutet

Wie so oft liegt bei Sepp aber auch auf dieser Runde Genie und Wahnsinn ganz eng beisammen, denn ein knapp verfehltes Fairway und ein überschlagenes Grün münden am Ende sogar in einem Doppelbogey, was ihm ein Eagle sozusagen wieder ausradiert.

Das bricht auch sichtlich den bis dahin gewinnbringenden Rhythmus, was sich zunächst in einem verpassten Par 5 Birdie und einem weiteren Schlagverlust nach deutlich verzogener Annäherung auch auf der Scorecard bemerkbar macht. Auch auf den Backnine reißen die Probleme nicht ab, denn ein weiteres verpasstes Grün mündet auf der 11 (Par 3) im nächsten Fehler, was den gebürtigen Wiener bereits bis auf nur noch 1 unter Par zurückfallen lässt.

Endgültig abgerutscht

Nach einem Wasserball am letzten Par 5 der Auftaktrunde rutscht Sepp dann sogar wieder auf den Ausgangspunkt zurück. Da ihn auch weiterhin die Genauigkeit im Stich lässt, tritt er sich auf der 16 – dem letzten Par 3 – prompt das nächste Bogey ein und taucht so erstmals sogar nur im Plusbereich auf.

Eine Bahn später bunkert er sich neben dem Grün ein und benötigt aus unangenehmer Lage gleich zwei Versuche um aus dem Sand zu kommen, was sofort im nächsten Fehler mündet. Zumindestens geht sich zum Schluss auf der 18 noch ein solides Par aus, mit der 73 (+2) liegt er aber nach der ersten Runde als 100. unangenehm zurück und wird am Freitag eine klare Steigerung benötigen, um die Chance auf den Cut und somit auch auf das zweite Playoff Turnier am Leben halten zu können.

Troy Merritt (USA) gibt nach der 62 (-9) den Ton an.

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Matthew Fitzpatrick Golf-Live.at 2015

Führungsrolle übernommen

ST. JUDE INVITATIONAL – 2. RUNDE: Matthew Fitzpatrick (ENG) stürmt am Freitag im TPC Southwind mit einer 64 bis an die Spitze und geht mit zwei Schlägen Vorsprung auf die Konkurrenz ins WGC-Weekend.

Matthew Fitzpatrick zeigte sich schon am ersten Spieltag von seiner ganz sicheren Seite, denn der junge Engländer absolvierte die durchaus trickreiche Par 70 Anlage bei Memphis fehlerlos mit 67 (-3) Schlägen und schuf sich so einen durchaus brauchbares Fundament für eine erfolgreiche Woche.

Am Freitag ist er dann von Beginn an hellwach und startet regelrecht wie aus der Pistole geschossen, denn von der 1 bis zur 4 nimmt er gleich vier Birdies in Folge mit und zieht so sofort mit Riesenschritten an der Konkurrenz vorbei.

Erst die 8 entpuppt sich nach einem Abschlag in den Grünbunker erstmals im Turnier als kleiner Stolperstein, das Bogey soll aber auf den ersten 36 Löchern der einzige Makel auf der ansonten blütenweißen Scorecard sein. Regelrecht genervt vom kleinen Faux-pas radiert er den kleinen Schönheitsfehler aber sofort mit seinem fünften Birdie des Tages wieder aus.

Klar voran

Auf den zweiten Neun geht er es dann zwar etwas ruhiger an, zeigt aber nach wie vor enorm starkes Golf und überredet die 12 und das Par 5 der 16 noch zu weiteren roten Einträgen. Derart stark marschiert Fitzpatrick mit einer 64 (-6) zum Recording und setzt sich damit bei gesamt 9 unter Par und mit zwei Schlägen Vorsprung an der Spitze fest.

Jon Rahm (ESP), der zum Auftakt am Weg zur 62 (-8) noch so gut wie alles lochte, merkt man am Freitag die Strapazen der letzten Wochen erstmals etwas an, denn der bullige Spanier muss sich mit einer 71 (+1) zufrieden zeigen und teilt sich damit “nur” noch Rang 2 mit Patrick Cantlay, Billy Horschel (beide USA) und Cameron Smith (AUS).

>> Leaderboard St. Jude Invitational

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Aussichtsreich unterwegs

BARRACUDA CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Sepp Straka weiß am Freitag im Montreux GC das modifizierte Stableford System zu seinem Vorteil zu nützen und spielt sich in recht aussichtsreiche Position.

Sepp Straka konnte am ersten Spieltag seine Bombenform nur bedingt ausspielen. Zwar zeigte sich der Longhitter wieder unglaublich konstant und schaffte es Schlagverluste gekonnt fernzuhalten, fand aber auch nur zwei Birdies.

Beim modifizierten Zählsystem (8 Punkte für Albatross, 5 für Eagle, 2 für Birdie, 0 für Par, -1 für Bogey und -3 für Doppelbogey oder schlimmer) muss er dazu noch seine Auftaktrunde am Freitag beenden, nachdem ihm am Donnerstag nach 14 Bahnen ein Gewitter einen Strich durch die Rechnung machte.

Einiges liegengelassen

Sepp startet zwar souverän in die Fortsetzung am Freitag, verzieht aber seinen zweiten Schlag am abschließenden Par 5 wild und tritt sich so noch etliche Fehler ein, weshalb er am Ende nur mit einem einzigen Pünktchen zum Recording marschiert. Damit muss sich Sepp nun auf der 2. Runde deutlich steigern um nicht am Cut zu scheitern.

Die Probleme ziehen sich auch in die zweite Runde, denn mit einem Dreiputt tritt er sich sofort auf der 10 ein anfängliches Bogey ein. Sepp steuert aber sofort gegen und locht auf der 11 (Par 3) und der 12 aus jeweils gut drei Metern zu Birdies, womit er sich wieder in Richtung Wochenende spielt.

Voll auf Touren

Das bringt den Motor des gebürtigen Wieners endgültig richtig auf Touren, denn auf der 13 legt er die Grünattacke sensationell bis auf gut zwei Meter zur Fahne und stopft seelenruhig zum Eagle, der ihn sogar bis in Schlagdistanz zu den Top 10 bringt. Danach heißt es warten bis zum nächsten Par 5, wo nach zwei lockeren Putts aus 10 Metern zwei weitere Punkte auf sein Konto wandern.

Auf den vorderen 9 bleibt Sepp zwar spielerisch sicher und angriffslustig, aber erst am vierten Grün geht wieder etwas nach gelungenem Dreimeterputt zum Birdie weiter. Ein perfekter Schuss ins 6. Grün legt noch ein letztes Birdie auf, das Straka ein Tagesergebnis von 14 Punkten beschert und bislang noch von keinem Konkurrenten erreicht oder übertroffen wurde.

Bei einem Zwischenstand von insgesamt 15 Punkten liegt der Georgia Bulldog somit durchaus gut im Rennen und cuttet mit Sicherheit in sehr aussichtsreicher Position ins Wochenende. Derzeit belegt er damit Rang 16, welche Platzierung es vor dem Moving Day genau wird kann man erst am Samstag mit Sicherheit sagen, da eine Gewitterfront ein planmäßiges Ende der Runde verhindert. Tom Hoge (USA) führt mit gesamt 21 Punkten.

>> Leaderboard Barracuda Championship

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Von Blitzen gebremst

BARRACUDA CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Sepp Straka hält zum Auftakt im Montreux GC zwar Bogeys gekonnt fern, findet aber auch nur zwei Birdies. Da der Longhitter danach von einem Gewitter ausgebremst wird, muss er seine erste Runde noch am Freitag beenden, ehe er die zweite in Angriff nimmt.

Mit seinem ersten Top 3-Finish auf der PGA Tour spielte sich Sepp Straka in Kentucky auf Rang 119 im FedExCup vor und ist damit vorerst auf Kurs Richtung Finals und neuer Tourkarte. Allerdings muss er sich in den kommenden 14 Tagen im Kreis der besten 125 der Jahreswertung halten und im Idealfall ordentlich nachlegen.

Bei der Barracuda Championship in Reno, Nevada, ist aufgrund des zeitgleich stattfindenden WGC-Events erneut die zweite Garde der PGA Tour am Start. Bei somit deutlich weniger Konkurrenz, aber auch nur 3,5 Millionen Dollar Preisgeld, zählt im Montreux Golfclub bloß ein Topergebnis.

Anders als bei anderen Turnieren wird in Nevada nicht im normalen Stroke Play gespielt, sondern mit einem modifizierten Punktesystem. Für einen Albatross bekommt man 8 Punkte, ein Eagle ist 5 Punkte wert, ein Birdie 2, für Par gibt es keinen Punkt, für Bogey wird ein Punkt abgezogen und für Doppelbogey oder Schlimmeres gibt es 2 Punkte Abzug.

Langes Warten

Mit später Startzeit muss sich Sepp nicht nur bis zum ersten Golfschlag des Turniers in Geduld üben, auch beim Scoren wird diese ziemlich strapaziert. Zwar beginnt der Longhitter sehr souverän und nimmt solide Pars mit, das erste Erfolgserlebnis will aber erst nach gelungener Grünattakce am Par 5 de 8 glücken.

Auch nach dem Turn kommt der Birdiemotor des gebürtigen Wieners nicht wirklich auf Touren, denn erst auf der 14 kann er ein starkes Eisen wieder in Zählbares ummünzen, nachdem der Putter aus knapp zwei Metern das zweite Birdie springen lässt.

Das soll es dann an diesem Tag auch gewesen sein, denn ein Gewitter verhindert ein planmäßiges Ende der ersten Runde. Sepp übernachtet damit bei einem Zwischenstand von 4 Punkten nach 14 Löchern und reiht sich auf Rang 52 ein. Am Freitag muss er nun zunächst seine Auftaktrunde beenden, ehe es kurz danach für ihn mit Runde Nummer 2 losgeht.

>> Leaderboard Barracuda Championship

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