Zwei Turniere vor Open Championship – Die Generalprobe

Bereits am 23. Juli ist es soweit: In England steht die 146. Open Championship auf dem Golfkurs von Royal Birkdale an. Davor werden auf der PGA Tour noch zwei Turniere ausgetragen, die als Generalprobe dienen. Wir werfen einen Blick auf die neuesten Entwicklungen.

The Greenbrier Classic

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Quelle: ChicagoSports via Twitter

In White Sulfur Springs findet vom 6. bis 9. Juli das erste der beiden PGA-Turniere vor dem Beginn der Open Championship statt. Beim Greenbrier Classic werden die allergrößten Favoriten nicht am Start sein. Doch die Golf-Fans im US-Staat West Virginia können sich auf einige bekannte Gesichter freuen. So ist unter anderem der zweifache Major-Gewinner John Daly am Start, der allerdings bekanntlich seit seinem Sieg bei den Open 1995 kein großes Turnier mehr gewann. Einen zweimaligen Major-Sieger mit deutlich weniger Skandal-Potenzial gibt es mit Angel Cabrera. Der Argentinier konnte zuletzt mit dem zweiten Platz bei den Masters 2013 auf sich aufmerksam machen. Bubba Watson gewann zuletzt 2012 und 2014 bei Majors.

Mit Phil Mickelson schließlich nimmt einer der größten Namen aller Zeiten und ein gleichzeitiges Mitglied in der World Golf Hall of Fame teil. Mickelson konnte in fast jedem Jahr stets zumindest in einem Major-Turnier in den Top 3 landen, was ihn eventuell zu einem Geheimfavoriten in Royal Birkdale machen könnte. Nach Platz 22 bei den Masters trat er zuletzt bei den US Open nicht an. Beim Blick auf die Golf-Wetten bei Mr Green findet man Mickelson mit einer Quote von 41.00 vor (Stand 2. Juli). Immerhin einen Platz unter den ersten fünf wird mit einer Quote von 9.00 bedacht. Dass der mittlerweile 47-jährige US-Amerikaner es bei der Open Championship kann, bewies er mit seinem starken Finish in Muirfield 2013, als er Henrik Stenson am Finaltag drei Schläge hinter sich ließ.

John Deere Classic

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Quelle: John Deere Classic via Twitter

Ein weiteres Turnier findet vom 13. bis 16. Juli und damit eine Woche vor dem Start des Majors in Silvis (Illinois) statt. Das John Deere Classic wurde zuletzt im vergangenen Jahr von Ryan Moore gewonnen. Es war einer von fünf Turniersiegen in der Karriere des 34-jährigen, dessen bestes Resultat bei Majors bisher ein neunter Platz war. Ob sich das ändert, ist fraglich. Vor allem die anderen Namen auf der Siegerliste sind auch Favoriten für die Open. Jordan Spieth (Sieger des John Deere Classic 2013 und 2015) erlebte ein recht erfolgreiches Jahr, das er mit dem Sieg in Southport nochmals krönen könnte. Ob er beim John Deere Classic wieder am Start sein wird, ist noch nicht sicher. Die Starterlisten werden erst in der Woche vor dem Turnierstart bekannt gegeben.

Auch Zach Johnson, Sieger der 2012-er Ausgabe und zweiter in drei weiteren Turnieren, wird sich den Auftritt westlich von Chicago wohl nicht nehmen lassen. Während ein Erfolg in Royal Birkdale im Vergleich zu Namensvetter Justin eine recht große Überraschung wäre, findet sich Spieth ohne großen Zweifel zu Recht unter den Favoriten (Quote 11.00) wieder. Wer auch immer am besten aus den Turnieren herauskommt, kann noch einmal Selbstvertrauen tanken, das er bei der Open Championship gut wird gebrauchen können. Spieth, Mickelson oder doch ein völlig anderer?

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