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Unbelohnter Kampf

WORLD SUPER 6 – 3. RUNDE: Matthias Schwab kämpft im Lake Karrinyup CC bis zuletzt wie ein Löwe, verpasst in Perth schlussendlich aber den Sprung unter die Top 24 und somit auch die Matchplay-Phase. Nach drei guten Runden im australischen Wind kann sich der Rohrmooser mit seinem Saisondebüt aber zum größten Teil zufrieden zeigen. Kiradech Aphirbarnrat (THA) lässt am Sonntag keinem Gegner eine Chance und schnappt sich den Sieg.

Mit einem Herzschlagfinale – Matthias Schwab lochte auf seinen letzten drei Bahnen am Freitag zu Birdies – cuttete der Rookie bei seinem Saisondebüt noch ins Wochenende und darf somit gleich bei seinem ersten Turniereinsatz der neuen Saison Preisgeld einplanen. Beim abgeänderten Turnierformat gilt die volle Konzentration am Samstag aber den Top 24, da nur diese mit dem Sprung in die Matchplay-Phase am Sonntag belohnt werden.

Das starke Finish vom Vortag macht sich dann beim Aufsteiger auch am Samstag bemerkbar. Die gesamten Backnine hat er perfekt im Griff, nimmt auf beiden langen Bahnen rote Einträge mit und steht dank eines weiteren Birdies auf der 18 sogar bei 3 unter Par beim Turn, was ihm nur noch einen minimalen Rückstand auf die zweite Cutmarke beschert.

In Folge schleicht sich auf der 2 aber auch der erste Fehler ein, der jedoch nur kurzzeitig etwas an Boden kostet, denn mit dem bereits vierten Birdie des Tages auf der 4 bleibt er immer deutlich an der wichtigen Marke dran. Erst das schwierige Par 5, der 7 erweist sich für den Schladming-Pro dann als Spielverderber, nachdem ihm die lange Bahn kurz vor Ende seiner Runde ein Bogey umhängt, worauf er auf den verbleibenden beiden Bahnen nicht mehr reagieren kann.

Gelungenes Saisondebüt

Schwab_1807_330Mit der 70 (-2) verpasst Matthias Schwab so zwar den Sprung in die finale Matchplay-Phase – der Finaltag wird in 6-Loch K.O.-Duellen entschieden – darf sich im Großen und Ganzen mit seinem ersten European Tour Turnier der neuen Saison aber durchaus zufrieden zeigen und schreibt als geteilter 33. auch gleich im Race to Dubai an.

Vor allem die Nervenstärke, die der Absolvent der Vanderbilt University bereits in seiner College Zeit immer wieder aufblitzen ließ, zeichnete Matthias auch in dieser Woche aus, wie zum Beispiel der sensationelle Birdietriplepack am Ende seiner zweiten Runde zeigte. Für den European Tour Rookie, der das Turnier immerhin vor Topstar Lee Westwood (ENG) beendet, geht es bereits kommende Woche im Oman weiter.

Mit dem Turnierverlauf zeigt er sich durchaus zufrieden: “Ich konnte vor allem die guten Bedingungen mit wenig Wind und guten Grüns zu Beginn ausnützen und hab solide Backnine gespielt. Auf den zweiten Neun schlichen sich dann immer mehr schlechte Schläge ein. Generell bin ich aber mit dem Ergebnis zufrieden, vor allem wegen des großen Traingsrückstandes und der fehlenden Spielpraxid, die ich in den letzten vier bis fünf Wochen aufgereissen hab. Spielerisch fehlt schon noch ein gutes Stück.”

Prom Meesawat (THA) geht nach der 67 (-5) und bei gesamt 12 unter Par als topgesetzter Spieler in die K.O.-Phase.

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Ruder herumgerissen

WORLD SUPER 6 – 1. RUNDE: Matthias Schwab findet am Freitag im Lake Karrinyup CC lange Zeit kein richtiges Rezept, reißt mit einem sensationellen Ende das Ruder aber noch herum und schafft so mit dem Cut ein wichtiges Etappenziel.

Matthias Schwab zeigt gleich bei seinem Saisondebüt auf der European Tour seine ganze Kampfkraft, denn wie der Aufsteiger auf seiner zweiten Runde sich noch ins Wochenende rettet ist an Dramatik kaum mehr zu überbieten. Lange Zeit findet der Rohrmooser in Perth überhaupt kein Rezept, tritt sich schon früh einen Bogeydoppelpack ein, wobei er ausgerechnet am Par 5, der 3 einen Schlag abgeben muss und gerät so rasch ins Hintertreffen.

Zwar stabilisiert er sein Spiel nach dem zähen Beginn sichtlich, Konter kann er aber lange Zeit keinen setzen und rutscht nach dem Turn mit einem weiteren Fehler auf der 13 sogar deutlich hinter die prognostizierte Cutmarke zurück. Als es kurz vor Ende bereits den Anschein hat, als würde der Absolvent der Vanderbilt University seinen ersten Cut als Professional verpassen – seit seinem Wechsel ins Profilager stand der Schladming-Pro in jedem Wochenende – reißt Matthias das Ruder plötzlich noch herum und legt ein Finish der Extraklasse hin.

Mit geballter Kampfkraft

Zunächst locht er am langen Par 4, der 16 seinen ersten Birdieputt, was sichtlich nicht nur das Vertrauen ins eigene Spiel stärkt, sondern regelrecht eine Initialzündung darstellt, denn auch das Par 3 danach hat er perfekt im Griff, stopft Birdieputt Nummer 2 und liegt plötzlich wieder in Schlagdistanz zum Cut.

Richtiggehend angestachelt knallt er auch auf der 18 den Ball noch stark aufs Grün und rollt tatsächlich auch diesen Putt noch sehenswert zum Birdie ins Loch, was sein Score sogar wieder auf Level Par zurückdreht und keinerlei Diskussionen um den Cut aufkommen lässt. Mit der 72 (Par) marschiert Matthias Schwab so als 43. ins Wochenende.

“Die Runde war vom schlechten Start geprägt. Ich lief immer hinterher und es kam nichts zusammen heute. Es ist wenig gefallen und dazu kamen noch zum Teil ziemlich bescheiden Schläge. Am Ende haute ich sie dann plötzlich zum Stock und hab die Putts gemacht. Das kam wie aus dem Nichts, vor allem weil es davor echt ein zäher Kampf war”, beschreibt Matthias die nervenaufreibende zweite Runde aus seiner Sicht.

Etappenziel erreicht

Beim abgeänderten Turnierformat – am Sonntag wird der Sieger in 6-Loch Matchplay Duellen ermittelt – gilt es vorrangig die Cuts zu überstehen. Mit dem Einzug unter die Top 65 hat der Steirer ein wichtiges Etappenziel bereits geschafft. Am Samstag trennt noch ein zweiter Cut die Spreu vom Weizen und lässt nur noch die besten 24 in die K.O – Phase einziehen. Bei dem dichtgedrängten Leaderboard hat Matthias mit Sicherheit gute Chancen am dritten Spieltag auch die zweite gezogene Linie überspringen zu können.

Lee Westwood (ENG) und Brett Rumford (AUS) gehen bei gesamt 8 unter Par als Co-Leader in den Samstag.

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Ansprechende Vorstellung

WORLD SUPER 6 – 1. RUNDE: Matthias Schwab liefert bei seinem Saisondebüt im Lake Karrinyup CC bei schwierigen Windverhältnissen mit der 71 (-1) eine ansprechende Vorstellung ab und ist damit klar auf Kurs in Richtung Wochenende.

Nach der verpassten Einladung vor wenigen Wochen in Dubai ist die letzte Turnierrunde für Matthias Schwab mittlerweile bereits in etwa drei Monate her. Einen leichten angesetzten Flugrost musste der Rohrmooser bei seinem Saisondebüt auf der European Tour somit einigermaßen einkalkulieren, schüttelt diesen aber in Windeseile bereits auf seinen ersten 18 Bahnen des Jahres fast gänzlich ab.

Schon der Start glückt dem Schladming Pro bei schwierigen Windverhältnissen am Nachmittag in Perth – teilweise wirbelt der Wind unberechenbar zwischen den Bäumen – nahezu perfekt. Gleich die 11, das erste Par 5 der Backnine, lässt den ersten Schlag springen, was Matthias rasch in den roten Bereich abtauchen lässt. Danach allerdings machen es sich auch Fehler bequem, vor denen am Nachmittag allerdings fast niemand verschont bleibt.

Lediglich bis zur 13 dauert es, ehe sich der Absolvent der Vanderbilt University nach zwei Bogeys plötzlich im Plusbereich wiederfindet, gleicht sein Score aber noch vor dem Turn am zweiten Par 5 wieder aus und hält sich so hartnäckig rund um die prognostizierte Cutmarke. Erneut allerdings erwischt es den European Tour Aufsteiger danach auf der 2 (Par 4), worauf er nicht sofort eine passende Antwort geben kann.

Starke Momente

Erst das lange Par 4, der 6 läutet eine sehenswerte Schlussphase ein, denn sofort nach dem scoretechnischen Ausgleich nimmt er auch am Par 5, der 7 – die lange Bahn präsentiert sich zum Auftakt nicht wirklich als Birdieloch – mit gelochtem Zehnmeterputt vom Vorgrün ein Birdie mit und taucht so sogar wieder in den roten Bereich ab. Nachdem er danach auch noch die schwierige 8 (Par 3) unbeschadet übersteht, unterschreibt er schlussendlich die 71 (-1), was bei den schwierigen Verhältnissen am Nachmittag durchaus eine starke Auftaktrunde darstellt.

Da am Sonntag die Entscheidung in 6-Loch Matchplay-Duellen fällt ist es derzeit auch unerheblich, dass Matthias als 43. bereits sieben Schläge Rückstand auf Brett Rumford (AUS) – der Titelverteidiger feuert am Vormittag die 64 (-8) aufs Tableau – aufweist. Vorrangig gilt es für Österreichs größte Zukunftshoffnung am Freitag den Cut der besten 65 und am Samstag den zweiten Cut der Top 24 zu überstehen um in die Matchplay Phase einziehen zu können.

“Ich hab gleich zu Beginn in einen guten Rhythmus gefunden und hab die Bälle auch gut getroffen. Die beiden frühen Bogeys waren nicht durch schlechte Schläge sondern durch falsche Windberechnungen. Gegen Mitte der Runde war es sehr windig und nicht leicht zu spielen, aber ich hab mein Score mit einigen zwei bis drei Meter Putts gut zusammengehalten. Nach dem Turn hab ich die Bälle dann etwas schlechter getroffen, aber das Finish war gut. Das Highlight war sicher der gelochte Putt vom Vorgrün auf der 7”, fasst Matthias seine sehenswerte erste Runde zusammen.

Die Chancen, dass die beeindruckende Cutserie von Matthias Schwab auch in Down Under seine Fortsetzung findet – bislang zog er seit seinem Wechsel ins Profilager im letzten Jahr in Atzenbrugg in jedes Wochenende ein – stehen nach der roten Auftaktrunde durchaus gut. Am Freitag hat er nun den Bonus einer frühen Startzeit, was angesichts der Windverhältnisse wohl einen nicht zu unterschätzenden Vorteil darstellen dürfte.

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Debüt in Down Under

WORLD SUPER 6 – VORSCHAU: Matthias Schwab feiert im Lake Karrinyup von Perth seine Saisonpremiere und hofft beim ungewöhnlichen Spielformat auf einen guten Start in seine Rookie Saison auf der European Tour.

Eigentlich hätte Matthias Schwab sein Saisondebüt bereits vor zwei Wochen eingeplant gehabt, allerdings schnappte ihm Ryder Cupper Graeme McDowell (NIR) in letzter Sekunde sein Einladungsticket in Dubai vor der Nase weg, was dem Absolventen der Vanderbilt University doch noch den Startplatz kostete. Zumindestens aber fand der Schladming-Pro in den Vereinigten Arabischen Emiraten perfekte Trainingsverhältnisse vor, die den Frust über die verpasste Startmöglichkeit wohl etwas dämpften.

Total ausgeruht und voller Tatendrang ist es nun in dieser Woche im australischen Perth für Matthias Schwab aber tatsächlich endlich soweit. Beim eher obskuren Turnierformat – der letzte Tag geht in einem 6-Loch K.O.-Modus über die Bühne, was den Namen “World Super 6” erklärt – hofft der Aufsteiger eine gute Figur machen zu können und peilt gleich bei seinem ersten Start wichtige Punkte im Race to Dubai an.

Um dies zu bewerkstelligen muss er sich zunächst an den ersten beiden Tagen wie bei jedem Turnier einen Platz unter den Top 65 herausspielen um ins Wochenende einziehen zu können. Danach allerdings enden die Parallelen zu den “normalen” Events bereits, denn am Samstag wird ein zweiter Cut gezogen, der nur noch die besten 24 in den Sonntag einziehen lässt, wo schlussendlich in Matchplay Duellen über sechs Bahnen der Sieger ermittelt wird.

Von Donnerstag weg sind beim mit 1,75 Millionen Australischen Dollar dotierten Turnier durchwegs gute Wetterverhältnisse mit Spitzen um die 27 Grad vorhergesagt. Allein der Wind könnte auf der recht anfälligen Anlage in Western Australia das Spielgeschehen doch maßgeblich beeinflussen. Los geht es für Matthias Schwab am Donnerstag im Flight mit Josh Geary (NZL) und Pavit Tangkamolprasert (THA) um 06:00 MEZ auf der 10.

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Mr. Super 6

WORLD SUPER 6 – FINAL: Brett Rumford (AUS) setzt sich in seiner Heimat im Lake Karrinyup CC gegen alle Kontrahenten durch und feiert seinen bereits sechsten European Tour Sieg. Das neue Format mit dem Matchplaymodus über lediglich sechs Löcher benötigt aber wohl noch etwas Feinschliff.

Brett Rumford dominierte in dieser Woche das Turnier in Perth und feiert schlussendlich einen mehr als verdienten Sieg. Der Australier führte nach drei Runden im Zählspiel bei gesamt 17 unter Par überlegen und geht so als topgesetzter Spieler in die neu eingeführten kurzen Matchplayduelle.

Dort setzt er sich dann am Finaltag nach einem Freilos in Runde 1 zunächst gegen Hideto Tanihara (JPN) mit 2 & 1 durch und räumt in Runde 3 Landsmann Wade Ormsby denkbar knapp erst am zweiten Extraloch aus dem Weg. Im Halbfinale zieht dann auch Adam Bland (AUS) mit 1 Down den Kürzeren und muss Rumford zum Finaleinzug gratulieren.

Im Duell gegen Phachara Khongwatmai (THA) geht er sofort auf der 1 in Führung, muss das zweite Loch aber dem Thailänder überlassen. Der erst 21-jährige Khongwatmai kann das Momentum aber nicht nützen und muss dem routinierten Australier sowohl die 4 als auch die 5 überlassen, was in einem 2 & 1 Sieg Rumfords mündet.

Khongwatmai_1701_330Damit schnappt sich der Lokalmatador nicht nur den Sieg in seiner Heimat, sondern feiert außerdem den bereits sechsten Triumph auf der European Tour. Phachara Khongwatmai, der bereits letzte Woche mit Rang 20 in Malaysia aufhorchen ließ, feiert mit Rang 2 seinen bislang größten Triumph der noch jungen Karriere. Rang 3 geht an Louis Oosthuizen (RSA), der im kleinen Finale Steven Jeffress (AUS) mit 1 Up in die Schranken weist.

Format ausbaufähig

Die Premiere des Super 6 Formats, das die European Tour in dieser Woche erstmals als Spielsystem einführte, hat durchaus noch einige Kinderkrankheiten. Das wohl gravierendste Problem ist, dass sechs Löcher schlicht zu wenig sind um wirklich die Spreu vom Weizen trennen zu können.

Zu viele Matches mussten am extra angelegten Zusatzloch entschieden werden. Mit lediglich 66 Metern ist aber auch das spezielle K.O.-Loch, das aufs reguläre 18. Grün gespielt wird, wohl eher nicht wirklich das Gelbe vom Ei.

Erschwerend kommt hinzu, dass nicht chronologisch auf sechs Löchern gespielt wird, sondern die Duelle über verschiedene Bahnen ausgetragen werden. Das erspart zwar generell weitere Fußmärsche, wirkt aber etwas verwirrend, was teils sogar die European Tour selbst mit ihren Inserts am eigenen Leib zu spüren bekommt. Teils fragende Zuschauerblicke vor Ort unterstreichen das Gesehene.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass sich die Tour bemühte ein kurzweiliges neues Format zu etablieren. Mit leicht verwirrendem System und ohne die ganz großen Namen bleibt es aber dahingestellt ob sich dieses Spielsystem wirklich durchsetzt.

>> Matchplay Bracket World Super 6

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Premiere in Down Under

WORLD SUPER 6 – 1. RUNDE: Die European Tour wartet in dieser Woche im Lake Karrinyup CC von Perth mit komplett neuem Spielformat auf. Local Hero Brett Rumford (AUS) und Mark Foster (ENG) geben nach 66er Runden den Ton an.

Mit komplett neuem Spielformat versucht die European Tour in dieser Woche in Australien für Spannung zu sorgen. Was auf den ersten Blick leicht verwirrend anmutet, könnte sich aber am Sonntag vielleicht wirklich als Bereicherung für den Golfsport erweisen. Wie gewohnt wird zunächst an den ersten beiden Tagen im normalen Strokeplay gespielt und wie jede Woche stemmen die besten 65 und Schlaggleichen den Cut.

Die erste Neuerung im Format findet sich dann am Moving Day, wo zwar erneut im Zählspiel agiert wird, ein zweiter Cut lässt aber nur die Top 24 in den Finaltag einziehen. Die endgültige Entscheidung fällt am Sonntag dann im Match Play, wobei die besten 8 in der ersten Runde ein Freeplay erhalten und so automatisch in der zweiten Runde stehen.

Schnelle Entscheidungen

Anders als im normalen K.O. – Modus gehen die einzelnen Matches dann aber über lediglich sechs Löcher. Sollte danach Gleichstand herrschen, geht es auf eine eigens angelegte, lediglich 90 Meter lange Bahn, die endgültig die Entscheidung über Sieg oder Niederlage bringen soll.

Ob das recht abenteuerlich anmutende Format tatsächlich Zukunft hat bleibt abzuwarten, Langeweile wird jedoch durch die raschen Entscheidungen vor allem am Sonntag mit Sicherheit nicht aufkommen. Die ganz großen Namen glänzen in Perth in dieser Woche aber mit Abwesenheit, was mit Sicherheit auch den recht großen Turnieren der Vorwochen zuzuschreiben ist.

Die Topfavoriten sind etwa mit Louis Oosthuizen (RSA), nach der 69 (-3) derzeit 25., Thorbjorn Olesen (DEN), mit der 70 (-2) auf Platz 43 oder auch Alex Noren (SWE) (74), derzeit nur 115., dennoch alles andere als Unbekannte. Die beste Ausgangslage legen sich Lokalmatador Brett Rumford und Mark Foster auf, die nach 66er (-6) Runden das Feld anführen.

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