Markus Brier fährt bei den Swiss Seniors Open im GC Bad Ragaz mit einer 68er Finalrunde und Rang 14 sein bislang bestes Saisonergebnis ein.
Bereits zum 27. Mal laden unsere Nachbarn zur Swiss Senior Open, die auch heuer im malerischen Bad Ragaz ausgetragen wird. Nach dem die Legends Tour auch heuer einen Bogen um Österreich herum macht, ist das Schweizer Turnier am ehesten ein Heimspiel für Markus Brier, der erst in der Vorwoche mit einem guten Ergebnis in China seinen 57. Geburtstag feierte. Den ersten Arbeitstag beginnt Markus zu “High Noon” zwar sehr souverän, allerdings will sich auf den Frontnine lediglich am Par 5 der 4 ein Birdie ausgehen, was ihn mit den durchwegs guten Scores nur bedingt mithalten lässt. Ausgerechnet am Par 5 der 12 muss er dann sogar den Ausgleich einstecken, ehe er auf der 15 und dem Par 5 der 16 noch einen roten Doppelpack schnürt und so immerhin die 68 (-2) zum Recording bringt, womit er sich knapp hinter den Top 20 einreiht.
Die beißenden Grüns weiß “Maudi” am Samstag Vormittag perfekt zu nützen, denn schon die 2 und das Par 3 der 3 lassen die ersten Birdies springen und da er danach am Par 5 sogar den Adler auf der Scorecard landen lässt, pusht sich Österreichs erster European Tour Champion der Geschichte in Windeseile bis ins Spitzenfeld nach vor. Erst kurz vor dem Turn schleicht sich dann am Par 3 der 9 auch der erste Fehler ein. Dieser wirkt auch etwas nach, denn vorerst kann er keinen Konter setzen und fängt sich am Par 3 der 14 sogar noch ein Bogey ein. Erst im Finish läuft der Birdiemotor des seit kurzem 57-jährigen wieder heiß und dank des späten Doppelpacks, unterschreibt er sogar die 66 (-4), womit er sich als 11. nur knapp hinter den Top 10 einreiht.
Wie schon an den Tagen zuvor, findet Markus Brier auch am Sonntag wieder sehr souverän in die Runde und darf sich zum bereits dritten Mal am Par 5 der 4 über Zählbares freuen. Durchstarten lässt ihn das Erfolgserlebnis vorerst jedoch nicht. Zwar macht er die lange Zeit über keine Fehler, kann jedoch am Par 3 der 9 ein Bogey nicht verhindern, was ihm bei Level Par vor den letzten neun Löchern doch etliche Ränge kostet. Den kleinen Ausrutscher steckt er aber gut weg, drückt schon am Par 5 der 12 sein Score wieder unter Par und legt am Par 3 der 14 rasch noch einen weiteren Schlaggewinn nach. Da er die Runde dann souverän nach Hause spielt und so die finale 68 (-2) unterschreibt, fährt er auch mit Rang 14 sein bislang bestes Saisonergebnis ein.
Den Sieg schnappt sich Mark Brown (NZL) nach der 64 (-6) und bei gesamt 15 unter Par.





