Sepp Straka unterschreibt zum Auftakt der WM Phoenix Open bei einigermaßen trickreichen Windverhältnissen die 71 (Par) und bringt sich so im TPC Scottsdale in doch einigermaßen brauchbare Cut-Position.
Nach dem Missed Cut vor zwei Wochen bei der Titelverteidigung in La Quinta, hofft Sepp Straka beim lautesten Event der Saison im TPC Scottsdale die Saison nun so richtig auf Touren bringen zu können. Beim 9,6 Millionen Turnier mit Volksfest-Charakter inklusive Stadionatmosphäre am Par 3 der 16, kam er jedoch erst vergangenes Jahr mit einem 15. Platz recht gut zurecht, davor waren bei freien Wochenenden ein 66. Platz noch das höchste der Gefühle. Zum Auftakt ist Österreichs Nummer 1 gleich mit früher Startzeit unterwegs und findet auf der 1 ganz souverän Fairway und Grün, was in einem völlig stressfreien anfänglichen Par mündet.
Schon auf der 2 wird der Puls dann erstmals aber deutlich schneller, denn ein weggehookter Drive verhindert eine kontrollierte Annäherung und da sich das Up & Down am Ende nicht mehr ausgeht, leuchtet schon früh ein erstes Bogey auf. Ins Rollen kommt er auch danach weiterhin nicht, denn auf der 6 lässt ihn der Putter plötzlich im Stich und brummt ihm mit einem Dreiputt den bereits zweiten Schlagverlust auf. Nachdem er die gesamten Frontnine über vergeblich auf der Suche nach einem ersten Erfolgserlebnis ist, bricht dann schließlich direkt nach dem Turn endlich der Bann. Stark legt er auf der 10 den Approach zur Fahne und lässt sich die Chance aufs erste Birdie aus zwei Metern nicht entgehen.
Am Schlussloch roten Auftakt noch verspielt
Durchwegs solide nimmt er auf den darauffolgenden Löchern dann Pars mit, bis er am Par 5 der 13 den Ball perfekt zur Fahne chippt und so aus wenigen Zentimetern sein Score wieder auf Level Par ausgleicht. Zwei Löcher später wählt er auf der letzten langen Bahn die konservative Strategie und fährt damit im Nachhinein betrachtet bestens, denn dank eines hervorragenden Pitches ins Grün, drückt er mit dem dritten Birdie des Tages sein Score erstmals in den Minusbereich.
Nach einem etwas zu kurzen Tee Shot scrambled er sich dann vor tausenden Fans im Stadion auf der 16 noch zum Par, allerdings geht sich dies Übung nach verzogenem Abschlag auf der 18 nicht mehr aus. Am Ende unterschreibt er so zwar nur die 71 (Par), angesichts der doch einigermaßen trickreichen Windverhältnisse wird er aber wohl noch auf Cut-Kurs die zweite Runde in Angriff nehmen.









