Alps Tour Live-Scoring

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GRAND FINAL



23.10. - 26.10.2019, Terre dei Consoli GC,
Rom, ITA, € 40.000

Lukas Nemecz beim Alps Tour-Finale nördlich von Rom.
4. RUNDE: Mit Lukas Nemecz, Timon Baltl, Felix Schulz, Uli Weinhandl und Markus Habeler sind gleich 5 Österreicher für das Alps Tour Grand Final qualifiziert. Dass so viele Österreicher unter den besten 45 der Jahreswertung zu finden sind, unterstreicht die äußerst erfolgreiche Saison aus rotweißroter Sicht auf der Satellite Tour.


1. RUNDE: Lukas Nemecz beweist seine Klasse auf dem anspruchsvollen Golfplatz mit fehlerlosem Start, den er mit zwei Birdies auf den ersten sieben Löchern würzt. Einzig und allein der Putter kann sich von der feinen Leistung nicht erwärmen und lässt am Weg zurück ins Clubhaus erst am 17. Grün ein drittes Birdie zu. Eine Stunde nachdem Nemecz "fehlerfrei" zurück gemeldet wurde, patzen die Scorer noch zwei Bogeys auf seine Scorekarte, womit es statt der 69 doch nur eine 71 wird. Von knapp außerhalb der Top 10 bleiben Nemecz aber noch drei Tage um sich doch noch weit nach oben zu schieben.

Auch sein steirischer Kollege Timon Baltl kämpft sich tapfer in die roten Zahlen vor, ehe er im letzten Drittel mit Bogey, Doppelbogey zurückfällt. So wie seine Kollegen Schulz und Weinhandl wird es somit ein Auftakt knapp in den schwarzen Zahlen. Markus Habeler wird disqualifiert.


2. RUNDE: Lukas Nemecz hat auch am Donnerstag sein Visier am besten aller Österreicher eingestellt. Zwar marschiert er früh mit einem Bogey auf der 3 in die falsche Richtung, radiert den Makel aber noch auf den Frontnine wieder aus und setzt auf den zweiten Neun mit zwei Birdies und einem Eagle am Par 4 der 15 richtige Ausrufezeichen, die ihn mit der 68 (-4) bis auf Rang 5 klettern lassen.

Den restlichen Österreichern ergeht es am zweiten Spieltag etwas weniger prickelnd, wenngleich Uli Weinhandl seine Runde nach zähem Beginn noch mit der 71 (-1) in den roten Bereich dreht. Felix Schulz notiert am Donnerstag eine 72 (Par). Timon Baltl findet keinen wirklichen Rhythmus und muss sich mit einer 75 (+3) zufrieden geben.


3. RUNDE: Lukas Nemecz kann die gewinnbringende Form vom Vortag 1:1 auch auf den Terre dei Consoli GC, der am Freitag erstmals gespielt wird, mitnehmen und macht dem Moving Day alle Ehre. Ohne jeglichen Makel spult der Steirer die Bahnen ab und findet auf seinem Weg zur 67 (-5) fünf Birdies, was ihn bis an die geteilte Spitze mit dem Franzosen Frederic Lacroix pusht: "Wir haben beide sehr gut gespielt, nur habe ich nicht mehr so gut geputtet. Aber dieses letzte Turnier der Saison macht Spaß und ist ein toller Kampf," präsentiert sich der Grazer in bester Laune.

Felix Schulz hat im Terre dei Consoli GC mit leichten Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen, denn schon früh muss er zwei Bogeys notieren. In Folge fängt er sich aber und kann nach drei Birdies noch mit der 71 (-1) sogar eine rote Runde notieren. Dies bleibt Uli Weinhandl, der sich aber immerhin nach einem Schneemann vor dem Turn noch zur 72 (Par) kämpft, und Timon Baltl mit einer durchwachsenen 79 (+7) verwehrt.


4. RUNDE: Die bislang fehlerlose Vorstellung am Kurs von Terre dei Consoli ist bei Lukas bereits am zweiten Loch zu Ende. Damit ist auch die Sicherheit in seinem Spiel Geschichte. Noch im ersten Drittel der Schlussrunde verabschiedet sich der Steirer mit Bogey und Doppelbogey vorerst aus dem Titelrennen. Wenigstens betreibt er mit einem Birdie-Doppelschlag noch vor dem Turn Schadensbegrenzung.

Ein zweites Birdie-Doppel nach der Halbzeit stellt sein Tagesergebnis schon einmal zurück auf Even Par und bringt Nemecz bis auf zwei Schläge an die Spitze heran. Am letzten Par 5 landet er sogar ein spektakuläres Eagle und ist plötzlich den Leadern dicht auf den Fersen. Das Wahnsinns-Finish mit Birdie an der 17 und den letzten 9 Löchern in 5 unter Par endet nur einen Schlag hinter Sieger Federico Maccario als geteilter Zweiter. "Es war nur das Putten heute, wobei ich gleich vier Dreiputts bis zur 10 fabriziert hatte, sonst war mein Spiel sensationell gut die gesamte Woche über. Besonders die Wedges waren reihenweise dicht bei den Fahnen."

Uli Weinhandl sorgt mit der 69 für einen versöhnlichen Saisonabschluß, wobei er vor allem auf seinen letzten 9 Löchern mit drei Birdies noch einmal kräftig aufs Gas steigt. Felix Schulz kann dagegen mit nur einem Birdie am Schlussloch und der 73 keine Akzente mehr setzen.

Glück um Unglück für Timon Baltl, an dem das Final mit Platz 37 komplett vorbeiläuft, wobei es am Ende mit Position 6 in der Order of Merit ein Happy End gibt. Da der Spanier Garcia-Rodriguez bereits fix eine bessere Kategorie erspielen konnte, ist auch Baltl bereits ein Fixaufsteiger in die Challenge Tour.

POS SPIELER SCORE PAR STATUS
2
+1
Lukas Nemecz 69 (-3) -13 FINAL
20
-5
Uli Weinhandl 69 (-3) -2 FINAL
28
+6
Felix Schulz 73 (+1) +1 FINAL
37
-1
Timon Baltl 71 (-1) +10 FINAL
41   Markus Habeler DSQ +11 OFFLINE