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Alps Tour – Live-Scoring

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GÖSSER OPEN



12.5. - 14.5.2022, GC Erzherzog Johann, Maria Lankowitz, AUT, Euro 42.500

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Markus Brier gewinnt in Maria Lankowitz seine 3. Gösser Open.
FINAL: Lukas Lipold packte am Freitag nach längerer Verletzungspause eine fantastische 63 (-9) aus und geht so bei gesamt 14 unter Par als Spitzenreiter mit gleich drei Schlägen Vorsprung auf Markus Brier und Clark Dennis (USA) auf die finalen 18 Löcher. "Die Nerven werden sicher ein Thema werden, aber ich werde versuchen die Ruhe zu bewahren und mein Spiel weiter durchzuziehen", so der Salzburger vor dem Samstag. Neben Markus Brier hat auch Felix Schulz als 6. noch gute Möglichkeiten mit einem schnellen Start in den Titelkampf einzugreifen. Niki Wimmer wird alles daran setzen sich noch in die Top 10 nach vorne zu arbeiten.

Anders als an den Tagen zuvor geht sich diesmal für Lukas Lipold am anfänglichen Par 5 nur das Par aus, was Andrea Saracino (ITA) prompt mit einem Eagle auszunützen weiß und die Lücke zum Salzburger sofort bis auf einen Schlag schließt. Markus Brier notiert zwar ebenfalls "nur" das Par auf der 1, setzt danach allerdings zu einem sehenswerten Sprint mit gleich drei Birdies an. Erst auf der 3 klinkt sich dann auch der Spitzenreiter in den Birdiereigen mit ein und hält die Verfolger so nach fünf gespielten Löchern mit zwei Schlägen Abstand auf Distanz.

Das bringt Lukas auch sichtlich etwas ins Rollen, denn mit noch einem weiteren Birdie gleich danach stellt er zunächst sogar den alten Abstand von 3 Schlägen wieder her. Da Markus Brier allerdings den Fuß keine Sekunde vom Gaspedal nimmt und sich auf der 6 und der 9 die Birdies Nummer vier und fünf sichert, während sich Lukas Lipold an der Spitze am Par 3 der 8 auch den ersten Fehler eintritt, kommt das Duo im Gleichschritt bei 16 unter Par auf den letzten neun Löchern des Turniers an.

Zu Beginn der Backnine switcht dann das Momentum jedoch sogar ziemlich heftig, denn Markus Brier stopft weiterhin fleißig Birdieputts und da sich Lukas auf der 11 sein zweites Bogey einfängt, läuft er plötzlich deutlich hinter dem Routinier hinterher. Erst ab der 12 wird es auch bei Österreichs erstem European Tour Champion der Geschichte mit zwei Bogeys etwas bunter, was den 28-jährigen Salzburger wieder bis auf einen Schlag aufschließen lässt.

Die Fehler kosten dem Legends Tour Spieler schließlich auch die alleinige Führungsrolle, da Lukas Lipold mit einem weiteren Birdie endgültig wieder ganz vorne auftaucht. Sozusagen Hand in Hand gehen die beiden dann im Schlussflight bei 17 unter Par auf die 18, wo Lukas schließlich das Par nicht mehr kratzen kann und so Österreichs Super-Senior mit der 70 (-2) knapp den Vortritt lassen muss. Für Markus Brier schließt sich so sozusagen auch ein Kreis, denn 27 Jahre nach seinem Doppelschlag in Maria Lankowitz - er gewann sowohl 1994 als auf 1995 - strahlt er nun nach der finalen 66 (-6) zum dritten Mal vom obersten Treppchen und macht so beim 30-jährigen Jubiläum des Turniers den Gösser-Hattrick komplett.


Felix Schulz legt zwar planmäßig mit einem Par 5 Birdie auf der 1 los, kann daran jedoch die gesamten Backnine über nicht anknüpfen und tritt so regelrecht auf der Stelle. Erst nach dem Turn fallen dann die lang ersehnten Birdieputts ins Loch. Mit gleich fünf roten Einträgen allein auf den Backnine kann er zwar nicht mehr in den verbissenen Zweikampf zwischen Lukas Lipold und Markus Brier an der Spitze eingreifen, nimmt im Windschatten der beiden mit der 66 (-6) aber einen starken 5. Platz mit und macht so den rot-weiß-roten Hattrick der Topergebnisse in Maria Lankowitz perfekt.


Niki Wimmer bleibt dem eingeschlagenen Weg der ersten beiden Runden auch am Finaltag weiter treu und packt nach sechs Birdies und drei Bogeys auf die 69 (-3) vom Auftakt und die 68 (-4) vom Freitag, mit einer weiteren 69 (-3) die dritte Runde in den 60ern drauf und beendet das Traditionsevent so im vorderen Mittelfeld. Nur um einen Schlag dahinter kommt Uli Weinhandl nach der 68 (-4) ins Ziel. Niklas Regner und Daniel Hebenstreit werden 68er (-4) Runden 31. Jürgen Maurer muss sich nach der finalen 70 (-2) mit einem Platz im hinteren Drittel begnügen.

POS SPIELER SCORE PAR STATUS






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