Schlagwort: weekend

Spitze in Sichtweite

WYNDHAM CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Sepp Straka legt eine fehlerlose 66 nach und geht mit nur vier Schlägen Rückstand auf die Spitze ins Weekend von Greensboro.

Sepp Straka präsentiert sich weiterhin in brandheißer Form und eröffnete schon mit 7 Birdies und der 65 in Greensboro. Obwohl auch heuer in Greensboro ultratief gescort wird – der Kanadier Adam Svensson schoß am Freitag bereits die 61 – ist der Wiener damit gut bei der Musik dabei.

Spielstark und vor allem bombensicher im langen Spiel geigt Sepp auch in Runde 2 auf, nur der Putter sollte nicht mehr ganz so viele Birdies ermöglichen. Bereits an der 11, seinen zweiten Loch, lässt Sepp eine Riesenchance aus zwei Metern ungenutzt und verfehlt am Par 3 der 12 haarscharf erstmals ein Grün, nachdem der Ball aufs Vorgrün ausrollt. Der Putter bleibt störrisch an der 13 und 15, wo weitere exzellente Chancen ungenutzt bleiben. Erst an der 18 erzwingt Straka aus vier Metern sein Glück und holt sich sein erstes Birdie ab.

Das beflügelt doch ein wenig für die zweite Platzhälfte: gleich am zweiten Grün locht der 25-jährige aus rund vier Metern, doch bereits beim nächsten Putt aus drei Metern will der Ball wieder nicht ins Loch. Perfekt dafür die Vorarbeit im langen Spiel am ersten Par 5 und das leichte Zweiputt-Birdie aus 7 Metern. Trotz einiger wilderer Drives trifft Straka auf seinen zweiten 9 jedes Grün und geht sichert sich am Schlussloch mit Dreimeter-Putt immerhin noch die 66, obwohl deutlich tieferes drinnen gewesen wäre.

 

Mit der Runde von 4 unter Par verbessert sich leicht auf den 12. Platz und hat Leader Byeong Hun An (KOR) mit vier Schlägen Distanz noch gut in Sichtweite.

>> Leaderboard Wyndham Championship

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Schwarzes Kanada-Weekend

CANADIAN OPEN – FINAL: Die tolle Vorarbeit der ersten 36 Löcher verspielt Sepp Straka mit einem schwarzen Weekend von 8 über Par.

Sepp Straka legte sich mit starken Runden von 68 (-2) und 65 (-5) eine perfekte Ausgangslage für das Weekend von Ontario auf, mit nur einem Schlag Rückstand auf die Top 10 und auch nur 5 Shots hinter dem Leaderduo Kuchar, Brown. An der Seite von Rory McIlroy spielend verputtet der PGA Tour-Rookie den Moving Day und fiel mit der 72 (+2) schon einmal auf Position 25 zurück. Am Sonntag sollte es noch weit dicker für ihn kommen.

In die Finalrunde startet Straka mit gehörigen Problemen vom Tee. An der 2 bleibt so nur der Querpass, auch das dritte Grün ist regulär unerreichbar und an der drivebaren 5 ist die Lage im Rough so schlecht, dass wie schon zuvor wieder nur ein Bogey herausschaut. Damit geht es nach einer knappen Stunde mit drei über Par bereits hinab am Leaderboard bis jenseits der Top 50.

Der konstante Aderlaß auf der Scorekarte setzt sich auch zu Beginn der Back 9 fort, als der Ball wieder vom Tee ins dicke Gemüse segelt und das Grün regulär nicht mehr erreichbar ist. Auch die Eisenschläge sind bei weitem nicht so zwingend wie am Samstag: auf beiden Par 3 der Back 9 verfehlt er das Kurzgemähte und gibt so weitere Schläge ab.

Auch am einzigen Par 5 der Back 9 will kein Sonntags-Birdie gelingen, obwohl Sepp perfekte Vorarbeit leistet und aus 4 Metern sogar zum Eagle puttet. Mit Dreiputts wird es nur das Par. Mit birdieloser Finalrunde von 76 Schlägen (+6) gibt es auf Platz 60 nur Kleingeld zu holen, weshalb Straka den Toronto-Ausflug schnell in Gedanken abhaken und sich bereits voll auf sein Major-Debüt von Pebble Beach fokussieren wird.

Rory McIlroy schießt mit der 61 alle Lichter aus und ist im Hamilton GC sogar zeitweise auf Kurs zu einer 59. Mit 21 unter Par – davon -17 am Wochenende – gelingt dem Nordiren nicht nur ein Triumph mit 6 Schlägen Vorsprung sondern auch zugleich eine persönliche Bestmarke für sein tiefstes 72 Loch-Ergebnis auf der PGA Tour. Shane Lowry sorgt für einen irischen Doppelsieg.

>> Endergebnis Canadian Open

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Martin Wiegele 2015

Nicht vom Fleck

LE VAUDREUIL CHALLENGE 2016 – FINAL: Martin Wiegele kann sich mit zwei 73er-Runden am Weekend nicht aus dem Keller des Klassements befreien.

Der Golf PGA France von Le Vaudreuil erweist sich auch 2016 nicht als die Paradewiese von Martin Wiegele. Zwar cuttete der Grazer wie in den meisten Auftritten zuvor auch im heurigen Jahr, wenn auch knapp, am Ende ist das Abschneiden aber wieder bescheiden.

Die schweren Anfangsbahnen knöpfen Wiegele auch zum Abschluss gleich zwei Schläge ab, wovon er bis zur Halbzeit nur einen zurückholen kann. Auch die letzten 9 Löcher kann Martin nicht mehr aufholen und bleibt mit zwei 73er-Runden am Weekend im hinteren Teil des Klassments auf Platz 57 hängen. Drei Birdies sind zu wenig, da Wiegele auf dem anspruchsvollen Layout zu viele Fehler einstreut. Am Schlusstag verirren sich 5 Bogeys auf die Scorekarte und sorgen dafür dass Wiegele bei 4 über Par im geschlagenen Feld verbleibt.

Manuel Trappel verpasste nach Runden von 73 und 72 Schlägen um zwei Shots den Cut.

Der Schwede Alexander Björk gewinnt bei 14 unter Par seinen ersten Challenger vor dem Engländer Aaron Rai und dem Australier Nick Cullen.

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