Sepp Straka

Straka vor dem Wochenende an der Spitze dran

Sepp Straka muss bei der Hero World Challenge mit einer 69 (-3) am Freitag zwar die Führungsrolle abgeben, bleibt im Albany GC aber bei nur einem Schlag Rückstand voll am Quintett an der Spitze dran.

Nach der wochenlangen Babypause meldete sich Sepp Straka am Donnerstag zum Auftakt der Hero World Challenge mit einer makellosen 66 (-6) in beeindruckender Art und Weise zurück im Turniergeschehen. Derart stark mischt Österreichs Nummer 1 so auf den Bahamas sogar voll im Titelkampf mit, denn im nur 20 Mann starken Elitefeld teilt er sich so mit Scottie Scheffler, J.J. Spaun, Wyndham Clark und Akshay Bhatia (alle USA) sogar die Führungsposition.

Gleich auf der 1 legt er sich dann im Finalflight eine erste gute Birdiemöglichkeit auf, die aus vier Metern jedoch knapp nicht fallen will. Direkt danach wird es dann jedoch erstmals ungemütlich, denn der Tee Shot verfehlt am Par 3 das Grün und da sich das Up & Down nicht ausgeht, kann er das erste Bogey im Turnier nicht mehr abwenden. Der Konter kann sich aber sehen lassen, da er direkt danach am ersten Par 5 mit Chip & Putt keinerlei Probleme hat sein Score wieder zurechtzurücken.

Sepp StrakaLange währt die Freude jedoch nicht, nachdem er sich auf der 5 nach weiterem gemissten Grün erneut nicht mehr zum Par scramblen kann. Wieder muss er sich aber nicht lange in Geduld üben, ehe er sein Score einmal mehr ausgleicht, denn am Par 5 der 6 lässt er sich selbst von einer eingebunkerten Attacke nicht vom zweiten Birdie abhalten. Die langen Löcher hat er am Freitag auch danach bestens im Griff, fällt doch auf der 9 aus 2,5 Metern erneut der Putt, was ihn noch vor dem Turn sogar in den roten Bereich abtauchen lässt.

Nur ein Schlag Rückstand

Mit der 11 geht er dann erstmals auf einem Par 5 zwar leer aus, dafür parkt er aber die Attacke am drivebaren Par 4 der 14 sehenswert am Kurzgemähten und hat mit sicherem Zweiputt keinerlei Probleme das nächste Birdie auf die Habenseite zu ziehen. Das heizt auch das Spiel sofort wieder an, wie ein gefühlvoller Sandschlag beweist, der am letzten Par 5 den Weg zum roten Doppelpack ebnet.

Nervenstark kratzt er danach sowohl auf der 16 als auch am Par 3 der 17 mit gefühlvollen Putts die Pars und unterschreibt so am Ende die 69 (-3). Damit gibt er zwar die Führungsrolle ab, biegt bei gesamt 9 unter Par und als 6. aber mit nur einem Schlag Rückstand auf das Führungsquintett bestehend aus Cameron Young, Wyndham Clark, J.J. Spaun, Akshay Bhatia und Hideki Matsuyama (JPN) ins Wochenende ab.

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