Nina Muehl

Raus aus den Top 10

TERRE BLANCHE OPEN 2017: Nina Mühl und Sarah Schober können sich am Finaltag nicht in den Top 10 halten. Christine Wolf wird diesmal nur drittbeste Österreicherin.

Mit Sarah Schober und Nina Mühl starteten gleich zwei Österreicherinnen am Finaltag des Let Access-Turniers zu Saisonbeginn aus den Top 10 und hatten somit alle Chancen gleich ein Ausrufezeichen zu setzen.

Sarah Schober macht an den ersten beiden Tagen in Südfrankreich überhaupt gleich genau dort weiter wo sie letztes Jahr mit dem Gesamtsieg der Jahreswertung aufgehört hatte. Die Steirerin, die den Aufstieg auf die große europäische Bühne fast mühelos realisierte, nützt die Terre Blanche Open zum Formaufbau und zeigt, dass die Kurve eindeutig in die richtige Richtung zeigt.

Schon zum Auftakt wusste sie mit später Startzeit und der 71 zu überzeugen, am Samstag arbeitet sie sich nach den Backnine bereits in die geteilte Führung und mischt so einmal mehr ganz vorne mit. Erst nach dem Turn reißt in Runde 2 auf der vorderen Platzhälfte der Vorwärtsdrang spürbar ab. Sarah muss nach und nach auch Fehler notieren, die sie wieder etwas zurückreichen. Schlussendlich steht sie erneut mit der 71 beim Recording und mischt auf Platz 7 im absoluten Spitzenfeld mit.

Nina Mühl präsentierte sich am Samstag Nachmittag in Birdielaune. Die Wienerin kommt zwar nach zwei Birdies und zwei Bogeys nur bei Level Par zum Turn, dreht auf der zweiten Platzhälfte aber richtig auf und spielt sich zur 69, womit sie sich die Platzierung mit ihrer Landsfrau teilt.

Chrissie Wolf fand auch am Samstag kein richtiges Rezept um bei den Terre Blanche Open um die Spitzenplätze mitreden zu können. Die Tirolerin holte sich zwar zu Beginn der Runde ein schnelles Birdie ab, häufte mit Fortdauer aber etliche Fehler an und stemmte mit der 75 gerade noch den Cut.

Sonntag ohne rotweißrote rote Runde

Mit Triplebogey-Bogey-Bogey verabschiedet sich Sarah Schober bereits in der Anfangsphase aus dem Titelrennen. Die Steirerin hat offensichtlich etwas gegen Pars, von denen sie nur 6 Stück spielen sollte. 4 Birdies können jedoch nicht annähernd die vielen Schlagverluste aufwiegen. Am Ende wird es die 76, mit der es bis auf Rang 24 hinab im Klassement geht.

Nina Mühl agiert da schon weitaus solider. Dafür tut sich die Wienerin schwer beim Putten und bringt nur auf zwei Par 5 Birdies zustande. 4 Schlagverluste sind zuviel um sich in den Top 10 zu halten. In die neue LET Access-Saison startet sie immerhin mit einem 13. Platz und als beste Österreicherin.

Dass Christine Wolf in einem Damenturnier nur drittbeste Österreicherin wird, hat Seltenheitswert. Die Tirolerin gibt auf ihren ersten 9 Löchern zwei Schläge und findet ihre einzigen Sonntags-Birdies erst auf den letzten zwei Spielbahnen. Die Par-Runde lässts Wolf auf Rang 29 in die Endwertung kommen.

Den ersten Damentitel 2017 auf europäischem Boden holt sich die Französin Valentine Derrey bei 12 unter Par, gleich mit 8 Schlägen Vorsprung auf ihre Landsfrau Sophie Giquel-Bettan und die Spanierin Mireia Prat.

>> Endergebnis Terre Blanche Open

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