Sepp Straka notiert bei der WM Phoenix Open auch am Moving Day wieder eine 68 (-3) und gibt sich damit die Möglichkeit auch den TPC Scottsdale wieder mit einem Topergebnis verlassen zu können.
Nach den hervorragenden Auftritten bei seinem Sieg in La Quinta und in der Vorwoche in Pebble Beach, zählte Sepp Straka auch im Vorfeld der WM Phoenix Open zu den absoluten Topfavoriten. Dieser Rolle wurde er zum Auftakt auch nach wenigen Löchern bereits gerecht, allerdings nahm er sich in Folge selbst etwas das Momentum und arbeitete sich am Donnerstag am Ende regelrecht noch zumindest zu einer 70 (-1). Auf den pickelharten und pfeilschnellen Grüns des TPC Scottsdale ließ er am Freitag dann mit einer 68 (-3) nichts anbrennen und cuttete ganz sicher ins Wochenende. Aus dem Mittelfeld heraus und mit vier Schlägen Rückstand auf die Top 10 scheint an den kommenden beiden Spieltagen durchaus noch einiges möglich zu sein.
Nachdem zunächst am Samstag noch einige Spieler ihre 2. Runden beenden müssen, wird der Moving Day in 3er Flights von zwei Tees gestartet, womit Sepp bereits mit der zweiten Startzeit seine dritte Umrundung in Angriff nehmen kann. Mit sicherem Drive und souveräner Annäherung gelingt der Start auf der 10 mit einem Par dann absolut unaufgeregt. Da der Abschlag zu weit nach links in Richtung Wasser zieht, erhöht sich jedoch der Puls dann schon auf der 11 mit dem ersten, und im Nachhinein betrachtet auch letzten, Bogey ziemlich unangenehm.
Starke Backnine
Das Par 3 der 12 verläuft dann recht stressfrei und am Par 5 danach hat er am Ende sogar etwas Pech, dass der starke Chip nach nur knapp verfehlter Grünattacke nicht zum Eagle im Loch verschwindet. Das erste Birdie ist so jedenfalls nur noch Formsache. Den Putter hat er mittlerweile generell sehenswert auf Temperatur, denn direkt danach gelingt aus fünf Metern schon das nächste Birdie. Nachdem die Attacke am zweiten Par 5 versandet, verpasst er zwar den roten Hattrick, schon im Stadion klinkt er sich dann am Par 3 der 16 vor erneut zigtausenden Fans dank eines starken Tee Shots aber prompt wieder in den Birdiereigen ein.
Da dann auch das drivebare Par 4 der 17 mit Chip & Putt einen Schlaggewinn springen lässt, dockt Österreichs Nummer 1 endgültig an den Top 10 an. Souverän notiert er danach rund um den Turn Pars, ehe er nach starkem Drive keine Probleme hat das Grün auf der 3 zu attackieren, was zwei Putts später im nächsten Birdie mündet. Fast wird es am darauffolgenden Par 3 dann zwar wieder unangenehm, mit viel Gefühl kratzt er aus dem Grünbunker aber noch das Par auf die Scorecard.
Chance auf Topergebnis lebt noch
Auf den verbleibenden Löchern wollen die Eisen dann nicht mehr ganz so zwingend zu den Fahnen, allerdings kommt er auch nie in die Verlegenheit noch Schläge abgeben zu müssen. Erst kurz vor Ende ergibt sich auf der 8 noch eine gute Chance, aus 3,5 Metern schleicht der Birdieputt aber am Loch vorbei. Die ausgelassene Möglichkeit fällt schließlich auch ziemlich schwer ins Gewicht, denn am Schlussloch erreicht aus dem Fairwaybunker das Grün nicht und muss am Ende noch ein Bogey einstecken.
Damit geht sich zwar immer noch die sehenswerte 68 (-3) aus, den Top 10 kommt er so als 29. und mit drei Schlägen Rückstand jedoch nur minimal näher. Dennoch hat der dreifache PGA Tour Champion am Sonntag bei überschaubarem Rückstand zu den Spitzenrängen durchaus noch gute Chancen die Weiterreise nach San Diego mit einem weiteren Topresultat antreten zu können. Thomas Detry (BEL) zieht mit einer 65 (-6) und bei gesamt 18 unter Par an der Spitze regelrecht auf und davon.
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