Schlagwort: waste management

Rickie Fowler

Fowler triumphiert trotz Regelchaos

WM PHOENIX OPEN – FINAL: Rickie Fowler wirft fast den Titel aufgrund des Regelchaos und eines Triplebogeys weg, sichert sich aber mit späten Birdies noch den 5. Titel auf der PGA Tour.

Die neuen Golfregeln hätten Rickie Fowler beinahe den 5. Titel der Karriere gekostet. 8 Löcher vor Schluß stolpert der Publikumsliebling in ein Triplebogey, das ihn den komfortablen Vorsprung auf die Verfolger kostet: “Ich hoffe, nie wieder so etwas erleben zu müssen. So ziemlich alles was schiefgehen konnte, ging auch schief,” kommentierte er nachher kopfschüttelnd.

Nur der etwas zu schnelle Chip übers 11. Grün, der ins Wasser rollt, ging auf seine Kappe. Fowler dropt mit Strafschlag in der Böschung, marschiert hinauf aufs Grün um sich eine Landezone auszuknobeln, während sich sein Ball plötzlich von alleine in Bewegung setzt und zurück ins Wasser rollt. Nach einigen Minuten Konfusion und Diskussion erhält Fowler einen Schlag aufgebrummt und kann erst danach chippen: “Das war eine wirklich interessante Entscheidung. Du bekommst einen Schlag dazu, obwohl Du nichts dazugetan hast um ihn Dir zu verdienen,” kann Fowler nur den Kopf schütteln. Nach gutem Chip und Putt muß er erst am nächsten Abschlag erfragen, was er auf die Scorekarte malen darf – Triplebogey!

Mit zwei späten Birdies sorgt Fowler dennoch für ein Happy End und feiert bei 17 unter Par den Sieg in Phoenix, zwei Schläge vor Branden Grace.

Zusammenfassung der vier Tage in Phoenix

Beim lautesten und publikumswirksamsten PGA Tour-Event des Jahres zählten Jon Rahm, Phil Mickelson, Rickie Fowler und Matt Kuchar zu den großen Favoriten, die Titelverteidiger Gary Woodland herausfordern wollten.

Sepp Straka verpasste am Sonntag zuvor um einen Schlag die Top 10 und damit einen automatischen Startplatz. Pech für den Wiener auch bei der Montags-Quali, wo er mit der 69 um vier Schläge vorbeischrammt.

Zum Auftakt geben mit Justin Thomas, Rickie Fowler und Harold Varner III gleich drei US-Amerikaner in Scottsdale den Ton an. Alle drei marschieren mit 64er (-7) Runden zurück zum Recording und setzen damit die frühe Bestmarke.

Rickie Fowler hat auch am Freitag sein Visier messerscharf eingestellt. Der Fanliebling setzt auf seine bärenstarke Auftaktrunde eine 65 (-6) drauf und biegt so als alleinig Führender bei gesamt 13 unter Par ins Wochenende ab.

Der Moving Day entwickelt sich für Rickie dann nahezu perfekt. Weiterhin spult Fowler unglaublich starkes Golf ab, notiert am Ende seine bereits zweite 64 (-7) der Woche und arbeitet sich so bei 20 unter Par bereits einen vier Schläge großen Vorsprung auf den ersten Verfolger Matt Kuchar heraus.

Am verregneten Finaltag hat das elitäre Feld ordentlich zu kämpfen, nur Rickie Fowler scheint an der Spitze weiter einsam seine Kreise zu ziehen, trotz eines Doppelbogeys. Das ändert sich jedoch kapital zu Beginn der Back 9, als er an der 11 über das Grün ins Wasser pitcht und sich der gedroppte Ball von alleine in Bewegung setzt und ebenfalls im Teich verschwindet. Nach den neuen Golfregeln kostet das Rickie einen weiteren Schlag und trotz gutem Up & Down muss er das Triplebogey notieren.

Nach Fowlers Sandy Bogey an der 12 hat Branden Grace plötzlich gleichgezogen. Mit starken Birdies an der 15 und 17 kontert Rickie jedoch perfekt und sichert sich bei 17 unter Par noch den Titel, zwei Schläge vor Grace und drei vor Justin Thomas.

>> Endergebnis Phoenix Open

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Rickie Fowler

Wüstenfuchs

WASTE MANAGEMENT PHOENIX OPEN – 2. RUNDE: Rickie Fowler (USA) spielt auch am zweiten Tag starkes Golf und geht mit nur einem Schlag Rückstand auf Halbzeitleader James Hahn (USA) ins Wochenende. “Ich liebe dieses Event hier, hoffentlich geben wir den Fanmassen Grund zu jubeln”, fiebert Fowler dem Moving Day im TPC Scottsdale schon entgegen.

Rickie Fowler präsentiert sich derzeit in absoluter Topform. Beim Ausflug auf die European Tour vor wenigen Wochen schnappte sich der Kalifornier postwendend den Titel in der Wüste Abu Dhabis und ließ dabei Topstars wie Jordan Spieth (USA) oder Rory McIlroy (NIR) nur das Nachsehen.

Fast nahtlos schloss er zum Auftakt in der Wüste Arizonas an die Leistung in den Vereinigten Arabischen Emiraten an und lag nach der ersten Runde mit der 65 (-6) in geteilter Führung. Zwar verläuft der Freitag etwas unspektakulärer, Fowler muss bei vier Birdies aber nur einen Schlagverlust einstecken und mischt mit der 68 (-3) weiterhin ganz vorne mit. Der Fanliebling teilt sich Rang 2 mit dem Australier Danny Lee (66).

“Es war heute alles andere als leicht. Der Wind hat wirklich unangenehm geblasen. Ich hab versucht geduldig zu bleiben und mich durchzukämpfen”, so Rickie Fowler nach seiner Runde.

Lediglich James Hahn distanziert das Verfolgerduo um einen Schlag. Der US-Amerikaner knallt die fehlerlose 65 (-6) aufs Tableau und geht bei gesamt 10 unter Par als Führender ins Wochenende. Der Deutsche Alex Cejka findet ebenfalls die richtige Mischung und cuttet nach der 68 (-3) und bei insgesamt 4 unter Par als 13. ganz sicher. Wenige Spieler müssen die letzten Löcher ihrer zweiten Runde noch am Samstag zu Ende spielen.

Für das Highlight des Tages sorgt Jack Maguire (USA). Dem US-Boy gelingt am Par 3, der 12 ein fantastisches Hole in One. Der Youngster steigert sich über Nacht um ganze 12 Schläge, nach der 83 (+12) vom Auftakt bleibt für ihn aber trotz der 71 (Par) nur der 128. Rang über.

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Rickie Fowler

Top in Arizona

WASTE MANAGEMENT PHOENIX OPEN – 1. RUNDE: Rickie Fowler (USA) präsentiert sich nach seinem Sieg in Abu Dhabi nun auch im TPC Scottsdale von seiner besten Seite und spielt sich am ersten Tag in die geteilte Führung. Keegan Bradley (USA) wird ein 15. Schläger im Bag zum Verhängnis.

Rickie Fowler zeigt sich nach dem Sieg im Rahmen der European Tour in Abu Dhabi jetzt auch auf der PGA Tour in bestechender Form. Der Publikumsliebling packt bei seiner ersten Umrundung zwar farbenfrohe Backnine aus, kommt nach vier Birdies und einem Eagle bei nur zwei Schlagverlusten aber schon bei 4 unter Par zum Turn. Mit fehlerfreien Frontnine, wo der Kalifornier noch zwei weitere rote Einträge mitnimmt, spielt er sich so mit der 65 (-6) in die geteilte Führung mit Shane Lowry (IRL) und Hideki Matsuyama (JPN).

“Es ist schön zu sehen, dass mein Spiel derzeit wirklich sehr gut funktioniert. Ich konnte einige Putts lochen und auch vom Tee schaut es derzeit sehr gut aus. Ich hatte zwar leichte Probleme beim Draw und war meist etwas weit rechts, aber alles in allem passt das derzeit sehr gut. Es macht auch wirklich Spaß hier. Es ist einfach ein Wahnsinn wieviele Fans hier schon am Donnerstag auf die Anlage kommen. Das ist wirklich kein normaler Tourstopp und macht echt Lust auf mehr”, zeigt sich Rickie Fowler im Interview sehr zufrieden mit seinem ersten Auftritt in Phoenix.

15 ist einer zuviel

Keegan Bradley sorgt für das kuriose Highlight des ersten Tages. Der US-Amerikaner hätte eigentlich eine 66 gespielt und wäre damit bis auf einen Schlag an den Führenden dran, allerdings vergaß er nach der einstündigen Verzögerung wegen Morgenfrosts einen Schläger wieder aus dem Bag zu nehmen und fasste so eine Strafe über zwei Schläge aus. mit der 68 (-3) liegt er damit auf Rang 11.

“Ich habe immer ein 3er Eisen oder ein Hybrid mit im Bag und entscheide mich dann je nachdem welchen Schläger ich auf die Runde mitnehme. Nach der Verzögerung habe sowohl ich als auch mein Caddie Steve vergessen einen der beiden Schläger wieder aus dem Bag zu nehmen. Ich weiß nicht wie uns das passieren konnte”, erklärt Bradley den Faux-pas. “Das ist klar meine Schuld und geht voll auf mich”, nimmt Bradleys Caddie Steve Hale die Schuld auf sich.

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