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Bad Workdays

WGC WORKDAY CHAMPIONSHIP – FINAL: Bernd Wiesberger häuft auch am Finaltag im Concession GC wieder zu viele Fehler an um eine rote Runde notieren zu können und beendet das WGC-Event in Bradenton nach einer weiteren 72 (Par) nur auf dem enttäuschenden 59. Platz.

So viel hatte sich Bernd Wiesberger im Vorfeld des WGC-Events in Florida eigentlich erhofft, übrig bleibt am Ende doch eine deutlich spürbare Ernüchterung. Vor allem im langen Spiel, das ihn seine gesamte Karriere immer auszeichnete, hat der 35-jährige so seine Probleme und bringt sich mit Ungenauigkeiten von Tee bis Grün von Donnerstag weg des Öfteren in die Bredouille. So kommt es, dass das Turnier eigentlich bereits nach den ersten 18 Löchern in Sachen Topergebnis für ihn gelaufen war, denn mit einer 76 (+4) lag er deutlich abgeschlagen zurück

Auch am Freitag wollte nicht wirklich vieles zusammenlaufen und nach einer 75 (+3) zementierte er sich richtiggehend am hinteren Ende des Klassements ein. Selbst am Moving Day zerstörte er sich die mögliche erste Runde im roten Bereich noch mit späten Fehlern und kam so mit der 72 (Par) kaum vom Fleck. Damit war bereits vor der letzten Runde klar, dass es nun nur noch vorrangig darum geht sich das Selbstvertrauen vor den kommenden wichtigen Wochen zurückzuholen. Aufgehen soll dieses Vorhaben jedoch nur bedingt.

Zwar trifft Bernd am Sonntag auf der 1 das Fairway, bunkert sich danach jedoch vor dem Grün ein und nach einem zu kurzen Sandschlag und dem darauffolgenden Bogey gelingt der Start erneut nur äußerst schleppend. Am ersten Par 5 wird er dann fürs Risiko belohnt, wenngleich auch die Grünattacke wieder im Sand verschwindet. Diesmal allerdings passt der Bunkerschlag und ebnet so den Weg zum ersten Birdie.

Das scheint den Burgenländer auch auf den Geschmack zu bringen, denn am Par 3 danach misst er seinen Teeshot gekonnt an und aus gut vier Metern lässt der Putter prompt das nächste Erfolgserlebnis springen. Generell präsentiert sich der siebenfache European Tour Champion im Gegensatz zu den Vortagen deutlich stabiler und legt sich auf der 8 mit solidem langen Spiel die nächste gute Möglichkeit auf, die er erneut aus vier Metern zu nützen weiß.

Zurück auf Level Par

Ein deutlich verzogener Teeshot am Par 3 der 11 und ein verschobener Parputt aus einem guten Meter hängen dem Oberwarter dann aber das zweite Bogey des Tages um. Am Par 5 der 13 gibt er sich dann wieder die Möglichkeit zur Attacke. Diese schleppt sich zwar gerade noch so über den Grünbunker, nach gutem Chip ist das nächste Birdie aber eingesackt. Wieder allerdings entpuppt sich ein Par 3 dann als Spielverderber, denn wieder verfehlt er vom Tee aus das Grün und kann sich in Folge nicht mehr zum Par scramblen.

Die Probleme reißen auch auf der 15 nicht ab, denn nach einem weiteren knapp verfehlten Grün geht sich wieder das Up & Down nicht aus, was Bernd sogar zurück auf Even Par wirft. Er zeigt aber, dass er das Turnier auf jeden Fall zumindest mit einer roten Runde beenden will, denn selbst ein Drive ins Rough und eine anschließend versandete Grünattacke kann ihn auf der 17 (Par 5) nicht vom nächsten Birdie abhalten. Dennoch muss er zur Kenntnis nehmen, dass es derzeit mit roten Runden einfach nicht klappen will, da ihm ein weiterer Bunkerausflug auf der 18 schließlich noch zum Verhängnis wird und erneut nur die 72 (Par) zulässt, die nur für Rang 59 reicht.

Damit wartet Bernd nun bereits seit sechs Runden auf den Sprung unter Par, denn seit dem Moving Day in Saudi Arabien war das Höchste der Gefühle für die Nummer 41 der Welt eine Even Par-Runde. Darüber hinaus läuft es sichtlich vor allem bei den WGC-Turnieren derzeit so gar nicht für Bernd, denn auch bei den St. Jude Classic lief er vergeblich einem roten Score nach und verließ Memphis letztes Jahr schließlich bei einem Gesamtscore von 9 über Par nur als 74.

Woche ohne Zählbares

Für den Südburgenländer ist die verpatzte WGC-Woche auch gleich in mehrerer Hinsicht ein absoluter Leerlauf. Zwar stockt er sein Preisgeldkonto etwas auf, für Weltrangliste, PGA Tour Non-Member Ranking und Ryder Cup allerdings bringt ihm der 59. Rang so gut wie gar nichts. Gerade in Sachen Ryder Cup Qualifikation ziehen ihm Spieler wie etwa Viktor Hovland mittlerweile doch recht unangenehm davon. Wenn man bei der verpatzten Woche irgendetwas positives finden will, dann wohl der Umstand, dass es am Wochenende bereits etwas besser lief als an den ersten beiden Tagen.

Dieses zarte Pflänzchen muss er jetzt nicht nur hegen und pflegen, sondern eigentlich sollte daraus in Windeseile eine stattliche Pflanze werden, warten doch mit Bay Hill kommende Woche und Sawgrass danach zwei Kurse wo es vor allem aufs lange Spiel ankommt um sich irgendwie Birdiemöglichkeiten erarbeiten zu können. Fest steht jedenfalls, dass er sich bei seinen selbstgesteckten Zielen – vor der Saison meinte Bernd im Interview, dass er sowohl die Tourcard auf der PGA Tour als auch einen Platz im europäischen Ryder Cup Team anpeilt – solche Wochen wie im Concession GC nicht öfters erlauben kann und darf.

Morikawa mit neuen Tugenden

Der als exzellenter Ball Striker bekannte Collin Morikawa holt sich mit neuen Tugenden den Titel beim Workday Championship. Der US Jungstar zeigte sich stark verbessert im Kurzspiel und beim Putten und gewinnt souverän bei 18 unter Par. Drei Schläge zurück sammelt Viktor Hovland als geteilter Zweiter mit Brooks Koepka und Billy Horschel wertvolle Punkte für die Ryder Cup-Qualifikation.

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Rot aus der Mode

WGC WORKDAY CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Bernd Wiesberger findet am Moving Day im Concession GC zwar drei Birdies, muss nach späten Fehlern aber weiterhin auf seine erste rote Runde beim WGC in Florida warten.

In Bernd Wiesbergers Spiel ist derzeit sichtlich etwas der Wurm drin, denn mit der Finalrunde in Saudi Arabien (76) und den beiden ersten Runden in Florida beim WGC (76 & 75) postete er mittlerweile bereits drei eindeutig zu hohe Nummern auf die Scorecard. Damit sind die wirklich gewinnbringenden Regionen des Leaderboards im Concession GC zwar wohl nach bereits zwei Runden nur noch theoretischer Natur, für Bernd geht es am Wochenende dennoch um einiges, gilt es doch im Hinblick auf die kommenden schwierigen Aufgaben die Sicherheit und Selbstverständlichkeit wieder zu finden.

Zu Beginn des Moving Days geht es allerdings zunächst gleich im selben Muster der letzten Tage weiter, denn der erste Abschlag findet nur den Fairwaybunker und schließlich erreicht er erst mit dem vierten Schlag überhaupt das Grün. Gut, dass wenigstens der Putter mitspielt und aus drei Metern zumindest noch das Bogey ermöglicht. Das Gerät fürs Kurzgemähte bleibt auch danach sichtlich heiß, lässt der 14. Schläger im Bag doch auf der 2 aus sogar gut zehn Metern ein Birdie springen, womit sein Score rasch wieder bei Level Par steht.

Der schnelle Konter stabilisiert auch sein Spiel, wenngleich er auch am Par 5 der 3 den Abschlag wieder links verzieht und auch am Par 3 danach Gefühl im Kurzspiel beweisen muss. Auf der 6 allerdings zündet er dann erstmals ein richtig starkes Eisen und verpasst am Par 3 sogar nur knapp ein Ass. Birdie Nummer zwei stellt so keinerlei Problem mehr dar. Ohne groben Wackler spult er danach die verbleibenden Löcher der Frontnine ab und kommt so im zartrosa Bereich auf der hinteren Platzhälfte an.

Späte Fehler

Wie schon am Freitag nimmt er auch diesmal wieder am drivebaren Par 4 der 12 Risiko, bleibt aber zu weit links um sich eine ernsthafte Birdiechance erarbeiten zu können. Den erhofften roten Eintrag holt er aber am darauffolgenden Par 5 nach gelungener Grünattacke nach und schraubt sein Tagesergebnis so noch weiter in den Minusbereich. Fast muss er den Schlag aber sofort wieder abgeben, da ein misslungenes Eisen und ein wenig prickelnder Chip danach ihm noch neun Meter zum Par übrig lassen. Einmal mehr springt am Samstag aber der Putter rettend ein.

Auf der 16 kühlt dieser dann aber abrupt ab, denn nach einem zu forschen ersten Putt, muss er am Kurzgemähten noch zwei weitere Male ansetzen und kann so das zweite Bogey des Tages nicht mehr vermeiden. Des Schlechten noch nicht genug schickt er am letzten Par 5 danach seinen Abschlag baden und tritt sich in Folge mit dem dritten Fehler sogar den scoretechnischen Ausgleich ein. Da die 18 dann kein Birdie mehr springen lässt, muss er sich mit der 72 (Par) anfreunden, die ihn hartnäckig als 64. hinten im Klassement festhält.

Im Großen und Ganzen wird sich Bernd auch mit dem Samstag wieder kaum wirklich zufrieden zeigen können, wenngleich sich erstmals auch etwas Licht zum Schatten gesellt. Das lange Spiel ist aber weiterhin deutlich zu fehleranfällig, denn, dass es am Moving Day zumindest zur 72 (Par) reicht, hat er vor allem seinem Putter zu verdanken, der zunächst aus gut zehn Metern ein Birdie spendiert und ihm danach aus neun Metern sogar ein Par rettet. Soll sich zum Abschluss am Sonntag erstmals nun auch ein roter Score ausgehen, muss das Spiel von Tee bis Grün deutlich stabiler werden.

Collin Morikawa (USA) stürmt am Samstag mit einer 67 (-5) bis an die Spitze und geht bei gesamt 15 unter Par mit zwei Schlägen Vorsprung auf Billy Horschel und Brooks Koepka (beide USA) auf die letzten 18 Löcher.

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Hinten gefangen

WGC WORKDAY CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Bernd Wiesberger hat auch am Freitag im Concession GC wieder mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen und kann dem Leaderboardkeller mit einer 75 nicht entfliehen.

So ziemlich alles was sich Bernd Wiesberger fürs erste WGC des Jahres im Concession GC vorgenommen hat ging am Donnerstag daneben. Mit viel zu fehleranfälligem langen Spiel hatte der Burgenländer sehr oft hart zu kämpfen und wendete erst auf seiner letzten Bahn dank eines gelochten Fünfmeterputts überhaupt eine komplett birdielose Auftaktrunde ab. Eigentlich soll nun am Freitag die erste rote Runde folgen um sich wieder etwas in Richtung Mittelfeld orientieren zu können, allein aufgehen will dieses Vorhaben nicht.

Anders als am Vortag gelingt diesmal der Start zwar mit einem Par grundsouverän, bereits auf der 2 taucht er aber ins Muster vom Donnerstag ab. Nach deutlich verzogenem Abschlag schummelt sich die Annäherung nach Free Drop gerade noch übers Wasser, ein zu kurzer Chip danach macht das erste Bogey aber unvermeidlich. Danach stabilisiert er sein Spiel im Großen und Ganzen jedoch wieder und notiert recht sichere Pars.

Am Par 3 der 6 gelingt dann ein erstes echtes Highlight in Florida, denn aus gut 13 Metern locht er vom Vorgrün zum ersten Birdie und dreht sein Tagesscore damit wieder auf Even Par zurück. Als Initialzündung fungiert das Erfolgserlebnis jedoch nicht, denn gleich am Par 5 danach streikt der Putter und brummt ihm aus knapp zehn Metern mit einem Dreiputt den nächsten Fehler auf. Die Probleme im langen Spiel bekommt Bernd sichtlich auch am Freitag nicht in den Griff: Wieder ein Abschlag ins Rough, wieder endet es auf der 8 in einem Bogey.

Weiterhin zu ungenau

Nur kurz stabilisiert sich sein Spiel dann und ermöglicht ihm auf der 9 ein Par, denn schon auf der 10 geht es mit eingebunkertem Drive und weiterem Dreiputt zum nächsten Fehler. Auf der drivebaren 12 nimmt er diesmal Risiko, bunkert sich aber vorm Grün ein und benötigt aus dem Sand gleich zwei Versuche, weshalb sich das kurze Par 4 nicht als gewinnbringend entpuppt. Die Risikobereitschaft hält er aber auch danach weiter hoch und misst den Drive am Par 5 der 13 perfekt übers Wasser an. Zwar bleibt die Grünattacke knapp zu weit links, nach starkem Chip geht sich aber das zweite Birdie aus.

Erneut wird ihm kurz vor Schluss aber mit der 17 ein Par 5 auch zum Verhängnis. Dabei beginnt die Bahn eigentlich recht angenehm, verfehlt er doch nur knapp mit dem zweiten Schlag das Grün. Danach allerdings wird es richtig abenteuerlich, da der Chip deutlich zu weit wird und es sich hinten im Bunker gemütlich macht, von wo aus Bernd nicht auf Anhieb rausfindet und so am Ende mit dem nächsten Schlagverlust zur abschließenden 18 marschiert.

Sichtlich der Wurm drin

Damit geht sich am Freitag schließlich mit der 75 (+3) erneut nur eine sehr durchwachsene Runde aus, womit sich langsam auch der Eindruck verfestigt, dass im Spiel des Burgenländers derzeit sichtlich der Wurm drin ist. Nach der Finalrunde in Saudi Arabien und der Auftaktrunde beim WGC ist dies nun die dritte tiefschwarze Runde in Folge. Gerade bei den Top-Turnieren sollte sich Bernd bei seinen selbstgesteckten Zielen solche Schwächephasen nicht allzu oft und lange erlauben.

Vom 67. Rang aus ist die wirklich lohnende Leaderboardregion wohl damit bereits nach der zweiten Runde nur noch theoretischer Natur, weshalb es nun am Wochenende vorrangig darum gehen muss wie die Selbstverständlichkeit zu finden, immerhin stehen bereits kommende Woche in Orlando die Arnold Palmer Invitational auf dem Programm.  Zum Abschluss des Florida Swings wartet dann mit dem Players noch eines der höchstdotierten und bestbestzten Turniere überhaupt.

Brooks Koepka (USA) geht nach der 66 (-6) und bei gesamt 11 unter Par als Führender ins WGC-Weekend.

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Enttäuschender Auftakt

WORKDAY CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Bernd Wiesberger agiert zum Auftakt im Concession GC von Bradenton vor allem im langen Spiel deutlich zu fehleranfällig und muss beim ersten WGC der Saison eine enttäuschende 76 (+4) einstecken.

Nach dem Aufwärmen beim Desert Swing geht es für Bernd Wiesberger über den großen Teich zu seinem ersten US-Gastspiel des neuen Jahres. Die WGC Workday Championship in Florida, die für Mexiko eingesprungen ist, zählt mit 10,5 Millionen Dollar Preisgeld und fetten Punkten für Ryder Cup-Quali und Weltrangliste zu jenen handverlesenen Events, bei denen der Burgenländer eigentlich zuschlagen sollte um sich in der Weltelite zu behaupten. Dies geht zum Auftakt jedoch so gar nicht auf.

Der Concession Golf Club, eine Co-Produktion von Jack Nicklaus und Tony Jacklin in pikanter Anspielung an einen geschenkten Putt von Nicklaus beim Ryder Cup 1969, zählt zu den allerbesten Kursen der USA. Mit knapp 7000 Metern und Par 72, ist es auch eine handfeste Angelegenheit die das Ball Striking voll fordert. Als Schlüssel zum Erfolg gilt eigentlich jedoch das Putten auf pfeilschnellen und ondulierten Grüns. Österreichs WGC-Beitrag hat am Donnerstag jedoch bereits Probleme diese überhaupt in Regulation zu erreichen.

Das macht sich sofort zum Start auch auf der 10 bemerkbar, denn nach etwas zu kurzer Annäherung gelingt gleich das erste Up & Down nicht und er startet so nur mit dem Bogey ins Turnier. Auch am darauffolgenden Par 3 bringt er sich mit einem Abschlag in den Grünbunker in die Bredouille, vermeidet mit einem wichtigen Sand Save aber noch einen totalen Fehlstart.

Selbstverständlichkeit fehlt

Am kurzen Par 4 danach entscheidet er sich noch für die defensive Variante, ein Loch später reitet er am ersten Par 5 seiner Runde dann aber die Attacke, bleibt aber deutlich zu weit links und bringt den Ball nur am Cartweg unter. Nach Freedrop geht sich auch auf der langen Bahn aber “nur” das Par aus. Vor allem mit den Eisen fehlt die Genauigkeit auf seinen ersten Bahnen in Florida sichtlich, denn auch am Par 3 der 14 findet er nicht das angepeilte Ziel und tritt sich so prompt Bogey Nummer 2 ein.

Gleich eine Bahn später schnellt der Puls noch weiter nach oben nachdem er den Abschlag baden schickt. Aus knapp fünf Metern springt der Putter beim Downhiller zum Par aber rettend ein. Mit einem weiteren Wasserball am Par 5 der 17 nimmt er sich gleich vom Tee die Chance aufs erste Birdie, zumindest muss er aber keinen weiteren Fehler hinnehmen. Fast wird es kaum auf den Frontnine angekommen wieder unangenehmer, einmal mehr kratzt ihm der Putter nach einem Ausflug in den Grünbunker aber noch das Par.

Wildes Par 5

Richtig wild wird es jedoch am Par 5 der 3. Zwar bringt er den Abschlag mitten am Fairway unter, die Grünattacke verzieht er aber deutlich, muss in Folge droppen und bunkert sich noch dazu vor dem Grün ein. Mit dem Doppelbogey nimmt die verpatzte Auftaktrunde langsam aber sicher konkrete Formen an. Nach einer kleinen Parserie findet er dann auf der 8 vom Tee aus das Fairway nicht und nach einem besseren Querpass und überschlagenem Grün danach leuchtet am Ende auch schon der nächste Fehler auf.

Aus fünf Metern geht sich dann auf der 9 doch noch ein Birdie aus, mehr als die 76 (+4) und Rang 62 geht sich so aber nicht aus. Der zähe Auftakt wiegt umso schlimmer wenn man bedenkt, was Bernd sich selbst für die großen Turniere vorgenommen hat um in der laufenden Ryder Cup Qualifikation fett punkten zu können. Ein respektables Abschneiden ist zwar klarerweise nach wie vor auf jeden Fall in Reichweite, dazu jedenfalls bedarf es einer deutlichen Steigerung an den nächsten drei Spieltagen.

Webb Simpson (USA) und Matthew Fitzpatrick (ENG) erwischen mit 66er (-6) Runden den besten Start und teilen sich nach der Auftaktrunde die Spitzenposition.

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WGC zum Florida-Start

WORKDAY CHAMPIONSHIP AT THE CONCESSION – VORSCHAU: Für Bernd Wiesberger stehen mit dem Florida-Swing die ersten US-Wochen des neuen Jahres an. Gleich zum Auftakt wartet auf den Burgenländer mit den Workday Championship das erste WGC, das aus Mexiko zurück in die USA nach Bradenton in den Concession GC wanderte.

Nach den ersten drei Turnieren beim Desert Swing auf der European Tour zieht Bernd Wiesberger wohl eine etwas zwiespältige Bilanz. Zwar schrieb er gleich bei allen drei Turnieren mit überstandenem Cut an und durfte sich darüber hinaus in Dubai außerdem über einen sehenswerten 6. Platz freuen, mit dem verpatzten Weekend in Saudi Arabien verabschiedete sich der Burgenländer aber mit einem nicht wirklich berauschenden Gefühl in die kleine Turnierpause.

Zumindest blieb dem 35-jährigen aber genügend Zeit um zu reflektieren und auch um die richtigen Schlüsse zu ziehen um zu wissen wo im Training er die Hebel ansetzen muss um in bestmöglicher Verfassung in die Vereinigten Staaten reisen zu können. Im Concession GC von Bradenton – Jahr für Jahr gilt der von Jack Nicklaus und Tony Jacklin designte Kurs unweit von Sarasota als einer der besten Privatplätze des gesamten nordamerikanischen Kontinents – wird der Österreicher auch auf jeden Fall sein A-Game benötigen, stehen beim WGC-Event doch die geballte Weltelite – die Top 15 sind geschlossen vertreten – am Start.

Für Bernd ist das Turnier wohl auch eine kleine Standortbestimmung in Übersee, denn in einem Saisonausblick sprach er selbst das Thema an, dass er gerade bei den Megaturnieren hellwach sein muss, um sich wirklich ins Gespräch um einen Ryder Cup-Startplatz im europäischen Team für Whistling Straits zu bringen. Nur Siege und  Topergebnisse bringen ihn bei den größten Turnieren wirklich weiter.

Das WGC stellt auch sozusagen die Ouvertüre zu einer geballten Ladung an Spitzenveranstaltungen dar. Schon kommende Woche geht es nach Zentral-Florida weiter wenn in Orlando die Arnold Palmer Invitational auf dem Programm stehen. Zum Abschluss heißt es dann noch weiter nach Norden an die Atlantikküste, denn das Players in Ponte Vedra Beach ist Jahr für Jahr das Flaggschiff-Turnier der PGA Tour.

Somit stehen Bernd Wiesberger gleich drei zwar enorm harte aber auch lohnende Wochen bevor. Mit einem starken Auftritt inklusive Spitzenresultat in Bradenton beim 10,5 Millionen WGC-Turnier könnte der siebenfache European Tour Champion auch gleich ein Signal in Richtung Ryder Cup Captain Padraig Harrington (IRL) schicken und ihm zeigen, dass heuer mit ihm zu rechnen sein wird. Wie man es von Florida gewohnt ist, spielt das Wetter die gesamte Woche über bestens mit. Nahezu ungetrübter Sonnenschein und Spitzenwerte rund um 30 Grad Celsius werden für beste Golfbedingungen sorgen.

 

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Nebenrolle in Hollywood

GENESIS INVITATIONAL – FINAL: Sepp Straka sorgte am Freitag zwar für den ersten Cut eines Österreichers im Riviera CC, kann in den Hollywood Hills am Wochenende aber nur noch eine Nebenrolle ergattern.

Sepp Straka legte im stürmischen Riviera CC am Samstag mit Birdie und Eagle einen Blitzstart hin, wurde danach aber doch ziemlich wild herumgeblasen und musste sich nach einer knapp vierstündigen Sturmunterbrechung am Ende sogar mit einer 73 (+2) anfreunden. Angesichts der widrigen Verhältnisse konnte Österreichs PGA Tour Beitrag damit aber sogar in etwa seine Platzierung halten und nimmt den Finaltag aus dem Mittelfeld heraus in Angriff.

Gleich der Start in den Sonntag verläuft dann ziemlich stressig, denn die Grünattacke bunkert sich am drivebaren Par 4 hinterm Kurzgemähten ein und nach einem alles anderen als gewinnbringenden Sandschlag hat er sogar noch alle Hände voll zu tun um das Par zu kratzen. Das darauffolgende Par 5 hingegen entwickelt sich so wie Sepp sich das selbst vorgestellt hat, da er nach nur knapp verfehltem Grün und einem gefühlvollen Chip das erste Birdie einsackt.

Das zartrosa Zwischenergebnis schaukelt er dann recht unaufgeregt über die nachkommenden Bahnen, bis auf der 15 plötzlich der Putter streikt und ihm aus 21 Metern mit drei Anläufen den scoretechnischen Ausgleich umhängt. Den kleinen Schock steckt er aber gut weg und legt sich auf der 17 erneut die Chance zur Grünattacke auf. Diese bleibt zwar knapp zu kurz, mit starkem Kurzspiel geht sich schließlich aber das zweite Birdie aus.

Nächste Woche durchschnaufen

So richtig lange kann er aber nicht im Minusbereich verweilen, da ihm ein deutlich rechts verzogener Drive auf der 2, was schließlich im nächsten Bogey mündet, zum Verhängnis wird. Auf der 5 heißt es dann wieder richtig zaubern, denn er bringt die Annäherung nur knapp links neben dem Grün unter und der Chip kommt ihm vom Kurzgemähten wieder entgegen. Der Putter ist gegen Ende der Runde aber zur Stelle und rettet ihm aus knapp sieben Metern noch das Par.

Ohne groben Wackler notiert er auf den verbleibenden Bahnen dann noch Pars auf die Scorecard und unterschreibt so am Ende die 71 (Par), die ihn auf Platz 43 einreiht. Kommende Woche kann der Longhitter nun durchschnaufen, da er fürs WGC in Florida nicht qualifiziert ist und fürs Parallelturnier in Puerto Rico nicht genannt hat. Die spielfreie Woche wird er aber auch durchaus gut gebrauchen können, stehen mit den Arnold Palmer Invitational und dem Players danach doch absolute Hochkaräter am Turnierkalender.

Local Boy Homa siegt im Stechen

Max Homa mit der 66 und Tony Finau mit der 64 sorgen für die Highlights am Finaltag in Riviera und ziehen damit an Drittrundenleader Sam Burns um einen Schlag vorbei. Im Stechen zaubert der Kalifornier Homa zuerst ein wundersames Par an der 10 aus dem Ärmel um dann mit dem Birdie am zweiten Extraloch zuzuschlagen und seinen zweiten Titel auf der PGA Tour einzusacken. Finau muss sich mit seinem 21. Top 5-Ergebnis in den letzten 5 Jahren auf der Tour begnügen – und muss weiter auf den zweiten Sieg nach Puerto Rico 2016 warten.

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Wild herumgeblasen

GENESIS INVITATIONAL – 3. RUNDE: Sepp Straka wird im Starkwind von Los Angeles richtig wild hin und hergeblasen, kann im Riviera CC mit einer 73 aber immerhin seine Platzierung halten.

Sepp Straka ließ am Freitag mit einer 71 (Par) im Kampf um den Cut nichts anbrennen und zog ohne große Schwierigkeiten souverän ins Wochenende ein. Zwar verlor er mit der Par-Runde die Spitzenplätze doch etwas aus den Augen, findet der Longhitter aber am Moving Day, wie schon des Öfteren in seiner Karriere, rasch auf die Birdiespur, kann es in LA für Österreichs PGA Tour Beitrag noch durchaus weit nach vorne gehen.

Sepp findet sich auch sofort bestens zurecht, denn selbst ein eingebunkerter Teeshot kann dank gelochtem Viermeterputt am kurzen Par 4 der 10 das anfängliche Birdie nicht verhindern. Ein erstes echtes Highlight gelingt dann aber am darauffolgenden Par 5, denn aus 40 Metern pitcht er kurzerhand zum Eagle ein und schließt so sprichwörtlich mit einem Schlag zu den Spitzenplätzen auf.

Allerdings verlässt ihn auf der 12 im mittlerweile ziemlich starken Wind dann das etwas die Sicherheit, denn weder Abschlag noch Annäherung finden das angepeilte Ziel und da der Chip danach unangenehm vom Grün rollt, muss er sich mit dem ersten Bogey anfreunden. Das kostet sichtlich den Rhythmus, wie ein weiterer suboptimaler Chip und ein verpasster Parputt aus gut zwei Metern gleich danach auf der 13 zeigt.

Sturm sorgt für Zwangspause

Die 14 kann Sepp dann nicht mehr wie geplant in Angriff nehmen, da wegen der wilden Sturmböen unterbrochen werden muss. Erst um 23:00 MEZ kann nach einer knapp vierstündigen Zwangspause dann endlich wieder Golf gespielt werden und Sepp findet sich mit einem eingebunkerten Teeshot am Par 3 alles andere als gut zurecht. Aus dem Sand will der Ball nicht nah genug zur Fahne, womit er das dritte Bogey in Folge und somit auch den scoretechnischen Ausgleich nicht abwenden kann.

Nach seinem ersten Par überhaupt trägt der Wind seinen Teeshot dann am Par 3 der 16 übers Grün und vom Bunker aus hat er prompt das nächste Bogey auf der Scorecard picken. Des Schlechten noch nicht genug geht es auf der 18 mit weiterem verfehltem Grün und verpasstem Up & Down mit Bogey Nummer 5 noch weiter retour. Erst zu Beginn der Frontnine stabilisiert sich sein Spiel dann wieder etwas und nach zwei Pars darf er sich auf der 3 nach einer messerscharfen Annäherung auch wieder über ein Birdie freuen.

Diese Freude ist jedoch nur von recht kurzer Dauer, da ihm einmal mehr der Sand auf einem Par 3 den Weg zum Par versperrt. Dass es auf den kurzen Bahnen aber auch anders geht zeigt er dann auf der 6 wo sich aus knapp zwei Metern der nächste Schlaggewinn ausgeht. Zum Abschluss lässt ihn aber noch die 9 nicht ungeschoren davonkommen, denn nach überschlagenem Grün kann er sich nicht mehr zum Par scrambeln und muss sich so schließlich mit der 73 (+2) zufrieden geben.

Aufgrund der widrigen Windverhältnisse reicht dies jedoch sogar um seine Platzierung als 39. in etwa zu halten, an die Spitzenplätze kommt er so jedoch klarerweise nicht näher heran. Etliche Flights müssen aufgrund der langen Unterbrechung ihre Runden erst noch am Sonntag beenden, ehe die Finalrunde gestartet werden kann.

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Erster Hollywood-Cut

GENESIS INVITATIONAL – 2. RUNDE: Sepp Straka schafft im zweiten Anlauf als erster Österreicher den Sprung ins Finale beim Hollywood-Turnier, wo sich zuvor bereits zweimal Bernd Wiesberger die Zähne ausgebissen hatte.

Sepp Straka präsentierte sich am Donnerstag lange Zeit richtig gut und lag dank starker Leistung auf den Grüns nach einem sehenswerten Zwischensprint kurzzeitig sogar in alleiniger Führung. Nach wilden Ausflügen in die Fairway- und Grünbunker stolperte er aber gegen Ende noch über einige Fehler und musste sich so schließlich mit der 70 (-1) zufrieden zeigen. Ganz vorne kann er damit zwar nicht mitmischen, er startet aber immerhin klar aus dem gesicherten Cutbereich in den zweiten Spieltag.

Zu Beginn hat er gleich das kurze Par 4 der 10 vor der Nase und verfehlt vom Tee aus nur knapp das Grün. Der Chip danach allerdings will nicht zwingend genug zur Fahne, weshalb er sich schließlich mit dem anfänglichen Par zufrieden geben muss. Zwar lässt er auch am darauffolgenden Par 5 eine gute Birdiemöglichkeit am Grün noch liegen, stopft dafür danach auf der 12 aus gut neun Metern und verschafft sich so früh etwas mehr Luft zur gezogenen Linie.

Ein etwas zu kurzer Abschlag bleibt am Par 3 der 16 dann vor dem Grün im Bunker hängen und nachdem er den Ball nicht nah genug zur Fahne bringt, kann er den scoretechnischen Ausgleich nicht verhindern. Kurz vor dem Turn bleibt dann erneut ein Eisen etwas zu kurz und da er den Parputt aus gut zwei Metern nicht im Loch unterbringt und so den nächsten Schlagverlust einsteckt, droht in Los Angeles womöglich sogar ein Kampf um den Cut.

Sicher abgespult

Dass er allerdings genau diesen vermeiden will macht er auf der 1 bereits eindeutig klar, denn nach er legt am Par 5 den zweiten Schlag bereits bis auf drei Meter zur Fahne. Der Putter spielt zwar beim Eagle nicht mit, den Fehler von der 18 bessert er aber immerhin sofort wieder aus. In Folge zeigt sich Sepp unglaublich sicher, notiert Par um Par auf die Scorecard und lässt so in Sachen Cut nichts anbrennen.

Mit der 71 (Par) verpasst er zwar den eigentlich erhofften Vorstoß und kann so auch die Lücke auf die Topränge klarerweise nicht verkleinern, der Cut ist nach der souveränen Vorstellung aber keinerlei Problem. Vom 42. Platz aus könnte es am Wochenende mit zwei starken Runden durchaus noch sehr weit nach vorne gehen.

Sam Burns ist bislang eine Klasse für sich, denn der US-Amerikaner packt auf der 64 (-7) vom Vortag eine 66 (-5) drauf und gibt damit ganz klar das Tempo vor.

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Mixed Feelings

GENESIS INVITATIONAL – 1. RUNDE: Sepp Straka glänzt zum Auftakt am schwierigen Riviera CC mit starker Birdiequote und gibt zwischenzeitlich sogar den Ton an. Gegen Ende bekommt er aber zuviel Sand ins Getriebe, weshalb schließlich “nur” eine zartrosa 70 (-1) gelingen will, die ihm aber immerhin noch klar alle Chancen offen hält.

Im illustren Riviera Country Club, dem Golfclub der Hollywood-Stars, hofft auch Sepp Straka in dieser Woche zu scheinen. Mit 9,3 Millionen Preisgeld ist das Genesis Invitational zugleich das erste topdotierte Event des neuen Jahres auf der PGA Tour. Entsprechend prominent wird es daher auf dem engen Shotmaking-Course zur Sache gehen, wenn unter anderem Dustin Johnson, Rory McIlroy, Jon Rahm, Justin Thomas, Bryson DeChambeau oder Brooks Koepka um den Sieg rittern werden.

Sepp Straka rutschte im Vorjahr erstmals ins Feld und scheiterte knapp am Cut. Die Österreicher konnten bislang generell am Hollywood-Kurs nicht aufgeigen, so verpasste hier auch Bernd Wiesberger bereits 2015 und 2016 jeweils das Wochenende. Auf dem engen Kurs von Riviera werden auch heuer Präzision und ein feines Händchen für die Grüns die Hauptrolle spielen.

Gleich zu Beginn hat Sepp mit dem Par 5 der 1 eines der wenigen echten Birdielöcher des Riviera CC vor der Nase und weiß dieses prompt gekonnt auszunützen. Die Grünattacke bleibt zwar leicht zu kurz, von knapp außerhalb des Kurzgemähten geht sich mit zwei Schlägen aber problemlos das eingeplante Birdie aus. Richtig lange verweilt er aber nicht im Minusbereich. Auf der 2 kratzt er aus drei Metern noch das Par, am kurzen Par 4 danach bunkert er sich aber aus kurzer Distanz ein und muss schließlich das erste Bogey hinnehmen.

Sepp stabilisiert sein Spiel aber sofort wieder, notiert in Folge recht sichere Pars und zündet am Par 3 der 6 ein messerscharfes Eisen, das ihm aus zwei Metern das zweite Birdie ermöglicht. Das scheint den Longhitter richtiggehend zu beflügeln, denn mit einem weiteren starken Putt aus drei Metern geht sich auf der 7 gleich das nächste Birdie aus. Das bringt nun auch den Putter eindeutig auf Temperatur, wie ein Wahnsinnsputt aus 24 Metern zum roten Triplepack beweist, was den Sepp auch bis an die Spitze katapultiert.

Sand im Getriebe

Souverän marschiert er danach von Tee bis Grün und nimmt weitere wichtige Pars mit, ehe er am Par 5 der 11 zwei satte Hiebe auspackt und so das bereits fünfte Birdie auf die Scorecard zaubert. Erstmals gibt der Österreicher damit auch alleine den Ton in Los Angeles an. Auf der 12 allerdings kühlt der Putter dann doch spürbar ab, wie ein Dreiputtbogey aus 17 Metern beweist. Plötzlich wird dadurch auch das lange Spiel fehleranfälliger und nachdem er sich auf der 15 sowohl im Fairway- als auch im Grünbunker einbuddelt, stellt er sich mit dem Doppelbogey selbst unangenehm ein Bein.

Am Par 3 danach kommt gleich noch einmal Sand ins Getriebe, aus knapp vier Metern kratzt er aber noch das Par. Nachdem das Par 5 der 17 mit weiterem Bunkerausflug keinen Schlaggewinn mehr abwirft, muss er sich schließlich mit der 70 (-1) zufrieden zeigen. Mit dem Score wahrt er auf jeden Fall noch alle Chancen und geht als 34. in den zweiten Spieltag. Nachdem er zwischenzeitlich aber sogar in Führung lag, erzeugt die zartrosa Startrunde aber wohl beim ehemaligen Georgia Bulldog doch einige gemischte Gefühle. Sam Burns (USA) setzt sich mit einer 64 (-7) an die Spitze.

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Enge Kiste

WASTE MANAGEMENT PHOENIX OPEN – 2. RUNDE: Sepp Straka zittert nach einer 69 (-2) im TPC Scottsdale bis zur letzten Gruppe um den Cut, hat am Ende aber das Nachsehen und scheitert als 67. denkbar knapp am Wochenendeinzug.

Sepp Straka kam zum Auftakt im TPC Scottsdale noch nicht so richtig ins Rollen. Vor allem im langen Spiel ließ er des Öfteren die Genauigkeit vermissen, brachte sich so immer wieder in unangenehme Situationen und konnte sich daraus dreimal nicht erfolgreich befreien. Zwar fand er auch drei Birdies, nach der 71 (Par) startet er aber nur von knapp hinter der Cutlinie in den zweiten Spieltag.

Gleich auf der 1 sorgt er dann nach starker Annäherung und gelochtem 2,5 Meter Putt aber dafür, dass die gezogene Linie unter seinem Namen auftaucht. Der Putter hat in der frühen Phase der zweiten Runde auch zum Glück für Sepp die richtige Temperatur, denn nach Problemen im langen Spiel rettet ihm der 14. Schläger im Bag auf der 2 aus vier Metern noch das Par. Aus ähnlicher Distanz gelingt die Übung auf der 3 gleich noch einmal, diesmal jedoch zum Birdie, womit der gelungene Start in Runde 2 endgültig perfekt ist.

Richtig stressig wird es dann am Par 3 der 7, Sepp zieht sich mit einem gefühlvollen Sandschlag am Par 3 aber gekonnt aus der Affäre und hält so seine bislang blütenweiße Weste am Freitag weiterhin rein. Ein überschlagenes Grün auf der 9 ändert diesen Umstand dann aber noch auf den Frontnine, da er nach eher suboptimalem Chip zurück aufs Grün das Par nicht mehr kratzen kann. Lange lässt er den Faux-pas aber nicht auf sich sitzen und zündet auf der 11 ein nahezu perfektes Eisen. Aus guten zwei Metern ist Birdie Nummer 3 so auf der Scorecard verewigt.

Gekonnt spielt er dann auf der 13 seine Längen aus und bringt den Ball souverän mit zwei Schlägen am Grün unter. Zwei Putts später darf er das nächste Erfolgserlebnis auf der Scorecard vermerken. Da er danach sowohl das letzte Par 5 als auch das drivebare Par 4 der 17 ungenützt lässt und sich zu allem Überfluss nach einem eingebunkerten Teeshot auf der 18 noch ein abschließendes Bogey eintritt, steht er “nur” mit der 69 (-2) beim Recording.

Bei generell recht guten Scores sitzt er damit lange Zeit sprichwörtlich am heißen Stuhl und muss zittern und bangen, dass sich der Cut noch ausgeht. Nach den letzten Gruppen hat er dann aber die traurige Gewissheit, dass es hauchdünn als 67. nicht mehr für den Wochenendeinzug reicht. Xander Schauffele (USA) setzt sich mit einer 64 (-7) und bei gesamt 12 unter Par an die Spitze des Feldes.

Leaderboard Waste Management Phoenix Open

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