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Fehlerlos ins Spitzenfeld

ST. JUDE CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Sepp Straka scheint rechtzeitig vor den Playoffs wieder die so schmerzlich vermisste Form gefunden zu haben, denn mit einer fehlerlosen 64 (-6) macht es sich der Honda Classic Champion im TPC Southwind sogar auf Rang 4 gemütlich. Matthias Schwab ist lange Zeit auf der Suche nach Birdies, arbeitet sich mit starkem Finish aber noch zur 68 (-2) und liegt damit ebenfalls auf Cut-Kurs.

Mit Sepp Straka und Matthias Schwab starten erstmals zwei Österreicher in die FedExCup-Playoffs, womit sie zugleich ihr Spielrecht für die PGA Tour für 2023 abgesichert haben. So gesehen ist die FedEx St. Jude Championship für sie ein Bonus-Turnier mit 15 Millionen Dollar Preisgeld. Als 35. im FedExCup ist Straka auch schon fix mit den Top 70 für die BMW Championship, dem zweiten von drei Playoffs qualifiziert. Schwab dagegen, der es als Rookie und als 119. der Jahreswertung nach Memphis geschafft hat, benötigt dagegen ein Topergebnis zum Weiterkommen. Vom Tourkarten-Stress befreit, könnte der Schladminger jedoch frei aufspielen und hat nichts zu verlieren.

St. Jude schlüpfte von der Rolle als WGC-Standort in jene des ersten Playoff-Events und ersetzt damit das Northern Trust. Somit wird im TPC Southwind erstmals ein Finalturnier ausgetragen, auch wenn der Platz für die meisten Topstars altbekanntes Terrain darstellt, somit ein gewisser Nachteil für die Österreicher, die erstmals in Memphis aufteen. Der lang zu spielende Parklandkurs ist für seine Wasserhindernisse berüchtigt. Seit 2003 haben die zahlreichen Teiche beinahe 6.000 Bälle der Tour-Pros verschluckt, so viele wie kein anderer Tourkurs.

Mit später Startzeit findet Sepp Straka souverän auf der 10 das Fairway und legt sich prompt die erste Birdiechance auf. Allein der Putter will aus etwa drei Metern noch nicht ganz mitspielen. Mit anfänglichen Pars gelingt der Start ins Turnier aber grundsouverän. Auf der 13 kann er sich dann für das sehenswerte Spiel erstmals belohnen, denn aus gut zwei Metern geht sich das verdiente erste Birdie aus.

Starken Auftritt durchgezogen

Nach einem wichtigen Parsave am Par 3 danach, lässt er sich am einzigen Par 5 der hinteren Platzhälfte selbst von einer eingebunkerten Grünattacke nicht bremsen und holt sich den zweiten roten Eintrag ab. Das schärft zusätzlich sichtlich auch die Eisen, denn auf der 17 knallt er den Approach bis auf einen Meter zur Fahne und sackt so prompt Birdie Nummer 3 ein.

Stark kratzt er auf der 1 nach verfehltem Grün noch das Par, ehe er aus zwei Metern schon auf der 2 das nächste Birdie mitnimmt und so bereits sogar an den Top 10 anklopft. Vor allem das Gefühl im Kurzspiel scheint er rechtzeitig vor den Playoffs wieder gefunden zu haben, denn mit einem weiteren starken Chip kann er auf der 5 weiterhin den ersten Schlagverlust abwenden und belohnt sich dafür gleich danach aus 3,5 Metern mit dem fünften Birdie.

Auch danach zieht er das fehlerlose Spiel gekonnt durch und beendet die Runde schließlich nach einer sehenswerten Annäherung und einem gestopften 2,5 Meter Putt mit seinem sechsten Erfolgserlebnis. Derart stark geht sich am Ende sogar eine 64 (-6) aus, womit er nicht nur als 4. aus ausgezeichneter Position in den Freitag startet, sondern auch bis auf zwei Schläge an Si Woo Kim (KOR) und J.J. Spaun (USA) dran ist.

Später Turnaround

Mit allerletzter Startzeit findet sich Matthias Schwab auf der 1 gut zurecht, kann die sich bietende Birdiechance aus drei Metern jedoch noch nicht im Loch unterbringen. Danach agiert der Steirer zwar von Tee bis Grün über weite Strecken durchaus souverän, bringt die Bälle allerdings nicht nah genug zu den Fahnen um sich weitere echte Birdiemöglichkeiten geben zu können.

Kurz vor dem Turn wird es dann erstmals richtig bitter, denn die Annäherung verschwindet im H2O und er muss am Ende sogar ein Doppelbogey einstecken, womit er zu Beginn der Backnine bereits deutlich zurück liegt. Auf der 13 ist es dann aber soweit, denn ein starker Putt aus knapp acht Metern ermöglicht endlich das so lange gesuchte erste Birdie.

Das Erfolgserlebnis bringt den Birdiemotor gegen Ende der Runde auch tatsächlich noch auf Touren, denn zunächst krallt er sich auf der 15 aus knapp fünf Metern den Ausgleich und taucht dank starkem Chip danach am Par 5 der 16 sogar erstmals in den roten Bereich ab. Richtig im Rhythmus stopft er schließlich auch auf der 18 noch aus vier Metern und darf sich so am Ende sogar noch über eine 68 (-2) freuen, die ihn klar auf Cut-Kurs in den Freitag starten lässt.

“Abgesehen vom 9. Loch hab ich gutes Golf gespielt. Ich hab den Drive rechts in einen kleinen Wald geschossen und versucht von dort das Grün zu erreichen, was leider im Wasser endete und mir so das Doppelbogey eingebracht hat. Mit etwas Glück hätte ich auf den Frontnine schon einige Birdies spielen können, aber immerhin ist mir das dann auf den zweiten Neun gelungen. Ich freue mich auf die zweite Runde und werde versuchen ähnlich gutes Golf zu spielen wie am ersten Tag”, so der Rohrmooser nach der Auftaktrunde.

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Am Cut vorbei

ROCKET MORTGAGE CLASSIC – 2. RUNDE: Matthias Schwab und Sepp Straka scheitern im Detroit GC um einen Schlag am Cut und kehren so Michigan mit leeren Händen wieder den Rücken, was vor allem für Matthias Schwab im Kampf um die Tourcard bitter ist.

Matthias Schwab schlug zum Auftakt im Detroit GC mit einer 70 (-2) immerhin den richtigen Cut-Weg ein und hat am Freitag nun außerdem den kleinen Bonus einer früheren Startzeit, was sich beim Erreichen des Wochenendes als durchaus etwas hilfreich herausstellen könnte. Ein Top 30 Ergebnis würde Matthias in dieser Woche die Tourcard für kommende Saison wohl endgültig fixieren.

Wie schon am Vortag hat der Steirer auch am Freitag wieder den Putter gleich zu Beginn auf Temperatur und krallt sich aus knapp vier Metern schon auf der 1 das erste Birdie. Danach enden zum Glück für den Steirer aber die Parallelen zum Donnerstag, denn statt eines darauffolgenden Bogeys holt er sich nach einer messerscharfen Annäherung aus einem Meter gleich das nächste Birdie ab und dockt damit bereits an den Top 20 an.

Nach einer starken Rettungsaktion nach eingebunkertem Drive, knallt er am Par 5 der 4 die nächste Annäherung sehenswert zur Fahne und nimmt so nach nur vier gespielten Löchern bereits sein drittes Birdie mit. Erst auf der 6 wird ihm ein verzogener Drive zum Verhängnis, da er das Grün nicht wie geplant erreicht und in Folge den Viermeter-Parputt vom Vorgrün nicht im Loch unterbringt.

Zurück auf Anfang

Nach ewiger Warterei zieht der Abschlag am Par 3 der 11 deutlich zu weit nach links, bunkert sich danach aus unangenehmer Roughlage noch dazu ein und verschiebt zu allem Überfluss auch noch den Bogeyputt aus einem guten Meter, womit er sogar wieder auf Level Par und hinter die Cutmarke zurückrutscht. Das kostet offensichtlich total die Sicherheit, denn mit einem Dreiputt aus knapp acht Metern geht es auf der 12 gleich noch weiter im Klassement in die verkehrte Richtung.

Erst kurz vor Schluss kann er dann nach nur leicht zu langer Grünattacke am Par 5 der 17 wieder jubeln, rangiert jedoch auch nach dem vierten Birdie des Tages weiterhin nur hinter der Cutlinie. Mit der 72 (Par) hofft der Schladming-Pro noch einige Zeit, am Ende hat er aber die Gewissheit, dass es knapp um einen Schlag nicht fürs Wochenende reicht, womit er auch wichtige FedEx-Cup Punkte liegenlässt und damit auch nach wie vor noch nicht fix mit der PGA Tour kommendes Jahr planen kann.

Schwarze Serie verlängert

Sepp Straka steckt auch in Amerikas Motor-City weiterhin im Formtief fest, denn auch in Detroit gelingen die Eisen nur selten nach Maß, was sich zum Auftakt in nur einem Birdie, jedoch gleich drei Bogeys niederschlug und ihm nur die 74 (+2) ermöglichte. Am Freitag Nachmittag muss der Longhitter somit bereits gehörig aufs Gas steigen um die Serie der Missed-Cuts durchbrechen zu können.

Zumindest zu Beginn geht dieses Vorhaben auch durchaus sehenswert auf, denn gleich auf der 10 hat er sein Visier scharf gestellt und stopft aus drei Metern zum anfänglichen Birdie. Schon auf der 11 wird es jedoch dann erstmals ungemütlich, nach verfehltem Grün und zu hart dosiertem Chip, locht er jedoch kuzerhand den Retourchip zum Par und stopft eine Bahn später nach weiteren Problemen im langen Spiel sogar aus gut zehn Metern den fälligen Parputt, womit er sich noch weiter in den roten Zahlen hält.

Ein Schlag zuviel

In dieser Tonart geht es auch danach munter weiter, denn wieder zieht eine Annäherung deutlich am Ziel vorbei, doch erneut locht er einen zähen Tester aus vier Metern zum nächsten Par. Auf der 16 kann er sich schließlich für die unglaubliche Kampfkraft nach gelungener Annäherung ein weiteres Mal belohnen und sackt Birdie Nummer 2 ein.

Lange spult er danach Pars ab, ehe nach einem starken Abschlag das par 3 der 5 das dritte Birdie springen lässt. Zwei Löcher später holt er sich trotz überschlagener Grünattacke am Par 5 den vierten Schlaggewinn ab und ist damit endgültig an der gezogenen Linie dran. Das wichtige letzte Birdie bleibt ihm jedoch verwehrt, weshalb er am Ende trotz der fehlerlosen 68 (-4) wie Matthias Schwab um einen Schlag knapp am Cut scheitert.

Taylor Pendrith (CAN) geht bei gesamt 15 unter Par als Führender ins Wochenende.

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Am richtigen Weg

ROCKET MORTGAGE CLASSIC – 1. RUNDE: Matthias Schwab bringt sich am Donnerstag Nachmittag im Detroit GC mit einer 70 (-2) zumindest auf den richtigen Weg in Richtung Wochenende. Sepp Straka kämpft auch in Amerikas Motor-City weiterhin mit seiner Form.

Matthias Schwab möchte beim vorletzten regulären Saisonevent die noch fehlenden Pünktchen für die neue Tourkarte sammeln und der Start gelingt am Donnerstag mit später Startzeit auch gleich nach Maß, denn auf der 10 platziert er die Annäherung bis auf 2,5 Meter zur Fahne und lässt sich die Chance aufs anfängliche Birdie nicht vom Putter nehmen.

Da der Abschlag am darauffolgenden Par 3 jedoch etwas zu kurz ausfällt und er sich in Folge nicht mehr zum Par scramblen kann, steht sein Score auch prompt wieder bei Level Par. Den Fehler steckt er aber perfekt weg und bringt aus 6,5 Metern schon auf der 12 den Putter wieder zum Glühen, womit er das Tagesergebnis sofort wieder in den Minusbereich drückt.

Da er zwei Löcher später die Grünattacke am ersten Par 5 nur knapp neben dem Kurzgemähten parkt, darf er sich rasch über ein weiteres Erfolgserlebnis freuen, womit ein durchaus gelungener Start endgültig nicht mehr zu leugnen ist. So bunt und explosiv der Start auch war, danach hat er mit einigem Leerlauf zu kämpfen, denn Par um Par reiht er auf der Scorecard aneinander.

Aus etwa 20 Metern bringt er dann auf der 6 den Ball nicht mit zwei Versuchen im Loch unter und rutscht mit einem Dreiputtbogey wieder auf nur noch 1 unter Par zurück, kann den Fehler zwei Bahnen später allerdings mit einem gefühlvollen Putt aus 3,5 Metern wieder egalisieren und steht so schlussendlich mit der 70 (-2) beim Recording, was ihn als 53. immerhin auf Cutkurs bringt. Die frühere Startzeit könnte sich am Freitag beim geplanten Fixieren des Wochenendeinzuges als durchaus hilfreich herausstellen.

“Ich habe wieder gutes Golf gespielt. 2 unter Par war für die Nachmittags-Runde recht gut, denn lediglich Charley Hoffman hat am Nachmittag eine 67 reingebracht und ist damit sogar unter den Top 10. Der starke Wind hat es für die späten Gruppen doch deutlich schwerer gemacht. Durch die umgekehrte Reihenfolge sollte sich das Feld heute aber zusammenschieben und ich hoffe, dass ich weiter nach vorne komme”, so der Rohrmooser nach den ersten 18 Löchern.

Weiter im Formtief

Nach der anstrengenden Open ist Sepp Straka zurück auf der eigentlichen Wirkungsstätte PGA Tour um in Detroit zurück auf die Erfolgsspur zu finden. Vor zwei Monaten erreichte der Wiener sein letztes Weekend und feilte in den letzten Tagen entsprechend hart an seinem Spiel um rechtzeitig zu den Playoffs wieder wettbewerbsfähig zu sein. An den Detroit GC hat Straka gute Erinnerungen, wo er bereits einen 8. und 11. Platz erreichte.

Gleich auf der 1 zieht Sepp den Driver voll durch und lässt sich so nur rund 40 Meter übrig. Aus dem Rough bringt er den Pitch jedoch nicht nah genug zur Fahne, weshalb er sich mit dem anfänglichen Par “begnügen” muss. So richtig in die Verlegenheit einen Schlag abgeben zu müssen kommt der Longhitter auch danach nicht, kann allerdings weder aus einer recht guten Annäherung auf der 3 aus drei Metern, noch am darauffolgenden Par 5 Kapital schlagen und verewigt nur weitere Pars auf der Scorecard.

Erst auf der 6 wird es erstmals ungemütlich, denn nach deutlich überschlagenem Grün will das Up & Down zum Par nicht mehr gelingen und da er sich danach am Par 5 der 7 sogar ein Dreiputtbogey einfängt, drohen die zähen Wochen der letzten Turniere auch in Detroit weiterzugehen. Immerhin kann er sein Spiel nach dem zähen Doppelpack wieder stabilisieren, läuft jedoch weiterhin lange Zeit vergeblich einem ersten Erfolgserlebnis hinterher.

Erst am Par 5 der 14 bricht dann endlich nach erfolgreicher Grünattacke der Birdiebann. Sofort allerdings geht es wieder auf 2 über Par zurück, nachdem der Teeshot am darauffolgenden Par 3 deutlich zu weit nach links segelt und es sich im Grünbunker gemütlich macht. Kurz vor Schluss ergibt sich am letzten Par 5 dann noch eine gute Möglichkeit, doch selbst aus einem Meter geht sich ein zweites Birdie nicht aus, womit er sich am Ende mit der 74 (+2) zufrieden geben muss und sich damit nur auf Rang 132 einreiht.

Tony Finau (USA) und Taylor Pendrith (CAN) teilen sich nach 64er (-8) Runden die Führungsrolle.

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Birdiejagd in Detroit

WOCHENVORSCHAU: Sepp Straka und Matthias Schwab wollen im Detroit GC bei den Rocket Mortgage Classic endlich wieder in lukrativen Gefilden mitmischen, was vor allem für den Rohrmooser in Sachen Tourcard unglaublich wichtig wäre. Lukas Nemecz hofft beim zweiten Linksgolf-Turnier in Folge auf eine weitere Steigerung.

Sepp Straka steckt seit nunmehr doch bereits etlichen Wochen in einem richtig hartnäckigen Formtief. Vor allem mit den Eisen hat der Longhitter so seine liebe Mühe derzeit, was in etlichen “Missed Cuts” mündete. “Ich weiß woran es liegt, dachte aber, dass es leichter in den Griff zu bekommen ist”, meinte er etwa bereits vor den Open, wo im Nachhinein betrachtet jedoch noch nicht wirklich viel zusammenpassen sollte.

Mit einer Trainingswoche in den Knochen soll nun in Michigan aber endlich der Turnaround gelingen, was auch angesichts der anstehenden FedEx-Cup Playoffs, für die er dank seines Sieges bei den Honda Classic bereits seit Monaten fix qualifiziert ist, wichtig wäre, um rechtzeitig vor den hochdotierten Events wieder die Sicherheit im Spiel zu finden.

Auch Matthias Schwab steckt derzeit in einem kleinen Formtief. Zwar stemmte der Schladming-Pro vergangene Woche in Minnesota den Cut, hatte danach am Wochenende aber hart zu kämpfen und musste sich schlussendlich mit Rang 72 zufrieden geben, was ihn im FedEx-Cup Ranking bereits bis auf Platz 119 abrutschen ließ.
Nach Löschung der LIV-Wechsler rückte er immer auf Position 112 auf. Dennoch wäre ein gutes Abschneiden in Detroit enorm wichtig, um hinsichtlich der entscheidenden Top 125 alles klar zu machen.

Um dies zu bewerkstelligen muss im Detroit GC vor allem das lange Spiel wieder schärfer werden, denn im TPC Twin Cities brachte er in der Vorwoche die Bälle nur selten wirklich gut zu den Fahnen und hatte so des Öfteren richtig viel Druck im Kurzspiel und am Putter, was etliche Male nicht wirklich gut für den Steirer ausging. Mit genaueren Annäherungen ist in der “Motor-City” aber mit Sicherheit ein Top 20 bis Top 30 Ergebnis möglich, womit ihm das Spielrecht für kommendes Jahr wohl endgültig sicher wäre.

Weiter im Linksgolf

Auf der anderen Seite des Atlantiks steht Lukas Nemecz in dieser Woche in St. Andrews am Nebenplatz des berühmten Old Course in Fairmont in den Teeboxen und wird erneut sein Gefühl für Linksgolf auspacken müssen. Erst vergangene Woche absolvierte der Steirer in Southport sein erstes Linksturnier als Professional und zeigte sich dabei durchaus konkurrenzfähig, was in einem 34. Platz mündete.

So richtig eingegrooved in den britischen Verhältnissen hofft er in Schottland nun auf eine weitere Steigerung. Zwar sind in dieser Saison auf der DP World Tour noch etliche Turniere zu spielen, mit einem Topergebnis würde aber auch er bereits einen richtig großen Schritt in Richtung Tourkarte für kommendes Jahr machen.

Zur Sicherheit trat er die Weiterreise von England nach Schottland sogar mit dem Zug an und schickte seine Golfausrüstung mit dem von der Tour bereitgestellten Van-Service weiter nach Schottland. Bei den derzeitigen Chaos-Situationen auf den Flughäfen mit Sicherheit eine gute Idee, mussten doch in den letzten Wochen vermehrt Spieler auf Leihschläger zurückgreifen, da die Fluggesellschaften das Gepäck nicht mitschickte.

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Keine Jubelstimmung

3M OPEN – FINAL: Matthias Schwab kommt nach einem mehr als nur durchwachsenen Beginn auch am Sonntag nur zu einer 73 (+2) und verlässt den TPC Twin Cities so nur mit einem 72. Platz, womit er den Tourkarten-Sack noch nicht zumachen kann.

Matthias Schwab wollte am Moving Day eigentlich im Klassement nach oben klettern, fand jedoch auch am dritten Spieltag keinen brauchbaren Rhythmus und rutschte mit einer weiteren 73 (+2) sogar bis auf Platz 73 zurück, von wo aus der Weg in die lukrativen Preisgeldränge mittlerweile richtig weit ist. Am Sonntag hofft der Rohrmooser nun mit erster Startzeit zumindest noch auf eine versöhnliche Finalrunde um vor den Rocket Mortgage Classic kommende Woche in Detroit das Selbstvertrauen wieder zu stärken.

Allerdings geht gleich der Beginn einigermaßen daneben, denn aus dem Rough erreicht er das Grün nicht und da der Putter den fälligen Versuch aus gut zwei Metern nicht im Loch unterbringt, brummt er sich schon auf der 1 das erste Bogey am Sonntag auf. Auch danach läuft nicht viel zusammen, denn auf der 3 kann er nach eingebunkertem Drive und Dreiputt sogar eine Doublette nicht verhmeiden und hängt sich so sogar die rote Laterne um.

Nachdem er dann am darauffolgenden Par 3 das Grün verfehlt und sich erneut nicht zum Par scramblen kann, verfestigt er den letzten Platz sogar einigermaßen. Erst danach kann er sein Spiel stabilisieren, kann auf den Frontnine jedoch noch keinen Konter setzen. Trotz eines wild verzogenen Abschlags legt er die Annäherung am Par 5 der 12 bis auf einen halben Meter zur Fahne legen und kann schließlich das erste Birdie des Tages einsacken.

Auf der 15 erwärmt sich dann auch der Putter und ermöglicht aus gut acht Metern das nächste Birdie, womit er zumindest die rote Laterne weitergeben kann. Auf der 16 geht sich dann sogar aus gut vier Metern ein Schlaggewinn aus, allerdings kühlt die heiße Phase mit einem Dreiputtbogey am Par 3 der 17 auch rasch wieder ab. Am Ende leuchtet zum dritten Mal in Folge nur die 73 (+2) auf, womit er vom hinteren Ende des Klassements nicht wegkommt.

Mit dem 72. Platz stockt Matthias Schwab sein FedEx-Cup Punktekonto auch lediglich um ein paar Pünktchen auf und wird so vom 112. Rang sogar etwas zurückrutschen, womit er auch den Tourkarten-Sack noch nicht zumachen kann. Die nächste Chance die Top 125 endgültig abzusichern ergibt sich jedoch bereits kommende Woche in Detroit, wenn auch Sepp Straka bei den Rocket Mortgage Classic wieder abschlagen wird.

Tony Finau powert zum 3M-Titel

Tony Finau sichert sich mit einem Birdie-Hattrick im letzten Drittel und der 67 den Titel im TPC Twin Cities. Dabei profitiert der Ryder Cupper vom Absturz des lange Zeit überlegen führenden Scott Piercy, der mit einem in der Bunkerböschung eingebohrten Abschlags mit anschließendem Wasserball zum Triplebogey die Führung abgeben muss und auf Position 4 abrutscht. Emilian Grillo (ARG) und Sungjae Im (KOR) teilen sich Platz 2, drei Schläge hinter Finau.

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Weiter zurück

3M OPEN – 3. RUNDE: Matthias Schwab findet im TPC Twin Cities an einem schwierigen Moving Day – wegen einer hartnäckigen Gewitterfront ist die 3. Runde stundenlang unterbrochen – keinen gewinnbringenden Rhythmus und rutscht mit einer 73 (+2) noch weiter im Klassement zurück.

Matthias Schwab machte es am Freitag mit späten Fehlern unfreiwillig spannend, stemmte schlussendlich aber als 63. genau an der Aufstiegsmarke noch den Cut. Am Wochenende heißt es nun für den Rohrmooser jedoch Gas geben, denn um sich noch in die lukrativen Preisgeldränge nach vorne arbeiten zu können, wird der Steirer wohl zwingend Runden deutlich im roten Bereich benötigen.

Mit soliden Pars findet er sich am Moving Day auf den ersten Löchern durchaus souverän zurecht, bringt jedoch die Annäherungen noch nicht zwingend genug zu den Fahnen um sich echte Birdiechancen auflegen zu können. Nachdem er sechs Löcher lang vergeblich dem ersten Erfolgserlebnis hinterherläuft, wird es am kurzen Par 4 der 16 sogar noch unangenehmer, denn aus dem Rough kann er sich nicht mehr zum Par scramblen und rutscht so sogar in den Plusbereich ab.

Nach acht gespielten Löchern ist er dann noch dazu stundenlang zum Däumchendrehen verurteilt, da eine hartnäckige Gewitterfront ein Weiterspielen unmöglich macht. Die Warterei zeigt auch Wirkung, denn bei der Fortsetzung wassert er die Annäherung und tritt sich in Folge am Par 5 der 18 sogar ein Doppelbogey ein. Zwar stabilisiert er sein Spiel danach wieder, muss sich allerdings bis zum Par 5 der 6 gedulden, ehe er das erste Birdie auf die Scorecard bringt.

Da auf den letzten Bahnen nichts großartiges mehr gelingen will, muss er sich am Ende erneut mit der 73 (+2) anfreunden, die ihm noch zehn Ränge kostet und ihn nur auf Rang 73 einreiht, womit vor der Finalrunde auch die lukrativen Preisgeldränge in Minnesota bereits in einige Entfernung rücken. Scott Piercy (USA) geht bei gesamt 18 unter Par mit gleich vier Schlägen Vorsprung auf Emiliano Grillo (ARG) in den Finaltag.

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Unfreiwillig spannend gemacht

3M OPEN – 2. RUNDE: Matthias Schwab macht es am Freitag nach späten Fehlern unfreiwillig spannend, schafft schließlich aber im TPC Twin Cities nach einer 73 (+2) und einer Punktlandung als 63. noch den Sprung ins Wochenende.

Matthias Schwab legte im trickreichen TPC Twin Cities einen durchaus gelungenen Start hin, denn nach der 70 (-1) geht der Steirer als 23. in den zweiten Spieltag. Am Freitag hofft er nun am wasserreichen Par 71 Kurs an das starke lange Spiel anknüpfen zu können und dabei die eine oder andere Möglichkeit mehr auf den Grüns zu nützen, denn bei lediglich zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 ist in dieser Woche für den Rohrmooser mit Sicherheit noch vieles möglich.

Der Start in den zweiten Spieltag geht gleich einmal etwas daneben, denn mit einer zu langen Annäherung hat er sogar noch Glück, dass der erste Approach noch trocken bleibt. Das Up & Down zum anfänglichen Par geht sich jedoch nicht mehr aus, was ihn rasch unangenehm zurückrutschen lässt. Nach einer eingebunkerten Annäherung wird es auch auf der 11 gleich wieder haarig, aus fünf Metern kratzt ihm der Putter aber noch das wichtige Par auf die Scorecard.

Auch danach geht dem Rohrmooser noch nicht wirklich vieles leicht von der Hand, immerhin kann er sein Spiel aber einigermaßen stabilisieren. Am schwierigen Par 3 der 17 wird es dann wieder richtig stressig, denn der Abschlag bremst sich nur im unangenehm dicken Rough ein, mit starkem Kurzspiel und gefühlvollem Putt geht sich jedoch auch hier noch die 3 aus. Mit zwei starken Schlägen legt er sich danach am Par 5 sogar die Eaglechance auf, die über zwei Wellen jedoch knapp nicht fallen will. Der scoretechische Ausgleich ist kurz vor dem Wechsel auf die vorderen Neun aber perfekt.

Kurzes Zittern

Mit einer richtig starken Annäherung geht sich schließlich auf der 2 aus 1,5 Metern das nächste Birdie aus, was Matthias auch erstmals am Freitag in den Minusbereich vordringen lässt. Vier Löcher lang kann er diesen dann verwalten, ehe er sich auf der 7 nach Wasserball und überschlagenem Grün sogar ein Doppelbogey eintritt. Das kostet kurz vor Schluss auch eindeutig noch die Sicherheit, denn auf der 9 kann er sich nicht mehr zum Par scramblen und fällt nach einem weiteren Fehler sogar bis an die Cutmarke zurück.

Schlussendlich muss er sogar noch ein wenig zittern, ehe er nach der 73 (+2) Gewissheit hat, dass es als 63. mit einer Punktlandung für den Aufstieg ins Wochenende reicht. Um sich an den kommenden beiden Spieltagen jedoch in die richtig lukrativen Preisgeldränge nach vorne arbeiten zu können, wird er ordentlich aufs Gas steigen müssen, denn nach der zähen 2. Runde sind die Top 10 bereits sechs Schläge weit entfernt. Scott Piercy (USA) geht bei gesamt 13 unter Par als Leader in den Samstag.

“Die ersten 15 Löchern der zweiten Runde hab ich solides Golf gespielt und es sah alles vom 28. Platz aus nach einem lockeren Cut aus. Auf der 16 hab ich den Drive dann richtig unnötig ins Wasser geschlagen und das Doppelbogey und das Bogey auf der 18 brachten mich dann noch richtig in Cut-Schwierigkeiten. Am Samstag und am Sonntag heißt es jetzt überlegt angreifen”, so Matthias Schwab nach der Punktlandung.

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Durchaus gelungen

3M OPEN – 1. RUNDE: Matthias Schwab sorgt mit einer 70 (-1) im TPC Twin Cities für einen durchaus gelungenen Start und hat nach einigen vergebenen Möglichkeiten wohl sogar noch Luft nach oben.

Mit der 3M Open, dem drittletzten Saisonturnier vor den Finals, setzt die PGA Tour ihren FedExCup-Countdown fort. Trotz des Missed Cuts zuletzt in Kalifornien hat der Steirer nur einen Platz im FedExCup eingebüsst und hat als 112. aktuell noch einen gewissen Puffer auf die entscheidenden Top 125.

Der Start gelingt in Minnesota dann gleich nach Maß, denn mit allererster Startzeit knallt er sofort auf der 1 die Annäherung bis auf 1,5 Meter zur Fahne und streift prompt das anfängliche Birdie ein. Nachdem allerdings schon auf der 2 der Teeshot leicht zu kurz bleibt und den Weg übers Wasser knapp nicht schafft, steht sein Score auch prompt wieder auf Anfang.

Der Rohrmooser steckt den kleinen Rückschlag aber bestens weg und krallt sich aus drei Metern schon auf der 3 das nächste Birdie, womit er sein Score in Windeseile wieder in den roten Bereich drückt. Erst danach kehrt erstmals auf der Scorecard etwas Ruhe ein, bis er sich kurz vor dem Turn mit einem Dreiputt ein weiteres Bogey eintritt und so die Backnine nur bei Level Par in Angriff nimmt.

Trocken heimgespielt

Zwar zeigt er sich vom Faux-pas einigermaßen unbeeindruckt und gibt sich schon auf der 10 und auf der 11 durchaus machbare Möglichkeiten, bringt aus vier bzw. drei Metern jedoch noch nicht das nächste Birdie auf die Scorecard. Das ändert sich dann am Par 3 der 13, wo er sich mit einem wahren Monsterputt aus knapp 13 Metern für die verpassten Chancen revanchiert.

Das scheint den Schladming-Pro endgültig ins Rollen zu bringen, denn gleich auf der 14 geht sich sogar von knapp außerhalb des Grüns das nächste Birdie aus. Erst eine zu kurze Annäherung aus dem Rough inklusive verpasstem Up & Down danach brummt ihm auf der 16 auch den nächsten Fehler auf.

Mit einem wichtigen Parsave aus 1,5 Metern auf der 18 macht er schließlich die 70 (-1) perfekt und sorgt so als 23. für einen durchaus gelungenen Auftakt, wenngleich er mit einigen ausgelassene Möglichkeiten sogar noch eine deutlich bessere Auftaktrunde liegen lässt. Scott Piercy (USA) und Sungjae Im (KOR) erwischen mit 65er (-6) Runden den besten Start.

Nach der Runde meint er: “Mein Spiel war heute durchwegs gut, denn der Platz spielt sich nicht gerade leicht, weshalb eine gute Strategie gefragt ist. Es kommen an 15 der 18 Bahnen Wasserhindernisse ins Spiel, leider ist mir das auch einmal zum Verhängnis geworden. Ich freue mich auf die zweite Runde und werde auch morgen wieder mit der gleichen Strategie in den Tag gehen.”

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Dacapo am Sonntag

150th OPEN CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Rory McIlroy (NIR) und Viktor Hovland (NOR) pushen sich am Moving Day am Old Course zu Höchstleistungen und marschieren im Gleichschritt mit 66er (-6) Runden in die geteilte Führung nach vor. Mit Respektabstand von bereits vier Schlägen folgen Cameron Young (USA) und Cameron Smith (AUS) auf dem geteilten 3. Rang.

Bereits seit Wochen agiert Rory McIlroy in absoluter Hochform, weshalb er im Vorfeld auch von den Buchmachern nicht umsonst als Topfavorit gehandelt wurde. Bereits an den ersten beiden Spieltagen zeigte der Fanliebling mit Runden von 66 (-6) und 68 (-4) Schlägen richtig starkes Golf, musste jedoch den beiden Camerons – Cameron Young und Cameron Smith (AUS) – noch den Vortritt lassen.

Am Moving Day allerdings legt Rory dann einen Zahn zu, dabei zieht zunächst Viktor Hovland mit einer starken Birdieserie von der 3 bis zur 6 bis an die alleinige Spitze. Erst ab der 5 grooved sich dann auch der Nordire im gemeinsamen Flight mit seinem Ryder Cup Kollegen richtig ein und bleibt zu dieser Zeit mit einem Birdiedoppelpack am Norweger dran.

Rund um den Turn schaltet McIlroy dann aber in den “Next Level”, krallt sich zunächst auf der 9 das nächste Birdie und locht auf der 10 mit einem sensationellen Bunkerschlag sogar zum Eagle, womit die nordirische Flagge plötzlich gemeinsam mit der norwegischen von der Spitze erstrahlt. Auch danach zeigt der vierfache Major-Champion keinen Anflug von Schwäche und übernimmt schließlich mit einem Par 5 Birdie auf der 14 endgültig den Platz an der Sonne.

Erst das berühmte Road Hole zieht Rory dann mit einer zu langen Annäherung aus unguter Lage etwas den Nerv und brummt ihm das erste und einzige Bogey des Tages auf, während der Norweger sehenswert noch die 4 auf die Scorecard katzt. Nachdem beide dann von der scorefreundlichen 18 das Birdie mitnehmen, teilen sie sich nach 66er (-6) Runden und bei gesamt 16 unter Par vor den letzten 18 Löchern die Führungsrolle.

Damit ist für den Sonntag alles angerichtet, denn die beiden werden sich auch am Finaltag Seite an Seite wohl ein episches Duell um den Titel bei den Jubiläums-Open liefern. Mit einem Respektabstand von bereits 4 Schlägen folgen Cameron Young (71) und Cameron Smith (73) auf dem geteilten 3. Rang.

Leaderboard 150th Open Championship

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Keine Wiederholung

BARRACUDA CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Matthias Schwab findet am Freitag im Tahoe Mt. Club keinen Rhyhtmus und scheitert mit einer 74 und -2 Punkten sogar am Cut. Damit kann er auch keine Wiederholung des starken Auftritts von 2020 hinlegen, wo er mit einem 3. Platz damals den Grundstein für das Erlangen des PGA Tour Spielrechts hinlegte.

Dabei legte Matthias Schwab beim von PGA und DP World Tour co-sanktionierten Turnier in Kalifornien einen durchaus gelungenen Start hin und geht klar aus dem prognostizierten Cutbereich in den zweiten Spieltag. Aufgrund des modifizierten Stableford Systems (Albatros 8, Eagle 5, Birdie 2, Par 0, Bogey -1 und Doppelbogey oder mehr -3 Punkte) kann der Rohrmooser durchaus aggressiv zu Werke gehen und könnte mit einer guten zweiten Runde sogar richtig weit nach vorne marschieren.

Allerdings beginnt der Freitag für Matthias alles andere als planmäßig, denn nach Ungenauigkeiten im langen Spiel muss er schon auf der 11 das erste Bogey einstecken. Zwar konsolidiert er sein Spiel danach und nimmt auf der 14 auch das erste Birdie mit, schon auf der 16 setzt es allerdings aus dem Grünbunker das nächste Bogey, womit die Backnine am Freitag sozusagen zu einem Nullsummenspiel avancieren.

Auf der vorderen Platzhälfte findet er dann überhaupt keinen Rhythmus mehr und läuft vergeblich einem weiteren Erfolgserlebnis hinterher. Da es sich parallel dazu nach verpassten Up & Downs auf der 4 und der 8 noch weitere Bogeys auf der Scorecard gemütlich machen, bringt er am Ende sogar nur die 74 (+3) zu Papier, was in -2 Punkten mündet und ihn bei insgesamt 5 Punkten um deren zwei am Cut scheitern lässt.

“Es ist diese Woche leider nicht nach Wunsch gelaufen. Mein kurzes Spiel hat nicht funktioniert, deshalb gelangen mir zu wenige Birdies und umgekehrt musste ich zu viele Bogeys einstecken. Bis zu den 3M Open kommende Woche werde ich jetzt genau daran arbeiten. Positiv ist, dass ich nach wie vor im FedEx Cup Ranking in den Rängen für eine PGA Tour Card für kommende Saison bin”, erklärt er das Hauptproblem in seinem Spiel in Kalifornien.

Chez Reavie (USA) diktiert nach den ersten beiden Runden bei gesamt 28 Punkten das Tempo.

Leaderboard Barracuda Championship

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