Total abgekühlt

RBC HERITAGE – 3. RUNDE: Sepp Straka kann am Moving Day nahezu zu keiner Zeit an die starke zweite Runde in Harbor Town angreifen und fällt mit unterkühltem Putter und zu ungenauen Eisen mit der 73 weit im Klassement zurück.

Sepp Straka marschierte am Freitag in Harbor Town mit einem glühenden Putter über die Grüns und pushte sich mit einer sehenswerten 67 (-4) bis auf Rang 19 nach vor. Zwar scheint derzeit Stewart Cink (USA) an der Spitze bei bereits 16 unter Par auf und davon zu ziehen, die Top 10 sind für den Longhitter aber lediglich drei Schläge weit weg, was prinzipiell bis Sonntag locker aufzuholen wäre. Nach einer durchwachsenen Leistung am Samstag, rücken die Spitzenplätze jedoch in weite Ferne.

Dabei passt der Start zunächst noch perfekt, denn Sepp misst auf der 1 die Annäherung bis auf zwei Meter an und locht prompt zum ersten Birdie. Nach einem verpassten Par 5 Birdie danach – Sepp wagt einen Ausflug auf den Cartweg – erwischt es ihn auf der 3 nach links verzogener Annäherung und leichten Problemen im Kurzspiel auch mit dem ersten Bogey, was ihn nicht nur rasch auf den Ausgangspunkt zurückwirft, sondern sichtlich auch den Rhythmus kostet.

Auch am zweiten Par 5 eröffnet er sich mit gutem Drive die Chance zur Attacke, diesmal jedoch ist der Grünbunker im Weg, weshalb auch auf der zweiten langen Bahn am Ende “nur” das Par aufleuchtet. Dass am Samstag bei weitem nicht mehr alles so traumwandlerisch sicher wie noch am Freitag gelingen will zeigt die 9, denn der ehemalige Georgia Bulldog entscheidet sich am kurzen Par 4 erneut für die Attacke. Der Abschlag bleibt zwar etwas zu kurz, der Putter lässt ihn nach dem Chip aber erneut etwas im Stich, weshalb er auch hier nur das Par auf der Scorecard verewigen kann.

Weit zurückgefallen

Nach recht sicheren Pars treibt dann die 12 den Puls wieder etwas in die Höhe, nachdem der Approach das Ziel knapp verfehlt und er sich in Folge noch einen Tester aus zwei Metern zum Par übrig lässt. Das Gerät fürs Kurzgemähte erwärmt sich aber rechtzeitig und verhindert ein Abdriften in den Plusbereich. Die Probleme reißen auch danach nicht ab, denn ein weiteres verfehltes Grün mündet am Par 3 der 14 sofort im nächsten Schlagverlust.

Endlich gelingt dann kurz vor Schluss auf der 16 eine Annäherung nach Sepp’s Geschmack, aus gut zwei Metern streikt der Putter am Moving Day aber weiterhin. Schlussendlich bringt er am Samstag nur die 73 (+2) ins Ziel und büßt damit etliche Ränge im Klassement ein. Als 47. muss er am Sonntag nun eine deutliche Steigerung realisieren, will er noch in den lukrativen Preisgeldrängen auftauchen. Stewart Cink (USA) geht nach der 69 (-2) und bei gesamt 18 unter Par mit gleich fünf Schlägen Vorsprung Collin Morikawa (USA) in den Finaltag.

Leaderboard RBC Heritage

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