Monster-Aufgabe bei U.S. Open für Straka

Sepp Straka muss bei der 125. U.S. Open das Monster von Oakmont zähmen um sein bestes Ergebnis beim Major der USGA zu stemmen.Sepp Straka

startet im berühmt-berüchtigten Oakmont Country Club in seine 5. U.S. Open. Für Österreichs Nummer 1 erwies sich dieses amerikanische Major als seine bislang härteste Challenge. Selbst mit einem Hole-in-One kam er im Vorjahr nicht über einen 56. Rang hinaus. Seine Bestmarke setzte Sepp beim Debüt vor 6 Jahren mit einem 28. Platz, womit nach wie vor Bernd Wiesberger mit Platz 16 im Jahre 2017 den heimischen U.S. Open-Rekord hält.

Das ist auch insofern überraschend, als Straka als 4-facher PGA Tour-Champion seine größten Highlights auf US-amerikanischem Boden setzte. In seiner bislang besten Golfsaison hofft der Wiener somit bei der 125. U.S. Open dem “Underperformen” beim Major der USGA ein Ende zu setzen.

Oakmont: Der härteste Golfplatz der Welt?

Mit dem Oakmont Country Club tischt die USGA jedoch ihr teuflisches Kronjuwel auf, das Titelverteidiger Bryson DeChambeau kurz und prägnat als “härtesten Golfplatz der Welt” betitelt. Scottie Scheffler schlägt in die selbe Kerbe: “Das ist wahrscheinlich der schwerste Golfplatz den wir spielen, vielleicht sogar jemals.” Rory McIlroy kann nach einer Proberunde letzte Woche ein Lied davon singen, als er schlanke 81 Golfschläge für seinie Runde aufsummierte

Für Straka ist der Kurs in Pennsylvania dazu absolutes Neuland, vor dem er größten Respekt zeigt und sich vor 14 Tagen beim Memorial zumindest erfolgreich einspielte: “Aber ich mag harte Setups. Wenn Du Dir das Rough dort anschaust, möchtest Du am Fairway sein. Es wird in Oakmont ähnlich sein. Wenn Du nicht am Fairway bist, hast Du keine Chance. Nach ein paar Tagen Pause bleibe ich beim selben Prozess, den ich im Vorfeld jedes neuen Turniers gewohnt bin,” will er Oamont unaufgeregt angehen. Vor Straka versuchte sich bereits Bernd Wiesberger 2017 erfolglos in Oakmont und scheiterte auf dem Par 70-Layout bei 8 über Par am Cut.

Scheffler und DeChambeau favorisiert

Als aktuell komplettester Spieler der Welt ist Scottie Scheffler der logische Favorit für die 125. U.S. Open, noch dazu wo er zuletzt mit drei Siegen seine Überform unter Beweis stellte. Am ehesten wird Titelverteidiger Bryson DeChambeau zugetraut, die Nummer 1 zu fordern. Der LIV-Star war zuletzt bei jedem Major im Titelkampf, selbst wenn nicht alles rund lief in seinem Spiel, dafür sorgten vor allem seine Longhitter-Qualitäten.

Zudem waren die letzten beiden Champions von Oakmont, Dustin Johnson und Angel Cabrera, jeweils die Longhitter ihrer Ära. Interessante Datenanalysen erklären dies: die besonders engen Spielbahnen und hohen Roughs, wie in Oakmont, bevorzugten entgegen den Intentionen des Kurs-Designs die Longhitter. Denn selbst die Genauesten vom Tee verfehlten zu viele enge Fairways und hatten aber dann die längeren und unmöglichen Schläge ins Grün, während Longhitter mit Wedges und kurzen Eisen bessere Karten hatten.

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