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Vergebliches Zittern

VALERO TEXAS OPEN – 2. RUNDE: Sepp Straka legt einmal mehr in dieser Saison einen wilden Ritt mit etlichen Auf und Abs hin, verpasst im TPC San Antonio nach der 71 und einem langen Zittern schließlich aber den Cut um einen einzigen Schlag.

Sepp Straka hatte zum Auftakt etwas Mühe die unzähligen Bunkerfallen des TPC San Antonio zu vermeiden und buddelte sich etliche Male unangenehm ein, was ihm am Ende nur die 73 (+1) ermöglichte. Daher ist Sepp nun am Freitag zu einer kleinen Aufholjagd gezwungen um in Texas nicht am Cut vorbeizuschrammen. Die frühe Startzeit könnte sich dabei durchaus als kleiner Bonus erweisen.

Sepp verzieht dann zwar gleich den ersten Abschlag etwas links, zündet aber ein perfektes Wedge und lässt sich aus nicht einmal einem Meter die Birdiechance nicht entgehen. Auch der Putter hat in der frühen Phase der zweiten Runde die richtige Betriebstemperatur, denn aus acht Metern locht er auf der 3 gleich zum nächsten roten Eintrag und überspringt so in windeseile die Cutlinie.

Sepp bleibt auch weiterhin hellwach. Zwar bunkert sich die Grünattacke am kurzen Par 4 der 5 links neben dem Grün ein, der Sandschlag passt aber bis auf knapp zwei Meter zur Fahne und der Longhitter rollt den Ball seelenruhig zum bereits dritten Birdie ins Loch. Ein etwas zu forscher erster Putt auf der 6 zwingt Sepp dann jedoch zu noch zwei weiteren Versuchen, was die Aufbruchsstimmung mit einem Bogey doch etwas einbremst.

Nach deutlich verzogenem Drive muss Sepp am Par 5 sogar etwas ums Par kämpfen, der Putter spielt aus einem Meter aber noch mit. Auch nach dem Turn zeigt der Georgia Bulldog richtig starkes Golf und gibt seinem Gerät fürs Kurzgemähte nach einem perfekten Wedge auf einen guten Meter zum Loch nicht wirklich schwierige Aufgaben mit auf den Weg.

Probleme auf den Grüns

Erstmals streikt der Putter dann aber auf der 13, denn nach verfehltem Grün chippt er zwar gut zur Fahne, aus knapp 1,5 Metern will der Parputt am Par 3 aber nicht fallen. Das bringt den Motor so richtig ins Stocken wie ein weit verzogener Drive am Par 5 danach zeigt. Da er den dritten Schlag dann noch dazu im Grünbunker versenkt, geht sich auch auf der langen Bahn nur ein Bogey aus, was ihn sogar wieder hinter die Cutmarke zurückfallen lässt.

Sepp beißt aber, legt auf der langen 15 die Annäherung bis auf knapp drei Meter zum Loch und bringt rechtzeitig auch wieder seinen Putter auf Temperatur, denn dieser lässt das nächste Birdie springen. Das Hin und Her findet auch danach kein Ende, denn nach einem sehenswerten Parsave auf der 16 tritt er sich mit einem mehr als vermeidbaren Dreiputt auf der kurzen 17 das nächste Bogey ein und rutscht damit wieder hinter die gezogene Linie zurück.

Mit dem Wissen, dass er voraussichtlich noch ein Birdie brauchen wird steht er dann in der letzten Teebox und verzieht erneut einen Abschlag recht weit nach rechts. Damit ist klar, dass er am Par 5 zur Vorlage gezwungen ist und da sich der Pitch aus 55 Metern zu weit vom Loch entfernt einbremst, geht sich auf der 18 nur das Par aus. Nach der 71 (-1) hofft Sepp lange, dass die Cutmarke tatsächlich noch zurück auf Level Par springt. Schlussendlich erfüllt sich diese Hoffnung aber nicht und er verpasst als 81. den Einzug ins Wochenende um einen einzigen Schlag.

Si Woo Kim (KOR) geht nach der bereits zweiten 66 (-6) als  überlegen Führender bei gesamt 12 unter Par ins Wochenende.

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Score eingebuddelt

VALERO TEXAS OPEN – 1. RUNDE: Sepp Straka bekommt zum Auftakt im TPC San Antonio etliche Male Sand ins Getriebe und muss sich am Donnerstag mit einer 73 abfinden.

Selbst in das auf 144 Spieler reduzierte Starterfeld bei der Valero Texas Open kommt Sepp Straka mühelos hinein, da nur 17 Stars die Gelegenheit in San Antonio wahrnehmen für das Masters kommende Woche zu proben. Das liegt nicht nur am anstrengenden Match Play der Vorwoche sondern auch an den langsamen, weil windexponierten Grüns in Texas, die nicht mit Augusta vergleichbar sind.

Sepp Straka zeigte in den letzten Wochen mehrmals auf der PGA Tour, dass er jederzeit in der Spitzengruppe auftauchen kann, auch wenn er das hohe Zwischentempo noch nicht über 72 Loch durchhalten konnte. Dazu wäre im TPC San Antonio ein idealer Zeitpunkt, da dem Sieger vom Sonntag der letzte Startplatz für Augusta winkt. Rickie Fowler, Tony Finau, Jim Furyk, Jordan Spieth und Matt Kuchar (alle USA) sind die Top-Names am Start.

Der Start verläuft, trotz knapp verfehlten Grüns auf der 10, mit anfänglichen Pars unaufgeregt. Ein verzogener Teeshot in den Grünbunker am Par 3 der 13 brummt Sepp dann jedoch das erste Bogey auf. Auch am Par 5 danach bunkert er sich mit der Grünattacke ein und verpasst so den postwendenden Konter. Nach starkem Abschlag auf der 16 (Par 3) gibt er sich dann erstmals eine echte Birdiechance, aus knapp drei Metern spielt aber der Putter noch nicht mit.

Erste Birdies

Auf der 17 aber läuft dann aber endlich am Donnerstag etwas ins Sepp’s Richtung. Der Linghitter drived das kurze Par 4 an, bekommt jedoch erneut Sand ins Getriebe. Zwar gelingt der Bunkerschlag nur eher suboptimal, aus gut acht Metern spielt diesmal jedoch der Putter mit und spendiert den scoretechnischen Ausgleich.

Den Sand kann er auch auf den Frontnine nicht abschütteln und buddelt sich ein weiteres Mal auf der 2 vor dem Grün ein, was am Par 5 jedoch das erstmalige Abtauchen in den roten Bereich nicht verhindern kann. Doch ein etwas zu langer Abschlag am Par 3 danach wird dann so richtig ungemütlich, denn Sepp kommt aus der Collection Area nicht wirklich gewinnbringend zur Fahne und muss sich auf der kurzen Bahn mit dem Doppelbogey abfinden.

Wie nahe beim gebürtigen Wiener einmal mehr Genie und Wahnsinn beieinander liegen zeigen die Löcher 7 und 8. Zunächst locht Sepp nach perfektem Abschlag am Par 3 fast zum Hole in One, ehe er sich am darauffolgenden Par 5 nach verzogenem Drive sogar ein Bogey einfängt. Schlussendlich unterschreibt er so nur eine 73 (+1) und benötigt am Freitag vom 99. Platz aus bereits eine Aufholjagd um nicht am Cut zu scheitern.

Si Woo Kim (KOR) setzt mit der 66 (-6) die frühe Bestmarke.

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Birdies auf Urlaub

PUNTACANA CHAMPIONSHIP – FINAL: Im Urlaubsparadies der Dominikanischen Republik machen die Birdies bereits vor der letzten Runde von Sepp Straka Urlaub, denn mit einer 74 wird Österreichs PGA Tour Beitrag um etliche Ränge zurückgereicht.

Sepp Straka brannte am Moving Day ein echtes Feuerwerk ab und zählte eindeutig zu den Siegern des dritten Spieltages. Der Longhitter pushte sich mit der 67 (-5) bis auf Rang 5 nach vor und startet so aus dem absoluten Spitzenfeld in die Finalrunde. Zwar müsste schon viel passieren, damit er Graeme McDowell (NIR) bei vier Schlägen Rückstand wirklich noch abfangen kann, dass der gebürtige Wiener aber durchaus bereit ist Risiko zu nehmen, hat er schon sehr oft bewiesen.

Der Start in den Finaltag glückt mit souveränen anfänglichen Pars zunächst noch unaufgeregt. Ausgerechnet das erste Par 5 erweist sich dann aber als nicht sehr gewinnbringend, denn ein verzogener zweiter Schlag zwingt Sepp zu einem Drop, was am Ende im ersten Bogey des Finaltages mündet. Erst auf der 7 bricht dann endlich der Birdiebann. Zwar findet er mit dem Abschlag die Spielbahn nicht, legt am Par 5 aber das Wedge gut zur Fahne und nimmt so den ersten roten Eintrag am Sonntag mit.

Doch selbst das bringt Sepp’s Birdiemotor am Finaltag einfach nicht auf Touren. Mit Pars rutscht er an einem erneut sehr scorefreundlichen Spieltag kontinuierlich etwas ab. Da sich dann am Par 3 der 11 nur ein Bogey ausgeht, beschleunigt er den Abstieg sogar noch etwas. Zumindestens kann er am Par 5 danach sofort kontern und sein Score rasch wieder zurück auf Level Par drehen.

Doch weiterhin will einfach an diesem Tag nicht viel zusammenlaufen, denn nur eine Bahn später steht sein Tagesergebnis erneut auf 1 über Par. Bis zur 18 passiert dann nichts wirklich erwähenswertes. Erst am Schlussloch hat er noch einmal richtig zu kämpfen, denn da der Drive im Sand verschwindet, erreicht er erst mit dem vierten Schlag das Grün und brummt sich zum Abschluss noch ein weiteres Bogey auf. So kommmt es, dass er schlussendlich nur die 74 (+2) unterschreiben kann, die ihn bis auf Rang 26 zurückwirft.

Damit macht Sepp Straka einmal mehr die Konstanz einen Strich durch die Rechnung, denn nach Auftritten von 68 (-4), 70 (-2) und 67 (-5) Schlägen startete er als starker 5. in die letzte Runde. Mit lediglich zwei Birdies und drei Bogeys will am Sonntag dann aber nicht mehr viel zusammenlaufen, weshalb er trotz einer sehr guten Ausgangslage erneut an einem Topergebnis vorbeischrammt.

Graeme McDowell beendet eindrucksvoll eine langjährige Schaffenspause und holt sich mit der 69 bei 18 unter Par den vierten Titel der Karriere auf der PGA Tour.

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Voll genützt

PUNTACANA CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Sepp Straka nützt den Moving Day im Corales Resort voll aus und marschiert mit einer 67 bis ins absolute Spitzenfeld nach vor.

Sepp Straka wandelte am Freitag sprichwörtlich zwischen Genie und Wahnsinn. Der Longhitter fand nur äußerst schleppend in die Runde und lag nach etlichen Bogeys und Doppelbogey schon nach fünf gespielten Löchern bei 4 über Par und damit hinter der Cutmarke zurück.

Danach aber startete der Georgia Bulldog richtig durch, arbeitete sich mit starker Birdiequote wieder auf Level Par zurück und durfte sich mit einem gelochten Schlag vom Fairway am Par 4 sogar über ein Eagle freuen, womit er noch die 70 (-2) unterschreiben und somit an den Top 10 andocken konnte.

Am Samstag hofft Sepp nun gleich zu Beginn hellwach zu sein um den Moving Day bestmöglich nützen zu können. Mit einer guten dritten Runde scheint in dieser Woche in der Dominikanischen Republik noch so gut wie alles möglich zu sein.

Gelungener Start

Mit soliden Pars gelingt der Start in den Moving Day weitaus besser als noch die Freitagsrunde und da er nach starker Annäherung die 3 zum ersten Birdie überreden kann, findet er sich sogar rasch in den Top 10 wider. Angespornt vom frühen Birdie wirft auch das erste Par 5 danach einen Schlaggewinn ab, was den guten Start endgültig perfekt macht.

Weiterhin zeigt er auch danach starkes Golf und belohnt sich am zweiten Par 5 mit dem dritten Birdie, was ihn bereits bis an die Top 5 heranbringt. Ein eingebunkerter Drive und ein erzwungener Drop danach machen ihm dann aber auf der 8 das Leben schwer, mit gelungener Annäherung und starkem Putt verhindert er jedoch schlimmeres als das Bogey.

Ein Dreiputt kostet Sepp dann nach dem Turn am Par 3 der 11 den nächsten Schlag, was sich auch mit einem Abrutschen im Klassement deutlich bemerkbar macht. Der Konter lässt aber nicht lange auf sich warten, denn schon das Par 5 danach hält das nächste Birdie bereit, was ihn sofort wieder an die besten 10 heranbringt.

Birdiemotor auf Hochtouren

Das Erfolgserlebnis wirft den Birdiemotor des Longhitters auch sichtlich noch einmal richtig an, denn auch auf der 13 findet der Putt zum roten Eintrag den Weg ins Ziel. Da er danach auch noch das letzte Par 5 der Runde perfekt im Griff hat, schnürt er sogar den Birdie-Triplepack und dockt damit endgültig wieder an den Top 5 an.

Doch selbst damit hat Sepp noch lange nicht genug und locht auch auf den 15 den Birdieputt, womit mittlerweile sogar bereits die absolute Spitze in Sichtweite kommt. Erst auf den letzten Bahnen geht er es dann wieder etwas ruhiger an und bringt die Runde mit soliden Pars unaufgeregt zu Ende. Mit der 67 (-5) zählt Sepp Straka klar zu den Gewinnern des Moving Days und schiebt sich vor der Finalrunde bis auf Rang 5 nach vor.

Graeme McDowell (NIR) spielt sich am Samstag mit einer 64 (-8) bis an die Spitze und geht bei gesamt 15 unter Par als Leader in den Finaltag.

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Genie & Wahnsinn

PUNTACANA CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Sepp Straka wandelt am Freitag unter anderem mit Doppelbogey und Eagle sprichwörtlich zwischen Genie und Wahnsinn und cuttet nur knapp hinter den Top 10 ins Wochenende.

Sepp Straka zeigte sich einmal mehr an einem ersten Spieltag von seiner allerbesten Seite. Österreichs PGA Tour Beitrag musste am Nebenschauplatz der Tour – parallel zu den Puntacana Championship findet in Austin das WGC Dell Technologies Match Play statt – am Donnerstag lediglich ein einziges Bogey notieren, fand aber gleich fünf Birdies was schließlich zu einem ganz starken 5. Rang reichte. Bei nur zwei Schlägen Rückstand auf das Führungstrio hofft Sepp am Freitag mit später Startzeit nun auf eine ähnlich starke Performance.

Dieser beginnt jedoch alles andere als nach Plan, denn nach verzogenem Drive erreicht er erst mit dem dritten Schlag das Grün und kann sich zum Start gleich auf der 10 nicht mehr zu einem Par scrambeln. Richtig wild wird es dann am ersten Par 5. Sepp trifft vom Tee zwar das Fairway, der zweite Schlag misslingt jedoch und der Longhitter kann sich erst mit dem fünften Schlag aus dem Rough befreien. Schließlich muss er mit dem Doppelbogey leben und fällt damit bis zur gezogenen Linie zurück.

Die mehr als durchwachsene Performance reißt auch danach nicht ab, denn ein Dreiputt brummt Sepp erneut auf einem Par 5 einen Fehler auf, was ihn bereits deutlich hinter die Cutmarke zurückrasseln lässt. Erst die 16 entpuppt sich dann erstmals als gewinnbringend, denn mit dem ersten Birdie pirscht er sich wieder ans Wochenende heran. Da nach dem Turn auf der 1 der nächste Schlaggewinn glückt, ist er endgültig wieder auf dem richtigen Kurs.

Das bringt den Georgia Bulldog auch so richtig auf den Geschmack, denn mit dem dritten Birdie des Tages auf der 3 kann er bis auf einen Schlag alle aufgerissenen Fehler wieder weghobeln. Nachdem er auch das Par 5 danach mit gelungener Grünattacke gut auszunützen weiß, steht sein Score endgültig wieder bei Level Par.

Dass es Sepp wirklich versteht zwischen Genie und Wahnsinn nahezu im Minutentakt zu wechseln, zeigt sich dann eindrucksvoll auf der 8, denn Sepp locht kurzerhand vom Fairway zum Eagle und dockt damit trotz des total verpatzten Starts wieder an den Top 10 an. Am Ende unterschreit der gebürtige Wiener die 70 (-2), dockt damit als 11. sogar wieder an den Top 10 an und startet so aus durchaus vielversprechender Position ins Wochenende.

Sungjae Im (KOR) geht nach der bereits zweiten 67 (-5) und bei gesamt 10 unter Par als Führender ins Wochenende.

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Erneuter Top-Auftakt

PUNTACANA CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Sepp Straka legt auch im Corales Resort der Dominikanischen Republik einen richtig starken Auftakt hin und startet aus dem Spitzenfeld in den zweiten Spieltag.

Nach dem Roller Coaster-Turnier in Tampa, wo es von Platz 1 nach dem Donnerstag bis zu Rang 46 steil abwärts ging, hofft Sepp Straka in der Dominikanischen Republik auf eine gleichmäßig starke Leistung. Zwei bemerkenswerte Auftakt-Führungen in der Rookie-Saison haben dem Wiener nach 10 Turnieren bislang noch nichts Besseres als Position 160 im FedExCup eingebracht.

Am Küstenkurs von Punta Cana kann Sepp jedoch etwas mehr vom Tee losballern und seine enormen Längen in die Waagschale werfen als noch zuletzt in Tampa. In Abwesenheit der Top 64 der Welt – parallel läuft mit den Dell Technologies Match Play ein WGC-Event – ist das Starterfeld beim 3 Millionen Dollar-Turnier auch deutlich überschaubarer. Gemeinsam mit Puerto Rico stellt die DomRep der PGA Tour das geringste Preisgeld des Jahres zur Verfügung, womit Charl Schwartzel (RSA), Jhonnie Vegas (VEN) oder Sungjae Im (KOR) noch die prominentesten Namen im Feld sind.

Der Start glückt Sepp am Donnerstag mit früher Startzeit dann auch durchaus gut, denn nach zwei sicheren anfänglichen Pars lässt schon die 3 das erste Birdie springen. Auch danach zeigt sich der Georgia Bulldog von seiner besten Seite und kann auf der 7 einmal mehr von seinen unglaublichen Längen profitieren, denn das Par 5 wirft das bereits zweite Birdie des Tages ab, was ihn schon in der frühen Phase des Turniers weit vorne mitmischen lässt.

Nach fehlerlosen Frontnine erwischt es den Longhitter dann aber zu Beginn der Backnine mit dem ersten Bogey. Unterkriegen lässt er sich davon aber nicht und fährt auf der 11 prompt sein drittes Birdie des Tages ein. Da er mit der 14 auch noch das letzte Par 5 der Runde gut auszunützen weiß, nimmt einmal mehr in dieser Saison eine starke Auftaktrunde konkrete Formen an.

So richtig auf den Geschmack gekommen nimmt er auch von der 16 noch einen roten Eintrag mit und dockt damit endgültig an der absoluten Spitze an. Schlussendlich unterschreibt Sepp Straka mit der 68 (-4) erneut eine knallrote Runde und mischt wie schon letzte Woche einmal mehr nach einer Auftaktrunde ganz vorne im Klassement mit und legt sich mit Rang 5 eine richtig gute Basis für ein erfolgreiches Abschneiden.

Drei Spieler notieren zum Auftakt 66er (-6) Runden und geben damit nach dem ersten Spieltag den Ton an.

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Visier verstellt

VALSPAR CHAMPIONSHIP – FINAL: Sepp Straka trifft am Finaltag im Innisbrook Resort von Tampa lediglich drei Fairways und rutscht mit einer 76 bis auf Position 46 im Klassement zurück.

Sepp Straka spulte einen richtig kurzweiligen Moving Day ab. Der Mega-Longhitter zeigte sich von Beginn an gewillt Risiko zu nehmen, was zwar in einigen Bogeys, dafür aber auch in umso mehr Birdies mündete. Erst zwei späte Fehler verhinderten eine ganz tiefe Runde, doch auch mit der 69 (-2) machte der gebürtige Wiener etliche Ränge gut und startet so mit durchaus intakten Chancen auf ein Topergebnis in den letzten Spieltag.

Der Start in den Finaltag verläuft dann zwar sehr solide und unaufgeregt, Birdie geht sich diesmal am Par 5 der 1 aber keines aus. Da auch auf der 2 der Drive nicht das Fairway findet, erreicht Sepp erst mit dem dritten Schlag das Grün und kann das Par nicht mehr kratzen. Recht souverän spult er in Folge die Pars ab, muss aber auch nach dem zweiten Par 5 noch auf das erste Erfolgserlebnis warten, denn nach wie vor findet noch kein einziger Drive die richtige Stelle.

Zu viel Streuung

Das Dilemma mit den Abschlägen setzt sich auch danach weiterhin fort, denn auch auf der 6 und der 7 bremsen sich die Drives nur jenseits der Fairways ein, was Sepp erneut zum Scrambeln zwingt. Beide Male geht die Übung jedoch daneben und er muss seine nächsten Bogeys notieren. Nachdem er dann vom Tee auch am Par 3 der 8 den Ball einbunkert und sich so sogar eine Doublette eintritt, nimmt der total verkorkste Tag endgültig Gestalt an.

Auch auf den Backnine geht es in der gleichen Tonart weiter: Erneut verfehlt er das Fairway – nach wie vor trifft er zu dieser Zeit am Sonntag noch keine einzige Spielbahn – bunkert in Folge die Annäherung ein und tritt sich so sofort den nächsten Fehler ein. Zwar verfehlt er auch auf der 11 wieder das Fairway, doch selbst aus dem Grünbunker geht sich am Par 5 endlich auch das erste Birdie des Tages aus.

Doch selbst das bringt nicht den erhofften Turnaround, denn mit darauffolgendem Dreiputt steht sein Score sofort wieder bei +6 für den Tag. Sepp bringt auch danach noch einfach keinen Fuß auf den Boden und muss nach erneutem Teeshot in den Grünbunker gleich das nächste Bogey notieren. Mit einem Birdie am letzten Par 5 der Runde bringt er den Putter noch spät auf Temperatur, denn auf der schwierigen 16 fällt der Putt zum roten Einrag aus neun Metern. Die verbleibenden beiden Bahnen spult er souverän ab und unterschreibt so schließlich die 76 (+5), die ihn bis auf Rang 46 zurückreicht.

Was besonders ins Auge sticht ist das Auf und Ab in dieser Woche. Nach dem ersten Spieltag sogar noch in geteilter Führung, verputtete er den Freitag komplett, ehe er am Moving Day mit der 69 (-2) wieder in die Spur fand. Am Finaltag verhindern nun Probleme im langen Spiel – Sepp trifft lediglich drei Fairways – besseres als die 76 (+5). Kann der Longhitter die Konstanz in seinem Spiel erhöhen und vier annähernd gleich starke Runden abspulen, ist das nächste Topergebnis aber wohl nur noch eine Frage der Zeit.

Casey verteidigt erfolgreich den Titel

Ein 72 Loch-Ergebnis von 8 unter Par reicht Paul Casey um auch heuer als Sieger vom Copperhead Course zu gehen. Bei windigen Verhältnissen übten weder Dustin Johnson an seiner Seite noch weitere Verfolger auf dem engen Kurs wirklich Druck aus, womit sich der Engländer sogar das Dreiputt-Bogey am vorletzten Loch und eine Schlussrunde von 1 über Par leisten konnte. Der Südafrikaner Louis Oosthuizen sowie der Amerikaner Jason Kokrak teilen sich Platz 2 bei 7 unter Par.

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Kurzweiliger Samstag

VALSPAR CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Sepp Straka spult eine enorm kurzweilige dritte Runde ab und kann im Innisbrook Resort von Tampa mit einer 69 ein paar Ränge gutmachen.

Sepp Straka zeigte sich eigentlich auch am Freitag am schwierigen Copperhead Course des Innisbrook Resorts durchaus gut, allein der Putter wollte sich die gesamte Runde nicht erwärmen und brummte dem Longhitter vor allem auf den Frontnine teils richtig billige Bogeys auf, weshalb sich am Ende nicht mehr als die 76 (+5) ausging.

Dank der starken ersten Runde war aber selbst mit der hohen Nummer des zweiten Spieltags der Cut nie in Gefahr und er geht sogar noch klar intakten Chancen auf ein Spitzenergebnis in den Moving Day, denn von den Top 10 trennen ihn vor der dritten Runde lediglich drei Schläge.

Dass er gewillt ist am Moving Day sofort Risiko zu nehmen macht er gleich auf der 1 klar, denn trotz eines links verzogenen Drives reitet er am Par 5 die Attacke. Zwar bleibt er im Grünbunker hängen, der Sandschlag passt aber bis auf einen guten Meter und diesmal spielt auch der Putter mit.

Lange währt die Freude darüber jedoch nicht, denn auf der 2 verläuft es ähnlich mit verzogenem Drive und eingebunkerter Annäherung. Diesmal allerdings spielt der Putter aus sieben Metern nicht mit, was sein Score rasch wieder auf Level Par zurückdreht. Fast trotzig wirkt danach ein gestopfter Achtmeterputt, der ihn sofort wieder in den roten Bereich abtauchen lässt.

Putter voll auf Temperatur

Am Par 3 danach kratz er nach einem weiteren Bunkerausflug noch das Par, am Par 5 danach allerdings geht sich nach einer Drivelandung im Sand das Up & Down nicht mehr aus und Sepp rutscht wieder auf Level Par zurück. Das wilde Hin und Her findet auch danach noch kein Ende, denn erneut kontert der Longhitter sofort. Ein weiterer verzogener Drive hindert ihn nicht daran das Grün zu treffen und aus neun Metern nimmt der Putter erneut die Einladung zum Birdie an.

Kurz vor dem Turn zündet er dann auf der 9 nach starkem Drive noch ein richtig gutes Wedge und lässt sich die nächste Birdiechance aus nicht einmal zwei Metern nicht nehmen, was ihn vor den Backnine bereits deutlich zu den Top 10 aufschließen lässt. Diese knackt er dann auch auf der 10, denn mit einem weiteren längeren Birdieputt – diesmal fällt die weiße Kugel aus sechs Metern ins Loch – entschädigt ihn das Gerät fürs Kurzgemähte erneut für den zähen Freitag.

Nachdem er das 12. Grün knapp verfehlt und den anschließenden Chip nicht zwingend genug zur Fahne bringt, geht sich am Par 4 dann aber nur ein Bogey aus, was ihn wieder um einige Ränge zurückwirft. Nach gelungener Grünattacke holt er sich den Schlag aber schon auf der 14 wieder zurück. Den Putter hat er auch gegen Ende der Runde weiterhin voll auf Temperatur, denn nach starkem Abschlag locht er erneut aus knapp sieben Metern und geht so erstmals sogar auf 4 unter Par.

In die Schlangengrube gefallen

Erneut kommt aber im Spiel des gebürtigen Wieners keine Langeweile auf, denn zu Beginn der “Snake Pit” – der Stretch der letzten drei Bahnen – hat er noch Glück, dass es der Drive gerade noch übers Wasser schafft. Die Lage des Balls ist aber unangenehm, weshalb er erst mit dem vierten Schlag das Grün erreicht und das Par auf der schwierigen Bahn nicht mehr kratzen kann.

Zum Abschluss kühlt dann der Putter um eine Nuance zu früh aus, denn ein Dreiputt vom Vorgrün knöüft dem Georgia Bulldog noch einen weiteren Schlag ab, weshalb er trotz der teils fantastischen Puttleistung am Ende “nur” die 69 (-2) notieren kann, mit der er im Klassement nur um ein paar Ränge bis auf Platz 21 nach oben klettern kann.

Paul Casey (ENG) startet nach der 68 (-3) bei gesamt 9 unter Par als Leader in den Finaltag.

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Eiskristalle in Tampa

VALSPAR CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Sepp Straka kommt im Innisbrook Resort von Tampa mit eiskaltem Putter über eine birdielose 76 nicht hinaus und rutscht so im Klassement um etliche Ränge zurück.

Sepp Straka legte am schwierigen Copperhead Course des Innisbrooks Resorts von Tampa mit der 66 (-5) einen fantastischen Auftakt hin und übernachtete sogar gemeinsam mit US-Boy Joel Dahmen als Führender. Am Freitag hofft der Mega-Longhitter nun eigentlich auch mit später Startzeit auf eine ähnlich gewinnbringende Runde um in starker Position ins Wochenende stürmen zu können, allein der Putter will dabei nicht mitspielen.

Gleich auf der 10 zeigt Sepp welche Power wirklich in ihm steckt, denn der Teeshot bremst sich am Par 4 erst nach umgerechnet 315 Metern wieder ein. Zwar wird das Wedge ins Grün danach etwas lang, das sichere Par nimmt er zum Start der zweiten Runde aber ohne Probleme mit. Auf der 12 ergibt sich dann nach ganz starkem Eisen die erste echte Birdiechance, aus knapp 1,5 Metern spielt aber der Putter erstmals nicht ganz mit.

Mit sicherem Spiel nimmt er danach die nächsten Pars mit, ehe es ihn auf der 15 (Par 3) aus gut 14 Metern mit einem Dreiputtbogey erstmals erwischt. So richtig unangenehm wird es dann aber auf der 17, denn Sepp zündet am Par 3 zwar ein perfektes Eisen und legt den Ball einmal mehr bis auf knapp zwei Meter zur Fahne, muss jedoch auch aus kurzer Distanz dreimal ansetzen und tritt sich so mit eiskaltem Putter das nächste Bogey ein.

Die “Snake Pit” schlägt am Copperhead Course dann gleich noch einmal zu, denn auch ein guter Meter ist für den Putter in dieser Phase einfach zuviel. Sepp “bestraft” sich somit auf den Backnine für ein im Grunde sehr sicheres solides Spiel mit gleich drei Bogeys, wobei keines aus weiterer Entfernung als zwei Metern zustande kommt.

Nach zunächst soliden Pars zu Beginn der ersten Neun, kann der Georgia Bulldog dann auf der 3 nach zu kurzer Annäherung und verpasstem Up & Down den bereits vierten Schlagverlust nicht verhindern und rutscht damit sogar erstmals aus den Top 20. Ein eingebunkerter Teeshot kurz vor Schluss am Par 3 der 8 schlägt sich dann noch zusätzlich unangenehm im Score nieder, weshalb er schließlich nur mit der birdielosen 76 (+5) über die Ziellinie marschiert und damit satte zehn Schläge mehr benötigt als noch am ersten Spieltag.

Dank der starken Auftakrunde ist zwar der Cut nie in Gefahr, die Führungsrolle ist er aber klarerweise los und startet “nur” als 34. ins Wochenende. Auf dem schwierigen Platz reißt er jedoch selbst mit der durchwachsenen Performance vom Freitag keinen wirklich großen Rückstand nach vorne auf, denn auf die Top 10 fehlen ihm lediglich drei Schläge. Selbst Paul Casey (ENG) und Austin Cook (USA) – der derzeit bei gesamt 6 unter Par den Ton angeben – liegen lediglich sechs Strokes weit weg.

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Vergeblicher Kampf

HONDA CLASSIC – 2. RUNDE: Sepp Straka kämpft am Freitag im PGA National von Palm Beach Gardens wie ein Löwe, verpasst mit einer 70 schlussendlich aber knapp den Sprung ins Wochenende.

Sepp Straka kam zum Auftakt mit dem PGA National in Palm Beach Gardens nicht wirklich gut zurecht. Österreichs PGA Tour Beitrag musste sich mit einer birdielosen 73 (+3) zufrieden geben und steht dementsprechend vor der zweiten Runde bereits unter Druck um den Cut nicht zu verpassen. Zumindestens eine rote Runde wird mit Sicherheit von Nöten sein um erneut Preisgeld mitnehmen zu können.

Der Start lässt sich dann auch gut an, denn nach 19 birdielosen Löchern bricht am Freitag bereits auf der 11 – seiner zweiten Bahn – endlich der Bann der roten Einträge. Sepp legt die Annäherung übers Wasser gekonnt aufs Grün und stopft aus gut fünf Metern zu seinem ersten Birdie des Turniers. Zwar hat Sepp danach leichte Probleme den Ball von der Teebox aus auf die Fairways zu legen, die Pars nimmt er aber ohne Probleme mit und verwaltet so sein zartrosa Zwischenergebnis.

Ausgerechnet am Par 5

Auch die berühmt berüchtigte Bear Trap – ein Stretch der Golflöcher 15 bis 17 – übersteht er unbeschadet. Ausgerechnet am einzigen Par 5 der Backnine rasselt Sepp dann aber wieder auf Level Par zurück, denn nach gewasserter Grünattacke kann er das Par nicht mehr kratzen. Zwar verfehlt er auch am zweiten Par 5 der Runde mit der Attacke das Grün, kann auf der 3 aber den Birdieputt aus gut zwei Metern lochen und dreht sein Score so wieder in den roten Bereich.

Allerdings kann er diesen nicht mal eine Bahn lang verwalten, denn Ausflüge in den Fairway- und den Grünbunker sorgen für das zweite Bogey des Tages. Ein messerscharfes Eisen am Par 3, der 7 lässt ihn dann aber zum bereits dritten Mal am Freitag in den Minusbereich abtauchen und eröffnet ihm so ebenfalls auch wieder die Chance auf den Cut.

Auf der 9 hat er dann sogar Glück, dass sich der links verzogene Drive noch vor dem Wasser einbremst, die eingebunkerte Annäherung lässt dann aber nicht mehr als ein abschließendes Bogey zu, womit er schließlich nur die 70 (Par) unterschreiben kann. Am Ende liegt er damit auf Rang 84 und verpasst hauchdünn um einen einzigen Schlag das Wochenende.

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