SCORES AUSTRIA

WOMENS AUSTRALIAN OPEN



13.2. - 17.2.2019, The Grange GC,
Adelaide, AUS, US$ 1,300.000

Christine Wolf beim Mega-Event der LPGA in Australien.
2. RUNDE: Christine Wolf zeigte sich beim Riesenturnier - die Women's Australian Open werden gemeinsam von der LPGA und der ALPG ausgetragen - mit der Qualität ihres Spiels durchaus zufrieden, hatte laut eigener Aussage aber schlicht etwas Schwierigkeiten beim Scoren, weshalb sie nach der Auftaktperformance nur rund um die prognostizierte Cutmarke liegt.

Sie geht aber durchaus zuversichtlich in den zweiten Spieltag und hofft nun auf ihre erste rote Runde, um sich vor dem Wochenende in gute Position bringen zu können.

Mit später Startzeit verläuft der Start in den Freitag jedoch alles andere als nach Plan. Zunächst verpasst die Tirolerin am Par 5, der 10 ein schnelles Birdie und tritt sich zu allem Überfluss zwei Bahnen später am Par 3 sogar das erste Bogey ein, was sie wieder bis an die Cutmarke zurückreicht.

Nur kurzzeitig hat es dann nach ihrem ersten Birdie auf der 15 den Anschein, als könne sie der Runde die nötige Richtung verpassen, doch ein Triple- und ein Doppelbogey danach lassen sie im Klassement erst jenseits der 100 wieder zur Ruhe kommen.

Zumindestens gelingt noch vor dem Turn auf der 18 ein weiterer Schlaggewinn, der etwas Mut für die Frontnine machen sollte. Auf diesen müssen nun aber zwingend weitere Birdies gelingen um sich noch einmal an die gezogene Linie herantasten zu können.

Das Vorhaben soll aber überhaupt nicht aufgehen und nachdem sich zu dem Triple- und Doppelbogey von zuvor auf der 2 auch noch ein Schneemann dazugesellt, ist der Wochenendzug endgültig abgefahren. Zwar muss sie bis zum Ende noch zwei weitere Schläge abgeben, ohne Chance auf den Cut ist dies aber nur noch nebensächlich.

Schlussendlich unterschreibt Christine Wolf gar nur die 82 (+10) - ihr höchster Score seit der Auftaktrunde de World Ladies Championships im März 2017 - rutscht damit bis auf Rang 139 zurück und kann nach der durchwegs guten Leistung der letzten Woche diesmal kein Preisgeld aus Australien mitnehmen.

CUT bei: +3

POS SPIELER SCORE PAR STATUS
139
+78
Christine Wolf 82 (+10) +11 MISSED CUT

OPEN PALMERAIE



13.2. - 15.2.2019, Palmeraie GC,
Casablanca, MOR, Euro 30.000

Kluibenschädl, Molnar und Vonbank mit der Pro Golf Tour in Casablanca.
2. RUNDE: Dritte Chance auf erstes Preisgeld für Alois Kluibenschädl, Robert Molnar und Michael Vonbank in Casablanca. Aber auch beim dritten Pro Golf Tour-Event der Marokko-Series wartet ein Riesenfeld von rund 150 Spielern, wobei nur die besten 40 nach zwei Runden das Finale erreichen werden. Gespielt wird abwechselnd auf den Kursen Palmeraie und Tony Jacklin.

Robert Molnar nutzt den sehr einfach zu spielenden Tony Jacklin-Course, wo der Deutsche Allen John zum Auftakt die 61 hinknallt, ebenfalls zu einer guten 68 aus, die ihn gut in Position bringt. Alois Kluibenschädl mit der 73 sowie Michael Vonbank mit der 74 müssen dagegen bereits einem Rückstand nachlaufen. Alle drei notieren dann am Donnerstag Runden rund um Par, was aber einmal mehr nicht für eine Finalteilnahme reicht und das Trio erneut am Cut scheitern lässt.

CUT bei: -5

POS SPIELER SCORE PAR STATUS
54
+33
Robert Molnar 72 (+1) -3 MISSED CUT
94
-30
Michael Vonbank 70 (-2) +1 MISSED CUT
105
+10
Alois Kluibenschädl 72 (+1) +2 MISSED CUT

KATAMEYA DUNES



9.2. - 11.2.2019, Katameya Dunes GC, Palm Course,
Kairo, EGY

Markus Habeler und Michi Ludwig beim zweiten Formtest in Kairo.
FINAL: Mit zwei Turnieren im Katameya Dunes Resort von Kairo testen Markus Habeler und Michi Ludwig ihre Form vor der neuen Saison. Die zwei 40.000 US Dollar-Turniere der Mediterranean Tour bieten trotz sattem Startgeld immerhin auch die Chance auf gutes Preisgeld.

Nachdem beide Österreicher beim ersten Turnier im unteren Drittel des Klassements hängengeblieben sind, hoffen Habeler und Ludwig bei der zweiten Chance auf etwas mehr Spielglück. Gespielt wird erneut im namensgebenden Katameya Dunes GC, diesmal jedoch am Palm Course.

Beide Österreicher finden dann auch mit roten Runden durchaus gut ins Turnier. Markus Habeler notiert zum Auftakt eine 69 (-2) und positioniert sich damit sogar unter den besten 10. Bei nur drei Schlägen Rückstand auf die Spitze scheint sogar der ganz große Wurf noch eindeutig machbar zu sein. Auch Michi Ludwig hat nach der 70 (-1) noch so gut wie alle Chancen.

Am zweiten Tag schüttelt das rotweißrote Duo im Gleichschritt 68er-Runden aus dem Ärmel und bleibt damit auf zwei bzw. drei Schläge an der Spitze dran. Mit jeweils 5, 6 Birdies und geringer Fehlerquote stellen Habeler und Ludwig sicher, dass vor dem Finaltag alles noch möglich ist.

Michi Ludwig meldet mit vier Birdies auf fehlerlosen Front 9 unüberhörbar seine Titelambitionen an, muss sich jedoch mit Doppelbogey zu Beginn der Back 9 aus dem Rennen um den Siegerscheck verabschieden. Mit der 68 sorgt er dennoch für einen starken Abschluß. Markus Habeler verpatzt dagegen den Start kapital mit vier Bogeys im ersten Drittel. Mit dem Eagle am ersten Par 5 kann der Wiener Neustädter gekonnt gegensteuern. Auf der zweiten Platzhälfte fallen vier Birdieputts auf nur fünf Löchern, die den Turnaround zur 69 absichern. Mit dem geteilten 5. Platz spielt das Österreicher-Duo jeweils knapp über 2.000 Dollar und damit mehr als nur das Startgeld für den Ägypten-Ausflug wieder herein.

POS SPIELER SCORE PAR STATUS
5
-2
Markus Habeler 69 (-2) -7 FINAL
5
-4
Michael Ludwig 68 (-3) -7 FINAL

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